Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse
Lemony Snicket's A Series of Unfortunate Events (2004), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 27.01.2005
20 Bewertungen
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59 Kommentare
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von Brad Silberling, mit Emily Browning und Jude Law
Erzähler Lemony Snicket erzählt, was geschah: Als die Baudelaire-Kinder Violet, Klaus und Sunny ihre wohlhabenden Eltern bei einem Brand verlieren, übernimmt der skurrile Graf Olaf (Jim Carrey), ein entfernter und den Kindern völlig unbekannter Verwandter, ihre Vormundschaft. Er nimmt die Kinder in seine verwahrloste Villa auf, in der den Kindern von überall her ein rätselhaftes Auge entgegenstarrt. Anstatt ihnen ein neues Zuhause zu geben, dürfen sich die Boudelaires an der schmutzigen Hausarbeit beteiligen. Während dessen entpuppt sich Graf Olaf als unheimlicher Verwandlungskünstler und Anführer einer fürchterlichen Schauspieltruppe, die nur ein Ziel hat: Das stattliche Vermögen der drei Waisen! Zählen können die Kinder nur auf die nette Richterin Strauss, Tante Josephine (Meryl Streep) und: ihren Erfindungsreichtum! Doch es kommt schlimmer, als sie es erahnen können.
Cast & Crew
-
Brad Silberling
-
Emily Browning
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Violet Baudelaire
-
Jude Law
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lemony Snicket
-
Meryl Streep
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tante Josephine
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Jim Carrey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Graf Olaf
-
Liam Aiken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Klaus Baudelaire
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Timothy Spall
Regie
Schauspieler
-
Billy Connolly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Onkel Monty
-
Luis Guzmán
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bald Man
-
Jennifer Coolidge
-
Cedric the Entertainer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective
-
Kara Hoffman
-
Shelby Hoffman
-
Jane Adams
-
Craig Ferguson
-
Jamie Harris
-
Dustin Hoffman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kritiker
-
Gilbert Gottfried
-
Robert Gordon
-
Robert Gordon
- Genre
- Fantasyfilm, Coming of Age-Film, Abenteuerfilm
- Zeit
- 1940er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Baby, Banane, Bibliothek, Brand, Erbschleicher, Erfindung, Feuer, Graf, Hochzeit, Kinderarbeit, Polizist, Richter, Roman, Tante, Verlust der Eltern, Versuchter Mord, Vormundschaft, Waise
- Stimmung
- Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse
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US/CA 2004
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Kritiken (5) — Film: Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenAbschließend bleibt festzuhalten, dass “Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse” mir auch eine Vollpreiskinokarte wert gewesen wäre. Brad Silberling präsentiert in seinem zweiten Kinofilm nach “Moonlight Mile” grandiose 108 Minuten Kinounterhaltung in der Tradition von Tim Burton und hätte ich nicht von vorneherein gewusst, dass “Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse” nicht von Tim Burton ist, wäre ich sicherlich überrascht gewesen im Abspann Silberlings Namen und nicht den von Burton zu lesen.
Auf Grund all dieser Aspekt kann ich deshalb den Film allen Lesern nur wärmstens Empfehlen und guten Gewissens fünf Sterne vergeben und da es sich bei “Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse” um die Verfilmung der ersten drei Bände von Kinderbüchern handelt, erwartet uns beim kommerziellen Erfolg des Films sicherlich eine Fortsetzung.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen‚Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse‘ basiert auf den ersten drei der mittlerweile vom dreizehnten Band abgeschlossenen Kinderbuchserie ‚Eine Reihe betrüblicher Ereignisse‘ (‚A Series of Unfortunate Events‘) des amerikanischen Autoren Daniel Handler. Die vor allem in den Staaten erfolgreichen, aber auch hierzulande beliebten Bücher erzählen von den Waisenkindern Violet, Klaus und Sunny Baudelaire, deren Eltern bei einem Hausbrand starben. Seitdem hat es der hinterhältige Graf Olaf auf sie abgesehen und versucht mit allen Mitteln, an das Erbe der Kinder zu gelangen.
