Lieben

Lieben (2006), DE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Drama

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7.2 Kritiker
2 Bewertungen
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von Rouven Blankenfeld, mit Judith Hoersch und Stefan Weinert

Boris hat viel Liebe in sich, aber er kann sie nicht teilen. Er tötet junge, gestrandete Frauen, um sich anschließend an ihnen zu vergehen und sie zu “erlösen”. Nur so kann er lieben. Auch Mariets Tochter ist ihm zum Opfer gefallen. Auf der Suche nach ihr wendet sie sich hilfesuchend ausgerechnet an Boris.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Lieben

evants.com: eventsandtrends.com

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7.5Sehenswert

Was schnell zum Trash- oder Horrorfilm hätte werden können, ist dank Rouven Blankenfelds Inszenierung zu einem beklemmenden Profil eines Mörders geworden, von dem eine morbide Faszination ausgeht. Karsten Dahlem und Stefanie Mühle spielen ihre Rollen so intensiv, dass man glaubt in die kranken Seelen ihrer Charaktere blicken zu können. Hinzu kommen die brutale Neutralität und die grauen, teilweise fast farblosen Bilder, mit der Blankenfeld die destruktive Sehnsucht des Protagonisten einfängt. Mit „Lieben“ ist dem Regisseur eine Perle des deutschen Independentfilms gelungen.

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Kommentare (5) — Film: Lieben

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BAD.B.

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Bewertung4.5Uninteressant

Schwieriges Thema und schlecht erzählt. Außerdem hinterlässt es nicht wirklich Eindruck!

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JimiHendrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessantes Kölner Medienhochschulprojekt, was sich einem heiklen Thema animmt.

Habe heute eher zufällig diesen Film entdekct und prompt auch gleich angesehen und war so eit man das bei so einem Thema sagen kann, positiv überrascht, was aber wahrscheinlich auch an den nicht vorhandenen Erwartungen lag.

Dieser Film zeigt einen einsamen Menschen, der aber unfähig ist über soziale Kontakte Liebe zu empfinden. Um diese verzweifelerregende Barriere zu überwinden gabelt er junge Frauen auf, welche er dann tötet. Anschließend fungieren sie als liebesspendende Freundin mit denen er Gescheltsverkehr hat, als Kuschelpartner benutzt oder um es sich mit ihr auf der Couch bequem zu machen. Er tut so, als wäre diese Person lebendig und ruft auch immer stolz "Bin wieder zu Hause!", wenn er nach der Arbeit ins vertraute Heim zurückkehrt.

Sehr bizarr zu beobachten, wie seelisch gespalten und undurchsichtig dieser Mensch agiert und denkt. Er wird in dem Film auch nicht näher auf seine gestörte Persönlickiet eingegangen, sondern vielmehr zeigt man ein eigenartig anmutende Nebenstory, welche aber dann doch mit der Grundgeschichte sehr viel gemeinsam hat.

Für alle, die denken hier wird eine komplette Serienkilleranalyse offenbart mit schlüssigen Szenen und Handlungen werden allerdings enttäuscht. weil auch das Ende viele Fragen offen läßt. Auch in der Story sind so manche Logikfehler drin, aber trotz alle dem ein gelungener deutscher Beitrag zum Thema Zwangshandlungen.

Allgemein kann man sagen, das es eine solide bis gute Behandlung der Thematik ist, die fast frei von exessiven Gewaltdarstellungen oder hoher Spannung trotzdem gut den Inhalt zum zuschauenden transportieren kann.

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chrisstar

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessantes subtiles Konstrukt über ein doch tot geschwiegenes Thema, das einen Blick in die Psyche eines nekrophilen Killers gewährt und die Ausweglosigkeit das eigenen Verlangen abzulegen sehr authentisch darstellt.

"Lieben" bleibt bis zu letzt spannend und kompromisslos und sorgt für eine gute aber dennoch etwas andere abendliche Unterhaltung

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Andi Shiva

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich bin ja echt für jeden Scheiss zu haben, ne, aber der Film ging echt mal gar nicht. Baaaah. Wer den Film gut findet, der schaut sich auch Japanerinnen in der Badewann beim ... an :-P
Kranker shit.

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Tyler

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muss ich sehen^^


Jimmie Dean

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Bewertung6.0Ganz gut

Für eine deutsche Produktion schneidet "Lieben" ein eher unangenehmes Thema an und unterlegt dies zum Teil mit sehr explizieten Bildern.

Allerdings schafft es der Film weder einen wirklichen Einblick in die Psyche eines Nekrophilen/Serienmörder zu gewähren - noch mit einer wirklich spannenden Geschichte aufzuwarten und bleibt deshalb leider nur Durchschnitt.

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