Leaving Las Vegas - A Love Story

Leaving Las Vegas - A Love Story (1995), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 09.05.1996

7.8 Kritiker
25 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
2271 Bewertungen
49 Kommentare
Leaving Las Vegas - A Love Story - Bild 6118866
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von Mike Figgis, mit Elisabeth Shue und Nicolas Cage

Der Drehbuchautor und Alkoholiker Ben Sanderson hat alles verloren: seinen Job, seine Frau und jeglichen Willen, weiter zu leben. Er beschließt, nach Las Vegas zu reisen, um sich nach allen Regeln der Kunst zu Tode zu saufen. Dabei trifft er das einsame Edel-Callgirl Sera, die – wie er – am Rande der Gesellschaft lebt. Bald verbindet die beiden eine bedingungslose Liebe, die so stark ist, dass sie selbst vor einem tragischen Schicksal nicht kapituliert.

Handlung

Ben und der Alkohol

Ben Sanderson (Nicolas Cage) weiß nicht mehr genau, ob ihn seine Frau verlassen hat, weil er ein Säufer ist, oder ob er Alkoholiker geworden ist, weil sie mit dem gemeinsamen Kind von Zuhause auszog. Auf jeden Fall hat die Trennung dazu geführt, dass er sich völlig aufgibt und unaufhörlich Alkohol in sich reinschüttet. Seine Freunde kehren ihm den Rücken zu und sein Arbeitgeber zahlt dem ehemaligen Drehbuchautor eine Abfindung, da Ben arbeitsunfähig geworden ist.

Ben bricht alle Brücken hinter sich ab, löst seine Wohnung in Los Angeles auf und fährt nach Las Vegas. Mit dem restlichen Geld hat er vor, sich in der anonymen Vergnügungsstadt tot zu saufen. Angetrunken fährt er beinahe die Prostituierte Sera (Elisabeth Shue) an. Später trifft er die attraktive Blondine wieder und bittet sie mit ihm auf sein Hotelzimmer zu kommen. Er bezahlt sie für die gesamte Nacht, möchte aber nur mit ihr reden. Beide fühlen sich beieinander geborgen und schlafen nebeneinander ein. Als Sera nur 500,-$ bei ihrem lettischen Zuhälter Yuri (Julian Sands) abliefert, schlägt dieser auf sie ein. Doch die Demütigungen haben bald ein Ende, da Yuri von anderen Kriminellen umgebracht wird.

Seras unerwartete Liebe

Bereits bei dem nächsten Treffen mit dem alkoholkranken Ben bietet Sera ihm an, bei ihr einzuziehen. Es entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung aus Sex, Rausch und tiefer Zuneigung. Beide akzeptieren einander wie sie sind…

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Leaving Las Vegas - A Love Story

SiameseAlex: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

[...]
Augenscheinlich ein Film über die Liebe, dessen Inszenierung im Gegenteil von Kitsch liegt. Das klingt zwar prägnant, ist jedoch alles andere als leicht auszuschmücken, auszumalen, mit sogenanntem Sinn auszufüllen, zumal überhaupt angemessen? Denn 'Leaving Las Vegas' ist scheinbar mühelos inhaltlich, rein handlungstechnisch zu beschreiben, offenbart aber außerordentliche Schwierigkeiten auf der Metaebene. Während man eine vermeintlich normale, ausgelutschte Liebe-auf-den-ersten-Blick-Geschichte serviert bekommt, verleihen hier die Umstände der sich anbahnenden Beziehung einen andersartigen Hauch von Originalität, nur um dann...
[...]
Wir haben es hier mit kitschigem Anti-Kitsch zu tun, der im Grunde genommen Kitsch ist! Eine zunächst kitschig konstruierte Erste-Blick-Liebe wandelt sich durch die negative Attribuierung der Charaktere in eine Art originellen Anti-Kitsch. [...] Und so wurde in 'Leaving Las Vegas' leider doch die Aussage unterschrieben: 'Die Liebe bahnt sich ihren unaufhaltsamen Weg durch den Dschungel der unbewussten Zuneigung ungeachtet der wissentlich wahrgenommenen Gefühlswelten. Liebe ist unerklärbar, gehört aber erklärt, indem versucht werden sollte sie zu erklären.' Und grade dieser Versuch ist Kitsch in seiner reinsten Form, der in 'Leaving Las Vegas - A Love Story' zelebriert wird ohne es zu wollen und ohne es zu müssen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

