Lost Highway

Lost Highway (1997), US
Laufzeit 135 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 10.04.1997

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8.0 Kritiker
51 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
5387 Bewertungen
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noch nicht bewertet

von David Lynch, mit Patricia Arquette und Bill Pullman

Der Jazzmusiker Fred Madison und seine Ehefrau Renée fühlen sich durch unheimliche Videoaufzeichnungen bedroht, die nach und nach vor ihrem Haus auftauchen. Die Videos fangen immer gleich an, werden aber von Film zu Film länger. Zuerst sieht man nur Außenaufnahmen ihres Hauses, auf den nächsten Kassetten dringt dann scheinbar jemand durch ein Oberlicht ins Innere des Hauses ein – ohne jedoch dort Spuren eines gewaltsamen Eindringens zu hinterlassen. Auf einer Party trifft der Musiker einen unheimlichen Zeitgenossen, der ihn dazu drängt, bei sich zu Hause anzurufen um mit ihm zu sprechen, da er gerade dort sei. Und tatsächlich ruft er daheim an und telefoniert mit dem Mann, der ihm eigentlich gerade gegenübersteht. Im letzten Video schließlich sieht Fred, der sich diesen Film alleine anschaut, seine Ehefrau blutüberströmt im Bett liegen. Als er sich sofort aufmacht, sie zu suchen, findet er sie tatsächlich blutüberströmt in ihrem Bett vor und er wird im gleichen Moment von der Polizei festgenommen. Fred wird zum Tode verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. Als die Wärter am nächsten morgen ihren Rundgang machen, finden sie in der Zelle, in der eigentlich der Mörder sein sollte, den jungen Automechaniker Pete Dayton, der allerdings einen recht verstörten Eindruck macht; von Fred fehlt jede Spur. Die einzige Gemeinsamkeit die die beiden haben, ist die Ähnlichkeit ihrer Frauen/Freundinnen.

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Mehr Bilder (11) und Videos (3) zu Lost Highway


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Lost Highway

Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

Fred Madison: Andy, who is that guy?
Andy: I don't know his name. He's a friend of Dick Laurent's, I think.
Fred Madison: Dick Laurent?
Andy: Yeah, I believe so.
Fred Madison: But Dick Laurent is dead, isn't he?

Höllisch unheimlich, verdammt aufwühlend, albtraumhaft, spannend über die Grenze des Erträglichen hinaus und ein Mensch der verloren ist. Ich weiss gerade nicht was ich sagen soll. Eines aber ist klar, David Lynch hat mich mit seinem wohl am schwersten verdaubarem Film 'Lost Highway' erneut in eine Stimmung gebracht hat, die sonst keiner aufzubauen vermag. Ich habe geschwitzt, ich hatte panische Angst und das ist nur einer Tatsache zu verdanken. 'Lost Highway' erlaubt sich keine Fehler, denn würde Lynch nur an einer Ecke einen Tick falsch agieren, der Film würde nicht mehr wirken. Jede Szene, jede Einstellung ist perfekt einstudiert, dazu bekommt man fantastische Schauspieler und eine beängstigende, hypnotisierende Soundtrack-Auswahl geboten…





19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

BigDi

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"Inland Empire" ist noch geiler. ;)


MoeByDays

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Trifft es ziemlich genau!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

