....Aus den niederen Schichten der Gesellschaft gehen also unsere Helden eine Reise nach oben in der kapitalistischen Hierarchie des Konzernchefs an, immer den Boss des gerade umgelegten Boss entdeckend, so dass der Auftrag sich in eine endlose Schleife zu verwandeln droht. Ihre Orientierungslosigkeit dabei spiegelt nicht nur das bereits erwähnte Bildungsniveau, den entsprechenden Humor (der sich in diesem Film auf diese Weise diegetisch wunderbar selbst vor der Kritik erlöst), sondern auch ihre Identitätsprobleme bezüglich der eigenen Sexualität. Was auch immer die Ursachen dafür sein sollen, keiner der beiden findet alleine zu einem vollkommenen Individuum, oder zum Erfolg, alles wird ihnen nur als Paar gegönnt....
Einiges war zwar wirklich schwarz an dem Humor, anderes aber einfach zu beliebig, so dass das Vergnügen nicht ganz so groß wie erwartet war. Die Schauspieler waren gut, die Geschichte hatte einige Hänger.
Eines ist sicher: Louise Hires a Contract Killer wird nicht jedem Kinozuschauer gefallen und manchen Besucher sogar eher abschrecken. Dazu ist der Stil zu eigenwillig, das Budget dieser Independent-Produktion zu klein und die Lust an der Übertreibung zu deutlich. Wer allerdings Grotesken im Stile eines Aki Kaurismäki und treffsicher geschriebenen Trash mit einer gehörigen Portion an Bösartigkeit zu schätzen weiß, der dürfte an diesem Film unendlich viel Spaß haben.
Die Lösung zur Abschaffung des Kapitalismus ist natürlich keine, und der Humor von "Louise Hires a Contract Killer" überhaupt nicht kreativ, sondern rein destruktiv. Aber genau so, als aberwitzige Groteske mit scharfen Spitzen gegen die ökonomischen Realitäten, funktioniert der Film wunderbar.
Kervern und Delépine beweisen, dass man sich einer sozialen Frage, die nicht zuletzt in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise hochaktuell ist, nicht mit didaktischer Strenge oder reflexhaften Betroffenheitsgesten nähern muss. Manchmal tun es auch zwei Höllenhunde und ein absurder Plan voller Chaos und Anarchie.
Zuerst gab’s vom Chef zum Feierabend noch neue, mit dem Namen der jeweiligen Mitarbeiterin bestickte Arbeitskittel, zwölf Stunden später ist die Fabrik bereits ausgeräumt, der Boss verschwunden und die Frauen arbeitslos. Zwar bekommen sie eine Abfindung, doch die ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Womit wir auch schon beim Thema wären: Die Frauen beschließen, ihre Abfindungen zusammenzulegen und Louise (Yolande Moreau) steuert die richtige Idee bei, was mit dem Geld anzufangen sei: Einen Profikiller anheuern, der den Boss umlegt. Dass dessen Rekrutierung ausgerechnet Louise übernimmt, die nicht richtig lesen und schreiben kann, hätte ihre ehemaligen Kolleginnen stutzig machen sollen. Und so findet das resolute Mannsweib auch nur den Wachmann Michel (Bouli Lanners), der noch nicht einmal einem Hund etwas zuleide tun kann, aber dringend die 20.000 Euro Tötungshonorar benötigt. Doch der schüchterne Michel hat schon eine Idee, wie er die Aufgabe erfüllen kann, ohne selbst den Abzug zu drücken. Mit einer grandiosen Beiläufigkeit werden einem hier die aberwitzigsten Situationen und Figuren vorgeführt, als wären es die normalsten Typen der Welt. Wer’s gerne etwas abwegig mag und wem der Humor nicht schwarz genug sein darf, der wird an dieser abgefahrenen französischen Komödie zur Krise mehr als nur seinen Spaß haben.
„Louise Michel“ ist eine herrlich schwarzhumorige, bitterböse, politisch bis zum Erbrechen unkorrekte Komödie mit hoher Lachgarantie, die ganz sicher nicht für jeden Zuschauer geeignet ist. Einem Teil des Publikums dürfte bei todkranken „Killerwerkzeugen“, explodierenden Köpfen und der Nachstellung der Anschläge des 11. September auf einer Wiese nicht zum Lachen zumute sein. Wer sich aber schon bei „Aaltra“ amüsiert hat oder einer düsteren Humorfärbung nicht abgeneigt ist, wird bei dieser Anarcho-Komödie bestimmt auf seine Kosten kommen - und das auch noch bis nach dem Abspann, den man sich unbedingt bis zum bitteren Ende ansehen sollte.