Gegen wahre Liebe ist die Vernunft absolut machtlos. Doch Mike Figgis’ Verfilmung eines Romans, dessen Autor sich erschoss, fühlt sich nicht wie ein „Die Liebe ist stärker“-Film an. Es ist diese Resignation vor der Liebe, die „Leaving Las Vegas“ in langsamen, träumerischen Bildern einfängt; ohne falsche Romantik, ohne dass am Ende alles gut wird, weil man auf sein Herz gehört hat. Die schwermütige Atmosphäre voll von Nahaufnahmen und ungewöhnlich vielen aber erstaunlich passend platzierten Zeitlupen wird perfekt abgerundet durch den balladesken Soundtrack mit Komponenten von Jazz, Blues und Soul, maßgeblich geprägt von Sting, dem britischen Rockstar, der für die Musikuntermalung mehrfach seine Stimme verlieh. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Lieblingsfilm

Wir sehen Ben Sanderson (Nicolas Cage). Ein Mann, der scheinbar voller Lebenslust ist. Gut gelaunt greift er in einem Supermarkt nach einer Flasche Alkohol, schließlich nach einer Weiteren. Dann sehen wir, wie die Kamera hin zu seinem Einkaufswagen gleitet. Dieser ist bis zum Rand gefüllt mit Schnaps-Flaschen. Dieser Mann hat, das ist uns nun bewusst, offensichtlich vor einiger Zeit schon eine Grenze überschritten.
Vor diesem Hintergrund entspinnt Mike Figgis ein feinfühliges und bewegendes Drama über die Liebe zweier Menschen, die am gesellschaftlichen Abgrund wandeln. Ein Film, der fernab jeglicher glattgebügelter Hollywood-Romanzen spielt, und in seinem Tenor zugleich pessimistisch, als auch optimistisch ist.

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Kommentare (46) — Film: Leaving Las Vegas - A Love Story

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alex023

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Bewertung4.5Uninteressant

„Ich weiß nicht, ob ich anfing zu, äh... zu, äh, trinken, weil meine Frau mich verlassen hat, oder ob meine Frau mich verlassen hat, weil ich angefangen hab zu trinken.“

Auch mal wieder eine Überraschung! Nicolas Cage kann ja doch richtig, richtig gut sein. Wurde dafür sogar mit einem Oscar belohnt, ganz was feines. Jedoch rettet das den Film nicht in dem Maße, dass ich jetzt aufschreie, weil er er so gut ist. Er hat definitiv seine tollen Momente, meistens sind das die, in denen Cage und Elisabeth Shue zusammen zu sehen sind. Doch sind da auch die Momente, die nicht gefallen. Das, durchaus sehr subjektive, Problem des Films ist: er will mich nicht packend, 'runterreißen in den Dreck und dort umherwälzen, um mich in die Stimmung zu bringen. Da ist wohl eine Zweitsichtung in schlechter, ja sehr schlechter Stimmung notwendig. Bis dahin kann ich nur sagen, dass Film ganz in Ordnung war, aber nichts Herausragendes, nichts besonderes, nur bloßer Durchschnitt. Oder vielleicht noch nichtmals das.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

alex023

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Endlich mal jemand. :)


geheimer333

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Naja ich liebe halt Feel Bad Movies XD


SoulReaver

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Bewertung9.5Herausragend

„Ich bin nur hier um mich totzusaufen.“

Für manche Filme braucht man einfach eine gewisse Stimmung. Manchmal lässt diese erhoffte Stimmung auch unendlich lang auf sich warten, so lang dass man einen Film Monatelang vor sich herschiebt nur um auf den passenden Moment zu warten. Dann ist dieser Moment plötzlich da und man ist trotzdem nicht in der Laune für diesen Film. Nach und nach verstaubt die Filmhülle im hintersten Filmregal und der Weg in die heiligen Player rückt von Tag zu Tag ins unerreichbare. 'Leaving Las Vegas' von Mike Figgis ist einer dieser ganz besonderen Fälle, denn mit guter Laune ist dieser Film kaum erträglich und annehmbar. Auch mit richtig schlechter Laune kann man sich dem Film nicht wirklich hingeben, viel zu sehr zieht er einen runter. Denn was Figgis 1995 aus seinem Liebes-Drama 'Leaving Las Vegas' gemacht hat zählt zum depressivsten und bittersten Filmerlebnissen überhaupt.

