Lakeview Terrace
Lakeview Terrace (2008), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 18.12.2008
22 Bewertungen
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1665 Bewertungen
80 Kommentare
Keine
von Neil LaBute, mit Samuel L. Jackson und Patrick Wilson
Kaum hat ein junges Paar (Patrick Wilson und Kerry Washington) sein kalifornisches Traumhaus bezogen, gerät es ins Visier ihres engstirnigen Nachbarn: Der leicht erregbare Polizist (Samuel L. Jackson), ein strenger, alleinerziehender Vater, hat sich selbst zum Aufpasser der Gemeinde ernannt und missbilligt Liebesbeziehungen zwischen verschiedenen Rassen zutiefst. Seine nächtlichen Patrouillen und überaus wachsamen Augen stellen für die meisten Anwohner zwar eine willkommene Beruhigung dar, das frisch vermählte Paar jedoch fühlt sich von ihm zunehmend schikaniert. Als die beiden beschließen, sich gegen den aufdringlichen Nachbarn und sein ständiges Eingreifen in ihre Privatsphäre zu wehren, hat das tragische Konsequenzen.
Handlung
Chris (Patrick Wilson) und Lisa Mattson (Kerry Washington) sind ein jung verheiratetes Paar unterschiedlicher Hautfarbe, welches sich den Traum vom eigenen Haus im San Fernando Valley verwirklicht hat.
Abel Turner (Samuel L. Jackson), Afroamerikaner, Polizist und allein erziehender Vater zweier Kinder(Regine Nehy, Jaishon Fisher), ist ihr direkter Nachbar. Er nimmt es mit der Nachbarschaftskontrolle sehr genau. Nächtliche Rundgänge durch die Nachbarschaft sowie zählt Zettel mit weniger freundlichen Botschaften an falsch geparkten Autos sind für ihn selbstverständlich.
Schnell wird den Mattson bewußt, dass Abel sie nicht leiden kann. Dieser macht keinen Hehl daraus, dass er die Beziehung zwischen dem Weißen und der Afroamerikanerin nicht gut heißen kann. Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, mit denen Abel seine Nachbarn zu provozieren versucht. Ein genau auf das Schlafzimmer der Nachbarn eingestellter Scheinwerfer oder kleine Seitenhiebe in Gesprächen sind nur der Anfang.
Die Situation spitzt sich schnell zu und droht völlig aus dem Ruder zu laufen, nachdem Chris deutlich macht, vor Abel nicht klein beizugeben. Die angespannte Lage und der ständige Stress stellen die Beziehung des Paares auf eine harte Probe. Obwohl Chris und Lisa nie ein Problem mit ihrer unterschiedlichen Hautfarbe hatten, wird die aufgrund des Drucks von außen zum Thema.
Die Situation findet ihren Höhepunkt, als Abel während einer Nachbarschaftsparty in das Haus der mattsons einbrechen lässt und dieses verwüsten lässt. Durch einen Fehler Abels findet Chris heraus, dass Abel hinter dem Einbruch steckt. Auch Abel bemerkt seinen Fehler. Auf offener Straße kommt es zu einem Duell mit Schusswaffen, bei dem Abel den Kürzeren zieht.
Wissenswertes
Der Film wurde in Los Angeles und in Walnut (Kalifornien) gedreht.
Der Film wurde am 7. August 2008 auf dem Deauville Film Festival gezeigt.
Er startete in den USA und Kanada am 19. September 2008.
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Cast & Crew
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Neil LaBute
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Samuel L. Jackson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Abel Turner
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Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chris Mattson
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Kerry Washington
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lisa Mattson
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Regine Nehy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Celia Turner
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Jaishon Fisher
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcus Turner
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Jay Hernandez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Javier Villareal
Regie
Schauspieler
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Keith Loneker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clarence Darlington
-
Robert Dahey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jung Lee Pak
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Eva La Rue
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutnant Morgada
-
Bitsie Tulloch
-
Ho-Jung
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sang Hee Pak
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Mel Rodriguez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julio Pacheco
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Ron Glass
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harold Perreau
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Billy Brown
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tankwart
-
Justin Chambers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Donnie Eaton
-
Robert Pine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Wentworth
-
Howard Korder
-
David Loughery
- Genre
- Thriller, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Kalifornien, Los Angeles
- Handlung
- Alleinerziehender Vater, Binationale Partnerschaft, Cop, Demütigung, Einbruch, Einbruch, Einbruch, Gewalt, Gewalttätigkeit der Polizei, Nachbar, Patrouille, Polizist, Rassist, Schikane, Streit, Swimming Pool, Ungleiches Paar, Vater-Tochter-Beziehung
- Stimmung
- Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lakeview Terrace
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- Lakeview Terrace: critic.de














Kritiken (12) — Film: Lakeview Terrace
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenEs ist schon erstaunlich, was ein gutes Drehbuch und ein formidabler Samuel L. Jackson bewirken können. Zumindest wird man nach "Lakeview Terrace" wieder ernsthaft über das Verhältnis zu den eigenen Nachbarn nachdenken.
