Lonesome Jim
Lonesome Jim (2005), US Laufzeit 88 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
79 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Steve Buscemi, mit Casey Affleck und Liv Tyler
Lonesome Jim erforscht die Existenz eines verlorenen, jungen Mannes, der verzweifelt seinen Weg durchs Leben sucht. Zugleich zeichnet dieser Film ein lebendiges Portrait eines Kleinstadtlebens, welches zugleich lustig, traurig und wahr ist. Jim kehrt niedergeschmettert in seine Heimatstadt Goshen, Indiana zurück, nachdem er als Schriftsteller in New York kläglich gescheitert ist. Schnell merkt er warum er sein Heim damals schon verlassen hatte; eine etwas zu fürsorgliche Mutter, ein reservierter Vater und einen depressiven, älteren Bruder. Bald nach seiner Rückkehr fällt Jim’s Bruder nach einem Autounfall ins Koma. So gezwungen seine Aufgaben zu übernehmen arbeitet Jim widerwillig in der Fabrik seiner Eltern und kümmert sich auch um seine zwei Nichten. Ein Hoffnungsschimmer erscheint, als er die sogleich hübsche und charmante Anika kennen lernt.
Mehr Bilder (4) und Videos (1) zu Lonesome Jim
Cast & Crew
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Steve Buscemi
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Casey Affleck
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Liv Tyler
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Mary Kay Place
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Seymour Cassel
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Kevin Corrigan
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Jack Rovello
Regie
Schauspieler
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Rachel Strouse
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Sarah Strouse
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Mark Boone Junior
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Jake La Botz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Phillip - Welder
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James C. Strouse
- Genre
- Komödie, Drama
- Ort
- Indiana
- Handlung
- Antiheld, Bruder, Eltern-Kinder-Beziehung, Melancholie, Onkel, Sexualität
- Mitmachen
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Kritiken (2) — Film: Lonesome Jim
Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDer als Schauspieler ("Fargo") bekannt gewordene Steve Buscemi hat mit "Lonesome Jim" seinen dritten Spielfilm gedreht. Sein Blick auf die Hinterwäldler ist nicht von oben herab, sondern von innen heraus, mit Galgenhumor, tragikomisch. [...] Trotz skurrilster Charaktere und Wendungen erscheint die ganze Provinz-Misere und -posse nicht allzu abstrus.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDie lakonische Wandlung eines pessimistischen Anti-Helden zum verantwortungsbewussten Erwachsenen - Buscemi inszeniert gemächlich und äußerst zäh.
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Kommentare (5) — Film: Lonesome Jim
Kommentar schreibenBirdcage 2011/12/15 14:12:24
Kommentar löschenSeve Buscemi inszeniert einen Tragikkomödie über einen gescheiterten Schriftsteller, der nun im Selbstmitleid und Pessimismus zerfließt. Sein Leben bekommt er nicht mehr in den Griff und kehrt somit in seine Heimatstadt zu seinen Eltern zurück. Dabei versucht er sich vor der Welt, seinen Gefühlen und seiner Verantwortung gegenüber anderen Mitmenschen genauso wie sich selbst zu verstecken. Erst am Ende versteht er sein Leben zu schätzen und Verantwortung zu übernehmen.
Leider ist diese Entwicklung nur sehr zäh anzuschauen. Es ist dem Zuschauer nicht wirklich möglich mit der Hauptperson mitzufühlen und damit stellt sich große Langweile ein.
Obwohl es insgesamt ein ernstes und interessantes Thema ist, lässt der Film den Zuschauer gerade wegen der Inszenierung und den farblosen Darstellern ziemlich kalt.
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CowVirus 2011/05/25 16:32:54
Kommentar löschenNicht ganz rund und mit einigen Längen, dafür aber von boshafter, beißender Komik.
Für Freunde des rabenschwarzen Humors durchaus einen Blick wert.
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bibi_kiddo 2010/01/10 01:22:50
Kommentar löschenDer Film hatte Anfangs viel versprochen aber leider nicht alles halten können.
Tolle Charaktere, gut umgesetzte Einzelheiten doch etwas langatmig schleicht sich dieser Film über 88 min. mehr und mehr in eine leichte Langeweile.
Das provinzielle Leben, welches hier auf die Schippe genommen werden sollte, wird aus einem positiv anderem Blickwinkel dargestellt als von anderen Filmen gewohnt und dennoch hätten die einzelnen Charaktere mehr her gegeben.
Nichts desto trotz ein wirkl. sehenswerter Film, da er Tiefe, Humor, und kleine emotionale Höhepunkte bietet.
Besonders schön inziniert finde ich das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn das vermutlich sehr zu der Entwicklung des Hauptdarstellers beitrug und sich im Erwachsenenalter liebevoll sowie zerrüttelt zeigt. Was auch für den Zuschauer komplett nachvollziehbar ist.
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8martin 2009/07/09 13:45:33
Kommentar löschenEs ist eine lustige Tragödie oder eine traurige Komödie. Je nach dem worauf man die individuelle Betonung legen mag. Die Figuren sind äußerst cool und nehmen sich emotional sehr zurück. Nur die Übermutter (Mary Kay Place) besteht offenbar als Kontrastmittel hauptsächlich aus Gefühlsausbrüchen und nervt. Das zentrale Pärchen (Jim und Anika: Casey Affleck und Liv Tyler) sind sich ihrer eigenen Sache nicht sicher und so verfolgen sie unerfüllbare Ziele. Deshalb deprimiert sie auch ihr Leben. Und der Funke springt auf den Zuschauer über. Es wird nichts beschönigt. So kann einen auch das etwas aufgesetzte, in die Länge gezogene Ende nicht versöhnlich stimmen. So ist halt das Leben: keineswegs nur Friede, Freude, Eierkuchen, aber nie langweilig.
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Ferdinand 2007/11/30 21:04:35
Kommentar löschenEine schöne leichte Geschichte mit etwas Tiefgrund. Ein wenig hat mich die Figur des Jim an Herrn Lehmann erinnert, nur dass dieser gesprächiger war.
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