Little Children
Little Children (2006), US Laufzeit 136 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 26.04.2007
32 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2307 Bewertungen
72 Kommentare
Keine
von Todd Field, mit Kate Winslet und Patrick Wilson
Sarah (Kate Winslet) hasst es auf dem Spielplatz zu sitzen. Dort, wo die anderen Mütter tratschen und ihr das Gefühl geben, keine gute Mutter zu sein. Zum Beispiel, wenn sie einmal wieder vergessen hat, einen Snack für ihre kleine Tochter Lucy einzupacken. Einziges Highlight der Desperate Housewives scheint der von ihnen titulierte Prom-King zu sein, der mit seinem Sohn Aaron ab und an auftaucht. Als Sarah mit dem schönen Brad (Patrick Wilson) ins Gespräch kommt, werden beide umgehend von einer sexuellen Anziehungskraft aneinander gefesselt.
Hintergrund & Infos zu Little Children
Kate Winslet, Jennifer Connelly und Patrick Wilson spielen die Hauptrollen in Little Children, dem jüngsten Werk des Filmemachers Todd Field. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tom Perrotta und handelt von einer Handvoll Menschen, deren Leben sich auf den Spielplätzen, Schwimmbädern und Straßen ihrer kleinen Gemeinde auf überraschende und möglicherweise gefährliche Art kreuzen.
Little Children war 2007 für drei Oscars nominiert (Kate Winslet als Beste Darstellerin, Jackie Earle Haley als Bester Nebendarsteller und Todd Field sowie Tom Perrotta für das Beste Drehbuch), konnte aber davon keinen einzigen gewinnen. Kate Winslet war darüberhinaus für einen Golden Globe, den BAFTA, vom Chicago Film Critics Circle sowie zahlreiche weitere lokale Festivalpreise nomniniert. Auch Jackie Earle Haley konnte sich neben dem Oscar über etliche Nominierungen freuen und wurde von der New York Film Critics Society, dem Oklahoma Film Critics Circle Awards und den Online Film Critics und weiteren Festivals wie dem San Francisco Film Critics Circle als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Der Komponist Thomas Newman wurde darüber hinaus von der L.A. Film Critics Association für den Besten Soundtrack ausgezeichnet. (OMDB)
Mehr Bilder (13) und Videos (1) zu Little Children
Cast & Crew
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Todd Field
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Kate Winslet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Pierce
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Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brad Adamson
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Jennifer Connelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kathy Adamson
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Gregg Edelman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Pierce
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Sadie Goldstein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lucy Pierce
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Ty Simpkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aaron Adamson
Regie
Schauspieler
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Noah Emmerich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Larry Hedges
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Jackie Earle Haley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ronnie J. McGorvey
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Phyllis Somerville
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) May McGorvey
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Helen Carey
-
Catherine Wolf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marjorie
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Mary B. McCann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Ann
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Trini Alvarado
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Marsha Dietlein
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Chance Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pete Olafson
-
Todd Field
-
Tom Perrotta
- Genre
- Tragikomödie, Sozialdrama, Satire, Romanze, Ehedrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart, Sommer
- Ort
- Boston, Kleinstadt, Vorstadt, Vorstadt-Idylle
- Handlung
- Affäre, American Football, Betrogene Ehefrau, Betrogener Ehemann, Bourgeoisie, Bürgerwehr, Ehe, Ehebruch, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Ehestreit, Entlassung aus dem Gefängnis, Ex-Polizist, Familie, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Freibad, Hausfrau, Hausmann, Internet, Jura, Jurist, Kastration, Kinder, Kleinkind, Liebhaber, Mannschaft, Masturbation, Megaphon, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Männerfreundschaft, Paartherapie, Persönlichkeitsstörung, Pornographie, Prüfung, Psychopath, Pädophilie, Regisseur, Roman, Schaukel, Scheidung, Schwiegermutter, Skateboard, Spielplatz, Studium, Sturz, Treppensturz, Unfall, Untreue, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Verheirateter Liebhaber, Verlassen der Familie, Verlierertyp, Vernachlässigung in der Ehe, Vorstadt-Idylle
- Stimmung
- Ernst, Geistreich, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Little Children
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- Little Children: critic.de

















Kritiken (10) — Film: Little Children
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenJa und Nein!
Ja, "Little Children" ist trotz aller unten angebrachter Kritik sehenswert, schon alleine wegen der gut aufgelegten Schauspielerriege und der locker-leichten Inszenierung des Films.
