Le fil - Die Spur unserer Sehnsucht
Le fil (2009), FR Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 13.05.2010
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Keine
von Mehdi Ben Attia und Mehdi Ben Attia, mit Salim Kechiouche und Antonin Stahly-Vishwanadan
Als Malik, 30, nach dem Tod seines Vaters von Frankreich nach Tunesien zurückkehrt, muß er zwangsläufig wieder mit seiner Mutter unter einem Dach wohnen. Nur allzu gerne würde er ihr sagen können, dass er auf Männer steht – aber er bringt es einfach nicht über’s Herz und verfängt sich zusehens in einem Geflecht von Lügen. Als ihm aber Bilal begegnet, scheint auf einmal alles möglich. Dem jungen Architekten Malik, seinem Liebhaber Bilal und dessen Mutter gelingt es trotz aller Widrigkeiten, sich von den allgegenwärtigen Tabus und Vorurteilen zu befreien und ihr neues Leben begeistert anzunehmen. In der Hitze des nord-afrikanischen Sommers finden Sie endlich das Glück, nach dem sie schon so lange gesucht haben.
HandlungAls Malik, 30, nach dem Tod seines Vaters von Frankreich nach Tunesien zurückkehrt, muß er zwangsläufig wieder mit seiner Mutter (Claudia Cardinale) unter einem Dach wohnen. Nur allzu gerne würde er ihr sagen können, dass er auf Männer steht – aber er bringt es einfach nicht über’s Herz und verfängt sich zusehens in einem Geflecht von Lügen.
Als ihm aber Bilal (Salim Kechiouche) begegnet, scheint auf einmal alles möglich. Dem jungen Architekten Malik, seinem Liebhaber Bilal und dessen Mutter gelingt es trotz aller Widrigkeiten, sich von den allgegenwärtigen Tabus und Vorurteilen zu befreien und ihr neues Leben begeistert anzunehmen. In der Hitze des nord-afrikanischen Sommers finden Sie endlich das Glück, nach dem sie schon so lange gesucht haben.
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Le Fil auf film-zeit.de
Le Fil – Trailer auf film-zeit.de
Mehr Bilder (5) und Videos (2) zu Le fil - Die Spur unserer Sehnsucht
Cast & Crew
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Mehdi Ben Attia
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Mehdi Ben Attia
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Salim Kechiouche
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Antonin Stahly-Vishwanadan
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Mehdi Ben Attia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Le médecin
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Driss Ramdi
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Ali Mrabet
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Claudia Cardinale
Regie
Schauspieler
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Ramla Ayari
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Abir Bennani
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Lotfi Dziri
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Abdelaziz
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Olivier Laneurie
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Mehdi Ben Attia
- Genre
- Drama
- Zeit
- 21. Jahrhundert
- Ort
- Frankreich, Tunesien
- Handlung
- Architekt, Gärtner, Hochzeit, Lüge, Mutter, Schwuler, Verlust des Vaters, Vorurteil
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Spannend, Traurig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Le fil - Die Spur unserer Sehnsucht
Trailer zum Film Le fil - Die Spur unserer Sehnsucht
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Kritiken (1) — Film: Le fil - Die Spur unserer Sehnsucht
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Auf vielen Ebenen des Films wird das Problem von Regisseur Mehdi Ben Attia behandelt. So wird die Musik stellenweise dissonant um die innere Zerrissenheit Maliks zu reflektieren. Jugend und Eltern werden einander als Generationenportraits gegenüber gestellt, die ersten mit Gelassenheit oder Respektlosigkeit das Phänomen betrachtend, wie die männlichen Prostituierten oder die ständig feiernde Jugend aus der Oberschicht. Auf der anderen Seite die Älteren mit ihrem weisen Humor, radikaler Intoleranz, oder, wie Maliks Mutter, mit mangelndem Verständnis für eine neue Welle von sozialen Konflikten, die die nachfolgenden Generationen mit sich bringen. Eine ganze Serie von Charakteren wird aufgebaut, die unterschiedliche Aspekte der Situation des Protagonisten spiegeln. Die innere Landschaft Maliks wird durch das Einfügen von Traumsequenzen ergänzt, die ihm im Gespräch mit seinem toten Vater zeigen. Nicht zu vergessen ist der Faden, der in Maliks Wahnvorstellungen seit der Kindheit an ihm haftet und ihn seiner Bewegungsfreiheit beraubt, und nur nach seinem Coming Out zusammen mit seinem Partner, Bilal, verschwindet....
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felk 2010/12/29 01:14:23
Antwort löschen... als Malik erfährt, dass seine Mutter mit einer allergischen Reaktion ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist der Faden aber wieder da und es dreht ihn auf einem Feld... und da ist seine Beziehung mit Bilal aber längst auf Schiene...
Kommentare
Kommentar schreibendanjac 2012/02/06 14:00:29
Kommentar löschenDie Musik nervt tierisch aber sonst ganz gut.
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felk 2010/12/29 12:17:11
Kommentar löschenZwar hat face-lifting die früher umwerfend schöne (und in Tunis geborene) Claudia Cardinale (8½, C'era una volta il West,...) zu einer alten Vogelscheuche gemacht, doch braucht dieser Film eine Schauspielerin ihres Kalibers, um ein bisschen Glaubwürdigkeit zu erlangen, denn wie wahrscheinlich ist es schon, dass ausgerechnet der Hausangestellte der Mutter, Bilal (Salim Kechiouche), nicht nur gut aussieht und im richtigen Alter ist, sondern auch noch schwul und sich - man glaubt es kaum - genauso heftig in den Hauptcharakter Malik (Antonin Stahly) verliebt wie er in ihn.
Wenig glaubhaft wäre daher auch die prompte Wandlung der Mutter Sara von Ablehnung zur Akzeptanz der schwulen Liebe, würde die Cardinale nicht diese Vielschichtigkeit umsetzen, die ihre Akzeptanz als nur oberflächlich erscheinen lässt, während sie die "Entscheidung" ihres Sohnes tief drinnen natürlich weiterhin ablehnt: doch solange der Schein gewahrt bleibt, ist für sie die Welt in Ordnung: Sohnemann wird Vater, heiratet, also kann sie seinen Lover - immerhin ihren Ex-Diener - auch als "Gast" und somit als gleichwertig betrachten.
Dennoch möchte man glauben, der Polizeistaat Tunesien sei ein einziges Dorado für gleichgeschlechtlich Liebende. und wenn jemand - hoppla - doch nicht schwul ist, lässt er sich wohl trotzdem nicht lange bitten und knallt dich mal so en passant in einem Kellergewölbe durch.
Nett finde ich das Wortspiel fils (Sohn) ~ fil (Faden) und wie das Konzept des "sich-eingewickelt-Fühlens" in Szene gesetzt wurde, obwohl es letztendlich zu einem dramaturgischen Gag verkommt, auf den nicht weiter eingegangen wird. ok, irgendwann schleppt Malik keinen Faden mehr hinter sich her, aber ist das alles?!
Im großen und ganzen wurde aber die Energie zwischen den Charakteren glaubhaft inszeniert, der Film ist sehr schön photographiert und keine Minute langweilig; im Gegenteil: nach genau 90 Minuten bricht die Handlung ab, kein Schicksalsschlag, der Malik den "Gast" Bilal wieder entreißen würde, kein Drama um die Ehe und das Kind, wir verbleiben in einer heilen Welt, die uns dann doch nicht ganz glaubhaft erscheinen mag.
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