Louise hires a contract Killer ist eine bitterböse Komödie über zwei am Leben vorerst gescheiterte Persönlichkeiten, die Abrechenen wollen - mit sich selbst oder dem Chef. Der Film zeichnet ein gelungenes Sittenbild von Louise und Michel, die irgendwann im Leben den falschen Abzweig genommen haben und jetzt auf dem Abstellgleis verrosten. Durch Louise Plan den Chef, der sie und die Angestellten der Firma täuscht, zu beseitigen geraten beide auf eine Odysee in der beide nicht nur Versuchen den Chef, sondern auch sich selbst zu finden.
Gleichzeitig übt der Film auch Kritik an der Finanzbranche. Diese beiden Faktoren gepaart mit den skurillen Figuren ergeben eine gute Portion schwarzen Humors. Auch kurz angeschnitten werden Themen wie Sterbehilfe und das Leben auf der Schwelle zur Armut. Diese Themen kommen fast ein bisschen zu kurz.
Dennoch ist Louise hires a contract Killer ein durchaus Sehenswerter Film.
Den Vergleich mit Kaurismäki gibt es nur wegen des Titels. Sonst verbindet beide Filme so gut wie nichts. Im Gegenteil die französische Fassung von Kervern/Deléphine ist viel amüsanter und vor allem lebhafter. Allein die etwas stoisch/melancholische Grundstimmung der Hauptperson Louise ist vergleichbar. Und selbst die wird am Ende durch wie verrückt tanzende ’Killer’ aufgehoben.
Die ganze Handlung wird ohnehin von einer umwerfend guten Yolande Moreau getragen. Ihre tapsig-linkische Art ist unvergesslich, ebenso wie der Trenchcoat, den sie immer trägt.
Bereits die Anfangsszene ist eine wunderbare Einstimmung: Bestattung in einem Krematorium, mit Pannen. Der Beamte fragt ’Hat jemand Feuer?’ Es geht ganz normal weiter (Arbeitskampf, Entlassungen), es werden kurz surreale Momente eingeblendet, bevor die Handlung dann endgültig abhebt. Es wird ein Road Movie auf der Suche nach dem bösen Konzernchef mit jeder Menge superlustiger Gags, die mit dem Killer im Kreißsaal als Gebärenden gipfeln.
Die Qualität diese Films ist nicht nur der sozialkritische Hintergrund oder die wahre Begebenheit, auf der er beruhen soll, sondern vor allem sein gelungener Aufbau, der jeden mitnimmt, der offen ist, sowie die unnachahmliche Yolande Moreau. Und am Ende gibt es noch einen Sechszeiler, ähnlich dem legendären der 70er Jahre ’Warum ist die Banane krumm?’
Und nach dem Abspann folgt noch ein zusätzlicher Gag. Einfach Wahnsinn!
Niveau- und witzbefreite Zeitverschwendung. Haben wir hier alle denselben Film geschaut? Bitterböse und schwarzhumorig? Skurril meinetwegen. Unterschichten-Groteske? RTL auf Ritalin! Wer's braucht?! Cindy-aus-Marzahn-Fans mit Einschlafproblemen.. Bleibt mir weg damit!
Von wegen Horrorkomödie.. Tss..
Das kann man natürlich als Coming-Out-Komödie (oder eher Farce) sehen oder als sexuelles Befreiungs-Movie. Das kann man als moralinsaure Neo-Kapitalismus-Kritik sehen. Das kann man auch als Pseudo-Ritchie-Tarantino-Movie sehen. Und in jedem Fall verliert dieser Film, weil er das alles nicht so gut kann wie seine einzelnen Vorbilder.
Unterm Strich schließe ich mich aber der Meinung an: Seit "Adams Äpfel" nicht mehr so gutes Kino gesehen. Es sind herausragend gute Einstellungen und Ideen dabei und trotz einiger logischer Brüche und einiger Längen und trotz seines Endes lohnt dieser Film ein zweites und drittes Ansehen. Zwischendrin ist er nämlich pechschwarz, extrem trocken, total abgefahren und sehr überraschend. Das kann zumindest ich über die wenigsten Filme sagen ;)
Klarer Einstieg, spannend vom Anfang bis zum Schluss und gespickt mit Wendungen, die man gar nicht alle mitbekommt wenn man hier nicht schön bei der Sache bleibt.
Der Film kommt für mich gleich nach Adams Äpfel in der Reihe der rabenschwarzen Komödien.
Wer ihn noch nicht gesehen hat und auf schwarze Komödien steht hat hier noch ein kleines Meisterwerk vor sich.
Viel Spass beim Zusehen!
Euer fabel, mal nicht außer Rand und Band, sitzt mittags am Tisch.
Zu Essen gibt's abgelaufenen Fisch, das Wetter ist herbstlich kalt, die Frauen in der Zeitung leider auch hässlich und alt.
Im Radio lässt irgendeine untalentierte Frau irgendeinen Schmarn erklingen. Plötzlich ist das Lied vorbei, und der Filmeonkel Tom W. aus dem Jugendradio meines Vertrauens berichtet mal wieder. Meistens hört euer fabel da nur mit einem halben Ohr zu. Meistens. An diesem verregneten Tag, irgendwann im September 2009, also vor gut einem Jahr, verliebte ich mich. Mein Herz begann, höher zu schlagen. Filmeonkel Tom W. hat es geschafft, mich zu überzeugen. Und das vollends.