Nein, "Little Children" ist in der Quintessenz auch nicht mutiger als alle anderen Versuche sich dem amerikanischen Vorstadtleben zu nähern. Field bedient sich der gleichen Ressentiments gegen die nach außen intakte, nach innen zerstörte Idylle der amerikanischen Mittelschicht, mit denen schon Mendes bei "American Beauty" punkten konnte. Was dessen Lolita-Thema war, ist hier der Pädophilen-Subplot; ein vermeintlich gewagter, schlussendlich aber doch kalkulierter Tabubruch, der für ein bisschen Ziehen in der Magengegend sorgen soll. Es ist diese Omnipräsenz an Problemen hinter jeder Haustür, dieses unbedingte und erzwungene Aufbegehren gegen ein vermeintlich reaktionäres Familienbild, der Hang Satire nur durch übermäßiges Überspitzen deutlich machen zu können - kurzum, es ist das Drehbuch und dessen Intention, was "Little Children" unsympathisch macht.
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Hungerkünstler 2010/12/03 18:24:01
Antwort löschenFür meine Begriffe nicht nur unsympathisch,, sondern konstruiert wirkend, geschraubt und und unnatürlich in der Diktion.
Delonghi 2011/06/15 20:16:13
Antwort löschenja ne is klar
Elisabeth Maurer
Kommentar löschenZwischen Funktionieren und Scheitern der menschlichen Gemeinschaft liegt ein schmaler Grat, so scheint es zumindest in dieser Analyse einer amerikanischen Vorstadtgemeinde. Daher werden schon die Kinder von klein auf einem strengen Regelwerk unterworfen und vor Einfluß von andersartigem geschützt. Verhaltensweisen, die minimal von den Gesetzen dieser Welt abweichen, wird immer mit panischer Furcht begegnet. Diese ist die Urangst, die im Grunde alle Charaktere des Films bestimmt. Es ist die im Kindesalter eingeimpfte Furcht davor, die Eltern durch falsches Verhalten zu erzürnen, womöglich sogar ihre Liebe zu verlieren. Im Laufe des Lebens wird die Angst nicht mehr so sehr auf die Eltern bezogen, mehr auf die Gesellschaft oder andere moralische Instanzen. Aber der Titel des Films deutet es an, alle Menschen tragen dieses Gefühl mit sich und alle fühlen sich in bestimmten Situationen wie kleine Kinder. So wird das sture Festhalten an den tradierten Regeln zum einzigen Weg, nicht in Ungnade zu fallen, gut zu bleiben und geliebt zu werden....
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Todd Field’s Story ist unendlich facettenreich, was sich schon am Grundton des Films festmachen lässt. Dieser ist nämlich keinesfalls der eines typischen Dramas, vieles spielt sich (vordergründig) auf einer entlarvend-überspitzten Ebene ab. Doch schon die erste Szene, in der ein Nachrichtensender über die Haftentlassung eines Pädophilen berichtet und Interviews mit besorgten Eltern einblendet werden, kontakariert diese in der Folge veranschaulichte Stimmung. Aber insgesamt gliedert sich die Geschichte des ‘Perversen’ Ronnie als nur eine Nuance in das Gesamtbild des Pseudo-Vorstadtidylls ein, sie ist nicht etwa ihr propagandistischer Aufhänger, zu dem sie leicht hätte verkommen können. Das wahre Drama und die tiefe Tragik der Charaktere findet somit nicht im (allzu) offensichtlichen statt.[...]"Little Children" bleibt bei all den tiefgreifenden Entwicklungen, Beziehungen und Komplexität stets auch eines: uneingeschränkt unterhalsam. Keine Längen, einige optimal getimte Schmunzler bis Lacher und eine visuelle Vielfarbigkeit, das alles macht den Film sehr zugänglich und bietet seine immense emotionale Reichhaltigkeit quasi als einen Bonus, dem sich willige Zuschauer annehmen und Unwillige verschließen können und dennoch beiden einen großen Genuss beschert.[...]
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenRegisseur Todd Fields ("In the bedroom") hat einen ebenso aufrichtigen wie gelegentlich ironischen Film über den Wunsch nach Sicherheit und die Sehnsucht nach dem richtigen Platz im Leben gedreht. Und Kate Winslet, die als Sarah immer gekonnt auf der Kippe zum Unsympathischen balanciert, hat er eine der besten Rollen ihrer Karriere beschert.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen“Little Children” hinterließ bei mir einen faden Beigeschmack, bricht er doch ganz unkonservativ aus dem sonst üblichen “Wir haben ein Problem - wir lösen das Problem - wir haben ein Happy-End”-Schema heraus. Der Film birgt viele Momente, die eine unterschwellige Spannung beinhalten. Vor allem das Gefühls-Chaos, das Ronnie hinterlässt, wirkt noch lange nach. Wie soll man mit solchen Menschen umgehen? Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Sicherlich, aber wer möchte mit seinen kleinen Kindern direkt neben einem Menschen wohnen, der von allen als “tickende Zeitbombe” tituliert wird?