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Um sehr viel mehr, also augenscheinlich recht wenig, geht es im Film nicht. Das ist jedoch nicht unbedingt sonderlich problematisch, da die Augen sicher das Hauptorgan sind, an welches sich hier gewandt wird. Die außergewöhnliche und düstere optische Gestaltung, die an die gemäldeartigen Sets und Hintergründe eines Tim…
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenDer Film hätte auch ein Tim Burton für Kleinere sein können.
Wirklich tolle Geschichte und wie hier schon alle gesagt haben Jim Carrey ist einfach nur genial!
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDer beste Burton-Film den Burton nie gedreht hat.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
synthax 2009/08/01 04:28:51
Antwort löschenjo! genau das hab ich auch immer gedacht, bzw. seit ich erfahren habe, dass er nicht von burton ist.
Alle 3 Antworten zeigen
jurihu 2009/10/22 15:06:03
Antwort löschenDer Gedanke gefällt mir.^^
Lars.D 2009/12/16 20:26:22
Antwort löschenDu hast sehr recht damit, der Film sieht verdammt nach Big Fish aus, an vielen Stellen - meiner Meinung nach, das einzig halbwegs gute daran
Uwe Mies: Westdeutsche Allgemeine Zei...
Kommentar löschenZurückhaltung ist kein Programmpunkt im neuen Film von Brad Silberling, der hier wieder die Zirkussensationen seines Debüts „Casper - Der freundliche Geist“ heraufbeschwört. Die Ausgangsidee vom traurigen Verlust, ein Stilmittel aller Silberling-Filme, dient hier als Aufhänger für einen amüsanten Bummel durch ein schaurig schönes, ungeniert überladenes Zitatenkabinett der Spukgeschichte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (54) — Film: Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse
Kommentar schreibenTachitalili 2012/02/06 14:26:55
Kommentar löschenGeschichte: 2/10
3 Weisenkinder kommen zu einem unsympathischen Vormund, Graf Olaf.
*Vorsicht, Spoiler****
Er ist nur aufs Geld aus, als die Kinder einen anderen Vormund bekommen, wird dieser von Graf Olaf umgebracht. Dann kommt der nächste Vormund, usw usf
Man versteht an dieser Stelle, dass die Story sich ständig wiederholen wird.
Fetter Punktabzug für das unrealistische Verhalten der Kinder, die irgendwie nicht dazu kommen, ihren Widersacher zu entlarven, indem sie die anderen ausdrücklich warnen und auch fürs penetrante Weghören der Erwachsenen, was so offensichtlich den Zuschauer emotionall mit diesem Ungerechtigkeitskitsch packen soll, dass es nervt. Etwas subtiler hätte es auch getan.
Fetter Punktabzug gibt es für die Szene, als der Vormund die 14jährige heiraten soll, das ganze in einem Theaterstück, aber, da die Amtsperson im Stück eine echte Amtsperson ist, ist alles rechtskräftig.... Für welches Alter/Entwicklungsstufe ist denn dieser Unsinn produziert worden?
******************
Schauspiel:
Megapunkte für das süße Beisserkind. (10/10)
Die beiden älteren spielen gut. (7/10)
Megapunktabzug für Jim Carrey, der mit seinem Overacting, Rumgehopse, Grimassenschneiderei und Co dermaßen auf den Nerv geht, dass er den halben Film entwertet. Er sollte einen Schauspieler spielen und keinen Clown mit Gesichtsspasmen.
Atmosphäre: 6/10
Ein bisschen zu düster für Kinder, wie ich finde. Aber nicht uninteressant.
Und noch: Super Idee mit dem fröhlichen, glücklichen kleinen Elfen, hat mir gut gefallen.
Fazit: Gibt besseres. Aber kann man mal gucken.
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HxC_Moe 2012/01/23 11:37:49
Kommentar löschenWunderschöner Film.
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Sonnentaler 2012/01/06 02:04:47
Kommentar löschenZu Anfang ich kenne die Bücher und sie sind relativ langweilig da dieses Spiel von immer wieder sterbenden Verwandten ermüdeten ist.