Der Hollywood-Autor Ben Sanderson ist alkoholkrank und beruflich wie privat am Ende. Eines Tages nimmt er seine ganzen Ersparnisse und macht sich auf zu einer letzten Reise nach Las Vegas, wo die Bars nie schließen und er sich zu Tode trinken will. Bei seinen Streifzügen durch die Stadt der Dealer, Trinker und Spieler lernt er die Prostituierte Sera kennen. Es entsteht eine intensive Beziehung und Sera begleitet Ben auf seinem beschwerlichen Leidensweg, ohne ihn jedoch von seinem Vorhaben abzuhalten.

'Leaving Las Vegas' wird durch seine groben und trostlosen Bilder getragen. Kameramann Declan Quinn fängt das glanzvolle und bunte Las Vegas in den dunkelsten und bittersten Bildern der Filmgeschichte ein. Hier gibt es keine frohen Farben oder Wärme. Der Soundtrack wird durch ausgewählte Lieder bestimmt. Vor allem dominiert hier der Song "Come rain or come shine" von Don Henley der immer und immer wieder eingespielt wird und dem Film immer wieder den bitteren Nachgeschmack in seinen Szenen verleiht. 'Leaving Las Vegas' besitzt eine der unangenehmsten Atmosphären überhaupt. Nie wurde dieses Thema in solch bedrückende Bilder gepackt. Bilder, die den Zuschauer noch lange verfolgen werden.

Schauspielerisch fährt 'Leaving Las Vegas' die ganz großen Geschütze auf. Mit Nicolas Cage in der Hauptrolle hat Figgis genau den richtigen Mann für die Rolle des hoffnungslosen Alkoholikers Ben gefunden. Cage legt hier seine beste Leistung hin und meistert die lauten Momente und die leisen tragischen mit beeindruckender Perfektion. Nie wurde ein solcher Charakter so fesselnd und tragisch Dargestellt wie von Cage und er konnte seinen Oscar für den besten Hauptdarsteller völlig verdient in die Wohnzimmervitrine stellen. Den weiblichen Gegenpart übernimmt Elisabeth Shue. Shue spielt die geplagte Prostituierte Sera die immer wieder von ihrem Freier verprügelt wird und einen Ausweg aus ihrer furchtbaren Lage sucht. Auch Shue beweist grandioses Schauspiel und kann ihren gefallenen Charakter unglaublich viel Leben einhauchen.

'Leaving Las Vegas' lebt von Figgis zielstrebiger Inszenierung die einmalig von Nicolas Cage getragen wird. Der Film will uns keinen Mut zusprechen. Er will uns nicht hoffen lassen oder das wir ein besseres Ende für alle Beteiligten, also auch für den uns selbst, erwarten. 'Leaving Las Vegas' geht straff seinen Weg, ohne auch nur Ansatzweise einen Blick zur letztmöglichen Ausfahrt zu werfen. Der Entschluss ist gefasst, das Ziel ist vor Augen und der Weg dorthin hochprozentig.

Mit Ben bekommen wir einen der hoffnungslosten und verlorensten Charaktere der Filmgeschichte vorgesetzt. Ben trinkt nicht, er säuft. Ohne Alkohol hält er es keine Stunde aus und er fängt an zu zittern oder bricht in einen Wutausbruch aus. Ben säuft. Warum weiß keiner. Bens Vergangenheit bleibt völlig im Dunkeln, ein undurchsichtiger Charakter. Doch wir leiden mit Ben, folgen ihm und beben mit ihm. Auf der anderen Seite Sera, die sich als Prostituierte durch die Nacht schlägt. Sera hat es sicher nicht leicht, nicht nur dass sie diesen furchtbaren Job machen muss, sie wird auch noch von ihrem Zuhälter verprügelt und mit Schnitten bestraft. Wer sind diese Menschen und wie konnten sie nur in diese Lage geraten? Das kann wohl niemand beantworten, aber irgendwie finden diese beiden Menschen, die von der Gesellschaft nicht mehr angenommen werden zueinander. Was am Anfang nur eine gemeinsame Nacht werden sollte entwickelt sich zu Gefühlen. Gefühlen, die beide so noch nie erlebt haben, denn sie sind ehrlich. Zwei Menschen die sich wohl oder übel im Finden verlieren. Die Versuche Ben von seinem Selbstmordplan abzubringen sind zwecklos. Nichts kann ihn davon abbringen und mit jedem Schluck kommt er seinem Ziel näher. Was diese beiden Menschen so verbindet kann man auch nicht beschreiben. Es sind die Umstände und die Unkompliziertheit der extremen Lage. Denn Ben verlangt nichts von Sera, er will seine letzten Tage nur nicht allein verbringen.

