[...] Äußerlich ansprechend-ästhetisiertes, innerlich banal-muffiges Genrehandwerk, dessen ohne Haken schlagende Schnörkellosigkeit den sicheren Blick auf Substantielles vermissen lässt. Stattdessen hechelt man einer Actionszene nach der anderen hinterher, um das Dazwischen möglichst schmerzfrei übergegen zu können. Walter Hill ist imstande das in wunderbare Bilder mit exaltierten Arschlöchern einzukleiden, für Kurosawa und Leone fehlt dennoch ein Quantensprung.
Dafür, dass es schon das zweite Remake einer nicht gerade grandios innovativen Story ist, eigentlich ganz nett anzuschauen. Nicht mehr, nicht weniger. Mir persönlich gefällt der verschwiegene Eastwood im Western-Setting einfach besser als der aus dem Off quatschende Willis während der Prohibition. Und Leone hat das bessere Händchen für Musik und Bildsprache. Keine Diskussion.
"Es ist schon eine komische Sache mit den Menschen. Einer von Hundert ist dann doch mal besser als man es erwartet hat!" Eigentlich könnte sich Bruce Willis den Spruch auch gleich tätowieren lassen, denn mit 'Last Man Standing' liefert er erneut einen sehenswerten Film ab. Dabei ist der Titel tatsächlich Programm, denn Willis verschlägt es als abgekämpften Revolverhelden John Smith in ein kleines Nest kurz vor der Grenze nach Mexiko. Hier leben zwei rivalisierende Banden in vermeintlicher Eintracht miteinander und ein kleines Fünkchen von Smith reicht aus, um einen Krieg anzuzetteln. Natürlich obliegt es ganz nebenbei dem Helden auch noch das hübsche Mädchen zu retten. 'Last Man Standing' präsentiert sich dabei nicht nur als bloßer Actionfilm, sondern kombiniert geschickt die rasanten Ballereien und die Rangeleien zwischen den Gangstern mit einer recht ansprechenden Westernkulisse. Das Ganze wird dann noch von mehreren netten One-Liner von Willis garniert.
Typische Willis Action mit jeder Menge fliegendem Blei. Nach tiefsinnigeren Dialogen sucht man hier vergebens, aber wozu auch wenn Willis sich einfach wieder durch die Gegend schießt. Mir wirds nie langweilig!
"Sometimes you just got to play out a bad hand. A lot more wooden boxes in Smiley's window. But what the hell. Everybody ends up dead."
Die Sopranos, Deadwood, Big Love, Scrubs. Aus jeder Serie hat man sich ein paar Schauspieler gemopst, dann hat man noch Christopher Walken und natürlich Bruce Willis reingepackt .. Was brauchen wir noch? Ja, viele Waffen, der Film heißt ja immerhin auch "Last Man Standing" .. und damit das Ganze auch noch so richtig cool wird brauchen wir natürlich 'ne dreckige Kulisse, Western passt gut, hah, fertig.
Ein bisschen sehr aufgesetzt ist "Last Man Standing" schon, doch weiß er trotzdem irgendwie zu unterhalten. Ein bisschen Peng Peng und Bruce Willis aus dem Off reichen manchmal halt schon aus um einen Abend zu füllen, so richtig toll fühlt sich das aber noch nicht an. So viele bekannte Gesichter zu sehen, die man eher selten in Filmen erblicken darf, ist natürlich 'ne feine Sache, das vermag aber nicht über die dünne Story und die fehlende Atmosphäre hinwegzutäuschen. Natürlich gibt es eine Atmosphäre, aber der Funke vermag einfach nicht so richtig überzuspringen, denn leider handelt es sich hier nicht um eine Geschichte rund um John McClane.
*Wie immer war es schrecklich heiß und der Wind trug soviel Staub mit sich, dass man ihn schmecken konnte...Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Wände immer näher rückten. Ist schon komisch, wie die Dinge sich entwickeln. Für eine Sekunde denkt man, dass man die Sache mit heiler Haut übersteht, aber letzten Endes bezahlt man immer seinen Preis, ohne Ausnahme. Jeder zahlt seinen Preis, sogar so ein Scheißkerl wie ich...*
Das ist nur eine von vielen zitierfähigen Aussagen aus "Last Man Standing" von Walter Hill. Da der Film eine weitere Neu -Interpretation von "Yojimbo – Der Leibwächter" und "Für ein Handvoll Dollar" ist, ist die Story schnell erzählt: Bruce Willis ist Mr.Smith. Mr. Smith geht diesmal nicht nach Washington, sondern nach Jericho, einer kleinen Stadt vor der mexikanischen Grenze. Dort herrschen zwei rivalisierende Gangsterbanden, die Smith nach und nach gegeneinander aufspielt...
