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Lockout

Lockout (2012), FR/US Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 10.05.2012


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5.2
Kritiker
28 Bewertungen
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6.1
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3038 Bewertungen
202 Kommentare
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von Stephen St. Leger und James Mathers, mit Guy Pearce und Maggie Grace

Guy Pearce muss in dem Sci-Fi-Thriller Lockout die US-Präsidententochter aus einem Gefängnis befreien – welches sich in einer Umlaufbahn zur Erde befindet.

In naher Zukunft werden selbst Verbrecher ausgelagert. Dies ist die Ausgangslage von Lockout: 50 km von der restlichen Menschheit entfernt umkreist die MS: One einem Satelliten gleich die Erde und hält die gefährlichsten Verbrecher via Kälteschlaf in Sicherheitsgewahrsam. Als die Tochter des US-Präsidenten, Emilie (Maggie Grace), bei einem geheimen Besuch auf der MS: One in Folge einer Verschwörung in die Hände der aufgetauten und nun überaus leb- wie boshaften Gefangenen gerät, reaktiviert die Regierung den in Ungnade gefallenen ehemaligen Undercover-Agenten Snow (Guy Pearce) und unterbreitet ihm ein verlockendes Angebot. Gelingt es ihm, die Präsidententochter unversehrt zu befreien und die Raumstation wieder unter Kontrolle zu bringen, wird ihm volle Rehabilitation gewährt und die Anklage wegen eines Mordes, den er nicht begangen hat, fallen gelassen. Mit dem Rücken zur Wand und in einem Wettlauf gegen die Zeit begibt sich der hartgesottene Snow auf ein Himmelfahrtskommando im wahrsten Sinne des Wortes.

Hintergrund & Infos zu Lockout
Die Tagline zu Lockout (zu dt. Aussperrung) hätte gut und gerne „Escape from New York in outer space“ heißen können, denn Parallelen zwischen dem Genreklassiker von John Carpenter und Lockout sind offensichtlich, wie auch Anleihen bei Outland – Planet der Verdammten mit Sean Connery. In der Rolle des extraterristischen Snake Plissken ist diesmal aber nicht wieder Kurt Russell zu sehen, sondern der ähnlich kernige Guy Pearce, der mit Filmen wie Tödliches Kommando – The Hurt Locker oder Ravenous – Friss oder stirb bereits seine Action-Tauglichkeit unter Besweis stellen konnte. Auch im Science-Fiction-Genre ist er immer wieder zu sehen, so im Remake eines anderen Klassikers, The Time Machine, oder dem Alien-Prequel oder nicht, Prometheus – Dunkle Zeichen, als Visonär Peter Weyland.

Ausführender Produzent bei Lockout und am Skript beteiligt war der Veteran des Action-Kinos Luc Besson, der schon mit Das fünfte Element den Weltraum unsicher machte. (EM)

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Mehr Bilder (15) und Videos (17) zu Lockout


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Lockout
Genre
Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller
Zeit
Nahe Zukunft
Ort
Erde, Gefängnis, Weltraum
Handlung
Abkommen, Begnadigung, Entlassung aus dem Gefängnis, Gefängnis, Geisel, Geiselbefreiung, Geiselnahme, Geiselnehmer, Hightech, Krimineller, Mord, Raumstation, Regierung, Rettung, Rettungsmission, Revolte, U.S. Präsident, Undercover, Unschuldig Inhaftierte Person, Verschwörung
Stimmung
Aufregend, Spannend
Verleiher
Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Europa Corp., FilmDistrict

Kritiken (25) — Film: Lockout

Arthur A.: www.filmfutter.com

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2.5Ärgerlich

[...]

Verurteilen sollte man Lockout hingegen dafür, dass der Film einfach nur Schrott ist und zwar auch keiner der unfreiwillig unterhaltsamen Sorte. Dafür ist er nicht überdreht und trashig genug, sondern größtenteils einfach nur schlecht und einfallslos. Dies ist schade, denn trotz des schwachen Plots, hat man mit Guy Pearce einen ausgezeichneten Darsteller ans Bord holen können. Leider hat der Memento-Darsteller meistens Pech mit seiner Wahl von Mainstream Projekten. Man denke da nur an The Time Machine. Es liegt wieder einmal nicht an Pearce, dass Lockout scheitert. Pearce begreift sehr wohl die anspruchlose und klischeehafte Natur des Films und spielt genau das aus. Sein Charakter Snow ist dem von Kurt Russells Plissken gar nicht unähnlich. Dabei überzeichnet er seinen Charakter so bewusst, dass dieser einfach zu der Karikatur eines Anti-Helden wird. Seine Dialoge bestehen zu 90% aus flotten Sprüchen und coolen One-Linern. Die Rolle scheint dem australischen Schauspieler wie auf den Leib geschnitten zu sein. Unglücklicherweise geriet dieser stark an die Old School Streifen der Achtziger Jahre erinnernde Charakter in einen Film, der ihn nicht verdient. Zu sagen, dass Lockout B-Movie Qualitäten besitzt wäre schon fast zu sehr ein Kompliment, denn genau das hätte er werden können – ein simples albernes B-Filmchen, nur aufgepeppt mit einer besseren Besetzung und einem höheren Budget. [...]

