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Lakeview Terrace - Kritik
US 2008 Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 18.12.2008
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Kritiken (12) — Film: Lakeview Terrace
LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschenEs ist schon erstaunlich, was ein gutes Drehbuch und ein formidabler Samuel L. Jackson bewirken können. Zumindest wird man nach "Lakeview Terrace" wieder ernsthaft über das Verhältnis zu den eigenen Nachbarn nachdenken.
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bocity1848 Fri, 03 Feb 2012 21:19:13 -0000
Antwort löschensehen wir den gleichen Samuel l Jackson: formidabel, gutes Drehbuch... Wo?????
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenLakeview Terreace entstand unter der Regie von Neil LaBute (Wicker Man), der dem Zuschauer im Zuge des Films seine Vision vom ultimativen Nachbarschaftskrieg näher bringt. Leider war er damit, wenn auch unverdient, nur mäßig erfolgreich. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass es der Film nie in die österreichischen Kinos geschafft hat.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenLakeview Terrace beschäftigt sich gleich mit zwei Themen: schwarzen Rassisten, bzw. der Vermischung und dem Zusammenleben von Schwarzen und Weißen, und Polizisten, die ihre Stellung für linke Zwecke missbrauchen. Aber obgleich der Film sich mit diesen Themen auseinandersetzt, hat er keinerlei Aussage.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEs relativiert keineswegs die antirassistische Agenda, von der sich der Regisseur offensichtlich leiten ließ, dass hier ein Schwarzer als Rassist gezeigt wird. Lange funktioniert „Lakeview Terrace“ auch als ein subtiler Kommentar zum Rassismus im Alltag der Vereinigten Staaten - sowie zu den Exzessen einer oft überforderten Staatsgewalt, die hinter den Masken des Antiterrorkampfs der letzten Jahre noch zugenommen haben. Irgendwann übernehmen allerdings die Hollywood-Klischees immer mehr die Oberhand. Recht platt wird Abels Verhalten begründet, und die Art der Spannungsmache wird auch zunehmend primitiver. So bleibt von einem Film, der sehr gut beginnt, am Ende neben unbedingt sehenswerten Darstellerleistungen der etwas enttäuschende Eindruck, dass hier ein Film seine eigenen Chancen nicht wirklich genutzt hat.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...]Solide Mischung aus Drama und Thriller, die auf vordergründige Effekte verzichtet, mit einem wie immer grandiosen Hauptdarsteller sowie mit interessanten Charakteren aufwarten kann und lediglich beim Finale ein wenig schwächelt. Sehenswert.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrotz des Flirts mit sozialkritischen Untertönen, ist dieser stringent erzählte Thriller dem Exploitationfilm näher, als dem Rassendrama. Jackson spielt einmal mehr den Bad MF, mit dem Unterschied, dass er diesmal wirklich richtig böse sein darf. Ein autoritärer Soziopath, der eben nur zufällig schwarz ist. Seine Präsenz setzt das junge Pärchen von Anfang an unter Druck und verleiht dem gesamten Film eine bedrückende, angespannte Stimmung, die über die Laufzeit sehr langsam aber beständig ins unerträgliche gesteigert wird. Natürlich ist dies eher konventionell aufgezogen und bietet eher einfache Charakterisierungen, die im Rahmen der Geschichte allerdings wunderbar funktionieren. Der überraschend kurze Showdown verzichtet dankenswerter Weise darauf, einen endlosen Kampf mit einem unbesiegbaren, immer wieder aufstehenden Monster zu inszenieren, sondern gönnt Jackson eine Rest an Tragik, die seiner Figur durchaus angemessen ist.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „Lakeview Terrace“ ist für mich eine der großen Überraschungen des scheidenden Filmjahres. Eine Geschichte, die mich über die komplette Laufzeit zu jeder Sekunde gefesselt hat, mit hervorragenden Darstellern und einem stimmigen Soundtrack – so macht Kino Spaß!