15 Jahre hat es gedauert, bis ich endlich in den Genuss von "Last Man Standing" kam. Immer kam irgendetwas dazwischen, obwohl der Film einige gute Zutaten hat: eine bekannte Hintergrundgeschichte, einen soliden, guten Regisseur, Christopher Walken und, mit Bruce Willis einen der Tough Guys im Business. Schmeißt man diese Zutaten alle zusammen in einen Topf, sollte was Vernünftiges bei rauskommen. Und zum großen Teil ist das Ganze wirklich schmackhaft. Man bekommt einen staubigen, ziemlich wortkargen Film vorgesetzt, der aber genau das sein will. Harte Männer mit lockeren Schießeisen in zynischer Atmosphäre während der Prohibtionszeit. Willis macht dabei genau das, was er am besten kann. Er ist der härteste, der zynischste, einfach der coolste von allen. Die Rolle ist für ihn gemacht und Bruce schaut man gerne bei Schieß- und Rededuellen zu, vor allem darf er häufig sein Ballergesicht (aufgeplusterte Backen) aufsetzen. Als einer der Bösewichte kann Christopher Walken glänzen, der durch seine bloße Anwesenheit einiges an Charisma in die karge Wüstenlandschaft bringt. Nebenbei tummeln sich Leute wie Bruce Dern, Ken Jenkins oder Leslie Mann auf dem Bildschirm.
Trotz all des Lobes reiß "Last Man Standing" nicht alle Bäume aus, dafür wirkt das Ganze doch dann und wann zu eintönig und weiß nicht immer zu fesseln. Doch überwiegen eindeutig die Vorteile und man erhält einen äußerst sehenswerten neunziger Jahre Actioner/Spätwestern.
-"Vielleicht gehören sie ja zu der Sorte, die
einem Unbewaffneten in den Rücken ballern."
- "Ich hab' schon Schlimmeres getan."
Wiedermal eine perfekt zugeschnittene Rolle für Willis, der hier als wortkarger, zynischer und kompromissloser Revolverheld in sarkastischen Dialogen und top choreographierten
Schießereien glänzen darf. Mindestens genau so skrupellos, Christopher Walken als eiskalter brutaler Elite-Killer. Auch glänzen tut der Film durch das kunstvolle elegante Western-Design, welches durch die Farben und dem Soundtrack von Ry Cooder eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre schafft. Daher ein würdiges Remake der beiden Klassiker von Akira Kurosawas "Yojimbo – Der Leibwächter" und Sergio Leones
"Für eine Handvoll Dollar".
Ein weiteres Remake von Kurosawas Samurai - Drama „Yojimbo“. Staubtrockener Neo – Gangsterfilm - Western, mit Bruce Willis passend besetzt. Aufregend ist die Ballerorgie allerdings selten, da fast sklavisch, ohne jegliche Ironie, die Stereotypen des Genres abgearbeitet werden.
Vom bloßen Zusehen bekommt man von Beginn an eine staubige Kehle.
Nur schade, dass trotz des verheißungsvollen Auftakts, sich zunehmend der Sand im Getriebe festsetzt und somit der Spätwestern nicht so recht in Gang kommt.
Wirklich geile Ballereien, aber ansonsten ziemlich ausdruckslos.
Ich zäume mal das Pferd von hinten auf. Ohne Leones Remake und Kurosawas Original zu kennen, habe ich mir diesen "Willis-Porno" angesehen. Der Film hat schon Atmosphäre, allerdings hat man die ganze Zeit das Gefühl in einem billigen B-Movie zu sitzen. Die Bilder sind edel und staubig. Die Musik ist treffsicher und trieft vor Klischees. Letztendlich passt das alles zusammen in seiner Überzogenheit, als Parodie von sich selbst, mehr auch nicht. Unterhaltsam ist "Last Man Standing" allemal, schon allein wegen den Sprüchen des Helden.
- "Was ist deine Gabe?"
- "Ich wurde ohne Gewissen geboren!"
Dieser kultige Spätwestern besticht durch haufenweise cooler Typen und einigen heftigen Ballereien.Dazu kommt ein wirklich angsteinflössender Christopher Walken!!
"Ich dachte, Du wärst der beste Schütze..."
-"Nein, ich bin nur der bestaussehende..."
Gefühlte 100 mal hat man diesen Plot, entliehen dem legendären "Yojimbo, der Leibwächter" vom noch legendäreren Akira Kurosawa, schon gesehen.
Nichtsdestotrotz bereitet mir "Last Man Standing" bei jedem Ansehen Freude.
