Lost Highway
Lost Highway (1997), US Laufzeit 135 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 10.04.1997
49 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5013 Bewertungen
132 Kommentare
Keine ?
von David Lynch, mit Patricia Arquette und Bill Pullman
Der Jazzmusiker Fred Madison und seine Ehefrau Renée fühlen sich durch unheimliche Videoaufzeichnungen bedroht, die nach und nach vor ihrem Haus auftauchen. Die Videos fangen immer gleich an, werden aber von Film zu Film länger. Zuerst sieht man nur Außenaufnahmen ihres Hauses, auf den nächsten Kassetten dringt dann scheinbar jemand durch ein Oberlicht ins Innere des Hauses ein – ohne jedoch dort Spuren eines gewaltsamen Eindringens zu hinterlassen. Auf einer Party trifft der Musiker einen unheimlichen Zeitgenossen, der ihn dazu drängt, bei sich zu Hause anzurufen um mit ihm zu sprechen, da er gerade dort sei. Und tatsächlich ruft er daheim an und telefoniert mit dem Mann, der ihm eigentlich gerade gegenübersteht. Im letzten Video schließlich sieht Fred, der sich diesen Film alleine anschaut, seine Ehefrau blutüberströmt im Bett liegen. Als er sich sofort aufmacht, sie zu suchen, findet er sie tatsächlich blutüberströmt in ihrem Bett vor und er wird im gleichen Moment von der Polizei festgenommen. Fred wird zum Tode verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. Als die Wärter am nächsten morgen ihren Rundgang machen, finden sie in der Zelle, in der eigentlich der Mörder sein sollte, den jungen Automechaniker Pete Dayton, der allerdings einen recht verstörten Eindruck macht; von Fred fehlt jede Spur. Die einzige Gemeinsamkeit die die beiden haben, ist die Ähnlichkeit ihrer Frauen/Freundinnen.
Cast & Crew
-
David Lynch
-
Patricia Arquette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alice Wakefield
-
Bill Pullman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fred Madison
-
Balthazar Getty
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pete Dayton
-
Robert Blake
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) der geheimnisvolle Mann
-
Natasha Gregson Wagner
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Richard Pryor
Regie
Schauspieler
-
Lucy Butler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Candace Dayton
-
Michael Massee
-
Jack Nance
-
Mink Stole
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Forewoman
-
Leonard Termo
-
Jack Kehler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wächter Johnny Mack
-
Henry Rollins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wächter Henry
-
Giovanni Ribisi
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Scott Coffey
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Gene Ross
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Warden Clements
-
Gary Busey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bill Dayton
-
Robert Loggia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Eddy
-
Louis Eppolito
-
Marilyn Manson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pornostar
-
Heather Stephens
-
Jennifer Syme
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Junkie Girl
-
Lisa Boyle
-
Barry Gifford
-
David Lynch
- Genre
- Psychothriller, Psychodrama, Mysterythriller, Ehedrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Gefängnis, Gefängnis, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Affäre, Alptraum, Auftritt, Autobahn, Automechaniker, Autounfall, Blutrausch, Bühnenauftritt, Bühnenshow, Cadillac, Doppelgänger, Doppelte Identität, Eifersucht, Erotik, Freiheitsentzug, Gangster, Gangsterboss, Gedächtnis, Gefängnis, Gefängnis, Gefängniszelle, Geliebte, Gewalttätiger Ehemann, Gut und Böse, Halluzination, Haus, Hütte, Identitätskrise, Impotenz, Jazz Club, Jazzmusiker, Kopfschmerzen, Kultfilm, Leiche, Liebe, Liebespaar, Liebeswirren, Mord, Mord an Ehefrau, Mordanklage, Motel, Musik, Musiker, Musikliebhaber, Mörder, Paranoia, Polizei, Pornographie, Sadist, Saxophon, Schizophrenie, Schlafzimmer, Schlägerei, Sex, Sexuelle Begierde, Sexuelle Frustration, Sterben und Tod, Suche nach Mörder, Surreal, Teufelskreis, Transformation, Verbrechen, Verdacht, Verfolgungswahn, Verlieben, Verlust, Verlust der Ehefrau, Verlust einer geliebten Person, Videokassette, Wahnsinn, Wohnungseinbruch, Wunschtraum
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lost Highway
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Trailer zum Film Lost Highway
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Kritiken (3) — Film: Lost Highway
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenIn vielerlei Hinsicht ist David Lynchs letzte Schaffensphase die Homöopathie des Filmgeschäfts: Es wird viel darüber geredet, es wird oftmals als unbekannte Kunst verkauft, die Anhänger neigen zu einer leicht indoktrinären Art, und in Wirklichkeit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich schlicht und einfach um schön verpackte Scharlatanerie - cineastitisches Placebo - ohne tieferen Sinn handelt. Doch wie bei den Wunderdoktoren mit Jesuslatschen und weißen Zuckerpillen gilt auch hier: Oftmals reicht einfach der Glaube daran, an etwas Herausragenden, nicht Erklärbaren teilzuhaben, um persönlich vollkommen zufrieden zu sein - wissenschaftliche Interpretation hin oder her.
