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Letztes Jahr in Marienbad - Kritik
AT/DE/FR/IT 1961 Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 19.10.1961
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Kommentare (46) — Film: Letztes Jahr in Marienbad
Benjen Wed, 12 Oct 2011 23:38:19 -0000
Kommentar löschenEiner der schönsten Filme, die ich jemals gesehen habe.
Er greift soviele verschiedene Themen auf und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.
Die Kameraarbeit ist einfach unbeschreiblich gut.
Immer wieder schön, wenn man solche Filmperlen neu für sich entdecken kann.
Ich bin immernoch sprachlos.
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ash-williams Wed, 05 Oct 2011 17:34:16 -0000
Kommentar löschenDas wird jetzt schwer, zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich den Film zum komplett falschen Zeitpunkt gesehen habe, dadurch hat er nicht so richtig gewirkt. Nach dem "Fin" auf dem Bildschirm erschien war ich erst sehr enttäuscht und konnte nicht so recht nachvollziehen, warum so viele Leute den Film so schätzen, doch jetzt sitze ich seit einigen Minuten und mir gehen diese herrlichen Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Ich gerate sozusagen im nachhinein in den Sog des Films, der sich, wäre ich bei der Sichtung in der richtigen Stimmung gewesen, sicherlich direkt beim Sehen gebildet hätte. Der Film ist handwerklich wirklich großes Kino und dürfte eigentlich nur in Kinos gezeigt werden. Der Film hat zwei Schwächen, zum einen die grausige Musik und zum anderen die dünnen Charaktere. Man erfährt nichts, was zwar sicherlich gewollt ist, mir aber beim sehen einige Schwierigkeiten bereitet hat. Schwieriges, aber großes Werk, dass sicherlich bald nochmal eine Chance bekommt.
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David "Noodles" Aaronson Fri, 07 Oct 2011 22:23:10 -0000
Antwort löschenSehe ich genauso - haben ihn scheinbar auch fast am gleichen Tag gesehen.
Brentano Mon, 07 May 2012 20:57:06 -0000
Antwort löschenFilme wie diesen sollte man nur auf dem "grand écran" also im Kino oder großformatig ansehen, ...!
Mimuschka Sat, 24 Sep 2011 15:47:29 -0000
Kommentar löschenwow, ein vollendetes kunstwerk, das mir in seiner zeitlosen schönheit den atem geraubt hat. von der ersten minute an wurde ich von der perfekten symbiose aus musik, architektur, nouveau roman, photografie und schauspiel in einen fast hypnothischen bann gezogen, die teilweise wirklich unheimlich-bedrohlichen szenen haben mich bis ins mark erschaudern lassen und mir sind angesichts dieses absoluten meisterwerks vor ehrfurcht die tränen in die augen gestiegen.
nach ende des films starrte ich noch lange sprachlos auf die leinwand, fast als wäre es zu viel für mich gewesen, nicht verarbeitbar beim ersten anschauen und musste mich nachdem ich für 93 minuten von der puren ästhetik fortgerissen wurde, erst wieder einfinden in die wirkliche welt.
ein auf zelluloid gebannter albtraum, einer der wenigen die was wort "kunstwerk" wirklich verdienen.
danach kann nichts mehr kommen
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Acry Sat, 17 Sep 2011 11:20:36 -0000
Kommentar löschenMan merkt, dass die Schauspieler selbst auch nicht wirklich schlau aus der Geschichte wurden, die sie auf die Leinwand bringen sollten. Sie wurden von Alain Resnais wenig instruiert und hatten somit natürlich die Schwierigkeit, einen Charakter spielen zu müssen, über den sie selbst so gut wie nichts wussten. Zieht man dies in Betracht, so schlagen sich die beiden Protagonisten recht gut.
Sie verleihen ihren Figuren eine mysteriöse, undefinierbare Tiefe (die wahrscheinlich noch nicht mal gespielt, sondern Tatsache war). Das ist dann aber auch alles. Von gut ausgearbeiteten Charakteren kann hier, wie gesagt, nicht die Rede sein.