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monsen-bzw.-pille

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ich hoff das war ein Witz jedes mal wenn er an blöden Spruch bringt hätt ich im am liebsten ins Gesicht geschlagen schlimmer gehts nicht echt!


Arthur A.

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Ich hatte an Pearce viel Spaß. Nur nicht an dem Rest.


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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7.0Sehenswert

Das Drehbuch ist scheinbar schon 20 Jahre alt, ein Film der im Jahr 2079 spielt, aber voll und ganz den Regeln eines 90's Actionfilms folgt (die CGI-Effekte machen selbiges), garniert mit Blödelsprüchen nonstop der Marke Hau-dich-blau und Schlag-dich-grün, courtesy of Guy Pearce, die Story dazu intergalaktisch klischee-BESESSEN und vom Anspruch her auf dem Level "Superhohl" (inkl. Texttafeln, die einem tausendmal erklären wer wer und wo was jetzt spielt). Kurzum: Ein Top-Trash-Spaß! Luc Besson's neueste Kreation hätte man auch CORBIN DALLAS TALES - PART 1 nennen können, sowie COLUMBIANA letztes Jahr die inoffizielle LEON DER PROFI-Fortsetzung sein sollte. Ich empfehle diesen Film jedem, der sich immer wieder gern über Streifen wie JUDGE DREDD, ALARMSTUFE ROT 2 und anderen Steven E. DeSouza-Krachern von einst den Arsch ablachen möchte bzw. diesen Zeiten hinterhertrauert.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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6.5Ganz gut

[...] Schon nach wenigen Minuten wird klar, dass Lockout hauptsächlich durch seinen Hauptprotagonisten wird überleben können. Guy Pearce, der mir zwar auch noch nach Jahren eindrücklich aus Memento in Erinnerung geblieben ist, ansonsten aber kaum nennenswerte oder denkwürdige Rollen übernehmen durfte wirkt in diesem Film wie verwandelt, was nicht zuletzt an der ungewohnten Synchronstimme liegen dürfte, zuvorderst aber an seinen auf beachtlichen Umfang angewachsenen Oberarmen. Plötzlich gibt der vormals oft so schmächtige Darsteller hier den harten Hund und dominiert beinahe spielend die gesamte Chose. Da hilft es auch nicht, dass man Maggie Grace deutlich mehr Screentime zugestanden hat als in anderen Filmen und sie erfreulicherweise deutlich erwachsener und gereifter wirkt als in 96 Hours und dessen Nachfolger. [...]

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Medienjournal

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Oh, stimmt ja... Schon so lang her, verdammt! Da hätte ich tatsächlich mal dran denken können...


Hornblower

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OK, ich bin versöhnt! :)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Der ironische wie sarkastische Held rettet hier nicht nur die Tochter des Präsidenten, sondern auch gleich den gesamten Film. Ohne Guy Pearce alias Snow wäre "Lockout" nicht mehr als ein ziemlich futuristisch verkorkster Actioner. Mit ihm ist er ein futuristisch launiger Zeitvertreib. "Lockout 2"? Muss nicht. Pearce nochmal als großmäulige One-Man-Army? Ja, bitte.

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Tyler.Fincher

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Kann ich nur unterstreichen. Hatte mir einen spaßigen Actioner erhofft aber der war dann doch recht lahm. Pearce war das beste am Film.


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

LOCKOUT erinnert unschön an Stuart Gordons Heuler FORTRESS, hat aber mit Guy Pearce den entscheidenden Vorteil gegenüber Transuse Lambert: Als Westentaschen-Snake Plissken macht Pearce selbst den abgehangensten One-Liner noch halbwegs verdaulich. Der Rest ist eine Abfolge fürchterlicher Klischees (der bekloppte Bruder, oh je) und der aus Besson-Produktionen bekannte zynische Umgang mit Menschenleben. Richtiggehend "Action" gibt es eigentlich herzlich wenig, und die Digitaleffekte ziehen einem besonders zu Anfang die Schuhe aus. Dank Pearce und einem mitunter ganz ansprechenden Set Design immerhin noch ein passabler Time-Waster, vor allem aber ein Waste of Time.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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5.0Geht so

Ein Film, wie ein Essen an einem Sonntag, wenn nicht genug Kleingeld für den Pizza-Service da ist. Kühlschrank auf, Reste in die Pfanne, wenn's nicht schmeckt noch Ketchup drauf, man wird satt.