'Leaving Las Vegas' ist ein durch und durch depressiver Film, aber dennoch besitzt er diese besonderen Momente in denen man vergessen kann in welcher Lage sich Ben und Sera befinden. Momente, die so ehrlich erscheinen dass man sie fast schon zu ernst nimmt, nur um sich immer wieder dabei zu erwischen wie man selber hofft, dass Ben doch noch die Kurve bekommt. Irgendwie muss es doch gehen! Dabei gibt Figgis dem Zuschauer zu solchen Gedanken zu keiner Zeit auch nur einen Funken Anlass. Figgis bleibt sich treu, verzichtet auf typische Liebesfilmelemente die uns die heilste Welt vorspielen, ganz nach dem Motto "Am Ende ist eben doch immer wieder alles gut, egal wie schwer es vorher auch war". Von wegen.

Und dann ist man als Zuschauer an dem Punkt angekommen, an dem wirklich jeder von uns bemerkt dass es kein Zurück mehr gibt. Der Punkt, an dem wir die Grenze überschritten haben und der Abgrund immer näher kommt. Es war doch alles so absehbar, alles verlief nach Plan und wir bekamen genügend Zeit uns auf das Ende vorzubereiten. Doch alles hat nichts gebracht, denn das Ende trifft uns wie ein Stich mitten ins Herz. Ein Moment der Abgründigkeit, Schönheit, Liebe und Schmerz verbindet und den Zuschauer schmerzhaft zurücklässt.

Fazit: 'Leaving Las Vegas' ist der trostlose Abschied von einer verlorenen Existenz. Und obwohl es ein Abschied ist, finden sich doch genügend Aspekte für einen Anfang, von etwas neuem. Durch seine wirklich hervorragenden Darstellern, der bedrückenden Inszenierung, den glanzlosen Bildern und natürlich der bestechenden Atmosphäre wird 'Leaving Las Vegas' zu einem der schwersten und depressivsten Filme überhaupt. Ehrlich, hart, schmutzig und konsequent. Ein grandioser Film der trotz seinem durchgehenden Todesthema immer voller Leben und Liebe ist.

„Ich soll aufhören zu trinken? Vielleicht sollte ich auch aufhören zu atmen?“

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Andy Dufresne

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Ein Kommentar der kongenial zum Film ( der Grund warum Cage für alle Zeiten einen festen Platz im Schauspielerolymp sicher hat) ist:Top!


SoulReaver

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Ich bedanke mich, Andy!


Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Als Nicolas Cage noch ein hervorragender Charakterdarsteller war (ich hab ihn heute auch noch nicht aufgegeben) brillierte er mit einer eindrucksvollen Performance in Mike Figgis Alkoholiker-Drama „Leaving Las Vegas“ und wurde prompt mit dem Oscar belohnt. Und das zurecht. Besser kann man den Niedergang einer gescheiterten Existenz nicht darstellen. Ein Drama, das völlig von Cage und seiner großartigen Schauspielkollegin Elisabeth Shue lebt. Er spielt den verlorenen Alkoholiker Ben, sie die Prostituierte Sera, die immer noch Licht am Ende des Tunnels sieht. Gemeinsam ergeben sie wohl eines der ungewöhnlichsten Liebespaare der Filmgeschichte. Denn was den Zuschauer vor der absoluten Depression bewahrt, wenn er diesen Streifen sieht, ist die Liebe die sich zwischen den beiden entwickelt. Aber hier wird keinesfalls kitschig aufgetragen, sondern der Begriff Liebe wird eher so definiert, dass sie keinen das Leben rettet und jeder selbst entscheiden muss, ob er sich von ihr retten lässt. Cage's Charakter Ben hat sich fest entschlossen, sich in Vegas tot zu saufen. Möchte sich aber auf seine letzten Tage noch einmal das Gefühl wieder holen, geliebt und gebraucht zu werden. In der Prostituierte Sera findet er genau das wieder. Anfänglich baut sich ihre Zuneigung zu Ben sehr langsam auf, aber mit der Zeit findet sie auch in diesem menschlichen Frack die Liebe, die ihr fehlte Interessiert schaut man den beiden bei ihren nächtlichen Streifzügen durch die Stadt der Sünden zu, erlebt mit ihnen bessere und auch mal schlechtere Tage und lauscht den jazzlastigen Klängen, die durch Tag und Nacht führen.

Mike Figgis gelang mit „Leaving Las Vegas“ ein extrem sehenswertes Drama, das auch noch nach der Sichtung zum nachdenken anregt.