Der gesamte Film lässt sich wohl am ehesten als undurchsichtig beschreiben: Man scheint sich eher dokumentarische Bilder über das Barockschloss anzusehen als Zuschauer eines Spielfilms zu sein; die Menschen sind mehr Requisite als aktiver Mittelpunkt.
Dieses Schwelgen in langen Fluren, dem weiten Schlosspark oder schick eingerichteten Zimmern ist auf Dauer etwas anstrengend. Trotzdem empfand ich den Film mit seinen immerhin 94 Minuten nicht als langatmig. Dies spricht eindeutig für eine gute Inszenierung.
Die eigentliche Story lässt mich allerdings etwas ratlos zurück. Interessanterweise sind mir eher die eindringlichen Gespräche zwischen dem Mann und der Frau im Gedächtnis geblieben, als das Ende an sich. An letzteres erinnere ich mich jetzt schon gar nicht mehr richtig. Aber dieses ist wohl sowieso irrelevant.
In diesem Film scheint vielmehr der Weg bzw. ein experimentelles Filmerlebnis das Ziel zu sein. Denn Menschen, Gefühle und Wahrnehmungen ändern sich stetig. Nur die Architektur bzw. das Schloss scheint unerschütterlich zu sein.
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JimiHendrix Sat, 17 Sep 2011 11:45:24 -0000
Antwort löschenmist, muss den auch noch kommentieren dü dü^^
Acry Sat, 17 Sep 2011 11:52:43 -0000
Antwort löschenviel spaß^^
Acry Sat, 17 Sep 2011 11:58:52 -0000
Antwort löschenüüü :P
JimiHendrix Sat, 17 Sep 2011 12:06:19 -0000
Antwort löschenjaja aber ich hörte du bist verkäuflich, wieviel nimmst du für deinen k.......? dann füge ich einfach noch n paar extravagante worte mit rein und fertig xD
Acry Sat, 17 Sep 2011 12:08:23 -0000
Antwort löschenach komm, du hast eh nicht genug geld :>
JimiHendrix Sat, 17 Sep 2011 12:15:18 -0000
Antwort löschendann saug ich dein zimmer ok.. natürlich im zimmermädchen-outfit, is das n deal?
BigDi Sat, 17 Sep 2011 17:06:27 -0000
Antwort löschenDarf ich euch beide adoptieren? ^^
Acry Sat, 17 Sep 2011 18:40:19 -0000
Antwort löschen@Jimi Nee, saugen ist zu wenig^^
@SmallDi Stehst du etwa auf männliche Zimmermädchen? xD
BigDi Sat, 17 Sep 2011 18:48:09 -0000
Antwort löschenFür SmallDi wirst du noch eines Tages zahlen. :D Ich finde euch beide einfach zu knuddelig. ^^
Acry Sat, 17 Sep 2011 19:33:33 -0000
Antwort löschenAch komm, SmallDi hört sich doch süß an :D Das weckt Beschützerinstinkte xD Also sollten Jimi und ich eher dich als du uns adoptieren ^^
JimiHendrix Sat, 17 Sep 2011 23:53:20 -0000
Antwort löschen@Acry: ich hatte mir schon gedacht, dass dich das ausschließliche saugen nicht befriedigen würde, verdammt, da muss ich mir halt noch eindringlichere ideen einfallen lassen ;)
@smallDi: du solltest uns erstmal in natura sehr genau begutachten, bevor du uns adoptierst, sonst geht es dir wie in dem film "orphan"^^
BigDi Sun, 18 Sep 2011 08:42:44 -0000
Antwort löschenMit Eltern wie euch würde ich ja noch geschädigter als ich es ohnehin schon bin. :D
Acry Sun, 18 Sep 2011 11:11:06 -0000
Antwort löschenAch, viel kann bei dir nicht mehr passieren :P Ist eh schon alles verloren^^ Und jetzt hör auf, dich zu beklagen... oder soll ich den Teppichklopfer holen :>
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BigDi Sun, 18 Sep 2011 11:24:06 -0000
Antwort löschenTeppichklopfer? Uh, ja!
Acry Sun, 18 Sep 2011 13:31:45 -0000
Antwort löschenBist du sicher? Hab den doch letztens extra noch mit Stacheldraht umwickeln lassen :D
JFK79 Sun, 28 Aug 2011 11:57:39 -0000
Kommentar löschenDer Film ist glatter Talmi.
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Le Samourai Mon, 12 Sep 2011 07:29:32 -0000
Antwort löschenDer Film ist Kunst und Poesie pur.
Was ist Talmi?
Brentano Mon, 07 May 2012 20:59:40 -0000
Antwort löschenwer es nicht fair-steht den sollte man in seiner /ihrem Irrglauben belassen, wahrscheinlich findet sie/er den "Kaufhof" realistischer, ?
littledrummerboy01 Thu, 18 Aug 2011 08:14:20 -0000
Kommentar löschenEs ist wirklich schwer, in Worte zu fassen, was "Letztes Jahr in Marienbad" wirklich ist. Denn eigentlich, eigentlich ist er gar nichts wirklich. Man kann ihn als eine Geschichte vom Tod verstehen, der eine Frau holen will ("aber nicht mit Gewalt"), als eine Geschichte über reiche Menschen, die den Sinn für echtes Leben verloren haben und wie Geister durch ihr Schloss streifen, voll Angst, aus dieser Welt auszubrechen. Man kann den Film auch als Geschichte über die Erinnerung sehen. Was war letztes Jahr in Marienbad (oder sonstwo)? Erinnern Sie sich? Ja? Nein? Ist es der Tod, der eine Frau holen will, oder ist es ein Lebender, der sie aus dem Tod holen will? Man kann keine dieser Fragen eindeutig beantworten und mir selbst geht es so, dass mir bei jeder möglichen Interpretationsrichtung etwas fehlt. Außerdem will nichts davon zu dieser Unruhe passen, die der Film auf subtile Weise vermittelt, indem er die Gefühle für Zeit, Ort, Raum völlig zerstört.
Jeder sieht etwas anderes in dem Film.
Und ich glaube, hier liegt der Schlüssel zur Antwort, worum es in dem Film geht. Es geht darum, dass man die Wirklichkeit niemals objektiv erfassen kann. Es kommt immer auf die Sichtweise des Betrachters an, was denn nun wirklich vorgeht. Jeder sieht den Film anders, jeder sieht etwas anderes, jeder bildet sich seine eigene Wirklichkeit von dem Film. Und um das auszudrücken, ist "Letztes Jahr in Marienbad" absolut perfekt gemacht. Dass er dabei nicht gerade leicht anzusehen ist (obwohl er immer fesselt, manchmal sogar Angst macht, wie ich finde), liegt auf der Hand, aber es lohnt sich ganz sicher. Von daher würde ich sagen, der Film ist "ausgezeichnet".
P.S. Kleiner Diskussionsanstoß: Christopher Nolan hat in einem Interview gesagt, sein Film "Inception" sei eine Art "Letztes Jahr in Marienbad" mit Explosionen. Meinungen dazu?
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Jenny von T Sat, 13 Aug 2011 13:53:48 -0000
Kommentar löschenEine Eigenart von Kunst ist es bekanntlich, dass man die Welt oder überhaupt nichts in ihr sehen kann; "Letztes Jahr im Marienbad" ist ein Film, den man inhaltlich am Besten gar nicht erst zu verstehen versucht, sondern stattdessen einfach auf sich wirken lässt.
Ich empfand ihn als 95-minütige Hypnose, fühlte mich von Anfang an in einen trance-artigen Zustand versetzt.
Motive kehren immer wieder, bestimmte Passagen werden (gefühlt!) leicht abgewandelt wiederholt, dazu ruhige Dialoge - ja, so ein wenig fühlt es sich an, als drehe sich alles im Kreis und trotzdem ist da eine kaum fassbare Spannung, die Gewissheit, dass sich irgendetwas zuspitzt.
