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Ludwig II. - Kritik
DE 2012 Laufzeit 143 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 26.12.2012
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Kritiken (10) — Film: Ludwig II.
A.-C. Simon
Kommentar löschenSabin Tambrea ist so tief in die Ludwig-Figur eingetaucht, dass er sogar das lächerlich unhistorische, weil so unhöfisch heutige Gehabe und Gerede seines Umfelds – einschließlich Hannah Herzsprungs Sisi und Edgar Selges Wagner – vergessen lässt. [...] So aber kann Ludwig – zum wievielten Mal? – rühren, ja erschüttern.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenMit schwelgerischer Ausstattung, einer bemerkenswerten Kameraführung und an Originalschauplätzen gedreht, liefert der Spielfilm „Ludwig II.“ von Marie Noëlle und Peter Sehr ein sehr persönliches Porträt des wohl bekanntesten bayerischen Königs. Für ihren Film konnten sich Noëlle und Sehr, die auch gemeinsam das Drehbuch verfassten, auf neueste Erkenntnisse und bislang öffentlich nicht zugängliche Dokumente stützten. Von den früheren Filmen über Ludwig II. unterscheidet sich Noëlles und Sehrs Spielfilm insbesondere in drei Aspekten: in der Darstellung von Ludwigs homosexuellen Neigungen und seines daraus entstandenen Gewissenskonflikts, in Ludwigs Zerbrechen an den Zwängen seines Amtes und in der Beschäftigung mit den noch immer umstrittenen Umständen von Ludwigs Tod.
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Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter
Kommentar löschenWann immer Ludwig II. isoliert am Rande des Prunksaals ins Bild gesetzt ist, ist die nächste schwelgerische Kamerafahrt über ach so überwältigende Alpengipfel nicht weit.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenLudwig II. ist zumindest in der ersten Hälfte durchaus noch kurzweilig und unterhaltsam, verliert aber mit fortschreitender Laufzeit zunehmend den Faden, ufert dabei dann immer mehr in eher uninteressante und teils sehr zähflüssige Gefilde aus.
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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de
Kommentar löschenNeben der prächtigen Ausstattung und manch fulminant besetzter Nebenrolle [...] überzeugt einzig die Bildgestaltung von Christian Berger, der pralle Tableaus zaubert und Zitate von Caspar David Friedrich einschleust.
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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film
Kommentar löschenDie oft erstaunlich leichtfüßige Inszenierung von Ludiwg II. verzichtet auf das Psychologisieren oder eine sozialkritische Kontrastierung. Stattdessen werden Ludwigs Eskapaden durch eine feine Ironie gebrochen.
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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online
Kommentar löschenAls gravitätische Schauspielerparade rollt die Historie in Ludwig II. dabei routiniert und glanzlos ab. Nicht nur körperlich herausragend ist in diesem Ensemble vor allem die Hauptfigur.
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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...
Kommentar löschenKongenial ist Ludwig II. höchstens insofern, als dass er die hehren Ambitionen des Titelcharakters teilt – und dessen künstlerische Selbstüberschätzung.
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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln
Kommentar löschenHerauskommt ein opulenter Augenschmaus, der seelenvoll sein möchte, es aber nicht über die volle Filmstrecke ist. Der Rest wirkt dann oft nur pompös wichtigtuerisch.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenLeider ist der Film vielmehr eine Hommage geworden, in dem die Stationen im Leben Ludwigs zwar gewissenhaft, aber schnell abgehandelt werden - phasenweise entsteht dabei sogar der Eindruck, dass den Machern mehr eine Form von Bildungsbeitrag vorschwebte.
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Kommentare (5) — Film: Ludwig II.
Hartmut Wastian Wed, 19 Jun 2013 09:28:20 -0000
Kommentar löschenFür mich eine äußerst langatmige Frakshow, in der die Hauptperson auf einen lächerlichen Psycho reduziert wird - etwa so, wie es in Milos Forman's "Amadeus" Tim Hulce vorgemacht hat. Eher historisierend als wirklich historisch und dazu dramaturgisch unambitioniert, mit einem den Freak gut spielenden Hauptdarsteller.
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AgentGuhl86 Sun, 07 Apr 2013 10:13:40 -0000
Kommentar löschenMan kann "Ludwig II." viel vorwerfen: er sei zu lang, viele Szenen könnten kürzer sein, die Rahmenhandlung evtl. zu wenig ausgereift. Das mag alles sein, aber es gibt Filme, deren Wert bemisst sich (fast) ausschließlich an den darstellerischen Leistungen und insbesondere der Hauptdarsteller (hier die jüngere Version) hat sich großartig präsentiert und macht viele Szenen sehr sehenswert. Dazu kommen teils recht opulente Bilder, die das ganze abrunden. Ich nehme mit, dass Ludwig II. eine sehr interessante Persönlichkeit war, mit der es sich auseinanderzusetzen lohnt. Der Film mag dafür ein passabler Einstieg sein.
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Indigomiau Tue, 02 Apr 2013 07:32:20 -0000
Kommentar löschenEs hat mir Spaß gemacht, Sabin Tambrea beim Spielen zuzuschauen, aber irgendwann wurde der Film einfach zu langatmig und letztlich dann einfach nur noch langweilig...leider. Weniger ist eben manchmal doch mehr.
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Ichundso Fri, 01 Feb 2013 15:36:46 -0000
Kommentar löschenWürd ja gern rein, aber ich hab den ersten Teil nicht gesehen.
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Haschbeutel Fri, 01 Feb 2013 15:59:38 -0000
Antwort löschenMade my fucking day. :D
Danyrail Fri, 01 Feb 2013 18:06:12 -0000
Antwort löschenGrandios! Kommentar der Woche? :D
Man of Stool Fri, 01 Feb 2013 20:18:21 -0000
Antwort löschenIchundso ist wie ich ein Kermode-Fan. Dort hat er - wie ich - einige seiner Sprüche her... :-)
Ichundso Fri, 01 Feb 2013 21:10:18 -0000
Antwort löschenKermodefan bin ich zwar, aber eigentlich habe ich das für meine eigene Idee gehalten. Hatte er das wirklich schon mal? Gemeinheit. Hoffentlich habe ich das nicht unterbewusst geklaut oder so.
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Man of Stool Sat, 02 Feb 2013 13:24:11 -0000
Antwort löschenDas lief bei ihm so:
"Americans weren't flocking to see Henry IV, because they had missed part one through three."
Das haste bestimmt unterbewusst geklaut.
Trotzdem witzig.
Ichundso Sat, 02 Feb 2013 22:17:03 -0000
Antwort löschenKermode beherrscht mein Unterbewusstsein.
Sonja Hamann Fri, 07 Dec 2012 12:06:25 -0000
Kommentar löschendem trailer nach zu urteilen ist das ein fürchterlicher schmarrn, wenn ich schon die verunglückten masken sehe! und dialogauszüge so wie der kleine moritz sich das vorstellt. oh je! da lob ich mir den wunderbaren ludwig-film von visconti. wozu brauchts überhaupt einen neuen ludwig film? hats nicht genug geludwigt? es gibt doch auch noch den ludwig film von käutner!
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