Zu Listen hinzufügen

Layla Fourie

Layla Fourie (2013), DE/FR/NL/ZA Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 04.07.2013


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.0
Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0
Community
34 Bewertungen
13 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Pia Marais, mit Rapule Hendricks und Terry Norton

Rayna Campbell ist in Layla Fourie Lügnern und Betrügern auf der Spur. Durch eine unglückliche Wendung des Schicksals allerdings findet sie sich plötzlich auf der anderen Seite der Anklagebank wieder.

Handlung von Layla Fourie

Um ihren kleinen Sohn ernähren zu können, nimmt Layla Fourie (Rayna Campbell) eine Arbeitsstelle in einem Casino an, das weit von ihrer Heimat, dem südafrikanischen Johannesburg, entfernt ist. Dort soll sie, mithilfe von Lügendetektortests, die Loyalität und Ehrlichkeit der angehenden Angestellten testen. Der Arbeitsweg allerdings erweist sich als fatal – von der stundenlangen Autofahrt müde und unkonzentriert geworden, verliert sie die Kontrolle und überfährt einen Mann. Verzweifelt kann sie zwar die Leiche beseitigen, wird aber von grausamen Schuldgefühlen verfolgt. Als sie wenig später auf Pienaar (August Diehl) trifft, erwacht in der jungen Mutter die Hoffnung ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Doch dann stößt Layla auf eine grausame Erkenntnis: Pienaar ist der Sohn des Mannes, den Layla auf dem Gewissen hat… (BG)

  • 37795279001_2468119884001_th-51b5b046e4b038cf4352fc3c-1471893302001
  • Layla Fourie
  • Layla Fourie
  • Layla Fourie
  • Layla Fourie

Mehr Bilder (10) und Videos (2) zu Layla Fourie


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Layla Fourie
Genre
Thriller
Zeit
2000er Jahre, Gegenwart
Ort
Südafrika
Handlung
Alleinerziehende Mutter, Misstrauen, Mordanklage, Unschuldig Verfolgte Person
Stimmung
Berührend, Ernst, Traurig
Verleiher
Real Fiction
Produktionsfirma
Arte, DV8 Films, Elzévir Films, Pandora Filmproduktion, Spier Films, Spier Productions, Topkapi Films, Westdeutscher Rundfunk

Kritiken (12) — Film: Layla Fourie

Sabine Vogel: Berliner Zeitung Sabine Vogel: Berliner Zeitung

Kommentar löschen
5.5Geht so

Im fast dokumentarisch wirkenden Realismus der Narration entfaltet sich der unentrinnbare Sog des nahezu handlungsfreien Plots nur umso stärker.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

'Eine Lüge führt zur nächsten' [...]. Es sei wie eine Spirale, die sich weiter und weiter drehe; eine Spirale, welche die Regisseurin und Co-Drehbuchautorin mit kühlem Blick für das Zusammenspiel von Sozio- und Psychodynamik zuschraubt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

[...] jenseits seiner etwas forcierten Passions- und Prüfungsgeschichte ist „Layla Fourie“ ein atmosphärisch dichtes Porträt des heutigen Südafrika und seiner undurchsichtigen Machtverteilung.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Layla Fourie gelingt die Balance zwischen Spannung und einem selten starken atmosphärischen Einblick in die südafrikanische Gegenwart.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Melanie Dorda: fluter Melanie Dorda: fluter

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Atmosphärisch dicht erzählt und teilweise sehr gut gespielt [...]. Ein großer Wurf ist Layla Fourie dennoch nicht. Zu sehr verlässt er sich auf Zufälle, um die Handlung voranzutreiben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Baumkopf Holzfaust

Antwort löschen

MÄÄÄÄP!


Julia Stache: Outnow.ch Julia Stache: Outnow.ch

Kommentar löschen
3.5Schwach

Layla Fourie beginnt als ein Thriller, wendet sich zu einem Drama über Schuld und Sühne und ist letztlich doch nur eine Studie über das Verhältnis von Täter und Opfer. Mehr Feingefühl, so wie beim Spiel der Hauptdarstellerin, hätte man sich bei der Umsetzung des Drehbuchs gewünscht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Die Wirkung des durchaus starken Themas wird leider durch einen konstruierten Thriller-Plot abgeschwächt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Regisseurin Pia Marais ist ein sehenswerter Film gelungen, der kleine Einblicke in die Zerrissenheit der südafrikanischen Gesellschaft erlaubt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

José Garcia: Textezumfilm

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Zu Beginn des Filmes sagt Layla: „Eine Lüge zieht eine andere nach sich“. Dass sich diese Aussage bald gegen sie selbst wenden wird, nimmt sich als eine Art Versuchsanordnung durch Drehbuchautor Horst Markgraf aus. Dennoch gelingt es Regisseurin Pia Marais, einen Einblick in die von ständiger Angst und Unsicherheit geprägte Seelenlage Laylas zu vermitteln, wozu auch das sensible Spiel von Hauptdarstellerin Rayna Campbell erheblich beiträgt. Bereits in den ersten Szenen in Johannesburg leidet die junge Mutter unter der Angst, in einer völlig unsicheren Umgebung könnte ihrem Sohn etwas zustoßen. Später nimmt diese diffuse Bedrohung konkrete Formen an, als die Furcht vor Bekanntwerden der Wahrheit und vor dem damit einhergehenden Verlust ihres Sohnes ihr ganzes Verhalten prägt. Im Laufe der Handlung wird jedoch sowohl Eugenes als auch ihr Verhalten immer weniger nachvollziehbar, so dass die Konstruiertheit des Drehbuchs deutlicher zu Tage tritt. Marais’ Film verdeutlicht darüber hinaus die sozialen Unterschiede im heutigen Südafrika, zwanzig Jahre nach dem Ende der Apartheid: Die Weißen wohnen weiterhin in großzügigen Anwesen, während die Schwarzen immer noch unter der Armut leiden.

Das Netz aus Lügen und Misstrauen gilt nach Pia Marais nicht nur für die konkrete Situation Laylas, sondern auch für ein Land, das trotz der politischen Veränderungen noch immer nicht das soziale Gleichgewicht gefunden hat. Trotz seines thesenhaften Charakters bietet Pia Marais in „Layla Fourie“ eine Studie über das Verhältnis von Opfer und Täter, aber auch allgemein über Schuld und Sühne.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Aber im Großen und Ganzen wird ein sehenswertes Drama vorgestellt, und zwar mit Darstellern, die Hervorragendes leisten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Oliver Kaever: Programmkino Oliver Kaever: Programmkino

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Mit ihrer schwebenden Regie, die die Bedrohung mehr spürbar macht als ausbuchstabiert, steuert Marais [den] Schwächen erfolgreich entgegen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Marais dokumentarisch anmutende Parabel verkommt [im Laufe des Films] zu einem allzu schematischen Lehrstück in Sachen Moral.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentar — Film: Layla Fourie


Sortierung

Begbie

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ein "netter" Film, der einen die fast 2h ganz gut unterhält aber nichts besonderes ist. Für einen DvD-Abend aber allemal geeignet..

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch