Liebe lieber indisch

Bride and Prejudice (2004), GB/IN/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Musikfilm, Kinostart 18.08.2005


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5.2
Kritiker
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5.0
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13 Kommentare
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von Gurinder Chadha, mit Aishwarya Rai und Martin Henderson

Mrs. Bakshi (Nadira Babbar) hat es nicht leicht als Mutter von vier unverheirateten Töchtern im indischen Örtchen Amritsar. Nichts wünscht sie sich mehr, als ihre schönen Töchter mit einer guten Partie zu vermählen. Doch weit und breit kein geeigneter Kandidat in Sicht. Und ihre Zweitälteste, Lalita (Aishwarya Rai) hat sich, sehr zum Leid der Mutter, in den Kopf gesetzt, nur aus Liebe zu heiraten. Als eines Tages Balraj (Naveen Andrews) aus London in den Ort kommt, um eine Hochzeitsfeier zu besuchen, scheint für die älteste Tochter Jaya (Namrata Shirodkar) der ideale Kandidat gefunden zu sein. Balraj reist in Begleitung seines besten Freundes William Darcy (Martin Henderson), einem amerikanischen Hotelbesitzer, dessen Herz beim Anblick von Lalita gleich höher schlägt. Doch mit seinem Snobismus und seinen Vorurteilen über Indien kann er bei der stolzen Lalita nicht landen. Auch bei einem gemeinsamen Aufenthalt mit Balraj und Lalitas Familie in Goa bleibt das Verhältnis der beiden kühl. Lalita verbringt ihre Zeit lieber mit dem charmanten, aber undurchsichtigen Johnny Wickham (Daniel Gillies). Und nicht zuletzt wirbt der seltsame Buchhalter Mr. Kholi (Nitin Ganatra) um Lalita – möchte er doch die Schöne als seine Frau mit zu sich nach Beverly Hills nehmen. Als Lalita seinen Heiratsantrag ablehnt, entscheidet er sich kurzerhand für ihre beste Freundin. Zu der Hochzeit reist Lalitas Familie zu ihm in die USA. Und wie das Schicksal es will, findet die Feier in William Darcys Hotel statt…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Liebe lieber indisch
Genre
Komödie, Liebesfilm, Musikfilm, Romantische Komödie
Ort
Indien, London
Handlung
Ehe, Hochzeit, Mutter-Tochter-Beziehung, Verlieben
Stimmung
Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
Verleiher
Universum/Central
Produktionsfirma
Bride Productions, Kintop Pictures, Pathé Pictures Ltd.

Kommentare (13) — Film: Liebe lieber indisch


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8martin

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Bewertung3.5Schwach

Da hat sich Regisseurin Gurinder Chadha wohl selbst einen Wunsch erfüllt. Die inhaltliche Anleihe an die Welt der Jane Austen ist weit hergeholt. Nur der unübersetzbare Titel des Originals ist ein kleiner Geistesblitz. Ein Buchstabenwechsel P zu B reicht.
Die Bollywood-Inszenierung ist gewöhnungsbedürftig für Auge und Ohr, wenn Spielfilmszenen mit Tanzeinlagen und Gesang sich abwechseln. Das kunterbunte Rumgehüpfe geht uns westlichen Europäern ganz schön auf den Senkel. Die harten Schnitte, mit denen die überlaute Musik oft einsetzt, sind ein solcher Akustohammer, dass dem Zuschauer, nachdem er sich vom Schockeffekt erholt hat, quasi Hören und Sehen vergeht.
Der Witz der Dialoge und die Komik der Situationen vermögen nicht die Langeweile zu vertreiben. Mancher Mann (z.B. Naveen Andrews total überdreht) ist eine affige Witzfigur und der steinreiche Schönling Martin Henderson ist der einzige, der in Frage kommt. Und der bekommt Chadhas oberste Trumpfkarte: Aishwarya Rai, die schönste Frau der Welt.
Zur Ehrenrettung der Regie sei noch erwähnt, dass es eine Traumszene gibt, (nicht den Sonnenuntergang am Meer mit zwei Silhouetten) die technisch überzeugt und inhaltlich informativ ist. Ansonsten geht der Film über weite Strecken ganz nah an die Scherzgrenze. Da reicht die Schönheit als Palliativ nicht aus. Für was Miss Austen nicht alles herhalten muss!?