In vielerlei Hinsicht ist David Lynchs letzte Schaffensphase die Homöopathie des Filmgeschäfts: Es wird viel darüber geredet, es wird oftmals als unbekannte Kunst verkauft, die Anhänger neigen zu einer leicht indoktrinären Art, und in Wirklichkeit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich schlicht und einfach um schön verpackte Scharlatanerie - cineastitisches Placebo - ohne tieferen Sinn handelt. Doch wie bei den Wunderdoktoren mit Jesuslatschen und weißen Zuckerpillen gilt auch hier: Oftmals reicht einfach der Glaube daran, an etwas Herausragenden, nicht Erklärbaren teilzuhaben, um persönlich vollkommen zufrieden zu sein - wissenschaftliche Interpretation hin oder her.
Womit wir beim springenden Punkt wären: "Lost Highway" ist die filmische Verabschiedung von jeglicher offensichtlichen Linearität und greifbaren Logik im lynch'schen Kosmos, das entgültige Abdriften in den Surrealismus.
Mit jeder weiteren Minute wandelt sich "Lost Highway" von einzelnen Szenerien, zu Momentaufnahmen, zu einer Fahrt durch eine Geisterbahn ohne Licht und gesegnet mit diversen Blackouts. Drastisch ausgedrückt ist "Lost Highway" das Rucksack-Packen für Lynchs cineastisch-egobasierten Amoklauf, welcher sich durch die "Mulholland Drive" zog und in "Inland Empire" mehr als nur einmal mit dem eigenen Suizid im Größenwahn liebäugelt.
Man kann solch einen Trip lieben, man kann so einen Trip hassen - ich entscheide mich für ersteres.

Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

doctorgonzo

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Gar wunderbar...


willy50

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...und diese Globuli schluck ich gerne !


Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] David Lynch lädt mit „Lost Highway“ in eine eigene Welt. Manche Teile davon könnten die Realität und manche Teile Träume oder Halluzinationen darstellen, jedoch erstreckt sich die surreale Atmosphäre von Anfang bis Ende. Eine starke Bildsprache im Einklang mit einer beklemmenden, fast psychedelischen Tonspur zeichnet das Werk des Regisseurs, Autors und Sound-Designers Lynch aus. Hinzu kommen ein sehr interessanter Soundtrack (Rrrrammstein – eine Karriere beginnt, hell yeah) und eine klug gewählte Besetzung, angeführt von Bill Pullman, dessen bekannter verkniffener Blick die Atmosphäre des Films passend widerspiegelt, Patricia Arquette als geheimnisvolle Femme Fatale und Robert Blake, der mit seinem Mystery Man einen bemerkenswert unheimlichen Charakter schuf. [...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

[...]Möchte man "Lost Highway" wenigstens ansatzweise erfassen, so scheint es mir essentiell sich gedanklich von den narrativen Grundgerüsten, die einem Film typischerweise zu Grunde liegen, zu trennen und sein Augenmerk auf eine weitaus abstraktere Ebene zu fokussieren. Anders ausgedrückt bedeutetet dies, um mit Lynch zu sprechen, sich an das zu halten, was auf der Leinwand gezeigt wird und sich nicht zwanghaft an dem festuzuklammern, was einem von seinen Sehgewohnheiten innerlich aufoktroyiert wird. In dem Moment, wo dieses geschieht, wird "Lost Highway" zu einem persönlichen Spiegel, zu einen Film der den konventionellen Film in seiner logisch-narrativen Konnotation von Grund auf zerstört, um schlussendlich zu einer Allegorie zu werden, welche den eigentlichen Spielfilm transzendiert, weil Lynch es jedem Einzelnen ermöglicht seine eigenen Schlüsse zu ziehen. In diesem Augenblick gibt es kein "Richtig" und kein "Falsch" mehr, der Film mag sich für den Einzelnen zu einem kohärenten Gesamtbild zusammen fügen, oder eben auch nicht. Der Eine wird aus dem Gesehenen heraus Antworten generieren können, der Andere kann dies vielleicht nicht.[...]

