Spuren auf dem Mond
Le Orme (1975), Laufzeit 93 Minuten, Thriller
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mit Florinda Bolkan und Peter McEnery
Die Dolmetscherin Alice verschwindet drei Tage spurlos, ohne daß sie sich nachher erinnern kann, wo sie war. Einem Traum folgend, reist sie zu einer fernöstlichen Insel, wo sie anscheinend jeder kennt. Beim Versuch, ihrem Doppelleben nachzuspüren, nimmt sie mehr und mehr die Persönlichkeit ihres geheimnisvollen “Alter ego” an.
Cast & Crew
-
Florinda Bolkan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alice Cespi
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Peter McEnery
Schauspieler
- Genre
- Mysterythriller
- Handlung
- Dolmetscher, Doppelleben, Erinnerung, Insel, Traum
- Stimmung
- Spannend
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- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Spuren auf dem Mond
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Kommentare
Kommentar schreibenlieber_tee 2012/03/02 00:30:28
Kommentar löschenMysteriöser Psycho-Thriller, ein Puzzle aus Geheimnissen und Rätseln, das der Zuschauer mit der Protagonistin zusammen versucht zu lösen. Es entsteht ein langsamer Sog aus Amnesie, Schizophrenie, Einsamkeit und Isolation. Im (alb-) traumhaften, mondänen Badeort Phaselis (Türkei) malt der Regisseur Luigi Bazzoni und Kameramann Vittorio Storaro (Oscar für "Apocalypse Now“) begnadete Bilder, die eine morbid-entrückte Stimmung schaffen, der man sich gerne hingibt. Gehobene Filmkunst, keine Frage, wäre da nicht das verhalten-anstrengende Erzähltempo...
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Le Samourai 2012/03/02 02:12:24
Antwort löschenGanz toller Film, indeed!
lieber_tee 2012/03/02 03:18:04
Antwort löschenJa, was mir nur nicht so klar ist, warum der als Giallo läuft...
Le Samourai 2012/03/02 03:33:22
Antwort löschenJep, seeeehr grenzwertiger Giallo. (Bin der selben Meinung, siehe mein Kommentar)
lieber_tee 2012/03/02 03:53:29
Antwort löschenschöner Kommentar, hätte meine fast sparen können...
Le Samourai 2012/03/02 04:12:06
Antwort löschenQuatsch, der ist super! :)
lieber_tee 2012/03/02 04:18:37
Antwort löschenDanke und gute Nacht, äh guten Morgen...
Le Samourai 2012/03/02 04:21:39
Antwort löschenOh shit ich muss schleunigst ins Bett! Gute Nacht!
Anoirja 2012/03/02 16:46:59
Antwort löschenDen finde ich auch gut! Ich glaube mich zu erinnern, dass ich den letztes Jahr sogar angelegt habe. Giallo? Wer sagt denn so was?
Le Samourai 2012/03/02 16:50:49
Antwort löschenMein Giallobuch! :)
lieber_tee 2012/03/02 22:38:50
Antwort löschen@ Le
welches Buch ist deine Giallo-bibel?
@ A
der wird immer wieder in Foren und Rezensionen zum Giallo-Genre gerechnet...
Le Samourai 2012/03/02 22:46:31
Antwort löschenhttp://www.amazon.de/Giallo-Farbe-Todes-umfassende-Chronologie/dp/3931608824/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1330724725&sr=8-3
Das einzige deutschsprachige soweit ich weiß. Die Texte sind eher mau, aber tolle Bilder, Poster und wirklich eine (in meinen Augen) vollständige Auflistung aller Giallos.
lieber_tee 2012/03/02 22:51:34
Antwort löschenSchön, hab ich mir gedacht, habe ich mir zum Geburtstag gewünscht und hoffe das ich es auch bekomme.
Le Samourai 2012/03/02 22:52:57
Antwort löschenHehe, na dann hoff ich mal mit! Ist echt ein sehr interessantes Buch!
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Anoirja 2012/03/02 23:00:05
Antwort löschenVermutlich beziehen sich alle Rezensenten und Forenuser auf dieses Buch und sind dann überzeugt: Wenn es da halt steht, ist es eben auch ein Giallo. :D
lieber_tee 2012/03/02 23:21:18
Antwort löschenGewagte These, hat was...
