Michael Pitt als Kurt Cobain ist äußerst beeindruckend.
In sofern ist es wirklich schade das Gus Van Sant den Film so experimentell angeht. Eigentlich bin ich ja der letzte der sich über so was beschwert, aber Michael Pitt in einem "konventionellen" Kurt Cobain Film directed by Gus Van Sant in Good Will Hunting Style? Gute Nacht.
Es ist völlig in Ordnung einen schlechten Film zu machen. Das machen viele. Wenn nun aber im Making of alle Beteiligten davon sprechen, wie unglaublich intensiv und inspirierend die Dreharbeiten waren, fragt man sich schon ob hier nicht aus redaktionellen Gründen Rauschgift verkonsumiert wurde. Ich denke doch. Ich hofffe doch, denn wer diese überlange und hirnlose Filmhülse als Kunst versteht, der darf nicht ganz bei Sinnen sein. Wenn man ohne Drehbuch mit Freunden in den Wald fährt, wir höchstens ein guter Collegeporno daraus, das hier ist grausam.
Ich mag Kurt Cobain. Ich mag Michael Pitt. Aber dieser Film, den ich auf der Berufsschule anschauen musste, war definitiv schrecklich. Uninspiriert, langweilig und ohne eine Message. Da könnte ich mir gleich die Reportage über Amy Winehouse ansehen - kommt auf's gleiche Raus. Vielleicht habe ich den Film aber auch einfach falsch verstanden.
Ein wirklich , wirklich stiller Film, der einzig und allein mit Bildern und den selten, aber gut eingesetzten Musikstücken überzeugen kann. Schauspielerisch ist da nicht so viel zu bewerten, da sich die Szenen wirklich sehr lang ziehen, es kaum Dialoge gibt und von vornherein klar ist, wie sich die Handlung entwickeln wird.
Der Film muss also keine übermäßige Spannung erzeugen, tut er auch nicht, was aber bei rund 90 Minuten anstrengend ist.
Cobain-ähnlichen Menschen beim Schlafen zugucken ist nicht stundenlang interessant...
Der letzte Teil der "Todes"-Trilogie von Gus van Sant - zwar ziemlich ereignislos und manchmal ermüdend, aber dafür mit beispiellos schönen Bildern und eindeutig besser als "Gerry" (Teil 1 der Trilogie)
Sehr langsamer Akt von Gus van Sant, der die meiste Zeit verstörende Bilder mit melancholisch, birraren Tönen kombiniert.
Man fühlt sich genauso kaputt und am Ende wie Kurt Cobain und spürt so richtig, die Leiden des Rockstars.
Für Fans der band oder ihrem unsterblichen Sänger bestimmt ein Muss, aber mir war er an manchen Stellen einfach zu eintönig, grade auch, weil sich der ganze Film nur im und um sein haus abspielt.
Michael Pitt beweißt hier aber wieder mal, dass er ein grandioser Schauspieler werden kann. Er fiel mir schon in Bertoluccis "Die Träumer " stark auf oder in dem Psychothriller "Funny Games".
das monotone macht gerade die intensität dieses filmes aus! ungeöhnlich, fast meditativ, eindringlich, voller nur angedeuteter mythen und geschichten. wie andré bazin sagte: "Film ist das rascheln der blätter im wind."
auf dem heimweg vom kino musste ich weinen...
Wahnsinnig langweilig. Monoton - und vorwerfbarerweise auch noch mit Absicht. Bedauerlich für Gus van Sant, der bisher nicht durch schlechte Filme glänzte.
Last Days - Kritik
US 2005 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Drama, Kinostart 11.01.2007
Kommentare (11) — Film: Last Days
Kommentar schreibenBenni-THE-KING 2011/06/03 11:19:45
Kommentar löschenMichael Pitt als Kurt Cobain ist äußerst beeindruckend.
In sofern ist es wirklich schade das Gus Van Sant den Film so experimentell angeht. Eigentlich bin ich ja der letzte der sich über so was beschwert, aber Michael Pitt in einem "konventionellen" Kurt Cobain Film directed by Gus Van Sant in Good Will Hunting Style? Gute Nacht.
