Leroy

Leroy (2007), DE
Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 27.09.2007

5.9 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
550 Bewertungen
41 Kommentare
Leroy - Bild 15021
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von Armin Völckers, mit Alain Morell und Anna Hausburg

Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Berliner Schüler Leroy: deutsch, kultiviert, gut erzogen – und schwarz. Er spielt Cello und geht in Ausstellungen, anstatt HipHop zu machen und Basketball zu spielen. Das einzig “Coole” an ihm ist sein riesiger Afro-Look. Trotz fehlender Coolness und eines übernatürlichen Talents für Ungeschicklichkeiten jeglicher Art passiert das Unbegreifliche: Leroy erweckt die Aufmerksamkeit der süßen Eva. Doch das Glück der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. Denn Evas Familie entpuppt sich als rechtsradikal und ihre fünf humorlosen Skinhead-Brüder verprügeln am liebsten Schwarze. Aber Leroy kämpft um Eva und so erfährt die Black Power-Bewegung der 70er Jahre ein Revival der ganz besonderen Art.

HandlungLeroy (Alain Morel) ist anders als viele seiner Mitschüler. Der junge Afrodeutsche fällt zunächst durch Hautfarbe und Afro-Hairstyle auf, aber auch seine Interessen sind ungewöhnlich. Während sein draufgängerischer Kumpel „Dimi“ Dimitrios (Constantin von Jascheroff) ohne Unterbrechung vom schöneren Geschlecht und von Sex erzählt, liest Leroy Goethe oder spielt Mozart auf dem Cello. Nicht mal ein Handy besitzt er. Zusammen mit seiner deutschen Mutter und seinem afrikanischen Vater, der ständig an eigenartigen Erfindungen herumtüftelt, lebt er im Berliner Stadtteil Schöneberg.

Als Mitschülerin Eva (Anna Hausburg) beginnt mit ihm zu flirten, kann der noch unerfahrene Leroy nur unbeholfen agieren. Trotzdem wird aus beiden schnell ein Paar. Doch die Sache hat einen Haken: Evas Vater (Conrad F. Geier) ist REP-Abgeordneter, ihre Brüder kahlrasierte Schlägertypen, die Wellensittiche der Familie heißen Kaltenbrunn und Rommel. Das Urteil von Evas Familie über ihren neuen Freund steht fest: er möge zu den Affen gehen, wo er herkäme. Doch Eva bleibt optimistisch.

Zwischenzeitlich setzen ihre Brüder ihre Nazi-Clique auf Leroy an, um ihn zusammenzuschlagen. Doch es ist Eva, die ob ihres energischen Einschreitens getroffen wird und mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus landet. Als die Situation für das junge Paar am aussichtslosesten erscheint, besinnt sich der bisher eher passive Leroy auf seine Wurzeln: inspiriert von schwarzen Legenden wie Martin Luther King, Malcom X und den Helden des Blaxploitation-Kinos, leistet er dem braunen Mob Widerstand. In einem Final Battle schlagen Leroy, seine Freunde, Evas Ex-Freund und eine militante Lesbengruppe die Nazis zusammen. Leroys Theorie zufolge muss die Neonazi-Kultur einfach nur popularisiert und vor allem kommerzialisiert werden, da das bisher der Untergang einer jeden Untergrundbewegung war. Das Ende des Films zeigt in einem Musikvideo Evas braune Brüder als erste Nazi-Boygroup der Welt.

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Kritiken (8) — Film: Leroy

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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3.5Schwach

"Leroy" soll wohl so etwas wie ein lustiger Klischee-Reigen über Multi-Kulti und Ausländerfeindlichkeit sein: Schwarze mit Afros, Nazi-Familien mit Wellensittichen die nach Wehrmachtsgenerälen benannt sind, schwulen Fotographen und Günther Kaufmann als verkleideter silberner Gummiball. Somit wären die Klischees ja schonmal bedient - jetzt müsste es nur noch lustig sein. Ist es aber nicht, was vorallem daran liegt, dass die Gags mindestens genauso alt und die Dialoge genauso platt sind wie die oben genannten Vorurteile. Auch die eher schlecht als recht eingebundenen Verweise auf andere Teeniefilme oder Blaxploitation-Movies sind eher albern und peinlich, als wirklich unterhaltsam. Recht viel mehr kann man eigentlich nicht zu "Leroy" sagen, denn der eigentliche Plot ist sowas von 08/15, dass jeder Satz zuviel wäre - Schade eigentlich, hat der Film doch alles in allem recht sympathische Jungschauspieler und ein hehres Anliegen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Armin Völckers lässt in seinem Spielfilmdebüt nicht hinter vorgehaltener Hand über Rassismus diskutieren. Ohne Scheuklappen bedient er sich jedem noch so argen Klischee, um auf die vielen Aspekte der Diskriminierung aufmerksam zu machen.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Es wimmelt von Minderheiten und solchen, die sich dafür halten: Schwarze, Griechen, Juden, Bayern oder Türken, jede (Rand-)gruppe ist im Berliner Multikultikosmos vertreten. [...] Der Film ist ein sehr spannender Genremix aus Kinderklamotte, Teenie-Liebesdrama, Blaxsploitation-Film a la “Shaft” und klassischem deutschen Klamauk a la Otto der Film.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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3.0Schwach