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Kommentare (136) — Film: Lost Highway

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cedco

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Bewertung6.5Ganz gut

Den Film im Großen und Ganzen fand ich doch rech interessant. Trotzdem werde ich wohl kein großer Lynch-Fan werden, da mir doch etwas zu viel Spielraum in der Interpretation gelassen wird. Ist ja in Ordnung, dass man bei einem Film etwas grübeln muss, aber wenn ich mir hier so die Kommentare durchlese mit Aussagen wie "Du musst den Film 6 mal sehen um ihn zu verstehen", ist das meiner Meinung nach übertrieben. Ich hab mir am Ende meine Geschichte zusammengestrickt und fertig. Der Mystery Man hat mir übrigens sehr gut gefallen und wohl auch viel dazu beigetragen, dass ich den Film nicht mit 5 bewerte. Vielleicht werde ich mir doch noch 1-2 Lynch-Filme gönnen, um mir eine endgültige Meinung zu bilden. Bin aber noch unschlüssig, welche es werden sollen. Mir brennt ja „Mulholland Drive“ unter den Fingernägeln, vielleicht sollte ich zunächst aber doch lieber einen anderen sehen?

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N. Hornblower

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"Der Elefantenmensch", "Dune - Der Wüstenplanet" und "The Straight Story" sind weniger "auslegungsbedürftig".


Schwabilicious

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein erster Lynch-Film. Wenn man nach Filmen von ihm fragt, à la: "Und- wie ist der so?" Bekommt man meist zu hören: "Puh, äh, tja...schwer zu sagen- schau ihn dir einfach mal an." Gesagt getan. Und kein Stück schlauer als vorher.
Wie bewertet man einen solchen Streifen nun? Ein Vorredner schrieb: Einfach 5/10, da sowohl 0 als auch 10 absolut gerechtfertigt wären. Dem kann ich mich nur anschliessen, nur das ein glatter "10er" nie draus werden wird. Denn zu einem meiner Lieblingsfilme wird sich dieser Film niemals aufschwingen.
Ich hatte nach dem Film das Gefühl, dass er gar nicht verstanden werden will, wobei ich mir nicht sicher war ob ich nicht doch schlicht zu beschränkt bin um ihn bei der ersten Sichtung zu verstehen. Der Kommentar Lynchs, dass dieser Film keiner Interpretation bedürfe und man ihn einfach in seiner Bildgewalt wirken lassen sollte, bestätigt mich allerdings.
Handwerklich sicher eine Meisterleistung, insbesondere die Soundgestaltung ist atemberaubend gelungen. Die totale Reduktion im ersten Drittel des Films hat mich fast vom Sessel gehauen. Der Film wirkte wie ein Eispickel, den man an einer Scheibe ansetzt und langsam und genüsslich von links nach rechts zieht. Nichts für schwache Nerven. Hinzu wirkungsvolles Spiel mit (wenig) Licht und (viel) Schatten und die Atmosphäre war derart knisternd dass ich besorgt war, mein Bildschirm könnte in Flammen aufgehen.
Im weiteren Verlauf baut er allerdings, wie ich zumindest finde, etwas ab.
Und sonst? Hat der Film mich "berührt", "geschockt"- was angeblich der Fall sein sollte? Ich fürchte nicht. Steinigt mich, ihr Lynch-Fanatiker, aber nur weil eine "Story" viel Raum für Interpretationen bietet, heißt das nicht, dass ich begeistert vom Sessel aufgesprungen wäre. Vielmehr war ich nach einigen Minuten Bedenkzeit doch eher ernüchtert.
Den Zuschauer im Unklaren lassen, schön und gut, aber wenn ich etwas schaffe das derart nebulös ist und, zumindest meiner Ansicht nach, keinerlei Möglichkeit aufkommt eine stimmige, schlüssige, eindeutige Interpretation aufzubauen, so finde ich das eben doch dürftig.
(Wie gesagt, steinigt mich^^- und vielleicht fällt es mir beim 2 Anlauf auch wie Schuppen aus den Haaren- wenn ich mir das nochmal antue...sind ja immerhin über 2h :O)
So ist der Mensch, er will sich eben alles erklären. Ich glaube, auf diesen Stil muss man stehen, sonst gefällt es einem nicht. Ich stehe nicht drauf, zumindest nicht in dieser "totalen" Form.
Und nun? Zurück zur Bewertung, und zu dem anfangs vorgetragenen Satz: "Schau ihn dir einfach mal an." 7. Sehenswert.

