Lawman

Lawman (1971), US
Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 02.04.1971

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5.5 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Michael Winner, mit Lee J. Cobb und Robert Duvall

Der reiche Rancher Vincent Bronson (Lee J. Cobb) hat im Städtchen Sabbath das Sagen. Als er und seine betrunkenen Cowboys in Bannack unabsichtlich einen alten Mann erschießen, weiß natürlich jeder, dass dies ein Unfall war – jeder, außer dem Marshall von Bannack, Jered Maddox (Lancaster). Als unbestechlicher Verfechter von Recht und Gesetz, ist er entschlossen, die Mörder vor Gericht zu bringen. Maddox verfolgt sie bis nach Sabbath und stellt dort klar, dass er die Männer festnehmen oder jeden von ihnen erschießen wird, der Widerstand leistet. Als er einen faulen Deal mit Bronson ablehnt, wollen dessen Männer die Gewehre sprechen lassen. Doch Jered Maddox ist kein Mann, der sich so leicht abwimmeln lässt. Er will die Killer nach Bannack bringen – tot oder lebendig!


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Lawman

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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6.0Ganz gut

„Lawman“ ist in der Tat ein zäher Western, der viel Geduld erfordert, denn er ist langsam und Winner nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere, in deren Seelenleben er einzufühlen versucht. Dies zwar nicht in der Tiefe wie er es wenig später in seinem besten Werk „Chato’s Land“ getan hat, doch immerhin tief genug, um Interesse an den Charakteren selbst wecken zu können. Zusätzlich wartet der Streifen mit einem sehr überraschenden Ende auf, das zwar viele Fragezeichen aufwerfen mag, doch gerade deshalb zum intensiven Nachdenken anregt. Wäre der Spannungsbogen konsequenter, würden zweifellos auch eingefleischte Westernfans hier voll auf ihre Kosten kommen.

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Kommentare (3) — Film: Lawman

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filmschauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Tatsache, dass Regisseur Michael Winner "Lawman" noch vor den Charles-Bronson-Filmen wie der Death-Wish-Reihe gedreht hat, verwundert nicht bei Anbetracht des Westerns. Zwar kann man in diesem Fall nicht von einer klassischen Rache-Geschichte sprechen, manche Motive oder Aktionen lassen da dennoch eine nicht zu verkennende Tendenz erkennen. Nun ist nicht Bronson derjenige, der die Hauptrolle des kompromisslosen Marshalls verkörpert, sondern ein altgedienter Burt Lancaster. Genauso wie seine Interpretation des Charakters wirkt auch der ganze Film: Etwas gegen den Strich gebürstet, gerade im Vergleich zur bisherigen Westernhistorie. Ob "Lawman" deshalb gleich in die Kategorie 'Spätwestern' werden muss, bleibt Ansichtssache. Denn manche Stilelemente mögen klassisch sein, andere, wie die doch brutalere Gewaltszenen, eine zeitgenössische Kameraführung oder das ungewöhnliche Finale, dagegen nicht. Nicht nur in Szenen wie diesen muss man, wie wohl auch die Bewohner der Stadt auch, sich an Lancasters Figur reiben, die aufgrund seiner Motivation als idealistischer Gesetzhüter lange mit einem Fragezeichen versehen bleibt. Auch die Nebenfiguren wirken nicht immer ausgearbeitet, sondern bleiben eher schemenhaft. So funktioniert die Laura-Figur, dargestellt durch Sheree North, noch am besten, um diesem gefürchteten Lawman ein wenig 'näher' zu kommen. Stimmung und Setting verbreiten überdies seltsamerweise einen morbiden Charme, die Spannung hingegen hält sich in Grenzen. Das macht den Film zu einem wahrlich nicht uninteressanten Western, die trotz des grundsätzlichen Potentials genannten Schwachpunkte verhindern dennoch, ihn als großen US-Western der beginnenden 70er Jahre in Erinnerung zu behalten.

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tom777

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein leicht überdurchschnittlicher Western der bis in die Nebenrollen gut besetzt ist.

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Gustav

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Bewertung3.0Schwach

Möglicherweise so etwas wie ein psychologischer Western. Zumindest fragt man sich alle paar Minuteen: "Warum um Himmels Willen hat der DAS denn jetzt gemacht?"

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