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenDie Schwachstellen des Drehbuchs fallen in der Gesamtschau nur deshalb nicht stärker ins Gewicht, weil die Schauspieler und allen voran Kate Winslet mit vollem Einsatz dagegen halten. Winslet ist trotz oder gerade wegen ihrer mittlerweile fünf gescheiterten Oscar-Anläufe eine der ganz Großen im Charakterfach, der es wie nur wenigen gelingt, auch in mittelmäßigen Produktionen regelmäßig zu glänzen. Ihre mutige Darstellung der heimlosen Sarah holt das Maximale aus den Vorgaben der Rolle heraus.
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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschenMit visueller Wucht und geballter erzählerischer Kraft entfaltet Field einen ganzen Mikrokosmos aus kleinen und großen Dramen, welche äußerst lebensecht die Liebe, Lust und das Leid der verschiedenen Protagonisten vermitteln. Dabei nimmt sich der Regisseur die Zeit, eingehend das Verhalten seiner einzelnen Figuren zu studieren.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenTodd Fields "Little Children" erinnert an Filme wie "American Beauty" von Sam Mendes oder "Der Eissturm" von Ang Lee, lebt aber von einem eigenständigen und weitaus weniger hoffnungsfrohen Ansatz. Dem Regisseur gelingt das Kunststück, humorvolle Szenen in eine düstere Grundstimmung einzubetten, die von Anfang an das Gefühl vermittelt, dass die Geschichte in der ein oder anderen Katastrophe enden muss. Die großartigen Darsteller, allen voran Kate Winslet und Jackie Earle Haley, sorgen für ein bewegendes Kinoerlebnis, das zum Lachen, zum Weinen und Nachdenken anregt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenSchön das wir drüber gesprochen haben. Ziemlich geschwätzige Suburbia-Satire mit großartigen Darstellern und dem wahrscheinlich differenziertesten Pädophilen der Filmgeschichte. Leider stellenweise erschreckend unsubtil. Die Off-Erzählung verfehlt ihren Zweck nach einigen Längen auch um Haaresbreite. Nett.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenVerstörender Film, der nicht bei dem schwierigen Thema nicht vorurteilsbeladen verurteilend ist Kate Winslet spielt grandios. Der schwüle Sommer transportiert die aufgeladende Stimmung der vordergründingen Idylle perfekt.
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Kommentare (62) — Film: Little Children
Kommentar schreibenlittledrummerboy01 2012/05/20 23:19:22
Kommentar löschenGrundsätzlich eine sehr gute Geschichte mit tollen Darstellern und Bildern und sehr starken Szenen (Schwimmbad!), aber das Ende wirkt irgendwie inkonsequent und hat mir so einfach den Spaß an dem Film kaputt gemacht. Zum Einen, weil ich ein anderes Verhalten der Hauptfiguren am Ende einfach besser gefunden hätte, so ganz persönlich jetzt, aber auch, weil das Verhalten sich mir einfach nicht erschlossen hat, und das ist eigentlich so schade, denn ansonsten ist der Film richtig gut. Aber so stehen eben die Figuren insgesamt in Frage und die Aussage ist so auch nicht gut...
Aber allein wegen der Schwimmbad-Szene sollte man sich den Film anschauen!
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Punsha 2012/05/21 00:30:31
Antwort löschenInwiefern hat dich das Ende gestört? SPOILER: Die handelnden Figuren haben, als sich am Ende alle negativen Ereignisse überschlugen, erkannt, dass sie keine kleinen Kinder mehr sind (Titel) und die metaphorische Schlusssequenz mit der unbesetzten Schaukel fand ich einfach grandios.
littledrummerboy01 2012/05/23 10:51:04
Antwort löschenSPOILER: Erst machen sie einen auf Auflehnung gegen die Gesellschaft, das ist ja noch gut, aber dann gehen sie einfach zu ihren alten Mustern zurück - will heißen der Film sagt damit, ein glückliches Leben lebt man nur angepasst, und damit macht das Ende finde ich alles was vorher kam kaputt. Wirkt sehr inkonsequent.
JackoXL 2012/05/01 22:05:05
Kommentar löschen"Little Children" wirft einen Blick hinter die saubere Kulisse der heilen, kleinen US-Vorstadtwelt, um die dort verborgen liegenden Sehnsüchte, Konflikte, Vorurteile und zerplatzen Träume zum Vorschein zu bringen. Das ist so neu natürlich nicht, allein der Platzhirsch "American Beauty" hat dies schon Jahre vorher auf grandiose Art und Weise getan. Trotzdem ist Todd Fields Film ein bemerkenswerter Beitrag zu diesem Genre der "marode Heile-Welt Filme". Das hervorragende Drehbuch erschafft sehr glaubhafte Figuren mit Leib und Seele, welche durch die Bank stark verkörpert werden. Ich kann und will aus dem Cast niemanden hervorheben, alle machen einen großartigen Job. Diese Kombination aus toller Figurenzeichnung und deren Darstellung lässt alle ihre Motivationen und daraus vollgenden Handlungen bis ins Letzte glaubwürdig und nachvollziehbar erscheinen. Das bekommen nicht viele Filme so hin, großen Respekt.