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PonyPirat

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Bewertung5.5Geht so

verwirrend.

Ein Film den man wohl erst nach dem 2ten oder dritten mal gucken wirklich "Versteht"
und ihn dann wohl auch besser findet als nach dem ersten mal :)

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Hanno Jones

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Bewertung5.0Geht so

was war das denn? oO
helft mir! erklärt mir! rettet mich! ich hab angst ...

ich hab noch nie einen film von Lynch gesehen, mich noch nie mit ihm beschäftigt und überhaupt, wenn alle seine filme so sind, dann werden wir zwei keine guten freunde oO

ich weiß noch nicht mal, wie ich bewerten soll, weil sowohl 0 als auch 10 punkte absolut gerechtfertigt wären, also bleibts erstmal bei 5 bis zum nächsten mal ... in ein, zwei jahrhunderten vll ...

kann mir jemand einen film empfehlen, mit dem ich mich mal an das thema "David Lynch" herantasten kann ohne direkt derart vor den kopf gestoßen zu werden?

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RoosterCogburn

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"Dune" und "Der Elefantenmensch" waren die ersten Filme die ich von Lynch gesehen habe. Ich weiss aber nicht mehr welchen zuerst und wusste damals nicht wer David Lynch ist. Finde ich beide toll. Fortführend würde ich "Mulholland Drive", "Blue Velvet" und "Twin Peaks" anfänglich empfehlen. Wer mit diesen Filmen schon Probleme hat, brauch vorläufig keine weiteren von ihm schauen. Kenne sowieso keinen Filmemacher, der NUR gutes produziert hat. Jeder hat schon ins Klo gegriffen. Selbst "Hitch" oder Kubrick.

Persönlich finde ich auch von Lynch nicht alles abgöttisch geil. Ich seh seine Produktionen sehr gern, aber nehmen wir z.B. "Eraserhead". Ist handwerklich ein geiles Teil. Doch vom Unterhaltungswert her ... naja.
Wäre es ein Porno, würde es mich nicht zum Eier schaukeln einladen :)


Le Samourai

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Mulholland Drive ist doch absolut easy und straight. Viel einfacher zu erklären als Lost Highway, wie BigDi schon sagte.
Lynchs bester ist allerdings Blue Velvet!


natedb

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Bewertung7.0Sehenswert

Als begeisterter Lynch-Fan war ich nach diesem Film ein bisschen enttäuscht. Zwar beweist David Lynch wieder, das er der Meister des Surrealen, der subtilen Spannung ist, aber dieser Film hat bei mir einen leicht bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Einziger Grund dafür war das Ende der wirren Reise. Ein Schluss den ich schwer zu interpretieren finde und mir nichts sagt. Dennoch - bis dahin - ein hervorragender Film und für Lynch-Fans auf alle Fälle sehenswert!

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CoOLik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film gefällt mir nach dem gucken mehr als während dem gucken. Insgesamt hat mir Mulholland Drive mit Abstand mehr gefallen. Nichtsdestotrotz ist Lost Highway sehr bildgewandt, lässt Interpretationsfreiraum und zudem stimmen Kulisse/Schauspieler perfekt überein. Einzig die ständig wiederkehrenden und langen Sexszenen hätte man sich sparen können. Außerdem waren stellenweise die Dialoge zu schlapp/langsam/langatmig, auch wenn es zur Stimmung beiträgt. Aber Atmosphäre war so oder so genügend geboten worden, somit hätten die Dialoge ein wenig flotter geführt werden können, ohne dass die Stimmung zu Schaden gekommen wäre.

