Logan Lucky - Kritik

Logan Lucky

US · 2017 · Laufzeit 119 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Hätte ich den Film nicht in der Sneak sehen dürfen, wäre er wohl an mir vorbeigegangen. Ich bin nämlich nicht der größte Channing Tatum oder Daniel Craig Fan...
    Aber da hätte ich wirklich jede Menge verpasst!
    Ich mag diese Art von Heistkömodien, besonders die Oceans-Reihe von Soderbergh, echt gern, auch hat mir der Humor hier wirklich gut gefallen.
    Die Charaktere, die teilweise wirklich nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind, werden liebe- und humorvoll dargestellt.
    Den Film werde ich mit Sicherheit noch 1-2 Mal schauen bei nem gemütlichen Filmabend sehen :-)

    • 7

      Unterhaltsame, wenn zum Teil auch etwas zu gemächlich inszenierte Gauner- bzw. Heistkomödie, die phasenweise durchaus auch als kleine Milieustudie des amerikanischen Prekariats verstanden werden kann, ohne dabei in ken-loach-mäßige Sozialdrama-Tristesse auszuarten. Locker, sympathisch, im Aufbau - wie bereits erwähnt - aber etwas zu ruhig. Knappe 7 von 10.

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      • 5

        Trotz Starbesetzung war er leider nur ziemlich dürftig. Die Gags konnte man locker an einer Hand abzählen und der Coup an sich war viel zu langweilig gemacht. Stellenweise war der Handlungsaufbau etwas verwirrend, enttäuschende 5 Punkte, da konnte Craig auch nichts dran retten.

