Lili Marleen
Lili Marleen (1981), DE Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 15.01.1981
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von Rainer Werner Fassbinder, mit Hanna Schygulla und Giancarlo Giannini
Zürich 1938: Die Liebe zwischen der deutschen Barsängerin Wilkie und Robert Mendelsson, dem Sohn einer reichen, jüdischen Familie, steht von Anfang an unter einem schlechten Stern: Die Judenverfolgung in Deutschland nimmt immer größere Ausmaße an und es herrscht überall Kriegsstimmung. Doch auch Roberts Vater ist gegen die Beziehung der beiden und er sorgt dafür, dass Wilkie nach Deutschland abgeschoben wird. Aber sie hat Glück. Ihr Lied “Lili Marleen” wird im Radio gesendet und hat riesigen Erfolg. Wilkie wird über Nacht zum Star. Während man sie zunehmend in die Propaganda-Aktionen der Nazis einspannt, wird Robert von der Gestapo verhaftet. Mit geheimen Unterlagen über Vernichtungslager, die Wilkie aus Polen herausschmuggelt, versucht sie nun, Roberts Leben zu retten.
Lili Marleen ist ein fiktiver Spielfilm, der jedoch auf der Autobiographie des deutschen NS-Stars Lale Andersen Der Himmel hat viele Farben beruht.
HandlungWillie und RobertDie deutsche Sängerin Willie (Hanna Schygulla) und der Pianist aus gutem Hause Robert Mendelsson (Giancarlo Giannini ) lernen sich 1938 in Zürich kennen und verlieben sich ineinander. Während Willie in Bars auftritt, hilft Robert zusammen mit seinem Vater David Mendelsson (Mel Ferrer) deutschen Juden, ihr Vermögen aus dem Deutschen Reich herauszuschaffen und zu emigrieren. David ist strikt gegen die Beziehung zu Willie, die er als nicht würdig erachtet.
Bei einem Auftritt Willies in Zürich fällt sie dem SS-Gruppenführer Hans Henkel (Karl-Heinz von Hassel) und dessen Adjutanten von Strehlow (Erik Schumann) auf. Henkel, der Beauftragte des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels in München, begeistert sich für die Sängerin. Als Willie und Robert gemeinsam auf David Mendelssons Vorschlag hin nach Deutschland reisen, fallen sie auf eine Intrige des autoritären Patriarchen herein, der Willie Schulden auflädt, sodass ihr die Einreise in die Schweiz verweigert wird. Auch Robert…
Zürich 1938: Die Liebe zwischen der deutschen Barsängerin Wilkie und Robert Mendelsson, dem Sohn einer reichen, jüdischen Familie, steht von Anfang an unter einem schlechten Stern: Die Judenverfolgung in Deutschland nimmt immer größere Ausmaße an und es herrscht überall Kriegsstimmung. Doch auch Roberts Vater ist gegen die Beziehung der beiden und er sorgt dafür, dass Wilkie nach Deutschland abgeschoben wird. Aber sie hat Glück. Ihr Lied “Lili Marleen” wird im Radio gesendet und hat riesigen Erfolg. Wilkie wird über Nacht zum Star. Während man sie zunehmend in die Propaganda-Aktionen der Nazis einspannt, wird Robert von der Gestapo verhaftet. Mit geheimen Unterlagen über Vernichtungslager, die Wilkie aus Polen herausschmuggelt, versucht sie nun, Roberts Leben zu retten.
Lili Marleen ist ein fiktiver Spielfilm, der jedoch auf der Autobiographie des deutschen NS-Stars Lale Andersen Der Himmel hat viele Farben beruht.
HandlungWillie und RobertDie deutsche Sängerin Willie (Hanna Schygulla) und der Pianist aus gutem Hause Robert Mendelsson (Giancarlo Giannini ) lernen sich 1938 in Zürich kennen und verlieben sich ineinander. Während Willie in Bars auftritt, hilft Robert zusammen mit seinem Vater David Mendelsson (Mel Ferrer) deutschen Juden, ihr Vermögen aus dem Deutschen Reich herauszuschaffen und zu emigrieren. David ist strikt gegen die Beziehung zu Willie, die er als nicht würdig erachtet.
