London Nights

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Unmade Beds, 2009

London Nights - Poster
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Kritiker: 7.4 Community: 5.8 49 Bewertungen
Kinostart: 12.08.2010, Laufzeit 97 Minuten.

Vom Suchen und Finden von Vätern und Liebe in London: London Nights (OT: Unmade Beds) erzählt die Geschichte von Axl und Vera. Der aus Spanien stammende Axl kommt nach London, um seinen leiblichen Vater zu finden, der ihn in seiner frühen Kindheit verlassen hatte. Vera hingegen sieht sich von der Liebe enttäuscht und möchte weder ihr Herz nochmalig aufs Spiel setzen, noch ihre Identität prei… Mehr

Cast
Fernando Tielve, Déborah François, Michiel Huisman, Iddo Goldberg, Richard Lintern, Katia Winter Mehr
Regisseur
Alexis Dos Santos
Autor
Alexis Dos Santos
Genre
Komödie, Drama

Kritiker — Film: London Nights

W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...

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7.5Sehenswert

Bei allen stilistischen Experimenten beeindruckt die Natürlichkeit der jungen Schauspieler. Sie agieren in einem sehr ausgearbeiteten Szenenbild, dem die wilde, ausdrucksstarke Musik entspricht; der Soundtrack ist bei Dos Santos keine Begleitung, sondern ein eigenständiges akustisches Gewand. [...]
Der Film schwankt zwischen ekstatischer Orientierungslosigkeit und seelisch-körperlichen Bindungen. Es geht um Rausch, Liebe, Lust, Selbstfindung und die Auflösung vermeintlich fester Identitäten. Ein sehr bewegter und stilistisch höchst eigenwilliger Film über Jugendliche im skurrilen Mikrokosmos der Londoner Subkultur auf der Suche nach sich selbst.

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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film

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9.0Herausragend

Man wird geradezu süchtig nach den unscharfen und verwackelten Bildern, nach dem hypnotischen Sog, den sie entwickeln, und nach dem entwaffnenden Charme der Hauptdarsteller, die er sich aus der ganzen Welt zusammengesucht hat. [...]
Selten wurde die Verlorenheit, die Freiheit, die Melancholie und das Glück der Jugend so unvoyeuristisch und magisch eingefangen.

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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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6.5Ganz gut

Dos Santos ist sehr konsequent darin, einen hautnah, nein: porentief beobachteten Film zu drehen, der dennoch in keinem Moment naturalistisch ist, sondern durch und durch metaphorisch. Er ist vollgestopft mit Filmzitaten: von Truffauts "Jules et Jim" bis Winterbottoms "9 Songs". Das geschieht kunstvoll unaufdringlich, zeigt aber, dass der Regisseur die dokumentarische, quasi ethnologische Perspektive nicht naiv einnimmt. Deswegen erwartet man auch, dass der Film seine lange getrennt durch die Großstadt streunenden Protagonisten am Ende zusammenbringt. Das geschieht dann auch, aber nicht im Sinne eines Sich-Findens, das eine Geschichte abschließen würde. [...]
Konstant ist nur die eigene, seltsam eigenschaftslose Person, und das ist auch filmisch konsequent gestaltet. Die durchweg großen Brennweiten lassen alles, was sich vor und hinter den Hauptpersonen abspielt, verschwimmen. Es ist das kameraoptische Äquivalent für die Ich-Fixierung der Personen: Als sähen sie sich selbst als Hauptdarsteller ihres eigenen Biopics, und wenig originell ist der Film darin, ihre Einsamkeit zu feiern.

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Alle Kritiken (11)


Kommentare (13) — Film: London Nights

Effenberg

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Bewertung6.5Ganz gut

Teilweise gefährlich nahe an einem schick-grobkörnigen H & M Werbespot, beeindrucken einzelne Momente von London Nights trotzdem. Sehr. Wirkt ein bisschen wie ein Michael Winterbottem Film. Soundtrack besteht aus toller Indiemusik. Im Prinzip lässt sich für den Film sagen, was man auch über seine Musik sagen könnte: fluffig-melancholisch, sehr schön, aber auch sehr verliebt in die eigene Melancholie. Für alle denen Lost in Translation zu viel Plot hatte.

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Hypnohouse

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein lustiger, trauriger und unterhaltsamer Film, der vor allem durch die gewählten Songs für diverse Szenen heraussticht.
Spaßig zum ansehen.

Hot Monkey, hot ass...

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Geistertexter

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Bewertung3.5Schwach

Bis auf ein paar gelungene Ideen, die tröpfchenweise das erzählerische Elend der Phantasie - und Humorlosigkeit (wer sagte noch, das sei eine Komödie?) auflockern, ein gnadenlos sich selbst überschätzender Film.

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