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        • 5

          Ungemein warmherzig und zugleich amüsant meldet sich Steven Soderbergh zunächst aus seinem verkündeten Ruhestand als Filmregisseur zurück, der ganze vier Jahre andauerte, bis er nun doch wieder einen Film veröffentlicht hat. Mit „Logan Lucky“ widmet sich Soderbergh der weißen, in den Südstaaten angesiedelten Unterschicht Amerikas, welche die Außenwelt gerne als Beispiel für die typische Trump-Wählerschaft heranzieht.
          Das derzeitig vorherrschende, politische Klima ignoriert der Regisseur jedoch, denn ihm geht es keineswegs um eine umfassende Annäherung an diese Gesellschaftsschicht, die wahlweise als wütender, arbeitsloser, rassistischer oder übergangener Mob charakterisiert wird. Das Bild, das Soderbergh zu Beginn seines Films von West Virginia und seinen Figuren, die diesen Bundesstaat bevölkern, zeichnet, ist stattdessen von schlichter Sympathie geprägt, die nur gelegentlich von brodelnden, ernsteren Untertönen durchzogen wird.
          Die Hauptfiguren sind die Brüder Jimmy und Clyde Logan, die jeweils mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben. Während Jimmy direkt in der ersten Szene des Films als liebevoller Vater gezeigt wird, der sich rührend um seine kleine Tochter Sadie kümmert, offenbart sich nur kurze Zeit später, dass er mit seiner Tochter nur an ausgewählten Wochenenden Zeit verbringen darf, da seiner Ex-Frau Bobbie Jo das Sorgerecht für das Kind zusteht. Als Jimmy auch noch seinen Job als Arbeiter in einer Mine verliert, da ihn seine Vorgesetzten aufgrund seines leicht humpelnden Gangs, der aus einer jahrelang zurückliegenden Sportverletzung resultiert, als Risiko einstufen, scheint er weiter unten angekommen zu sein als je zuvor.
          Nicht viel besser geht es seinem Bruder Clyde. Der hat früher während seiner Zeit im Militär bei einem Irak-Einsatz einen seiner Arme verloren und schlägt sich mittlerweile als Besitzer einer Bar über die Runden, wo sein Einkommen eher mäßig ausfällt und er zudem aufgrund seiner Armprothese immer wieder lächerlich gemacht wird. Auch wenn die Protagonisten in „Logan Lucky“ somit eher den klassischen Verlierertypen entsprechen, die niedergeschlagen und frustriert gegen ihren eigenen Abstieg ankämpfen, nähert sich Soderbergh ihnen anfangs mit verständnisvoller Empathie, bei der die humorvoll eingestreuten Momente niemals zur bloßen Herabwürdigung verkommen.
          Leider stellt der Auftakt, bei dem der Regisseur mithilfe von ebenso eigenwilligen wie charismatischen Figuren, atmosphärischen Südstaaten-Impressionen und ausgiebig zerdehnten Kaugummi-(Fake-)Slangs einen stimmigen Mikrokosmos entwirft, in den man als Zuschauer immer tiefer eintauchen möchte, bereits den gelungensten Teil dieses Films dar. Sobald die Brüder gemeinsam mit ihrer Schwester Mellie beschließen, ein NASCAR-Rennen am Memorial-Day auszurauben, lässt sich Soderbergh in die schwungvoll getakteten Heist-Mechanismen zurückfallen, die er unter anderem mit seiner eigenen „Oceans“-Trilogie selbst entschieden mitprägte.
          Der eigentliche Clou von „Logan Lucky“ besteht dabei in der Erzählstruktur, durch die der Regisseur den Zuschauer inmitten der nicht gerade intelligenten Figuren auf einmal zum vermeintlich dümmsten Mitstreiter des dargebotenen Szenarios erklärt. Anstelle eines minutiös geschilderten Plans inszeniert Soderbergh den Überfall als mehrstufige Abfolge von Aktionen, bei denen sich das Vorhaben der Beteiligten nur durch ihre Handlungen erschließt und somit gelegentlich Fragezeichen aufwirft, bis eine darauffolgende Szene plötzlich neuen Sinn stiftet.
          Der Film verkommt somit zur plotgetriebenen Räuberpistole, die in möglichst raffinierte Manöver gekleidet wird, bei der sich souveräne Tricks und unvorhergesehene Komplikationen miteinander abwechseln. Je länger sich das Wechselspiel aus gewitzter Bauernschläue, turbulenten Verstrickungen und mitunter grenzdebilen Dialogen jedoch vor einem ausbreitet, desto öder wirkt das hierbei entstehende Gesamtbild. Der eigentliche Plan entpuppt sich nicht nur als wesentlich simpler, als er inszeniert wird, sondern drängt sich in ungeschickt dominanter Manier vor die Persönlichkeiten der eigentlichen Figuren, die Soderbergh am Anfang erst ausführlich vorstellt, bevor er sie mehr und mehr zu albernen Schachfiguren degradiert, die sich plumpen Scherzen und mäßig durchdachten Entwicklungen unterordnen müssen.
          Auch wenn sich der Regisseur ein äußerst vielversprechendes Ensemble beschaffen konnte, unter dem immerhin Channing Tatum das Maximum aus seiner unterentwickelten Figur herausholt, wirken Adam Driver, Daniel Craig oder Riley Keough beispielsweise eher bemüht als ausgelassen und kauen sich zeitweise wie Karikaturen durch ihre falschen Südstaaten-Dialekte. Es ist ernüchternd mitanzusehen, wie Soderbergh die Balance aus vielversprechenden Figuren und der eigentlichen Handlung misslingt. Drei Szenen, die jeweils zeigen, wie Gummibärchen dazu dienen, eine Bombe zu bauen, einen großartigen Gag über „Game of Thrones“ zelebrieren und mit einer Gesangsperformance von „Take Me Home, Country Roads“ fast zu Tränen rühren, kosten das vorhandene Potential zumindest ansatzweise aus.
          Ansonsten ist „Logan Lucky“, der spätestens in den letzten 20 Minuten, die der Film ohnehin zu lang ist, auch noch einen ungelenk wirkenden Handlungsstrang um zwei Ermittler einführt und zuletzt mit seichter Anbiederung endet, definitiv kein Werk, für das Soderbergh unbedingt aus dem filmischen Ruhestand zurückkehren musste.