"Lockout", oder auch "Escape From Fortress Die Hard". Die Herren St. Leger/Mathes/Besson hatten zwar Kleingeld, die Restepfanne tut es aber auch. Nichts, also wirklich rein gar nichts, wurde hier in irgendeiner Form nicht schon mal aufgetischt. Mal wieder wird die Präsidententochter in einem mal wieder ausbruchssicheren Super-Sci-Fi-Knast gefangen gehalten, mal wieder wird eine (zu unrecht) verurteilte Testosteron-Kampfmaschine zur Rettung gezwungen, mal wieder ist Besson jegliche Kreativität wurscht, wenn's knallt ist gut. Knallen tut's auf jeden Fall, Längen hat "Lockout" nicht im Ansatz, das hat der auch bitter nötig. Sonst würde die nicht nur restlos zusammengeklaute, sondern vom Ablauf auch noch unglaublich inhaltlose Geschichte noch viel übler aufstoßen.

Abkupfern mag zu einem gewissen Grat noch in Ordnung sein, selbst wenn es wie in diesem Fall alles ist, aber etwas mehr als das hier Gebotene wäre schon nett gewesen. Wer bis hierhin gelesen hat, weiß praktisch schon alles, was bei "Lockout" passiert. Hätte ja eine Spoilerwarnung rausgegeben, aber was soll man da spoilern? Als langweilig kann man den kaum bezeichnen, das Gaspedal wird kräftig durchgetreten, was aber nicht nur für die Story dringend erforderlich ist: In einer der ersten Szenen gibt es eine rasante Verfolgungsjagd, die nur in diesem Tempo akzeptabel ist, da man sonst die nicht wirklich "glaubwürdigen" CGI-Effekte detaillierter sehen würde. Alles in allem könnte man den Film vielleicht auch noch besser bewerten, wenn Guy Pearce alias Snow nicht so auf die Nüsse gehen würde. Ja, ein John McClaine wurde zur Kultfigur, weil er sich immer Zeit für einen lockeren Spruch genommen hat, Snow kann nichts anderes. Sobald der den Mund aufmacht, raunt er mit der kernigsten Mackerstimme überhaupt einen lässigen Oneliner nach dem anderen raus, das nervt schon nach wenigen Minuten. Ab und zu mal ernsthaft sein, kann so einen Film nicht schaden.

Fazit: Obwohl nur ein pures Rip-Off aus den letzten 30 Jahren, hätte "Lockout" ein recht guter Film werden können, ist im Endeffekt aber nichts weiter als ein temporeicher Lückenbüßer. Geht gerade so noch.

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JackoXL

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Das mag sein, hab ihn nur synchronisiert gesehen. Das wäre aber nur ein Kritikpunkt, der Rest würde dadurch kaum besser werden. Und schlechte Synchro hin oder her, Pearce gezwungen obercoole Art fand ich nervig.


niceeddy

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Ich glaube auch nicht, dass Selbstironie hier das erklärte Ziel von Pearce war,er nervt einfach nur,obwohl ich.ihn sonst sehr mag.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.0Sehenswert

Alles in Allem ist “Lockout” ein Film bei dem man keinesfalls zu viel nachdenken sollte. Schafft man es sein Hirn herunter zu fahren kann man den Film trotz seiner Eigenheiten genießen.

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Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

"Lockout" ist ein gewaltiger Arschtritt in die ganzen Möchtegernactioner die heutzutage produziert werden, man lässt vor allem Guy Pearce als Badass die ein oder andere Selbstironiepille schlucken. Das sympathische an diesem leicht verdaulichem Actionkracher ist die Haltung der Macher. Hier will niemandem etwas bewiesen werden, man will nicht höher, schneller und besser fliegen, man wollte nur etwas ins Kino bringen das an die guten alten Jahre erinnert. An die Jahre, in denen Actionfilme noch das gewisse etwas hatten. Ich will damit nicht sagen das "Lockout" auf einer Stufe mit z.B. "Rambo" steht, doch genau an solche Filme wird erinnert und das allein ist schon lobenswert. Guy Pearce ist außerdem die perfekte Besetzung hierfür, mit Sprüchen der Marke "Du blutest" -"Ich habe keine Zeit zum Bluten!" wird noch ein Stückchen mehr Nostalgie und Freude ausgelöst. Natürlich ist das im Endeffekt hochgradig dämlich weil man auf dem C-Movie-Level herumspringt, doch muss es nicht immer höchste Qualität sein die einen gut unterhalten kann.

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Andy Dufresne

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Klingt mehr nach 7 (oder 7,5) als nach 6...


Mr.Film

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Im Endeffekt eben schnell vergesslich, für den Moment aber super Unterhaltung :)


projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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5.5Geht so

Man sollte den Film mehr als Komödie und Satire begreifen, selbstironisch genug ist er ja! Dann ist es irgendwie auch schön zu sehen, wie das liebenswerte Großmaul Snow (Guy Pearce) gegen Wände geklatscht und ein ums andere Mal vermöbelt wird. In gewisser Weise ist Snow für Science-Fiction Action so etwas wie Captain Sparrow für Piraten: Genial dämlich!