Trotzdem habe ich mich auf den Film gefreut und war am Anfang auch total begeistert, aber dann nach und nach wurde alles nur noch an einander geklebt und zack zack im Marschtempo durch gespielt.
Selten hab ich mich so nach einem Ende gesehnt welches auch einigermaßen gut war.
Diesen Film würde ich freiwillig niewieder sehen.
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Richardlöwenherz 2011/12/29 16:45:33
Kommentar löschenIch bin bekennender Jim Carrey-Verachter und kann über seine blöden Grimassen in keiner seiner Filme lache oder auch nur irgend etwas Gutes daran finden . Der Film ist allerdings ganz okay für einen verkaterten Sonntag .
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stalker 2012/01/25 21:45:04
Antwort löschenEinzige Ausnahme ist Truman-Show von Weir.
philopee 2011/09/04 12:18:13
Kommentar löschenMan nehme Tim Burton und legt ihn auf den Kopierer. Die Kopie kopiert man wieder, und diese wieder. Diesen Vorgang wiederholt man circa 70 Mal und das Ergebnis ist dann das hier. Eine verdammt beschissene Kopie.
Wer hier einen langen Text erwartet kann lange warten. Hierzu gibt es ungefähr so viel zu sagen wie zu "Ghost - Nachricht von Sam".
Die Story ist perfekt auf Kinder zugeschnitten, besitzt als Folge dessen keinen Deut Tiefe sondern nur einfach Charaktere im schwarz/weiß-Schema. Die Optik ist annehmbar, wenn auch gnadenlos überladen, aber wie gesagt: Wenn man Burton imitieren will gehört das nunmal einfach dazu.
Mehr Worte kann ich hierzu nicht finden, denn mehr Inhalt gibt der Film auch nicht her.
File closed.
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fabel 2011/09/04 13:58:05
Antwort löschenDU enttäuscht mich.:(
der cineast 2011/09/13 16:35:37
Antwort löschenschlimmer film.
agynessa 2011/08/10 12:09:26
Kommentar löschenJim Carrey als böser Graf Olaf, schöne Bilder in einer schlechten Story gehüllt!
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sikkmeidack 2011/07/12 11:57:17
Kommentar löschenEine großartige Erwachsenen-Mär. Obwohl, wenn man die Geschichten der Grimm-Brüder oder Hof(f)mann´s Struwwelpeter betrachtet, ist die Zielgruppe diffus.
Der Film erzählt in grandiosen, verstörend-grotesken Bildern das abenteuerliche Schicksal 2er Geschwister. Eine Karussellfahrt mit Schwindel machender Bildirritationen.
Jim Carrey ist in der Regel für mich unerträglich,- hier macht er mir richtig Angst und geht an die Substanz meiner Kinderseele. Sehr gut.
Bezaubernd und intensiv-schräg mit einem style, der herausragt.
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J-Ross 2011/02/04 21:03:33
Kommentar löschenSehr schöne Szenenbilder, die vom visuellen Stil Tim Burton gar nicht so unähnlich sind. Was den Film sehenswert macht ist neben der brillanten Optik natürlich Jim Carreys schauspielerische Leistung. Ein Chamäleon! Mit dem Make Up und den Kostümen sind seine Wandlungen hier so perfekt und seine Auftritte sind die ganz klaren Highlights des Films. Olaf ist die perfekte Rolle für ihn. Ein Schauspieler, der arme Waisen um ihr Erbe berauben will. Auf eine fiese Art witzig. Bei so nem coolen und exzentrischen Charakter kann man auch viel raushauen. Pflicht für Carrey Fans! Klasse!