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bocity1848 2012/02/03 22:19:13
Antwort löschensehen wir den gleichen Samuel l Jackson: formidabel, gutes Drehbuch... Wo?????
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenLakeview Terreace entstand unter der Regie von Neil LaBute (Wicker Man), der dem Zuschauer im Zuge des Films seine Vision vom ultimativen Nachbarschaftskrieg näher bringt. Leider war er damit, wenn auch unverdient, nur mäßig erfolgreich. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass es der Film nie in die österreichischen Kinos geschafft hat.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenLakeview Terrace beschäftigt sich gleich mit zwei Themen: schwarzen Rassisten, bzw. der Vermischung und dem Zusammenleben von Schwarzen und Weißen, und Polizisten, die ihre Stellung für linke Zwecke missbrauchen. Aber obgleich der Film sich mit diesen Themen auseinandersetzt, hat er keinerlei Aussage.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEs relativiert keineswegs die antirassistische Agenda, von der sich der Regisseur offensichtlich leiten ließ, dass hier ein Schwarzer als Rassist gezeigt wird. Lange funktioniert „Lakeview Terrace“ auch als ein subtiler Kommentar zum Rassismus im Alltag der Vereinigten Staaten - sowie zu den Exzessen einer oft überforderten Staatsgewalt, die hinter den Masken des Antiterrorkampfs der letzten Jahre noch zugenommen haben. Irgendwann übernehmen allerdings die Hollywood-Klischees immer mehr die Oberhand. Recht platt wird Abels Verhalten begründet, und die Art der Spannungsmache wird auch zunehmend primitiver. So bleibt von einem Film, der sehr gut beginnt, am Ende neben unbedingt sehenswerten Darstellerleistungen der etwas enttäuschende Eindruck, dass hier ein Film seine eigenen Chancen nicht wirklich genutzt hat.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...]Solide Mischung aus Drama und Thriller, die auf vordergründige Effekte verzichtet, mit einem wie immer grandiosen Hauptdarsteller sowie mit interessanten Charakteren aufwarten kann und lediglich beim Finale ein wenig schwächelt. Sehenswert.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrotz des Flirts mit sozialkritischen Untertönen, ist dieser stringent erzählte Thriller dem Exploitationfilm näher, als dem Rassendrama. Jackson spielt einmal mehr den Bad MF, mit dem Unterschied, dass er diesmal wirklich richtig böse sein darf. Ein autoritärer Soziopath, der eben nur zufällig schwarz ist. Seine Präsenz setzt das junge Pärchen von Anfang an unter Druck und verleiht dem gesamten Film eine bedrückende, angespannte Stimmung, die über die Laufzeit sehr langsam aber beständig ins unerträgliche gesteigert wird. Natürlich ist dies eher konventionell aufgezogen und bietet eher einfache Charakterisierungen, die im Rahmen der Geschichte allerdings wunderbar funktionieren. Der überraschend kurze Showdown verzichtet dankenswerter Weise darauf, einen endlosen Kampf mit einem unbesiegbaren, immer wieder aufstehenden Monster zu inszenieren, sondern gönnt Jackson eine Rest an Tragik, die seiner Figur durchaus angemessen ist.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „Lakeview Terrace“ ist für mich eine der großen Überraschungen des scheidenden Filmjahres. Eine Geschichte, die mich über die komplette Laufzeit zu jeder Sekunde gefesselt hat, mit hervorragenden Darstellern und einem stimmigen Soundtrack – so macht Kino Spaß!
