Lucy

Lucy (2006), DE
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 29.06.2006

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6.4 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Henner Winckler, mit Kim Schnitzer und Gordon Schmidt

Die 18jährige Maggy ist gerade Mutter geworden. Mit ihrer Tochter Lucy lebt sie bei ihrer Mutter Eva. Maggys Leben verläuft in seltsam unbestimmten Bahnen zwischen Teenager-Ritualen und Kinderbetreuung, vagen Träumen und der Unfähigkeit, sich die eigene Zukunft auszumalen. Als sie den 25-jährigen Gordon kennen lernt, stürzt sie sich in ein neues Leben, das die alten Widersprüche lösen soll. In der Hoffnung, es besser zu machen als ihre Mutter, sucht Maggy nach einem Familienglück, von dem sie selbst nur eine ungefähre Vorstellung hat. In vielen kleinen Momenten, in denen sie so etwas wie Glück verspürt, wächst auch ein Gefühl der Leere und die Erkenntnis, dass Glück flüchtig ist.

HandlungDie minderjährige Maggie (Kim Schnitzer) lebt mit ihrer kleinen Tochter Lucy bei ihrer Mutter (Feo Aladag) in Berlin. Als sie Gordon kennenlernt, der Barkeeper in einem Berliner Club ist, verliebt sie sich schnell und zieht nach kurzer Zeit zu dem jungen Mann, der allerdings noch weniger als sie selbst bereit ist sich um ein Baby zu kümmern. Nachdem das Experiment für einige Zeit gut lief, beginnt Maggie einzusehen, dass Gordon keineswegs Freiheiten aufgeben wird, um sich um seine Freundin und deren Tochter zu kümmern. Zunächst beschließt Maggie, Lucy zu ihrer Mutter zu bringen, um so eine normale Teenage-Beziehung mit Gordon führen zu können. Doch auch dieser Einfall führt nicht weit.

Weiterführende Informationen
Mehr Filme der Berliner Schule

Weitere Informationen im Internet
Rezension von Andreas Thomas in der Filmzentrale
Weitere Rezension von Joachim Schätz in der Filmzentrale

Quellen


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Lucy

Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.5Sehenswert

Es zeichnet diesen kleinen, mit Laiendarstellern trefflich besetzten mutigen Film aus, dass er nicht in das pauschale Lamento über mangelnde Gebärfreudigkeit einstimmt, sondern ehrlich auch unattraktive Seiten der Elternschaft beleuchtet und damit diffizilere Antworten darauf findet, warum sich weniger Menschen für Kinder entscheiden.

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Kommentare (2) — Film: Lucy

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Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

Lucy kann mit guten Schauspielern aufwarten und zeichnet ein realistisches Bild von den Problemen junger Mütter. Wie in der Berliner Schule üblich, hat der Film jedoch keinen Spannungsbogen, keine besonders dramatischen Szenen und keine Filmmusik sondern beschränkt sich auf eine nüchterne Betrachtung der Thematik. Doch diese bleibt relativ trivial, denn dass es nicht leicht ist, die Bedürfnisse, die man als junger Mensch hat, mit Elternschaft zu verbinden, ist kein Geheimnis und mehr erfährt man durch den Film über dieses Thema leider nicht. So ist es im Endeffekt also nur die schauspielerische Leistung und die Überlegung, wie man selbst an Stelle der Hauptdarstellerin handeln würde, die einen dann doch davor bewahrt, vor dem Ende der 90 Minuten abzuschalten.

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten deutschen Filme der letzten 10 Jahre. Henner Winckler erzählt eine berührende, zerbrechliche, kleine Geschichte in genau den richtigen Einstellungen, Worten, Farben.

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