Lucky#Slevin - Kritik

US 2006 Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 28.06.2006

  • 7 .5

    gut

    • 6 .5
      Laudania 09.06.2015, 20:31 Geändert 09.06.2015, 20:32

      Ich wurde gerade wieder an diesen Film erinnert und muss mal ne Bewertung schreiben.
      Also... der Film galt ja eine ganze Zeit lang als absolutes Muss. Das ist jetzt auch schon ein paar Jahre her.
      Ich wollte den Film dann eigentlich auch eine ewigkeit sehen, habs aber aus irgendwelchen Gründen nie getan, bis zu irgendeinem Date oder Treffen mit irgendeinem Typen... ich weiß auch ga nicht mehr, mit wem. Oo
      Jedenfalls, ich verstehe den Hype um diesen Film nicht. Waren meine Erwartungen einfach viel zu hoch angesetzt, weil er mir so unglaublich oft empfohlen wurde? Ich weiß es nicht... Jedenfalls war ich doch ziemlich enttäuscht, da ich mir viel mehr versprochen hatte.
      Er ist keinesfalls schlecht, nur eben... nicht dass, was er zu versprechen versuchte. Dabei mag ich diese Art Film eigentlich. Der Film hatte Wendungen, gute Akteure, gute Story, alles da. Aber es packte mich einfach nicht. Es fehlte irgendwie das "Eigene", das Spezielle...

      Irgendwann werde ich ihn nochmal ansehen... Mir fehlt nur immer wieder die Muse dazu, weil ich das Gefühl habe, ich werde ihn nicht besser bewerten danach.

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      • 10

        Einfach nur Hammer. Zum Schluss hin war ich völlig baff.

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        • 9

          Da legt man die DVD ein, und es flimmern die ersten Minuten in zwar nicht unbrutaler Weise, dennoch sehr lustig erzählt mitunter. Man denkt, eine interessante Mischung, aber halt doch nur eine Persiflage auf irgendwas. Nonchalant erzählt, flott, unterhaltsam. Eine blutige Komödie irgendwie.
          Aber dann kommt eine völlig unerwartete Kehrtwende, und man wird mitgerissen in einen düsteren, jegliche Leichtigkeit weit hinter sich lassenden *SPOILER* Rachethriller, und man saugt Szene für Szene auf, mit offenem Munde, und genießt dieses filmische Meisterwerk bis zum Abspann.
          Endlich kann man die Kinnlade wieder zumachen!

          • 9

            Einer der besten Filme, die (warum auch immer) niemals im Kino gelaufen sind

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            • 8 .5

              "Die Glückslosen sind nichts weiter als ein Bezugspunkt für die Glücklichen, Mister Fisher. Durch ihr Unglück zeigen sie mir nur mein Glück. Es ist nur bedauerlich, dass die Glücklichen erst bemerken, welches Glück sie hatten, wenn es sie verlässt. Sie zum Beispiel: Gestern sind sie besser drangewesen als heute, aber erst durch den heutigen Tag merken Sie das. Aber: Gester ist vorbei. Und: Es ist zu spät. Verstehen Sie? Die Leute sind nie glücklich, mit dem, was sie haben. Sie wollen das, was sie mal hatten, oder was jemand anders hat."

              Was für ein grandioser Film!

              Das liegt vor allem an den cleveren, doppeldeutig-bissigen Dialogen, den zahlreichen Wendungen und an einem sehr denkwürdigen Finale, das einen aus den Socken haut:-)

              Das letzte Wort hat Slevin:
              "Ich dachte, du wärst viel grösser."
              "Ich bin eben klein für meine Grösse."

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              • 10

                "Charlie Chaplin hat auf "ner Charlie-Chaplin-Doppelgängerveranstaltung in Monte Carlo den dritten Platz erreicht. Das ist "ne Geschichte."

                "Ich bin nicht der, den ihr sucht. Ich wohn nicht hier." - "Ja, aber du siehst aus wie der, der hier wohnt." - "Ihr wisst doch gar nicht, wie der, der hier wohnt aussieht." - "Er will damit sagen, dass du aussiehst, als wenn du hier wohnst."

                Ein Sprüchefeuerwerk ohne Atempause, Irrungen, Wirrungen, 180 Grad Kehrtwendungen, einer der besten Casts der Filmgeschichte und dazu noch eine Vollgas Veranstaltung, die zu keiner Sekunde langweilig wird. Ein geniales Ende, ein genialer Mittelteil und ein Anfang, bei dem man genau aufpassen muss. Was ich sagen will: Eine atemberaubende Geschichte, die mich mit offenem Mund vor dem Fernseher hat sitzen lassen. Der Film ist so gut, dass noch nicht mal auffällt, dass die Filmmusik nichts besonderes ist. Andere Regisseure übertünchen ja gerne Ihre Einfallslosigkeit mit lustigen Gassenhauern. Nicht hier. Hier ist ein Meisterwerk auf einer Scheibe gelandet, die auf Quentinesque U Musik verzichten kann. Ein besserer Tarantino, der jedem gefallen kann.