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Tina Scheidt

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Bewertung4.0Uninteressant

Spoiler!!!!
Aishwarya Rai als Lalita ist die indische Kopie von Lizzie Bennet aus Jane Austens Roman "Pride and prejudice". An sich eine gute Grundlage und die Idee nicht wirklich schlecht. Doch die Handlung künstlich auf Indien, Großbritannien (eigentlich nur London) und die USA auszuwalzen und dabei teilweise so "normal" zwischen den Örtlichkeiten zu wechseln, kann ich nicht nachvollziehen.
Mr. Darcy ist für mich Brite und kein Amerikaner und mit Sicherheit KEIN Hotelbesitzer! Diese moderne Umsetzung eines reichen britischen Gentlemans finde ich nicht glücklich gelöst.
Lizzie erscheint mir arrogant, auf ihr Land viel zu sehr stolz, eingebildet und bereits viel zu früh enthüllt ein "dramatischer" Traum auf kitschige Art und Weise ihr Innenleben und dass sie eigentlich Will Darcy liebt und nicht John Wickham. Dass dieser im Haus von Lalitas Familie als Gast untergebracht wird, Lucky und Lalita ihm gleichzeit hinterherlaufen, fand ich auch nicht wirklich gelungen.
Cousin Mr. Collins war eine überzogene Witzfigur, schlimmer noch als im neuesten Kinofilm! Alexis Beldel als Georgiana gefiel, doch es so darzustellen, dass Wickham sie geschwängert hatte, schlug dem Fass den Boden aus.
Die ganzen falschen Eindrücke von Darcy und Lizzie kommen nicht wie im Roman rüber und werden auch zumeist nicht wirklich geklärt wie die Frage, was mit Georgianas Baby passiert sein soll. Hatte das Mädchen eine Fehlgeburt, trieb sie ab oder wurde das Kind zur Adoption freigeben? Kein Gespräch mit Georgiana, kein glaubhaftes Entsetzen und Scham seitens Lizzie und und und.
Es mag spitzfindg und kleinlich sein, doch diese knallig bunte indische Bollywood Variante finde ich absolut verfehlt und empfinde auch nicht den Charme von Bollywood. Denn ich mag sonst Bollywood Filme sehr, wenn sie auch oft ziemlich kitschig werden. Dennoch! Aber hier das war leider überhaupt nichts! Und so gerne ich Aishwarya Rai sonst auch sehe, hier überzeugte sie ganz und gar nicht und ich hielt nur bis zum Schluss durch, um zu sehen, was noch alles verdorben oder derbst durch den Kakao gezogen wurde, von Mr. Darcys "Mutter" (die doch eigentlich seine Tante sein sollte) gar nicht erst zu sprechen! Oder Candice Bergen als Anne, die hier zu einem Zeitpunkt in die Handlung eingebaut wurde, wo Darcy und Lalita sich bereits gefunden hatten!
Alles wirkte lieblos eingebaut, nur um noch rasch gezeigt zu werden. Aber gelöst wurde dieses Problem überhaupt nicht, um dann zum Happy End eine Doppelhochzeit zu zeigen, wo "Jane" und "Lizzie" ihren Prince Charming heiraten.
Schade, etwas mehr Sorgfalt auf die Figuren und die Handlung und weniger unnatürlich überzogene Figuren, dies hätte eine gelungene, witzige und auch romantische Neuauflage weden können. So kann ich noch nicht einmal die "goldene Mitte" bewerten.

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Miami Twice

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Bewertung5.0Geht so

Ich gucke hin und wieder gerne Bollywoodfilme, aber hier wollte der Funke nicht so recht überspringen.