[Der Film soll] wohl als Statement eines aufgeschlossenen, weltoffenen Deutschtums zu verstehen sein, das den Nationalgedanken mit der Idee der multiethnischen Bevölkerung verbindet. Nazi-Skins stehen da als vormoderne Restposten im Weg rum. Was »Leroy« zu keiner Zeit in den Griff kriegt, ist, dass es bei der rechten Jugendkultur nicht um Logik geht.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.0Geht so

Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen. Intelligenzbestien sind die sich ständig gegenseitig auf die Glatzen klopfenden Neonazis in Armin Völckers Kinofassung von "Leroy räumt auf" trotzdem nicht. 2005 drehte er seinen mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm über den schwarzen Deutschen an der Schwelle zur Volljährigkeit (Alain Morel), dessen Freundin Eva (Anna Hausburg) fünf üble Skinhead-Brüder hat.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Wunderbar albern scheut diese Langversion des Kurzfilms "Leroy räumt auf" weder vor Kalauern, noch vor heiklen Situationen zurück. Die rundum gut aufgelegte Besetzung, allen vorran der ebenso charmante wie witzige Alain Morrel spielt locker auch über kleine Timing-Probleme hinweg. Der eingängige Soundtrack, die Anspielungsfreudigkeit des Drehbuchs und die unkrampfige und originelle Erzählweise dieses anderen Teeniefilms macht einfach Spaß. Schade, daß der Film im Kino so unterging. Denn er behandelt seine Themen wirkungsvoller und spannender als so manches sauertöpfische Drama aus der Autorenkino-Schule. Leroylize it! Genau.

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johanna.lhart

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"Leroy räumt auf" ist auch schon oberlustig.


Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

„Leroy“ ist die erste deutsche Blaxploitation-Komödie und die Langversion des Kurzfilms „Leroy räumt auf“ von Autor und Regisseur Armin Völckers. In dieser witzigen und absolut politisch-unkorrekten Komödie ist erstmals im deutschen Film ein schwarzer Jugendlicher der Held. Dies bietet natürlich reichhaltiges Potenzial an Konflikten und Situationskomik. Eingebettet in eine Liebesgeschichte kommen Themen wie „die deutsche Scham“, die Angst vor dem Islam oder der latente Rassismus zur Sprache. Doch bleiben diese Konflikte auf der Ebene des Unterhaltsamen. Leroys Leben ist das eines ganz „normalen“ Deutschen und genauso fühlt er sich auch...

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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6.0Ganz gut

Kein Sozialdrama, sondern eine Komödie mit ganz vielen hübschen Ideen und einem umwerfend frischen, natürlichen Hauptdarsteller

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Kommentare (33) — Film: Leroy

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Bewertung6.5Ganz gut

Laut Regisseur ist der Film vor allem eine Liebesgeschichte im klassischen Stil a la Romeo und Julia. Doch die Identitätsfindung Leroys und der Umgang mit Rassismus stehen ebenfalls weit vorn. Der Film will als aller erstes zum Lachen anregen. Der Film übertreibt die einzelnen, doch klischeehaft angelegten Rollen und nimmt sie so auf die Schippe. Der Soundtrack mit für den Film extra komponierten und geschriebenen Hip-Hop-Songs passt sehr gut zu den Filmbildern und den Aufnahmen von Berlin. Die jungen, mir unbekannten Darsteller spielen alle sehr gut. Der Film besticht durch sein solides Handwerk und seinen witzigen, übertriebenen Umgang mit diesem doch ernsten Thema.