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MartinNolan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zu Beginn des Films wird ein Ehepaar gezeigt. Bei ihnen wurde eingebrochen. Doch gestohlen wurde nichts, sondern der Einbrecher hat sie in der Nacht in ihrem Bett gefilmt und die Kassette vor die Tür gelegt.. Die Polizei wird gerufen und verspricht das Haus von nun an zu bewachen. Doch dann taucht eine weitere Kassette auf. Diese zeigt die Ehefrau blutüberströmt auf ihrem Bett. Der Mann schaut sich das Video alleine an und rennt sofort zu seiner Frau, die tatsächlich nun tot auf dem Bett liegt. Er wird festgenommen und sitzt nun vermutlich in der Todeszelle. Als ein Wärter nach einiger Zeit nach dem verurteilten Mann sehen will, macht er eine seltsame Entdeckung. Der Ehemann ist verschwunden und statt ihm befindet sich ein anderer Mann in der Zellen, nämlich der Automechaniker Pete Dayton. Dieser hat keine Ahnung, wie er dort hineingeraten ist oder was er gemacht hat. Nun wird die Geschichte von Pete erzählt. Dieser hat eine Affäre mit einer Frau, die der toten Ehefrau von Fred Madison (dem Ehemann) sehr ähnlich sieht. Doch die Frau "gehört" einem Gangster namens Mr.Eddy. So kommt es am Ende zu einem alles umfassenden Konflikt zwischen Eddy und Pete.
Den Film inhaltlich kurz zusammenzufassen ist eine sehr diffizile Angelegenheit. Zu viele Kleinigkeiten und auch ungeklärte Ereignisse geschehen im Verlauf des Films, die es zusammengenommen erschweren die Handlung kurz darzustellen.
Doch gerade diese Kleinigkeiten und ungeklärten Ereignisse bieten dem Zuschauer eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten, die diesen Film sehr speziell werden lassen.
Regisseur David Lynch erzählt mit "Lost Highway" einen Psychothriller mit einer unvergleichbaren Bildgewalt. Jeder Moment in diesem Film ist einfach wunderbar inszeniert. Dies ermöglicht eine gut ausgesuchte Musik, die den Film stetig begleitet. Es vergeht kaum eine Minute ohne Musik. Bild und Musik verschmelzen geradezu zu einem einprägsamen Moment. Dies macht den Film aus. Zwar muss sich der Zuschauer, sofern er noch keinen Lynch-Film gesehen hat, sich an diese Art des Film "gewöhnen". Er wird aber nach kurzer Zeit absolut erfasst von einer einzigartigen Atmosphäre, die sich durch den gesamten Film hin erstreckt.
Zugegebenermaßen ist dieser Film nichts für "zwischendurch", denn dafür ist die Bildgewalt zu enorm. Wer sich aber auf den Film vollkommen einlässt, wird mit einer wunderbaren Komposition von Bild und Musik belohnt.
"Lost Highway" besitzt einen rätselhaften Bann, der einen fesselt!

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Weltenkind

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach beenden des Films war ich mir nur bei einem sicher: Grauenvoll gut.
Genauso wie die Aussage "Grauenvoll gut" ist auch der Film ein Oxymoron. Er widerspricht sich selbst. In seiner Lethargie dümpelt der Film vor sich hin und findet nie seinen Punkt, an dem er Auflösung bieten will. Zu jeder Zeit genauso verwirrend wie unlogisch, schenkt uns Lynch ein Blend- sowie Meisterwerk. Ästhetisch eine wahre Wunderblume, für die man den höchsten Gipfel erklimmen möchte, ist es musikalisch ebenso sinnlich und betörend. Doch Logik? Fehl am Platz. Von einer Szene hüpft der Film zur nächsten und weiß nie so genau, was er nun sagen will. Sicherlich gewollt, gilt Lynch doch als Genie seiner Zeit. Und ein Genie macht nie etwas unbewusst.