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          • 7
            Strackymandias 19.09.2017, 13:35 Geändert 19.09.2017, 13:35

            Eine unterhaltsame Gauner-Komödie im Redneck-Setting, hervorragend besetzt mit Channing Tatum, Adam Driver und insbesondere Daniel Craig, welche alle mit viel Elan bei der Sache sind und den lokalen Dialekt (zumindest meinem Empfinden nach) gekonnt meistern. Der Film zieht sich zwar zu Beginn etwas, wenn der eigentliche, bis ins letzte Detail perfekt geplante Raubzug aber beginnt, macht er viel Spaß. Dabei behält Logan Lucky ein eher gemächliches Erzähltempo, auf unnötige Actionszenen wird komplett verzichtet, was mir recht gut gefallen hat. Letztlich kann der Film auch mit gut geschriebenen Charakteren und einigen emotionalen Momenten überraschen.

            Fazit: Muss man nicht unbedingt im Kino gesehen haben, aber wer auf die "Ocean's"-Filme steht, bekommt mit Logan Lucky eine spaßige Heist-Komödie mit gelungenen Charakteren, viel Humor, einem gut durchdachten Raubzug und einem (teilweise etwas arg) entspanntem Erzähltempo.

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            • 6
              Professor_Film 18.09.2017, 10:20 Geändert 19.09.2017, 22:30

              Es ist beeindruckend zu sehen, mit was für einer Leichttigkeit Soderbergh seine neueste Heist-Komödie inszeniert. Man sieht "Logan Lucky" die langjährige Erfahrung seines Regisseurs förmlich an. Neue Wege beschreitet er jedoch auch nicht und so fühlt sich alles eben sehr vertraut an. Mir personlich war die in West Virginia angesiedelte Geschichte rund um die Logan-Familie und ihren bescheidenen Raubzug zudem einfach etwas zu langweilig. Ein guter Film, aber keinen, den man gesehen haben muss.

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              • 7 .5

                OmU gesehen. Der West-Virginia-Slang war schwer zu verstehen. Hat mir trotzdem besser gefallen als die Oceans-Reihe. Obwohl auch bei Logan Lucky surreal-phantastisches zusammen mit Pseudo-Logik öfter die realistische Erzählung ersetzt. Auch enden einige Handlungsstränge im kitschigen Schnulz. So wie das alles aber rüber kommt, ist das wohl von den Machern beabsichtigt.
                Kurz: Eine solide gut gemachte Feel-Good-Drama-Komödie mit tollen, überzeugenden Schauspielern.

                • 6 .5

                  Steven Soderbergh zeigt mal wieder wo der Hammer hängen sollte. Seine Filme sind einfach so gut,
                  (das Drehbuch zu L.L wurde von Rebecca Blunt verfasst), dass sie den Zuschauer direkt in den Strudel der Geschehnisse und Emotionen hinein saugen.
                  Seine Bildsprache, er macht auch die Kamera( aka Peter Andrews), ist immer direkt und ehrlich, der Mann weiß was er macht, und das bis hin zur perfekten Besetzung mit Daniel Craig, herrlich blond gefärbt, Channing Tatum, da muss man nicht viel sagen, Magic Mike und Adam Driver, der seid Paterson ein besonderen Platz bei mir einnimmt. Katie Holmes auch fein besetzt, seid Batman hatte ich die nicht mehr auf dem Schirm. Eine erzählenswerte Geschichte muss ebenso sein, denn sonst dreht Herr Soderbergh kein einziges Frame. Dieser Mann ist einer der besten Filmemacher überhaupt. Ein Wunderkind, das eins geblieben ist und spaßige Pechvogel liebt.
                  Doch bedauernswerter Weise ist seine Rückkehr zum Film/TV von einer Story geprägt, die wir schon ähnlich vormals gesehen haben, denn Logan Lucky erinnert stark an seine Ocean´s Eleven Reihe. Soderbergh serviert sein eigenes Rezept mit Gefühl für die richtigen Szenen und Emotionen, etwas verändert und mit anderen Darstellern, denn diesmal ist es kein Casino oder Hotel, sonder eine Nas-Car Rennstrecke, die man um ihre Einnahmen erleichtern will. Steven Soderbergh ist der Meister des amüsanten Thrillers und so schmeckt uns hier ein bekanntes Mahl mit neu/alten Zutaten. Doch immer dabei Spitzen Darsteller, tolle Dialoge und ein grandioser Schnitt, natürlich mit feinster Musikauswahl unterlegt. Da kann man nicht mehr viel falsch machen. Soderbergh zeigt einmal mehr wie Unterhaltung funktioniert, das mit guter Laune gepaart und Logan Lucky kann durchstarten. Man freut sich halt immer auf sein Lieblingsmenu, lecker, da kann man nicht nein sagen.