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fabel 2011/01/09 13:29:44
Kommentar löschen„Da haben sie wohl jemandem das Hirn rausgenommen.“
Jep. Jim Carrey ist hirnlos, zumindest lautet so der einhellige Tenor über die vielleicht größte Nervensäge Hollywoods. Keineswegs steht er bei allen hoch im Kurs, so eigentlich auch nicht bei mir. Allerdings muss man ihm Tribut zollen für die famose Leistung als fieser, unsympathischer Graf Olaf in dieser Kinderbuchverfilmung. Egal ob als böse Dramaqueen (Schauspieler für Missversteher des fabelschen Wortschatzes), als italienischer Forscher oder als Seemann: in jeder dieser Rollen geht Carrey auf. Jede Rolle wirkt authentisch, jeden Charakter verkörpert er sensationell skurril. Allen fehlenden Sympathien zum Trotz, das muss man ihm einfach lassen. Aber eigentlich dürfte ihm das auch nicht All zu schwer gefallen sein, denn die Erkenntnis habe ich mir nicht ausgedacht, sie stammt von kleinsten der Baudelaire-Kinder, dem Baby Sunny. Nach der Ankunft im Quartier des Grafen stellt sie fest, dass dieser doch schon ziemlich durchgeknallt wäre. Ein Beweis dafür, dass Carrey sich nicht sonderlich hat verstellen müssen für dieses Werk.Olaf tickt wie Carrey. Scheinbar eine Rolle, wie für ihn geschaffen. Das hat gepasst wie die Faust aufs Auge. Einer der besten Leistungen seiner Karriere, zweifelsohne.
Olaf selbst bezeichnet sich zwar als „hart und gerecht“, doch die Baudelaire-Kinder, die nach dem Tod der Eltern zu ihm abgeschoben werden, erkennen frühzeitig das wahre Gesicht des Grafen. Er sei „widerlich und übel“, lautet ihr Fazit.(Könnte auch auf Carrey passen ...)
Womit sie nicht ganz unrecht haben.Das einzige Ziel des bösen Typen ist das Erbe der Baudelaire-Kinder. Der Erwerb des Geldes muss also verhindert werden, koste es, was es wolle. Bei dem Vorhaben kommen den Kindern ihre ausgezeichneten Fähigkeiten zugute. Klaus ist die Leseratte, so etwas wie ein wandelndes Lexikon. Violet ist die Frau fürs Praktische, eine Art Erfinderin, und die kleine Sunny ist die kleine Knabbermaus, die überall hineinbeißt. Eine clevere Figurenkonstellation.
Die Kinder dürfen so einiges erleben. Sie lernen, dass der Titel „Unglaublich tödliche Viper“ täuschen würde, denn diese ist überhaupt nicht böse. Grammatik ist das wichtigste Geschenk Gottes und Übervorsicht ist gar nicht mal so unbegründet. Dieser Trip durch die Welt, dieses Entkommen vor dem Grafen hat aber auch was Gutes für die Baudelaire-Kids. Sie ziehen ihre Lehren und ihre Schlüsse aus den Ereignissen und kommen zu der Erkenntnis, dass alles aus gewissen Gründen geschehe und dass es immer einen Ausweg gebe. Für mich die Maxime des ganzen Filmes. Egal wie ausweglos die Lage erscheint, den Mut sollte man nie verlieren und beibehalten, selbst wenn die Gefahr Jim Carrey persönlich heißt.
Diese Reise der Kinder setzt Silberling wunderbar in Szene. Prächtige Masken der einzelnen Charaktere, vor allem die Verwandlungen des werten Jim, vermischen sich mit grandiosen Einfällen (der Showdown z.B.), einer illustren und eindrucksvollen Szenerie und prachtvollen Aufnahmen mit Anleihen beim Großmeister Burton. Um einen Vergleich kommt man fast nicht drum herum, und da braucht sich Silberling keineswegs verstecken. Prächtiges Bilderbuchkino!
Neben den tollen Darstellern Streep und Carrey bleiben aber die Kinderschauspieler leider recht blass.Doch dies bleibt auch so ziemlich der einzige Kritikpunkt
Erwähnenswert ist nämlich auch der Einfall, Lemony Snicket bei seiner Arbeit zu begleiten. Die Einblendungen seines Tippens sind die Sichtung wert. Ob volle Blätter, grübelnde Spaziergänge durch seinen Arbeitsraum oder leere Patronen – Silberling spielt diese ein, und verleiht dem Film damit einen besonderen Akzent. Die Kommentare des Autors, übrigens eine tolle deutsche Stimme, sind dann noch eine weitere wunderschöne Krönung.
