Little Children
Little Children (2006), US Laufzeit 136 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 26.04.2007
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2118 Bewertungen
67 Kommentare
Keine ?
von Todd Field, mit Kate Winslet und Patrick Wilson
Sarah (Kate Winslet) hasst es auf dem Spielplatz zu sitzen. Dort, wo die anderen Mütter tratschen und ihr das Gefühl geben, keine gute Mutter zu sein. Zum Beispiel, wenn sie einmal wieder vergessen hat, einen Snack für ihre kleine Tochter Lucy einzupacken. Einziges Highlight der Desperate Housewives scheint der von ihnen titulierte Prom-King zu sein, der mit seinem Sohn Aaron ab und an auftaucht. Als Sarah mit dem schönen Brad (Patrick Wilson) ins Gespräch kommt, werden beide umgehend von einer sexuellen Anziehungskraft aneinander gefesselt.
Hintergrund & Infos zu Little Children
Kate Winslet, Jennifer Connelly und Patrick Wilson spielen die Hauptrollen in Little Children, dem jüngsten Werk des Filmemachers Todd Field. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tom Perrotta und handelt von einer Handvoll Menschen, deren Leben sich auf den Spielplätzen, Schwimmbädern und Straßen ihrer kleinen Gemeinde auf überraschende und möglicherweise gefährliche Art kreuzen.
Little Children war 2007 für drei Oscars nominiert (Kate Winslet als Beste Darstellerin, Jackie Earle Haley als Bester Nebendarsteller und Todd Field sowie Tom Perrotta für das Beste Drehbuch), konnte aber davon keinen einzigen gewinnen. Kate Winslet war darüberhinaus für einen Golden Globe, den BAFTA, vom Chicago Film Critics Circle sowie zahlreiche weitere lokale Festivalpreise nomniniert. Auch Jackie Earle Haley konnte sich neben dem Oscar über etliche Nominierungen freuen und wurde von der New York Film Critics Society, dem Oklahoma Film Critics Circle Awards und den Online Film Critics und weiteren Festivals wie dem San Francisco Film Critics Circle als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Der Komponist Thomas Newman wurde darüber hinaus von der L.A. Film Critics Association für den Besten Soundtrack ausgezeichnet. (OMDB)
Cast & Crew
-
Todd Field
-
Kate Winslet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Pierce
-
Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brad Adamson
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Jennifer Connelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kathy Adamson
-
Gregg Edelman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Pierce
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Sadie Goldstein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lucy Pierce
-
Ty Simpkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aaron Adamson
Regie
Schauspieler
-
Noah Emmerich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Larry Hedges
-
Jackie Earle Haley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ronnie J. McGorvey
-
Phyllis Somerville
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) May McGorvey
-
Helen Carey
-
Catherine Wolf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marjorie
-
Mary B. McCann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Ann
-
Trini Alvarado
-
Marsha Dietlein
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Chance Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pete Olafson
-
Todd Field
-
Tom Perrotta
- Genre
- Tragikomödie, Sozialdrama, Satire, Romanze, Ehedrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart, Sommer
- Ort
- Boston, Kleinstadt, Vorstadt, Vorstadt-Idylle
- Handlung
- Affäre, American Football, Betrogene Ehefrau, Betrogener Ehemann, Bourgeoisie, Bürgerwehr, Ehe, Ehebruch, Ehefrau, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehekrise, Ehemann, Ehepaar, Ehestreit, Entlassung aus dem Gefängnis, Ex-Polizist, Familie, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Freibad, Hausfrau, Hausmann, Internet, Jura, Jurist, Kastration, Kinder, Kleinkind, Liebhaber, Mannschaft, Masturbation, Megaphon, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Männerfreundschaft, Paartherapie, Persönlichkeitsstörung, Pornographie, Prüfung, Psychopath, Pädophilie, Regisseur, Roman, Schaukel, Scheidung, Schwiegermutter, Skateboard, Spielplatz, Studium, Sturz, Treppensturz, Unfall, Untreue, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Verheirateter Liebhaber, Verlassen der Familie, Verlierertyp, Vernachlässigung in der Ehe, Vorstadt-Idylle
- Stimmung
- Ernst, Geistreich, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Little Children
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Kritiken (10) — Film: Little Children
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenJa und Nein!
Ja, "Little Children" ist trotz aller unten angebrachter Kritik sehenswert, schon alleine wegen der gut aufgelegten Schauspielerriege und der locker-leichten Inszenierung des Films.
Nein, "Little Children" ist in der Quintessenz auch nicht mutiger als alle anderen Versuche sich dem amerikanischen Vorstadtleben zu nähern. Field bedient sich der gleichen Ressentiments gegen die nach außen intakte, nach innen zerstörte Idylle der amerikanischen Mittelschicht, mit denen schon Mendes bei "American Beauty" punkten konnte. Was dessen Lolita-Thema war, ist hier der Pädophilen-Subplot; ein vermeintlich gewagter, schlussendlich aber doch kalkulierter Tabubruch, der für ein bisschen Ziehen in der Magengegend sorgen soll. Es ist diese Omnipräsenz an Problemen hinter jeder Haustür, dieses unbedingte und erzwungene Aufbegehren gegen ein vermeintlich reaktionäres Familienbild, der Hang Satire nur durch übermäßiges Überspitzen deutlich machen zu können - kurzum, es ist das Drehbuch und dessen Intention, was "Little Children" unsympathisch macht.