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                  • 7 .5

                    Eine quietsche-bunte Komödie mit glattgebürstetem Ausgang. Wie schon auf dem ‘Ozean‘ endet hier alles nach dem F.F.E – Prinzip. Der Plot ist so kompliziert, dass man es nach einiger Zeit aufgibt, ihn logisch nachzuvollziehen. Das ist wohl auch so von Regisseur Soderbergh gewollt.
                    Es gab schon Überfälle, da haben die Jungs ganze Diamantenberge aufgesaugt. Hier ist es etwas komplizierter. Egal, man fühlt sich gut unterhalten – man kann ja immer noch staunen.
                    Viel interessanter ist es, das von der Regie gelenkte Augenmerk auf das Umfeld der Kleinganoven zu lenken. Alles Trump-affine Typen. Nicht direkt behindert aber stattdessen latent gewaltbereit. Im Osten der USA angesiedelt (North Carolina). Die Jungs um Joe Bang (Daniel Craig, der sein 007-Image nur schwerlich ablegen kann) pendeln zwischen Gefängnis und Gelegenheitsjob, zwischen Vaterliebe und Freiheitsdrang. Im Grunde wollen sie aber immer ihr männliches Machoimage pflegen. Wenn die Mädels mitmachen – gut, wenn nicht, werden sie in die Wüste geschickt. Und da sind mit Melli (Riley Keough) und Bobby Jo (Katie Holmes) namhafte Vertreterinnen der Zunft mit von der Partie. Sie liefern sich pfiffige Rededuelle mit ihren Partnern. Ganz anders ist die nette, ruhige Sylvia (Katherine Waterston). Sie setzt Jimmy Logan (Channing Tatum) eine Spritze, für die er sich am Ende bedankt.
                    Nette Gags erhöhen den Unterhaltungswert ganz allgemein. Die Prothese von Jimmys einhändigem Bruder Clyde (Adam Driver) verstopft z.B., die Absauganlage vorübergehend.
                    Der Auftritt von Hillary Swank am Ende dient weniger der angedeuteten polizeilichen Ermittlung als der Aufklärung der Zuschauer. Und die wollen doch, dass alles klappt. Man freut sich schon über den offensichtlichen Hinweis durch eine Schaufel auf der Terrasse: graben ist angesagt! Für manchen ein Schenkelklopfer. Der Ausgang ist so glatt, dass man aufpassen muss, auf so viel gutgemeintem Wohlwollen nicht auszurutschen. Ja die Logans sind schon echte Glückspilze.