                "Ist Ihnen der Schmu ein Begriff? Ein Schmu ist eine Comicfigur. Er ist ein äußerst liebenswertes Wesen. Er legt Eier. Er gibt Milch. Und wird geradezu ekstatisch wenn man ihn hungrig ansieht. Der Schmu liebt es gegessen zu werden, er schmeckt wie jedes Essen auf das man Lust hat. Schmuhaut dünn geschnitten ergibt feinstes Leder. Sogar die Schmubarthaare sind ausgezeichnete Zahnstocher. Kurz gesagt der Schmu erfüllt sämtliche Bedürnisse der Welt."

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                • 8 .5

                  Ein totaler Undercover Film, den leider zu wenige kennen, dafür das er so gut ist.
                  Ein Top Cast, eine coole Story.
                  Action, Humor alles an der richtigen Stelle.

                  Viele Wendungen, einfach genial.
                  Sollte man als echter Filmfan aufjedenfall gesehen haben!

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                  • 9

                    Endlich habe ich es geschafft! Endlich habe ich L#S geschaut. Anfangs hat es mich gelangweilt wie Hartnett ständig verprügelt wurde und ich dachte es läuft tatsächlich auf eine typische Verwechslungsstory hinaus. Der Film schafft es dann wirklich sich andauernd zu toppen, spannender und fesselnder zu werden mit tollen Szenen und brillianten Diaologen. Die Top-Besetzung macht unter dem Strich dann auch alles richtig. Zu einem Klassiker langt es für mich dann am Ende irgendwie doch nicht.

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                    • 8

                      Ein super abwechslungsreicher Film mit einem super Star Aufgebot!
                      Die Story ist genial, man muss sich wirklich konzentieren um nicht den Faden zu verlieren.
                      Die Schauspieler sind alle top- wenn man jetzt Lucy Liu ignoriert!
                      Bruce Willis mit seiner ruhigen, aber doch angsterfüllenden Aura, Morgan Freeman der sich als "Boss" für den Größten hält und denkt er hat alles unter Kontrolle, Ben Kingsley als doch auch sympathischen Rabbi ("Warum nennt man ihn den Rabbi?" -"Weil er ein Rabbi ist"), Stanley Tucci, der ja einfach immer genial ist, auch wenn er in diesem Film recht selten vorkommt und ja zum Schluss noch Josh Hartnett. Ja, den hat man zu der Zeit in fast jedem Film gesehen und er wurde als DER junge, aufstrebende Schauspieler betitelt, heute, kennt ihn kaum noch einer, aber wieso? Ich finde ihn in diesem Film und auch in seinen anderen echt super! Er schafft es wirklich -Achtung Spoiler!- diese 2 Gesichter von Slevin toll zu verkörpern, einmal den, wie es am Anfang scheint, vollkommenen Pechvogel, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und den eiskalten Slevin, der den Tod seiner Eltern rächen will, einfach super! -Spoiler Ende-
                      Ich persönlich kann mir Lucky#Slevin auch immer noch ansehen, wenn ich die Auflösung kenne, weil ich dem Schauspiel hier einfach auch gerne zusehe!

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                      • 8

                        Ich habe gestern "Lucky # Slevin" zum zweiten Mal (er lief im Fernsehen) gesehen. Jetzt ist mir bei den vielen Twists alles klar. Dabei gefällt mir besonders, dass all diese Wendungen und Überraschungen sehr logisch ineinander greifen. Es gibt keinen erzählerischen Bruch, bei keiner dieser 180 Grad-Kehren.

                        Dazu ist der Cast ja so etwas von genial und namhaft und keiner dieser vielen "Erste-Garde-Akteure" spielt einen anderen an die Wand. Jeder lässt jedem Zeit und Raum und das Zusammenspiel aller macht die Großartigkeit aus. Das ist eine hervorragende Leistung von Paul McGuigan.

                        Und: All die Widerlinge werden mit so viel Charme dargestellt, dass man sich gerne identifizieren möchte: Seien es die Gegenspieler "Boss" und "Rabbi", sei es der "Weltklasse"-Auftragskiller oder sei es auch der schüchtern-scheue-eiskalte-berechnende Slevin himself. Mittendrin tänzelt und säuselt überzeugend das Wohlfühl-Mäuschen Lucy "Lindsey" Liu (ihre Rolle und Interpretation in "Kill Bill Vol. 1 hat mir aber besser gefallen).