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Hungerkünstler 2010/12/03 18:24:01
Antwort löschenFür meine Begriffe nicht nur unsympathisch,, sondern konstruiert wirkend, geschraubt und und unnatürlich in der Diktion.
Delonghi 2011/06/15 20:16:13
Antwort löschenja ne is klar
Elisabeth Maurer
Kommentar löschenZwischen Funktionieren und Scheitern der menschlichen Gemeinschaft liegt ein schmaler Grat, so scheint es zumindest in dieser Analyse einer amerikanischen Vorstadtgemeinde. Daher werden schon die Kinder von klein auf einem strengen Regelwerk unterworfen und vor Einfluß von andersartigem geschützt. Verhaltensweisen, die minimal von den Gesetzen dieser Welt abweichen, wird immer mit panischer Furcht begegnet. Diese ist die Urangst, die im Grunde alle Charaktere des Films bestimmt. Es ist die im Kindesalter eingeimpfte Furcht davor, die Eltern durch falsches Verhalten zu erzürnen, womöglich sogar ihre Liebe zu verlieren. Im Laufe des Lebens wird die Angst nicht mehr so sehr auf die Eltern bezogen, mehr auf die Gesellschaft oder andere moralische Instanzen. Aber der Titel des Films deutet es an, alle Menschen tragen dieses Gefühl mit sich und alle fühlen sich in bestimmten Situationen wie kleine Kinder. So wird das sture Festhalten an den tradierten Regeln zum einzigen Weg, nicht in Ungnade zu fallen, gut zu bleiben und geliebt zu werden....
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Todd Field’s Story ist unendlich facettenreich, was sich schon am Grundton des Films festmachen lässt. Dieser ist nämlich keinesfalls der eines typischen Dramas, vieles spielt sich (vordergründig) auf einer entlarvend-überspitzten Ebene ab. Doch schon die erste Szene, in der ein Nachrichtensender über die Haftentlassung eines Pädophilen berichtet und Interviews mit besorgten Eltern einblendet werden, kontakariert diese in der Folge veranschaulichte Stimmung. Aber insgesamt gliedert sich die Geschichte des ‘Perversen’ Ronnie als nur eine Nuance in das Gesamtbild des Pseudo-Vorstadtidylls ein, sie ist nicht etwa ihr propagandistischer Aufhänger, zu dem sie leicht hätte verkommen können. Das wahre Drama und die tiefe Tragik der Charaktere findet somit nicht im (allzu) offensichtlichen statt.[...]"Little Children" bleibt bei all den tiefgreifenden Entwicklungen, Beziehungen und Komplexität stets auch eines: uneingeschränkt unterhalsam. Keine Längen, einige optimal getimte Schmunzler bis Lacher und eine visuelle Vielfarbigkeit, das alles macht den Film sehr zugänglich und bietet seine immense emotionale Reichhaltigkeit quasi als einen Bonus, dem sich willige Zuschauer annehmen und Unwillige verschließen können und dennoch beiden einen großen Genuss beschert.[...]
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenRegisseur Todd Fields ("In the bedroom") hat einen ebenso aufrichtigen wie gelegentlich ironischen Film über den Wunsch nach Sicherheit und die Sehnsucht nach dem richtigen Platz im Leben gedreht. Und Kate Winslet, die als Sarah immer gekonnt auf der Kippe zum Unsympathischen balanciert, hat er eine der besten Rollen ihrer Karriere beschert.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen“Little Children” hinterließ bei mir einen faden Beigeschmack, bricht er doch ganz unkonservativ aus dem sonst üblichen “Wir haben ein Problem - wir lösen das Problem - wir haben ein Happy-End”-Schema heraus. Der Film birgt viele Momente, die eine unterschwellige Spannung beinhalten. Vor allem das Gefühls-Chaos, das Ronnie hinterlässt, wirkt noch lange nach. Wie soll man mit solchen Menschen umgehen? Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Sicherlich, aber wer möchte mit seinen kleinen Kindern direkt neben einem Menschen wohnen, der von allen als “tickende Zeitbombe” tituliert wird?
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenDie Schwachstellen des Drehbuchs fallen in der Gesamtschau nur deshalb nicht stärker ins Gewicht, weil die Schauspieler und allen voran Kate Winslet mit vollem Einsatz dagegen halten. Winslet ist trotz oder gerade wegen ihrer mittlerweile fünf gescheiterten Oscar-Anläufe eine der ganz Großen im Charakterfach, der es wie nur wenigen gelingt, auch in mittelmäßigen Produktionen regelmäßig zu glänzen. Ihre mutige Darstellung der heimlosen Sarah holt das Maximale aus den Vorgaben der Rolle heraus.
