Briefe an Gott - Letters to God

Letters to God (2010), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 6, Drama

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- Kritiker
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von David Nixon, mit Jeffrey Johnson und Tanner Maguire

“Lieber Gott, kannst du vom Himmel aus die Sterne sehen?”, fragt Tyler (Tanner Maguire) in einem seiner geschriebenen Gebete. Der Achtjährige leidet an einem Hirntumor. Seine Briefe an Gott, die er mit der Post verschickt, zeigen, wie er mit seiner Krankheit, mit den Sorgen seiner verwitweten Mutter (Robyn Lively) und der Reaktion seiner Mitschüler umgeht. Als der Postbote Brady McDaniels (Jeffrey S.S. Johnson) die Briefe liest, inspirieren sie auch ihn dazu, sein von Scheidung und Alkoholabhängigkeit geprägtes Leben zu überdenken. Schließlich freundet er sich sogar mit Tyler an und es entwickelt sich eine Romanze zwischen ihm und seiner Mutter…


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Briefe an Gott - Letters to God

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danjac

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Bewertung3.0Schwach

Idee/Story an sich ganz schön aber furchtbar schlechte Inszenierung. Jedes Bild scheint mit einer Kamerafahrt oder einem Schwenk zu starten, hauptsache dynamische Bilder, die dann eher an einen Imagefilm erinnern. Insgesamt wirkt alles sehr pathetisch, vorhersehbar und viel zu sehr auserzählt: Komm lass uns über deine Gefühle sprechen und dann zu Gott beten oder direkt in die Kirche rennen. Jeder verwendete Song erzählt exakt das, was im Bild passiert ("There's no answer in this bottle"). Die meisten Situationen wirken künstlich und oft nicht gerade passend (singende und springende Krankenschwestern "No Mo Chemo") sodass es mir schwer fiel, mich emotional auf die Geschichte einzulassen. Die Schauspieler sind stellenweise eine Katastrophe, man merkt ihnen das Spiel zu sehr an. Wahrscheinlich kann man ihnen bei der Art der Inszenierung und den Dialogen das nicht wirklich verübeln. Insgesamt würde ich also von "Letters to God" abraten. Obwohl ich mir solche Art von Filmen gerne anschaue und auch sehr gespannt darauf war nachdem ich den Trailer gesehen habe, musste ich dann doch feststellen: der kann nix, Zeitverschwendung. Schade!

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hoR

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Wahnsinnig gute Schauspieler in einem übermäßig traurigen Film.
Wunderbar.

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Kasache

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Bewertung6.0Ganz gut

gut... zu traurig teilweise...

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quellecair

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt sie tatsächlich - die Filmüberraschungen!
"Briefe an Gott" ist so eine. Was wie eine unprofessionelle, überchristliche und von Pathos triefender Produktion anmutet, entpuppt sich in Wahrheit als schlichtes, natürlich gespieltes (weil keine bekannten oder zu overacting tendieren Schauspielern vorhanden sind) und nachhaltig wirkendes Juwel. Basierend auf der wahren Geschichte eines an einem Gehirntumor erkrankten Jungen, wird die Dramaturgie der Geschichte geschickt und optimal eingesetzt.
Hätte man etwas mehr investieren können und folglich eine Kante mehr Professionalität angebracht, hätte ich "Briefe an Gott" ohne Augenzwinkern eine 10 verpasst. Nichtsdestotrotz bleibt der Film ein Muss für diejenigen, die Lebensgeschichten mögen, Krebskranke am Herzen liegen oder auch mal Gefühle zulassen möchten. Tipp: Taschentücher bereithalten!

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