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Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

Mike Figgis zeigt uns in seinem Drama "Leaving Las Vegas" den langsamen und bewussten Weg in den Tod eines Alkoholkranken, versüßt durch Liebe und Zweisamkeit.
Was diesen preisgekrönten Film so realistisch macht? Zum einen ist das Nicolas Cages einmalige Performance eines hoffnungslos gefallenen Menschen, der versucht sein Leben im Alkohol zu ertränken und zum anderen wird hier keinerlei Kitsch angewendet, der den Zuschauer wollig, warm und weich eindeckt und ihm ein besonders Wohlgefühl vermittelt, was diesen Film wohl für ein breites Publikum nur schwer erträglich macht. Nein, Figgis stellt die Liebe zwar als eine Kraft dar, die einem zwischenzeitlich das Gefühl gibt, glücklich zu sein, aber niemals die Macht hat Leben zu verändern. Das hängt, so legt sich der Regisseur fest, ganz allein vom Willen des Einzelnen ab.
Ben Sanderson schleicht, mit der Schnapsflasche fest in der Hand, durch die triste und einsame Nacht. Alles wirkt so surreal, denn er nimmt seine Umgebung kaum noch wahr.
Einzig und allein der innere Drang jemanden an seiner Seite zu brauchen, treibt ihn in die Hände der Prostituierten Sera. Sie gibt ihm seinen Freiraum, sorgt stets für ihn, denn sie brauch ihn genauso wie er sie.
Fazit: Ein recht beeindruckendes Leidensbild hoffnungslos verlorener Seelen mit großer emotionaler Tragweite und pessimistischer Botschaft bezüglich des Schicksals eines jeden Einzelnen. Sehenswert.

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Vlady

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Getränkt in Leid, Schmerz und Alkohol, ist
diese Geschichte über Selbstzerstörung und
Hoffnungslosigkeit, die wohl Melancholischste
und Traurigste über die Sündenstadt Las Vegas.
Keine lächerliche Romantik-Komödie sondern ein
zutiefst gefühlvolles niederschmetterndes Drama. Im Mittelpunkt: der gescheiterte, am Abgrund stehende Drehbuchautor Ben, der mit seinem Leben abgeschlossen hat und sich entschieden hat sich in Las Vegas zu Tode zu trinken. Dieser Charakter, wird hierbei von Nicholas Cage so intensiv und glaubwürdig gespielt, das man für diesen verlorenen Menschen nichts als Schmerz, Mitgefühl und Beileid empfindet, und man erkennt früh, durch Cages Glanzleistung, wofür er einen verdienten Oscar bekam, dass diese Geschichte für ihn kein gutes Ende nehmen wird. Doch in einem kurzen Moment keimt so was wie Hoffnung auf, als Ben die Prostituierte Sera kennenlernt, die sich kurzerhand in ihn verliebt. Doch auch sie kann ihn nicht davon abringen sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, wodurch dann alles seinen weiteren deprimierenden tragischen Verlauf nimmt. Da können dann auch nicht die schönen Vegas Bilder, die am Boden liegende Stimmung anheben.

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J!GS4W

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Bewertung6.0Ganz gut

Leaving in Las Vegas hat mir persönlich nicht so besonders gut gefallen, was ich gerade, wo ich in der Seitenleiste die Bewertungen vieler anderer geschätzter User lese, etwas komisch finde. Aber was soll's, man muss nicht immer einer Meinung sein, hier meine Rechtfertigung:

Leaving Las Vegas riecht von vorne bis hinten nach Low Budget: Die billige Sitcom/Telenovela Melodien, die als "Soundtrack" vermarktet werden, von ein paar wenigen vernünftigen Liedern abgesehen, die grellen Lichtverhältnisse, die auf keine wirklich guten Kameras schließen lassen, recht hagere Dialoge und ... oh, Nicolas Cage.
Der macht seine Sache hier aber wirklich grandios, die Rolle scheint ihm wie auf den Leib geschrieben, da finde ich den Oscar als bester Hauptdarsteller auch mehr als gerechtfertigt, denn der Mann ist als mächtig krasser Alkoholiker wirklich mehr als überzeugend und macht den Film in diesem Punkt auch sehenswert.
Dann gibt es da aber wiederum Handlungsstränge, wie die bezüglich Seras Zuhälter, die kurz abgehandelt werden und dann kaum noch Sinn ergeben und auch nicht wirklich toll dargestellt werden. Ich habe das Buch nicht gelesen, habe mir aber sagen lassen, dass es um Weiten besser sei als der Film und vor allem, noch krasser.
Ich möchte dem Film nicht abstreiten, dass er die Beziehung zwischen Ben und seiner Bottle in all seinen Suchtfassetten gut beleuchtet hätte, denn das hat er, aber ich fande den Film nicht sonderlich gut geschrieben und im Endeffekt einfach zu langatmig.