Es ist die betuliche und doch grenzenlos toughe Inszenierung, gleichzeitig ist dieser Neowestern natürlich ein Willis-Posing allererster Güte. Der gute Bruce ist eben für solche Rollen gemacht:
Ich verehre ihn als den Typ, der er nun mal im Kino gefälligst zu sein hat: der Typ, der entweder blutet, oder wen umlegt, im Idealfall beides.
Ein wortkarger, abgebrannter Fremder in der texanischen Einöde irgendwann zwischen Wirtschaftskrise und Zweitem Weltkrieg. Die Prohibition blüht, wird aber nicht übermäßig hoch geschätzt, dementsprechend floriert der Schmuggel, zwei Banden bekriegen sich unter Führung ihrer italienischen (super: Ned Eisenberg) beziehungsweise irischen (leichtes Overacting: David Patrick Kelly u.a. bekannt aus "Twin Peaks") Bosse.
Aber das ist alles nur Geplänkel, im Grunde geht es darum, in wen John Smith, alias Willis, seine 45er als Nächstes entleert. Willis selbst ist einmal mehr eben das, was man kennt und schätzt: der knallharte Fuzzi, der, wenn er mal was sagt, auch genau den Ton trifft. Seine Darstellungen beruhen weniger auf wirklichem Schauspiel, als auf einer Art natürlicher Aura: der in Idar-Oberstein geborene Amerikaner könnte auch mit der Fluppe im Mundwinkel einen Stein bedrohen und es wäre cool, er ist einfach auf eine souveräne Art flapsig, tough und simpel und trotzdem, oder deswegen absolut einzigartig.
Ihm gegenüber ein weiteres, noch markanteres Original: Christopher Walken zeigt einmal mehr seine nicht versiegende Begabung, mit einer Handvoll Sätze bringt er wie so oft mehr Show in dieses Wüstenkaff als ein kompletter Cast blockbustergehypter rasierungewohnter New Darlings.
Zwischen den Fronten glänzt Bruce Dern als korrupter, abgezockter, wenn auch nicht hochintelligenter Dorfsheriff.
Einen coolen Gastauftritt legt auch Ken Jenkins, besser bekannt als Dr. Bob Kelso, als Texas Ranger hin.
Ich weiß mitunter nicht so recht, was mir hier so gefällt, es ist sicher zu großen Teilen das Gegeneinander von Walken und Willis, aber nicht nur, es ist auch nicht ausschließlich die 100minütige Verbeugung vor dem Italowesterngenre, oder die zahlreichen Oneliner.
Vielleicht ist es einfach genau ein bestimmter Nerv, den dieser Film trifft, der hinsichtlich Plot, Darstellung und so weiter keine Bäume ausreißt, aber in dem irgendwie alles stimmig ist. So stimmig ein Actioner eben sein kann.
Kleiner Wermutstropfen: auf diesen Film stehen unheimlich viele, die keine Ahnung haben, von wem man den Grundplot geklaut hat und vor welchen Werken sich Walter Hill hier permanent und berechtigterweise verneigt.
Ein Movie for all seasons, außer vielleicht fürs erste Date, aber eine Frau, die es doof findet, wenn Willis auf jemanden schießt, kommt mir sowieso nicht dauerhaft ins Haus.
Die Leistungen der Schauspieler sind sehr gut und auch die Actionsequenzen sind überaus gelungen. Leider zieht sich die, nicht gerade innovative, Story jedoch etwas hin. Der Film kommt dadurch irgendwie nicht so recht in Fahrt und ist streckenweise ziemlich langweilig.
Netter Mix aus einem Mafia-Film und einem Western, gepaart mit coolen Sprüchen. Allerdings wirkt die "Story" viel zu abgehackt und billig. "Last Man Standing" ist konstant - Mehr aber auch nicht.
`Last Man Standing´ letztlich doch zumindest über die 5er Hürde zu manövrieren, gelang lediglich durch meine Vorliebe für die Akteure Willis und Walken, welche hier allerdings auch weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Solide Action trifft auf nebensächliche Story, vorallem weil diese schon in Sergio Leone´s meisterhaftem ´Für Eine Handvoll Dollar´ ihre nahezu perfekte Umsetzung fand. Walter Hill passen Leone´s zu große Schuhe demnach nicht, darüberhinaus findet Akira Kurosawa´s Original `Yojimbo´von 1961 in diesem Kommentar noch nicht mal Erwähnung. Somit war der zweite Aufguß bereits einer zuviel und einen weiteren sollte es niemals geben.
Was hat 2 Daumen und scheißt auf Bruce Willis ? Richtig, Bob Kelso -Ähm- Ken Jenkins. Die Schauspieler sind zwar ganz nett, aber die Geschichte ist vorhersehbar und nicht besonders spannend.