Ich verliebte mich in "Louise hires a Contract Killer". Ich verliebte mich in diesen vollkommenen übertriebenen schwarzen Humor, ich verliebte mich bereits nach dem ersten Hören im Radio und nach er Premieren-Sichtung des Trailers.
Und dann die Ernüchterung. In der Steppe des Münsterlandes hatte wirklich kein Kino diesen Film in seinem Programm. So musste ich meinen Frust verdrängen, und verbrachte die ganze Zeit damit, die Tage bis zum DVD-Start zu zählen. Irgendwann, jetzt mag das so ein halbes Jahr her sein, war's dann soweit. Mein Herz schlug wie wild, die DVD war draußen. Juhu.
Sofort hatte ich mir die DVD gekauft, aber dann passierte es. Das grausame Leiden der DVD begann. Es vergingen die Tage, die Sonne ging auf und ab, es regnete, es schneite und es lachte die Sonne. Die Wochen strichen vorbei. Die Monate. Viele DVDs verschlang der DVD-Player. Nur nicht diesen einen. Nur nicht mein Goldstück. Nur "Louise hires a Contract Killer" nicht.
Dieser bekam alles zu spüren: die Härte von "Apocalypse Now", die beeindruckende Stimmung von "Pans Labyrinth" und den Joker aus "Dark Knight". Nur der DVD-Player schien für immer in unerreichbarer Ferne zu liegen. Bis ich eines Abends in den letzten Tagen einen neuen DVD-Kauf startete, so etwas wie einen Frühjarsputz in meinem Regal veranstaltete, und mir auf einmal dieses DVD in die Hände fiel. Es brauchte ganze Putztücher, um die meterdicke Anhäufung von Staub wegzubekommen, und mein Leben hatte wieder einen Sinn. Und das Leben der DVD auch wieder.
Ich nahm mir fest vor, ihn endlich zu sehen - und schwupps. Es ist Freitag. Ich hab hart gearbeitet und da ist er. Der Film, auf den ich mich so gefreut habe, wie ich mich noch nie auf etwas gefreut habe.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Als ich eben gerade die DVD herausnahm, verspürte ich so ein unglaublich glückliches Gefühl, dass es fast schon unbeschreiblich ist. Ich erlebte zwar eine überdrehte, vollkommen auf skurril getrimmte Angelegenheit, die an manchen Stellen sicherlich auch ein paar Nummern zu übertrieben war, aber ich war bestens unterhalten. Ich hab eine gewisse Vorliebe fürs Absurde, und die kam hier richtig zum Vorschein. Wer das Absurde liebt, wird diesen Film mögen. Ich lachte mich schlapp, als die Kühe getroffen wurden; ich lachte mich schlapp, als ich diese Arbeiterrinen sah; ich lachte mich schlapp, als nach dem Abspann noch ein kleines Schmankerl kam. Ein köstliches Filmvergnügen, das sicherlich nicht für jeden was ist. Für Freunde des deftigen schwarzen Humors aber ein Traum und ein absolutes Muss.
Selten habe ich so was Verrücktes und Ausgeflipptes gesehen, das aber gleichzeitig noch mit ein paar ernsteren Zwischentönen um die Ecke kam. Ein paar ganz kleine Hängerchen sind da schon verziehen.
Das Warten hat sich gelohnt. "Louise hires a Contract Killer" - eine Perle des Genres.
Ja und als sie dann die ganze Zeit:"Perücke, das ist eine Perücke !!!", schrie. :)
Das war wirklich eines, wenn nicht sogar das Highlight des ganzen Filmes. Da haste schon recht. ;) :D
Und auch der Rest- einfach liebenswert und und herrlich schräg. Wirklich lebenserhellend. :)
Ganzbitterböse Unterschichtgroteske, die durch eine Ladung skurriler Szenen hüpft und sich dabei nicht nur die Arbeitslosigkeit als Volkskrankheit zur Brust nimmt, sondern nebenbei auch noch auf absurde Art und Weise die abnormalste Love-Story seit "Harold & Maude" auf die Beine stellt. Für Freunde des kranken schwarzen Humors ein Fest.
Hahaha... welch gelungener Film. Dieses Segment der lakonischen Bespaßung ist sicherlich nicht für jeden nachvollziehbar oder sogar ärgerlich. Ich fühlte mich erinnert an "das jüngste Gewitter". Die Hauptdarstellerin ist eine Mischung aus einem korpulenten, weiblichen Aphex Twin und Roseanne. Die Stoik dieser Art von Humor ist staubtrocken und zum kotzen lustig. 2 Schüsse - du hast doch eh nichts zu verlieren. 9/11 super nachgestellt. Hail sickness.