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDie von Will Smith koproduzierte Kombination aus konventionellem Nachbarschaftsthriller und fein differenzierter Gesellschaftskritik ist äußerst gelungen - die Geschichte ist packend erzählt, wirft viele Fragen auf und speist den Zuschauer nicht mit allzu einfachen Antworten ab.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenMit viel Mut zur Provokation schreitet LaBute zur Analyse, wohl mit dem Ziel einer etwas härteren Variante von "L.A. Crash". Leider gerät ihm sein verdrehtes Bedrohungsszenario in der zweiten Filmhälfte aus der Hand. Als ob Rassismus je einen Grund gebraucht hätte, wird Abel ein solcher untergejubelt. Aus dem scharfen Blick wird sentimentale Psychologie. Unangenehm wirken auch die kruden Männlichkeitstests, zu denen Abel seinen weißen Nachbarn immer brutaler herausfordert – das Klischee vom potenten Schwarzen und dem verweichlichten Weißen wird durch Wiederholung nicht origineller.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenMehr als die Idee, ein wenig zu zündeln, hat der ganze Film eigentlich nicht. Die Einsätze in dem bösen Spiel, das sich entwickelt, sind und bleiben zu unklar, um eine sinnvolle Experimentalanordnung zu ergeben. Nun ist der schwarze Mann ein Cop, der aggressiv und vorurteilsbeladen auf das schwarz-weiße Nachbarpaar reagiert. Vom einen Haus zum anderen geschoben werden die Kinder, an denen sich der Vater keineswegs als im Grunde doch guter Mensch bewährt. Vielmehr exerziert er an ihnen seine sozialen Aufstiegswünsche und treibt der Tochter die grammatikalisch inkorrekte black-english-Redeweise aus.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenRegisseur Neil LaBute („Nurse Betty - Gefährliche Träume"; "In the Company of Men") schuf einen atmosphärisch dichten Thriller. Mit Genuss seziert er dabei das mittelständische Spießbürgertum und beschäftigt sich mit den...
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDer Produzent Will Smith nutzt den Film ohne Zweifel, um uns zu warnen, dass Rassimus in jeder Erscheinungsform angeschlichen kommt, aber Abel wirkt nie wirklich menschlich. Er ist ein voreingenommener Zahn in einem zum Drehbuch gemachten Zahnrad.
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Kommentare (68) — Film: Lakeview Terrace
Kommentar schreiben1000Mindhunter 2012/04/30 22:54:16
Kommentar löschenSpanender Psychokrieg mit einem recht entäuschendem Ende. Jackson spielt super in diesem nicht so bekannten Thriller, Wilson hätte man besser besetzen können und spielt routiniert. Fazit ein kleiner spannender Thriller mit wenig Einfalsreichtum.
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Markbln 2012/04/11 09:42:12
Kommentar löschenHier und da etwas reißerisch, zeigt er aber deutlich den Konflikt und die Zerissenheit des immer mehr durchdrehenden Chris, gespielt von meinem Favoriten Patrick Wilson. Irgendwie ist der etwas unterschätzt, seit "Little Children" zählt er für mich aber absolut zu den aktuellen Lieblingen aus Hollywood.
Die 08/15 Psychologie in der zweiten Hälfte ist tatsächlich etwas enttäuschend, ebenso wie die Darstellung von Chris' Frau. Der Film hätte noch stärker sein können.
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Mats Ekorre 2012/02/06 10:53:42
Kommentar löschenEs gibt viele Filme der Machart Nachbar/Psychopath bedroht sympathisches Paar/Kleinfamilie; die Messlatte hat da "Cape Fear - Kap der Angst " gelegt. Gegen diesen Film kann Lakeview Terrace nicht anstinken, letzlich wirkt alles zu bemüht und vorhersehbar. Irgendwie hat man nie Angst um unser kleines Interracial-Pärchen. Warum uns ausserdem mitten im Film plötzlich eine Szene aus dem Polizei-Alltag unseres Cops gezeigt wird, bleibt das Geheimnis des Regisseurs...
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moviee 2012/02/04 16:28:22
Kommentar löschenWas sind gute Nachbarn? Unter guten Nachbarn haben viele eine unterschiedliche Vorstellung. Die einen wünschen sich kontaktfreudige und hilfsbereite Nachbarn, die jederzeit ansprechbar aber keinesfalls aufdringlich sind und mit denen man gerne mal eine nettes Schwätzchen halten kann. Die anderen aber wünschen sich anonyme Nachbarn von denen man bestenfalls nichts mitbekommt und die weder durch Lärmbelästigung noch durch Schmutz negativ auffallen. Selbst für viele Filme bieten Nachbarn eine vielschichtige Grundlage, die nicht selten in dunklen Thrillern das heimtückische und bösartige verkörpern. Nachdem wir bereits in "Arlington Road" einen Terroristen und in "Disturbia" einen Mörder als Nachbarn kennen gelernt haben erwartete uns in "Lakeview Terrace" ein Rassist in Form von Samuel L. Jackson.