Generell habe ich nichts dagegen, wenn man sich von einem Vorgängerfilm mit dem gleichen Thema inspirieren lässt. Genausowenig ist es schlimm, wenn man die Tatsache, dass das "Werk" ein Remake ist, in der Beschreibung kein einziges Mal erwähnt. Etwas kritisch wird es, wenn man sich einen Film von Sergeo Leone mit Clint Eastwood in der Hauptrolle aussucht, denn hier ist es schwer das schon Gesehene zu überbieten.
Doch die Vollkommenheit meiner Abneigung auf diesem Gebiet erreicht man, wenn solche Großmeister wie Walter Hill meinen sie müssten kein kleines Bisschen am Original verändern. Wenn sie es nicht einmal für nötig halten dem Zuschauer vorzugaukeln, dass das was er zu sehen bekommt neu sei.
Man ersetze die Coolness in Person der 60er-Jahre durch einen überbewerteten Waschlappen.
Weiter ersetzt man die Musik des wohl innovativsten Dirigenten der Neuzeit durch hintergründiges Banjo-Geplärre.
Außerdem versucht man krampfhaft die Problematik des Alkoholschmuggels noch durch Prohibitions-Hintergründe zu verstärken.
Und was bleibt übrig?
Nicht mehr als ein besserer Amoklauf in einer Kleinstadt. Doch so viele Menschen auch getötet werden, die Message wird klar:
Sie alle haben es verdient, sie bedrohten Bruce Willis!
Na, so schlecht finde ich den nicht! Aber vielleicht verschärft es ja nochmal Deine Meinung, wenn ich Dir sage, dass das wirklich "originale Original" der Film "Yojimbo" und "Last Man Standing" somit genaugenommen der zweite Aufguss ist?!
Ja das habe ich gerade erfahren doch selbst bei Leone fand ich die Story schon sehr dünn geraten weil meiner Meinung nach eine Kleinstadt in der Wüste nicht besonders viel Potenzial birgt.
Vorallem wenn es primär darum geht alle Sterben zu lassen, was bei "Last Man Standing" blöderweise schon der Titel verrät.
Ein Remake des Klassikers "Für eine Handvoll Dollar", der wiederum ein Remake von Kurosawas "Yojimbo – Der Leibwächter" ist. Diesmal präsentiert sich die Story im Gewand eines Gangsterfilms. Ganz annehmbar, aber manchmal auch ein wenig langatmig. Die Vorgänger waren jedenfalls besser.
Walter Hill ist kein Akira Kurosawa.
Bruce Willis ist kein Toshiro Mifune.
Und Pistolen sind keine Katanas.
Lustig was für einen großen Unterschied Namen machen können.
Eine Super-Paraderolle für Willis. Die hervorragend choreographierten Schießereien sind ein Genuss, ebenso wie der schrammelige Blues-Gitarren Soundtrack von Ry Cooder. Die elegant kunstvolle Bildsprache in gold-gelben Farbfiltern und die düster geheimnisvolle Atmosphäre wird mit sarkastischem Witz garniert. Und wunderbar geblutet werden darf auch mal wieder vom Bruce, in alter Die-Hard-Manier. Ich weiss nicht, für mich ergibt das Alles mehr als die Summe der einzelnen Teile.. und ist auch weit mehr als eine moderne Variante von "Handvoll Dollar". Einer von Walter Hills Besten (obwohl meist unterschatzt) zusammen mit 48Hrs
Last Man Standing - Kritik
US 1996 Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 31.10.1996
Kritiken (3) — Film: Last Man Standing
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Äußerlich ansprechend-ästhetisiertes, innerlich banal-muffiges Genrehandwerk, dessen ohne Haken schlagende Schnörkellosigkeit den sicheren Blick auf Substantielles vermissen lässt. Stattdessen hechelt man einer Actionszene nach der anderen hinterher, um das Dazwischen möglichst schmerzfrei übergegen zu können. Walter Hill ist imstande das in wunderbare Bilder mit exaltierten Arschlöchern einzukleiden, für Kurosawa und Leone fehlt dennoch ein Quantensprung.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenDafür, dass es schon das zweite Remake einer nicht gerade grandios innovativen Story ist, eigentlich ganz nett anzuschauen. Nicht mehr, nicht weniger. Mir persönlich gefällt der verschwiegene Eastwood im Western-Setting einfach besser als der aus dem Off quatschende Willis während der Prohibition. Und Leone hat das bessere Händchen für Musik und Bildsprache. Keine Diskussion.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenBruce Willis, wie er leibt und lebt. Ein "Western", der selbst Nicht-Western-Freunden Spaß machen dürfte.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (49) — Film: Last Man Standing
Kommentar schreibenkinogaengerin 2012/01/07 17:28:41