Ein Film, der mich andauernd nur WTF? hat denken lassen... Absolut absurder und teils extrem makaberer Humor, der dennoch sehr passend ist und für mich hier nicht zu weit geht.
Die Schauspieler waren das Beste am Film. Der Film an sich war mir zu abgedreht und der Handlung teilweise schwer zu folgen bzw war sie kaum nachzuvollziehen.
Ein kleiner böser Film, der sich nicht um Tabus schert und das Thema "Turbokapitalismus" wunderbar auf die Schippe nimmt. Aber am Ende sind die "Kleinen" eben wieder die Angeschmierten, so wie im richtigen Leben, siehe Deutschland und seine tolle neue Regierung.
Hab den Film in einem kleinen Kino gesehen, hat Spaß gemacht. Zugleich habe ich mich gewundert, wie man Boshaftigkeiten des Lebens so normal, absurd und lustig darstellen kann. Habe viel gelacht und mich bei der krebskranken Schwester selber geschämt, dass ich mich nicht halten konnte vor Lachen, als sie in Ihrem Kleidchen losmarschierte.
Manche Szenen waren Humor des Humor wegen und einfach bescheuert.
Da sind einige aus dem Kino gegangen. Ich bin geblieben, bis das Licht anging und wollte ihn gleich nochmal sehen.
Ein kleines Goldstück der französischen B-Movie-Szene. Wahrscheinlich nicht unabsichtlich erinnert der Titel an einen der File Kaurismäkis - denn vieles an diesem Fall erinnert an den eigemnsinnigen Finnen, ohne ein Abklatsch zu sein. Aber: Was für die Filme des finnischen Großmeisters des dunklen Humors, so gilt auch hier: Viele werden den Film nicht mögen, werden über den Humor nicht lachen können - und manche werden das Kino entnervt und angewidert verlassen. Die Skurilität bewegt sich zu Weilen nah an der Grenze des Manieristischen und Aufgesetzten (das mitgebrachte Schlüsselloch), manche Metaphorik zum Teil mit dem Holzhammer eingeflochten (das Spiel mit der sexuellen Idendität der Protagonisten) und mancher Witz driftet ins Slapstickhafte ab - aber alles in allem ein gelungener Film zwischen Kaurismäki und Allen mit einem kleinen Schuß von Trier und einer kleinen Prise Tati.
Sehr schwarzer Humor, der so seine Eigenarten hat. Diese muss man schon mögen, um dem Film etwas abgewinnen zu können. Ein Brüller war es für mich nicht, auch wenn einige sehr gute Szenen dabei waren. Seine Story verliert der Film nie aus den Augen, nur sein Stil ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Manchmal ist es anstengend am Ball zu bleiben, weil einfach nichts passiert. Ich denke aber, dass das wohl auch so gewollt war.
Sozialkrititk pur, seviert per Vorschlaghammer.
Bitterböser Humor und eigentümlich grotesker Erzählstil. Trotzdem gehen auch die sozialkritischen Inhalte nicht unter. Auf jeden Fall kein Film für die breite Masse.
Louise Hires a Contract Killer - Kritik
FR 2008 Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 24.09.2009
Kritiken (7) — Film: Louise Hires a Contract Killer
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen....Aus den niederen Schichten der Gesellschaft gehen also unsere Helden eine Reise nach oben in der kapitalistischen Hierarchie des Konzernchefs an, immer den Boss des gerade umgelegten Boss entdeckend, so dass der Auftrag sich in eine endlose Schleife zu verwandeln droht. Ihre Orientierungslosigkeit dabei spiegelt nicht nur das bereits erwähnte Bildungsniveau, den entsprechenden Humor (der sich in diesem Film auf diese Weise diegetisch wunderbar selbst vor der Kritik erlöst), sondern auch ihre Identitätsprobleme bezüglich der eigenen Sexualität. Was auch immer die Ursachen dafür sein sollen, keiner der beiden findet alleine zu einem vollkommenen Individuum, oder zum Erfolg, alles wird ihnen nur als Paar gegönnt....