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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschenMit visueller Wucht und geballter erzählerischer Kraft entfaltet Field einen ganzen Mikrokosmos aus kleinen und großen Dramen, welche äußerst lebensecht die Liebe, Lust und das Leid der verschiedenen Protagonisten vermitteln. Dabei nimmt sich der Regisseur die Zeit, eingehend das Verhalten seiner einzelnen Figuren zu studieren.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenTodd Fields "Little Children" erinnert an Filme wie "American Beauty" von Sam Mendes oder "Der Eissturm" von Ang Lee, lebt aber von einem eigenständigen und weitaus weniger hoffnungsfrohen Ansatz. Dem Regisseur gelingt das Kunststück, humorvolle Szenen in eine düstere Grundstimmung einzubetten, die von Anfang an das Gefühl vermittelt, dass die Geschichte in der ein oder anderen Katastrophe enden muss. Die großartigen Darsteller, allen voran Kate Winslet und Jackie Earle Haley, sorgen für ein bewegendes Kinoerlebnis, das zum Lachen, zum Weinen und Nachdenken anregt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenSchön das wir drüber gesprochen haben. Ziemlich geschwätzige Suburbia-Satire mit großartigen Darstellern und dem wahrscheinlich differenziertesten Pädophilen der Filmgeschichte. Leider stellenweise erschreckend unsubtil. Die Off-Erzählung verfehlt ihren Zweck nach einigen Längen auch um Haaresbreite. Nett.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenVerstörender Film, der nicht bei dem schwierigen Thema nicht vorurteilsbeladen verurteilend ist Kate Winslet spielt grandios. Der schwüle Sommer transportiert die aufgeladende Stimmung der vordergründingen Idylle perfekt.
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Kommentare (57) — Film: Little Children
Kommentar schreibenJoxcus 2011/10/04 17:16:28
Kommentar löschen"Little Children" ist ein Film der eher ruhigeren Töne, erweist sich aber als sehr aussagekräftig und entfaltet eine unglaubliche Nachwirkung beim Zuschauer. Ein Machwerk, dass nur so von vielseitig gestalteten Figuren lebt, die allesamt ihre Stärken und Schwächen haben. Sie kämpfen mit sich selbst, verursachen große Missverständnisse untereinander und durchleben Achterbahnen großer Gefühle. Wir begleiten sie durch eine Welt, die nur so nach Problemlösungen schreit. Eine Welt, die äußerst real erscheint und in der ein Gut-vs-Böse-Schemata nach Filmende nur schwer auszumachen ist. Eine Welt, die aus Ängsten, Misstrauen, Zweifeln, Schmerzen, Überwindungen und Enttäuschungen besteht. Eine Welt, in der eine unbedeutende Abfuhr - die eine Person der anderen erteilt - eine Kettenreaktion üblen Ausmaßes bei vielen weiteren Personen verursacht. Eine Welt, in der Träume platzen und in der Gedanken an eine bessere Zukunft den letzten Halt geben. Eine Welt, die unserer schließlich gar nicht so unähnlich ist.
Mit der Zeit packt uns eine enorme Neugierde. Denn stets fragen wir uns, wie die Ereignisse wohl ausgehen mögen oder was als nächstes passieren wird. Ein Film, den man nicht einfach nur sieht, sondern mit jedem Atemzug hautnah miterlebt. Danken muss man an dieser Stelle dem Darstellerensemble, das hier durchweg überzeugt und dem Film die geforderte Authenzität gibt.
"Little Children" ist bewegend, realitätsnah, dramatisch, schonungslos und trifft den Nerv der Zeit, ohne dabei im Kitsch oder im Happy End zu versinken. Doch das macht ihn erst so unheimlich gut und überzeugend. Wer also ein eingängiges und gesellschaftskritisches Beziehungsdrama sucht, wird hier fündig werden. Thumbs up!
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Birgisson 2011/09/27 15:08:54
Kommentar löschenIch kenne das Buch leider nicht, dennoch kommt mir der Film zu unklar rüber. Er wirkt über große Strecken eher wie moderne Märchen, wie z.B. Big Fish oder auch Amelie, was natürlich auch dem Erzähler zu zu schreiben ist.
Mit dem Auftreten des Päderasten Ronnie verfällt der Film aber sehr ins düstere und bedrohliche. Hier wirken meiner Meinung nach viele Szenen zu konstruiert und überspitzt. Die Schauspieler sind durchgängig ziemlich gut und schaffen es gut die teilweise extreme Ausweislosigkeit glaubhaft darzustellen.
Das Ende hat mir ebenfalls nicht gut gefallen, setzt aber den vorher gewählten Kurs konsequent fort. Leider eher Durchschnittsware.
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SoulReaver 2011/09/12 17:21:38
Kommentar löschen„Bitte sei ein braver Junge.“
Indie-Regisseur Todd Field's gelingt 2006 ein ironischer und doch bitter-böser Blick in die wahren Gesichter ein scheinbar amerikanischen Vorstadt-Idylle. Die Romanverfilmung 'Little Children' wurde für 24 internationale Filmpreise Nominiert, davon 3 Oscars und konnte 11 Preise gewinnen.