Kommentar löschen"Es ist schon eine komische Sache mit den Menschen. Einer von Hundert ist dann doch mal besser als man es erwartet hat!" Eigentlich könnte sich Bruce Willis den Spruch auch gleich tätowieren lassen, denn mit 'Last Man Standing' liefert er erneut einen sehenswerten Film ab. Dabei ist der Titel tatsächlich Programm, denn Willis verschlägt es als abgekämpften Revolverhelden John Smith in ein kleines Nest kurz vor der Grenze nach Mexiko. Hier leben zwei rivalisierende Banden in vermeintlicher Eintracht miteinander und ein kleines Fünkchen von Smith reicht aus, um einen Krieg anzuzetteln. Natürlich obliegt es ganz nebenbei dem Helden auch noch das hübsche Mädchen zu retten. 'Last Man Standing' präsentiert sich dabei nicht nur als bloßer Actionfilm, sondern kombiniert geschickt die rasanten Ballereien und die Rangeleien zwischen den Gangstern mit einer recht ansprechenden Westernkulisse. Das Ganze wird dann noch von mehreren netten One-Liner von Willis garniert.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
-Schulte- 2011/12/28 18:30:46
Kommentar löschenTypische Willis Action mit jeder Menge fliegendem Blei. Nach tiefsinnigeren Dialogen sucht man hier vergebens, aber wozu auch wenn Willis sich einfach wieder durch die Gegend schießt. Mir wirds nie langweilig!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J!GS4W 2011/12/01 23:09:11
Kommentar löschen"Sometimes you just got to play out a bad hand. A lot more wooden boxes in Smiley's window. But what the hell. Everybody ends up dead."
Die Sopranos, Deadwood, Big Love, Scrubs. Aus jeder Serie hat man sich ein paar Schauspieler gemopst, dann hat man noch Christopher Walken und natürlich Bruce Willis reingepackt .. Was brauchen wir noch? Ja, viele Waffen, der Film heißt ja immerhin auch "Last Man Standing" .. und damit das Ganze auch noch so richtig cool wird brauchen wir natürlich 'ne dreckige Kulisse, Western passt gut, hah, fertig.
Ein bisschen sehr aufgesetzt ist "Last Man Standing" schon, doch weiß er trotzdem irgendwie zu unterhalten. Ein bisschen Peng Peng und Bruce Willis aus dem Off reichen manchmal halt schon aus um einen Abend zu füllen, so richtig toll fühlt sich das aber noch nicht an. So viele bekannte Gesichter zu sehen, die man eher selten in Filmen erblicken darf, ist natürlich 'ne feine Sache, das vermag aber nicht über die dünne Story und die fehlende Atmosphäre hinwegzutäuschen. Natürlich gibt es eine Atmosphäre, aber der Funke vermag einfach nicht so richtig überzuspringen, denn leider handelt es sich hier nicht um eine Geschichte rund um John McClane.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Reload 2011/10/17 17:02:21
Kommentar löschen*Wie immer war es schrecklich heiß und der Wind trug soviel Staub mit sich, dass man ihn schmecken konnte...Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Wände immer näher rückten. Ist schon komisch, wie die Dinge sich entwickeln. Für eine Sekunde denkt man, dass man die Sache mit heiler Haut übersteht, aber letzten Endes bezahlt man immer seinen Preis, ohne Ausnahme. Jeder zahlt seinen Preis, sogar so ein Scheißkerl wie ich...*
Das ist nur eine von vielen zitierfähigen Aussagen aus "Last Man Standing" von Walter Hill. Da der Film eine weitere Neu -Interpretation von "Yojimbo – Der Leibwächter" und "Für ein Handvoll Dollar" ist, ist die Story schnell erzählt: Bruce Willis ist Mr.Smith. Mr. Smith geht diesmal nicht nach Washington, sondern nach Jericho, einer kleinen Stadt vor der mexikanischen Grenze. Dort herrschen zwei rivalisierende Gangsterbanden, die Smith nach und nach gegeneinander aufspielt...
15 Jahre hat es gedauert, bis ich endlich in den Genuss von "Last Man Standing" kam. Immer kam irgendetwas dazwischen, obwohl der Film einige gute Zutaten hat: eine bekannte Hintergrundgeschichte, einen soliden, guten Regisseur, Christopher Walken und, mit Bruce Willis einen der Tough Guys im Business. Schmeißt man diese Zutaten alle zusammen in einen Topf, sollte was Vernünftiges bei rauskommen. Und zum großen Teil ist das Ganze wirklich schmackhaft. Man bekommt einen staubigen, ziemlich wortkargen Film vorgesetzt, der aber genau das sein will. Harte Männer mit lockeren Schießeisen in zynischer Atmosphäre während der Prohibtionszeit. Willis macht dabei genau das, was er am besten kann. Er ist der härteste, der zynischste, einfach der coolste von allen. Die Rolle ist für ihn gemacht und Bruce schaut man gerne bei Schieß- und Rededuellen zu, vor allem darf er häufig sein Ballergesicht (aufgeplusterte Backen) aufsetzen. Als einer der Bösewichte kann Christopher Walken glänzen, der durch seine bloße Anwesenheit einiges an Charisma in die karge Wüstenlandschaft bringt. Nebenbei tummeln sich Leute wie Bruce Dern, Ken Jenkins oder Leslie Mann auf dem Bildschirm.