Doch Todd Field ist nicht nur ein toller Autor, auch als Regiesseur macht er alles richtig. Da stimmt eigentlich alles. Seine Erzählweise (diesen Off-Kommentator find ich sehr geil) ist leicht, trotzdem nie zu unbeschwert oder der dramatischen Thematik nicht angemessen, sorgt schnell für eine Faszination, die über die gesamten 2 Stunden aufrecht gehalten wird.
Am Ende hatte ich das Gefühl, einen Film gesehen zu haben, der zwar nicht einzigartig, aber dennoch so eigenständig und voller Herzblut gemacht ist, dass ihm jeder zumindest mal eine Chance gegeben haben sollte. Ganz stark, und mit Sicherheit einer der Filme, die ich so schnell nicht vergessen werde.
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SoulReaver 2012/05/01 22:30:15
Antwort löschenOh ja, wirklich ein ganz toller Film. Hät ich vorher nicht gedacht. Haley als Pädophiler ist soo fantastisch.
JackoXL 2012/05/01 22:36:53
Antwort löschenDer ist mir auch so durchgerutscht, dann lief er neulich auf Tele 5 (!!!). War nur leider zu müde, die ersten 30 Minuten fand ich nur so geil, (fast) Blindkauf bei Amazon. Gute Wahl. Und Haley, wirklich großartig. Der Kerl ist mir erst bei "Watchmen" richtig aufgefallen, da schon klasse. Er war auch das Beste am "Nightmare" Remake (nur durch ihn geht der gerade so).
SoulReaver 2012/05/01 23:15:14
Antwort löschenJap, ich hab mir den Film damals mal blind gekauft und war begeistert. Haley hätte einfach mal ne Hauptrolle verdient und nicht als Freddy (wo er auch gut war) sondern eher was vielschichtiges. Die Szene als er den Abschiedsbrief von seiner Mutter liest ist echt extrem.
JackoXL 2012/05/01 23:24:01
Antwort löschenDer Mann hat wirklich mehr vedient. Ich mag ja so Typen, die optisch nicht dem Idealbild entsprechen und dann mit solchen Leistungen um die Ecke kommen (z.B. William H. Macy & Steve Buscemi). Wäre echt schön, wenn der mal richtig zeigen darf, was in ihm steckt. Das ist definitiv verdammt viel.
SoulReaver 2012/05/01 23:35:01
Antwort löschenJa, oder Goodman, Hoffman, etc. Das sind die Knaller :)
JackoXL 2012/05/01 23:39:58
Antwort löschenOh ja, John Goodman, FANTASTISCH! Schade, dass dem seine Sucht in den letzten Jahren so im Weg stand. In "Red State" sah er echt nicht gut aus, aber zumindest wieder da. Einer meiner Lieblinge!
SoulReaver 2012/05/02 00:23:43
Antwort löschenRichtig. Irgendwas ist ja im Busch, das er wieder nen neuen Film mit den Coens machen will :)
JackoXL 2012/05/02 00:34:40
Antwort löschenWäre zu schön, die passen wie Arsch auf Eimer. Wenn das so sein sollte, es gibt einen Gott. Bei den Coens war er auf Topniveau, und genau da gehört er hin.
SoulReaver 2012/05/02 00:36:58
Antwort löschenGoodman leistet immer gutes, egal wer ihn anleitet, nur die Filme kommen einfach nicht richtig ans Licht. :(
JackoXL 2012/05/02 00:45:39
Antwort löschenIn den letzten Jahren war das leider Mangelware. Da hab ich nur "Death Sentence", "In The Electric Mist" & eben "Red State" gesehen. Irgendwas verpasst?
SoulReaver 2012/05/02 09:51:26
Antwort löschenSchau dir mal "You Don't Know Jack" an. Ist mit ihm und Pacino. :)
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JackoXL 2012/05/02 10:57:33
Antwort löschenDas klingt interessant, danke.:)
cacavas61 2012/05/03 15:34:00
Antwort löschenEiner meiner Lieblingsfilme !