Und, vielleicht noch das Lobenswerteste, um den Film auch den kleinsten zugänglich zu machen, bricht der Macher vor Szenen ab, die für die kleineren unter uns nicht gerade appetitlich sind. Entweder unterbricht Snicket und berichtet etwas in der Richtung: „Den Rest könnt ihr euch ja denken,“ oder der Regisseur switcht weiter zur nächsten Szene. Einfach wirklich eine grandiose, saubere und gelungene Lösung.
Kurzum: Zauberhaft – sowohl für Jung als auch für Alt!
„Was meint ihr? War ich zu diabolisch? Ich brauch n´ Feedback.“
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Imran 2011/01/09 14:07:56
Antwort löschenPuh, 9 ganze Punkte? Das ist ne Menge. Ich finds ein wenig viel.
Meiner Meinung nach bietet der Film einfach zu wenig, er ist zu simpel, hat zu wenige Ecken und Kanten und es gibt wenig zu entdecken, was nicht ohnehin schon im Fokus der Kamera ist. Ich hätte schlicht keine Lust, ihn nochmal anzusehen.
In einem Punkt möchte ich dir widersprechen: Ich fand eigentlich nicht, dass die Kinder neben den erwachsenen Darstellern verblasst sind, meiner Meinung nach hat das gepasst. Zumindest lags nicht an den Kindern, vermutlich eher daran, dass die Erwachsenen alle sehr "bunte" Charaktere sind und auch so auftreten sollten.
Ansonsten hast du dich ein bisschen in den Zeitformen deiner Sätze verloren, da stimmt an mehreren Stellen was nicht :)
Reload 2011/01/09 14:27:55
Antwort löschenSeh ich auch so wie Imran. 9 Punkte? Kann mich zwar nicht mehr richtig an den Film erinnern, hab den damals im Kino gesehen. Im Gedächtnis geblieben ist die tolle Ausstattung und ein gut aufgelegter Jim Carrey. Der Rest war aber nicht so berauschend, hab mich eher gelangweilt. Habe seitdem auch nicht die ganz große Lust verspürt, mir "Lemony Snicket" nochmal zu Gemüte zu führen.
fabel 2011/01/09 14:32:37
Antwort löschenDanke, das mit der Zeit ist mir am Ende auch gerade aufgefallen. Habe es gerade kurz geändert. Dankesehr.;) Müsste jetzt korrigiert sein.;)
Und zum Andern:
Ja, das mag sein, dass die Kinder nicht so "bunte" Charaktere hatte. Aber: Dennoch waren die Leistungen der Kinder auch keine Meisterleistungen, sie waren keineswegs schlecht, aber auch keineswegs allzu überragend. Akzeptabel und respektabel, im Vergleich zum wirklich tollen Carrey z.B. fielen ihre Leistungen dann doch ordentlich ab. Dazu waren die Erwachsenendarsteller einfach zu stakr. Das lag für mich weniger an den Charakteren selbst, eher an den Leuten, die diese zum Leben erweckten.;)
Und für mich bietet der Filmm dann doch noch mehr. Mag sein, dass er nicht allzu viel optisches bietet, was man bei einer Neusichtung noch neu entdecken könnte. Doch diese Optik war einfach so fulminant, sodass ich schon alleine deshalb mich gerne nochmal "verzaubern" lassen würde. Man muss ja nicht immer wieder was neu entdecken können, man kann sich ja immer wieder von Neuem an etwas erfreuen.;)
Simpel ist er auch keineswegs, wenn du mich fragst. Sicherlich mag die Story auf dem ersten Blick nicht viel hergeben, dennoch bietet der Film einfach viel mehr hinter dieser Fassade, in dieser Hinsicht könnte ich auch mal auf Burtons "Charlie und die Schokoladenfabrik" verweisen, der ebenso wie der hier einfach abgestempelt wird als simpel. Denn simpel sind die beide nicht.