Bei einem Auftritt Willies in Zürich fällt sie dem SS-Gruppenführer Hans Henkel (Karl-Heinz von Hassel) und dessen Adjutanten von Strehlow (Erik Schumann) auf. Henkel, der Beauftragte des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels in München, begeistert sich für die Sängerin. Als Willie und Robert gemeinsam auf David Mendelssons Vorschlag hin nach Deutschland reisen, fallen sie auf eine Intrige des autoritären Patriarchen herein, der Willie Schulden auflädt, sodass ihr die Einreise in die Schweiz verweigert wird. Auch Robert kann ihr nicht helfen.
So wendet sich die verzweifelte Willie an Hans Henkel in München. Der verschafft ihr einen Auftritt im “Alten Simpl” in Schwabing, wo der Pianist Taschner (Hark Bohm) sie begleitet. Der erste Auftritt wird zwar durch eine Schlägerei verdorben, aber Henkel ist fasziniert von ihrer Stimme und vermittelt ihr eine Aufnahme auf einer Schelllackplatte. Dort nimmt sie in der Nacht vom 31. August auf den 1. September 1939 das Soldatenlied Lili Marleen auf. Während sie die Platte aufnimmt, beginnt der deutsche Angriff auf Polen. Robert ist mittlerweile noch einmal nach Deutschland gekommen, um sich Willies Liebe sicher sein zu können. Die beiden können kurz miteinander reden und werden gleich wieder voneinander getrennt.
Ein Lied wird zum SoldatenschlagerNach der Einnahme von Belgrad durch die Wehrmacht im April 1941 spielt ein deutscher Sender das Lied Lili Marleen, das sofort zum Hit wird. Täglich wird das Lied vom Soldatensender Belgrad gespielt und erreicht weltweit sechs Millionen Zuhörer. Dies verhilft Willie zu endlosen Auftritten und Bekanntschaften in höchsten NS-Kreisen. Der Führer persönlich schenkt ihr ein Luxus-Apartment.
Eines Nachts trifft sie Robert wieder, der nach Berlin gekommen ist, um jüdisches Vermögen in die Schweiz zu transferieren. Die beiden können eine gemeinsame Nacht verbringen, aber Willie wird von einem Vertrauten Henkels verfolgt. Fortan knüpft auch eine Widerstandsgruppe Kontakte zu Willie: Sie soll eine Tour nach Osteuropa vorschlagen und dort einen Film über Konzentrationslager herausschmuggeln. Willie willigt ein, um Robert ihre Liebe zu beweisen. Henkel hat Willie derweil gewarnt, dass Goebbels das Lied Lili Marleen als “morbide und depressiv” eingestuft hat und Willie nur durch die Gnade Hitlers nicht auf die schwarze Liste gesetzt wird. Außerdem lässt Henkel Robert nach der gemeinsamen Nacht mit Willie verfolgen und festnehmen.
Willie in GefahrHenkel lässt auch Willie beobachten und schließlich durchsuchen, da er von dem Film erfahren hat. Doch von Strehlow, der in Willie verliebt ist, nimmt den Film an sich und rettet Willie. Währenddessen sitzt Robert in NS-Haft und bestreitet jegliche Beziehung zu Willie. Er hofft auf die Auslieferung in die Schweiz, die von seinem Vater schon in die Wege geleitet wird. Bei einer Gegenüberstellung verhalten sich Willie und Robert so, als ob sie sich nicht kennen, sodass Henkel und seine Männer davon ausgehen müssen, dass die beiden die Wahrheit sagen. Dies führt letzlich zur Freilassung Roberts. Willie wird aber auf die schwarze Liste gesetzt und das Lied Lili Marleen verboten. Sie unternimmt einen Selbstmordversuch. Robert erfährt davon und kann eine Radiosendung stürmen, auf der er verkündet, Willie sei in einem KZ ermordet worden. Aufgrund dieser Notlüge sehen sich die Nazis daraufhin gezwungen, Willie wieder auftreten zu lassen. Sie darf kurz mit Robert telefonieren und muss danach alle ihre Kräft zusammennehmen, um einen Pressetermin und einen Auftritt zu absolvieren.
Nach dem Krieg ist Willie mit von Strehlow liiert, liebt aber immernoch Robert. Sie reist in die Schweiz, um Robert zurückzugewinnen, der mittlerweile ein erfolgreicher Dirigent ist. Bei einem Konzert trifft sie allerdings auf dessen Ehefrau Miriam (Christine Kaufmann) und flüchtet.
