Lila, Lila

Lila, Lila (2009), DE
Laufzeit 104 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 17.12.2009

6.5 Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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30 Kommentare
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von Alain Gsponer, mit Daniel Brühl und Hannah Herzsprung

Der Erstlingsroman Lila, Lila von David Kern (Daniel Brühl) stürmt die Bestsellerlisten. Dumm nur: David ist nicht der Autor dieser tragischen, in den 50er Jahren angesiedelten Liebesgeschichte. Der unscheinbare Kellner hat das Manuskript in einem Nachttisch vom Trödler gefunden und gibt den Text als seinen aus, um die schöne Marie zu erobern. Die beiden werden tatsächlich ein Paar und die Medien reißen sich um David. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf, als bei einer Autogrammstunde plötzlich Jacky vor ihm steht, ein abgehalfterter Herumtreiber, der sich als Autor von “Lila, Lila” zu erkennen gibt…

Lila, Lila ist die Verfilmung des gleichnamigen Beststellers von Martin Suter.

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Kritiken (4) — Film: Lila, Lila

HerrLehmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Hat mich sehr positiv überrascht. Angenehm leichtfüßig inszeniert, durchweg gute Schauspielleistungen (besonders von Henry Hübchen, aber sogar Daniel Brühl kann in diesem Film überzeugen) und eine gute Mischung aus Komödie und Drama. Im Vergleich zum Buch ist zwar einiges arg gerafft und stellenweise übertrieben (die Jugendlichen, die den Autor Twilight-mäßig belagern sind da nur ein Beispiel), aber das macht den Film auch kurzweiliger und unterhaltsamer. Die Figur Jacky fand ich im Film sogar überzeugender als im Buch, da er vielschichtiger gezeigt wird und nicht ausschließlich als Unsympath daherkommt.
Auch mit dem veränderten Ende kann ich mich irgendwie anfreunden, ist es doch letztlich nur eine Weiterführung des Buch-Endes.

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Felix Frieler: critic.de

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Beim sonst nur schwer kalkulierbaren Publikum ist der Stoff ja schon einmal gut angekommen und das Bedürfnis nach der Reproduktion populärer Bücher im Kino scheint im zurückliegenden Jahrzehnt ohnehin signifikant gestiegen zu sein. Aus dieser Warte betrachtet, erfüllt Alain Gsponer mit Lila, Lila zunächst seine Aufgabe und überführt eine relativ belanglose Geschichte in einen relativ belanglosen Film. Ob er ein Publikum findet, das damit zufrieden ist, bleibt abzuwarten.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Das nach dem gleichnamigen Roman von Martin Suter von Alexander Buresch fein ausgearbeitete Drehbuch bietet eine Satire auf die Literatur- und Medienwelt, die in ihrer zurückhaltenden Ironie im deutschen Kino ihresgleichen sucht. Die kongeniale Inszenierung von Alain Gsponer verknüpft amüsant-anregende Dialoge mit Situationen, die unmittelbar aus dem absurden Theater zu kommen scheinen, mit tragikomischen Zwischentönen und einer Prise Romantik zu einer temporeichen Komödie.

Regisseur Gsponer kann auf ein bestens aufgelegtes Schauspielertrio zählen: Daniel Brühl scheint die Rolle des schüchternen Kellners, der Star wider Willen wird, nachdem sich ein kleiner Schwindel verselbständigt hat, wie auf den Leib geschnitten zu sein – nicht umsonst besitzt sein David gewisse Anklänge an Brühls Paraderolle in „Good Bye, Lenin“. Hannah Herzsprung glänzt erneut als aparte Intellektuelle und Henry Hübchen als resoluter Schlawiner.

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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6.5Ganz gut

Ein Kinobesuch lohnt sich für Freunde romantischer Komödien allemal. Man sollte sich nur im Voraus darüber bewusst sein, dass „Lila, Lila“ – im Vergleich zum Buch - nicht mehr als eine harmlose romantische Komödie mit einer starken Besetzung ist.

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Kommentare (26) — Film: Lila, Lila

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missxyz

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Roman ist nette Unterhaltung. Der Film ist nette Unterhaltung. Daniel Brühl passt super in die Rolle des schüchternen Losers, der sich in einem Netz aus Lügen verstrickt. (Wie ich mir schon fast denken konnte, denn das ist DIE Rolle, die Daniel Brühl immer gut hinkriegt ;)) Auch Henry Hübchen ist ganz amüsant anzusehen. Seine Rolle ist anders als im Buch vielschichtiger und sympathischer angelegt.
Das Ende war mir dann doch eine Spur zu kitschig (und unrealistisch) und ist meiner Meinung nach im Roman besser gelungen. Insgesamt aber eine nette deutsche Komödie!

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mellisee

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Bewertung5.0Geht so

"nette", z.T. jedoch belanglose Verfilmung, kommt bei weitem nicht an den Roman von Martin Suter heran.

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marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nett und schön gespielt von Daniel Brühl aber am Ende leider zu verkitscht und insgesamt zu spannungsarm. Etwas weniger Klamauk und dafür mehr Intensität hätten dem Film auf die Sprünge helfen können.