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brainchild

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Bewertung9.5Herausragend

"Leaving Las Vegas" ist wirklich kein schöner Film im eigentlichen Sinne, das macht schon die Konstellation des Trinkers (Nicolas Cage) und der Prostituierten (Elisabeth Shue) klar. Die beiden lernen sich in einer Zeit fehlenden Halts ohne Aussicht auf Besserung kennen, verlieben sich und können sich doch nicht vor ihrem jeweiligen Schicksal bewahren. Die zwiespältige Botschaft poetisch zusammengefasst: Liebe kann einen Menschen nicht retten - aber sie kann ihn erlösen.
In gewisser Hinsicht also doch ein schöner Film, jedenfalls gibt es wohl nur wenige, die einen emotional so mitnehmen. Welche Emotion das genau ist, weiß man teilweise gar nicht so genau zu sagen. Am ehesten trifft es vielleicht die Trauer, vor allem darüber wie selbstbestimmt die beiden Figuren agieren wollen, und wie hilflos sie tatsächlich doch sind, sich selbst und dem jeweils anderen gegenüber. Diese Stimmung der selten so heruntergekommen dargestellten Glamourwelt ergänzt der Jazz-Soundtrack von Sting unglaublich passend.
Cage sollte mal wieder ein Drehbuch solchen Kalibers lesen!

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mel1202

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Cage's Darstellung in diesem Film ist eine Glanzleistung. So kennt man ihn & so machen seine Filme auch wieder Spaß. Elisabeth Shue spielt ihre Rolle ebenflass fantastisch.
Der Film ist wirklich gelungen. Ab und zu fehlt hier die Spannung ein wenig. Viele Dinge sind vorausschaubar. Aber im großen & ganzen ist es wirklich ein großartiger Film zu Cage's höchsten Zeiten.

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Oceanic6

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Meiner Meinung nach die beste Rolle von Cage, muss man daher auf jeden Fall gesehen haben.


mel1202

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Da gebe ich dir Recht :)


annaberlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leaving Las Vegas ist wohl der deprimierendste Film über Las Vegas - und für Nic Cage der motivierendste, schliesslich hat er ja ausschliesslich Lob für die Rolle erhalten. Ich mag vor allem den jazzigen Soundtrack des Films, den Mike Figgis ja selbst gewählt hat, vermischt mit flurrigen Leuchtreklamen, die auf die vielen anonymen Orte in dieser Stadt hindeuten. Elizabeth Shue passt auch perfekt zu Nic Cage. Ein wenig übertrieben ist wohl der Alkoholkonsum von Ben: Mehrere Liter Hochprozentigen in kurzen Zeiträumen?! Da wäre er wohl schon unter 4 Wochen tot gewesen.

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Tyler.Fincher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das waren Zeiten. Wo man sich noch auf Nic Cage Filme freuen und was erwarten konnte. Da das ja mittlerweile nicht mehr der Fall ist und der Gute aufgrund eines massiven Schuldenbergs gezwungen ist bei jedem Scheiss mitzumachen, erinnert man sich gerne, mit Hilfe alter Filme, doch gerne daran wie gut Nic Cage sein kann. Verdammt depressives Trinkerdrama in der Spielermetropole. Ohne Kitsch und Formelhaftigkeit darf man hier den schmerzhaften Untergang eines kaputten Menschen beobachten.

Bitter, rau und ohne jede Hoffnung (vielleicht mal kurz)!

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mikadoapache

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Bewertung0.0Hassfilm

hab den film ja lange vor mir her geschoben, hätte aber nicht gedacht, dass er dermaßen scheisse ist. ein alkoholkranker drehbuchautor säuft sich seinen tod auf raten ab und ne edelnutte ohne jegliches selbstbewusstsein will bis zum ende dabei sein. einzig verständliche message ist wohl das Sera wohl noch schlimmer dran ist als Ben - alles andere stinkt hochgradig nach hollywood bigotterie - ist schon belustigend wie cage versucht einen alkoholkranken krampfhaft als cool erscheinen zu lassen, weiterhin scheint ben damit gesegnet zu sein, das der erste tropfen alk ihn von seinen selbstzweifel für immer erlöst hat - zudem ist es wohl für jeden alki das beste sich friedlich im bett ins koma zu saufen und sich den gnadenfick verpassen zu lassen - imo muss es figgis wohl richtig dreckig gegangen sein, damit er der academy so tief in a**** kriecht