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Snow Plissken rettet den Tag: Leichte Kost, schwer in Ordnung. 2079 – ein Gefängnis im Weltall. Meuterei und die Tochter des Präsidenten mitten unter den gefährlichsten Verbrechern der Welt – Luc Besson (an Drehbuch und Produktion beteiligt) schickt Ex-Agent Snow. Wenig Anspruch, viel Spaß.

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CineKie: CineKie.de

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6.0Ganz gut

[...] Auch wenn die zusammengeschusterte Story von “Lockout” bei Plagiatsjägern kaum eine Chance hätte und der Film wahrlich alles andere als innovativ ist, so gibt es doch ein echtes Highlight zu vermelden: Den von Guy Pearce verkörperten Snow. Dieser haut Feinden (als auch Verbündeten) Sprüche um die Ohren, die einen Joe Hallenbeck vor Neid erblassen lassen würden. Wie bei Hallenbeck (wem dieser Name nichts sagt, sei an dieser Stelle angeraten, sich verflixt noch mal endlich “Last Boy Scout” mit Bruce Willis anzuschauen) handelt es sich auch bei Snow keineswegs um einen unverwundbaren Übermenschen, sondern um einen Mann, dessen größte Stärke es ist, scheinbar unendlich einstecken und dennoch irgendwie weiterkämpfen zu können. Und so prügelt und schießt Guy Pearce sich Sprüche klopfend durch den Film, dass es eine wahre Freude ist. [...]

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Filmering: Filmering.at

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6.0Ganz gut

Lockout ist ein recht simpel gestrickter Film, der über so manches gröberes Problem stolpert: Zahlreiche Elemente des Films wirken aus Klassikern des Genres abgekupfert, andere Elemente wirken völlig kalkuliert und dienen nur dazu um den Plot voranzuschieben und so richtig Spannung will nicht aufkommen. Allerdings können Fans von knackiger 80er Jahre Action, die über einen gewissen B-Movie-Flair hinwegsehen können, dennoch einen Blick riskieren. Denn Guy Pearce sorgt als cooler Actionhero mit Plappermaul durchaus für einen recht soliden Unterhaltungswert und wer auf der Suche nach einem schnellen Actionfilm für zwischendurch ist, könnte damit schon zufrieden sein. Alle die sich mehr erwarten werden mit Lockout aber wohl nicht glücklich werden.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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7.0Sehenswert

Ohne besondere Ansprüche an den Inhalt kann man viel Spaß mit Lockout haben.

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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7.0Sehenswert

Trotz ­gelegentlich aufschimmernder Metareflexionen ist Lockout vor allem ein sehr handfester Actionfilm, der mit all seinen Macken sympathisch bleibt – weil er wie sein Held sehr viel Selbstironie besitzt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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4.5Uninteressant

Wenn, dann macht der selbstironische Grundton „Lockout“ zu einem akzeptablen Action-Event

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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3.0Schwach

Lockout ist ziemlich schales Popcorn.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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3.0Schwach

Was man Lockout lassen muss, ist die Tatsache, dass es ganz schön handgreiflich zur Sache geht und die Action keinesfalls zu knapp kommt. Irgendeinen Aha-Effekt oder Szenen mit Erinnerungswert werden allerdings nicht produziert.

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Sascha Koebner: Filmdienst Sascha Koebner: Filmdienst

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3.0Schwach

Lockout ist ein Film, dessen Absicht sich zwar noch erkennen lässt, doch der es wegen der fahrigen und teils schlicht schlampigen Umsetzung sogar schwer hätte, sich gegen die gleichartige Konkurrenz aus dem Bereich der Video-Premieren behaupten zu können.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.0Ganz gut

Trotz der bekannten und vorhersehbaren Handlung birgt das vom Regieduo zusammen mit Action-Spezialisten Luc Besson verfasste Drehbuch die eine oder andere Überraschung. In visueller Hinsicht bietet „Lockout“ trotz des für solche Science-Fiction-Actionfilme eher bescheidenen Budgets von 30 Millionen Dollar ein kurzweiliges Actionspektakel. Im Vergleich etwa zur aufwändigen Ausstattung von „Blade Runner“ liefert „Lockout“ jedoch keine Hinweise auf die Gesellschaft im Jahre 2079. Der Zuschauer erfährt beispielsweise, dass sich das „Oval Office“ des US-Präsidenten in einem Bunker unter dem Weißen Haus befindet, und dass das dort hängende US-amerikanische Wappen einen Riss aufweist. Was dies jedoch zu bedeuten habe, darüber schweigt sich der Film aus. Ähnlich sieht der Zuschauer zwar futuristisch wirkende Motorräder und Hubschrauber, bekommt aber beispielsweise keinen Überblick über städtebauliche Zustände, die in einem Science-Fiction-Film eigentlich eine wichtige Rolle spielen. Dasselbe gilt für gesellschaftspolitisch relevante Fragen. Die Menschenrechte, die dem allgemeinen Sicherheitsbedürfnis zum Opfer fallen, und die Emilie Warnock bei ihrem Besuch auf der MS-One untersuchen möchte, erweisen sich lediglich als ein Vorwand, um die Handlung voranzutreiben. Jedenfalls kommt dieser Aspekt nicht weiter als in Steven Spielbergs „Minority Report“ (2002), von dem das Regieduo die Idee der Verwahrung von Verbrechern in einem komatösen Zustand ohnehin abgekupfert hat. Dennoch: Die durchgängige Selbstironie von „Lockout“, wozu die Wortgefechte entscheidend beitragen, die sich Emilie und Snow permanent liefern, macht den Film von James Mather und Stephen St. Leger zu einer kurzweiligen Persiflage des Genres.