Ich empfand diesen Film auf eine sehr unheimliche Weise beklemmend und der Umstand, dass das Werk noch der Schwarzweiß-Zeit entstammt, ist seiner düsteren Atmosphäre sogar ungemein zuträglich.
Überhaupt wird man nicht umhin kommen, "L'Année dernière à Marienbad" schlichtweg als bahnbrechend und surreales Meisterwerk zu betiteln, wenn man ihn in den Kontext seiner Zeit einordnet.
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_Garfield Sun, 14 Aug 2011 15:54:52 -0000
Antwort löschenWunderbarer Kommentar. :)
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Jenny von T Sun, 14 Aug 2011 19:31:39 -0000
Antwort löschenDanke dir. :-)
jacker Mon, 06 May 2013 09:23:04 -0000
Antwort löschen[ ] die Welt
[x] ÜBERHAUPT NICHTS
Hendrik Fri, 12 Aug 2011 01:23:59 -0000
Kommentar löschenNotiz an mein 3 Tage jüngeres Ich: 10 Minuten aus einer beliebigen Stelle des Films anschauen + 20 Minuten Internetrecherche über Hintergrund und verschiedene Interpretationen = 64 gesparte Minuten
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Brentano Mon, 07 May 2012 21:04:52 -0000
Antwort löschenDie Jugend ist definitv verdorben und zu vorschnell in ihrer unmassgeblichen Meinungsbildung, denke ich ...
YorgosTS Thu, 07 Jun 2012 11:37:31 -0000
Antwort löschenAus dieser einen Bewertung den Schluss zu ziehen bzw. exemplarisch dafür herzunehmen "die Jugend" als verdorben zu bezeichnen ist das Allerletzte! Lt. Ihrem Profil haben Sie 72 Jahre "auf dem Buckel" und scheinbar doch noch so viel zu Lernen. M.E. wird die Zeit wohl nicht mehr reichen!
Brentano Thu, 07 Jun 2012 12:53:24 -0000
Antwort löschenSie/Du besitzT/en weder Humor (ß) noch verstehen Sie auch ironische "Anmerkungen": wie soll man/frau/mensch denn sonst ihre Haltung weiter oben deuten, ausser "amüsiert", ..??
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Hendrik Sun, 01 Jul 2012 18:39:58 -0000
Antwort löschenSo jung habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt... ;-)
Brentano Sun, 01 Jul 2012 19:40:25 -0000
Antwort löschenna dann
hoffman587 Thu, 11 Aug 2011 17:17:26 -0000
Kommentar löschenL´Anneé derniére á Marienbad
Was geschieht...was passiert...was geschah...etwas besonderes, ja das Werk "Letztes Jahr im Marienbad" von Alain Resnais aus dem Jahre 1961 ist wirklich, im besten Sinne ein besonderer Film, in jeder Hinsicht, ich bin wirklich unglaublich fasziniert von diesem Film und ich bin mir sogar sicher, dass ich nicht mal vollständig verstanden, wenn man ihn denn überhaupt, so gesagt, verstehen kann, ich bin auch nicht sicher, ob es überhaupt eine Lösung zum Rätsel des Films gab, wahrscheinlich werde ich noch Jahre zu bringen ihn zu erfassen, wenn das denn möglich ist, auf jeden Fall weiß ich, dass der Film ein bemerkenswertes und für mich auch herausragendes Werk der Filmgeschichte ist, das mich vollkommen in seinem Bann zog...
...angefangen bei der doch relativ einfachen Handlung, das ändert aber nichts daran, dass sie gleichzeitig recht komplex gestaltet und mysteriös daherkommt beziehungsweise kompliziert, und ich bin mir auch hier beim besten Willen sicher, ob ich sie zu 100% verstanden habe oder besser gesagt erfasst habe: Also in einem Schloss redet der Herr X auf Frau A ein, das sie sich schon vor einem Jahr begegnet sind und sie sich ihm Versprochen hat, sodass mit ihm ein neues Leben beginnen wollte, doch sie kann sich daran nicht mehr erinnern....
