Little Thirteen

Little Thirteen (2012), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.07.2012

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6.6
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5.8
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6 Kommentare
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von Christian Klandt, mit Gerdy Zint und Isabell Gerschke

Little Thirteen erzählt die Geschichte der 13-jährigen Sarah (Muriel Wimmer) und ihrer Freundin Charlie (Antonia Putiloff), die über ständig wechselnde sexuelle Beziehungen zu Jungs versuchen Zuneigung zu finden. Das erste Mal in ihrem Leben verliebt sich Sarah in den 16-jährigen Lukas (Joseph Konrad Bundschuh), den sie im Chat kennengelernt hat. Sie ahnt jedoch nicht, dass Lukas ihre Beziehung nur führt, um über mit ihr selbstgedrehte Pornoclips an Drogen zu kommen.

Mit der Schwangerschaft von Charlie und den plötzlichen Gefühlen Lukas’ gegenüber Sarah geht die Geschichte erst richtig los.

Hintergrund & Infos zu Little Thirteen
Little Thirteen ist der Abschlussfilm von Regisseur Christian Klandt der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg. Klandt ließ sich von Bernd Siggelkows Buch “Die sexuelle Tragödie” inspieren, welches die sexuelle und emotionale Gefühlslosigkeit von Berliner Jugendlichen diskutiert. Little Thirteen lief in Koproduktion mit der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf”, dem ZDF “Das Kleine Fernsehspiel” und mit Unterstützung des Medienboard Berlin-Brandenburg und der Filmförderungsanstalt. (MS)

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Kritiken (3) — Film: Little Thirteen

alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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7.5Sehenswert

"Little Thirteen" ist ein sehr trauriger und auch unangenehmer Film, doch er ist wichtig.

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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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8.0Ausgezeichnet

Nach "Die Kriegerin" endlich wieder packendes, junges Kino aus Deutschland!

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Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info... Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info...

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7.0Sehenswert

Am überzeugendsten wirken die unverbrauchten Milieuschilderungen, bei denen einige überraschende Kontrastierungen gelingen.

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Kommentare (3) — Film: Little Thirteen


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Sigmund

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Woran liegt es eigentlich, dass die besten deutschen Filme schon seit einiger Zeit an den Kinokassen untergehen wie Bleienten?
Während für Schweiger-Trash und seine Klone noch immer Millionenherden ins Kino trampeln, stranden fast alle Qualitätsfilme inzwischen bei weit unter 10.000 (!) Zuschauern. Natürlich ist bei letzteren der Werbe-Etat meist sehr viel kleiner und sie bedienen auch nicht alle Biederleutesehnsüchte etc. – aber kann es wirklich sein, dass hierzulande fast niemand mehr interessiert ist an relevanten Geschichten, die so klischeefern und lebendig erzählt sind wie LITTLE THIRTEEN?
Gehen die wachen, klugen, halbwegs feinsinnigen Leute nicht mehr vor die Tür oder was?! Haben sie das Kino vielleicht längst aufgegeben als Ort der Inspiration, der Zwischentöne, der erkenntnisreichen Beobachtung? Das wäre ja schlimm.
Aber anders kann ich mir solche Zahlen nicht erklären.

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Sigmund

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Bei Klischees geht es oft weniger darum, was man zeigt, sondern wie man es zeigt. Comichelden, Mafiapaten oder auch vögelnde Teens kann man so inszenieren wie es schon 1000 mal vorher gemacht wurde – oder es gelingt eben, den Figuren trotz aller Klischeegefahr Leben einzuhauchen. Was hier wie ich finde der Fall ist.


Footur

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Zudem wird der Film in kaum einem Kino vorgeführt.


Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr eindringliches, tragisches und unbequemes Porträt einiger verkorkster, junger Menschen, die distanziert und unempfindlich trostlos durchs Leben gleiten und sich mit Drogen und oberflächlichem Sex von tieferen Gefühlen und der Wirklichkeit abzulenken versuchen. Eigentlich nichts Neues, hier aber bedrückend nahegehend und erschreckend authentisch in Szene gesetzt. Abzüge gibt es in der B-Note, weil die Musik zwar passend ausgewählt war, mich persönlich stellenweise aber genervt hat, und weil die Mädels deutlich älter aussahen, als ihr Spielalter es vorgab, ansonsten ist "Little Thirteen" aber ganz großes Kino!

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Kingpin77

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Nach "Sommer '04" und "Dreizehn" nun also "Little Thirteen". Ich fühle mich immer für dumm verkauft, wenn 12- oder 13-Jährige von unübersehbar älteren Schauspieler(inne)n dargestellt werden. Das verdirbt mir die Glaubwürdigkeit des ganzen Films. Geht es nur mir so?

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AddictedToIan

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Nope. Aber in Dreizehn fand ich den Film zumindest mit Evan Rachel Wood ziemlich gut besetzt.