Lemming
Lemming (2005), FR Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 13.07.2006
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
250 Bewertungen
14 Kommentare
Keine
von Dominik Moll, mit Laurent Lucas und Charlotte Gainsbourg
Alles scheint bestens geordnet im Leben von Alain und Bénédicte Getty. Der begabte Tüftler Alain entwickelt als Ingenieur eine revolutionäre fliegende Überwachungskamera, während seine schöne Frau Bénédicte sich im adretten Eigenheim am Stadtrand einlebt. Gelassen sieht das glückliche Paar der Zukunft entgegen. Aber eines Abends beginnt ihre heile Welt aus den Fugen zu geraten: Alains Chef, Richard Pollock und seine Frau Alice sind zum Essen eingeladen. Das Dinner wird zum Desaster und wirkt sich verheerend auf die Harmonie des jungen Paares aus. Auch die Entdeckung eines halbtoten Nagers in ihrer verstopften Spüle trägt nicht dazu bei, die Lage zu entspannen. Was hat ein skandinavischer Lemming in der Küche eines südfranzösischen Hauses verloren? Er kündigt das schleichende Eindringen des Irrationalen in das bisher wohl geordnete Leben an. Die Verwirrung zwischen Alltag und Alptraum steigert sich und das Schicksal der Gettys erlebt unerwartete Wendungen. Der mörderische Ehethriller nimmt seinen Lauf.
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Cast & Crew
- Genre
- Psychodrama, Psychothriller, Drama
- Ort
- Vorstadt, Vorstadt-Idylle
- Handlung
- Abendessen, Affäre, Aggressivität, Alptraum, Altersunterschied, Angst, Badezimmer, Besessenheit, Bosheit, Chef, Ehekrise, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Einladung, Erfindung, Erotik, Ferienhaus, Geist, Geistige Kontrolle, Haus, Hausfrau, Heim, Hightech, Ingenieur, Kamera, Labor, Mann-Frau-Beziehung, Mord, Persönlichkeitsstörung, Prostituierte, Schizophrenie, Streit, Suizid, Unhöflichkeit, Untreue, Verführung, Vertrauen, Videokamera, Vorstadt-Idylle, Ältere Frau verführt jüngeren Mann, Übernatürliche Kräfte
- Stimmung
- Spannend, Verstörend
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Kritiken (1) — Film: Lemming
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenWäre dies kein französischer Film, sondern ein japanischer, würde man ohne Zögern sagen, er erzählt eine Geistergeschichte. [...] Wie in "Lemming" die Realität kontaminiert wird, bis sich zwischen Traum und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden lässt, hat das französische Publikum indes irritiert.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (13) — Film: Lemming
hallidalli Mon, 14 Jan 2013 11:52:59 -0000
Kommentar löschenlässt sich durchaus anschauen aber diesen Film muss man glaube ich sowieso nicht ganz verstehen da sich das junge Pärchen wie im Kindergarten verhält und nichts ausspricht. Naja, ist halt ein Film.. warum gross darüber nachdenken.
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SkinnyPete Mon, 18 Jun 2012 15:46:34 -0000
Kommentar löschenHat richtig Spaß gemacht zu gucken! Die düstere, bedrohliche Stimmung des Films zieht einen sofort in seinen Bann (genialst schon allein das gemeinsame Abendessen). Mag ich, wenn man richtig gefesselt wird von nem Film. Sehr intensiv gespielt, herauszuheben natürlich Charlotte Rampling.
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Kwabena Mon, 16 Apr 2012 21:17:44 -0000
Kommentar löschenGibt es eigentlich auch den Begriff under-acting?
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8martin Fri, 06 May 2011 18:15:43 -0000
Kommentar löschenEs beginnt mit einer Reihe von unerwarteten, peinlichen Situationen und endet in einer Katastrophe. Auch wenn am Schluss wie immer der Garten gewässert wird und das Pärchen so tut, als sei nichts geschehen. Wenn der Boden der Realität verlassen wird, die beiden Charlotte (Gainsbourg und Rampling) die Personen vertauschen wird es grotesk im positiven Sinne. Der Lemming im Siphon ist nur symbolisch gemeint, wenn auch real vorhanden. Zwischen Selbstmord und Mord, der wie Selbstmord aussieht, liegen zwei kommunikative Brüche der beiden Paare: beim jüngeren glaubt sie unberechtigterweise an seinen Seitensprung. Sie dagegen tut es wahrscheinlich. Keiner redet mit dem anderes darüber. Jeder weiß, was er getan oder nicht getan hat. Die Nerven spielen verrückt, der Zuschauer weiß nicht, was er glauben soll. Wir sehen Situationen, die es gar nicht gegeben haben kann. Vielleicht ist es der erneute Einsatz der fliegenden Webcam, der das Ende erträglich macht. Dieses Gerät erfüllt hier quasi seine Bestimmung auf eine nachvollziehbare aber überraschende Art und Weise. Ungewöhnlich aber gut.