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dangro: Critic.de dangro: Critic.de

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7.0Sehenswert

Eine spaßige Persiflage, die immer wieder ihre Meta-Perspektive aufblitzen lässt, ohne dabei in allzu große Ploitation-Manie zu verfallen.

http://www.critic.de/film/ms-one-maximum-security-3631/

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Alle Kritiken (25)


Kommentare (176) — Film: Lockout


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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

die sprüche sind ja das coolste am film...

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uncut123

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hat mich noch nicht wirklich überzeugt...die rolle hier war schon einer der besten von ihr


Hornblower

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In der 6. Staffel von "Californication" ist Maggie Grace auch echt süß! :)


Deekin

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Bewertung0.0Hassfilm

Hm... "Lockout" *entsetzt dreinschau*
Ich würde an dieser Stelle gern etwas über den Film sagen, doch bei diesem Machwerk fing ich bereits 10 Minuten nach Beginn an zu vergessen, worum es überhaupt ging. Andere Filme, die nicht gerade Meisterwerke sind, schwinden über die nächsten Wochen und Monate aus meiner Erinnerung, aber beim Anschauen von "Lockout" *kotz* verschwamm sofort alles in meinem Kopf zu einer breiartigen Masse. Was ich noch weiß: Das ganze ist ein Rip-off von Carpenters "Die Klapperschlange", nur im Weltall und in richtig schlecht. Es gibt keinen Handlungsaufbau, keine Charaktere werden richtig eingeführt, die ersten 10 Minuten bestehen ausschließlich aus Schießereien und Kampfszenen und ich weiß nicht, was das alles soll. Das Pacing ist völlig im Eimer, weil viel zu hektisch, die Effekte sind zu Beginn unglaublich mies, die Schnitte und Kampfszenen schlicht unübersichtlich (und annähernd so schlimm wie im "Bourne Ultimatum"). Szenenübergänge sind mitunter sehr ruckartig und der Protagonist leidet scheinbar an einer seltenen Form von Tourette, die ihn dazu zwingt, sämtliche verbale Äußerungen in Form dummer Sprüche zu tätigen, die einfach nur nerven.
Ich wünschte, ich könnte diesen Film als Trash unterhaltsam finden, doch dafür war er die meiste, nein sogar die ganze Zeit über einfach nur nervig und unerträglich mit anzuschauen. Ich übertreibe daher nicht, wenn ich sage, dass "Lockout" *Blut hochwürg* einer der schlechtesten Filme ist, die ich je zu sehen gezwungen wurde (Ich hätte am liebsten abgeschaltet, aber ich wollte ja einen netten Abend mit meinen Eltern verbringen); ich lüge auch nicht, wenn ich sage, dass sogar "The Room", selbst wenn man ihn ersnt nimmt, ein besserer Film als dieser ist, und dass Tommy Wiseau mehr künstlerrisches Talent in seinem kleinen Finger hat, als das Schnitt-, Ton- und Regieteam zusammen, das diesen Streifen Celluloid vergewaltigt hat.

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CyberExistenz

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Bravo! Bravo! Bravo!


Moviegod

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Bewertung7.0Sehenswert

Selten einen Film gesehen, bei dem der Held so viele saucoole Sprüche hintereinander loslässt. Da würde ja sogar ein John Macclane grün vor Neid. Hier habe ich oft herzhaft gelacht. Ansonsten sind die Dialoge recht dämlich, was bei einem Actionfilm mit dieser "leicht" abgedrehten Ausgangssituation aber auch zu verschmerzen ist. Denn was zählt ist eben die Action; und die unterhält durchweg. An einigen Stellen hätte ich zwar gern noch ein paar mehr Fights und einen höheren Bodycount gesehen, aber man kann ja nicht alles haben. Das Einzige was mich wirklich gestört hat war, dass man von den 500 Häftlingen aus der Raumstation im gesamten Film nur ca. 20 gesehen hat. Wahrscheinlich haben sich die anderen 480 gleich vor Snow versteckt^^. Aber bei so einem Film liegt das Hauptaugenmerk halt nicht auf der Logik.