eXonic 2011/10/17 00:01:42
Kommentar löschenSchon zu Beginn stellt Luigi Bazzoni klar, dass sein Film ein vollkommen andersartiger Vertreter des Giallos ist: der erste Schauplatz befindet sich auf dem Mond. Auf Anweisung von Klaus Kinski wird dort ein Mann ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen, in völliger Einsamkeit. Maßgebend für die Stimmung des gesamten Films sind diese ersten Minuten, denn sie spiegeln genau das wider, was Alice (oder Nicole?), die Hauptperson, in „Le Orme“ durchlebt. Sie ist ebenso alleingelassen in der Gesellschaft, soziale Kontakte scheint sie zu meiden und selbst in ihren Beruf als Übersetzerin ist sie in ihrer kleinen Sprecherkabine abgeschottet von ihrer Umgebung. Florinda Bolkan, eine frühere Größe des Italokinos, erweist sich als ideale Besetzung für die schwierige Rolle dieser dem psychischen Niedergang nahestehenden Frau und vermittelt subtil und glaubhaft die Entfremdung ihrer eigenen Person. Langsam, aber unaufhaltsam ist Bazzonis Weg in den Wahnsinn und knüpft damit dort an, wo er mit seinen wenigen Vorgängerfilmen so hervorragend aufgehört hat. Warum das kein weiteres Mal geschehen und „Le Orme“ sein letzter Film bleiben sollte, bleibt ein ewiges Geheimnis. Dieser Mann wäre auf jeden Fall dazu im Stande gewesen noch mehr dieser audiovisuell beeindruckenden und psychisch belastenden Ausnahmegialli zu produzieren. Ein Regisseur von einem anderen Stern.
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Le Samourai 2011/10/17 00:35:13
Antwort löschenBingo. :)
eXonic 2011/10/17 00:54:54
Antwort löschenWann legst du denn endlich mal den Widder ein? ;)
Le Samourai 2011/10/17 09:58:50
Antwort löschenHelf mir mal kurz auf die Sprünge, is noch früh ;)
eXonic 2011/10/17 10:02:07
Antwort löschenBazzonis vorigen Film "Ein schwarzer Tag für den Widder" meine ich. :D
Wenn ich mich richtig erinnere, hast du vor ein paar Wochen mal geschrieben, dass der auch bald bei dir dran kommt und die DVD schon in deinem Besitz ist.
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Le Samourai 2011/10/17 11:38:23
Antwort löschenHhhm, die DVD ist nich in meinem Besitz :( Aber hab Lust auf den Film, definitiv...
eXonic 2011/10/17 11:42:41
Antwort löschenDann hab ich das wohl irgendwie verwechselt. Solltest du dir aber unbedingt zulegen. Du wirst begeistert sein.
Le Samourai 2011/08/09 13:55:41
Kommentar löschenHervorragendes italienisches Filmjuwel von Luigi Bazzoni. Für mich fälschlicherweise dem Giallo zugeordnet, hat LE ORME mit dem Schlitzergenre der Siebziger nur eines gemeinsam: Das gelbe Kleid der Protagonistin. Für mich ist LE ORME ein zutiefst mystischer, atmosphärischer, hypnotisierender Mysterythriller, der mit fantastischen Bildern von Kameralegende Vittorio Storaro ("Apocalypse Now", "Novecento", "Ultimo tango a Parigi") und einem hervorragenden Score von Nicola Piovani ("La vita e bella") die tieftraurige, melancholische Geschichte von Vergänglichkeit und Einsamkeit erzählt.
Ein kleines Meisterwerk.
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eXonic 2011/08/09 14:08:35
Antwort löschenAuf den Bazzoni freue ich mich auch schon richtig. Mit "Le Orme", "La Donna del Lago" und "Giornata nera per l'ariete" soll der ja ein paar richtig gut Filme gemacht haben. Kommen die anderen beiden bei dir auch noch demnächst dran?
Le Samourai 2011/08/09 14:13:54
Antwort löschenExakt die beiden genannten stehen auch auf meiner Liste! :) Bis jetzt hab ich die aber noch nicht aufgetrieben...
Freu dich auf LE ORME!!
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nilinat0r 2011/08/09 22:05:09
Antwort löschenInteressant, "Le Orme" steht schon länger auf meiner Liste, wie die meisten Bazzonis. Muss mich endlich mal aufraffen und mich mit ihm eingängig beschäftigen, man hört ja echt nur das Beste!
Le Samourai 2011/08/09 22:10:38
Antwort löschenAlso LE ORME ist wirklich großartig! Die anderen sind bei mir auch bald dran...
FredFuchs 2011/05/12 21:10:01
Kommentar löschenEin mystisches, atmosphaerisch dichtes Verwirrspiel voller Ungewissheit und Paranoia.
Die Hauptrolle (Florinda Bolkan aus Fulci's grossartigem "Lizard in a Woman's skin") ist davon besessen ein Ereigniss aus ihrer Vergangenheit aufzuklaeren und endet schliesslich unter dem Verlust ihres Verstandes auf der Suche nach ihrer eigenen Identitaet.
"Le Orme" gehoert zusammen mit "Death Laid an Egg" ("La morte ha fatto l'uovo") zu den besten Vertretern der verschwinded kleinen Filmnische von Giallos, welche blitzende Klingen und die onehin meist wirr konstruierten Plots mit surrealen Story-Elementen kombinieren, eine hervorragende Mischung!
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