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Ichundso

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Bewertung7.5Sehenswert

"Leroy" jongliert munter mit sämtlichen Klischees und Antiklischees herum, wie es ihm passt und scheitert dabei genau daran, woran viele Filme des Genres kranken. Die ernsten Szenen. Die nicht ernst gemeinten Dialoge sind allesamt etwas unglücklich, dafür sind sie aber auch in der Unterzahl.
Denn der Rest ist einfach zum Schreien komisch und verschafft 90 Minuten gute Laune plus Nachwirkungen.

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Benner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kurz und knapp: Für mich die lustigste deutsche Komödie der letzten, keine Ahnung wievielen, Jahren!

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Benner

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Sehr gerne :) Am besten kommt der mit ein paar Freunden und nem Kölsch (wahlweise auch anderes Bier) in der Hand^^ Der bedient sich zwar an vielen Klischees, aber das macht hier nichts und nervt auch nicht. Drauf einlassen und dich schlapplachen!


stalker

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Bewertung0.0Hassfilm

Schön sind die Vorgärten und strafrechtlich betrachtet ist Leroy nichts anderes als grober Unfug in Zusammenhang mit fahrlässiger Brandstiftung. Eine gescheiterte Multikultikomödie gegen Nazis, ganz nach Geschmack und Verständis von Christiane Schröder auf dem Niveau einer überlangen Folge Marienhof.

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stalker

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Du willst doch nicht ernsthaft Lubitsch mit Leroy vergleichen? (-Y


Ripley1

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Natürlich nicht. Ich bin nur der Meinung, dass Humor manchmal mehr bewirkt als Problematisierungen oder "realistische" Gewaltdarstellungen, die Betroffenheit erzeugen sollen. Beides hat aber seinen Sinn.


as-aka-der-streuner

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Bewertung7.0Sehenswert

sehr spaßiger film, mehr aber auch nicht

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Elafiti

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr schöner Film der die Realität zeigt, zwar ein "wenig" extremer aber hinter den Kulissen gibt es immer noch genug Rechtes. In diesem Film is das rechte sehr schön ins lustige gezogen, aber es sind sachen die wahrscheinlich durchaus auch in der Realität vorkommen "könnten". Diese Beziehung zwischen schwarz und weiß in diesem Fall zwischen Leroy aus der Mischfamilie von Vater Schwarzer Professer & Mutter weiß. und seiner Freundin Eva die aus einer meiner Meinung nach ziemlich krass dargestellten Nazi-Familie kommt, diese gespannte Situation wird durch viele lustige Szenen aufgemischt.. dumme Skin-Heads die sich immer wieder Schlagen, Erbse der seinem Hund sachen beibringt.. der Film ist einfach toll gemacht.

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bantubiko

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Bewertung4.5Uninteressant

Das Problem bie diesem Film ist das zu viele mitwirkende Personen versucht haben alle bei einem Film mitzuwirken, was mir auch eine dieser Mitwirkenden gesagt hat.
und samit habe alle die Köche die Suppe versalzt !!

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tatatatanja

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich sage nur "shaft" :D

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damokles

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Bewertung6.0Ganz gut

In seiner Gänze enttäuscht der Film, es gibt jedoch wirklich schöne/lustige Momente, die man so nur in deutschen Komödien findet - und das Finale kann man gern öfters sehen :)

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Streckenweise brüllkomische Rassismuskomödie, die erfrischend unpolitisch korrekt daherkommt. Die unterbelichteten Nazibrüder, die sich ständig wie die Three Stooges eins auf die Rübe geben, schreien natürlich nach Karikatur. Auch sonst wird hier gerne zitiert, was dem Vergnügen aber keinen Abbruch tut. Warum in so vielen Komödien immer wieder HipHop auftaucht, bleibt ein Rätsel. Wer braucht diese Musik?

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Der_Phil

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Bewertung4.5Uninteressant

Viel zu klischeebeladen. Die Darsteller agierten auch allesamt auf Theater-AG Niveau.
Wenn man das Thema mit etwas mehr Feingefühl angegangen wäre, hätte daraus sicher mehr werden können.

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Lammbock

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Bewertung3.5Schwach

Aufgrund der Geschichte hatte ich eigentlich relativ hohe Erwartungen an den Film, wurde allerdings schwer enttäuscht. Die Schauspieler sind nicht authentisch und vielleicht sogar noch schlechter als Soapdarsteller.
Schon als ich Günther Kaufmann sah, der zwar einen schlauen Menschen spielen soll, dies aber überhaupt nicht rüber bringen kann, wollte ich den Fernseher ausschalten.