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Schlopsi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich kann wirklich verstehen wenn jemand den Humor von "Lockout" innerhalb kürzester Zeit als total hohl und unerträglich empfindet. Aber dieser Streifen ist so eine richtig schön blöde und lässige Hommage an das 80er & 90er Jahre Actionkino. Guy Pearce als Toughguy haut einen kernigen Spruch nach dem anderen raus und gibt den arroganten Macho unheimlich passend. (Von der ersten Szene brauch ich unbedingt ein GIF :D) Und spätestens wenn er auf die schlagfertige Maggie Grace trifft, sollten sogar beim letzten Unverständnis zeigenden Zuschauer die Mundwinkel leicht nach oben in Schräglage gehen.

„Shh…“
„Haben sie was gehört?“
„Nein… Ich wollte nur die Stille genießen.“
„Sie Arschloch.“

„Hier ist ‘n Apfel und ‘ne Knarre. Nicht mit Fremden reden. Erschießen.“

Die Effekte sind teilweise wirklich erbärmlich, die Story ist so dünn wie Papier, die Figuren bleiben so blass wie weiße Tapete, die Dialoge stecken vom Niveau her im Keller fest… Aber scheiß drauf. Was anderes will der Film gar nicht und das braucht er auch nicht. Ich will Guy Pearce als knallhartes Kampfschwein sehen, immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen und genau das ist hier Programm.

“Was wäre ich für ein Robin Hood, wenn ich nicht auch ab und an mal ‘ne Maid Marion retten würde?”

Ich find's voll spitze :D

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jacker

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Die War herrlich. haben sie da eigentlich Pearce direkt mit animiert?


Schlopsi

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Der schien mir das einzig echte dran zu sein. Zumindest sein Kopf.


expo

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Bewertung9.5Herausragend

So stelle ich mir moderne Actionfilme vor, moderate Schießereien bei denen es nicht drum geht so viele wie möglich umzubringen, coole Sprüche von Guy Pearce und eine wahnsinnig attraktive Maggie Grace die auch mal austeilt. Allein die erste Minute fand ich richtig lustig. Guy Pearce passt perfekt in die Rolle.
Klar ist es eine 08/15 Story, aber es hat den Charme von 80er/90er Actionfilmen. Kein Michael Bay Schwachsinn bei dem man sich überlegt den Regisseur eher mal ein Feuerwerk an Silvester veranstalten zu lassen anstatt einen Film.
Für mich spielt der Film zwar nicht auf einer Ebene mit Lethal Weapon oder Stirb Langsam, aber nah dran. Und wenn man drüber nachdenkt haben diese auch nicht die Story des Jahres. Mir reicht es wenn die Story glaubwürdig und nicht künstlich ist.

Wer also einen Actionfilm sucht in dem nicht sinnlos abgeschlachtet wird, dafür aber ein cooler Spruch nach dem Anderen fällt und man beim Letzten nicht die Augen verdreht sondern erneut lacht, ist mit diesem Film super bedient.

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expo

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PS: Ich habe die Motorrad-Verfolgung aus der Bewertung rausgelassen. Die war zwar richtig mies gemacht, aber nach 1 Spruch von Pearce wieder vergessen ;)


Dorfkino

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Bewertung5.5Geht so

Klassischer Action-Weltraum-Blödel-Film. Extrem leicht verdaulich, weil man nie befürchten muss, dass der Held mehr als einen Satz auf einmal sagt. An vielen Stellen überhaupt nicht realistisch, aber immer unterhaltsam.

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Funeral24

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Bewertung9.5Herausragend

Also, so richtig ernst nehmen sollte man den Film nicht, viele Dialoge geklaut aus früheren "Actschn" filmen, aber ein sehr rasanter Sci-Fi-Knast-Thriller. Einige der Sprüche sind schon extrem cool "Ich bin verwechselt worden, ... was, in 53 Fällen?" hahaha ..."

Ich kann verstehen, dass Lockout für manche kein Brüller ist, aber schauspielerisch ist der schon gut!

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howannes.warrakhjan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich jetzt schon ein kleiner Genre-Klassiker!

Guy Pearce ist schon ne verdammt coole Socke (Ich mag den Bubi), haut einen Spruch nach den anderen raus und überlebt so ziemlich alles. Cooler war er jedenfalls noch nie, und Sympathischer ebenso. Story ist Plump, Action Plump (aber durchaus ansehlich) ja sogar die CGI Technik ist überzogen, aber who cares? Denn es Rockt!

Kurz und knapp:

- Wer Guy Pearce Mag sollte ihn sich reinziehen.
- Wer Filme im Stile der 80/90er liebt wird mächtig gut undterhalten.
- Wer Filme ala Klapperschlange, Phantom Commando, Rambo oder Terminator als seine Klassiker schlechthin zählen darf wird mit diesem machwerk von Luc Beeson (96 Hours) bestens Unterhalten. Witzig-Klischeehaft, Actionreich und verflucht ehrlich.

Für nen Männerabend bestens >Geeignet<

lg.