Womit wir beim springenden Punkt wären: "Lost Highway" ist die filmische Verabschiedung von jeglicher offensichtlichen Linearität und greifbaren Logik im lynch'schen Kosmos, das entgültige Abdriften in den Surrealismus.
Mit jeder weiteren Minute wandelt sich "Lost Highway" von einzelnen Szenerien, zu Momentaufnahmen, zu einer Fahrt durch eine Geisterbahn ohne Licht und gesegnet mit diversen Blackouts. Drastisch ausgedrückt ist "Lost Highway" das Rucksack-Packen für Lynchs cineastisch-egobasierten Amoklauf, welcher sich durch die "Mulholland Drive" zog und in "Inland Empire" mehr als nur einmal mit dem eigenen Suizid im Größenwahn liebäugelt.
Man kann solch einen Trip lieben, man kann so einen Trip hassen - ich entscheide mich für ersteres.
Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
doctorgonzo 2010/09/09 13:15:30
Antwort löschenGar wunderbar...
willy50 2011/02/14 15:29:41
Antwort löschen...und diese Globuli schluck ich gerne !
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] David Lynch lädt mit „Lost Highway“ in eine eigene Welt. Manche Teile davon könnten die Realität und manche Teile Träume oder Halluzinationen darstellen, jedoch erstreckt sich die surreale Atmosphäre von Anfang bis Ende. Eine starke Bildsprache im Einklang mit einer beklemmenden, fast psychedelischen Tonspur zeichnet das Werk des Regisseurs, Autors und Sound-Designers Lynch aus. Hinzu kommen ein sehr interessanter Soundtrack (Rrrrammstein – eine Karriere beginnt, hell yeah) und eine klug gewählte Besetzung, angeführt von Bill Pullman, dessen bekannter verkniffener Blick die Atmosphäre des Films passend widerspiegelt, Patricia Arquette als geheimnisvolle Femme Fatale und Robert Blake, der mit seinem Mystery Man einen bemerkenswert unheimlichen Charakter schuf. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Möchte man "Lost Highway" wenigstens ansatzweise erfassen, so scheint es mir essentiell sich gedanklich von den narrativen Grundgerüsten, die einem Film typischerweise zu Grunde liegen, zu trennen und sein Augenmerk auf eine weitaus abstraktere Ebene zu fokussieren. Anders ausgedrückt bedeutetet dies, um mit Lynch zu sprechen, sich an das zu halten, was auf der Leinwand gezeigt wird und sich nicht zwanghaft an dem festuzuklammern, was einem von seinen Sehgewohnheiten innerlich aufoktroyiert wird. In dem Moment, wo dieses geschieht, wird "Lost Highway" zu einem persönlichen Spiegel, zu einen Film der den konventionellen Film in seiner logisch-narrativen Konnotation von Grund auf zerstört, um schlussendlich zu einer Allegorie zu werden, welche den eigentlichen Spielfilm transzendiert, weil Lynch es jedem Einzelnen ermöglicht seine eigenen Schlüsse zu ziehen. In diesem Augenblick gibt es kein "Richtig" und kein "Falsch" mehr, der Film mag sich für den Einzelnen zu einem kohärenten Gesamtbild zusammen fügen, oder eben auch nicht. Der Eine wird aus dem Gesehenen heraus Antworten generieren können, der Andere kann dies vielleicht nicht.[...]
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Kommentare (129) — Film: Lost Highway
Kommentar schreibenfkfilmkritik 2012/02/07 19:22:46
Kommentar löschen(Teil 1 der interpretierten Trilogie der interpretierbarsten Lynch-Filme)
„I prefer to remember the things in my own mind, not necessarily how it happened.“
Lynchs Filme enthalten die nervenaufreibendsten Szenen. Die zielsichersten Dialoge. Den bösesten Charme. Die verschlüsseltsten Elemente, welche manchmal Sinn machen und manchmal einfach nur da sind, weil... darum! Als Gesamtwerk immer mehr Erlebnis, was man aber doch immer gerne hinterfragt. Ein Mysterium. Ein Gespür. Ein Mindblower. Eines der faszinierendsten, unglaublichsten, alle goldenen Regeln brechenden, zu einem Alptraum geformten Kunstwerke, denen ich mich keine Sekunde entziehen kann.
