Leb wohl, meine Königin!

Les adieux à la reine (2012), ES/FR Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 31.05.2012


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.1
Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6
Community
137 Bewertungen
8 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Benoît Jacquot, mit Léa Seydoux und Diane Kruger

Leb wohl, meine Königin! führt uns in die frühe Phase der Französischen Revolution im Juli 1789. Durch ihren dekadenten Lebensstil ist das oberste Feindbild der Revolutionäre die Königin Marie-Antoinette (Diane Kruger). Doch obwohl die Bastille bereits gefallen ist, scheint die Revolution in Versailles noch weit entfernt. Die königliche Vorleserin Sidonie Laborde (Léa Seydoux) ist noch immer voller Zuneigung für ihre Königin und ahnt nicht, dass die letzten Tage des französischen Königshauses und ihrer Vertreter bereits begonnen haben.

Hintergrund & Infos zu Leb wohl, meine Königin!
Leb wohl, meine Königin! basiert auf dem gleichnamigen Roman von Chantal Thomas. Wie in der Vorlage folgt auch die Kinoadaption von Regisseur Benoît Jacquot (Sade) den Ereignissen in Versailles streng aus der Perspektive einer jungen Bediensteten am Hofe Ludwig des XVI. Über den Zeitraum vom 14. Juli 1789 bis zu ihrer Flucht aus Versailles am 16. Juli nährt sich Leb wohl, meine Königin! den letzten Regierungstagen von Marie Antoinette und ihres Hofstaats aus der intimen Perspektive einer vertrauten Person, für die die Königin das genaue Gegenteil von dem ist, was wir heute mit dem Namen Marie Antoinette verbinden. Leb wohl, meine Königin! feierte seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm im Wettbewerb der 62. Berlinale 2012.

  • 37795279001_1449702428001_ari-origin06-arc-159-1329146596360
  • Leb wohl, meine Königin! - Bild 7099116
  • Leb wohl, meine Königin!
  • Leb wohl, meine Königin!
  • Leb wohl, meine Königin!

Mehr Bilder (8) und Videos (2) zu Leb wohl, meine Königin!


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Leb wohl, meine Königin!
Genre
Drama
Zeit
18. Jahrhundert
Ort
Frankreich, Schloss, Versailles
Handlung
Abgeschlagener Kopf, Aufstand, Fluchtversuch, Französische Revolution, Frauen, Frauenfreundschaft, Guillotine, Hofdame, Höfisches Leben, König, Königin, Königsfamilie, Lebensgefahr, Marie Antoinette, Nackte Frau, Platonische Liebe, Revolte, Roman, Schöne Frau, Starke Frau, Vorlesen
Stimmung
Berührend
Tag
Romanverfilmung
Verleiher
Capelight Pictures/Central
Produktionsfirma
Canal+, Ciné+, CinéCinéma, Euro Media France, France 3 Cinéma, France Télévision, GMT Productions, Instituto de la Cinematografía y de las Artes Audiovisuales, Invest Image, La Banque Postale Images 5, Les Films du Lendemain, Morena Films, Palatine Étoile 9, Procirep, Région Ile-de-France, Soficinéma, Soficinéma 7

Kommentare (8) — Film: Leb wohl, meine Königin!


Sortierung

Isabella MI

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ich finde den Film eigentlich ganz gut, nur leider ist das Ende etwas enttäuschend. Diese Marie Antoinette kommt sicherlich schon ein gutes Stück näher an die historische/reale Marie Antoinette heran, wobei es eigentlich eine absurde Idee ist, ihr ein Verhältnis ausgerechnet mit Gabrielle de Polignac anzudichten...gerade DER Gabrielle de Polignac, eine der größten Hofschranzen und Intrigantinnen ;) Entschuldigung... des 18. Jahrhunderts ;)
Diane Kruger ist, wie ich finde, wirklich eine sehr gute Schauspielerin - zumindest nach diesem Film zu urteilen. Davon abgesehen, finde ich, glänzt dieser Film durch Subtilität und Feinfühligkeit in der Darstellung der einzelnen Persönlichkeiten. Langweilig ist er gar nicht, wenn man sich wirklich auf ihn einlässt. Ob es eine gute Idee ist, Marie Antoinette als lesbisch darzustellen...darüber kann man streiten. Nach meinen Kenntnissen war das in dieser Zeit nur eine Diffamierung, um ihren Ruf zu ruinieren. Ansonsten gebe ich dem Film hier 6 von 10 Punkten. Die Kostümwahl finde ich wirklich ganz außerordentlich gut gelungen...genau so stelle ich mir Versailles im 18. Jahrhundert vor ;)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