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Der Franzose Mon, 20 Jul 2009 10:36:28 -0000
Kommentar löschenRampling, Gainsbourg, Lucas und Dussollier - hochkratig besetzter Film von Dominik Moll, der hier einen erstklassigen beklemmenden faszinierenden Psychothriller hinlegt. Den Namen Dominik Moll sollte man sich merken.
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dbeutner Wed, 01 Oct 2008 09:40:39 -0000
Kommentar löschenEin Thriller mit französischer Langsamkeit. Ein Cast, der es in sich hat (die vier HauptdarstellerInnen übertreffen sich gegenseitig, wobei ich bei Charlotte Gainsbourg sowieso hinschmelze - aber ich denke, nach Science of Sleep ist dies auch ihre zweitbeste Leistung).
Moll ist nicht Lynch, und so halte ich die Frage, ob das ein Lynch-Film ist, für grotesken Unfug. Parallelen sind nicht zu übersehen, aber Moll ist halt Moll, da muss man ja keine Punkte abziehen, weil Moll nicht Lynch ist... :-|
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annaberlin Sat, 26 Apr 2008 06:00:13 -0000
Kommentar löschenCharlotte Gainsbourg und Charlotte Rampling sind ja schon zwei Gründe, sich den Thriller anzutun. Dass er darüber hinaus auch noch packend ist, verdanken wir dem Franzosen Dominik Moll, der sich nicht scheut, zu experimentieren. Teilweise erinnert das Ganze an Lynch - aber à la francaise.
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El_Wray Fri, 25 Apr 2008 23:03:54 -0000
Kommentar löschenMan kann schnell den Vergleich zu David Lynch ziehen, da dieser französischer Film ein schwer zu interpretierender Film ist. Trotzdem ein überraschend guter Film.
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agent mandarine Wed, 05 Mar 2008 12:44:24 -0000
Kommentar löschenWas Dominik Moll hier dem Publikum vorsetzt, riecht schon stark nach einem verfaulten Nagetier. Das grosse Problem dieses Streifens ist die Verbissenheit, mit welcher versucht wird eine Parallele zum David Lynch-Universum zu ziehen. So recht mag ich z.B. nicht am einen Zufall bei der Gartenszene gegen Ende des Streifens glauben. Dabei ist die Umsetzung eigentlich recht konventionell und belanglos. Das Geschehen wird "auf Teufel komm raus" in Richtung Mystery gedrängt, um dem Zuschauer schließlich eine, im Vergleich zu den Werken von Lynch, banale Lösung vorzusetzen. Zu allem Übel rundet auch noch ein Kommentar aus dem Off die Story ab.
Ihre Bestellung: Ein Lynch-light für den gewichtbewussten Geniesser, kommt sofort ;-)
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Wombat Tue, 04 Mar 2008 08:59:06 -0000
Kommentar löschenIrgendwie fesselnd der kleine Nager, aber wo mich der Film nun hingeführt hat, wo die Akteure nun wirklich alle sind, dass habe ich noch nicht völlig entschlüsselt. Wer dem Film die Zeit gibt und sich von fliegenden Web-Cams nicht abschrecken lässt, wird spannend unterhalten.
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kalllo Mon, 17 Dec 2007 17:36:24 -0000
Kommentar löschenich muss hier leider widersprechen: habe den film am letzten wochenende gesehen und mich eigentlich relativ schenll nur noch geärgert. nur weil die damen gainsbourg/rampling mitspielen, kann man doch nicht davon absehen, daß die handlung überaus gewollt+konstruiert ist, finde den film daher echt beknackt, und das nicht etwa weil ich ein verkopfter rationalo wäre...
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osh Wed, 24 Oct 2007 12:49:33 -0000
Kommentar löschenAbsolut skuriler Film, bei dem die Grenzen zwischen Genres verschwimmen und den Betrachter bis zum Schluss in den Wahnsinn treiben. Charlotte Gainsbourg und Charlotte Rampling spielen toll.
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Jonni Wed, 24 Oct 2007 12:43:12 -0000
Kommentar löschenThriller von Dominik Moll, der nicht ganz an sein Debüt "Harry meint es gut mit Dir" ranreicht. Als Zuschauer überholt man in der Mitte des Films das ansonsten souverän langsam gehaltene Tempo leider. Trotzdem: Wer Lynch+Frankreich mag, sollte es sich ansehen.
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