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FilmeGuckerAusBerlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Dachte eigtl. Lila, Lila ist wieder so ein Durchschnittsfilm, aber er war überraschend gut gewesen.
Henry Hübchen ist besonders lustig.

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sweetForgiveness

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für mich wirklich einer der besten deutschen Filme.


sweetForgiveness

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Rendez-vous!
"Lila, Lila" hat mich schon in der Kinovorschau beeindruckt, allerdings leider nicht meine Mitmenschen, so dass ich keinen fand der mit mir diesen Film schauen wollte. Da hatte ich doch Glück diesen Film im Tv-Programm zu entdecken und habe mich sehr gefreut ihn endlich sehen zu können.
Neben der Zahl der vielen schlechten deutschen Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe, sticht "Lila, Lila" schon aus dem einfachen Grund heraus, weil er gut ist.
Ein Film über ein Buch. Ein Buch über ein Buch.
Die Geschichte von "Lila, Lila" (nach dem Roman von Martin Suter) ist einfach so verrückt und humorvoll, dass man sie einfach lieben muss:

"Das ist die Geschichte von David und Marie.
Lieber Gott, lass sie nicht traurig enden"

Der junge Kellner David Kern (Daniel Brühl), findet in einem alten Nachtisch ein Manuskript eines Buches "Sophie, Sophie", dieses gibt er seinem Schwarm Marie (Hannah Herzsprung) zum lesen und behauptet er hätte es geschrieben. Die literatur begeisterte Marie schickt ,gefesselt von dem Roman, das Manuskript an einen Verlag und David wird in kürzester Zeit zum gefeierten Literaturstar. Doch plötzlich steht ihm der Autor "seines" Romans gegenüber und das Chaos beginnt...

Schauspielerisch einwandfrei und mit viel Humor wie auch Romantik, ist "Lila, Lila" ohne Übertreibung, für mich einer der besten deutschen Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
Ein Treffen!

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Tjeorrmy

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Hört sich nett und interessant an, ist vorgemerkt.


Jim Panse

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr sympathisches Filmchen mit genauso sympathischen Hauptdarstellern. Für eine deutsche Liebeskomödie wirklich gelungen, da geb ich auch gern mal mehr Punkte.

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vuvuzela

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine herrliche Roman Idee, diese Verbindung zwischen Lüge, Liebe und Glück. Diese Liebesgeschichte kommt so schön kurzweilig rüber, da merkt man gar nicht wie die Zeit vergeht und Ruck Zuck kommt der Abspann.

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emily

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Bewertung5.0Geht so

Zu „Lila,lila“ fällt mir nur ein Wort ein: Mittelmäßig! Ich fand den Film mittelmäßig spannend, mittelmäßig komisch, mittelmäßig romantisch und mittelmäßig geschauspielert. Der Einzige, der mich mitreißen konnte war Henry Hübchen als Herumtreiber Jacky – Daniel Brühl und Hannah Herzsprung konnten da nicht mithalten und blieben eher blass. Schade, ich hatte mir mehr versprochen :-(

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damokles

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem ich mich überwunden habe, das etwas misslungene Plakat und den Titel, die irgendwie eine schwülstige ZDF-Romanze vermuten ließen, zu ignorieren und meiner heimlichen Bewunderung für Henry Hübchen nachzugeben, hat mich "Lila, Lila" mehr als überrascht: Der Film ist eine intelligente filmische Reflektion über den Büchermarkt und die Tatsache, dass wir am liebsten Hören, was wir erwarten. Die Hauptdarsteller spielen durch die Bank mehr als überzeugend. Henry Hübchens Alkoholiker-Rolle gibt dem sonst leichtfüßigen Film in einigen Momenten eine Tiefe und Schwere, die ein rundes Gesamtpaket schnüren. Ich habe mich fast geärgert, den Film nur "mal nebenbei" gesehen zu haben...

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manitu17

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr schön, einfach nur fabelhaft kurzweilig:-)
Jetzt weiß ich ja schon, was ich demnächst lesen werde.
Zweifachen Dank an dieser Stelle noch an "Convera", sonst hätt ich den Film in nem Jahr noch nicht gesehen, bzw. gekannt^^

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convera

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:D :D :D :D :D
Interessant, was du so als Kommentar abgibst :D


manitu17

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ist aber wirklich so;-)


ueberbelichtet

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich würde dem Film gerne mehr Punkte geben, aber ich finde alle Hauptakteure bis auf die letzten fünf Minuten total unsympathisch. Aber was rede ich: Lila Lila ist trotzdem empfehlenswert.

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dos6510

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein netter, süsser Film. Mal was Anderes! Glaubhaft gespielt.
Mir war er ein klein bisserl zu lahm und an der "Balkonszene" etwas zu unglaubhaft.

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chriskaps

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie furchtbar harmlos der Film, weil er sich nicht entscheiden kann was er will. Der Stoff würde eine wunderbare Komödie ergeben, wenn wie Deutschen uns nicht immer auf die Tragikomödie einlassen würden. Immer muss was Ernstes mitschwingen was einem den Spaß und die Freude wieder nimmt.

