London Nights
edit edit group membershipsUnmade Beds, 2009
Vom Suchen und Finden von Vätern und Liebe in London: London Nights (OT: Unmade Beds) erzählt die Geschichte von Axl und Vera. Der aus Spanien stammende Axl kommt nach London, um seinen leiblichen Vater zu finden, der ihn in seiner frühen Kindheit verlassen hatte. Vera hingegen sieht sich von der Liebe enttäuscht und möchte weder ihr Herz nochmalig aufs Spiel setzen, noch ihre Identität prei… — Mehr
Vom Suchen und Finden von Vätern und Liebe in London: London Nights (OT: Unmade Beds) erzählt die Geschichte von Axl und Vera. Der aus Spanien stammende Axl kommt nach London, um seinen leiblichen Vater zu finden, der ihn in seiner frühen Kindheit verlassen hatte. Vera hingegen sieht sich von der Liebe enttäuscht und möchte weder ihr Herz nochmalig aufs Spiel setzen, noch ihre Identität preisgeben, als sie einen interessanten Fremden trifft. In London Nights kreuzen sich im Schmelztiegel Londons Axls und Veras Wege in schicksalhafter Weise.
- Cast
- Fernando Tielve, Déborah François, Michiel Huisman, Iddo Goldberg, Richard Lintern, Katia Winter — Mehr
- Regisseur
- Alexis Dos Santos
- Autor
- Alexis Dos Santos
- Genre
- Komödie, Drama
- Ort
- Lagerhalle, London
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Witzig
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Kritiker — Film: London Nights
W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...
Kommentar löschenA. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film
Kommentar löschenMan wird geradezu süchtig nach den unscharfen und verwackelten Bildern, nach dem hypnotischen Sog, den sie entwickeln, und nach dem entwaffnenden Charme der Hauptdarsteller, die er sich aus der ganzen Welt zusammengesucht hat. [...]
Selten wurde die Verlorenheit, die Freiheit, die Melancholie und das Glück der Jugend so unvoyeuristisch und magisch eingefangen.
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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung
Kommentar löschenDos Santos ist sehr konsequent darin, einen hautnah, nein: porentief beobachteten Film zu drehen, der dennoch in keinem Moment naturalistisch ist, sondern durch und durch metaphorisch. Er ist vollgestopft mit Filmzitaten: von Truffauts "Jules et Jim" bis Winterbottoms "9 Songs". Das geschieht kunstvoll unaufdringlich, zeigt aber, dass der Regisseur die dokumentarische, quasi ethnologische Perspektive nicht naiv einnimmt. Deswegen erwartet man auch, dass der Film seine lange getrennt durch die Großstadt streunenden Protagonisten am Ende zusammenbringt. Das geschieht dann auch, aber nicht im Sinne eines Sich-Findens, das eine Geschichte abschließen würde. [...]
Konstant ist nur die eigene, seltsam eigenschaftslose Person, und das ist auch filmisch konsequent gestaltet. Die durchweg großen Brennweiten lassen alles, was sich vor und hinter den Hauptpersonen abspielt, verschwimmen. Es ist das kameraoptische Äquivalent für die Ich-Fixierung der Personen: Als sähen sie sich selbst als Hauptdarsteller ihres eigenen Biopics, und wenig originell ist der Film darin, ihre Einsamkeit zu feiern.
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Kommentare (13) — Film: London Nights
Effenberg 2010/09/01 08:17:21
Kommentar löschenTeilweise gefährlich nahe an einem schick-grobkörnigen H & M Werbespot, beeindrucken einzelne Momente von London Nights trotzdem. Sehr. Wirkt ein bisschen wie ein Michael Winterbottem Film. Soundtrack besteht aus toller Indiemusik. Im Prinzip lässt sich für den Film sagen, was man auch über seine Musik sagen könnte: fluffig-melancholisch, sehr schön, aber auch sehr verliebt in die eigene Melancholie. Für alle denen Lost in Translation zu viel Plot hatte.
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Hypnohouse 2010/08/24 21:01:32
Kommentar löschenEin lustiger, trauriger und unterhaltsamer Film, der vor allem durch die gewählten Songs für diverse Szenen heraussticht.
Spaßig zum ansehen.
Hot Monkey, hot ass...
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Geistertexter 2010/08/23 15:52:46
Kommentar löschenBis auf ein paar gelungene Ideen, die tröpfchenweise das erzählerische Elend der Phantasie - und Humorlosigkeit (wer sagte noch, das sei eine Komödie?) auflockern, ein gnadenlos sich selbst überschätzender Film.
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Hassfilm von:
News zum Film London Nights
Kriegen sie sich ... oder kriegen sie sich nicht?
2010/08/12 08:50:00
In London Nights, dem neuen Film von Alexis dos Santos, verliert sich ein Liebespaar aus den Augen und beide sind fortan auf der Suche des anderen. Weil viele von uns erwarten, dass sich Liebe im Film überraschend, zäh und wie eine endlose Geduldsprobe ereignet, haben wir euch ein kleines Liebe auf Umwegen-Best of zusammengestellt.
Was diese Kinowoche für Euch bietet
2010/08/11 09:00:00
Donnerstag ist Kinotag. Morgen starten sieben Filme in Deutschland und wir präsentieren sie Euch in Trailern.
London bei Nacht mit Alexis dos Santos
2010/08/11 08:50:00
Neben all den vielen Blockbustern, die sich stetig durch die Kinoprogrammhefte jagen, ist es schön zu wissen, dass einige Regisseure sich auch für kleine Filme begeistern können. Alexis dos Santos ist einer von ihnen, der mit seinem Film London Nights nicht nur Fans der britischen Metropole ansprechen will.
London Nights wird von der moviepilot community mit 6 von 10 Punkten auf Grundlage von 49 Bewertungen und 24 Nutzerkritiken bewertet.
Links zum Film London Nights
- London Nights: film-zeit.de

Bei allen stilistischen Experimenten beeindruckt die Natürlichkeit der jungen Schauspieler. Sie agieren in einem sehr ausgearbeiteten Szenenbild, dem die wilde, ausdrucksstarke Musik entspricht; der Soundtrack ist bei Dos Santos keine Begleitung, sondern ein eigenständiges akustisches Gewand. [...]
Der Film schwankt zwischen ekstatischer Orientierungslosigkeit und seelisch-körperlichen Bindungen. Es geht um Rausch, Liebe, Lust, Selbstfindung und die Auflösung vermeintlich fester Identitäten. Ein sehr bewegter und stilistisch höchst eigenwilliger Film über Jugendliche im skurrilen Mikrokosmos der Londoner Subkultur auf der Suche nach sich selbst.
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