Es geht um drei Familien deren Leben mehr oder weniger verbunden werden. Die unglückliche Sarah, beginnt eine Affäre mit dem attraktiven Brad, der auf dem Spielplatz von den anderen Müttern nur 'Der Ballkönig' genannt wird. Die beiden werden mehr und mehr von der Umgebung und auch von Brad's Frau Kathy ertappt. Dann wäre da noch der Pädophile Ex-Häftling Ronnie der mit seiner Mutter zusammen lebt und vom ehemaligen Polizisten Larry jeden Tag aufs Neue Schikaniert wird. Eine zu Anfang harmonisches Zusammenleben gerät immer mehr und mehr ins Wanken bis sie endgültig zu stürzen droht.
Die satten und klaren aber doch unterkühlten Bilder passen sich dem Grundton bzw. der Grundstimmung des Films grandios an. Der leise und unaufdringliche Score von Thomas Newman ist ebenfalls sehr passend und untermalt die Szenen immer unscheinbar aber doch kraftvoll.
Todd Field's der selbst Erfahrungen als Schauspier hat, beweist ein mehr als starkes Händchen in der Schauspielerwahl und hat eine großartige Besetzung für 'Little Children' gefunden. Kate Winslet als Sarah Priece bekommt die größte Rolle zugesprochen. Sie ist in ihrer Ehe nicht mehr glücklich, vor allem als sie herausfand wie sich ihr Mann am PC beschäftigt. Sie geht eine Affäre mit dem Jura-Studenten Brad Adamson, gespielt von Patrick Wilson, ein. Brad kümmert sich eher um das Kind und scheint das "schwächere" Geschlecht der Ehe zu sein. Gespielt wird Brad's Frau von Oscar Preisträgerin Jennifer Connelly. Ihre Figur Kathy scheint die Hosen in der Beziehung anzuhaben und kommt Brad und Sarah mehr und mehr, dabei eher zufällig auf die Schliche. Alle drei bringen in ihren Rollen herausragende Leistungen und füllen ihre Charaktere vollständig aus. Aber auch die Nebenrollen sind glänzend besetzt. Jackie Earle Haley spielt den Pädophilen Ronnie der frisch aus dem Gefängnis kommt. Jackie Earle Haley scheint für die Rolle des Außenseiters geboren zu sein und spielt jede Facette seines Charakters unglaublich intensiv und ausdrucksstark aus. Genau wie Kate Winslet wurde er mit einer Oscar Nominierung belohnt. Auch Noah Emmerich als Ex-Polist Larry, der oft vor Ronnie's Haus lauert um ihn schikanieren zu können, bringt eine großartige Leistung und vor allem die Spielplatzszene mit Jackie Earle Haley ist genial gespielt.
Mit 'Little Children' zeigt uns Todd Field einen Blick in die scheinbar heile Welt. Da muss man auch die Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Denkweisen unterscheiden. Würde man einen deutschen Film über solch ein Thema machen, würde das natürlich ganz anders angegangen werden. 'Little Children' zeigt uns mit einem leichten Augenzwinkern die amerikanische Spießigkeit und Prüderie und man muss des Öfteren schmunzeln. Auf der anderen Seite ist 'Little Children' ein bitterer und ehrlicher Film. Rund um die Themen Schikane, Verlangen, innere Rebellion, Liebe und Hass. Er lässt das scheinbar standhafte System immer mehr einstürzen und Field‘s inszeniert einige der besten Film-Momente überhaupt. Sofort in den Kopf schießen dürfte die Freibadszene mit Ronnie. Oder auch die hochemotionale und herausragend gespielte Szene in der Ronnie den Abschiedsbrief seiner ihn liebenden Mutter liest, die auch zu ihm gestanden hat, obwohl er Pädophil ist. 'Little Children' ist voll von genialen Szenen die einem noch lange im Gedächtnis bleiben.
Fazit: Mit 'Little Children' präsentiert Todd Field uns einen kleinen Film mit gigantischer Nachwirkung die den Zuschauer nach lange danach packen kann. Aufgrund der Mischung aus Ironie und todernsten Szenen bleibt einem das Lachen des Öfteren im Halse stecken. Ein hervorragendes Drehbuch, grandiose Schauspieler und die fantastische Inszenierung machen 'Little Children' zu einem der besten und auch schwersten Filme überhaupt.
„Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, die Zukunft allerdings kann ganz anders werden. Und irgendwo muss es ja anfangen.“
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
Prechtl 2011/09/12 18:03:53
Antwort löschenWow, da hast du mich direkt neugierig gemacht!
SoulReaver 2011/09/12 18:54:47
Antwort löschenDu wirst es nicht bereuen!
Dani95 2011/09/12 18:56:02
Antwort löschenJa, mich auch!
Andy Dufresne 2011/09/12 20:38:15
Antwort löschenUnd mich wieder(einer der vielen Filme die ich schon im Kino sehen wollte und es bis heute nicht hinbekommen hab sie anzuschauen).