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slartidan

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr starker Film!

Der Film ist überhaupt nicht geeignet für einen flachen 0-8-15 Abend, an dem man einfach nur unterhalten werden möchte: innere Konflikte, komplizierte Charaktere und streckenweise leider zu langatmig (ernst gemeint).

Wer aber auf anspruchsvolle Filme steht kommt hier auf seine Kosten: eine wahre Geschichte darüber, wie schwer es ist eine einmal angefangene Lüge aufzugeben. Und dann zu so einer Story noch ein überraschendes Ende zu bringen ist einfach genial!

Daniel Brühl spielt hier in einem Film-Meisterwerk, dass seinesgleichen sucht.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Martin Suter ist eine grundsympathische Komödie. Dank netter Charaktere, denen man gerne Empathie entgegen bringt und einer Handlung die zwar nicht wirklich realistisch ist, aber dennoch wirkt als wäre sie überaus lebensnah, macht der Film Spaß. Zwar wirken einige Attribute des Films durch ihre strikte Befolgung von handelsüblichen Mechanismen recht abgewirtschaftet, doch „Lila, Lila“ bleibt dennoch qualitativ standhaft. So ist die Komödie mit Daniel Brühl, Hannah Herzsprung und dem grandiosen Henry Hübchen zwar kein wirkliches Highlight (außer man sieht „Zweiohrküken“ als Glanzpunkt des neuen deutschen Kinos an), dafür aber ein netter Zeitvertreib und weit davon entfernt ein Ärgernis zu sein.

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Kris

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine sehr sympathische, aber seichte romantische Komödie mit herausragenden Darstellern. Ich muss wohl unbedingt mal das Buch lesen.

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manitu17

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Dito:-) Buch wird Zeit^^


annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Lila, Lila hat mich angenehm überrascht. Gsponer inszeniert die Romanverfilmung elegant und leichtfüßig und hat mit Daniel Brühl und Hannah Herzsprung im Grunde das perfekte Duo gefunden, besser hätte man die Rollen nicht besetzen können. Klar ist das Ende ein wenig zu kitschig geraten und man hätte mehr die Rolle des Hochstaplers betonen können als die Liebesstory, aber nun gut. Lila, Lila ist ein schöner Film geworden.

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frau humbug

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr charmant ist es, wie durch leichtfüßige, aber stringente Dramaturgie und solides Handwerk (sowohl vor als auch hinter der Kamera) die nicht wenigen Schwächen des Romans umgangen werden. Ein gefälliger, kurzweiliger, aber definitiv lohnenswerter Film.

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Chris1981

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"die nicht wenigen Schwächen des Romans"?? Hä? Welches Buch hast Du denn da gelesen?


frau humbug

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Martin Suter.


Chris1981

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Ehrlich gesagt fällt es mir außerordentlich schwer diesen Film objektiv zu bewerten.
Ich habe bereits bevor ich den Film gesehen habe das Buch gelesen, welches mir herausragend gefallen hat und welches von mir 10/10 erhält.
Leider hatte ich aufgrund des Buches sehr, sehr hohe Erwartungen an den Film, die dieser dann natürlich nicht erfüllen konnte.
Meines Erachtens ist Hannah Herzsprung eine völlige Fehlbesetzung und auch Brühl und Hübchen schöpfen nicht ihr volles Potential aus.
Die teilweise in den Film hineingezwungenen Komik-Einlagen wirken wie aus einem 'Dick und Doof'-Slapstick. Meiner Meinung nach einfach eine unterirdische Regieleistung.
Außerdem mochte ich die Veränderungen nicht, die am Buch vorgenommen wurden, um es zu verfilmen. Diese würden hier zu großen Abzügen führen.
Da dies alles jedoch subjektiv eingefärbt ist und ich glaube, hätte ich das Buch nicht gelesen, hätte ich den Film völlig anders bewertet, enthalte ich mich einer Punktvergabe und rate stattdessen einfach nur allen das Buch zum Film zu lesen.

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Ken Takki

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Buch habe ich mehr oder weniger am Stück durchgelesen, die filmische Umsetzung dagegen hat mir eher mittelmäßig gefallen. Zu lang, zu viele Handlungspausen und das (leider!!) für den Film geänderte Ende, lassen nicht wirklich große Kinogefühle aufkommen. Daniel Brühl spielt grundsolide, den unsicheren Autor nehme ich ihm gerne ab, auch wenn es sicherlich nicht sein bester Film ist. Insgesamt aber kann der Stoff kaum glaubhaft dargestellt werden, der extreme Hype um den Scheinautor ist wöllig überzogen, wann bitte hat man schon einmal Teenymassen vor einem Buchladen stehen sehen, die nach Autogrammen betteln? Zu überzogen und deshalb leider weniger gut gelungen als das Buch.

Trotzdem ein netter Film, der gut unterhält, oberes Mittelmaß

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