Weiterführende Informationen
Das Lied Lili Marleen
Produktion und Rezeption
Weitere Informationen im Internet
Seite mit Liedversionen Lili Marleen auf mp3
Lili Marleen Rezension
Quellen
Stephan May: Rainer Werner Fassbinders Lili Marleen und Gilles Deleuze’ Theorie der kinematographischen Zeit, Aufsätze zu Film und Fernsehen, hrsg. Georg Hoefer, Band 70, 2000 Coppi-Verlag, ISBN 3-930258-69-2.
Informationsseite über den Film auf fassbinderfoundation.de mit Videoausschnitt
Lili Marleen auf dieterwunderlich.de
Cast & Crew
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Rainer Werner Fassbinder
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Hanna Schygulla
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Giancarlo Giannini
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Mel Ferrer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Mendelsson
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Christine Kaufmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miriam Mendelsson
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Karl-Heinz von Hassel
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Erik Schumann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) von Strehlow
Regie
Schauspieler
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Hark Bohm
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Taschner
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Karin Baal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Lederer
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Gottfried John
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Udo Kier
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Roger Fritz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kauffmann
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Rainer Will
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Raúl Gimenez
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Adrian Hoven
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ginsberg
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Willy Harlander
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Barbara Valentin
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Elisabeth Volkmann
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Lilo Pempeit
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Brigitte Mira
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nachbarin
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Herb Andress
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reintgen
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Jürgen Draeger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Journalist
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Rudolf Lenz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Glaubrecht
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Harry Baer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Norbert Schultze
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Daniel Schmid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pförtner Victor
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Peter Chatel
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Sonja Neudorfer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Buerli
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Irm Hermann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Krankenschwester
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Herbert Steinmetz
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Alexander Allerson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Goedecke
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Rainer Werner Fassbinder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Weissenborn
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Rainer Werner Fassbinder
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Manfred Purzer
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Joshua Sinclair
- Genre
- Romanze, Kriegsfilm, Historienfilm, Biopic
- Zeit
- 1940er Jahre, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Berlin, Deutschland, Polen, Schweiz, Zürich
- Handlung
- Band, Beziehung, Drittes Reich, Gesang, Gestapo, Grenzübertritt, Hörfunk, Jude, Judentum, Konzentrationslager, Liebe, Lied, NSDAP, Nationalsozialismus, Nazi, Nazi-Vergangenheit, Polnische Widerstandsbewegung, Pop Star, Radiostation, Schallplatte, Schlager, Show Business, Soldat, Sänger, Verbotene Liebe, Verliebt in den Feind, Widerstand, Widerstandsbewegung
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lili Marleen
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Trailer zum Film Lili Marleen

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Kritiken (1) — Film: Lili Marleen
Ulrich Behrens
Kommentar löschen„Lili Marleen” ist insofern Ausdruck von zweierlei: Fassbinder verkaufte sich an die Macher der Hitler-Welle, die zu dieser Zeit grassierte. Und er verkaufte über den Film eine eigenständige Sicht des Faschismus bzw. des Kontextes von Faschismus, Ästhetik und seiner eigenen Sicht in puncto Bestimmung sämtlicher menschlichen Beziehungen durch Tauschwert, also als Warenbeziehungen. Dabei ist Lale Andersens Biografie in gewisser Weise nur der Aufhänger für die im Film erzählte Geschichte, die in weiten Teilen von Andersens Beschreibung abweicht. Das Lied, die Beziehung der Andersen zu dem in der Schweiz lebenden Komponisten Rolf Liebermann und einige wenige andere biografische Einzelheiten griff Purzer auf, das meiste andere ist erfunden oder beruht auf Spekulationen (z.B. die Frage der Beteiligung am Widerstand).
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Kommentare (7) — Film: Lili Marleen
Kommentar schreibenJoe Gillis 2010/07/13 23:05:33
Kommentar löschenEs war einmal im Dritten Reich: In einer gekonnt-simmelesken Verschmelzung (man könnte auch sagen: Verschmalzung) von Liebesdrama und Zeithistorie (Buch: Manfred Purzer) erzählt »Lili Marleen« den großen Schicksalsroman der ehrgeizig-treuherzigen Sängerin Willie Bunterberg (Hanna Schygulla) zwischen Bumslokal und Showbühne, Widerstand und Führerempfang, geilen Nazis und scharfen Juden. Der Himmel hat viele Farben ... Rainer Werner Fassbinder, der in guter, alter Ufa-Tradition als »Spielleiter« figuriert, hämmert für seine schwülstige Großdeutschland-Revue recht wirksam in alle Tasten des von Douglas Sirk erfundenen Gefühlsklaviers. Abgewogene Erinnerungskultur sieht anders aus, aber wie sagte ein führender Nationalsozialist so schön: »Wenn ich das Wort ›Kultur‹ höre, entsichere ich meinen Revolver.«
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patcharisma 2010/07/14 01:02:57
Antwort löschenIch mag den Film auch nicht, kann ihm aber gewisse Faszination auch nicht absprechen.