Trotz all des Lobes reiß "Last Man Standing" nicht alle Bäume aus, dafür wirkt das Ganze doch dann und wann zu eintönig und weiß nicht immer zu fesseln. Doch überwiegen eindeutig die Vorteile und man erhält einen äußerst sehenswerten neunziger Jahre Actioner/Spätwestern.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Vlady 2011/09/03 14:04:59
Kommentar löschen-"Vielleicht gehören sie ja zu der Sorte, die
einem Unbewaffneten in den Rücken ballern."
- "Ich hab' schon Schlimmeres getan."
Wiedermal eine perfekt zugeschnittene Rolle für Willis, der hier als wortkarger, zynischer und kompromissloser Revolverheld in sarkastischen Dialogen und top choreographierten
Schießereien glänzen darf. Mindestens genau so skrupellos, Christopher Walken als eiskalter brutaler Elite-Killer. Auch glänzen tut der Film durch das kunstvolle elegante Western-Design, welches durch die Farben und dem Soundtrack von Ry Cooder eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre schafft. Daher ein würdiges Remake der beiden Klassiker von Akira Kurosawas "Yojimbo – Der Leibwächter" und Sergio Leones
"Für eine Handvoll Dollar".
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lieber_tee 2011/08/11 22:40:46
Kommentar löschenEin weiteres Remake von Kurosawas Samurai - Drama „Yojimbo“. Staubtrockener Neo – Gangsterfilm - Western, mit Bruce Willis passend besetzt. Aufregend ist die Ballerorgie allerdings selten, da fast sklavisch, ohne jegliche Ironie, die Stereotypen des Genres abgearbeitet werden.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cpt. chaos 2011/06/09 10:52:46
Kommentar löschenVom bloßen Zusehen bekommt man von Beginn an eine staubige Kehle.
Nur schade, dass trotz des verheißungsvollen Auftakts, sich zunehmend der Sand im Getriebe festsetzt und somit der Spätwestern nicht so recht in Gang kommt.
Wirklich geile Ballereien, aber ansonsten ziemlich ausdruckslos.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura 2011/04/05 22:22:42
Kommentar löschenIch zäume mal das Pferd von hinten auf. Ohne Leones Remake und Kurosawas Original zu kennen, habe ich mir diesen "Willis-Porno" angesehen. Der Film hat schon Atmosphäre, allerdings hat man die ganze Zeit das Gefühl in einem billigen B-Movie zu sitzen. Die Bilder sind edel und staubig. Die Musik ist treffsicher und trieft vor Klischees. Letztendlich passt das alles zusammen in seiner Überzogenheit, als Parodie von sich selbst, mehr auch nicht. Unterhaltsam ist "Last Man Standing" allemal, schon allein wegen den Sprüchen des Helden.
- "Was ist deine Gabe?"
- "Ich wurde ohne Gewissen geboren!"
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tyler Durden 22 2011/01/19 15:40:32
Kommentar löschenDieser kultige Spätwestern besticht durch haufenweise cooler Typen und einigen heftigen Ballereien.Dazu kommt ein wirklich angsteinflössender Christopher Walken!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
doctorgonzo 2010/12/07 17:22:59
Kommentar löschen"Ich dachte, Du wärst der beste Schütze..."
-"Nein, ich bin nur der bestaussehende..."
Gefühlte 100 mal hat man diesen Plot, entliehen dem legendären "Yojimbo, der Leibwächter" vom noch legendäreren Akira Kurosawa, schon gesehen.
Nichtsdestotrotz bereitet mir "Last Man Standing" bei jedem Ansehen Freude.
Es ist die betuliche und doch grenzenlos toughe Inszenierung, gleichzeitig ist dieser Neowestern natürlich ein Willis-Posing allererster Güte. Der gute Bruce ist eben für solche Rollen gemacht:
Ich verehre ihn als den Typ, der er nun mal im Kino gefälligst zu sein hat: der Typ, der entweder blutet, oder wen umlegt, im Idealfall beides.