Als der weiße Chris und seine schwarze Frau Lisa in ihre neue Gegend ziehen sind beide von Anfang an unverhältnismäßig glücklich und genießen endlich die so heiß erwartete Sommerhitze Kaliforniens. Doch dann lernen sie Abel Turner kennen, einen linksorientierten schwarzen Familienvater und Nachbar der beiden, dem die Beziehung von einer schwarzen zu einem weißen zuwider ist und der Chris und Lisa schnell zu schikanieren und provozieren beginnt. Was mit kleinen Andeutungen beginnt entwickelt sich schnell zu einem schonungslosen Psychoterror unter Nachbarn...
Zugegeben, die Storyline wurde hier nicht gerade neu erfunden und auch die klischeehafte Idylle der amerikanischen Vororte ist ebenfalls alles andere als originell und doch wusste der Thriller mich überraschend richtig zu fesseln. Das liegt einerseits daran, dass Samuel L. Jackson wie gemalt in diese Rolle passt, denn als rassistischer Cop mit einem richtig fiesen Charakter scheint Jackson voll in seinem Element zu sein. Ein anderer Grund für meine Begeisterung sind die perfekt gesetzten Spannungsmomente, die dem atmosphärischen Psychothriller immer und immer wieder richtige Spannungsschübe geben. Das spektakuläre Finale wirkt zwar irgendwie konstruiert, schafft es aber der gelungenen Mischung aus Thriller und Drama einen würdigen Abschluss zu verleihen, sodass "Lakeview Terrace" zwar kein Meilenstein der Thrillergeschichte ist, meiner Meinung nach aber etwas unterschätzt wird.
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8martin 2012/02/04 10:56:33
Kommentar löschenEs ist immer gut, wenn Rassismus thematisiert wird. Und das kommt auch in den Dialogen nicht schlecht rüber. Selbst die Eskalation der nachbarschaftlichen Gemeinheiten wird angemessen gesteigert.
Samuel L. Jackson spielt hier ein echt fieses Exemplar der Gesellschaft, der letztlich auch nicht vor Mord zurückschreckt. Die Ausleuchtung des Hintergrundes, warum er so ist, wie er ist, scheint allerdings wenig überzeugend. Nach einigen Längen zieht sich dann auch noch der finale Showdown etwas in die Länge und gerät leicht unübersichtlich. Dabei hat der Zuschauer die Lösung mit dem gefundenen Handy längst begriffen, denn an sich geht ja alles recht gradlinig zu. Kaum Spannung, höchstens Schadenfreude über das jeweilige Opfer des Krieges über den Gartenzaun, der bis in den Intimbereich geht. Und das sollte doch wohl eigentlich nicht sein. Dazu ist alles auch zu ernst gemeint. Es tangiert einen aber höchstens marginal. Ich hatte gehofft das Feuer verbrennt die Häuser der beiden Kampfhähne, um sie im gemeinsamen Leid zu versöhnen auf einer ’Terrasse mit Seeblick’. Stattdessen wird der Böse erschossen und der Gute schmachtet am Krankenbett seiner Frau dahin. Schema F halt. Mittelprächtig. Da hat LaBute schon Besseres abgeliefert.
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Day Day 2012/02/03 23:30:01
Kommentar löschennaja....
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bocity1848 2012/02/03 22:13:19
Kommentar löschenIch lese hier Samuel in einer sehr guten Rolle! Nein dies kann ich nicht befürworten! Ein sehr lahmer Film der versucht einen Thrill aufzubauen aber man wartet vergebens! Okay einer der grossen Schauspieler spielt hier mit und hält sich an ein Drehbuch und wir haben IHN alle schon wesentlich besser gesehen! Einen Bösewicht kann er spielen aber nicht hier, für mich wurde es mittlerweile langweilig, einfach nur zum wegschauen! Sehe ich Filme wie Unthinkable, Shaft, Jackie Brown etc................... wir wissen was SAMUEL drauf hat aber dies ist ein Griff in die Toilette!!!