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Weltenkind

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Als nächstes werde ich mir dann entweder Straight Story oder Elefantenmensch ansehen. Mal sehen.


ihre-herrlichkeit

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Elefantenmensch ist auch ganz gut und hat einen sauberen Handlungsstrang.


hollygolightly1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehenswert? Nö, wohl eher ERLEBENSWERT.
Meine absolute Lieblingsszene:
http://www.youtube.com/watch?v=-VeYVUboXLI

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Vic Mackey

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"Ich bin gerade bei ihnen zuhause"... wenn man den Film, so wie ich, das erste Mal sieht, während der Darsteller unter Mordverdacht steht, wirkt diese Szene nochmal ganz anders.^^


fkfilmkritik

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[http://www.youtube.com/watch?v=rtW1BGzQFvU] !


Anton Chigurh

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

I'm there right now.
What do you mean? You're where right now?
At your house.
That's fucking crazy, man.
Call me. Dial your number. Go ahead

Das ist mein zweiter Film (Blue Velvet) von David Lynch, und bis jetzt finde ich beide Filme cool.

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agynessa

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Bewertung5.0Geht so

"Porno" würde den Film noch eher beschreiben, als "Thriller". Also wer sich gern nackte Frauen bzw. Brüste ansieht für den ist der Film bestens geeignet. Eindeutig ein Männer Pornothriller!

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matsss

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Der gute Herr hat Recht...


agynessa

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Natürlich hat ein RoosterCogburn recht, wie sollte es auch anders sein? Ich hätte doch niemals bezweifelt das er recht hat. Leider nimmt er Kommentare sehr ernst und interpretiert in meinen Kommentaren immer negative Sachen hinein. Schade eigentlich, aber was solls. Ich will hier keinem was böses, aber hüte Dich davor einen Film negativ zu beurteilen, wenn 75% der User den Film als sehenswert betrachten. Entweder man schwimmt hier mit, mit der Menge und schafft sich viele Pseudofreunde oder man geht unter. Ist leider so hier.


smartyx

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Bewertung0.0Hassfilm

Setzen, 6!

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rkuehne

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Bewertung3.0Schwach

Ich glaub, ich werd kein Lynch-Fan. Abgesehen davon, dass der Film an einigen Stellen durchaus unterhaltsam und spannend war, war mir das alles zu wirr, zu surrealistisch, zu verkopft und zu seltsam. Das ist nicht die Art Filme, die ich bevorzuge.

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WaaayneTrain

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Bewertung10.0Herausragend

Also ich bin grad so ziemlich mindgefuckt. "Lost Highway" ist ein hypnotisierendes, psychedelisches Kunstwerk, das man erst versteht wenn man nichts verstanden hat. Ein Labyrinth, aus dem es kein entkommen gibt. Ausnahmewerk, gefällt mir verdammt gut!

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Spielberg_Fan

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Bewertung9.0Herausragend

David Lynch- Werkschau No. 7:

Mit „Lost Highway“ fühlt man sich während und nach der Sichtung des Films wirklich etwas verloren. Eben wie auf einem einsamen Highway mitten in der Finsternis. Über Lynch's Meisterwerk könnte man jetzt viel schreiben oder so gut wie gar nichts.

Für mich ist „Lost Highway“ ein beeindruckender visueller Trip in den puren Wahnsinn, ja fast schon in eine andere Dimension. Ein sehr undurchsichtiger und spannender Film, der auch nach mehrmaligem Ansehen immer noch für genug Interpretationsfreiheit sorgt. Ein Film, dessen Kreis sich nicht wirklich schießen will. Es könnte so sein, aber es könnte auch genau anders sein. Die gängigste Interpretationstheorie dürfte wohl jene sein, die von gespaltener Persönlichkeit spricht. Von dem flüchten in diese Persönlichkeit um seiner schlimmen Tat zu entfliehen.