Ein wortkarger, abgebrannter Fremder in der texanischen Einöde irgendwann zwischen Wirtschaftskrise und Zweitem Weltkrieg. Die Prohibition blüht, wird aber nicht übermäßig hoch geschätzt, dementsprechend floriert der Schmuggel, zwei Banden bekriegen sich unter Führung ihrer italienischen (super: Ned Eisenberg) beziehungsweise irischen (leichtes Overacting: David Patrick Kelly u.a. bekannt aus "Twin Peaks") Bosse.
Aber das ist alles nur Geplänkel, im Grunde geht es darum, in wen John Smith, alias Willis, seine 45er als Nächstes entleert. Willis selbst ist einmal mehr eben das, was man kennt und schätzt: der knallharte Fuzzi, der, wenn er mal was sagt, auch genau den Ton trifft. Seine Darstellungen beruhen weniger auf wirklichem Schauspiel, als auf einer Art natürlicher Aura: der in Idar-Oberstein geborene Amerikaner könnte auch mit der Fluppe im Mundwinkel einen Stein bedrohen und es wäre cool, er ist einfach auf eine souveräne Art flapsig, tough und simpel und trotzdem, oder deswegen absolut einzigartig.
Ihm gegenüber ein weiteres, noch markanteres Original: Christopher Walken zeigt einmal mehr seine nicht versiegende Begabung, mit einer Handvoll Sätze bringt er wie so oft mehr Show in dieses Wüstenkaff als ein kompletter Cast blockbustergehypter rasierungewohnter New Darlings.
Zwischen den Fronten glänzt Bruce Dern als korrupter, abgezockter, wenn auch nicht hochintelligenter Dorfsheriff.
Einen coolen Gastauftritt legt auch Ken Jenkins, besser bekannt als Dr. Bob Kelso, als Texas Ranger hin.
Ich weiß mitunter nicht so recht, was mir hier so gefällt, es ist sicher zu großen Teilen das Gegeneinander von Walken und Willis, aber nicht nur, es ist auch nicht ausschließlich die 100minütige Verbeugung vor dem Italowesterngenre, oder die zahlreichen Oneliner.
Vielleicht ist es einfach genau ein bestimmter Nerv, den dieser Film trifft, der hinsichtlich Plot, Darstellung und so weiter keine Bäume ausreißt, aber in dem irgendwie alles stimmig ist. So stimmig ein Actioner eben sein kann.
Kleiner Wermutstropfen: auf diesen Film stehen unheimlich viele, die keine Ahnung haben, von wem man den Grundplot geklaut hat und vor welchen Werken sich Walter Hill hier permanent und berechtigterweise verneigt.
Ein Movie for all seasons, außer vielleicht fürs erste Date, aber eine Frau, die es doof findet, wenn Willis auf jemanden schießt, kommt mir sowieso nicht dauerhaft ins Haus.
27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
duffy 2010/12/07 17:32:31
Antwort löschenStark!
fabel 2010/12/07 17:55:33
Antwort löschenWirklich großartig. :)
Alle 4 Antworten zeigen
Bandrix 2010/12/07 17:57:08
Antwort löschenKlasse letzter Satz und im allgemeinen toller Kommentar!
Reload 2010/12/07 18:08:44
Antwort löschenDer letzte Satz kommt ab sofort in mein Spruchband.
Mr. Pink 2010/12/07 12:31:02
Kommentar löschenDie Leistungen der Schauspieler sind sehr gut und auch die Actionsequenzen sind überaus gelungen. Leider zieht sich die, nicht gerade innovative, Story jedoch etwas hin. Der Film kommt dadurch irgendwie nicht so recht in Fahrt und ist streckenweise ziemlich langweilig.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dustyOn3 2010/12/06 13:23:22
Kommentar löschenNetter Mix aus einem Mafia-Film und einem Western, gepaart mit coolen Sprüchen. Allerdings wirkt die "Story" viel zu abgehackt und billig. "Last Man Standing" ist konstant - Mehr aber auch nicht.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
The_Comedian 2010/12/05 12:55:57
Kommentar löschen`Last Man Standing´ letztlich doch zumindest über die 5er Hürde zu manövrieren, gelang lediglich durch meine Vorliebe für die Akteure Willis und Walken, welche hier allerdings auch weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Solide Action trifft auf nebensächliche Story, vorallem weil diese schon in Sergio Leone´s meisterhaftem ´Für Eine Handvoll Dollar´ ihre nahezu perfekte Umsetzung fand. Walter Hill passen Leone´s zu große Schuhe demnach nicht, darüberhinaus findet Akira Kurosawa´s Original `Yojimbo´von 1961 in diesem Kommentar noch nicht mal Erwähnung. Somit war der zweite Aufguß bereits einer zuviel und einen weiteren sollte es niemals geben.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ComicFan 2010/12/04 23:44:23
Kommentar löschenWas hat 2 Daumen und scheißt auf Bruce Willis ? Richtig, Bob Kelso -Ähm- Ken Jenkins. Die Schauspieler sind zwar ganz nett, aber die Geschichte ist vorhersehbar und nicht besonders spannend.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
philopee 2010/10/25 22:35:06
Kommentar löschenGenerell habe ich nichts dagegen, wenn man sich von einem Vorgängerfilm mit dem gleichen Thema inspirieren lässt. Genausowenig ist es schlimm, wenn man die Tatsache, dass das "Werk" ein Remake ist, in der Beschreibung kein einziges Mal erwähnt. Etwas kritisch wird es, wenn man sich einen Film von Sergeo Leone mit Clint Eastwood in der Hauptrolle aussucht, denn hier ist es schwer das schon Gesehene zu überbieten.