In den Hauptrollen dürfen Delphine Seyring als Frau A und Giorgio Albertazzi als Herr X wahrlich glänzen, glaubwürdig verleihen sie ihren Charakteren Leben, einfach gesagt, exzellent gespielt vom gesamten Cast.
Des weiteren leistet die Regie eine phänomenale Arbeit ab, grandios erzählt, Zeit und Raum, somit Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit scheinen außer Kraft gesetzt worden zu sein, ein fantastisches, mysteriösen und zugleich auch hochspannenden Erlebnis, das ich selbst nur in wenige Worte fassen kann, jetzt jedenfalls, Resnais jongliert förmlich mit dem Gedanken des Zuschauers, er spielt mit ihm, lässt Trugschlüsse zu und er spielt genauso geschickt mit den verschiedenen Zeitebenen, unbeschreiblich, als so was möchte ich wohl diese ungewöhnliche Art der Erzählung beschreiben, anstrengend, aber einfach genial, anspruchsvoll.
Und die Kameraarbeit ist mindestens genauso herausragend, prächtig anzuschauen sind die Bilder, ein echter Genuss für die Augen sind die Bilder vom Schloss, prachtvoll, sensationell, insgesamt wird sie dazu noch auf eine virtuose Weise geführt, geniale Kamerafahrten, die einen nicht mehr loslassen, Bilder, die in ihrer Schönheit unfassbar scheinen, wie gesagt, ein Erlebnis, das ich wahrscheinlich nie vergessen werde.
Und ich glaube zu den Charakteren reicht zu sagen, dass sie wirklich mehr als interessant dargestellt werden, da mir im Moment kein anderes Wort einfällt, außer interessant.
Die Dialoge, brillant geschrieben, philosophisch, wie der ganze Film, mysteriös, wie das mein Gefühl bei der Sichtung, und auch wieder bleibt mir nur ein Wort dafür übrig, virtuos, zusammengefasst.
Und zum Schluss möchte ich dann nur noch sagen, dass "Letztes Jahr im Marienbad" erstmal ein meisterhaft arrangiertes Filmrätsel der Extraklasse ist und für mich auch ein besonderes Meisterwerk der Filmgeschichte...
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kawummbaby Wed, 10 Aug 2011 15:36:54 -0000
Kommentar löschenKamera und Stil: gut gelungen.
Sprecher: sehr hypnotisch.
Gefilmter Ort: fantastisch.
Aber nach ein paar Minuten habe ich gemerkt, wie sich bei mir einfach keine Neugier auf den Sinn einstellen wollte. Dagegen wollte ich mehr über diesen Drehort erfahren.
Wikipedia wußte Rat: "Der Film wurde nicht in Marienbad, sondern größtenteils in Deutschland gedreht. Kulisse bildeten die bayerischen Schlösser Schleißheim, Nymphenburg und Amalienburg in München, außerdem ein Hotel in Courbevoie bei Paris."
Na, dann, auf nach äh, alles nicht so nah scheinbar.
Aber die Fahrt ist wahrscheinlich erquicklicher als dieser Film. Meiner Meinung nach darf ein Film gerne ein oder mehrere Rätsel enthalten. Er sollte aber auch so (für Nichtdenker) als Film funktionieren. Gutes Beispiel: Inception.
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Ansgar Pausch Thu, 05 Jan 2012 14:55:48 -0000
Antwort löschenIch habe den Film noch nicht gesehen, muss ich gestehen. Allerdings habe ich ihn mir bestellt und die Tage müsste er eintreffen.
Dafür kenne ich viele Filme, die ähnlich sind und in die Richtung gehen. Was mich an solchen Filmen immer interessiert ist genau die Tatsache, dass man nachdenken MUSS. Es ist keine seichte Kino-Unterhaltung, sondern eine komplexe Story, die verschachtelt erzählt ist und genau aus dieser Erzählweise den Reiz ziehen. Man soll sich den Film mehrfach ansehen und auf die Kleinigkeiten achten, um zu entscheiden, was der Realität entspricht.