Ich persönlich entdeckte jetzt nach der zweiten Sichtung einige Parallelen zu Goethes „Faust“. Als Fixpunkt diente mir hier der Mystery Man, der verdammt viel Ähnlichkeit mit Mephisto aufweist. Vielleicht hat Lynch hier einfach nur eine Neuinterpretation des Stoffes abgeliefert? Der Gedanke gefällt mir irgendwie. Vielleicht aber auch nur weil er sich einfacher erklären lässt. Wer weiß?

Jedenfalls ist es genau das, was „Lost Highway“ immer ausgemacht hat. Ein Film, der sich nicht wirklich in irgendeine Schublade stecken lässt. Seine Offenheit macht ihn gerade so beeindruckend.

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fkfilmkritik

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

(Teil 1 der interpretierten Trilogie der interpretierbarsten Lynch-Filme)
„I prefer to remember the things in my own mind, not necessarily how it happened.“

Lynchs Filme enthalten die nervenaufreibendsten Szenen. Die zielsichersten Dialoge. Den bösesten Charme. Die verschlüsseltsten Elemente, welche manchmal Sinn machen und manchmal einfach nur da sind, weil... darum! Als Gesamtwerk immer mehr Erlebnis, was man aber doch immer gerne hinterfragt. Ein Mysterium. Ein Gespür. Ein Mindblower. Eines der faszinierendsten, unglaublichsten, alle goldenen Regeln brechenden, zu einem Alptraum geformten Kunstwerke, denen ich mich keine Sekunde entziehen kann.

Wenn ich „Lost Highway“ sehe, erinnert mich das immer an die eine Szene aus „Fight Club“, in der Brad Pitt und Edward Norton im Auto sitzen und Tyler sagt, dass er das Steuer loslassen soll. Denn das musste ich machen. Das war der Schritt nach vorne. Los lassen. Sich trennen von all dem, was ich früher so wichtig fand. Sag Adieu zur Logik, sag Adieu zu Konventionen, sag Adieu zur Struktur. Kino kann mehr. Bieg um die Ecke in eine verlorene Autobahnen. Dort findest du mysteriöse Männer, die dir sagen, dass sie sich gerade bei dir im Haus befinden und dabei böse lachen. Leute, die sich im Knast aufeinmal verwandelt haben. Video-Material vom Schlafzimmer, auf dem du jemanden umbringst und du im nächsten Moment bei der Polizei bist. Rammstein-unterlegte Pornos. Träume über die perfekte Welt, welche von nervigen Saxophon-Gedröhne, Lügen und Räubereien wieder in die bittere Realität zurückführen. Eine Geschichte die am Ende beginnt und am Anfang endet. Der Anfang: pures Paranoia-Wandern durchs Haus. Die Mitte entspannt, witzig. Alles nach Plan. Das Ende führt uns dahin warum wir uns fürchten, warum sich Fred fürchtet. Darauf Verfolgungsjagden auf den vergessensten Autobahnen. Denn da kann man sich befreien von Polizisten, die wissen wieso Dick Laurent tot ist. Von Scheißvideos, die die Wahrheit sagen, aber die Dinge nicht so zeigen, wie es meine verdammte Meinung ist.

Nach inzwischen über 450 Filmbewertungen kann ich es denke ich sagen, ohne Angst zu haben, dass es sich schnell ändert: Neben „Mulholland Drive“ mein absoluter Lieblingsfilm.

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fkfilmkritik

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Hui, da übertreibst du ja maßlos, freut mich aber trotzdem. ;)


Jack_Torrance

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Ich würde übertreiben, wenn ich sagen würde, deine Kommentare WÄREN die besten hier^^


4fingerz

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiss nicht so genau was ich von diesem Film halten soll! In jedem Fall is sowas ganz krasse Geschmackssache! Für mich erschienen manche Situationen nicht für besonders logisch!