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDie von Will Smith koproduzierte Kombination aus konventionellem Nachbarschaftsthriller und fein differenzierter Gesellschaftskritik ist äußerst gelungen - die Geschichte ist packend erzählt, wirft viele Fragen auf und speist den Zuschauer nicht mit allzu einfachen Antworten ab.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenMit viel Mut zur Provokation schreitet LaBute zur Analyse, wohl mit dem Ziel einer etwas härteren Variante von "L.A. Crash". Leider gerät ihm sein verdrehtes Bedrohungsszenario in der zweiten Filmhälfte aus der Hand. Als ob Rassismus je einen Grund gebraucht hätte, wird Abel ein solcher untergejubelt. Aus dem scharfen Blick wird sentimentale Psychologie. Unangenehm wirken auch die kruden Männlichkeitstests, zu denen Abel seinen weißen Nachbarn immer brutaler herausfordert – das Klischee vom potenten Schwarzen und dem verweichlichten Weißen wird durch Wiederholung nicht origineller.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenMehr als die Idee, ein wenig zu zündeln, hat der ganze Film eigentlich nicht. Die Einsätze in dem bösen Spiel, das sich entwickelt, sind und bleiben zu unklar, um eine sinnvolle Experimentalanordnung zu ergeben. Nun ist der schwarze Mann ein Cop, der aggressiv und vorurteilsbeladen auf das schwarz-weiße Nachbarpaar reagiert. Vom einen Haus zum anderen geschoben werden die Kinder, an denen sich der Vater keineswegs als im Grunde doch guter Mensch bewährt. Vielmehr exerziert er an ihnen seine sozialen Aufstiegswünsche und treibt der Tochter die grammatikalisch inkorrekte black-english-Redeweise aus.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenRegisseur Neil LaBute („Nurse Betty - Gefährliche Träume"; "In the Company of Men") schuf einen atmosphärisch dichten Thriller. Mit Genuss seziert er dabei das mittelständische Spießbürgertum und beschäftigt sich mit den...
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDer Produzent Will Smith nutzt den Film ohne Zweifel, um uns zu warnen, dass Rassimus in jeder Erscheinungsform angeschlichen kommt, aber Abel wirkt nie wirklich menschlich. Er ist ein voreingenommener Zahn in einem zum Drehbuch gemachten Zahnrad.
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Kommentare (69) — Film: Lakeview Terrace
mondauge Thu, 13 Jun 2013 15:04:32 -0000
Kommentar löschenJackson verkörpert das psychopathiche Ekel schlechthin, was diesen Film einen deutlichen Thrill verleiht, der aber erst im letzten Drittel an Fahrt gewinnt.
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Alienator Tue, 16 Apr 2013 09:51:47 -0000
Kommentar löschenEtwas zu überambitioniert
LaButes Versuch ein intelligentes Rassendrama zu drehen ist in seinen Ansätzen durchaus gelungen. Die Grundidee, die konventionellen Rollen einfach zu tauschen und somit Rassissmus ad absurdum zu führen (warum soll die Aggression eigentlich immer von Weißen kommen?) ist sehr gut gemacht, denn die Akteure spielen allesamt überzeugend und die Charaktere sind keine "08/15"-Charaktere sondern schonend eingeführte Figuren,deren Intention man erst später erkennt. Was LaBute allerdings verpasst ist, einen guten Akzent zu setzen. Die Story verläuft sich irgendwann und der kritische Ansatz wird irgendwo zwischen Actionthriller und Psychogramm verloren. Da hätte LaBute durchaus mehr rausholen können. So bleibt es eher bei einer amerikanischen Version von "Höllische Nachbarn"
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Bandrix Thu, 26 Jul 2012 16:37:29 -0000
Kommentar löschen„Lakeview Terrace“ oder auch „Rassissmus mal anders“.
Es ist auf jeden Fall von einer interessanten Ausgangssituation zu sprechen, entpuppt sich der schwarze Mitbürger als Rassist und der weiße Mann als Opfer der Rassendiskriminierung.
Nichts anderes geschieht in „Lakeview Terrace“.
Neil LaBute lässt die Situation sehr geschickt aus dem Ruder laufen.
Der Hass der Nachbarn deutet sich zuerst nur an, versteckt sich im Hintergrund und baut sich auf bis das Fass überläuft und alles im Chaos endet.
Soweit macht der Film alles richtig.
Die Streitereien wirken glaubwürdig, die Einstellung eines Samuel L. Jackson ist halbwegs verständlich. Auch das Verhalten der neu hinzu gezogenen Nachbarn ist nachvollziehbar.