Und des Weiteren überzeugt mich, und das verdient meiner Meinung auch die 9 Punkte, vor allem die tolle Art und Weise der Inszenierung Die "abgeschnittenen" Szenen, die an passender Stelle unterbrochen wurden, wie ich es im Kommentar bereits angemerkt habe, haben mich sehr fasziniert. Eine wahrhaftige Meisterleistung von Silberling, die viel zu wenig gewürdigt wird. Sowas muss man erstmal hinkriegen!
und @reload&imran:
Ich habe mir den jetzt zum dritten Mal angeschaut, und bin immer wieder begeistert. Er spricht mich einfach richtig an, und ich halte die 9 Punkte für gerechtfertigt, denn für mich ist es einfach ein tolles Erlebnis, mit einer wirklich klasse Regie und handwerklichen Arbeit, und mal mit einem überzeugenden Carrey.;)
Reload 2011/01/09 14:39:59
Antwort löschenNun gut, wenn du davon wirklich so überzeugt bist, geb ich dem in absehbarer Zeit nochmal ne Chance. ;)
Imran 2011/01/09 14:50:03
Antwort löschenAlso wenn mich ein Film so packt wie du das beschreibst, dann gebe ich dem auch 9 Punkt. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. War bei diesem Film für mich einfach nicht so sehr der Fall.
Aber mit dem Carrey hast du schon Recht, den habe ich noch nie wirklich gemocht, aber in Lemony Snicket fand ich ihn ganz großartig,
fabel 2011/01/09 14:57:37
Antwort löschenEs kommt ja nicht auf das fesselnde Gefühl an. Es ist viel mehr die Art und Weise die mich zu den 9 Punkten verleitet. Das packende Gefühl schließt sich dem dann nur halt noch an.;)
Und wenigstens bei Carrey sind wir uns dann ja einig.:)
@reload:
Das solltest du unbedingt.;)
Alle 8 Antworten zeigen
Bandrix 2011/01/09 16:44:31
Antwort löschenIch unterstütze die 9 Punkte für "Lemony Snicket", Fabel! :D
fabel 2011/01/09 20:34:02
Antwort löschenDanke Bandrix. 9 Punkte an die Macht! :P
BibbelDiBubb 2010/12/30 11:35:46
Kommentar löschenNetter Pausenfüller für zwischendurch, der sich jedoch durch zahlreiche Logiklöcher und Erzähllücken selber ein Bein stellt.
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Feuerelfe 2010/12/29 23:06:12
Kommentar löschenDieser Film ist genial: lustig, spannend und traurig. Er ist wunderbar und wirklich gut gemacht, ich empfehle ihn euch allen!
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Parçalı Bulutlu 2010/12/29 22:45:45
Kommentar löschenIrgendwie wurde ich nicht schlau aus dem Plot,vorallem wusste ich am Ende des Films nicht allzu vielmehr als vor dem Film..
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cpt. chaos 2010/12/29 22:41:11
Kommentar löschenEine unterhaltsame Story, Jim Carrey in Höchstform, der mal soeben gleich in drei verschiedene Rollen schlüpft und spitzenmäßige Kulissen, die selbst ein Tim Burton nicht besser hätte hinbekommen können!
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J-Ross 2011/02/04 20:49:10
Antwort löschenNiemand bringt geilere Optik als Tim Burton! Sweeney Todd, Alice im Wunderland und Charlie u. d. Schoko.fabrik zeigen Tim Burtons Genie mehr als genug. Eigentlich fast alle. Es reicht auch einer, um das zu erkennen.
Napfelonille 2010/11/25 20:48:48
Kommentar löschenKurz gesagt: Völlig verrückter, chaotisch fantasievoller und prima zeitvertreibender Film! Entweder man mag ihn oder man hasst ihn, ich mag ihn! :D
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Beny 2010/11/21 22:35:32
Kommentar löschenWirklich ein sehr nett gemachter Film. Interessante Erzähl-Art, unterhaltsame Geschichte, ausgefallene Charaktere, schönes abgerundetes Ende.......gibt nichts zu bemängeln, allerdings auch nichts wirklich Herausragendes (bis auf den Abspann). Wobei ich überrascht war, wie gut Jim Carry in seine Rolle gepasst hat, dafür Lob an ihn.