Ich selbst arbeite grade an meinem ersten Kurzfilm (20 Minuten). Der geht auch etwa in die Richtung des Nouvelle Vague / Film Noir und erzählt nüchtern seine Geschichte. Ob diese beeindruckend ist, oder nicht, muss dann jeder für sich entscheiden; (leider) aber verstehen zu viele Leute diese Art von Film nicht, weil sie nur Actionlastiges Popcorn-Kino gewohnt sind.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich auf den Film. Ihnen kann ich nur empfehlen, klassische Film Noir's zu meiden, oder auch Sachen wie "Following", oder "Memento".
Brentano Mon, 07 May 2012 21:04:21 -0000
Antwort löschengut geschrieben, bloss "nachdenken sollte" man öfter nicht nur über aussergewöhnliche Filme,..oder?
Mr. Pink Wed, 10 Aug 2011 13:46:57 -0000
Kommentar löschenVerwirrend, hypnotisierend, faszinierend, spannend, mysteriös und dabei außerdem noch grandios gefilmt.
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horro Wed, 10 Aug 2011 18:29:51 -0000
Antwort löschen... und deine Wertung?
Mr. Pink Wed, 10 Aug 2011 21:31:44 -0000
Antwort löschen8/10. Steht doch da....oder auch nicht. Hmm....seltsam...
enijo25 Tue, 09 Aug 2011 13:41:30 -0000
Kommentar löschenVon dem Zeitpunkt im Film, als das 7-5-3-1-Spiel vorgestellt wurde, habe ich immerzu über dieses Spiel nachgedacht. Daher kann ich auch nicht sagen, ob die Handlung wirklich so unverständlich war, wie sie mir vorgekommen ist, oder ob ich nur nicht mehr genug bei der Sache war.
Aber die Suche nach einer Lösung für das 7-5-3-1-Spiel, die hat mich fasziniert. Daher: für mich ein guter Film, und in dieser Hinsicht einzigartig.
Nachsatz: Vielleicht hat zu meiner geringen Konzentration auf die Handlung auch noch beigetragen, dass ich mir zugleich noch das intellektuelle Vergnügen bereitet habe, die französischen Untertitel aus dem arte-Videotext mit dem deutschen Synchrontext zu vergleichen.
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SCIIAS Tue, 09 Aug 2011 12:38:28 -0000
Kommentar löschenDieser Klassiker kommt ziemlich artsy daher und ist mehr als nur verwirrend in Szene gesetzt. Die ersten 20 Minuten war ich noch gefesselt auf Grund der interessanten Kamera und der Musikuntermalung. Aber danach war ich irgendwann nur noch genervt. Alles wiederholt sich gefühlte 100 Mal, springt von einer Szene zur Nächsten im Sekundentak und bringt das Trommelfell mit der krachenden Musikuntermalung zum zerbersten. Ununterbrochen das Gelaber des Mannes zu hören, der sich auch ständig wiederholt, macht es auch nicht besser. Die "Auflösung" am Ende ist die Quälerei dann auch nicht wert.
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Filmsuechtiger Tue, 09 Aug 2011 16:27:06 -0000
Antwort löschenWas für eine Auflösung?
SCIIAS Wed, 10 Aug 2011 17:05:26 -0000
Antwort löschenDeswegen ja in Anführungszeichen :-D
Brentano Mon, 07 May 2012 21:09:07 -0000
Antwort löschenTja ist halt kein "deutscher" Film mit Pauken und Trompeten und Schenkel klopfen, in dem einem jeder Einfall 3x vorher lachend erzählt und erklärt und darauf geachtet wird, möglichst keine "neuen" Ideen zuzulassen, daher ist ja auch das deutsche Kino schon immer weltweit führend und nicht das französische, etwa, oder?
SCIIAS Wed, 09 May 2012 08:18:33 -0000
Antwort löschenWad hast du denn für ein Problem? Ziehs doch nich gleich wieder auf die Schiene. Ich hab meine Meinung zu <diesem> Film und nicht zu "deutschen" oder "französischen" Filmen abgegeben. Genauso wie nicht jeder französische Film ein Meisterwerk ist, ist nicht jeder deutsche Film schlecht.