Wenn ich „Lost Highway“ sehe, erinnert mich das immer an die eine Szene aus „Fight Club“, in der Brad Pitt und Edward Norton im Auto sitzen und Tyler sagt, dass er das Steuer loslassen soll. Denn das musste ich machen. Das war der Schritt nach vorne. Los lassen. Sich trennen von all dem, was ich früher so wichtig fand. Sag Adieu zur Logik, sag Adieu zu Konventionen, sag Adieu zur Struktur. Kino kann mehr. Bieg um die Ecke in eine verlorene Autobahnen. Dort findest du mysteriöse Männer, die dir sagen, dass sie sich gerade bei dir im Haus befinden und dabei böse lachen. Leute, die sich im Knast aufeinmal verwandelt haben. Video-Material vom Schlafzimmer, auf dem du jemanden umbringst und du im nächsten Moment bei der Polizei bist. Rammstein-unterlegte Pornos. Träume über die perfekte Welt, welche von nervigen Saxophon-Gedröhne, Lügen und Räubereien wieder in die bittere Realität zurückführen. Eine Geschichte die am Ende beginnt und am Anfang endet. Der Anfang: pures Paranoia-Wandern durchs Haus. Die Mitte entspannt, witzig. Alles nach Plan. Das Ende führt uns dahin warum wir uns fürchten, warum sich Fred fürchtet. Darauf Verfolgungsjagden auf den vergessensten Autobahnen. Denn da kann man sich befreien von Polizisten, die wissen wieso Dick Laurent tot ist. Von Scheißvideos, die die Wahrheit sagen, aber die Dinge nicht so zeigen, wie es meine verdammte Meinung ist.
Nach inzwischen über 450 Filmbewertungen kann ich es denke ich sagen, ohne Angst zu haben, dass es sich schnell ändert: Neben „Mulholland Drive“ mein absoluter Lieblingsfilm.
28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
DerDude_ 2012/02/07 20:33:52
Antwort löschenGänsehaut Kommentar :)
Ich finde Lost Highway sogar noch besser als Mulholland Drive ,aber beides 10.0 Punkte Filme
SoulReaver 2012/02/07 20:35:26
Antwort löschenGanz, ganz toll.
fkfilmkritik 2012/02/07 21:00:31
Antwort löschenVielen Dank, @beide.
Oceanic6 2012/02/07 21:28:22
Antwort löschenAuch einer meiner Lieblingsfilme, einfach wunderbar dieses Verwirrspiel :)
fkfilmkritik 2012/02/07 21:42:24
Antwort löschenIn der Tat der Wahnsinn! :D
the traveler 2012/02/07 22:02:54
Antwort löschenGut geschrieben :)
the traveler 2012/02/07 22:03:33
Antwort löschenNee.. nicht gut geschrieben..
Stark geschrieben! Klasse geschrieben!
Punsha 2012/02/07 22:42:59
Antwort löschenFrüher fand ich "Lost Highway" besser als "MD" ...heute ist es umgekehrt. Einen ehrwürdigen Platz haben trotzdem beide in meiner Sammlung. Ach und schöner Text. :)
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fkfilmkritik 2012/02/08 14:37:54
Antwort löschenDankeDanke!
hoffman587 2012/02/09 13:26:41
Antwort löschen*?* + Kommentar -> Sehr schön. :)
hollygolightly1 2012/01/29 11:55:57
Kommentar löschenIch verstehe diesen Film leider nicht. Jedenfalls habe ich das Gefühl. Die erste halbe Stunde ist ja noch verständlich, aber irgendwann fängt man an, nichts mehr zu kapieren. Und irgendetwas sagt mir, dass dies David Lynchs Absischt war. Bei dem Film hatte ich den Eindruck, man wollte einfach einen unverständlichen, kreativen, cineastischen Film machen, den man dann als potenzielles ,,Meisterwerk" verkaufen kollte.
Interessant ist der Film allemal (gewaltige Bilder, düstere Atmosphäre), ich wusste auch, das mich ein Psychothriller erwartet, aber ich hätte mir gewünscht, dass man ihn ein wenig logischer gestaltet, sodass man nicht das Gefühl hat, man verschwendet seine Zeit.
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hollygolightly1 2012/01/29 11:57:11
Antwort löschen*konnte
4fingerz 2012/01/26 19:41:12
Kommentar löschenIch weiss nicht so genau was ich von diesem Film halten soll! In jedem Fall is sowas ganz krasse Geschmackssache! Für mich erschienen manche Situationen nicht für besonders logisch!
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the traveler 2012/01/25 23:23:10
Kommentar löschenZwei Seelen wohnen in meiner Brust. Mein Bewusstsein ist meine Existenz, meine Erinnerung ist meine Realität. Aber es gibt Jemanden, der das Ganze sieht. Und die Wahrheit ist für immer auf Video.