                        Witzig: Das Killerduo wird "böser Hund" - "gute Katze" genannt.

                        -> ein wirklich guter, fast herausragender Film!

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                        • 9

                          Kansas City Shuffle! Wahnsinnig guter Film, der hier aus mir nicht bekannten Gründen nicht einmal im Kino lief. Habe den Film bereits mehrmals gesehen und kann ihn jeden Cineasten ans Herz legen. Komischerweise ist der Film einigen nicht bekannt, was ich sehr schade finde. Denn diese Film macht verdammt viel richtig. Großartig.

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                          • 10

                            Top! Einer der besten Filme die ich je gesehn hab! Und man kann ihn immer und immer wieder ansehen (klar der Twist ist dann schon raus), aber die Dialoge sind einfach verdammt gut! Die Story ist top! Es ist alles drin: Witz, Action, Spannung, ein bisschen Liebe und der Kansas City Shuffle (:

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                            • 9

                              Warum hat den Film KEINER meiner Moviepilot "Freunde" bewertet? Ich hoffe das ändert sich bald, denn keiner, der etwas auf Filme hält, sollte diesen Film verpassen!!!
                              Eine Spannende Handlung, absolute Starbesetzung und der ein oder andere
                              Twist machen Lucky#Slevin zu einem Top Film. Grade gelesen das er nicht in Deutschen Kinos lief, das verwunderte mich ?!
                              Die Kameraführung hat mich begeistert, und immer im richtigen Moment stimmt die Musik, einfach klasse!
                              Ben Kingley, Bruce Willis und Josh Hartnett in Höchstform!!!!

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                              • 7 .5

                                Kurzweiliger Actionfilm mit einem bombastischen Cast. Lucky Number Slevin ist bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt. Die Story mag ein bischen verwirren, genau wie die Hauptperson ( Josh Hartnett ) hat man eigentlich keine Ahnung was gerade abgeht. Das ganze Verwirrspiel mündet dann in einem grossartigen Twist, der sehr ausführlich erklärt wird und den Film so mehr als Sehenswert macht. Immer wieder gut für zwischendurch.

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                                • 10

                                  Immer und immer wieder frage ich mich, warum es dieser Film in Deutschland nur als DVD-VÖ geschafft hat und damit leider "nur" als Geheimtipp gilt.
                                  Bei der Story, aber alleine schon bei der Besetzung sollte man eigentlich etwas anderes erwarten.
                                  Spannung, Wortwitz (Wer von euch hat sich beim Nachbarn schon mal Zucker ohne eine Tasse ausgeliehen? ;)) und ein nicht vorherzusehendes Ende kommen hier zusammen, es bereitet mir jedes mal auf's neue eine Freude, diesen Film Freunden zu zeigen, die ihn noch nicht kennen - einfach nur um den Gesichtsausdruck eben dieser beim "Finale" des Films zu sehen und zu schmunzeln :)

                                  Seit langer Zeit einer meiner absoluten Favourites - 10/10, in diesem Fall bleibt der "Kansas City Shuffle" bei der Bewertung wohl aus ;)

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                                  • 9

                                    Auch bei wiederholtem sehen immer wieder ein Genuss, da der Film nicht nur von seiner Aufloesung lebt sondern auch besonders durch seine Charaktere ueberzeugen kann.

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                                    • 6 .5

                                      Sehr unterhaltsamer Genre-Mix mit einem wendungsreichen, teilweise vorhersehbaren Plot, der aber trotzdem hier und da zu überraschen weiß.

                                      Josh Hartnett empfinde ich oft als sehr blass. In diesem Film gefiel er mir aber ganz gut und etwas facettenreicher als in den meisten seiner anderen Filme.
                                      Lucy Liu kommt ein wenig nervig, aber trotzdem sympathisch rüber.
                                      Morgan Freeman, Stanley Tucci, Bruce Willis und Ben Kingsley spielen allesamt gewohnt gut und sind quasi die "Idealbesetzung" für ihre jeweiligen Rollen.
                                      Schnitt und Ausstattung konnten mich auch überzeugen.

                                      Der Film gewinnt sicherlich keinen Originalitätspreis, da er hier und da schon ein wenig bei der Konkurrenz abguckt, wobei die Dialoge teilweise etwas zu gewollt auf lässig getrimmt werden, aber das hält sich meiner Meinung nach noch im Rahmen.