Der kleine Psychokrieg entfaltet sich erst auf beinahe harmlose und unscheinbare Art.
So lässt LaBute seine Charaktere ihre rassistischen Gedanken nie öffentlich preisgeben. Es sind immer kleine Aktionen, die dazu führen, dass alles eskaliert.
Hier ein Kommentar, dort eine Störung der Nachtruhe und schlussendlich physische Gewalt.
Bis zu diesem Punkt überzeugt „Lakeview Terrace“ restlos.
Die Darsteller bringen ihre Leistungen, allen voran natürlich Samuel L. Jackson, auch wenn er schon besser gespielt hat. Trotzdem möchte man ihn nicht als Nachbar haben.
Patrick Wilson und Kerry Washington verkörpern das Ehepaar, dass sich ihrer folgenschweren Ohnmacht immer mehr bewusst wird, genau richtig.
Doch leider entpuppt sich das Finale des Films als schrecklich banal und vorhersehbar. Statt die vorher aufgebaute Spannung raffiniert aufzulösen oder zu schocken, entspinnt sich ein durchschnittlicher Showdown, der wohl niemanden zu Begeisterungsstürmen hinreißen lassen wird.
Das ist schade, denn Potential war vorhanden, auch wenn es nicht ausgeschöpft wird. So bleibt „Lakeview Terrace“ ein „Hilfe, mein Nachbar ist ein Psychopath“- Filmchen unter vielen. Oberer Durchschnitt, nicht mehr, jedoch auch nicht weniger.
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Oliver0403 Sat, 30 Jun 2012 17:50:50 -0000
Kommentar löschenEinmal mehr spielt Samuel L. Jackson seine Rolle sehr überzeugend und zeigt damit auch seine Wandlungsfähigkeit als Schauspieler.
In diesem Fall macht er seinen neuen Nachbarn nach deren Einzug das Leben mehr oder weniger zur Hölle und das Ganze gipfelt in einen sehr guten Finale.
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ann-kathrin-siemers Mon, 04 Jun 2012 15:31:10 -0000
Kommentar löschenBei diesem Film handelt es sich um eine Veranschaulichung von Nachbarstreit, der krasse Auswirkungen hat.
Ein junges Pärchen zieht in ein, ihrer Meinung nach, Traumhaus ein. Als sie sich für dieses Haus entschieden haben, wussten sie nicht worauf sie sich da eingelassen haben. Ihr Nachbar ist Cop und missbilligt Beziehungen zwischen Weißen und Schwarzen (er selber ist auch ein Schwarzer --> Überragend gespielt von Samuel L. Jackson).
Allerdings sind sie solch ein Paar. Mit allen Mitteln schikaniert er seine Nachbarn und versucht sie so auseinander zu bringen. Es ist nicht weiter wunderlich, dass der Film mit einem Tod endet, nämlich dem von Samuel L. Jackson.
Lakeview Terrace zeigt, wie voreingenommen manche Menschen sein können und was sie dafür tun, um ihren Willen durchzusetzen. Am Ende bezahlt er sogar mit seinem Leben dafür. Leider kann man sich aber auch sehr gut vorstellen, dass das was dieser Film vermittelt, an manchen Orten, Wirklichkeit ist
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1000Mindhunter Mon, 30 Apr 2012 20:54:16 -0000
Kommentar löschenSpanender Psychokrieg mit einem recht entäuschendem Ende. Jackson spielt super in diesem nicht so bekannten Thriller, Wilson hätte man besser besetzen können und spielt routiniert. Fazit ein kleiner spannender Thriller mit wenig Einfalsreichtum.
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Markbln Wed, 11 Apr 2012 07:42:12 -0000
Kommentar löschenHier und da etwas reißerisch, zeigt er aber deutlich den Konflikt und die Zerissenheit des immer mehr durchdrehenden Chris, gespielt von meinem Favoriten Patrick Wilson. Irgendwie ist der etwas unterschätzt, seit "Little Children" zählt er für mich aber absolut zu den aktuellen Lieblingen aus Hollywood.
Die 08/15 Psychologie in der zweiten Hälfte ist tatsächlich etwas enttäuschend, ebenso wie die Darstellung von Chris' Frau. Der Film hätte noch stärker sein können.