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Toblerone 2012/01/14 01:07:48
Kommentar löschen(Fast) genauso gut wie MD und dazu noch angsteinflössender. Lost Highway ist der Film den ich am liebsten gedreht hätte. Mit Rammstein, mit den Sprüchen, den Dialogen ("Was ein scheiß-Job -Seiner oder unserer?"), mit der Transformation. Mit dem Opening. Hach. Love!
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__Andie 2012/01/08 00:24:11
Kommentar löschenMein dritter Lynch in diesem Winter.
Jetzt kann ich es festlegen: Ich halte ihn für einen Künstler, deren Werke einer genauen Betrachtung mehr als würdig sind, über die man ganze Dissertationen schreiben könnte. Einfach ausgedrückt: Der denkt sich was bei dem, was er tut.
Das Lynch’sche Motivrepertoire wird auch in „Lost Highway“ wieder voll ausgeschöpft: Janusköpfige Figuren, Referenzen an Film Noir und das Gesamtkunstwerk Kalifornien, scheinbar episodische Strukturen, der langsam eindringende Surrealismus. Die Kameras schleichen an Wänden entlang wie in „Mulholland Drive“, das Drehbuch behandelt das Thema Sexualität so komplex wie in „Eraserhead“.
Das Erfreulichste an ihm ist die enge Anbindung seiner Kunst an die Gegenwart. Lynch nutzt die Bilder unserer Generationen: Kamera, Schlüsselbund, Auto, Telefon, den Highway. Die inhaltliche Aufladung von Objekten beherrscht Lynch meisterhaft.
Immer sind es mystische Gestalten, die den Schlüssel zum vorliegenden Werk darstellen, da wir sie, bewusst ihrer Menschlichkeit beraubt, einfacher als Allegorie definieren können: Schuld/Sühne, Mord/Selbstmord, Schicksal/Zufall… In „Eraserhead“ hatten wir die singende Frau, in „Mulholland Drive“ den Cowboy und den Mann hinter Winkie’s, hier ist es der von Robert Blake dargestellte namenlose Mann, der „Hehler“, der „Freund von Dick Laurent“, der Anrufer. Der mit der Kamera drauf hält, wenn die Menschen fallen, und damit gleichermaßen als Protokollant und Spiegel arbeitet. Robert Blake spielt den Satan aus dem Buch Hiob, der Gott beweisen will, dass der Mensch schlecht ist. Und wer ist Dick Laurent wirklich? „Dick Laurent ist tot“, das erinnerte mich sofort an die berühmte Phrase eines noch berühmteren Philosophen. Und wie ist Alice/Renee zu sehen? Die Muse für Freds dunklen Triebe oder das Göttliche, das Unerreichbare, Auslöser für Freds Hamartia?
Wenn „Mulholland Drive“ vom Triumph des Schicksals erzählt hat, erzählt „Lost Highway“ dann vom "Tod" des Schicksals, was einen Kollaps des Lebens zur Folge hat? Und wenn „Eraserhead“ ebendiesen Kollaps so elegisch zu Grabe getragen hat, wieso wird er dann in „Lost Highway“ so ekstatisch zelebriert, dass die Fahrt in die Hölle eine mit Rockmusik und gleißendem Licht gefüllte Sündenorgie ist? Und…? Und…?
Dieser Kommentar ist voller Fragezeichen, genau wie mein Kopf nach „Lost Highway“.
Mein dritter Lynch in diesem Winter. Meine dritte Verbeugung vor ihm.
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mcclane91 2011/12/29 12:02:54
Kommentar löschenDie TV Spielfilm betitelte diesen Lynchthriller mit den Worten krankester Thriller der 90er Jahre - und dieser Film hielt, was er verspricht - eine Story, die einen Brainfuck garantiert, dubiose Charaktere, Gewalt, Sex und einen dazupassenden Soundtrack mit u.a. Rammstein und Marilyn Manson - kranker Film, fast schon pervers, aber mindestens genauso genial, jedoch sicherlich nicht jedermanns Geschmack.
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J!GS4W 2011/12/29 11:57:53
Kommentar löschenDavid Lynch ..
joah ..
ne? ..