                    • 8

                      Regisseur Steven Soderbergh verkündet 2013 mit „Side Effect“ ist seine filmische Karriere beendet. Jetzt hat er es wohl nur mit Malerei und Schreiben nicht länger ausgehalten und sein neuestes Regiewerk in die Kinos gebracht. Wobei „Logan Lucky“ in der Art ein bisschen an die drei Teile „Oceans“ erinnert.
                      Clyde (Adam Driver) und Jimmy Logan (Channing Tatum) sind Brüder und vom Pech verfolgt. Clyde war auf dem Sprung zum Footballprofi, als er sich am Knie verletzte. Sein Job als Gelegenheitsarbeiter in einer Baufirma wurde ihm gerade gekündigt. Seinem Bruder verlor im Irakkrieg seinem linken Arm und arbeitet als Barkeeper.
                      Aber Clyde hat einen verwegenen Plan. Zusammen mit Schwester Mellie (Riley Keough) wollen sie beim Coca-Cola Cup, einem berühmten NASCAR-Rennen in North Carolina, ein ganz großes Ding drehen. Das Rennen ist die perfekte Ablenkung für ihren raffiniert geplanten Diebeszug am Memorial-Day-Wochenende.
                      Die Tageseinnahmen werden von jeder Kasse mithilfe eines Rohpostsystems in den Banksafe geblasen. Das ist ihre Chance. Denn Clyde weiß aus seiner letzten Tätigkeit bei der Baufirma, das auf Grund der Bauarbeiten der Tresor nicht so gut gesichert ist.
                      Aber sie müssen sich sputen, die Arbeiten stehen kurz vor ihrem Ende. Um ihren Plan in die Tat umzusetzen fehlt ihnen noch der Safeknacker und Sprengstoffexperte Joe Bang (Daniel Craig). Und den müssen sie zuerst aus dem Gefängnis befreien. Joe hat dazu aber keine große Lust. Denn in fünf Monaten wird er sowieso entlassen.
                      Erst als Jimmy ihm verrät das das Geld aus seinem letzten Bankraub von seiner Ex-Freundin aus dem sicheren Versteck geholt wurde und sie es gerade verpulvert, macht er bei dem Coup mit.
                      Wie immer bei Soderbergh liegt ein raffiniert konstruiertes Drehbuch dem Plot zugrunde und wird ebenso raffiniert in Szene gesetzt. Mit den richtigen Schauspielern, die diese spröden und hinterwäldlerischen Charaktere auf den Punkt bringen. Der Film braucht eine gewisse Anlaufzeit um in Schwung zu kommen, hält dann aber mit Spannung die Story am Laufen.
                      119 Minuten – gekonnte Unterhaltung mit dem gewissen Etwas!

                      • 6

                        "Logan Lucky" ist eine ganz nette Krimikomödie, leider aber auch nicht mehr.
                        In seinem Humor fehlt es ihm an Biss, auch wenn - hier und da mal - eine witzige Situation entsteht. Aber insgesamt war mir der Humor einfach zu nett.
                        Ein weiteres Problem des Films ist, dass er keine wirkliche Atmosphäre erzeugt. Besonders fällt das beim eigentlichen Raub auf, der scheinbar ganz ohne Anspannung der Figuren vonstatten geht.
                        Was ich dem Film allerdings positiv anmerken muss, sind seine fast durchweg amüsanten und/oder sympathischen Protagonisten - ganz besonders Daniel Craig als Bombenexperte, der allerdings nicht so abgedreht ist, wie ich es nach den Trailern erwartet habe.
                        Zudem hat der Film noch eine gewisse Anzahl an kreativen Ideen, die ich hier unbedingt erwähnen möchte.

                        • 6

                          Entweder lag es daran, dass es die Spätvorstellung war, aber die eine Erklärung am Ende in der Bar, was sein Handy angeht bzw die darauf bezogene Rechnung, hab ich nicht verstanden. Kann mich da wer erleuchten ?

                          • 6 .5

                            Stellt euch "Oceans 11/12/13" mit Hinterwäldlern vor, Voila: "Lucky Logan".

                            Netter Heist-Movie, kann man sich auf jeden Fall an tun. Vorallem wenn man die Oceans Trilogy gut fand, wird man diesen sicherlich auch mögen.

                            • 6 .5

                              Ohne den "Ocean's"-Charme und dessen sehenswerten Cast bleibt nur ein unspektakulärer Hinterwäldler-Heist, der erst ein bisschen Fahrtwind entwickelt, als die 'Tricks' aufgelöst werden.