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Mats Ekorre Mon, 06 Feb 2012 09:53:42 -0000
Kommentar löschenEs gibt viele Filme der Machart Nachbar/Psychopath bedroht sympathisches Paar/Kleinfamilie; die Messlatte hat da "Cape Fear - Kap der Angst " gelegt. Gegen diesen Film kann Lakeview Terrace nicht anstinken, letzlich wirkt alles zu bemüht und vorhersehbar. Irgendwie hat man nie Angst um unser kleines Interracial-Pärchen. Warum uns ausserdem mitten im Film plötzlich eine Szene aus dem Polizei-Alltag unseres Cops gezeigt wird, bleibt das Geheimnis des Regisseurs...
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DaKo Tue, 19 Feb 2013 12:30:50 -0000
Antwort löschenWenn du mir sagst, welche Szene aus dem Polizei-Alltag du meinst, kann ich dir sagen, welchen Sinn sie hat/haben soll... ;)
moviee Sat, 04 Feb 2012 15:28:22 -0000
Kommentar löschenWas sind gute Nachbarn? Unter guten Nachbarn haben viele eine unterschiedliche Vorstellung. Die einen wünschen sich kontaktfreudige und hilfsbereite Nachbarn, die jederzeit ansprechbar aber keinesfalls aufdringlich sind und mit denen man gerne mal eine nettes Schwätzchen halten kann. Die anderen wünschen sich anonyme Nachbarn von denen man bestenfalls nichts mitbekommt und die weder durch Lärmbelästigung noch durch Dreck negativ auffallen. Selbst für viele Filme bieten Nachbarn eine vielschichtige Grundlage, die nicht selten in dunklen Thrillern das heimtückische und bösartige verkörpern. Nachdem wir bereits in "Arlington Road" einen Terroristen und in "Disturbia" einen Mörder als Nachbarn kennen gelernt haben erwartete uns in "Lakeview Terrace" ein Rassist in Form von Samuel L. Jackson.
Als der weiße Chris und seine schwarze Frau Lisa in ihre neue Gegend ziehen sind beide von Anfang an unverhältnismäßig glücklich und genießen endlich die so heiß erwartete Sommerhitze Kaliforniens. Doch dann lernen sie Abel Turner kennen, einen linksorientierten schwarzen Familienvater und Nachbar der beiden, dem die Beziehung von einer schwarzen zu einem weißen zuwider ist und der Chris und Lisa schnell zu schikanieren und provozieren beginnt. Was mit kleinen Andeutungen beginnt, entwickelt sich schnell zu einem schonungslosen Psychoterror des Nachbarn...
Zugegeben, die Storyline wurde hier nicht gerade neu erfunden und auch die klischeehafte Idylle der amerikanischen Vororte ist ebenfalls alles andere als originell und doch wusste der Thriller mich überraschend richtig zu fesseln. Das liegt einerseits daran, dass Samuel L. Jackson wie gemalt in diese Rolle passt, denn als rassistischer Cop mit einem richtig fiesen Charakter scheint Jackson voll in seinem Element zu sein. Ein anderer Grund für meine Begeisterung sind die perfekt gesetzten Spannungsmomente, die dem atmosphärischen Psychothriller immer und immer wieder richtige Spannungsschübe geben. Das spektakuläre Finale wirkt zwar irgendwie konstruiert, schafft es aber der gelungenen Mischung aus Thriller und Drama einen würdigen Abschluss zu verleihen, sodass "Lakeview Terrace" zwar kein Meilenstein der Thrillergeschichte ist, meiner Meinung nach aber etwas unterschätzt wird.
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8martin Sat, 04 Feb 2012 09:56:33 -0000
Kommentar löschenEs ist immer gut, wenn Rassismus thematisiert wird. Und das kommt auch in den Dialogen nicht schlecht rüber. Selbst die Eskalation der nachbarschaftlichen Gemeinheiten wird angemessen gesteigert.