Fangen wir mal so an: Auch mit "Lost Highway" bin ich noch nicht warm geworden mit diesem Knaben, den viele als Genie seiner Zeit ansehen. Wenn auch technisch gut und vom Plot interessant, so schafft es Lynch wie immer einfach nicht authentisch handelnde Figuren zu konstruieren und das obwohl er Schauspieler wie Bill Pullman am Start hat. Lynch beweist mit "Lost Highway" zwar, dass er weiß wie man eine gewisse Atmosphäre konstruieren kann (flackerndes hektisches Licht im Kontrast zur Endlosschleife von einem Highway und ruhigem warmen Farbtönen). Dies täuscht aber nicht über die Laufzeit des Filmes hinweg und bedeutet noch nicht automatisch das dieser gut ist, wobei ich hier zugeben muss, dass die Story durchaus interessant ist und dem Zuschauer genug Spielraum lässt ohne, dass er dabei jeden Aschenbecher analysieren muss. So stellt sich mir die Frage ob David Lynch nicht besser im Genre von Horror oder politisch überspitzten Satiren aufgehoben wäre, wo man von Figuren ohnehin nicht erwartet wirklich "menschlich" zu agieren, denn gerade in einigen Szenen zeigt Lynch, dass er das überspitzte durchaus umsetzen kann.
"Lost Highway" ist für mich ein weiterer Beweis, dass Lynch zwar nicht dumm, aber pervers ist und sich ähnlich wie Nolan teils zu sehr verstrickt. Der Unterschied zwischen den beiden ist dann aber wahrscheinlich, dass Nolan denkt, er würde sein Chaos super überschauen können und dass kompliziert gleich gut sei, wohingegen Lynch sich einfach gar nicht so sehr über seine Handlungen feiert, sondern einfach genau weiß wie er dem Zuschauer etwas verkaufen kann: Durch den Bruch von Logik. Lynch bemüht sich also erst gar nicht etwas Vollkommenes zu schaffen, sondern spielt mit den Leuten, indem er ihnen ein Wirrwarr vorsetzt, dass nur so vor Sex, Stille und gelegentlichen Ausbrüchen strotzt. Das macht "Lost Highway" in diesem Fall als Nachtfilm sogar interessant, was aber nicht bei jedem Lynch-Film funktioniert. Karge Wohnungseinrichtungen und Intoleranz im Straßenverkehr sind nun einmal nicht immer ansehnlich in einem Film, aber vielleicht geben sich die Leute, die Lynch bereits kennen mit so etwas gern zufrieden und riechen das Wort "kultig" in der Luft. Ich selbst habe beim Ansehen ständig erwartet, dass Tarantino unter irgendeinem Auto hervorkommt und sagt, dass alles wäre nur eine abgefuckte Schose, aber irgendwie kam der dann doch nicht..
Ja, was lässt sich noch zu "Lost Highway" sagen?
"Paranormal Activity" meets "Wild at Heart" meets "Eyes Wide Shut"???
An diese drei Vertreter musste ich zwischendrin irgendwie denken, von denen zwei nicht wirklich prall sind und einer fantastisch.. Vielleicht verschafft dies dem Film noch eine recht angemessene Wertung, wenn ich auch den Lynch-Hype und die Verehrung dieses Werkes nicht so wirklich nachvollziehen kann. Man wird nicht berührt, sondern nur storytechnisch ein bisschen im Kreis geführt und bekommt hin und wieder einen kleinen Happen fürs Gehirn. Gut, ich könnte jetzt Forenbeiträge durchlesen um jeden Storyschritt noch einmal durchzukauen, aber dafür bin ich nicht ambitioniert genug, denn glücklicherweise, hat Lynch mich noch immer nicht am Haken, HAH!
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JimiHendrix 2011/12/29 16:08:08
Antwort löschenja ich war auch lange ein lynch-skeptiker bzw sogar teilweise ein überzeugter d.l. hasser, deswegen verstehe ich deine einwände
Dox 2011/12/17 00:16:52
Kommentar löschen1. Begegnung: ?
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fkfilmkritik 2011/12/17 09:05:51
Antwort löschenSo soll das sein! :)
hoffman587 2011/12/17 13:20:33
Antwort löschenIst halt typisch Lynch. ;) *?*
Dox 2011/12/17 18:00:27
Antwort löschenfest steht: Ich geb mir den heute Abend noch einmal. :D
hoffman587 2011/12/17 19:34:54
Antwort löschenSehr gut!:)
Alle 6 Antworten zeigen
fkfilmkritik 2011/12/17 23:05:28
Antwort löschen9 Punkte <3 :)
Dox 2011/12/17 23:26:47
Antwort löschenOhne zu zögern und das bei meiner magischen Grenze. :D Mir schwelgte sogar etwas Höheres im Hinterkopf, aber dafür habe ich ihn dann doch erst zu wenige Male gesehen und zu wenig "gesehen" ;)
Dalia 2011/12/13 12:31:25
Kommentar löschenAlleine für die Bildgewalt und der Slow Motion von meiner geliebten Patricia Arquette im Film würde ich 10 Punkte geben, aber ich muss trotzdem zwei Punkte abziehen, weil mich "Lost Highway" ebenso verwirrt und verstört zurückgelassen hat, wie der Rest seiner Filme.