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busybee 2010/11/16 16:17:04
Kommentar löschenMan könnte nun auf die grandiose Vorstellung von Jim Carrey in diesem Film eingehen, aber dass er in diesem Film einfach ungewohnt anders und einfach brilliant ist, ist noch nicht einmal was diesen Film so unglaublich phantastisch macht.
Die Geschichte von drei Waisen, die von einem Vormund zum nächsten geschickt werden und dabei immer auf der Flucht vor dem bösen Graf Olaf sind, ist skurill und zugleich unterhaltsam. Auf ihrer Reise treffen sie auf noch viel skurillere Personen, wobei man den Anschein bekommt, dass die Kinder noch die normalsten und rationalsten Personen in dieser Geschichte sind. Ich kann mich nicht entscheiden, ob es nun ein Kinderfilm sein soll, oder doch eindeutig für Erwachsene. Wegen der düsteren Kulissen würde ich eher dazu neigen ihn als einen Film für Erwachsene einstufen, obwohl der Humor und auch die Moral sehr gut für Kinder geeignet ist.
Was ich allerdings am meisten an diesem Film liebe, sind die Kleinigkeiten, bei denen man auch nach mehrmaligen Ansehen immer wieder neue endeckt. Oder wer hätte bemerkt, dass der Boden im Reptilienzimmer von Onkel Monty ein Bild von M.C. Escher darstellt? :)
Hier noch mein Lieblingszitat aus dem Film (erstaunlich wie häufig ich es im Alltag verwenden kann ^^):
"Cola, Cola, Banane!"
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Filmkenner77 2010/09/27 17:30:29
Kommentar löschenGanz nett, aber Carrey agiert wie so oft zu überdreht, was dem Film manchmal sogar ein wenig schadet.
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CallMeCayhan 2010/09/22 14:02:05
Kommentar löschen:) einfach alles hat mir an dem Film gefallen, das Desinge usw einfach alles top an dem Film das war genau etwas nach meinem Geschmackt
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lioznnep 2010/09/15 10:39:34
Kommentar löschenJim carey ist immer wieder gut, egal ob seine Filme Inhaltlich überzeugen können (ich finde dieser kann es) oder nicht, aber hier ist er, wie ich finde Schauspielerisch in seiner besten Rolle.
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phoenix409 2010/08/31 13:30:04
Kommentar löschenFast alles, vom Set-Design bis zu den skurrilen Figuren, riecht und schmeckt nach Tim Burton. Bei Brad Silberling hingegen kann sich die nette Optik nie so ganz vom Studio-Look lösen, was einiges an Atmosphäre-Punkten kostet. Die Tatsache, dass der Film seiner Vorlage gemäß eine Aufzählung einzelner lose zusammenhängender Kurzgeschichten ist, macht das gesamte Plotgerüst zu einer ziemlich wackeligen Angelegenheit, die keinem der Erzählstränge genügend Spielraum lässt, um wirklich zu begeistern. "Lemony Snicket" hat durchaus unterhaltende und spaßige Elemente, verweist sich aber gerade durch seine kindgerechte Inszenierung selbst in die Schranken und bremst sein groteskes Geschehen immer wieder ein wenig aus, um ein halbwegs brav dreinguckendes Gesicht zu wahren.
Wo wir bei Gesichtern sind: Die Hauptrollen-Kids werden zu Anfang sehr schön und humorvoll eingeführt, entpuppen sich aber nach und nach als emotional unsichere Krücken, die manchmal den Ausdruck ihrer eigenen Sätze nicht so ganz auf die Reihe kriegen und im Licht von Fratzenmeister Carrey nur noch größere Schatten werfen. Auch Streep und Connolly überzeugen durch Figuren mit Spleen, die dann aber doch nur Selbstzweck der jeweiligen Episode sind, um die Bedrohung des Graf Olaf klar zu machen. Ein bisschen mehr Mut zum Besonderen hätte dem Film gut getan, gerade das Ende ist mit seiner recht müden Befreiungsaktion ein matter Abschluss, den man schnell wieder vergessen hat. Schade.
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