                                      • 10

                                        Nicht perfekt - aber verdammt nah dran.
                                        Es gibt Mysterien in unserem Universum die unergründlich bleiben, so wohl auch weshalb "Lucky#Slevin" nicht im Kino erschien, denn er ist schlicht genial. Ein Mysterium ist zunächst auch das Werk von Regisseur Paul McGuigan. Die Handlung fordert vollkommene Aufmerksamkeit, ein roter Faden kann man anfangs nur vermuten, die Figuren und ihre Handlungen sind rätselhaft und werfen mehr Fragen als in einer Quizshow auf.
                                        Dranbleiben lohnt sich aber, schließlich wird man hier mit grandiosen Dialogen und einem klasse Drehbuch belohnt, jenseits dessen was uns allzu oft als genial und vielschichtig verkauft wird. Neu erfunden wird hier nichts, genauso wenig wie hier großartige Philosophie und Tiefe geboten wird, genaugenommen ist der Kernplot überraschend einfach aber er wird clever erzählt und schlägt nicht wenige Haken.
                                        Langweilig wird es sicherlich nicht, denn "Lucky#Slevin" ist ein großartiger Genre-Mix. Während die erste Hälfte mit ihren Dialogen mehr Gags als so manche Komödien erzeugt und der rätselhafte Plot stetig Spannung bietet, wird´s gegen Ende noch richtig finster und dramatisch, wenn die große, Gänsehaut erzeugende Auflösung ihren Raum bekommt. Nebenbei gibt es sogar eine charmante Romanze.
                                        Der gelungene Score, der Schnitt, die Kostüme, die Ausstattung alles ergibt sich zu einem stimmigen wie atmosphärischen Werk.
                                        Da reiht sich auch der fantastische Cast ein. Josh Hartnett kann gleich mehrere Facetten seines Könnens zeigen, die er auch überzeugend darstellt. Bruce Willis ist wunderbar mysteriös als zwielichtiger Killer, der überall im Hintergrund auftaucht. Es ist auch immer schön ihn außerhalb von Actionfilmen zu sehen, wo sein gutes Schauspiel besser zur Geltung kommt. Lucy Liu harmoniert gut mit Hartnett und ist grundsympathisch und bereichert den Film mit ihrer süßen Art. Die beiden Schauspielgrüßen Ben Kingsley sowie Morgan Freeman schenken sich als rivalisierende Gangsterbosse nichts und Stanley Tucci ist eigentlich nie schlecht und hält mit der geringsten Leinwandzeit, dennoch mit den anderen qualitativ mit.
                                        Kein Film ist perfekt, somit kann man auch hier ein Haar in der Suppe finden, wenn man will. Vielleicht hätte die einzige Frauenrolle wichtiger ausfallen können, vielleicht hätte man nicht so offensichtlich Information vorenthalten, um sie zur Auflösung zu zeigen. Vielleicht aber das sind solch vergessenswerte Vielleichts, die mir bei all dem Spaß, erst nach mehrmaligem sichten aufgefallen sind.
                                        Letztendlich blieb nach dem Abspann nur die Erkenntnis, dass ich selten bessere Filmunterhaltung gesehen habe, einen vollen Notizblock mit coolen Zitaten und ich keinerlei Gedanken hatte, was man großartig verbessern könnte. Was will man mehr von einem Film.

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                                        • 2 .5

                                          Selbst nach mehrfacher Sichtung wird man bei „Lucky#Slevin" Originalität vergebens suchen. Dieser Film kann nicht eine Figur, nicht einen Handlungsstrang, ja noch nicht einmal eine einzige Kameraeinstellung sein Eigen nennen. Es wirkt alles wie ein fürchterliches Geschnipsel aus „Der Clou" und „Die üblichen Verdächtigen". Anders als bei den Vorlagen gibt es bei McGuigans Streifen ausschließlich Stereotypen zu sehen. Keine der Figuren entwickelt sich - außer Mr. Goodkat - allerdings der schon vorm Einsetzen der Handlung. Jeder Dialog will so ultra lässig daher kommen, dass sich schon nach zwanzig Minuten eine gewisse Redundanz einstellt. Anders als bei Tarantinos Werken, suchen jene pseudo kultige Dialoge vergebens eine Verbindung zu unmittelbarer oder späterer Handlung und sind nichts als überflüssiges Schmückwerk. Da ist man auch schon beim Plot. Der Twist ist nur bedingt überraschend, auch nur durch das Vorenthalten von Informationen und das war schon immer lausiges Drehbuchschreiben. Da darf man die Frage stellen, ob die gefühlt endlos vorkommenden Rückblenden immer zielführend sind. Es kommt einem nicht selten so vor, als ob McGuigan dem Publikum auch das letzte Denken abnehmen möchte und gewillt ist, jede noch so offensichtliche Tatsache des Films zu erklären. Am Ende stehen saft- und kreativlose 106 Minuten. Es gibt weitaus bessere Gangsterfilme, die zudem sogar in der Lage sind, eigene Kameraeinstellungen zu verwenden.