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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenEiniges war zwar wirklich schwarz an dem Humor, anderes aber einfach zu beliebig, so dass das Vergnügen nicht ganz so groß wie erwartet war. Die Schauspieler waren gut, die Geschichte hatte einige Hänger.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenEines ist sicher: Louise Hires a Contract Killer wird nicht jedem Kinozuschauer gefallen und manchen Besucher sogar eher abschrecken. Dazu ist der Stil zu eigenwillig, das Budget dieser Independent-Produktion zu klein und die Lust an der Übertreibung zu deutlich. Wer allerdings Grotesken im Stile eines Aki Kaurismäki und treffsicher geschriebenen Trash mit einer gehörigen Portion an Bösartigkeit zu schätzen weiß, der dürfte an diesem Film unendlich viel Spaß haben.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDie Lösung zur Abschaffung des Kapitalismus ist natürlich keine, und der Humor von "Louise Hires a Contract Killer" überhaupt nicht kreativ, sondern rein destruktiv. Aber genau so, als aberwitzige Groteske mit scharfen Spitzen gegen die ökonomischen Realitäten, funktioniert der Film wunderbar.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenKervern und Delépine beweisen, dass man sich einer sozialen Frage, die nicht zuletzt in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise hochaktuell ist, nicht mit didaktischer Strenge oder reflexhaften Betroffenheitsgesten nähern muss. Manchmal tun es auch zwei Höllenhunde und ein absurder Plan voller Chaos und Anarchie.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenZuerst gab’s vom Chef zum Feierabend noch neue, mit dem Namen der jeweiligen Mitarbeiterin bestickte Arbeitskittel, zwölf Stunden später ist die Fabrik bereits ausgeräumt, der Boss verschwunden und die Frauen arbeitslos. Zwar bekommen sie eine Abfindung, doch die ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Womit wir auch schon beim Thema wären: Die Frauen beschließen, ihre Abfindungen zusammenzulegen und Louise (Yolande Moreau) steuert die richtige Idee bei, was mit dem Geld anzufangen sei: Einen Profikiller anheuern, der den Boss umlegt. Dass dessen Rekrutierung ausgerechnet Louise übernimmt, die nicht richtig lesen und schreiben kann, hätte ihre ehemaligen Kolleginnen stutzig machen sollen. Und so findet das resolute Mannsweib auch nur den Wachmann Michel (Bouli Lanners), der noch nicht einmal einem Hund etwas zuleide tun kann, aber dringend die 20.000 Euro Tötungshonorar benötigt. Doch der schüchterne Michel hat schon eine Idee, wie er die Aufgabe erfüllen kann, ohne selbst den Abzug zu drücken. Mit einer grandiosen Beiläufigkeit werden einem hier die aberwitzigsten Situationen und Figuren vorgeführt, als wären es die normalsten Typen der Welt. Wer’s gerne etwas abwegig mag und wem der Humor nicht schwarz genug sein darf, der wird an dieser abgefahrenen französischen Komödie zur Krise mehr als nur seinen Spaß haben.
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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de
Kommentar löschen„Louise Michel“ ist eine herrlich schwarzhumorige, bitterböse, politisch bis zum Erbrechen unkorrekte Komödie mit hoher Lachgarantie, die ganz sicher nicht für jeden Zuschauer geeignet ist. Einem Teil des Publikums dürfte bei todkranken „Killerwerkzeugen“, explodierenden Köpfen und der Nachstellung der Anschläge des 11. September auf einer Wiese nicht zum Lachen zumute sein. Wer sich aber schon bei „Aaltra“ amüsiert hat oder einer düsteren Humorfärbung nicht abgeneigt ist, wird bei dieser Anarcho-Komödie bestimmt auf seine Kosten kommen - und das auch noch bis nach dem Abspann, den man sich unbedingt bis zum bitteren Ende ansehen sollte.
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Kommentare (23) — Film: Louise Hires a Contract Killer
Kommentar schreibeneastergaard 2012/01/21 22:43:56
Kommentar löschenLouise hires a contract Killer ist eine bitterböse Komödie über zwei am Leben vorerst gescheiterte Persönlichkeiten, die Abrechenen wollen - mit sich selbst oder dem Chef. Der Film zeichnet ein gelungenes Sittenbild von Louise und Michel, die irgendwann im Leben den falschen Abzweig genommen haben und jetzt auf dem Abstellgleis verrosten. Durch Louise Plan den Chef, der sie und die Angestellten der Firma täuscht, zu beseitigen geraten beide auf eine Odysee in der beide nicht nur Versuchen den Chef, sondern auch sich selbst zu finden.
Gleichzeitig übt der Film auch Kritik an der Finanzbranche. Diese beiden Faktoren gepaart mit den skurillen Figuren ergeben eine gute Portion schwarzen Humors. Auch kurz angeschnitten werden Themen wie Sterbehilfe und das Leben auf der Schwelle zur Armut. Diese Themen kommen fast ein bisschen zu kurz.
Dennoch ist Louise hires a contract Killer ein durchaus Sehenswerter Film.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
8martin 2012/01/19 16:01:07
Kommentar löschenDen Vergleich mit Kaurismäki gibt es nur wegen des Titels. Sonst verbindet beide Filme so gut wie nichts. Im Gegenteil die französische Fassung von Kervern/Deléphine ist viel amüsanter und vor allem lebhafter. Allein die etwas stoisch/melancholische Grundstimmung der Hauptperson Louise ist vergleichbar. Und selbst die wird am Ende durch wie verrückt tanzende ’Killer’ aufgehoben.
Die ganze Handlung wird ohnehin von einer umwerfend guten Yolande Moreau getragen. Ihre tapsig-linkische Art ist unvergesslich, ebenso wie der Trenchcoat, den sie immer trägt.