SoulReaver 2011/09/12 21:00:18
Antwort löschenAndy, Andy, Andy... Mhm :D
Andy Dufresne 2011/09/12 21:47:06
Antwort löschenNa gut, ich gebe es zu: Ich hab noch nie einen Film gesehen,alles was ich hier jemals geschrieben habe ist erfunden oder geguttenbergt! (So, das wolltest du doch hören,oder ?;DD)
SoulReaver 2011/09/12 21:54:44
Antwort löschen:DDD Endlich! Ich dacht schon du gibst es nie zu :D. Aber mal im Ernst, du hast auch genügend Sachen gesehen, die ich noch unbedingt sehen will. Das gleicht sich irgendwo aus.
Andy Dufresne 2011/09/12 22:06:07
Antwort löschen:DD Ja da ist sicher was dran,die letzten Tage kamen halt nur meine (noch nicht gesehenen Film-) Leichen aus dem Keller...Und dann hast du deine Leiche auch noch zum 30.09 bestellt...Das ist etwas zu viel gewesen...:DD
SoulReaver 2011/09/12 22:12:45
Antwort löschenIch hoffe ich hab dich nicht zu sehr eingeschüchtert? :D
Andy Dufresne 2011/09/12 22:17:29
Antwort löschenUm einen Dufresne einzuschüchtern braucht es erheblich mehr,wir Andy´s haben brutale Nehmerqualitäten und sind bockelhart im Austeilen...Also: Nein. :DD
SoulReaver 2011/09/12 22:20:51
Antwort löschenDann bin ich beruhigt. Und schau gefälligst mal in dein Gästebuch! :D
Andy Dufresne 2011/09/12 22:24:07
Antwort löschenUuuuuaaaah richtig...hatte Youtube schon offen und bin dann aber schnell was einkaufen gegangen...Ich schau es gleich an,kenne es nämlich noch nicht...
SoulReaver 2011/09/12 22:45:04
Antwort löschenAber bitte! Und dann im GB antworten, sonst artet das hier wieder aus :D
Andy Dufresne 2011/09/12 22:49:08
Antwort löschenÄääähhhh Shyamalan oder was?! ;D Hab schon ins GB geschrieben...
SoulReaver 2011/09/12 22:57:25
Antwort löschenIch schreib die Tage jetzt auch nochmal ne Kritk zu nem Shyamalan. Du bringst mich einfach dazu xD. Muss mir nur noch überlegen, zu welchem. Ich denke mal 'The Sixth Sense'.
Andy Dufresne 2011/09/12 22:59:04
Antwort löschenDann will ich aber auch ne Widmung/Erwähnung haben !;D
Alle 18 Antworten zeigen
SoulReaver 2011/09/12 23:00:52
Antwort löschenbekommst du :D
Andy Dufresne 2011/09/12 23:03:57
Antwort löschenNa da freu ick mir aber :DDDD
Spielberg_Fan 2011/09/12 15:38:13
Kommentar löschenExzellentes besetztes und gespieltes Drama, das wie schon so manch anderer Film vorher, einem das biedere amerikanisch Vorstadtleben vor Augen hält, nur um einiges beeindruckender. Ja, „Little Children“ bringt vielleicht nicht neuartige dramatische Elemente zum Vorschein, aber weiß wie man so eine Episode aus dem Leben richtig erzählt. Ehebruch, Pädophilie, verlorene Träume und einfach das Gefühl, dass man im Leben etwas verpasst hat, weil man doch rechts abgebogen ist. Alles Themen, die jeden erwischen können, wenn er seine Fuß vor die Haustüre setzt. In allen diesen Lebenssituation fühlt man sich verloren und hilflos, eben wie ein kleines Kind. Aber auch wenn man diese Stationen im Leben durchläuft, so gibt es am Schluss doch manchmal die Einsicht und die Chance noch einmal zu wenden bzw. aus seiner bestehenden Situation das Beste herauszuholen.
Nicht mehr und nicht weniger will uns dieser kleine Film mit großer Wirkung sagen. Der hörbuchartige Erzähler und der Score aus der Feder von Thomas Newman wirken dabei doppelt so gut auf den Zuschauer ein. Perfektes Kino aus Hollywood, wie es selten kommt.
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Hooded Justice 2011/09/04 13:40:27
Kommentar löschenWer ist schuldig und wer ist böse? Oder wer ist unschuldig?
Es scheint die perfekte Welt zu sein. Der perfekte Ort für unsere Kleinen. Spielplätze, Parks und Verkehrsberuhigte Straßen. Bis der Perverse kommt. Bis sich der Ballkönig in ihr Herz tanzte. Bis sich irgendwie alles dreht und wendet und die längst herrschende Unzufriedenheit ans Licht kommt.
LITTLE CHILDREN ist grandios. Und es ist nicht nur der Familien- und Sexualkonflikt, das Betrügen, die Sünden und die unerfüllte Begierde allein, die ihn mit seinen Themen zu diesem Kunstwerk machen, sondern es ist seine beispiellose Umsetzung. Die hörbuchartige Erzählung im Sinne eines filmischen Romans. Kate Winslet und Patrick Wilson am Hintergehen. Jackie Earle Haley am Wahnsinnigsein, aber vielmehr Wahnsinnigwerden. Alles ist authentisch. Nichts wirkt gespielt. LITTLE CHILDREN ist grandios. Verdammt tiefgängig.