Punsha 2012/04/03 14:18:35
Kommentar löschenWo schon Sam Mendes in AMERICAN BEAUTY und REVOLUTIONARY ROAD in den letzten Jahren das amerikanische Vorstadtleben studierte, nutzt auch Todd Field jenen Ort als stereotype Plattform für seine universelle Kritik an der Gesellschaft. Wohin diese hinausführt, kann der nachdenkliche Zuschauer bereits anfangs erahnen. Plappernde, einfältige Damen mit nichtigen Problemen, die wie kleine Schulmädchen einen gut aussehenden Mann anhimmeln, ohne mit ihm auch nur ein einziges Wort gesprochen zu haben, stehen sinnbildlich für die folgenden Ereignisse, welche die Bewohner von East Wyndam schonungslos demaskieren werden. Ob wir nun zwei Menschen beim Fremdgehen beobachten, die ganze Gegend vorurteilshaft gegen einen Pädophilen hetzt oder wir zu Beginn Zeuge jenes obigen Beispiels werden: Der Titel des Films springt einem von Szene zu Szene förmlich ins Gesicht und begleitet seine Figuren bis zu seinem schockierenden Ende. Ja, hier gibt es wenig zu lachen. Trauer und Schwermut stehen sowohl hinter, als auch vor dem Bildschirm im Mittelpunkt und gleitet hin und wieder in intensiven Seelenschmerz ab. So zum Beispiel, als der frühere Sexualstraftäter Ronald James McGorvey (Jackie Earle Haley) ein Schwimmbad voll mit Kindern besuchen will oder als die scheinbar einzig reife Person des Films und Protagonistin Sarah schließlich erkennt, dass auch sie sich nicht zwingend vom Rest des naiven Menschenschlags unterscheidet. Es ist schlichtweg beeindruckend, wie detailliert Field jede Einzelne seiner Figuren zu zeichnen vermag und so das Interesse des Zuschauers weckt, während er sie, trotz ihrer Schwächen, Fehler und manchmal hassenswerten Handlungen doch stets gewöhnliche Menschen sein lässt, die in uns Verständnis und Mitgefühl finden. Hinzu kommt ein bärenstarker Cast, der dafür sorgt, dass die clevere Story fast immer authentisch und nur sehr selten konstruiert erscheint.
Fazit: LITTLE CHILDREN ist eine schlichtweg beeindruckende, teils verstörende Filmerfahrung, die einige schwierige Themen beinhaltet, diese aber stets sorgsam und niemals oberflächlich behandelt. Ein Film, dessen große Stärke in seiner beunruhigenden Stille liegt, die uns aus dem heilen Dasein oftmals erschüttert und scheinbar unmenschliche Charaktere zu Menschen werden lässt. Man bedenke, sie sind doch alle nur kleine Kinder.
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Max... 2012/04/01 13:57:41
Kommentar löschenEin richtiges Fazit kann man zu diesem Film eigentlich nicht finden. Denn nach dem Film denkt man sich eher: „Was ist überhaupt in dem Film passiert?“ Nicht viel, dennoch berührt der Film auf so viele Weisen. Ich bin auf den Film nur durch Kate Winslet aufmerksam geworden. Kate Winslet ist mit Sicherheit die beste Schauspielerin ihrer Generation und wenn ich mich mal ganz weit aus dem Fenster lehnen darf: Sie ist auf dem besten Wege die beste Schauspielerin überhaupt zu werden. Denn egal, was sie für Rollen erhält, sie füllt diese mit so viel Authentizität aus, dass es an einigen Stellen schon fast beängstigend ist. Hier wirkt nichts gespielt. Unterstrichen wird diese Leistung noch von den anderen Schauspielern, die ebenfalls hervorragende Ergebnisse vorweisen können.
LITTLE CHILDREN ist ein ruhiger Film. Die Handlung ist aus dem Leben gegriffen, es passieren nicht unbedingt spektakuläre Dinge. Aber gerade diese Realität, die der Film einem vorgaukelt macht ihn so besonders und so gut. Man leidet mit den Charakteren, man freut sich mit ihnen, man kann ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn sie noch so absurd sind. Interessant ist auch, dass der Charakter Ronnie hier nicht als skrupelloser Pädophiler dargestellt wird, sondern als eine leidende, hilfesuchende Person, die nicht gegen ihre eigene psychische Störung ankämpfen kann. Fabelhaft gespielt von Jackie Earle Haley.
Wie gesagt, ein richtiges Fazit kann man nicht geben. Nur einen Rat: Unbedingt anschauen!
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ethno.e 2012/03/31 15:58:33
Kommentar löschenam ende dachte ich, mir springt gleich das herz aus der brust. unglaublich spannend und eindringlich!
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keinohrhase20 2012/02/22 01:21:41
Kommentar löschenDie Stärke des großartig besetzten Filmes liegt in seiner Schlichtheit und in der daraus resultierenden Ruhe welche immer wieder durch die aufkeimende Lust (anders)zu leben der Charaktere in Auffuhr gebracht wird. Daraus entstehen Bilder, Gefühle und Situationen welche auf den ersten Blick nichts weiter hergeben als mal nackte(in zweierlei Hinsicht)mal deprimierte und selten wirklich glückliche Figuren die mit dem Alltag nicht klar kommen.
Das geniale daran ist das jeder der sich in einer ähnlichen Situation befindet das ein oder andere sehen wird was dem anderen entgeht. Hier steht der Subtext ganz klar vor dem Kontext, das dies nicht für jeden zu erkennen ist macht den Film für so manchen langweilig und das ist auch gut so. Den genau die Tatsache das man sich in dem Film selbst einbringen kann/muss macht den Film meiner Meinung nach zu etwas besonderem.