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Mitanel

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David Lynch macht surrealistische Filme. Zu diesen surrealistischen Elementen zählt auch, dass die Figuren sich ungewöhnlich benehmen, das Geniale daran ist einfach, dass alles sich interpretieren lässt. Fanatischer Lynch-Fan Ende.


the traveler

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Bewertung9.0Herausragend

Zwei Seelen wohnen in meiner Brust. Mein Bewusstsein ist meine Existenz, meine Erinnerung ist meine Realität. Aber es gibt Jemanden, der das Ganze sieht. Und die Wahrheit ist für immer auf Video.

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Toblerone

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Bewertung10.0Herausragend

(Fast) genauso gut wie MD und dazu noch angsteinflössender. Lost Highway ist der Film den ich am liebsten gedreht hätte. Mit Rammstein, mit den Sprüchen, den Dialogen ("Was ein scheiß-Job -Seiner oder unserer?"), mit der Transformation. Mit dem Opening. Hach. Love!

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__Andie

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Bewertung9.0Herausragend

Mein dritter Lynch in diesem Winter.

Jetzt kann ich es festlegen: Ich halte ihn für einen Künstler, deren Werke einer genauen Betrachtung mehr als würdig sind, über die man ganze Dissertationen schreiben könnte. Einfach ausgedrückt: Der denkt sich was bei dem, was er tut.

Das Lynch’sche Motivrepertoire wird auch in „Lost Highway“ wieder voll ausgeschöpft: Janusköpfige Figuren, Referenzen an Film Noir und das Gesamtkunstwerk Kalifornien, scheinbar episodische Strukturen, der langsam eindringende Surrealismus. Die Kameras schleichen an Wänden entlang wie in „Mulholland Drive“, das Drehbuch behandelt das Thema Sexualität so komplex wie in „Eraserhead“.
Das Erfreulichste an ihm ist die enge Anbindung seiner Kunst an die Gegenwart. Lynch nutzt die Bilder unserer Generationen: Kamera, Schlüsselbund, Auto, Telefon, den Highway. Die inhaltliche Aufladung von Objekten beherrscht Lynch meisterhaft.

Immer sind es mystische Gestalten, die den Schlüssel zum vorliegenden Werk darstellen, da wir sie, bewusst ihrer Menschlichkeit beraubt, einfacher als Allegorie definieren können: Schuld/Sühne, Mord/Selbstmord, Schicksal/Zufall… In „Eraserhead“ hatten wir die singende Frau, in „Mulholland Drive“ den Cowboy und den Mann hinter Winkie’s, hier ist es der von Robert Blake dargestellte namenlose Mann, der „Hehler“, der „Freund von Dick Laurent“, der Anrufer. Der mit der Kamera drauf hält, wenn die Menschen fallen, und damit gleichermaßen als Protokollant und Spiegel arbeitet. Robert Blake spielt den Satan aus dem Buch Hiob, der Gott beweisen will, dass der Mensch schlecht ist. Und wer ist Dick Laurent wirklich? „Dick Laurent ist tot“, das erinnerte mich sofort an die berühmte Phrase eines noch berühmteren Philosophen. Und wie ist Alice/Renee zu sehen? Die Muse für Freds dunklen Triebe oder das Göttliche, das Unerreichbare, Auslöser für Freds Hamartia?
Wenn „Mulholland Drive“ vom Triumph des Schicksals erzählt hat, erzählt „Lost Highway“ dann vom "Tod" des Schicksals, was einen Kollaps des Lebens zur Folge hat? Und wenn „Eraserhead“ ebendiesen Kollaps so elegisch zu Grabe getragen hat, wieso wird er dann in „Lost Highway“ so ekstatisch zelebriert, dass die Fahrt in die Hölle eine mit Rockmusik und gleißendem Licht gefüllte Sündenorgie ist? Und…? Und…?

Dieser Kommentar ist voller Fragezeichen, genau wie mein Kopf nach „Lost Highway“.
Mein dritter Lynch in diesem Winter. Meine dritte Verbeugung vor ihm.

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