Bereits die Anfangsszene ist eine wunderbare Einstimmung: Bestattung in einem Krematorium, mit Pannen. Der Beamte fragt ’Hat jemand Feuer?’ Es geht ganz normal weiter (Arbeitskampf, Entlassungen), es werden kurz surreale Momente eingeblendet, bevor die Handlung dann endgültig abhebt. Es wird ein Road Movie auf der Suche nach dem bösen Konzernchef mit jeder Menge superlustiger Gags, die mit dem Killer im Kreißsaal als Gebärenden gipfeln.
Die Qualität diese Films ist nicht nur der sozialkritische Hintergrund oder die wahre Begebenheit, auf der er beruhen soll, sondern vor allem sein gelungener Aufbau, der jeden mitnimmt, der offen ist, sowie die unnachahmliche Yolande Moreau. Und am Ende gibt es noch einen Sechszeiler, ähnlich dem legendären der 70er Jahre ’Warum ist die Banane krumm?’
Und nach dem Abspann folgt noch ein zusätzlicher Gag. Einfach Wahnsinn!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
133 2012/01/03 22:17:55
Kommentar löschenNiveau- und witzbefreite Zeitverschwendung. Haben wir hier alle denselben Film geschaut? Bitterböse und schwarzhumorig? Skurril meinetwegen. Unterschichten-Groteske? RTL auf Ritalin! Wer's braucht?! Cindy-aus-Marzahn-Fans mit Einschlafproblemen.. Bleibt mir weg damit!
Von wegen Horrorkomödie.. Tss..
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Finnegan23 2011/08/20 00:35:33
Kommentar löschenDas kann man natürlich als Coming-Out-Komödie (oder eher Farce) sehen oder als sexuelles Befreiungs-Movie. Das kann man als moralinsaure Neo-Kapitalismus-Kritik sehen. Das kann man auch als Pseudo-Ritchie-Tarantino-Movie sehen. Und in jedem Fall verliert dieser Film, weil er das alles nicht so gut kann wie seine einzelnen Vorbilder.
Unterm Strich schließe ich mich aber der Meinung an: Seit "Adams Äpfel" nicht mehr so gutes Kino gesehen. Es sind herausragend gute Einstellungen und Ideen dabei und trotz einiger logischer Brüche und einiger Längen und trotz seines Endes lohnt dieser Film ein zweites und drittes Ansehen. Zwischendrin ist er nämlich pechschwarz, extrem trocken, total abgefahren und sehr überraschend. Das kann zumindest ich über die wenigsten Filme sagen ;)
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audtraveller 2011/08/02 16:07:09
Kommentar löschenDer Film ist eine rabenschwarze Offenbahrung!
Klarer Einstieg, spannend vom Anfang bis zum Schluss und gespickt mit Wendungen, die man gar nicht alle mitbekommt wenn man hier nicht schön bei der Sache bleibt.
Der Film kommt für mich gleich nach Adams Äpfel in der Reihe der rabenschwarzen Komödien.
Wer ihn noch nicht gesehen hat und auf schwarze Komödien steht hat hier noch ein kleines Meisterwerk vor sich.
Viel Spass beim Zusehen!
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Padder 2010/11/19 18:42:12
Kommentar löschenBitterböse und weit weit weg von allem Mainstream sowie von jeglichen Hollywoodproduktionen.
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fabel 2010/09/18 00:06:12
Kommentar löschenEs war einmal im Münsterland.
Euer fabel, mal nicht außer Rand und Band, sitzt mittags am Tisch.
Zu Essen gibt's abgelaufenen Fisch, das Wetter ist herbstlich kalt, die Frauen in der Zeitung leider auch hässlich und alt.
Im Radio lässt irgendeine untalentierte Frau irgendeinen Schmarn erklingen. Plötzlich ist das Lied vorbei, und der Filmeonkel Tom W. aus dem Jugendradio meines Vertrauens berichtet mal wieder. Meistens hört euer fabel da nur mit einem halben Ohr zu. Meistens. An diesem verregneten Tag, irgendwann im September 2009, also vor gut einem Jahr, verliebte ich mich. Mein Herz begann, höher zu schlagen. Filmeonkel Tom W. hat es geschafft, mich zu überzeugen. Und das vollends.
Ich verliebte mich in "Louise hires a Contract Killer". Ich verliebte mich in diesen vollkommenen übertriebenen schwarzen Humor, ich verliebte mich bereits nach dem ersten Hören im Radio und nach er Premieren-Sichtung des Trailers.
Und dann die Ernüchterung. In der Steppe des Münsterlandes hatte wirklich kein Kino diesen Film in seinem Programm. So musste ich meinen Frust verdrängen, und verbrachte die ganze Zeit damit, die Tage bis zum DVD-Start zu zählen. Irgendwann, jetzt mag das so ein halbes Jahr her sein, war's dann soweit. Mein Herz schlug wie wild, die DVD war draußen. Juhu.