Samuel L. Jackson spielt hier ein echt fieses Exemplar der Gesellschaft, der letztlich auch nicht vor Mord zurückschreckt. Die Ausleuchtung des Hintergrundes, warum er so ist, wie er ist, scheint allerdings wenig überzeugend. Nach einigen Längen zieht sich dann auch noch der finale Showdown etwas in die Länge und gerät leicht unübersichtlich. Dabei hat der Zuschauer die Lösung mit dem gefundenen Handy längst begriffen, denn an sich geht ja alles recht gradlinig zu. Kaum Spannung, höchstens Schadenfreude über das jeweilige Opfer des Krieges über den Gartenzaun, der bis in den Intimbereich geht. Und das sollte doch wohl eigentlich nicht sein. Dazu ist alles auch zu ernst gemeint. Es tangiert einen aber höchstens marginal. Ich hatte gehofft das Feuer verbrennt die Häuser der beiden Kampfhähne, um sie im gemeinsamen Leid zu versöhnen auf einer ’Terrasse mit Seeblick’. Stattdessen wird der Böse erschossen und der Gute schmachtet am Krankenbett seiner Frau dahin. Schema F halt. Mittelprächtig. Da hat LaBute schon Besseres abgeliefert.
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Day Day Fri, 03 Feb 2012 22:30:01 -0000
Kommentar löschennaja....
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bocity1848 Fri, 03 Feb 2012 21:13:19 -0000
Kommentar löschenIch lese hier Samuel in einer sehr guten Rolle! Nein dies kann ich nicht befürworten! Ein sehr lahmer Film der versucht einen Thrill aufzubauen aber man wartet vergebens! Okay einer der grossen Schauspieler spielt hier mit und hält sich an ein Drehbuch und wir haben IHN alle schon wesentlich besser gesehen! Einen Bösewicht kann er spielen aber nicht hier, für mich wurde es mittlerweile langweilig, einfach nur zum wegschauen! Sehe ich Filme wie Unthinkable, Shaft, Jackie Brown etc................... wir wissen was SAMUEL drauf hat aber dies ist ein Griff in die Toilette!!!
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aLwauCino Sun, 09 Oct 2011 17:43:48 -0000
Kommentar löschenKann man sich anschauen! Netter Zeitvertreib, Samuel L. Jackson mal als richtigen Psycho erleben ;)
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kinogaengerin Sun, 31 Jul 2011 17:32:26 -0000
Kommentar löschenSolide trifft es wohl am ehesten, denn 'Lakeview Terrace' ist ein durchaus sehenswerter Thriller, der jedoch mehr sein will als er letztendlich ist. Fiese Rollen sind im Grunde auch die dankbarsten, denn Samuel L. Jackson brilliert einmal mehr in einer mitreißenden One-Man-Show. Er spielt Psycho-Spielchen, spinnt Intrigen und lässt so richtig schön das A*loch raushängen, beeindruckend. Dagegen kann das schwarz/weiß-gemischte Pärchen von nebenan ja nur schlecht aussehen. Kerry Washington sieht man gelegentlich in netten kleinen Nebenrollen, so auch hier (ihre Brille ist toll…), aber Nite Owl… äh, ich meine Patrick Wilson überzeugt eher weniger (diese Musik in seinem Auto nervt einfach nur…)! Die Umsetzung selbst ist anfangs vielversprechend, verebbt in Punkto Spannung aber immer mehr mit zunehmender Laufzeit, wirkt teilweise doch sehr plump und lässt den Zuschauer am Ende ohne großen Aha-Moment zurück. Hach, schade drum!
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hoffman587 Sun, 31 Jul 2011 17:39:29 -0000
Antwort löschenHuch doch keine 8, ich bin entäuscht^^
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kinogaengerin Sun, 31 Jul 2011 18:01:35 -0000
Antwort löschenTja, irgendwie muss ich dich ja überraschen... ;) Aber für eine 8 hat doch einiges gefehlt, da hätte das Ganze etwas runder laufen müssen.
moiCheCker Sun, 31 Jul 2011 20:28:25 -0000
Antwort löschenOne-Man- Show? Sonst guter Kommentar ;)
moiCheCker Wed, 20 Jul 2011 13:21:12 -0000
Kommentar löschenWen rufen sie um Hilfe wenn sie nicht die Polizei rufen können?
'Lakeview Terrace' ist ein Nachbarthriller aus dem Jahre 2008, der sich das Thema Rassismus vorgenommen hat.