                                          • 6

                                            „Wahnsinnscheißeogott“

                                            LUCKY # SLEVIN ist mal wieder einer dieser Filme, die es trotz hervorragender Qualitäten nicht ins Kino geschafft haben. Mittlerweile kennt ihn eigentlich jeder, der sich ernsthaft mit dem Thema Film beschäftigt, denn hier ist eine Bomben Besetzung am Start, und der Kansas City Shuffle ist ja schon längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen.

                                            Der Film ist im besten Sinne eine Tarantino Hommage, erreicht allerdings nie die genialen Dialoge oder die Kunst, aus Bildern und Musik ein Ganzes zu schaffen, wie Tarantino es gerne zelebriert.

                                            Die Handlung ist allerdings tricky, entknotet sich am Ende aber komplett. An exzessiver Gewaltdarstellung wird auch nicht gespart. Hier wird so manches Blutpäckchen durch die Gegend gefeuert. Ein Action-Thriller ist SLEVIN allerdings nicht, dazu wird hier zu viel Wert auf die Geschichte als auf Schauwerte gelegt.

                                            Fazit: Ein sehr guter Thriller, der nach der Erstsichtung mächtig an Punkten verliert, da hier die ganz großen Momente einfach fehlen. Der Anfang ist super, das Ende genial, zwischendurch geht ihm aber mächtig die Puste aus.

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                                            • 10

                                              Wow, das ist einer der besten Filme die je Gesehen habe. Gute Story, guter Cast und genialer Twist. 10/10

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                                              • 8

                                                Smarte Gangsterunterhaltung.

                                                Es macht Spass zuzuschauen wie "Josh Hartnett" als liebevoll verplanter Protagonist immer tiefer zwischen die Fronten zweier konkurrierender Gangster gerät. Herrlich sind auch der, die Fäden ziehende "Bruce Willis" und die beiden Gangsterbosse, verkörpert von "Morgan Freeman" und "Sir Ben Kingsley". Neben dem grossartigen Ensemble macht auch die Story guten Spass und bietet viel zum mitfiebern bzw. miträtseln. Als Zuschauer sollte man aber einen gewissen Grad an Brutalität vertragen, da die Figuren keinen zimperlichen Umgang unter einander pflegen... Besonders die ersten Minuten sind von grosser Brutalität geprägt. Ganz perfekt ist "Lucky#Slevin" aber auch nicht... Kennt man erstmal die Kniffe der Geschichte verliert er einen Teil seines Reizes (miträtseln). Und auch die Nachbarin-Storyline verläuft sich ein bisschen und nimmt dem Film ein Stück seiner Konsequenz.

                                                Grossartige Unterhaltung ist "Lucky#Slevin" aber auf jeden Fall!!

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                                                • 9

                                                  Super Film, lange nicht mehr so was geiles gesehen
                                                  muss man gesehen haben, schwierig zu beschreiben, aber irgendwie stimmt hier alles

                                                  • 9

                                                    Vorsichtshalber: SPOILERALARM!!

                                                    Besonders gefiel mir hier, das man am Ende alles verstand und einem nicht im Dunkeln stehen ließ. So sollte das, meiner Meinung nach, bei einem Film sein. Nicht immer dieses mysteriöse "Und was nun...?"-Getue. Stört mich.
                                                    Ein ausgeklügelter Rachetrip, der meiner Meinung nach nach Kill Bill der beste ist, den ich bisher kenne. Nur hier ist einem nicht klar, das es sich um einen Rachetrip handelt. Dies baut sich erst im Laufe des Films auf und wird dann erst im letzten Viertel des Films verraten. Sehr ausgeklügelt und beeindruckend.
                                                    Die Dialoge sind alle sehr pfiffig und klug geschrieben, allerdings nicht übermäßig geschwollen, hat den perfekten Mix und machte wirklich Spaß dem ganzen zuzuhören.
                                                    Die Schauspieler sind alle tadellos. Absolut nichts zu meckern und Lucy Liu ist dabei zuckersüß. Brillant das Ganze.
                                                    Pflichtprogramm. Lohnt sich wegen der Geschichte, wegen der Spannung und des Drehbuchs.

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