Sofort hatte ich mir die DVD gekauft, aber dann passierte es. Das grausame Leiden der DVD begann. Es vergingen die Tage, die Sonne ging auf und ab, es regnete, es schneite und es lachte die Sonne. Die Wochen strichen vorbei. Die Monate. Viele DVDs verschlang der DVD-Player. Nur nicht diesen einen. Nur nicht mein Goldstück. Nur "Louise hires a Contract Killer" nicht.
Dieser bekam alles zu spüren: die Härte von "Apocalypse Now", die beeindruckende Stimmung von "Pans Labyrinth" und den Joker aus "Dark Knight". Nur der DVD-Player schien für immer in unerreichbarer Ferne zu liegen. Bis ich eines Abends in den letzten Tagen einen neuen DVD-Kauf startete, so etwas wie einen Frühjarsputz in meinem Regal veranstaltete, und mir auf einmal dieses DVD in die Hände fiel. Es brauchte ganze Putztücher, um die meterdicke Anhäufung von Staub wegzubekommen, und mein Leben hatte wieder einen Sinn. Und das Leben der DVD auch wieder.
Ich nahm mir fest vor, ihn endlich zu sehen - und schwupps. Es ist Freitag. Ich hab hart gearbeitet und da ist er. Der Film, auf den ich mich so gefreut habe, wie ich mich noch nie auf etwas gefreut habe.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Als ich eben gerade die DVD herausnahm, verspürte ich so ein unglaublich glückliches Gefühl, dass es fast schon unbeschreiblich ist. Ich erlebte zwar eine überdrehte, vollkommen auf skurril getrimmte Angelegenheit, die an manchen Stellen sicherlich auch ein paar Nummern zu übertrieben war, aber ich war bestens unterhalten. Ich hab eine gewisse Vorliebe fürs Absurde, und die kam hier richtig zum Vorschein. Wer das Absurde liebt, wird diesen Film mögen. Ich lachte mich schlapp, als die Kühe getroffen wurden; ich lachte mich schlapp, als ich diese Arbeiterrinen sah; ich lachte mich schlapp, als nach dem Abspann noch ein kleines Schmankerl kam. Ein köstliches Filmvergnügen, das sicherlich nicht für jeden was ist. Für Freunde des deftigen schwarzen Humors aber ein Traum und ein absolutes Muss.
Selten habe ich so was Verrücktes und Ausgeflipptes gesehen, das aber gleichzeitig noch mit ein paar ernsteren Zwischentönen um die Ecke kam. Ein paar ganz kleine Hängerchen sind da schon verziehen.
Das Warten hat sich gelohnt. "Louise hires a Contract Killer" - eine Perle des Genres.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
phoenix409 2010/09/18 14:34:47
Antwort löschenBei der Szene, als sie im TV diesen Fuchs mit dem Hut sieht, lag ich am Boden vor lachen :)
fabel 2010/09/18 14:56:05
Antwort löschenJa und als sie dann die ganze Zeit:"Perücke, das ist eine Perücke !!!", schrie. :)
Das war wirklich eines, wenn nicht sogar das Highlight des ganzen Filmes. Da haste schon recht. ;) :D
Und auch der Rest- einfach liebenswert und und herrlich schräg. Wirklich lebenserhellend. :)
Alle 4 Antworten zeigen
philopee 2010/09/24 18:47:25
Antwort löschen:D soso der verliebte Fabel im September 2009!!!
fabel 2010/09/24 19:02:07
Antwort löschenoh yeah, das war wirklich..wie sagt man so schön ?
"Liebe auf den ersten Blick" ..kann ich dir nur wärmstens empfehlen!!
phoenix409 2010/06/07 14:20:21
Kommentar löschenGanzbitterböse Unterschichtgroteske, die durch eine Ladung skurriler Szenen hüpft und sich dabei nicht nur die Arbeitslosigkeit als Volkskrankheit zur Brust nimmt, sondern nebenbei auch noch auf absurde Art und Weise die abnormalste Love-Story seit "Harold & Maude" auf die Beine stellt. Für Freunde des kranken schwarzen Humors ein Fest.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Sheeeeep 2010/06/07 15:37:18
Antwort löschenBin eigentlich ein Freund des Humors aber fand den Film trotzdem nicht so prickelnd.
phoenix409 2010/06/07 18:21:06
Antwort löschenHabs gelesen ;) Ist auch wirklich ein spezieller Fall, und bestimmt ist er weitaus weniger witzig, wenn man ihn alleine guckt.