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johnboy1979

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Bist du Alkoholiker oder kennst du welche, damit du das hier so aus dem Stehgreif behaupten kannst???
Also so wie sich dein Kommentar liest, würde man denken, dass es total unrealistisch sei, dass sich jemand zu Tode trinke. Außerdem frage ich mich echt, was so cool an dem ist, was Nicolas Cage im Film darstellt? Ich finde es eher erschreckend!!!
Ich kann ja verstehen, dass du aus irgendwelchen persönlichen Geschmacksgründen den Film nicht magst, aber dann solltest du das auch so benennen. Einem Film ohne jede Spur von Hoffnung zu unterstellen, dass er dem Oscar-Komitee in den Arsch kriecht, halte ich für sehr gewagt. Denn eins tut der Film ja wohl nicht, und zwar irgendjemanden in den Arsch zu kriechen. Dafür ist das Gezeigte zu hart und wahr. Es zeugt vielmehr von Mut einem Film einen populären Preis zu geben, der dem amerikanischen Traum den Spiegel vorhält.


3012

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johnboy1979 ich muss vollkommen rechgeben!
und der kommentar von mikadoapache ist einfach nur lächerlich!
sory


Tyler Durden 22

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diese Drama ist wirklich sehr heftig und realistisch inszeniert. Cage seine Darstellung als alkoholkranker Typ der seinen Leben satt hat und es nach und nach beendigen will ist grandios. Der Oscar war verdient. Dazu kommt Elisabeth Shue als einsame und verzweifelte Hure die sich irgendwie zu dem Alki hingezogen fühlt. Ich fand den Film sehr bewegend und schockierend. Da man sieht wie verzweifelt und fertig ein Mensch überhaupt sein kann. Das dies dann noch in Las Vegas geschieht ist bezeichnend für diesen Film. Vegas ist nun mal die Stadt wo Träume in erfüllung gehen können. Aber meistens zerplatzen sie wie die berühmt berüchtigte Seifenblase!!

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Geierxx

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach langer Zeit endlich angeschaut, und sehr begeistert... In Zeiten wo Cage eine miese Rolle nach der anderen spielt war es eine Wohltat ihn in seiner wohl besten Rolle zu sehen sehr starke Schauspielerische Leistung:) dazu hat der Film wie ich finde einige sehr gelungene Dialoge und Sprüche...im ganzen Film herscht eine bedrückte Atmosphäre die durch die starke Filmmusik hervorgerufen/unterstützt wird...das vorhersehbare Ende hätte besser sein können aber sonst kaum erwähnenswerte Kritikpunkte.

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Godfather

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Bewertung7.5Sehenswert

Kein schlechter Film, trotzdem weiß ich nicht so recht was ich von ihm halten soll...

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Fernschreiber

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Bewertung3.5Schwach

Es klingt ja eigentlich nach einem Superfilm: Heruntergekommener Typ fährt nach Las Vegas um sich innerhalb von einem Monat totzusaufen.
Aber wie so oft trennen auch hier Theorie und Umsetzung mal wieder Meilen. Der Film fängt fragwürdig an, bleibt fragwürdig, gleitet teilweise in die Sinnlosigkeit ab um am Ende dann sogar aufzuregen.
Ich kann verstehen, warum Leaving Las Vegas zu den besten Darbietungen des Nick Cage gezählt wird. Seine Rolle als abgewrackter Versager nimmt man ihn voll ab. Und auch die Entwicklung von noch ganz cool und abgeklärt bis hin zu geistig dem Tode nah ist gut getroffen und umgesetzt. Man könnte fast mit ihm mitfühlen, wenn da nicht der Rest so furchtbar schlecht wäre.
Die Geschichte lässt Lücken wo es nur geht. Es ist ja okay, wenn man nicht auf die Vorgeschichte des Protagonisten eingeht, nur sollte man das dann auch konsequent machen, und nicht unterschwellig immer wieder die Familie erwähnen.
Na klar kann man Nebencharaktere in den Film einführen, ist ja oft ganz hilfreich, doch sollte man dann nicht so tun als wären sie von Bedeutung und dann aber inszenatorisch fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Es bleiben Fragen offen, die schon recht wichtig zu wissen gewesen wären, allein schon mit wem die Frau spricht.
Die Story selbst ist für mich auch eher fragwürdig: Nick fährt nach Vegas, überfährt bei rot fast ne Prostituierte, trifft sie später wieder und verliebt sich in sie oder umgedreht. Jedenfalls kann er nicht mit ihr schlafen, sie kann ihm nicht vom trinken abhalten undsoweiter undsofort.
Leider kommt durch die für mich unpassende und teilweise sehr unmotivierte Musik überhaupt kein Gefühl auf. Es ist alles so dick aufgetragen, die Zeitlupen, das Begleitgeklimmer, die Kameraeinstellungen. Irgendwann nervt das tierisch, weil man einfach nicht versteht, warum man jetzt auch nur annähernd Mitgefühl für irgendwen aufbringen sollte.
Als letzter Kritikpunkt sei noch die deutsche Synchronisation genannt. Nicht die Standartstimme von Nick Cage, relativ lustlos dahergesprochen und sicherlich in keinster Weise an die Originalperformance heranreichend. Und wenn dann auch noch der unwichtige russische, paranoide Zuhälter (dessen Rolle im Film ich überhaupt nicht verstehe) die eigentliche Nick Cage Stimme hat, ist eh alles zu spät.
Der Oscar für Nick Cage geht absolut in Ordnung, nur leider reicht das bei weitem nicht aus, um den Film sehenswert zu machen. Große Enttäuschung für mich.