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1000Mindhunter 2011/12/12 16:50:56
Kommentar löschenFür mich david lynch besster und genialster Film mit jeder minute wird die atmosphäre des films dichter die Schauschpieler überzeugen für mich bill pullman halt.Die logik des films ist das man seine eussere gestalt ändern kann doch das innere wird immer so bleiben wie es war während bill pullman verschwindet verändert sich balthazar Getty immer mehr wie bill pullman zu werden.
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Mr.Film 2011/12/03 18:14:07
Kommentar löschen[Mein erstes mal...
Jeden Tag begegnen wir dem Alltag, der Realität, der Normalität, doch dann kommt dieser Herr und gibt einem ein paar Backpfeifen - man ist verwirrt. Was soll das? Wieso macht er das? Man ist nicht wirklich verärgert. Es sind gutgemeinte Backpfeifen. Das weiss man. Irgendwie. Irgendwie auch nicht. Bei ihm kann man sich aber auch nie sicher sein, immer wieder kommt einem ein neuer Gedanke, eine neue Schlussfolgerung. Und am Ende denkt man sich: Nee warte mal, lass uns die Sache nochmal durchgehen. Ich, weiss, klingt nicht recht sinnvoll. Aber, doch das ist es. Denn genau das habe ich auch bei "Lost Highway" gedacht. Man ist das sinnlos. Aber es verzaubert. Und warte mal. Ist doch gar nicht so sinnlos. Einfach mal den alten Rechner namens Hirn anschmeißen und grübeln. Die Symbiose aus teilweise verdammt düsteren Bildern, wie zum Beispiel die der Videoaufnahmen, und den kraftvollen Beats erzeugen einfach eine außergewöhnliche Atmosphäre, und vor allem eine erschreckend starke Gänsehaut. Man kann diese düstere Welt aber nicht wirklich angemessen beschreiben, es ist ein wahres Inszenierungsphänomen. Wie der Protagonist in seine eigene Hölle hineinsieht, in seinen eigenen Abgrund, in seine eigene Wunschwelt - es ist schlichtweg unfassbar wie es dem Zuschauer erzählt und vor allem vors Auge geführt wird.
Ich bin immer noch am nachdenken. Doch ich weiss das ich so viel nachdenken kann wie ich will, ich kann auf meine eigene Lösung kommen, doch es wird nie die richtige sein. Doch das ist gut so. Andere Filme gibt es genug.
...mit David Lynch]
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DerMarvin 2011/12/03 18:22:48
Antwort löschenSehr schön geschrieben!
kolja10000 2011/12/03 18:42:45
Antwort löschenBeim ersten mal anschauen, habe ich auch nichts kapiert. sogar beim zweiten und beim dritten mal...Dann habe ich im Internet gesucht und gesucht...und beng, ich habe die Lösung gefunden.
Und ehrlich gesagt, es ist besser man weiß es nicht und man denkt selber nach. Denn das macht den Film aus
hoffman587 2011/12/03 18:44:40
Antwort löschenSchön. ;)
Ich weiß nicht ob ich es schon mal erwähnt habe, aber David Lynch zählt wohl eindeutig zu den bedeutensten Filmemachern unserer Zeit. Und ja das ist Kunst. ;D
Chris12zero 2011/12/03 21:12:45
Antwort löschen... wer brauch schon 'ne Lösung bei Lynch ?? ^^
Klasse zusammen gefasst !! ;-)
JohnnyKee 2011/12/03 22:39:48
Antwort löschenFantastic! :)
FilmFreeza 2011/12/03 23:46:52
Antwort löschenToll geschrieben :)
Mr.Film 2011/12/04 13:41:59
Antwort löschenErstmal Dankeschön! :)
@kolja: Genau! Jedoch hat mich die Interesse so weit getrieben auch ein paar Interpretationen zu lesen.
@Hoffi: Inland Empire hab ich schon hier liegen ;)
hoffman587 2011/12/04 17:16:34
Antwort löschen@Mr.Film: Das überlebtst du nicht.^^
Mr.Film 2011/12/04 18:25:56
Antwort löschenDu unterschätzt mich.
SoulReaver 2011/12/04 19:56:28
Antwort löschenInland Empire is echt nochmal was anderes als 'Lost Highway'...Allein die Länge und dann die durchgehende Extreme...