StrawStar

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Auch wenn der Film mit seinen Kostümen und der Ausstattung zu beindrucken weiß, dümpelt die Geschichte eher vor sich hin, verlässt sich zu sehr auf ihre angenommene historische Bedeutsamkeit und kann nie vollständig das Interesse am Schicksal seiner Protagonistin wecken.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

abendrot

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Recht außergewöhnlich ist an diesem Film, dass man hier viel von der Wohn- Lebensbedingungen der Dienstboten geboten bekommt, dieser Blickwinkel ist im Bezug auf Versailles-Filme eine ziemliche Rarität. Hübsche, farblich nicht immer zeitgenössische Kostüme und gute Darsteller; allerdings überzeugt mich Diane Kruger als verhalten-lesbische Königin nur mittelmäßig. Schlecht gespielt ist die Rolle nicht, aber auch diesem Streifen fehlt der Mut (wie vielen anderen Filmen mit dem Schwerpunkt Französische Revolution auch) Marie Antoinette aussehenstechnisch so nah wie möglich an das Original heranzubringen. Es mag ja sein, dass dies dem heutigem Schönheitsideal nicht mehr entspricht, aber ob man stattdessen eine eher gegenwartige Beauty hinstellen muss? Ich finde nicht. Storytechnisch kommt der Film etwas schwer in Fahrt, wird dann in der Mitte spannend durch die nicht greifbare Bedrohung aus Paris, die Kurs auf Versailles genommen hat und das dadurch entstehende Wirrwarr. Das Ende ist dann allerdings lahm und enttäuschend.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

mj1978

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

toller cast + bilder... aber ein film zum einschlafen

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

werner-holt

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Die Idee die Geschichte aus der Sicht einer kleinen Person am Hofe zu erzählen fand ich schon super und auch gelungen umgesetzt. Ich mag wirklich Endzeitfilme nur hier fand ich es schade, das sich der leichte Spannungsbogen in dieses lahme Ende entwicklet.
Ein bisschen mehr Drama zum Schluß hätte dem Film, meiner Ansicht nach, gut getan.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

ratomelf

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Gepflegte Langeweile, der Film plätschert so vor sich hin. Zwar sind die Frauen, die Kostüme, die Örtlichkeiten nett anzusehen, aber es fehlt jeder Spannungsboden und auch die Figuren haben mich kalt gelassen. Überrascht war ich nur, dass die schauspielerische Leistung von Diane Kruger nicht hinter der von Lea Seydoux abfiel.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Agentin Erdbeere

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Nach einer amüsanten Eröffnungsübertragung der Berlinale im Friedrichstadtpalast und der Anwesenheit von Dieter Kosslick und dem Regisseur Benoït Jacquot vor Beginn des Eröffnungsfilms „Les adieux à la Reine“ war die Stimmung, wie jedes Mal, sehr gut. Dem Film gelang es, die aufgeheiterte Stimmung zu „beseitigen“. Nicht, dass er zwangsläufig das ist, was man als schlechten Film bezeichnen würde. Dennoch wurde man das Gefühl während des gesamten Films nicht los, dass etwas fehlte. Meine Kinobegleitung und ich überlegten noch lange nach dem Film und suchten nach den richtigen Worten, um zu beschreiben, was diesen Beigeschmack verursacht hatte. Endlich fanden wir die passende Antwort: Der „berühmte“ Funke ist nicht übergesprungen. Das ist, was den Film treffend beschreibt. Die Kostüme waren gekonnt, alles wirkte authentisch und hatte interessante Aspekte. Manche Szenen hätten gekürzt werden können, aber gut. Das machte eine starke Hauptdarstellerin (Léa Seydoux) wett. Sicherlich nicht die beste Wahl für den Eröffnungsfilm der Berlinale, war doch „True Grit“ auf der letzten Berlinale ein herausragender Eröffnungsfilm. Ebenso ließe sich der Film beschreiben als „gut mit Abstrichen“, „schwer zugänglich“ oder „ein bitterer Beigeschmack bleibt“. Was vielleicht gleichfalls ein Problem ist, dass bei der Hauptperson keine wirkliche Entwicklung stattfand und so lässt einen das Ende unbefriedigt zurück. Farewell, my queen.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

IsabellaMI

Antwort löschen

Keine Entwicklung bei der Hauptperson? Ich sah da durchaus eine Entwicklung. Sidonie Laborde (die ja wohl die Hauptperson ist) hat sich doch immer wieder der Königin genähert und am Ende im Prinzip erreicht, was sie wollte - nämlich die Zuneigung der Königin zu gewinnen. Das war doch ihr Ziel, und das ist ihr gelungen. Ich muss allerdings zustimmen, dass das weitere Ende auch mir etwas unbefriedigend erschien, weil man sich vielleicht gewünscht hätte, dass noch mehr passiert...


Loxeley

Kommentar löschen
vorgemerkt

Ich hoffe ja mal inständig das man hier mal dem Thema gerecht wird.- Oberflächlicher als die scheußliche Coppola-Verfilmung kann es ja wohl hoffentlich nicht werden ?

bedenklich? Kommentar gefällt mir 4 Antworten

matelue

Antwort löschen

Nicht jeder Film muss tiefgründig sein, ich mochte den Film von Coppola.


IsabellaMI

Antwort löschen

Der von Coppola war aber wirklich herausragend oberflächlich. Äußerst unpassend, wie ich finde...



Fans dieses Films mögen auch