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aLwauCino 2011/10/09 19:43:48
Kommentar löschenKann man sich anschauen! Netter Zeitvertreib, Samuel L. Jackson mal als richtigen Psycho erleben ;)
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kinogaengerin 2011/07/31 19:32:26
Kommentar löschenSolide trifft es wohl am ehesten, denn 'Lakeview Terrace' ist ein durchaus sehenswerter Thriller, der jedoch mehr sein will als er letztendlich ist. Fiese Rollen sind im Grunde auch die dankbarsten, denn Samuel L. Jackson brilliert einmal mehr in einer mitreißenden One-Man-Show. Er spielt Psycho-Spielchen, spinnt Intrigen und lässt so richtig schön das A*loch raushängen, beeindruckend. Dagegen kann das schwarz/weiß-gemischte Pärchen von nebenan ja nur schlecht aussehen. Kerry Washington sieht man gelegentlich in netten kleinen Nebenrollen, so auch hier (ihre Brille ist toll…), aber Nite Owl… äh, ich meine Patrick Wilson überzeugt eher weniger (diese Musik in seinem Auto nervt einfach nur…)! Die Umsetzung selbst ist anfangs vielversprechend, verebbt in Punkto Spannung aber immer mehr mit zunehmender Laufzeit, wirkt teilweise doch sehr plump und lässt den Zuschauer am Ende ohne großen Aha-Moment zurück. Hach, schade drum!
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hoffman587 2011/07/31 19:39:29
Antwort löschenHuch doch keine 8, ich bin entäuscht^^
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kinogaengerin 2011/07/31 20:01:35
Antwort löschenTja, irgendwie muss ich dich ja überraschen... ;) Aber für eine 8 hat doch einiges gefehlt, da hätte das Ganze etwas runder laufen müssen.
moiCheCker 2011/07/31 22:28:25
Antwort löschenOne-Man- Show? Sonst guter Kommentar ;)
TheTurk 2011/07/24 11:32:52
Kommentar löschenDer Film thematisiert einen Menschen der einen rassistischen Gedankengut hat und der gegen die Vermischung von schwarzen und weißen ist, und dies lässt er seinen neuen Nachbarn deutlich spüren. Diese Art von Menschen gab, und wird es auch wohl noch in Zukunft geben. Leider. Die schauspielerischen Leistungen sind hier gut, allen voran die von Samuel L. Jackson. Er spielt die Rolle wirklich hervorragend und authentisch zugleich. Seine Psychomacke und seine rassistischen Ansichten kauft man ihm absolut ab. Doch für einen so genannten Psychothriller war er mir persöhnlich nicht spannend genug, wie ich es mir erhofft hätte. Es gibt weitaus bessere Filme in diesem Genre die man sich ansehen kann. Nichtsdestotrotz ein gut gelungener Streifen, den man sich zumindestens einmal ansehen sollte.
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moiCheCker 2011/07/20 15:21:12
Kommentar löschenWen rufen sie um Hilfe wenn sie nicht die Polizei rufen können?
'Lakeview Terrace' ist ein Nachbarthriller aus dem Jahre 2008, der sich das Thema Rassismus vorgenommen hat.
In 'Lakeview Terrace' geht es um einen rassistischen schwarzen Cop, der sein Nachbarehepaar (Frau schwarz, Mann weiß) terrorisiert. Samuel L. Jackson spielt glaubwürdig und richtig schön fies. Sein großartiges Talent kann er hier in einer Hauptrolle schön präsentieren. Er macht seinem weißen Nachbarn Chris das Leben schwer, weil er dessen Ehe mit der Schwarzen Lisa nicht akzeptiert.
Besonders glänzen kann 'Lakeview Terrace' damit, dass er viel Wert auf Charakterzeichnung legt. Die Spannung wächst jede Minute und der schwarze Nachbar wird immer fieser.
Die Story ist nicht weltbewegend und der Film hat auch keine besonderen Höhepunkte, jedoch ist 'Lakeview Terrace' hochinteressant. Man wird zwar nicht von Anfang an gefesselt, jedoch bis zum packenden Finale steigt die Wut auf den bösen Nachbarn und Spannung kommt auf. Der Film nimmt einen dann stark mit, sodass man nur gefesselt da sitzt und wartet, was der böse schwarze Mann als nächstes tut. Vom Ende allerdings hätte man ein klein bisschen mehr erwartet, jedoch war es nicht schlecht.