Alle 12 Antworten zeigen
Mr.Film 2011/12/04 20:11:15
Antwort löschenDie Länge spielt nu wirklich keine Rolle, das er anstrengend sein soll habe ich schon öfters gelesen, aber ich nehme die Herausforderung an ;)
SoulReaver 2011/12/04 21:36:31
Antwort löschenDie Länge im Bezug darauf spielt für mich schon ne Rolle. Ich dachte der nimmt kein Ende mehr und wird einfach immer schlimmer...Aber! Bild dir dein eigenes Urteil, vllt wirds für dich ja wie Urlaub machen :D
moviee 2011/12/03 01:10:01
Kommentar löschenWarnung! Ich werde an dieser Stelle ein Experiment durchführen, in dem ich versuche eine Kritik zu 'Lost Highway' zu schreiben ohne dabei den Namen David Lynch zu erwähnen.
Nachdem 'Lost Highway' bereits vor wenigen Monaten einmal wochentags im Nachtprogramm der ARD lief, musste der damals mittwochs nachts bei mir seine unwürdige Premiere feiern. Die Müdigkeit kam von Minute zu Minute immer näher und nach einiger Zeit holte mich dann sogar der Sekundenschlaf. Wieder erwacht dachte ich gleich, dass ich das so einem Film wie Lost Highway nicht antuen kann und schaltete den Fernseher gefrustet aus. Denn nach diesem Abend einen Film zu bewerten war einfach nur unmöglich und unwürdig dem Streifen gegenüber. Nun fühlte ich mich also verpflichtet Lost Highway eine zweite Chance zu geben, die der Psychothriller im Endeffekt auch voll und ganz zu nutzen wusste. Die bedrückende und beängstigende Atmosphäre, die dieser Film von beginn an zu bieten hatte steckte mich schon nach wenigen Minuten an. Doch in der nächsten Zeit sollte Lost Highway mich doch mehr verwirren als erstaunen. Immer wieder wurden neue Handlungsstränge angeschnitten und vorerst nicht weiter ausgeführt. Erst das Ende konnte dann ein kleines bisschen Klarheit schaffen. Aber wovor ich hier anfange den Inhalt wieder zu geben oder hoffnungslose Interpretationsansätze versuche, lobe ich hier lieber noch einmal das Gesamtkunstwerk von Superregisseur David Lynch. So ein mist, doch nicht geschafft. Experiment gescheitert.
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Sigrun 2011/12/03 01:26:07
Antwort löschenIrgendwie sehr passend, dieser Bezug zur zweiten Chance!
sainTz 2011/12/03 00:35:28
Kommentar löschen"We've met before, haven't we?"
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alanger 2011/12/03 00:01:40
Kommentar löschenbon voyeur.
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kinogaengerin 2011/11/27 21:39:53
Kommentar löschenUnd das war der zweite Streich von David Lynch, zumindest für mich. Genau wie 'Mulholland Drive' ist auch 'Lost Highway' ein höchst verwirrendes Machwerk, welches erneut zwischen verschiedenen Charakteren in einer Person hin und her springt. Nur das Ende ist anders. Ich will mich aber auch an dieser Stelle nicht in mögliche Interpretationen ergeben, das kann jeder für sich selbst tun, wenn er den Film gesehen hat. Fakt ist, dass Bill Pullman mich nicht überzeugt. Er wirkt unglaublich gelangweilt, was wahrscheinlich so gewollt ist, aber mir die Figur unheimlich unsympathisch macht. Zudem muss ich unweigerlich immer an den redenschwingenden Präsidenten aus 'Independence Day' denken, was die Wahrnehmung hier doch erheblich stört. Ich befinde auch 'Lost Highway' als sehenswerten Film, aber er ist erneut kein Meisterwerk. Ich glaube, so richtig warm werde ich mit David Lynch wohl nicht mehr. Vielleicht klappt es ja beim dritten Streich, Abwarten.
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hoffman587 2011/11/27 21:49:56
Antwort löschenGanz großer Fehler! Ich bitte dich, Machwerk?! Ich hoffe ich muss jetzt nicht die Bedeutung dessen erklären oder. ;)^^
kinogaengerin 2011/11/27 21:54:39
Antwort löschenDu musst akzeptieren, dass nicht jeder Lynch so vergöttert wie du. ;)
hoffman587 2011/11/27 21:58:34
Antwort löschenMachwerk = Minderwertiges, geistiges Produkt. Wolltest du das sagen?;)
kinogaengerin 2011/11/27 22:04:32
Antwort löschenNein, sonst hätte der Film wohl kaum 7 Punkte bekommen. ^^
Machwerk steht hier für ein Werk, das gemacht wurde, nichts weiter.
hoffman587 2011/11/27 22:08:47
Antwort löschenLieber abändern?^^
Das könnte sonst jemand falsch verstehe. ;)
kinogaengerin 2011/11/27 22:16:38
Antwort löschenDafür stehts ja jetzt hier erklärt, dank dir! :)
Tjeorrmy 2011/11/27 23:00:23
Antwort löschenDoch, doch. Machwerk trifft's ganz gut.