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Morrigan

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Bewertung5.0Geht so

Ich liebe Bollywood Filme und ich Liebe Jane Austen's Stolz und Vorurteil aber beides kombiniert war zwar einmal nett anzusehen aber nervt eher. Bis fast zum Schluss passiert eigentlich kaum was nennenswertes und dann geht's in den letzten 15 Minuten : "baaaam Happy End!" Auch William Darcy als Amerikaner...ein amerikanischer Darcy...neeee geht gar nicht. Vorallem wo war der Stolz? Der hatte sie doch von Anfang an schon mit Blicken gefressen. Die indische Variante von Mr. Collins hat etwas Humor reingebracht war aber keineswegs ein Ekel, genauso wenig wie die Schwester von Balraj eine intrigante Kuh war sondern hier viel mehr ein Mädchen dass nicht viel zu sagen hatte .
Als bekennendes "Gilmore Girl" mochte ich jedoch Alexis Bledel als Georgiana. Naja recht eigenwillige Variante die man ruhig einmal anschauen kann, manche mögen's vermutlich.

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Milchkaffee

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Bewertung4.0Uninteressant

ungefähr bis zur Mitte dachte ich, dass der Film ganz amüsant ist, denn ich persönlich mag Musicals (auch Bollywood-Musicals) sehr gerne und auch die Vorlage finde ich toll.
Bis zur Mitte fand ich ihn also eigentlich ganz gut, dann wurde allerdings die Vorlage ein bisschen blöd umgesetzt (für meinen Geschmack) und das Ende war schon sehr enttäuschend, da "Elizabeth" (Lalita) und Darcy heiraten ohne dass auch nur eines ihrer Probleme gelöst worden wäre und dass die Frage in welchem Land sie jetzt eigentlich zusammen leben wollen, unbeantwortet bleibt, finde ich für ein Happy-End schon ziemlich bescheuert.

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Magnolia

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Bewertung4.5Uninteressant

die indische variante von jane austens wohl berühmtesten werk, was nicht wirklich gelungen ist.
aishwarya rai (miss world 1994) ist ganz hübsch anzusehen und die handlungsorte gefallen mir auch, aber gut ist "bride and prejudice" nicht wirklich. da gefällt mir die film-adaption mit keira knightley um längen besser.

obwohl der film auf englisch gedreht wurde, gibts die üblichen sing- und tanzeinlagen.. vllt mag man den film mehr wenn man auf bollywood steht.. mein fall wars nicht.

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marjanne

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Bewertung3.0Schwach

Eine ganz schwache Bollywood Comedy Romance Nummer! Die super vorhersehbare Story kann weder durch die hübsche Aishwarya Rai, noch durch die bunten Gesangs- und Tanzeinlagen gerettet werden. Der Film bestätigt leider nicht nur auf diegetischer Ebene absolut die Vorurteile, die es eigentlich für den Bollywoodfilm abzubauen gilt: Also kein guter Einstieg in das Genre oder eben perfekte Bedienung aller Klischees!

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joachino

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Bewertung9.0Herausragend

Habe den Film gestern, also Sylvester 2010/11 gesehen und an solch einem Tag ist es der richtige Film und verdient seine hohe Punktzahl. Tollte Tanzszenen, viel Ironie und besonders die Extras auf der DVD tragen dazu bei. Nur der Titel verdient 1 Punkt. Wie kann man nur "Bride and Prejudice" (Pride and Prejudice - Roman von Jane Austen) so schwach uebersetzen.

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Meerengel

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Bewertung7.0Sehenswert

Netter und unterhaltsamer Film, teilweise auch etwas anstrengend und zu laut. Ein Film den ich mir nicht immer anschauen kann. Aber trotzdem witzige Umsetzung des Originals.

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selinkara

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

einfach nur der hammer ich liebe bollywoodfilme

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Yuhlia

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Normalerweise sind Bollywood Filme nicht so meins, aber den Film mochte ich irgendwie, vielleicht auch nur wegen der Ausgangsstory :)

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freedika

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Bewertung1.5Ärgerlich

Mein Versuch in die Bollywood Filme einzusteigen. Ich dachte, bei einer Stolz und Vorurteil Vorlage kann ja nichts schiefgehen. Aber das ist mir beim besten Willen zu plastikbunt und nichtssagend!

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Honduras

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ging scho, aber war nicht ganz so toll wie die englische version...

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