Doch die Vollkommenheit meiner Abneigung auf diesem Gebiet erreicht man, wenn solche Großmeister wie Walter Hill meinen sie müssten kein kleines Bisschen am Original verändern. Wenn sie es nicht einmal für nötig halten dem Zuschauer vorzugaukeln, dass das was er zu sehen bekommt neu sei.
Man ersetze die Coolness in Person der 60er-Jahre durch einen überbewerteten Waschlappen.
Weiter ersetzt man die Musik des wohl innovativsten Dirigenten der Neuzeit durch hintergründiges Banjo-Geplärre.
Außerdem versucht man krampfhaft die Problematik des Alkoholschmuggels noch durch Prohibitions-Hintergründe zu verstärken.
Und was bleibt übrig?
Nicht mehr als ein besserer Amoklauf in einer Kleinstadt. Doch so viele Menschen auch getötet werden, die Message wird klar:
Sie alle haben es verdient, sie bedrohten Bruce Willis!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Xebeche 2010/10/25 22:39:52
Antwort löschenNa, so schlecht finde ich den nicht! Aber vielleicht verschärft es ja nochmal Deine Meinung, wenn ich Dir sage, dass das wirklich "originale Original" der Film "Yojimbo" und "Last Man Standing" somit genaugenommen der zweite Aufguss ist?!
Xebeche 2010/10/25 22:40:06
Antwort löschen;)
Alle 4 Antworten zeigen
philopee 2010/10/25 22:43:17
Antwort löschenJa das habe ich gerade erfahren doch selbst bei Leone fand ich die Story schon sehr dünn geraten weil meiner Meinung nach eine Kleinstadt in der Wüste nicht besonders viel Potenzial birgt.
Vorallem wenn es primär darum geht alle Sterben zu lassen, was bei "Last Man Standing" blöderweise schon der Titel verrät.
fabel 2010/10/25 22:52:38
Antwort löschen"Sie alle haben es verdient, sie bedrohten Bruce Willis!"
Ich liebe deinen Sarkasmus. :)
USA_Christoph 2010/10/19 21:32:44
Kommentar löschenToller Western mit einem ultracoolen Bruce Willis.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmkenner77 2010/10/16 15:52:30
Kommentar löschenEin Remake des Klassikers "Für eine Handvoll Dollar", der wiederum ein Remake von Kurosawas "Yojimbo – Der Leibwächter" ist. Diesmal präsentiert sich die Story im Gewand eines Gangsterfilms. Ganz annehmbar, aber manchmal auch ein wenig langatmig. Die Vorgänger waren jedenfalls besser.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tyler__Durden 2010/09/19 22:37:41
Kommentar löschenWalter Hill ist kein Akira Kurosawa.
Bruce Willis ist kein Toshiro Mifune.
Und Pistolen sind keine Katanas.
Lustig was für einen großen Unterschied Namen machen können.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fulsome. 2010/09/19 16:37:07
Kommentar löschenIch empfehle aber die Originaltonspur - die Synchro von Walken ist grauenhaft!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rosemary'sBaby 2010/08/27 12:19:21
Kommentar löschenEine Super-Paraderolle für Willis. Die hervorragend choreographierten Schießereien sind ein Genuss, ebenso wie der schrammelige Blues-Gitarren Soundtrack von Ry Cooder. Die elegant kunstvolle Bildsprache in gold-gelben Farbfiltern und die düster geheimnisvolle Atmosphäre wird mit sarkastischem Witz garniert. Und wunderbar geblutet werden darf auch mal wieder vom Bruce, in alter Die-Hard-Manier. Ich weiss nicht, für mich ergibt das Alles mehr als die Summe der einzelnen Teile.. und ist auch weit mehr als eine moderne Variante von "Handvoll Dollar". Einer von Walter Hills Besten (obwohl meist unterschatzt) zusammen mit 48Hrs
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bitte logge dich ein Last Man Standing
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Last Man Standing