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Laura Eissenberger 2012/02/11 20:08:54
Kommentar löschenWer den Film über die Hälfte gesehen hat, lebt wahrscheinlich selbst in einer Vorortsiedlung. Ohne Internetanschluss.
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Chrisetoph 2012/02/11 20:11:27
Antwort löschenDie Verbindung verstehe ich nicht.
Laura Eissenberger 2012/02/11 20:41:32
Antwort löschenIn Vorortsiedlungen kann man bekanntermaßen nicht allzu wählerisch sein, was die Freizeitgestaltung angeht.
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Max... 2012/03/31 16:47:19
Antwort löschenUnd wer den Film nicht über die Hälfte gesehen hat, scheint die Handlung nicht zu begreifen.
Laura Eissenberger 2012/04/01 23:40:14
Antwort löschenDa magst Du Recht haben.
Joxcus 2011/10/04 17:16:28
Kommentar löschen"Little Children" ist ein Film der eher ruhigeren Töne, erweist sich aber als sehr aussagekräftig und entfaltet eine unglaubliche Nachwirkung beim Zuschauer. Ein Machwerk, dass nur so von vielseitig gestalteten Figuren lebt, die allesamt ihre Stärken und Schwächen haben. Sie kämpfen mit sich selbst, verursachen große Missverständnisse untereinander und durchleben Achterbahnen großer Gefühle. Wir begleiten sie durch eine Welt, die nur so nach Problemlösungen schreit. Eine Welt, die äußerst real erscheint und in der ein Gut-vs-Böse-Schemata nach Filmende nur schwer auszumachen ist. Eine Welt, die aus Ängsten, Misstrauen, Zweifeln, Schmerzen, Überwindungen und Enttäuschungen besteht. Eine Welt, in der eine unbedeutende Abfuhr - die eine Person der anderen erteilt - eine Kettenreaktion üblen Ausmaßes bei vielen weiteren Personen verursacht. Eine Welt, in der Träume platzen und in der Gedanken an eine bessere Zukunft den letzten Halt geben. Eine Welt, die unserer schließlich gar nicht so unähnlich ist.
Mit der Zeit packt uns eine enorme Neugierde. Denn stets fragen wir uns, wie die Ereignisse wohl ausgehen mögen oder was als nächstes passieren wird. Ein Film, den man nicht einfach nur sieht, sondern mit jedem Atemzug hautnah miterlebt. Danken muss man an dieser Stelle dem Darstellerensemble, das hier durchweg überzeugt und dem Film die geforderte Authenzität gibt.
"Little Children" ist bewegend, realitätsnah, dramatisch, schonungslos und trifft den Nerv der Zeit, ohne dabei im Kitsch oder im Happy End zu versinken. Doch das macht ihn erst so unheimlich gut und überzeugend. Wer also ein eingängiges und gesellschaftskritisches Beziehungsdrama sucht, wird hier fündig werden. Thumbs up!
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keinohrhase20 2012/02/22 01:24:06
Antwort löschenWunderbarer Kommentar, jedes Wort und jede Silbe ist 100% zutreffend. Danke dafür
Birgisson 2011/09/27 15:08:54
Kommentar löschenIch kenne das Buch leider nicht, dennoch kommt mir der Film zu unklar rüber. Er wirkt über große Strecken eher wie moderne Märchen, wie z.B. Big Fish oder auch Amelie, was natürlich auch dem Erzähler zu zu schreiben ist.
Mit dem Auftreten des Päderasten Ronnie verfällt der Film aber sehr ins düstere und bedrohliche. Hier wirken meiner Meinung nach viele Szenen zu konstruiert und überspitzt. Die Schauspieler sind durchgängig ziemlich gut und schaffen es gut die teilweise extreme Ausweislosigkeit glaubhaft darzustellen.
Das Ende hat mir ebenfalls nicht gut gefallen, setzt aber den vorher gewählten Kurs konsequent fort. Leider eher Durchschnittsware.
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Spielberg_Fan 2011/09/12 15:38:13
Kommentar löschenExzellentes besetztes und gespieltes Drama, das wie schon so manch anderer Film vorher, einem das biedere amerikanisch Vorstadtleben vor Augen hält, nur um einiges beeindruckender. Ja, „Little Children“ bringt vielleicht nicht neuartige dramatische Elemente zum Vorschein, aber weiß wie man so eine Episode aus dem Leben richtig erzählt. Ehebruch, Pädophilie, verlorene Träume und einfach das Gefühl, dass man im Leben etwas verpasst hat, weil man doch rechts abgebogen ist. Alles Themen, die jeden erwischen können, wenn er seine Fuß vor die Haustüre setzt. In allen diesen Lebenssituation fühlt man sich verloren und hilflos, eben wie ein kleines Kind. Aber auch wenn man diese Stationen im Leben durchläuft, so gibt es am Schluss doch manchmal die Einsicht und die Chance noch einmal zu wenden bzw. aus seiner bestehenden Situation das Beste herauszuholen.