Der Film ist wahnsinnig unrealistisch und kommt einem eher vor wie der Sonntags Blockbuster vom Kinderkanal. Wenn man so etwas erwartet, dann mag das ja gut sein. Aber ich bin eigentlich von einem einigermaßen anspruchsvollen Film ausgegangen, schade für die Zeit, die ich dadurch verschwendet habe. Eigentlich hätte auch der Name Günter Kaufmann schon als Kommentar gereicht, scheinbar hat der Regisseur einfach keinen anderen schwarzen Schauspieler gefunden...

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Miike

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Bewertung7.0Sehenswert

Endlich mal ein Film aus deutschen Landen der die Thematik Rassismus nicht mit der typischen dramatischen düsteren Vorgehensweise aufgreift, sondern das ganze eher locker angeht ohne die Thematik nicht ernst nehmen zu wollen. Zumal der Shakespeareske Romeo und Julia Ansatz auch recht lustig ist. Die Darsteller sind alle sehr sympathisch (vorallem Leroy) und machen ihre Sache gut. Es werden viele Klischees über Skins, Schwarze und politische Guppierungen äußerst wortgewandt und witzig reflektiert. Die Mucke ist zwar nicht so mein Ding aber passt gut zum Film. Alles in allem eine der interessantesten und witzigsten Filme aus D den ich seit längerer Zeit gesehen habe.

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johanna.lhart

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Bewertung7.5Sehenswert

Gestern noch im TV geguckt, immer wieder gerne. Eine Komödie mit ernstem Hintergrund, der dann und wann aber nicht ernsthaft genutzt wird. Aber trotzdem lustig und anregend

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

»Leroy« ist wie sein Titelheld: Frech, intelligent und fröhlich. Der Film spielt, dank reflektierendem Witz, mit den ganzen Klischees die in Leroys Welt aufeinander treffen ohne den Film in die Lächerlichkeit zu drängen. »Leroy« ist ein netter Film, mit sympathischen Darstellern und Mut zum frontalen Humorangriff auf das Thema der bornierten Ausländerfeindlichkeit ohne den direkten moralischen Zeigefinger zu sehr zu strapazieren.

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fabel

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Bewertung4.5Uninteressant

Diesen Film kann man in einen Satz zusammenfassen:
Man kanns auch übertreiben !
Ja, das hat der Regisseur wirklich. Er wollte wohl die Geschichte nicht einfach nur erzählen, nein er wollte die Geschichte mithilfe von übertriebenen Klischees unters Volk bringen.
Klischees soweit das Auge reicht-das kann auch mal gutgehen, nur leider wirkte es hier einfach nur lächerlich. Ob der nach einem Nazikommandanten benannte Kanarienvogel lustig sein sollte ?-wenn ja, dann wüsste ich mal zugerne, wo der Regisseur sein Handwerk gelernthat.
Auch die "Siegfrieds" und "Gottfrieds" machten alles-außer überzeugen. Ihre Wandlung zum Ende hin war wohl auch gewollt übertrieben, aber auch peinlich und unpassend.
Die Bezeichnung Komödie blieb also auch auf der Strecke liegen.
Wenigstens hat der Regisseur eine klare Linie durch den Film gezogen und die ganze Zeit einfach nur für Augenrollen gesorgt.
Ebenfalls gibts noch Bonuspünktlein für den Hauptdarsteller, der sympathisch war.
Der restliche Cast fiel den bösartigen Charakteren zum Opfer.
Nein, das war nix.

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AylaView

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Bewertung7.5Sehenswert

Schwieriges und ernstes Thema, zwischenzeitlich vielleicht etwas zu albern umgesetzt. Ansonsten: Toller Hauptdarsteller, flippige Schnitte, stimmiger Soundtrack und viele Witze und Charmes in Details. Auf jeden Fall sehenswert.

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janissl

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Bewertung2.5Ärgerlich

Leider ist es beim Film nicht der gute Wille der zählt. Und der hier geht sogar richtig nach hinten los. Ärgerlich!!

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marcus-cailliau

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film der mit Humor und Biss an ein ernstes Thema herangeht und auch gleich eine geniale Lösung für das Problem liefert ;)

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ruf mich an

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Bewertung4.5Uninteressant

Am Anfang wirklich lustig und sehenswert wird diese romantische Komödie im Verlauf nur noch dämlich. Schade drum, aber was soll man erwarten, wenn Klischees himmelhoch aufgetürmt werden? Und ich meine da nicht nur sämtliche Minderheiten- und Skinklischees sondern auch die Lovestory-Klischees.

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