Broda 2011/11/28 14:26:14
Antwort löschenTut es nicht.
Alle 10 Antworten zeigen
alphadog 2011/12/03 00:43:28
Antwort löschendas mit dem "Präsident aus Independence day" ging mir genau so^^
alanger 2011/12/03 19:08:58
Antwort löschenblue velvet, unbedingt.
RoosterCogburn 2011/11/27 21:19:39
Kommentar löschenAuch wenn einiges ein wenig verschroben ist, der Inhalt voll Surrealismus sprüht und die Story keiner geraden, chronologischen Linie folgt. Lynch tischt uns einen tollen Mix aus Thriller und Film Noir auf. Ein ausgezeichneter Streifen der späten 90er und somit ein klasse und sehenswerter Lynch!
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Tjeorrmy 2011/11/19 01:01:41
Kommentar löschen„Lost Highway“ ist ein farbloser und ermüdender WC-Papierstreifen welcher fröhlich wäre, ohne weiteres, ein Papierflieger zu sein. Doch im Grunde, abermals ein erbärmlicher und übler Reinfall, von einem Sex besessenen Lynch, der sich blöderweise einen weiteren, unmanierlichen Schnitzer erlaubt. Eine bodenlose Arroganz, die von fieser Lüsternheit nur so schreit.
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lieber_tee 2011/11/19 02:25:55
Antwort löschenSchön geschrieben aber Thema verfehlt.
Broda 2011/11/19 10:00:49
Antwort löschen.
hoffman587 2011/11/19 11:46:00
Antwort löschen*?*
seven 2011/11/19 12:39:46
Antwort löschen*?*
JohnnyKee 2011/11/19 13:24:18
Antwort löschen*hallo (Ausrufezeichen, Fragezeichen, Punkt, Strick, Komma)*
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fkfilmkritik 2011/11/20 16:49:27
Antwort löschenAutsch!
fabel 2011/11/21 22:50:48
Antwort löschenTzzz, Tj.
Andi_AN 2011/11/10 09:59:51
Kommentar löschenWillkommen im Universum des David Lynch!
"Lost Highway" demonstriert auf eindrucksvolle Weise was es bedeutet in die Welt von David Lynch einzutauchen: Mystery meets Horror meets Film Noir meets Roadmovie. Der Film bedient sich gängigen Formaten und negiert diese in seiner ungewöhnlichen Komposition sofort wieder. Der Film ist ein surrealistisch, tiefenpsychologisch und post-avantgardistisches Meisterwerk, das nicht so richtig in seine Zeit passen will.
Stimmungswucht und Atmosphäre sind dermaßen intensiv, dass der Film trotz Verständnisproblemen von Anfang bis Ende spannend und durchdringend ist. Durch den Einsatz einfachster Mittel, dem Einsatz von Score-Musik (der Soundtrack fügt sich ideal in den Film ein) in den richtigen Momenten und dem überzeugenden auftreten der Schauspieler, führt David Lynch den Zuschauer wieder einmal hinab in die finsteren Ecken seiner mysteriösen Welt, wie schon in Mulholland Drive, Blue Velvet und Twin Peaks.
Wie zu erwarten ist auch in Lost Highway weder Handlung noch Bedeutung zu entschlüsseln - es gibt nicht eine Interpretation es gibt unzählige und gleichzeitig auch keine. Jedesmal wenn sich eine Tür öffnet um Zugang zum Film zu bekommen, wird sie von Lynch persönlich wieder zugeschlagen und so hat man am Ende den Eindruck der Film steckt in einer Endlosschleife und beginnt nochmals von vorne, jedoch anders!
Der Film wird wie alle anderen Filme von Lynch stark polarisieren und zwischen Hass und Lieblingsfilm oszillieren. Meiner Meinung nach ist dieser Film ein künstlerisches Meisterwerk, dass wie Mulholland Drive in jede gut sortierte Videothek gehört!
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Movie-Mike 2011/11/01 09:11:29
Kommentar löschenIch mag zwar Filme zum mitdenken und miträtseln. Aber hier hat man einfach nach ca. 1/2 Stunde keinen Bock mehr sich über irgendwas Gedanken zu machen. Die anfänglich düstere Atmosphäre hält sich zwar den ganzen Film über, allerdings bringt das nichts, wenn man einfach nicht mehr bei der Sache ist. Kann ich gar nichts mit anfangen. Ging mir allerdings bei bisher allen Lynch-Filmen so...
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Dom92 2012/01/19 03:41:37
Antwort löschenDu bist einfach nicht Lynchs Zielgruppe. Mitdenken ist bei seinen Werken nicht alles, denn surrealität ist schwer logisch zu verfolgen.