Nicht mehr und nicht weniger will uns dieser kleine Film mit großer Wirkung sagen. Der hörbuchartige Erzähler und der Score aus der Feder von Thomas Newman wirken dabei doppelt so gut auf den Zuschauer ein. Perfektes Kino aus Hollywood, wie es selten kommt.
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Hooded Justice 2011/09/04 13:40:27
Kommentar löschenWer ist schuldig und wer ist böse? Oder wer ist unschuldig?
Es scheint die perfekte Welt zu sein. Der perfekte Ort für unsere Kleinen. Spielplätze, Parks und Verkehrsberuhigte Straßen. Bis der Perverse kommt. Bis sich der Ballkönig in ihr Herz tanzte. Bis sich irgendwie alles dreht und wendet und die längst herrschende Unzufriedenheit ans Licht kommt.
LITTLE CHILDREN ist grandios. Und es ist nicht nur der Familien- und Sexualkonflikt, das Betrügen, die Sünden und die unerfüllte Begierde allein, die ihn mit seinen Themen zu diesem Kunstwerk machen, sondern es ist seine beispiellose Umsetzung. Die hörbuchartige Erzählung im Sinne eines filmischen Romans. Kate Winslet und Patrick Wilson am Hintergehen. Jackie Earle Haley am Wahnsinnigsein, aber vielmehr Wahnsinnigwerden. Alles ist authentisch. Nichts wirkt gespielt. LITTLE CHILDREN ist grandios. Verdammt tiefgängig.
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JohnnyKee 2011/08/30 15:54:48
Kommentar löschenRebellion in der Vorstadt. Erwachsene Menschen auf der Suche nach Freiheit und der Erfüllung. Affären hinter verschlossenen Türen. Demütigungen auf der Straße. Wo Hausfrauen bis ins kleinste Detail ihr Leben planen und sich mit der Trostlosigkeit zufrieden geben. Verlangen ohne zu bekommen. Begehren ohne anzufassen. Stechende Blicke auf den Wunsch und auf das Hassobjekt. Verachtung, Isolierung, keine Worte mehr. Langsam beginnen sie sich zu wehren, die Träumer. Mit schlimmen Konsequenzen.
Es tut genau da weh wo es weh tun sollte. Die Ereignisse bleiben dem Zuschauer im Halse stecken. Betörende als auch verstörende Bilder umschmeicheln die Augen des Zuschauers, stets die erschütternde Botschaft im Hinterkopf. Die Geschichte fesselt dich an deinen Sitz, zeigt dir alles, benutzt dich, missbraucht dich, endet wenn du völlig fertig bist. Langsam nimmt das Geschehen fahrt auf ehe es mit voller Wucht zuschlägt und erschütternde und verzweifelnde Tatsachen mit sich bringt die einen nicht mehr loslassen. Vorstadtgeschichten, Ich liebe sie! So tragisch, heikel und explizit sie auch sein mögen. Ein kleiner Film mit einer enormen Sogwirkung. Ein Volltreffer der schmerzt!
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JohnnyKee 2011/09/01 17:06:03
Antwort löschenDanke euch :D
@Wanted: Auf jeden Fall! ^^
Milchmädchenrechnung 2011/08/15 14:16:42
Kommentar löschenEhebruch, Pädophilie, Vorstadtängste und die dazugehörigen Verhaltensmuster so menschlich zu beleuchten, ist vielleicht nichts Neues, aber trotz dessen Sehenswertes. Am meisten mochte ich an dem Film, dass ich ihn, bis zu letzten Minute, nicht vorhersehen konnte.
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agynessa 2011/07/17 12:00:23
Kommentar löschenSchluchtz so spielt das Leben
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NipaahNeko 2011/05/08 21:58:54
Kommentar löschenfür mich war der film etwas langatmig und ...langweilig. ich konnte ihn mir nicht bis zum schluss ansehen. er hatte zwar gute themen am start, die mich sehr an american beauty erinnert haben sprich lolita --> pädophilie, ausleben der bedürfnisse in einer affäre weil die ehe nicht funktioniert und doch versucht man diese kleinstadtidylle aufrechtzuerhalten. um keinen preis auffallen. wie gesagt man hätte viel aus dem stoff machen können, siehe american beauty, doch mich hat das ganze nicht wirklich gepackt. vor allem hat der erzähler aus dem off mich wirklich genervt, denn er hat nicht nur altkluge weisheiten ausgesprocehn sondern auch noch das ganze kommentiert und schlüsse, die man sich selber ergründet und bildet, bereits verraten. und ich denke die fähigkeit, selber auf etwas zu kommen, selber eine schlussfolgerung zu ziehen, dieser große aaaahhh-effekt, ist doch das, was einen film so spannend macht und dem man dann so gerne folgt. mich konnte der film jedenfalls nicht begeistern. habe mir mehr erhofft durch die kritiken und die verbindung zu american beauty, einer meiner lieblingsfilme.