Brentano Wed, 09 May 2012 11:35:23 -0000
Antwort löschenKommt darauf an was man sagt und meint. derart verständnislos an solche Filme heranzugehen, zeugt doch eventuell von "ent-sprechender" Igonranz (meiner Ansicht nach), darauf hinzuweisen, ist doch viel eher eine Hilfe, sollte man/frau Mensch meinen,..?
natürlich "darf man" so etwas schreiben, wie man ebenfalls auf Erwiederung darauf "gefasst" sein sollte, ..??
Ausserdem war das kein "pers." Angriff, sondern eine Bemerkung, ...
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SCIIAS Wed, 09 May 2012 13:21:31 -0000
Antwort löschenWas heißt verständnislos? Ich hatte sehr viel Verständnis für den Film und an sich ist er auch nicht schlecht. Aber mir eben zu "artsy". Ich habe kurz nach dem Film meine subjektive Meinung wieder gegeben. Die unverfälschteste aller Meinungen ist kurz nachdem man den Film gesehen hat. Daraus eine Schlussfolgerung über das deutsche und französische Kino zu ziehen, zeugt, mein lieber eher von deiner Ignoranz als von meiner :D
Aber da ich ebenso deiner Vorstellung hätte entsprechen können, sage ich dir mal danke für den Hinweis ;)
Brentano Wed, 09 May 2012 15:41:30 -0000
Antwort löschenO.K. das führt zu nichts, mag auch arrogant wirken, was ich schreibe (sorry) aber ich kenne viele franz. Filme und für mich ist dieser einer "sehr guter" (weil "artsy") ganz vorne bei den "Besten".
8martin Tue, 09 Aug 2011 10:35:34 -0000
Kommentar löschenEs ist wohl der komplizierteste, mysteriöseste und zugleich ungewöhnlichste Film aller Zeiten. Man wird von der magischen Optik, den stringent durchgestylten schwarz-weiß Bildkompositionen ins traumhafte Geschehen mit hineingesogen. Kulisse und Darsteller überwältigen, erschrecken und wecken doch zugleich Interesse. Park und Schloss wirken entrückt, die Aktionen unnatürlich unterkühlt. Bild- und Tonwiederholungen verwirren und bieten doch aber auch irgendwie eine Orientierung.
Man bleibt dran, weil man einfach wissen möchte, was da eigentlich los war. Hinweise werden dankbar angenommen. Im weiteren Verlauf kann man sich in etwa eine Handlung zusammenreimen - ist sich aber nie ganz sicher. Und diese Ungewissheit ersetzt die Spannung, macht die zeitlose Großartigkeit des Films aus. Jeder sieht das, was er sehen will. Resnais meinte, man solle den Film anschauen, so wie man sich eine Symphonie anhört. Nur eins steht fest: es ist ein Liebesfilm der besonderen Art, der sich jeglicher Interpretation entzieht.
Und dann nicht zu vergessen das 1-3-5-7-Spiel! Das ist ebenso einfach wie kompliziert. Feinde spielen es auf Leben und Tod. Generationen haben es seitdem immer wieder nachgespielt.
Weiter kann man an der Arthouse-Schraube kaum drehen. Es ist wahrscheinlich von allen Unmöglichkeiten das ultimativ Mögliche.
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Mr_Hart Mon, 08 Aug 2011 21:11:32 -0000
Kommentar löschenIch möchte es kurz halten und mich hier auch jeglicher Interpretation enthalten: 'L'année dernière à Marienbad' ist schlichtweg die zu Film gewordene Eleganz.
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thomf Thu, 08 Sep 2011 19:34:15 -0000
Antwort löschenein kleiner tipp -> blur 'to the end'
Brentano Mon, 07 May 2012 21:09:41 -0000
Antwort löschenschöner Kurzkomment
TheCineast Mon, 25 Jul 2011 19:21:20 -0000
Kommentar löschenWas ich bisher gelesen habe:
""Letztes Jahr in Marienbad" dreht sich um zwei Menschen, die in einem barocken Schloss aufeinandertreffen. Ein Mann und eine Frau. Er behauptet, sie wären sich dort bereits letztes Jahr begegnet und seien nun verabredet, um gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Sie erinnert sich an nichts.