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JohnnyKee 2011/08/30 15:54:48
Kommentar löschenRebellion in der Vorstadt. Erwachsene Menschen auf der Suche nach Freiheit und der Erfüllung. Affären hinter verschlossenen Türen. Demütigungen auf der Straße. Wo Hausfrauen bis ins kleinste Detail ihr Leben planen und sich mit der Trostlosigkeit zufrieden geben. Verlangen ohne zu bekommen. Begehren ohne anzufassen. Stechende Blicke auf den Wunsch und auf das Hassobjekt. Verachtung, Isolierung, keine Worte mehr. Langsam beginnen sie sich zu wehren, die Träumer. Mit schlimmen Konsequenzen.
Es tut genau da weh wo es weh tun sollte. Die Ereignisse bleiben dem Zuschauer im Halse stecken. Betörende als auch verstörende Bilder umschmeicheln die Augen des Zuschauers, stets die erschütternde Botschaft im Hinterkopf. Die Geschichte fesselt dich an deinen Sitz, zeigt dir alles, benutzt dich, missbraucht dich, endet wenn du völlig fertig bist. Langsam nimmt das Geschehen fahrt auf ehe es mit voller Wucht zuschlägt und erschütternde und verzweifelnde Tatsachen mit sich bringt die einen nicht mehr loslassen. Vorstadtgeschichten, Ich liebe sie! So tragisch, heikel und explizit sie auch sein mögen. Ein kleiner Film mit einer enormen Sogwirkung. Ein Volltreffer der schmerzt!
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xXxWantedxXx 2011/09/01 14:17:38
Antwort löschenVielleicht sollte ich dem Film noch eine zweite Chance geben. Fand den beim ersten Mal nur mittelmäßig, aber deine Kritik macht mich neugierig ;)
JohnnyKee 2011/09/01 17:06:03
Antwort löschenDanke euch :D
@Wanted: Auf jeden Fall! ^^
Milchmädchenrechnung 2011/08/15 14:16:42
Kommentar löschenEhebruch, Pädophilie, Vorstadtängste und die dazugehörigen Verhaltensmuster so menschlich zu beleuchten, ist vielleicht nichts Neues, aber trotz dessen Sehenswertes. Am meisten mochte ich an dem Film, dass ich ihn, bis zu letzten Minute, nicht vorhersehen konnte.
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agynessa 2011/07/17 12:00:23
Kommentar löschenSchluchtz so spielt das Leben
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NipaahNeko 2011/05/08 21:58:54
Kommentar löschenfür mich war der film etwas langatmig und ...langweilig. ich konnte ihn mir nicht bis zum schluss ansehen. er hatte zwar gute themen am start, die mich sehr an american beauty erinnert haben sprich lolita --> pädophilie, ausleben der bedürfnisse in einer affäre weil die ehe nicht funktioniert und doch versucht man diese kleinstadtidylle aufrechtzuerhalten. um keinen preis auffallen. wie gesagt man hätte viel aus dem stoff machen können, siehe american beauty, doch mich hat das ganze nicht wirklich gepackt. vor allem hat der erzähler aus dem off mich wirklich genervt, denn er hat nicht nur altkluge weisheiten ausgesprocehn sondern auch noch das ganze kommentiert und schlüsse, die man sich selber ergründet und bildet, bereits verraten. und ich denke die fähigkeit, selber auf etwas zu kommen, selber eine schlussfolgerung zu ziehen, dieser große aaaahhh-effekt, ist doch das, was einen film so spannend macht und dem man dann so gerne folgt. mich konnte der film jedenfalls nicht begeistern. habe mir mehr erhofft durch die kritiken und die verbindung zu american beauty, einer meiner lieblingsfilme.
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Jean D´Ark 2011/05/01 20:33:37
Kommentar löschenWir sind wer wir sind, auch wenn dies oft nicht im Einklang mit dem ist, wer wir sein wollen. Der Versuch sein Leben zu ändern, kann gelingen, oder aber auf schmerzhafte Weise aufzeigen welche Wege wir nicht gehen können, oder uns zurück führen an das was wir hatten. Manchmal ist das verlieren genau der Schritt den wir gehen müssen um wiederzufinden um zu spüren was wir haben und was wir ertragen können.
Ich glaube, das ist was uns dieser plätschernde, aber durchaus treibende Bach der Romanerie sagen möchte und ich habe allzugern dem Fluß über die Unebenheiten des Lebens zugehört.
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*frenzy_punk<3 2011/03/01 16:14:31
Kommentar löschenTodd Field nimmt sich, ebenso wie Mendes in "American Beauty" dem amerikanischen Vorstadtleben an. Doch wird "Little Children" im Gegenzug zu Mendes' Werk, niemals langweilig. Field lässt dem Zuschauer Zeit, sich den Charakteren anzunehmen, sie zu verstehen und ihre Schritte nachzuvollziehen. Die Atmosphäre ist sehr ruhig, doch gibt das dem Interesse keinen Abklang. Auch die Musik von Thomas Newman ist sehr harmonisch und gefühlvoll und bietet so dem Zuschauer noch mehr die Möglichkeit, in das Geschehene einzutauchen. Die Schauspieler sind überragend, "Little Children" geht richtig auf mit seinem guten Cast. Besonders Kate Winslet bewies sich mal wieder und auch Jackie Earle Haley zählte wieder zu meinen Favoriten.