Alle 4 Antworten zeigen
fabel 2010/06/07 20:45:23
Antwort löschenich bin gespannt....dvd eben bestellt....
fabel 2010/09/17 23:42:54
Antwort löschenso..endlich geschaut und NEIN! auch alleine machte er riesigen Spaß!
sikkmeidack 2010/04/23 02:09:51
Kommentar löschenHahaha... welch gelungener Film. Dieses Segment der lakonischen Bespaßung ist sicherlich nicht für jeden nachvollziehbar oder sogar ärgerlich. Ich fühlte mich erinnert an "das jüngste Gewitter". Die Hauptdarstellerin ist eine Mischung aus einem korpulenten, weiblichen Aphex Twin und Roseanne. Die Stoik dieser Art von Humor ist staubtrocken und zum kotzen lustig. 2 Schüsse - du hast doch eh nichts zu verlieren. 9/11 super nachgestellt. Hail sickness.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
jollyroger 2010/04/04 16:15:00
Kommentar löschenViel zu überzogen, viel zu bemüht, viel zu sehr auf skurril getrimmt.
Eine permanente Aneinanderreihung von Absurditäten machen dummerweise nicht automatisch einen guten Film.
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kronenhummer 2010/03/08 22:15:46
Kommentar löschenEin Film, der mich andauernd nur WTF? hat denken lassen... Absolut absurder und teils extrem makaberer Humor, der dennoch sehr passend ist und für mich hier nicht zu weit geht.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
xenada 2009/12/18 07:05:07
Kommentar löschenDie Schauspieler waren das Beste am Film. Der Film an sich war mir zu abgedreht und der Handlung teilweise schwer zu folgen bzw war sie kaum nachzuvollziehen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
eierfeile 2009/11/24 16:43:42
Kommentar löschenEin kleiner böser Film, der sich nicht um Tabus schert und das Thema "Turbokapitalismus" wunderbar auf die Schippe nimmt. Aber am Ende sind die "Kleinen" eben wieder die Angeschmierten, so wie im richtigen Leben, siehe Deutschland und seine tolle neue Regierung.
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dae-su 2009/11/06 11:07:35
Kommentar löschenGrotesk, schwarzhumorig, skurril, heftig. Und in der OV sicherlich nochmal um Lääängen besser.
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Stern 25 2009/11/06 02:13:53
Kommentar löschenHab den Film in einem kleinen Kino gesehen, hat Spaß gemacht. Zugleich habe ich mich gewundert, wie man Boshaftigkeiten des Lebens so normal, absurd und lustig darstellen kann. Habe viel gelacht und mich bei der krebskranken Schwester selber geschämt, dass ich mich nicht halten konnte vor Lachen, als sie in Ihrem Kleidchen losmarschierte.
Manche Szenen waren Humor des Humor wegen und einfach bescheuert.
Da sind einige aus dem Kino gegangen. Ich bin geblieben, bis das Licht anging und wollte ihn gleich nochmal sehen.
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christofs 2009/10/30 18:54:47
Kommentar löschenEin kleines Goldstück der französischen B-Movie-Szene. Wahrscheinlich nicht unabsichtlich erinnert der Titel an einen der File Kaurismäkis - denn vieles an diesem Fall erinnert an den eigemnsinnigen Finnen, ohne ein Abklatsch zu sein. Aber: Was für die Filme des finnischen Großmeisters des dunklen Humors, so gilt auch hier: Viele werden den Film nicht mögen, werden über den Humor nicht lachen können - und manche werden das Kino entnervt und angewidert verlassen. Die Skurilität bewegt sich zu Weilen nah an der Grenze des Manieristischen und Aufgesetzten (das mitgebrachte Schlüsselloch), manche Metaphorik zum Teil mit dem Holzhammer eingeflochten (das Spiel mit der sexuellen Idendität der Protagonisten) und mancher Witz driftet ins Slapstickhafte ab - aber alles in allem ein gelungener Film zwischen Kaurismäki und Allen mit einem kleinen Schuß von Trier und einer kleinen Prise Tati.
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RaZer 2009/10/11 19:58:57
Kommentar löschenSehr schwarzer Humor, der so seine Eigenarten hat. Diese muss man schon mögen, um dem Film etwas abgewinnen zu können. Ein Brüller war es für mich nicht, auch wenn einige sehr gute Szenen dabei waren. Seine Story verliert der Film nie aus den Augen, nur sein Stil ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Manchmal ist es anstengend am Ball zu bleiben, weil einfach nichts passiert. Ich denke aber, dass das wohl auch so gewollt war.
Sozialkrititk pur, seviert per Vorschlaghammer.
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Thekla 2009/09/27 10:33:09
Kommentar löschenEin unglaublich derber Humor. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich es den Dänen zu geschrieben. Bitterböse mit viel Sozialkritik!
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Kris 2009/09/24 11:49:28
Kommentar löschenBitterböser Humor und eigentümlich grotesker Erzählstil. Trotzdem gehen auch die sozialkritischen Inhalte nicht unter. Auf jeden Fall kein Film für die breite Masse.
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MartinDoeringer 2009/09/05 22:14:26
Kommentar löschenganz krasser Humor. Finde die Hauptdarstellerin seit "Seraphine" sowieso grandios! Ganz, ganz KRASS GUT!
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