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Jean D´Ark 2011/05/01 20:33:37
Kommentar löschenWir sind wer wir sind, auch wenn dies oft nicht im Einklang mit dem ist, wer wir sein wollen. Der Versuch sein Leben zu ändern, kann gelingen, oder aber auf schmerzhafte Weise aufzeigen welche Wege wir nicht gehen können, oder uns zurück führen an das was wir hatten. Manchmal ist das verlieren genau der Schritt den wir gehen müssen um wiederzufinden um zu spüren was wir haben und was wir ertragen können.
Ich glaube, das ist was uns dieser plätschernde, aber durchaus treibende Bach der Romanerie sagen möchte und ich habe allzugern dem Fluß über die Unebenheiten des Lebens zugehört.
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*frenzy_punk<3 2011/03/01 16:14:31
Kommentar löschenTodd Field nimmt sich, ebenso wie Mendes in "American Beauty" dem amerikanischen Vorstadtleben an. Doch wird "Little Children" im Gegenzug zu Mendes' Werk, niemals langweilig. Field lässt dem Zuschauer Zeit, sich den Charakteren anzunehmen, sie zu verstehen und ihre Schritte nachzuvollziehen. Die Atmosphäre ist sehr ruhig, doch gibt das dem Interesse keinen Abklang. Auch die Musik von Thomas Newman ist sehr harmonisch und gefühlvoll und bietet so dem Zuschauer noch mehr die Möglichkeit, in das Geschehene einzutauchen. Die Schauspieler sind überragend, "Little Children" geht richtig auf mit seinem guten Cast. Besonders Kate Winslet bewies sich mal wieder und auch Jackie Earle Haley zählte wieder zu meinen Favoriten.
Gefühlvoll, ruhig und doch harmonisch erzählt uns Field verschiedene Geschichten aus dem Leben, die zwar nicht sehr unterschiedlich sind und doch ihren Reiz haben. Am Ende formt sich alles perfekt zu einem Ganzen und lässt die Protagonisten mit einem neuen Gefühl zurück, mit neuer Persönlichkeit und neuen Ansichten. Auch so fühlt sich der Zuschauer, als hätte er eine lange Reise hinter sich.
"Little Children" ist ein gelungenes Drama, das man ruhig mal sehen kann, hebt sich aber auch nicht sonderlich von der Menge ab. Trotzdem gut gelungene Unterhaltung mit rührenden und traurigen Momenten. Das Richtige für lange Regentage.
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empeer 2011/02/07 11:55:23
Kommentar löschenKeine übliche Liebesgeschichte, fesselnd und interessant, Abzug für ein paar Unglaubwürdigkeiten gegen Ende des Films z.B. der nicht ganz nachvollziehbaren Motivation der Wandlung mancher Protagonisten.
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BattlemasterIZ 2011/02/02 18:55:12
Kommentar löschenEin Fantastisches Filmdrama, Die Darsteller Kate Winslet & Jackie Earle Haley sind bei den Oscars 2007 Nominiert wurden (beste Hauptdarstellerin bzw. bester Nebendarsteller), schade das diese nicht noch gekrönt wurden.
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convera 2011/02/01 15:53:37
Kommentar löschenStory von American Beauty + Nervensäge von Requiem for a Dream + gefühlte Länge von Australia + Tausendfach-nackig-gesehene von Titanic = Little Children
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manitu17 2011/02/01 16:56:23
Antwort löschenEy:D welche Requiem for a Dream Nervensäge?:D
convera 2011/02/02 12:09:39
Antwort löschendu weißt genau welche ich meine :D
manitu17 2011/02/02 14:53:25
Antwort löschenachsooooo, ja:D voll vergessen, dass die bei Little Children auch mit drinsteckt^^
Schlegel 2011/02/03 20:08:25
Antwort löschengemein.
manitu17 2011/02/03 20:09:31
Antwort löschenich oder Sie?
convera 2011/02/03 22:12:28
Antwort löschenich glaub' ich
manitu17 2011/02/03 22:20:56
Antwort löschendoof:-/
Schlegel 2011/02/04 03:25:27
Antwort löschenWieso denn gleich doof? Ich mag den Film und finde den Kommentar gemein. Gönnt es mir einfach.
manitu17 2011/02/04 10:31:59
Antwort löschennich du. doof ist, dass Sie das auf Sich bezieht;-)
gönnen tu ichs dir allemal, ich fand den auch besser^^
convera 2011/02/04 15:26:54
Antwort löschen:D :D
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manitu17 2011/02/04 22:27:46
Antwort löschenwieso lalchst Du jz?^^
kamerakind 2011/02/21 20:13:20
Antwort löschenJennifer Connelly als Nervensäge zu bezeichnen ist mir völlig unverständlich.