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howannes.warrakhjan

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Danke wie immer :D
Durchaus auch für das Schöne Geschlecht Geeignet, Maggie Grace harmoniert super mit Guy Pearce.


Lydia Huxley

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Ja, die beiden sind ein tolles Team ;) Vor allem die Sprüche, die sie von ihm einstecken muss, sind der Hammer^^


cronic

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Bewertung6.5Ganz gut

Solider Action Film mit eine gut aufgelegten Pearce. Das Setting weiß zu gefallen, kann man sich auf jeden Fall mal anschauen

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Lili 9ochefort

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Bewertung6.5Ganz gut

Lockout ist ein Mix aus The Fortress - Die Festung, Die Klapperschlange und Stirb Langsam und alle 3 Vorbilder werden nicht erreicht, viel mehr ist Lockout ein B Science Fiction Actioner aus der Luc Besson Schmiede und der hat auch schon besseres abgeliefert.
Guy Pearce in der Rolle des Helden hat ein paar gute Sprüche auf Lager, die zünden und man kann lachen oder schmunzeln, dann aber wieder sind sie so doof und dämlich da es einem auf den Wecker geht. Der Unterhaltungs Faktor ist aber allgemein gut, die Effekte passabel und und Action und Spannung gibt es auch. Zum einmal anschauen geht der schon aber es gibt bessere Filme. :)

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TheAvenger68

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Die Verfolgungsjagd auf dem Motorrad ist übelst getrickst !!!
Sieht nach C64 aus.
Aber 6.5 Punkte gehen in Ordnung, finde ich ;-)


Lili 9ochefort

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Ja, denke auch das die 6,5 Punkte fair sind. :)


Foos

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Bewertung6.0Ganz gut

Er is ja echt n geiler Typ, aber warum zum Teufel schneidet er ihr nur die Haare ab?!

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fat_jacK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Freundin will ins Kino und überlässt mir die Entscheidung welchen Film wir schauen. Da es sich aber schnell auf Der Diktator und Lockout reduzierte dachte ich mir, da ich gute Sachen drüber hörte, schauen wir uns mal den an. Und bereut habe ich es nicht.

Durch die Bank unterhaltsam trifft es am ehesten. Natürlich nur wenn man auf Action steht, die ab und zu auch mal die Logik aussen vor lässt. Vor allem gen Ende. Aber abgesehen davon habe ich nicht viel zu meckern.

Pearce als coole ich-scheiss-auf-alles-und-jeden-Rampensau ist einfach köstlich. Letztenendes war es vielleicht der ein oder andere Oneliner zuviel. Aber der passt einfach. Da fühlte man sich teilweise wirklich an die guten alten 80er Actioner erinnert. Die weibliche Hauptrolle sieht gut aus und darf auch ein bisschen mehr. Passt gut als Gegenpol zum coolen Snow. Dazu ein Peter Stormare als zwielichtiger Agent, der nicht wirklich zu durchschauen ist und ein paar irre Gefangene und der Cast ist am laufen. Wobei die Bösewichte doch ein wenig mehr Präsenz hätten bekommen dürfen. Der Anführer bleibt alles in allem etwas zu blass und der durchgeknallte Bruder hätte mehr auf Konfrontationskurs mit Snow gestellt werden sollen. Hätte ein schönes Duell werden können.

Bis ich hier reingeschaut habe, wären mir wirklich keine Paralellen zu Carpenter Plissken Filmen aufgefallen. Und bis auf das Storygerüst gibt es die auch nicht so wirklich, finde ich. Ok, Snow hat in seiner Einstellung schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Plissken, aber das solls dann auch gewesen sein. Damit ist dann auch schon alles zur Story gesagt. Die reicht nämlich grade für das Nötigste, aber mehr muss sie auch gar nicht. Denn es stimmt dafür am anderen Ende, der Action.

Man hätte aus dem Setting vielleicht noch ein bisschen mehr rausholen können, aber das Gezeigte weiss zu überzeugen. Snow wird nicht geschont und bringt seine Widersacher teilweise recht schön über den Jordan. Auch sonst geht so einiges zu Bruch. Die F Zero Verfolgungsjagd am Anfang lassen wir hier jetzt einfach mal aussen vor.

Alles in allem liegen die Action und die Komik durch das Spiel Snow/Präsidententochter recht gleichmäßig auf der Waage und runden den kurzweiligen Spaß schön ab. Es darf ruhig ein Blick riskiert werden.

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Grambambuli

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Bewertung4.5Uninteressant

Auf der einen Seite ganz spassig, manche Oneliner sind wirklich cool, andere gewollt cool, und mancher geht gar nicht. Der Plot ist wirklich einfachste Masche, das Setting dafür recht cool.

Mal zum anschauen ist er sehr spassig, mehr wurde daraus aber nicht.