Fazit: 'Lakeview Terrace' ist nicht ausgezeichnet und enttäuscht zum Ende hin etwas, jedoch hat der originelle und einfallsreiche Thriller eine schöne fiese Atmosphäre und einen talentierten Samuel L. Jackson zu bieten.
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Coach T 2011/07/20 16:02:25
Antwort löschenSchöner Kommentar, muss ich auch mal sehen! Aber: "(...) schwarzen rassistischen schwarzen Cop" doppelt gemoppelt?
moiCheCker 2011/07/20 17:34:29
Antwort löschen;D Oh ;D
Dachsman 2011/07/17 15:21:38
Kommentar löschenKlar, der Film grast an Klischees so ziemlich alles ab, was es bei dem Thema zu finden gibt und eine etwas zügigere und straffere Inszenierung hätte dem ganzen gut getan, aber ein Totalausfall war das auch nicht.
Jackson macht seine Sache gut, die Bilder vermitteln eine angenehm lauschig-bedrohliche Atmosphäre und langweilig wird es wenn überhaupt auch nur selten.
Sicher kein Film den man gesehen haben muss (aber das kann man ja eh über keinen Film auf der Welt sagen), aber man kann seine Zeit auch mit Schlimmerem verschwenden.
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TheNumber 2011/07/17 01:37:07
Kommentar löschensolider film. wie immer guter samuel l. jackson als böser nachbar. in dem film kommt zwar keine langeweile auf, doch man will auch nicht unbedingt wissen, wie es weitergeht. die handlung reiht nur "mobbing" szenen aneinander, die zu einem etwas blödem ende führen. eigentlich belangloser film, der jedoch ganz gut unterhält...
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mikkean 2011/07/16 15:01:42
Kommentar löschenWtf, 8.5 Punkte? Wie kam das denn zustande? Muss ich gleich begradigen. Gestern Abend endlich mal zu Ende gesehen, diesen "Lakeview Terrace." Eine wirklich tolle One-Man-Show von Samuel L. Jackson, dafür vollste Anerkennung. Aber dieser Nachbarschafts-Streit-Psycho-Thriller schwankt wie ein schlecht gebautes Kartenhaus oder ein Jenga-Turm. Die Grund-Prämisse verspricht schon eigenes. Gemischt-rassiges Ehepaar in schickem Viertel stößt auf den Unmut oder sagen wir, die Bösartigkeit des Nachbarn. Der ja ausgerechnet ein Cop ist. Ha ha, aber bis zum Showdown ist es ein recht holpriger Weg. Startet noch recht schön abgestimmt, mit so ärgerlichen Details wie nervender Außen-Beleuchtung, kleinen Attentaten wie dem Verpetzen des Heimlich-Rauchens. Aber na ja, irgendwann sollte schon klar sein, dass der ach so rechtschaffene Nachbar eine tickende Zeitbombe ist. Das Porträt des festgefahrenen Witwers, dem seine autoritär gezügelten Kinder wie auch sein Job langsam entgleiten, ist noch das bestgelungenste am Film. Hier darf sich Jackson recht gut entfalten und bleibt dabei glaubhaft. Was ich vom steigenden Thrill der Nachbarschaft nicht behaupten kann. Leistet sich der nette Cop von Nebenan doch zu viele Verstöße, die schon eher zum Einschreiten Dritter führen sollten. Warum hat Patrick "Night Owl II" Wilson (so dünn kaum wieder zu erkennen) nicht schon eher den Arsch in der Hose? Warum sollte ein Typ, der mit der Kettensäge gegen die Bäume vorgeht nicht auch ermahnt werden? Und überhaupt, man kann auch als Zivil-Person den Gang zur Behörde nicht scheuen. Cops sind auch nur Menschen, hat man mir mal gesagt. Na ja, "Lakeview Terrace" ist ein durchaus spannender Thriller, nur verheddert er sich bis zum recht starken Finale. Deshalb landet er nicht in der Ober-Liga, aber das macht ihn keineswegs zur B- oder C-Ware. Immerhin bekräftigt er wiedermal, dass das Böse auch Marke trägt.
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Filmkenner77 2011/07/15 20:27:48
Kommentar löschenEs kann der Frömmste
nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!