In 'Lakeview Terrace' geht es um einen rassistischen schwarzen Cop, der sein Nachbarehepaar (Frau schwarz, Mann weiß) terrorisiert. Samuel L. Jackson spielt glaubwürdig und richtig schön fies. Sein großartiges Talent kann er hier in einer Hauptrolle schön präsentieren. Er macht seinem weißen Nachbarn Chris das Leben schwer, weil er dessen Ehe mit der Schwarzen Lisa nicht akzeptiert.
Besonders glänzen kann 'Lakeview Terrace' damit, dass er viel Wert auf Charakterzeichnung legt. Die Spannung wächst jede Minute und der schwarze Nachbar wird immer fieser.
Die Story ist nicht weltbewegend und der Film hat auch keine besonderen Höhepunkte, jedoch ist 'Lakeview Terrace' hochinteressant. Man wird zwar nicht von Anfang an gefesselt, jedoch bis zum packenden Finale steigt die Wut auf den bösen Nachbarn und Spannung kommt auf. Der Film nimmt einen dann stark mit, sodass man nur gefesselt da sitzt und wartet, was der böse schwarze Mann als nächstes tut. Vom Ende allerdings hätte man ein klein bisschen mehr erwartet, jedoch war es nicht schlecht.
Fazit: 'Lakeview Terrace' ist nicht ausgezeichnet und enttäuscht zum Ende hin etwas, jedoch hat der originelle und einfallsreiche Thriller eine schöne fiese Atmosphäre und einen talentierten Samuel L. Jackson zu bieten.
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Coach T Wed, 20 Jul 2011 14:02:25 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar, muss ich auch mal sehen! Aber: "(...) schwarzen rassistischen schwarzen Cop" doppelt gemoppelt?
moiCheCker Wed, 20 Jul 2011 15:34:29 -0000
Antwort löschen;D Oh ;D
Dachsman Sun, 17 Jul 2011 13:21:38 -0000
Kommentar löschenKlar, der Film grast an Klischees so ziemlich alles ab, was es bei dem Thema zu finden gibt und eine etwas zügigere und straffere Inszenierung hätte dem ganzen gut getan, aber ein Totalausfall war das auch nicht.
Jackson macht seine Sache gut, die Bilder vermitteln eine angenehm lauschig-bedrohliche Atmosphäre und langweilig wird es wenn überhaupt auch nur selten.
Sicher kein Film den man gesehen haben muss (aber das kann man ja eh über keinen Film auf der Welt sagen), aber man kann seine Zeit auch mit Schlimmerem verschwenden.
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TheNumber Sat, 16 Jul 2011 23:37:07 -0000
Kommentar löschensolider film. wie immer guter samuel l. jackson als böser nachbar. in dem film kommt zwar keine langeweile auf, doch man will auch nicht unbedingt wissen, wie es weitergeht. die handlung reiht nur "mobbing" szenen aneinander, die zu einem etwas blödem ende führen. eigentlich belangloser film, der jedoch ganz gut unterhält...
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mikkean Sat, 16 Jul 2011 13:01:42 -0000
Kommentar löschenWtf, 8.5 Punkte? Wie kam das denn zustande? Muss ich gleich begradigen. Gestern Abend endlich mal zu Ende gesehen, diesen "Lakeview Terrace." Eine wirklich tolle One-Man-Show von Samuel L. Jackson, dafür vollste Anerkennung. Aber dieser Nachbarschafts-Streit-Psycho-Thriller schwankt wie ein schlecht gebautes Kartenhaus oder ein Jenga-Turm. Die Grund-Prämisse verspricht schon eigenes. Gemischt-rassiges Ehepaar in schickem Viertel stößt auf den Unmut oder sagen wir, die Bösartigkeit des Nachbarn. Der ja ausgerechnet ein Cop ist. Ha ha, aber bis zum Showdown ist es ein recht holpriger Weg. Startet noch recht schön abgestimmt, mit so ärgerlichen Details wie nervender Außen-Beleuchtung, kleinen Attentaten wie dem Verpetzen des Heimlich-Rauchens. Aber na ja, irgendwann sollte schon klar sein, dass der ach so rechtschaffene Nachbar eine tickende Zeitbombe ist. Das Porträt des festgefahrenen Witwers, dem seine autoritär gezügelten Kinder wie auch sein Job langsam entgleiten, ist noch das bestgelungenste am Film. Hier darf sich Jackson recht gut entfalten und bleibt dabei glaubhaft. Was ich vom steigenden Thrill der Nachbarschaft nicht behaupten kann. Leistet sich der nette Cop von Nebenan doch zu viele Verstöße, die schon eher zum Einschreiten Dritter führen sollten. Warum hat Patrick "Night Owl II" Wilson (so dünn kaum wieder zu erkennen) nicht schon eher den Arsch in der Hose? Warum sollte ein Typ, der mit der Kettensäge gegen die Bäume vorgeht nicht auch ermahnt werden? Und überhaupt, man kann auch als Zivil-Person den Gang zur Behörde nicht scheuen. Cops sind auch nur Menschen, hat man mir mal gesagt. Na ja, "Lakeview Terrace" ist ein durchaus spannender Thriller, nur verheddert er sich bis zum recht starken Finale. Deshalb landet er nicht in der Ober-Liga, aber das macht ihn keineswegs zur B- oder C-Ware. Immerhin bekräftigt er wiedermal, dass das Böse auch Marke trägt.