Klingt eigentlich nach einem spannenden Thriller, ist aber ein hoffnungslos verkopftes Kunstprodukt. Die Szenen stehen lose nebeneinander, mal küssen sich die Protagonisten, dann wieder kennen sie sich nicht. Nie wird klar, ob dies Szenen aus diesem Jahr oder dem letzten Jahr der Begegnung sind? Welche Geschehnisse real sind und welche nur Hirngespinste? Und das wird auch zum Ende nicht besser.
{...}Kurz gesagt: Der Film ist schwer zu durchschauen und deshalb auch schwer durchzuschauen. "
Wieso hat er dann eine solche hohe Bewertung, muss ihn wohl doch gucken...! Komisch...
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Ich_mache_Seife Tue, 17 May 2011 14:25:24 -0000
Kommentar löschenEine geheimnisvolle Schönheit gekleidet in kalte Wände, verziert mit dem Glanz der Poesie. Obskure Erinnerungen verloren in den unendlich scheinenden Fluren und doch führen sie zu einem schier unerschöpflichen Reichtum an Gedanken.
So birgt das Geheimnisumwitterte doch die größte Faszination, lässt den Zuschauer in eine Welt gleiten und sich in diesem Traum voller repetitiver Sequenzen vollends verlieren, um danach staunend wieder zu erwachen.
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PhilUK Wed, 27 Apr 2011 09:09:28 -0000
Kommentar löschenBester Film allerzeiten, übertrifft sogar Superbad.
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bordelaise Fri, 10 Jun 2011 10:30:43 -0000
Antwort löschenDer erscheint aber nicht in deinen lieblingsfilmen, phil.. du bist dir jetzt selber nicht mehr ansprechar!
PhilUK Fri, 10 Jun 2011 10:51:39 -0000
Antwort löschenaber doch. Hab eine persönliche Regel, dass ich einen Film nur dann als Lieblingsfilm bezeichnen darf, wenn ich ihn mindestens 3 Mal angeguckt habe. Bis jetzt habe ich l'année dernière nur 2 Mal gesehen....
spanky Tue, 26 Apr 2011 10:10:35 -0000
Kommentar löschenWie die Verdammten in Wilhelm Hauffs Gespensterschiff treibt dieses verlorene Paar im "Zierrat aus vergangener Zeit" umher und alles kreist um die Frage, ob man sich denn erinnern könne. Ein surreales Gefängnis aus Poesie, Mode und Bildern das sie gefangen hält und das seine Pforten wohl erst bei positiver Antwort öffnen würde. Eines der schönsten cineastischen Gedichte überhaupt.
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Le Samourai Tue, 26 Apr 2011 16:10:09 -0000
Antwort löschenWenn nicht das Schönste!!
Le Samourai Sun, 24 Apr 2011 21:59:03 -0000
Kommentar löschenAlain Resnais' rätselhafter, stilistisch außerordentlich schöner Film ist ein sehr schwer in Worte zu fassendes Mysterium. Einzigartig in seiner Erzählweise und Machart, hochpoetisch, ein audiovisuelles Gedicht. Jede Einstellung ist perfekt durchkomponiert, die schleichenden Kamerafahrten fügen sich perfekt ein in die hypnotisierende, traumartige Stimmung. Besser wurde die Schwierigkeit, subjektive Wirklichkeitseindrücke zu objektivieren, filmisch wohl nie dargestellt.
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FredFuchs Sun, 24 Apr 2011 23:23:02 -0000
Antwort löschendesto mehr man versucht marienbad zu entschluesseln desto mehr verstrickt man sich, ein film wie ein unendliches raetsel, absolut unvergleichlich !!
Le Samourai Mon, 25 Apr 2011 20:00:47 -0000
Antwort löschendefinitiv. wertung hat auch noch luft nach oben :)
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