Gefühlvoll, ruhig und doch harmonisch erzählt uns Field verschiedene Geschichten aus dem Leben, die zwar nicht sehr unterschiedlich sind und doch ihren Reiz haben. Am Ende formt sich alles perfekt zu einem Ganzen und lässt die Protagonisten mit einem neuen Gefühl zurück, mit neuer Persönlichkeit und neuen Ansichten. Auch so fühlt sich der Zuschauer, als hätte er eine lange Reise hinter sich.
"Little Children" ist ein gelungenes Drama, das man ruhig mal sehen kann, hebt sich aber auch nicht sonderlich von der Menge ab. Trotzdem gut gelungene Unterhaltung mit rührenden und traurigen Momenten. Das Richtige für lange Regentage.
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empeer 2011/02/07 11:55:23
Kommentar löschenKeine übliche Liebesgeschichte, fesselnd und interessant, Abzug für ein paar Unglaubwürdigkeiten gegen Ende des Films z.B. der nicht ganz nachvollziehbaren Motivation der Wandlung mancher Protagonisten.
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BattlemasterIZ 2011/02/02 18:55:12
Kommentar löschenEin Fantastisches Filmdrama, Die Darsteller Kate Winslet & Jackie Earle Haley sind bei den Oscars 2007 Nominiert wurden (beste Hauptdarstellerin bzw. bester Nebendarsteller), schade das diese nicht noch gekrönt wurden.
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convera 2011/02/01 15:53:37
Kommentar löschenStory von American Beauty + Nervensäge von Requiem for a Dream + gefühlte Länge von Australia + Tausendfach-nackig-gesehene von Titanic = Little Children
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten
manitu17 2011/02/01 16:56:23
Antwort löschenEy:D welche Requiem for a Dream Nervensäge?:D
convera 2011/02/02 12:09:39
Antwort löschendu weißt genau welche ich meine :D
manitu17 2011/02/02 14:53:25
Antwort löschenachsooooo, ja:D voll vergessen, dass die bei Little Children auch mit drinsteckt^^
Schlegel 2011/02/03 20:08:25
Antwort löschengemein.
manitu17 2011/02/03 20:09:31
Antwort löschenich oder Sie?
convera 2011/02/03 22:12:28
Antwort löschenich glaub' ich
manitu17 2011/02/03 22:20:56
Antwort löschendoof:-/
Schlegel 2011/02/04 03:25:27
Antwort löschenWieso denn gleich doof? Ich mag den Film und finde den Kommentar gemein. Gönnt es mir einfach.
manitu17 2011/02/04 10:31:59
Antwort löschennich du. doof ist, dass Sie das auf Sich bezieht;-)
gönnen tu ichs dir allemal, ich fand den auch besser^^
convera 2011/02/04 15:26:54
Antwort löschen:D :D
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manitu17 2011/02/04 22:27:46
Antwort löschenwieso lalchst Du jz?^^
kamerakind 2011/02/21 20:13:20
Antwort löschenJennifer Connelly als Nervensäge zu bezeichnen ist mir völlig unverständlich.
afitna 2011/01/23 21:57:24
Kommentar löschendie Jämmerlichkeit und Vorteile scheinen eine Hauptkomponente zu sein, und regen an, über die eigenen Unzulänglichkeiten nachzudenken. Selbstkritik zu üben.
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Puni 2011/01/13 16:10:01
Kommentar löschenNeben "21 Gramm" die Drama-Referenz des 00er Jahrzehnt. Melancholisch, charmant, einfühlsam und durchweg mit dem besten besetzt, was Hollywood an Charakterschauspielern zu bieten hat. Zudem durchweg denkwürdige Szenen, eine tolle Erzählweise und ein Ende, das dramatischer, schöner und nachdenklicher nicht hätte sein können. Wer sich diesen Film nicht ansieht, ist selbst Schuld. Auf gar keinen Fall irgendein schnulziger Liebesfilm, was manche auf den ersten Blick vielleicht denken könnten; hier steckt viel mehr drin. Meisterwerk, durch und durch.
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Kate Portman 2010/11/17 19:21:40
Kommentar löschenenglische originalfassung: eine tolle erzählerstimme :D
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Acry 2010/11/07 21:12:14
Kommentar löschenEin sehr schönes, authentisches Werk über das Leben in der Vorstadt, welches vielleicht nach außen hin glücklich aussieht, hinter der fröhlichen Fassade aber ziemlich bröckelt. Sowas hat man vielleicht schon tausendmal gesehen, aber es bietet dennoch genug Stoff für weitere tausend Filme.
Dieser Film zeigt sehr schön die alltäglichen Gegensätze im Vorstadtleben:
Zum einen haben wir die typischen Vorstadt-Klischees (beispielsweise die Frauen auf dem Spielplatz), zum anderen haben wir Sarah, die dort eher als Außenseiterin gilt und Brad, der untypischerweise als Hausmann tätig ist.