Schiller erkannte dies schon vor über 200 Jahren und was der Dichterlegende recht war, ist Hollywood billig. Innovationen kann man unter diesen Voraussetzungen nicht erwarten. "Lakeview Terrace" ist ein Thriller, der sich eigentlich nur aus einem Grunde lohnt und der heißt Samuel L. Jackson. Er gibt den rassistischen Cop, der den Nachbarn das Leben zur Hölle macht, gewohnt souverän mit einem guten Schuss Diabolik. Dagegen können alle anderen Figuren nur verblassen. Zudem benötigt der Film recht lange, um Fahrt aufzunehmen und wenn es dann soweit ist, ist er auch schon fast zu Ende. Ohnehin ist das Ende Sinnbild für diesen konventionellen Thriller. Es passiert nichts, was der geübte und erfahrene Thrillerfreund nicht schon erahnen konnte oder schon zahlreiche Male gesehen hat. Schwierig zu beurteilen ist, inwieweit die Charaktere wirklich erschöpfend ausgelotet werden. Es gibt Szenen, in denen man Erklärungsansätze für das Verhalten des Cops findet. Aber es bleiben Versuche, die nicht konsequent zu Ende geführt werden. Insgesamt bleibt "Lakeview Terrace" ein Film, der gemischte Gefühle hinterlässt. Ein starker Hauptdarsteller in einem mäßigen, vorhersehbaren und nicht sonderlich spannendem Thriller reicht leider nur für eine durchschnittliche Bewertung meinerseits..
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guggenheim 2011/07/15 21:32:59
Antwort löschenNeben Jackson können alle anderen nur ->verblassen<-? Ist das nicht auch schon rassistisch? ;D
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stalker 2011/07/16 00:29:51
Antwort löschenDas Zitat stammt nicht von Schiller, sondern von Roland Kaiser. Und ja, Die Blässe der Schwarzen wäre ein rassistischer Filmtitel.
Filmkenner77 2011/07/16 09:17:20
Antwort löschen@ guggenheim. Einen Moment habe ich auch gezögert, aber es passt doch perfekt zur Thematik des Films.
@ stalker. Les mal den Tell. Kann ich nur empfehlen, falls du ihn noch nicht kennst. Schiller ist meine Spezialität. Früh übt sich, was ein Meister werden will. ;-)
heikschn 2011/07/12 22:43:25
Kommentar löschenDer Film bekommt von mir eine überdurchnschnittliche Bewertung, weil er mich gefesselt hat. Die ständigen unterschwelligen Andeutungen und dann wieder die eindeutigen Drohungen sind faszinierend. Generell sind die Portraits der Figuren von Jackson und Wilson in sich stimmig, wenn auch das gesamte Setting etwas konstruiert wirkt.
Eine Topbewertung gibt es aber trotzdem nicht, weil der Film keine Aussage hat. Muss ein Thriller an sich vielleicht auch nicht. Hier wird aber mit politischen oder eher gesellschaftlichen Themen jongliert, die am Ende aber nur als Katalysator des Thrills des Films dienen.
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Dr.Hasenbein 2011/07/11 22:52:09
Kommentar löschenLakeview Terrace ist ein wunderbar altmodischer und ruhiger Thriller der manchmal nicht unabsichtlich an Filme wie "Fatale Begierde" erinnert und somit auch hervorragend in die frühen Neunziger gepaßt hätte.
Das ganz große Plus des Films ist Samuel L Jackson der eine perfekte Performance abliefert und hier mal wieder zeigt dass er gute wie auch böse Rollen beherrscht!
Jackson sein böses, hinterhältiges Spiel ist bei einem solchen Film auch unbedingt notwendig da der Zuschauer ja nunmal von vornherein weiß auf was der Film zusteuert und wie er enden wird.
Also, dank der guten Darsteller macht Lakeview Terrace trotz vorhersehbarer Story einfach Spaß!
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Selcarnor 2011/07/11 20:50:19
Kommentar löschenDies ist ein sehr gut inszenierter Psychothriller, der aber nach meinem Empfinden nichts Besonderes darstellt.
1. Optik
Keinerlei Spielereien mit der Kamera oder andere denkwürdigen Details in den Bildern. Dafür aber auch kein Gewackel und alles ist meistens gut eingefangen.
2. Sound
Kaum wahrnehmbarer 08/15-Soundtrack.
3. Inhalt
>Lakeview Terrace< ist ein Nachbarschaftsstreit der etwas extremeren Sorte, der in Sachen Spannung keine Wünsche offen lässt.
