Little Buddha

Little Buddha (1993), GB/FR
Laufzeit 140 Minuten, FSK 6, Drama, Historienfilm, Kinostart 17.02.1994

3.7 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.7 Community
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4 Kommentare
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von Bernardo Bertolucci, mit Keanu Reeves und Bridget Fonda

Der tibetanische Mönch Lama Norbu glaubt, in dem achtjährigen Amerikaner Jesse die Reinkarnation seines Lehrmeisters gefunden zu haben. Er reist nach Seattle, um ihm von den Lehren Buddhas zu berichten. Er erzählt dem Jungen die Geschichte Siddhartas, der vor 2.500 Jahren allen Luxus und Reichtum aufgab und auf dem Höhepunkt seines asketischen Daseins zu Buddha wurde. Norbu überredet Jesses Eltern, ihr Kind in ein Kloster nach Buthan zu schicken, wo es einer Prüfung unterzogen werden soll.

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Kritiken (1) — Film: Little Buddha

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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2.0Ärgerlich

Majestätisch eingefangene Parabel über universelle Vergänglich- und Glückseligkeit, die zwischen ominös blaustichigen (also sehr bösen) und ominös gelbgetunkten (also sehr guten) Lebensvorstellungen überaus ungelenk hin- und herspringt. Eine zähflüssige Landschaftspostkarte buddhistischer Religion zahlreicher banaler 1-Satz-Glückskeksbotschaften, zuckersüßer Rührseligkeiten und planlos umherirrender Akteure, von denen Keanu Reeves in der Rolle des Siddharta Gautama stets grinsend, aber seltsam abwesend daherkommt, Chris Issak stereotyp charakterisiertes Anhängsel und Bridget Fonda weinerliche Zicke ist. Sie glaubt, er zweifelt, er glaubt doch - zusammen entstammen beide höchstwahrscheinlich der verstaubten Klischeekiste, auf dessen Deckel "ausgelutschtes Elternmodell" draufsteht. Auch sonst überzeugt Bertoluccis spirituelles Augenschmauskino höchstens als medikamentöse Einschlafhilfe. Außer wunderschöner Musik (Ryūichi Sakamoto) hantiert der italienische Regisseur mit grenzdebilen Special-Effects, nervigen Kids und bloßem Reanimieren einer allseits bekannten Gutenachtgeschichte für oberflächliche Hobbybuddhisten, wo weder Wahrheiten erwähnt noch Teetassen-Analogien fundiert erklärt werden. Dem wesentlich spannenderen Ethikhefter, Klasse sieben oder acht, sei der Vorzug gegönnt.

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fabel

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"Auch sonst überzeugt Bertoluccis spirituelles Augenschmauskino höchstens als medikamentöse Einschlafhilfe."
Absolut treffend! :)



Kommentare (3) — Film: Little Buddha

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*Louna*

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für jeden der sich für den Buddhismus interessiert ist dieser Film wirklich schön!
Abzüge gibt es meiner Meinung nach nur in dem Bereich wie "Special Effects", wobei hier auch nur im minimalen Bereich, da der Film nun schon fast 17 Jahre auf dem Buckel hat...
Wie gesagt, für jeden der sich die Geschichte von Siddharta mal ansehen möchte ein durchaus empfehlenswerter Film.

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northernwinds

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Bewertung5.0Geht so

Zum Teil gute Bilder, und sympathische tibetanische Mönchsdarsteller. Ein netter Film, sicherlich. Seicht und weichgespült, aber nett.

Minuspunkte gibt es für:
1) Keanu Reaves ("geboren wurde Siddhartha im alten Indien" ... nun, Keanu Reeves sicher nicht. Und wirkt auch total abschreckend in der Rolle, die er aber nun nicht soo schlecht spielt)
2) die gruseligen Special Effects (die Szene unter dem Baum), und dann noch die "Blau"-Szenen vs. die "Orange"-Szenen -- ein wenig wie CSI
3) doch erhebliche Längen, die mir unnötig schienen
4) Die Darsteller der Conrads aus Seattle. Die waren sooo gruselig Kevin-Allein-Zuhaus-ig, *schauder*

Empfehlenswert für Abende an denen man die guten Filme für seine Frau aufnehmen muss um sie dann ein anderes Mal zu sehen, und die guten Serien erst 21:15 anfangen... die man aber dann auch besser aufnimmt damit meine Frau die auch mitgucken kann... Und bevor man halt den Abwasch erledigt...

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fabel

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Motto was für den Reliunterricht gilt, gilt auch für diesen Film:
Er langweilt mich!
Dazu fragte sich die ganze Klasse, was es mit dem komischen blauen Farbton aufsich hatte.
Zur Verstärkung der Atmosphäre ?
Ja, dann ist es aber gründlich misslungen.

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