Dann gibt es noch Larry, der den pädophilen Ronnie wegen seiner Taten verurteilt und ihm das Leben zur Hölle macht, obwohl auch er in seiner Vergangenheit einen unverzeihbaren Fehler gemacht hat.
Der Charakter des Ronnie wird interessanterweise als hilflos und labil anstatt als böse und gewalttätig dargestellt, was noch einmal die ungerechtfertigte Stigmatisierung unterstreicht, denn alle Eltern behaupten, er wäre immer noch gemeingefährlich.
Außerdem präsentiert dieser Film ein recht frustrierendes Bild über die Ehe: Probleme werden nicht angesprochen, beide Partner leben in ihrer eigenen Welt (der eine arbeitet, der andere kümmert sich nur ums Kind) und sind unzufrieden. Allerdings wird auch sehr schnell klar, wie schwer es sein kann, aus dem unglücklichen, andererseits aber auch sicheren Alltag auszubrechen.
Kann man die Verantwortung seinem Ehepartner und der Kinder gegenüber einfach zurücklassen? Ist es wirklich richtig, ein „neues Leben“ mit der Affäre zu beginnen, oder stellt sich auch dort nach ein paar Jahren alles als eintönig heraus und man wünscht sich sein altes Leben zurück? Ist es somit nicht besser, die Affäre einfach nebenbei weiterlaufen zu lassen – so hat man beides: abenteuerliche Leidenschaft auf der einen Seite, die Sicherheit der Ehe und Familie auf der anderen.
All diese Fragen beantwortet „Little Children“ nicht. Der Film gibt lediglich Denkanstöße, denn für solche Fragen muss jeder seine eigene Antwort finden.
Letztendlich sind wir doch auch als Erwachsene nur „little Children“ mit kindlichen Bedürfnissen, auf der Suche nach Geborgenheit, Liebe, Abenteuer und Abwechslung.
Das, was man jahrelang als richtig angesehen hat, kann im nächsten Moment durch eine Begegnung o.ä. auf einmal falsch erscheinen: Man sieht etwas neues, will es haben; denkt zunächst weder über Konsequenzen noch über Richtigkeit nach, genau wie ein Kind, das unbedingt ein Eis möchte, obwohl es vielleicht gar keinen Hunger hat oder ohne dieses Eis letztendlich glücklicher wäre. Man weiß es eben nicht, bevor man es nicht ausprobiert hat. Genau dies denken sich auch Sarah und Brad. Und so beginnt für beide ein neues, spannendes Leben; gleichzeitig bahnt sich aber auch die Tragödie an: Früher oder später müssen sie sich entscheiden, welchen Weg sie endgültig einschlagen wollen.
Todd Field hat den gesamten Film überzeugend inszeniert. Fast jede Szene beinhaltet Querverweise und auch die Bildsymbolik war sehr passend. Am emotionalsten sind u.a. die Szene im Bücherclub und die Liebesszenen, die eine fast übernatürliche Authentizität versprühten. Dies liegt sicher auch daran, dass Kate Winslet eine großartige Schauspielerin ist. Sie ist einfach prädestiniert für Rollen wie die der Sarah.
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Filmkenner77 2010/09/24 18:35:33
Kommentar löschenGroßartig gespieltes, tiefgründiges Gesellschaftsdrama um Schuld, Sühne und Vergebung.
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Panta.Rhei 2010/10/10 16:57:44
Antwort löschenwas hat dir den am Film nicht gefallen, da du nur eine 7 gegeben hast?
Filmkenner77 2010/10/10 19:11:18
Antwort löschenNun, zu den oben genannten Aspekten kommt hinzu, dass der Film natürlich in der Charakterzeichnung manchmal die Holzhammermethode verwendet, damit auch der Begriffsstutzigste erkennt, dass die Akademikerin keine Lust mehr hat, das Heimchen am Herd zu spielen. Prompt sucht sie sich einen Liebhaber, um aus ihrer kaputten Ehe auszubrechen. Damit auch jeder weiss, dass die Liebe zwischen den Eheleuten erkaltet ist, darf der Mann dann noch auf pornographischen Internetseiten seine Lust befriedigen. Der Pädophile begibt sich natürlich ins Freibad, um seine krankhafte Lust zu befriedigen, obwohl er doch wissen müsste, dass ihn dort jeder kennt. Und der frustrierte Ex-Cop erfährt am Ende eine 180 Grad Wandlung, die nicht unbedingt glaubwürdig erscheint. Die Botschaften in Film sind meistens sehr deutlich und manchmal nicht gerade subtil verpackt. Deshalb ist der Film, der durchaus auch mal die eine oder andere Länge hat, zwar sehenswert, aber in meinen Augen nicht herausragend. Wie gesagt, die Schauspieler machen ihre Sache gut, aber die Charakterzeichnung hätte ich mir anders und teilweise weniger klischeehaft gewünscht.
DasSchwein 2010/09/23 01:04:03
Kommentar löschenGeschichte über die Abgründe/Sehnsüchte/Ängste und Freuden des Menschens im ewigen Alltag gefangen. Wurde mitgerissen und überzeugt von der Story und der schauspielerischen Leistung.
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