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TheJoker

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Mit wem soll die Frau schon sprechen? Mit ner Therapeutin würd ich mal stark behaupten...manchmal hilft es auch, ein bischen über einen Film nachzudenken......-.-


Guardian23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist sehr rührend, in manchen Teilen sogar lustig, trotz dessen, dass hier zwei am seidenen Faden ihres Lebens hängen und dass man weiß, dass diese Geschichte nur schlecht enden kann, was dann ja auch der Fall ist.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mal ein etwas anderer Liebesfilm! Die Story um den alkoholkranken Ben ist hart, traurig, melancholisch und deprimierend, aber trotzdem ist es irgendwie schön, den Protagonisten dabei zuzusehen, wie sie ihren Untergang geradezu zelebrieren.

Die Handlung kommt zwar eher schleppend voran und bietet keine wirklich markanten Höhepunkte, aber dadurch ist es möglich, die Charaktere gut kennen zu lernen und im Verlauf des Films immer mehr mit ihnen mitzufühlen.

Nicolas Cage liefert eine der besten Darstellungen seiner Karriere ab. Die Leistung, die er hier bringt ist wirklich fantastisch, seine Auszeichnungen hat sich der gute Mann mehr als verdient.

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studmed

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Toll beschrieben. Ist ganz meine Meinung.


Mr.AdGood

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mike Figgis zeigt ohne moralischen Zeigefinger die Geschichte eines Mannes,der sich über kurz oder lang mittels Alkohol das Leben nehmen will.Bewegend und ohne Kompromisse sieht der Zuschauer den Zerfall des Protagonisten ,dessen Ende absehbar ist,man jedoch jederzeit hofft,dass er dennoch begreift und durch die entstehende Liebe zu der Prostituierten dem Leben eine neue Chance gibt.Aber das würde dem Film den nötigen Realismus nehmen und so steuert der Film einer Tragödie entgegen,die dank der Hauptdarsteller überzeugt.Hinzu kommt der fabelhafte Soundtrack von Sting,der das ganze perfekt abrundet.Diesen Film anzuschauen ist PFLICHT!

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FordFairlane

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Da ich mich sehr gut mit dem Thema Alkoholismus auskenne wegen eigenen Erfahrungen mit betroffenen Verwandten, darf ich sagen das der Film wirklich sehr gut gemacht wurden ist. Doch der Alkoholkonsum ist deutlich zu übertrieben dargestellte. Die 10-15 Flaschen des stärksten Alkohols am Tag die Cage trinkt wirkt schon etwas lächerlich. Denn sogar die stärksten Alkoholiker schaffen nur 1-3 Flaschen des stärksten, aber mit nachhaltigen Koma! Trotzdem guter film


tomtom1987

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hier kann man sehen was Alkohol aus einen Menschen macht! Dieser Film ist einer der besten seiner Art die Liebesgeschichte wird rau und Hart erzählt so wie das Leben nun mal ist ohne Happy End und den üblichen Hollywood Klischees!

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horro

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für eine Tragik, was für Gefühle. Das Bewusstsein, dass der Held dieser Geschichte nicht mehr zu retten ist, bereitet schon fast körperlichen Schmerz. Ausserdem eine der wenigen Rollen, in denen Elizabeth Shue ihre Klasse und einiges an Talent aufblitzen lässt.

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