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elkepohn 2011/02/20 23:40:27
Kommentar löschenEs ist völlig in Ordnung einen schlechten Film zu machen. Das machen viele. Wenn nun aber im Making of alle Beteiligten davon sprechen, wie unglaublich intensiv und inspirierend die Dreharbeiten waren, fragt man sich schon ob hier nicht aus redaktionellen Gründen Rauschgift verkonsumiert wurde. Ich denke doch. Ich hofffe doch, denn wer diese überlange und hirnlose Filmhülse als Kunst versteht, der darf nicht ganz bei Sinnen sein. Wenn man ohne Drehbuch mit Freunden in den Wald fährt, wir höchstens ein guter Collegeporno daraus, das hier ist grausam.
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Haschbeutel 2011/01/02 18:01:11
Kommentar löschenIch mag Kurt Cobain. Ich mag Michael Pitt. Aber dieser Film, den ich auf der Berufsschule anschauen musste, war definitiv schrecklich. Uninspiriert, langweilig und ohne eine Message. Da könnte ich mir gleich die Reportage über Amy Winehouse ansehen - kommt auf's gleiche Raus. Vielleicht habe ich den Film aber auch einfach falsch verstanden.
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Claudia :) 2010/11/16 19:52:42
Kommentar löschenEin wirklich , wirklich stiller Film, der einzig und allein mit Bildern und den selten, aber gut eingesetzten Musikstücken überzeugen kann. Schauspielerisch ist da nicht so viel zu bewerten, da sich die Szenen wirklich sehr lang ziehen, es kaum Dialoge gibt und von vornherein klar ist, wie sich die Handlung entwickeln wird.
Der Film muss also keine übermäßige Spannung erzeugen, tut er auch nicht, was aber bei rund 90 Minuten anstrengend ist.
Cobain-ähnlichen Menschen beim Schlafen zugucken ist nicht stundenlang interessant...
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Andras 2009/11/11 21:45:38
Kommentar löschenIch fand den Film derart langweilig, dass ich einige Szenen vorgespult habe. Das passiert nicht oft bei mir!
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"FrankyBoy" 2009/10/21 21:59:23
Kommentar löschenDer letzte Teil der "Todes"-Trilogie von Gus van Sant - zwar ziemlich ereignislos und manchmal ermüdend, aber dafür mit beispiellos schönen Bildern und eindeutig besser als "Gerry" (Teil 1 der Trilogie)
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mar (-ion-) 2009/07/19 17:08:17
Kommentar löschenhirnlos, nichtsagend und öde
kein applaus für scheiße!
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JimiHendrix 2009/03/08 19:40:40
Kommentar löschenSehr langsamer Akt von Gus van Sant, der die meiste Zeit verstörende Bilder mit melancholisch, birraren Tönen kombiniert.
Man fühlt sich genauso kaputt und am Ende wie Kurt Cobain und spürt so richtig, die Leiden des Rockstars.
Für Fans der band oder ihrem unsterblichen Sänger bestimmt ein Muss, aber mir war er an manchen Stellen einfach zu eintönig, grade auch, weil sich der ganze Film nur im und um sein haus abspielt.
Michael Pitt beweißt hier aber wieder mal, dass er ein grandioser Schauspieler werden kann. Er fiel mir schon in Bertoluccis "Die Träumer " stark auf oder in dem Psychothriller "Funny Games".
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annaberlin 2008/10/14 12:01:31
Kommentar löschenVerworrener, langweiliger Ausfall von Gus van Sant, der zwar interessante Ansätze liefert, aber letzlich nicht zu fesseln vermag.
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BUW_013_SO 2007/12/02 14:51:10
Kommentar löschendas monotone macht gerade die intensität dieses filmes aus! ungeöhnlich, fast meditativ, eindringlich, voller nur angedeuteter mythen und geschichten. wie andré bazin sagte: "Film ist das rascheln der blätter im wind."
auf dem heimweg vom kino musste ich weinen...
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mar (-ion-) 2010/01/28 20:55:54
Antwort löschen:'-(
ja das musste ich auch, aber eher aus wut - 96min pure langeweile und nonsense!
Juli.soundso 2010/05/05 21:39:08
Antwort löschenman kann da auch gerne was Tiefsinniges hineininterpretieren...
macht den Film nur leider nicht im Geringsten besser!?
Tenzing 2007/08/17 17:15:23
Kommentar löschenWahnsinnig langweilig. Monoton - und vorwerfbarerweise auch noch mit Absicht. Bedauerlich für Gus van Sant, der bisher nicht durch schlechte Filme glänzte.
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