Es wird gut dargestellt, wie die Situation immer bedrohlicher wird und beide Seiten zu immer härteren Mitteln greifen. Der Grund für das Ganze sind die guten alten Rassenunterschiede zwischen schwarz und weiß.
Der Atmosphäre zu gute kommend, werden immer wieder kleine kleine Details eingesetzt, die die Szenen immer ein wenig perfektionieren. Hier sind beispielsweise die Außenscheinwerfer zu beachten.
Auch die immer näher kommenden Waldbrände hielt ich für eine gute Idee. Sie sind zwar nichts weiter als eine billige Metapher, die die sich immer weiter zuspitzende Lage einfach unterstreichen, schaffen dies aber hervorragend. Besonders gegen Ende kommt so ein fast schon apokalyptisches Feeling hoch und ein wenig CGI hat noch keinem Film geschadet.
Was nicht so gelungen ist, sind die Charaketere, da ich wesentlich mehr für den eigentlich >Bösen< (gut gespielt von >Samuel L. Jackson<) sympathisierte als für die >Guten> - auch wenn diese Unterteilung beim Film eher schwierig ist. Zumindest war das Ehepaar für mich nicht sehr überzeugend und ich mochte sie irgnedwie überhaupt nicht, was nicht sehr zuträglich für >Lakeview Terrace< war.
Auch das eigentliche Ende fand ich irgendwie unpassend und hat für mich etwas zerstört, was vorher im gesamten Film aufgebaut wurde.
4. Fazit
Spannend, aber an manchen Punkten nicht sehr gut ausgefeilt. Man hätte durchaus mehr daraus machen können.
Zumindest ist der Psychoterror hier teilweise wirklich nervenaufreibend und die Inszenierung geht auch unter die Haut.
Eine Empfehlung kann für >Lakeview Terrace< gegeben werden, solange man keinen Überfilm erwartet und nur gut unterhalten werden will.
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Johnny_Bravo 2011/07/11 20:32:11
Kommentar löschenUnd das Wort welches diesen "Thriller" am besten beschreibt ist?............."Gähn"!
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J-Ross 2011/07/11 16:49:21
Kommentar löschenSamuel L. Jackson trifft auf Patrick Wilson und Kerry Washington, die sich in einen erbitterten und extrem fesselnden Nachbarschaftsstreit gegenüber stehen.
Nachbarn lernen sich auf noch harmlose Weise kennen, doch hinter Gesetzeshüter Abel Turners scheinheiligen "freundlich sein" verbirgt sich das Gesicht eines Hundes mit klaren wachsamen Blick auf die neuen Nachbarn, ein verliebtes Pärchen, das ein schönes Leben in ihrem neuen Haus beginnen will. Dabei sieht Turner ein dickes Problem: Schwarz und Weiß ein Paar?! Nicht in meiner Nachbarschaft!
Auf eindrucksvolle Weise gelingt es dem Regisseur einen packenden Kleinkrieg zu entfesseln, der friedlich beginnt und dabei immer dramatischer und packender wird. So verbleibt Samuel L. Jackson mit den interessantesten Drehbuchzeilen, aus denen er einen verstörenden Charakter erschafft, dessen Absichten und Verhalten immer aufwühlender und schockierender werden. Ohne Jacksons einwandfreien Schauspiel käme dies natürlich nur halb so gut zur Geltung. Sein diabolisches und heraublassendes Grinsen bringt ein unbehagliches, sowie unvorhersehbares Gefühl hervor. Der Mann ist ein grandioser Schauspieler und beweist wieder seine enorme Vielfältigkeit und Coolness. Wilson und Washington gaben auch saubere Leistungen ab, da kann ich absolut nicht meckern.
Die Eskalation der Lage zwischen den zwei Fronten ließ mich nicht mehr los und wird von nahgehenden Hand-Kamera-Aufnahmen begleitet, die den Zuschauer noch mehr in den Bann ziehen. Die Musik setzt diesem fantastischen Psychospielchen noch einen, für mich, weiteren Pluspunkt drauf: Super Untermahlungen, vor allem bei einigen ernsten Momenten.
Mich hat der Film bis zum Ende nicht mehr losgelassen! "Lakeview Terrace" ist ein hochspannender Rassismuskampf, den ich für seine inszenatorische und ganz besonders darstellerische Seite nur in höchsten Tönen loben kann.
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