Leben und Lieben in L.A.

Playing by Heart (1998), US
Laufzeit 121 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 29.06.2000

7.5 Kritiker
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7.2 Community
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von Willard Carroll, mit April Grace und Angelina Jolie

Welches ist das älteste, komplizierteste und doch lebenswichtigste Gefühl der Welt? Die Liebe. In einem Ensemble von heiteren, rührenden und tragischen Geschichten erzählt “Playing by Heart” von Menschen verschiedener Generationen und Lebensstile, die in Los Angeles zarte Gefühle, Leidenschaft, Trauer und Glück erleben.

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Kritiken (3) — Film: Leben und Lieben in L.A.

Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.0Sehenswert

Willard Carroll beweist mit „LEBEN UND LIEBEN IN L.A.“ eindrucksvoll, dass ein Liebesfilm nicht zwangsläufig kitschig und/oder an den Haaren herbeigezogen sein muss, und präsentiert mit einem gut aufgelegten, toll agierenden Schauspielerensemble eine überaus unterhaltsame, rührende, jedoch auch lustige Parabel über die schönste Sache der Welt. Während die meisten Vertreter des Genres schon von Anfang an unaufhaltsam auf das Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End zusteuern, werden in diesem zwar märchenhaft anmutenden Film jedoch keine Wunder geschehen.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

»Talking about love is like dancing about architecture« heißt es in „Playing by Heart“ (dt. Titel: „Leben und lieben in L.A.“). Einen Film über das ewige Thema Liebe zu drehen ist ein ähnlich difiziles Unterfangen, das sich nur allzu leicht in filmischen Fallen wie Kitsch, Klischee und Kalkül verfangen kann. »Creating a film about love« heißt meist aber auch einen »easy way to make money« gefunden zu haben, denn je unnachgiebiger sich die drei K’s festbeißen und je berechenbarer sie einen Film über die Liebe dadurch machen, desto erfolgversprechender kann er sein. Gerade Hollywood weiß dem größten aller Gefühle außer mit Kitsch, Klischee und Kalkül nicht gerade originell zu begegnen, was jene Zuschauer, die sich gern mit dem immer gleich fabrizierten Zuckerguß überziehen lassen auch nicht stört (worin sich im Wunsch nach heiler Welt sogar durchaus eine Berechtigung findet). Für „Playing by Heart“ hätten die verhältnismäßig geringen Kosten von…

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6.5Ganz gut

Natürlich ist Carroll als Regisseur kein Trottel. Einzelne Szenen sind sehr gekonnt inszeniert, den Schauspielern gibt er viel Raum zur Entfaltung und dass sie ihn nutzen, beweist den Instinkt des alten Fernsehmannes. Die TV-Prägung beweist sich aber auch darin, wie sehr die Metropole Los Angeles als filmischer Raum verschenkt wird. Neunzig Prozent der Zeit vergeht in Interieurs, der Rest auf Straßen und undefinierbaren Malls, die aber auch – ohne zusätzliche Dimension – einfach nur da sind.

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elizabethanne

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

hervorragende Schauspieler in einem wunderschönen Episodenfilm, lebensnah-charmante Erzählung über die schönste und zugleich schwierigste Lebenserfahrung- die Liebe- romantisch und traurig, bitter, mutig,vertrauend ...

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