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                              • 7

                                Die Maßstäbe, die Soderbergh selbst mit Ocean’s Eleven gesetzt hat, kann Logan Lucky nicht ganz erfüllen [...]. Doch zwei größtenteils vergnügliche Stunden [...] liefert er allemal. [Jenny Zylka]

                                • 8

                                  Die große Kunst und Erfahrung des Regisseurs Soderbergh erkennt man in dem Zusammenhang unter anderem daran, dass er seinen Film nicht zur Nummernrevue überdrehter Schauspielerauftritte werden lässt. [Dirk Peitz]

                                  • 8

                                    Soderbergh wagt mit Logan Lucky das Experiment eines wahrhaft unabhängigen Films im Gewand einer Hollywoodproduktion. [Nina Jerzy]

                                    • 7 .5

                                      Letztlich erweist sich Logan Lucky als moderne Robin-Hood-Geschichte über Abgehängte, die sich zurückholen, was ihnen zusteht – durchaus vergleichbar mit dem Neowestern Hell Or High Water –, und zeichnet nebenher ein bitterböses Gesellschaftsporträt der USA. [Andrey Arnold]

                                      • 7 .5

                                        Die Genauigkeit und Sinnlichkeit, mit der Soderbergh das in Szene setzt, bestimmt den ganzen Film ebenso wie die offensichtliche Spielfreude aller Beteiligten. Zur visuellen Raffinesse gesellt sich ein formidabler, tief in Americana getränkter Soundtrack. [Karl Gedlicka]

                                        • Fand den Film mega langweilig und vorhersehbar nach dem Motto "Oceans ___ auf der Rennstrecke"...

                                          • 7

                                            Zu Beginn viel es mir schwer den Figuren etwas abgewinnen zu können und das gemächliche Tempo verstärkte während der ersten Hälfte mein Gefühl in einem Flop gelandet zu sein. Aber dann, als ich schon garn nicht mehr damit rechnete, begann die Waage der Sympathie und des Interesses auf die positive Seite hin auszuschlagen. Zu meinem Erstaunen gab es sogar eine kleine nuancierte Szene die mich berühren konnte. Somit hatte ich dann doch noch einen unterhaltsamen Kino-Nachmittag und habe dieses mit einem guten Gefühl verlassen.

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                                            • 7 .5

                                              Logan Lucky ist Ocean's Eleven in West Virginia mit Personen, die nicht gerade das amerikanische Traumleben führen. Doch macht genau dies den Charme dieser sehr unterhaltsamen Heist-Komödie aus. Bis auf ein paar Nebencharakteren, wie der von Seth McFarlane, ist der Film sehr gut gecastet. Überraschend guter Film, den ich mir sicherlich noch ein paar mal anschauen werde.

                                              • 7 .5
                                                filmtabs 14.09.2017, 10:36 Geändert 14.09.2017, 10:37

                                                Der Plan für den Raubzug ist als Papp-Modell nicht so schick wie bei Ocean’s Eleven, doch neben Soderberghs perfekter Inszenierung, seiner eleganten Montage und großartigen Kamera ist auch die darstellerische Ausstattung wieder vom Feinsten. [Günter H. Jekubzik]

                                                • 7 .5

                                                  Wieder ein mit Witz gespickter Gaunerstreifen mit Starensemble. Wieder ein grosser Coup. Nur fehlen Logan Lucky die unbegrenzten Geldmittel und übermächtige Technologie, und von Sex-Appeal ist weit und breit keine Spur. Dafür versprüht der Film einen ganz eigenen, fast schon volkstümlichen Charme. [Tom von Arx]

                                                  • 7 .5

                                                    Logan Lucky ist eine hintersinnige Gaunerkomödie voller Lakonie und skurriler Slapstickmomenten. Auch wenn dieser Film ein großer Spaß ist, macht er sich keine Illusionen über das Land, aus dem er kommt. [Anke Leweke]