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Filmkenner77 Fri, 15 Jul 2011 18:27:48 -0000
Kommentar löschenEs kann der Frömmste
nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!
Schiller erkannte dies schon vor über 200 Jahren und was der Dichterlegende recht war, ist Hollywood billig. Innovationen kann man unter diesen Voraussetzungen nicht erwarten. "Lakeview Terrace" ist ein Thriller, der sich eigentlich nur aus einem Grunde lohnt und der heißt Samuel L. Jackson. Er gibt den rassistischen Cop, der den Nachbarn das Leben zur Hölle macht, gewohnt souverän mit einem guten Schuss Diabolik. Dagegen können alle anderen Figuren nur verblassen. Zudem benötigt der Film recht lange, um Fahrt aufzunehmen und wenn es dann soweit ist, ist er auch schon fast zu Ende. Ohnehin ist das Ende Sinnbild für diesen konventionellen Thriller. Es passiert nichts, was der geübte und erfahrene Thrillerfreund nicht schon erahnen konnte oder schon zahlreiche Male gesehen hat. Schwierig zu beurteilen ist, inwieweit die Charaktere wirklich erschöpfend ausgelotet werden. Es gibt Szenen, in denen man Erklärungsansätze für das Verhalten des Cops findet. Aber es bleiben Versuche, die nicht konsequent zu Ende geführt werden. Insgesamt bleibt "Lakeview Terrace" ein Film, der gemischte Gefühle hinterlässt. Ein starker Hauptdarsteller in einem mäßigen, vorhersehbaren und nicht sonderlich spannendem Thriller reicht leider nur für eine durchschnittliche Bewertung meinerseits..
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guggenheim Fri, 15 Jul 2011 19:32:59 -0000
Antwort löschenNeben Jackson können alle anderen nur ->verblassen<-? Ist das nicht auch schon rassistisch? ;D
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stalker Fri, 15 Jul 2011 22:29:51 -0000
Antwort löschenDas Zitat stammt nicht von Schiller, sondern von Roland Kaiser. Und ja, Die Blässe der Schwarzen wäre ein rassistischer Filmtitel.
Filmkenner77 Sat, 16 Jul 2011 07:17:20 -0000
Antwort löschen@ guggenheim. Einen Moment habe ich auch gezögert, aber es passt doch perfekt zur Thematik des Films.
@ stalker. Les mal den Tell. Kann ich nur empfehlen, falls du ihn noch nicht kennst. Schiller ist meine Spezialität. Früh übt sich, was ein Meister werden will. ;-)
heikschn Tue, 12 Jul 2011 20:43:25 -0000
Kommentar löschenDer Film bekommt von mir eine überdurchnschnittliche Bewertung, weil er mich gefesselt hat. Die ständigen unterschwelligen Andeutungen und dann wieder die eindeutigen Drohungen sind faszinierend. Generell sind die Portraits der Figuren von Jackson und Wilson in sich stimmig, wenn auch das gesamte Setting etwas konstruiert wirkt.
Eine Topbewertung gibt es aber trotzdem nicht, weil der Film keine Aussage hat. Muss ein Thriller an sich vielleicht auch nicht. Hier wird aber mit politischen oder eher gesellschaftlichen Themen jongliert, die am Ende aber nur als Katalysator des Thrills des Films dienen.
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