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Ohrenbär

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Bewertung4.0Uninteressant

Diesen Film habe ich schon gesehen, viele Male, mit anderem Namen, anderen Schauspielern, anderem Setting, trotzdem der gleiche Film. Es ist einer von diesen Filmen, in denen nur eine einzige Frau zu sehen ist - und natürlich geht es darum, sie zu retten.
Manchmal frage ich mich, wieso Regisseure immer noch glauben, es wäre cool, 95 Minuten lang einem Haufen testosteronbeladener Männer zuzuschauen, wie sie total hart und männlich sind. Die eine hübsche, schutzbedürftige Frau ist da nicht mehr als eine schwache Ausrede.

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Raykage

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Bewertung4.0Uninteressant

Alles zu gezwungen, aufgesetzt und konstruiert. Ein guter Ansatz war da, aber leider nicht mehr.

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Lydia Huxley

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schon in der ersten Minute hat der Film bei mir einen Nerv getroffen.
Luc Bessons durchdringender Stil verschaffte mir in dieser Sci-Fi-Atmosphäre einen gewaltigen emotionalen Flashback ins Jahr 1997, als mich Das Fünfte Element in seinen Bann zog und bis heute nicht mehr loslässt.
So schwebte ich ca. 95 Minuten lang auf Wolke 7 und wiederholte das ganze Spektakel etwa 10 Stunden später, in der Hoffnung den Film im Anschluss objektiver bewerten zu können. Doch es war vergebens - ich bin hin und weg und unfähig jeder objektiven Einschätzung dieses Streifens.
Spätestens mit der gedanklichen Einfügung der gelöschten Szene und des alternativen Endes im Bonusmaterial hat Lockout das Herz hinter der 10 verdient ^_^

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Big_Kahuna

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Naja ich sag ma so, hab ihm ne 5,5 gegeben, also doch schon ne leicht positive Tendenz, was aber ganz klar an den paar Lachern liegt, die mir Guy Pearce beschert hat. Ansonsten wars ne Niete. :p


Lydia Huxley

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Ich habe nun mal die eigenartige Neigung, in Nieten immer das Beste sehen zu wollen :D


Hueftgold

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach dem Film bin ich um eine Erkenntnis reicher geworden. Guy Pearce ist einfach nur eine coole Sau.

Dass es sich bei Lockout um einen stumpfen Actionkracher muss ich denke ich mal nicht näher erläutern.Doch da muss man immer zwischen stumpfsinnig gelungen oder stumpfsinnig verhauen unterscheiden und Lockout ist ganz klar ersteres.

Eine Story wie sie epischer nicht sein könnte,Special Effects die so aussehen als hätte man Guy Pearce einfach in ein Videospiel eingefügt und natülich Guy Pearce. Ich bin mir sicher, hätten die dem nicht die Hauptrolle gegeben dann wäre der Film nicht nur erheblich schlechter sondern auch erheblich ernster geworden! Das ist ganz klar sein Film.

Hier mal ein paar Auszüge:

Hier istn Apfel und ne Knarre. Red nicht mit Fremden,erschieß sie!

Shaw: Snow, was gibt’s Neues ?
Snow: Globale Erwärmung, 'ne Promibraut lässt sich die Brüste vergrößern und der Kongress hat mal wieder Mist gebaut. Sie wissen schon, das Übliche.

Emilie: Sollen Sie mir was ausrichten?
Snow: Ja, Sie sind adoptiert.

Ich habe mich enorm unterhalten gefühlt und wenn ich ehrlich bin haben wir was die Kommentare von Guy Pearce hat eigentlich 80er Jahre Actionkino. Arnie hatte damals in Phantomkommando auch ne Menge Sachen rausgehauen!

Zu Lockout habe ich eigentlich nichts zu beanstanden und möchte nochmals dringend darauf hinweisen, dass man das Hirn besser ausschalten sollte!

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jacker

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Pearce haut es hier voll raus. Diese mega-aufgesetzte macker-Masche passt so gut in diesen neo-80s-Trash rein :)


andreas.surken

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Kann dir nur 100%ig zustimmen. Genauso ist es. Toller Film.


DennyCrane

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hab mich tot gelacht! Super Männerkino ^^
(Was passiert eigentlich, wenn man sich an einem Tag 2 x halb tot lacht?!?)

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CyberExistenz

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein schrottiges Machwerk.
Dämliche Dialoge, blöde Handlung, uninteressante, dumme Figuren, miese Ausstattung, langweilige Action, schlechte Effekte, scheiß Script und eine Kamera und ein Schnitt zum davon laufen.

Braucht kein Mensch.

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J0J0

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Witzig, cool, unterhaltsam, klischeehaft, kurzweilig, milde satirisch. Spaßiger SciFi-action no-brainer, der sich anfühlt, als wäre er in den späten 80ern erdacht worden. Gefällt mir gut.
(PS. Die Kommentare hier frustrieren mich tierisch. Ich vermisse Moviepilot anno ~2010! Da wusste man noch, welche Filme man an welchen Maßstäben zu messen hatte und das Trash was Schönes sein kann... seuftz. Nostalgie.)

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