Für diese scharfen Worte ist aber die Bewertung von 6,5 defintiv zu hoch, gell!
Joe Gillis 2010/07/14 01:06:18
Antwort löschenDas sind doch alles Komplimente ;)
patcharisma 2010/07/14 01:10:23
Antwort löschenSchwach, Joe! xD Haha...
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alanger 2010/07/14 10:07:21
Antwort löschenschön geschrieben.
fabel 2010/10/13 09:47:23
Antwort löschen"Es war einmal im Dritten Reich"
Herrlich....:)
patcharisma 2009/01/07 11:55:32
Kommentar löschenGut zu wissen, sind diese schrecklichen Jahre vorbei.
Ich meine jetzt nicht zwingend nur die Kriegsjahre, sondern die Endsiebziger plus, als uns diese "Autorenfilmer" in Deutschland mit einem bemühten Lehrfilm nach dem anderen übergossen & hier noch die Nervschraube ins Unermessliche damit anzogen, Hanna Schygulla trällern zu lassen.
Und die Platte hat sogar noch einen Kratzer drauf...
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alanger 2010/07/14 10:09:58
Antwort löschenmit dem deutschen autorenfilm dieser jahre hat das aber nun mal nix zu tun, mein bester.
8martin 2008/12/12 15:23:43
Kommentar löschenEs ist wohl Fassbinders spannendster Film, den er bis in kleine Nebenrollen mit den Größen des deutschen Films besetzen konnte. Die Altstars der Heimatfilme sind hier ebenso zu sehen, wie welche aus Hollywood. Der Meister selbst hatte in echter Hitchcock-Manier auch einen kurzen Auftritt. Es ist Fassbinder“ at his best“.
Die Handlung ist im 2. Weltkrieg angesiedelt: ein jüdischer Pianist, der im Untergrund von der Schweiz aus gegen die Nazis agiert verliebt sich in eine Sängerin, die mit dem Titellied Karriere macht und bei den Nazis ein und aus geht.
Mit beeindruckenden schnellen Schnitten verknüpft er geschickt mehrere Handlungsstränge miteinander z.B. den Song mit Kriegsszenen oder einer Massenschlägerei. Titelheldin Hanna Schygulla ist hier so sexy wie selten und dazu singt sie auch noch – gar nicht mal schlecht.
Das Problem: Künstler werden ohne ihr Zutun vor den mörderischen Karren des Nationalsozialismus gespannt. Sie sind keine Mitläufer, wollen nur Anerkennung und Ruhm. Die Frage ist: wie weit geben sie dem Druck des totalitären Systems nach? Bis zur Selbstaufgabe? Bis zu einem Karriereende? Bis zur Aufgabe ihrer großen Liebe? Dies beantwortet Fassbinder im Verlauf des Films und findet am Ende eine geniale, beeindruckende Antwort.
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Kubrick_obscura 2008/08/26 08:41:24
Kommentar löschenGroßes Historiendrama von Fassbinder, was von einer überragenden Schygulla getragen wird.
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alanger 2008/08/10 16:59:25
Kommentar löschen"schnulze mit totentanzgeruch" nannte goebbels das lied lili marleen.
der in englisch gedrehte film überzeugt als konsequente douglas sirk homage.
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annaberlin 2008/04/28 22:56:05
Kommentar löschenEin erstklassiges Werk von Fassbinder, die Schygulla in einer ihrer besten Rollen. Dass der Film, unüblich dem Neuen Deutschen Film, von Luggi Waldleitner produziert wurde (einem der größten deutschen Produzenten, dessen Karriere im Dritten Reich begann), erregte 1981 so manches Gemüt. Dies hat dem politischen Statement des Films jedoch keinen Abbruch getan.
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rkuehne 2008/04/24 07:03:36
Kommentar löschenGuter Film über die Macht von einfachen Dingen wie einem emotionalen Lied in einem totalitären Staat. Etwas störend fand ich die schlechte synchronisierung der Schauspieler, auch wenn ich nicht verstanden habe, warum überhaupt synchronisiert wurde. Ansonsten überzeugt der Film mit überwiegend starken Schauspielern und einer tollen Bildsprache.
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