Liebesspiele
Castillos de cartón (2009), ES Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Drama
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3 Kommentare
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von Salvador García Ruiz, mit Adriana Ugarte und Nilo Mur
Die attraktive Maria José studiert Malerei an der Kunstakademie in Madrid. Mit ihren Kommilitonen Jaime und Marcos, zwei jungen Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie bald eine komplexe Beziehung, sowohl emotional als auch in ihrem Kunstverständnis. Während der schüchterne Jaime Maria José seine Zuneigung zeigt, indem er Porträts von ihr zeichnet, ist Marcos der raffinierte und sensible Verführer. Die drei entscheiden sich dafür, gemeinsam zu leben und zu lieben. Dabei erleben sie eine wunderbare und verrückte Zeit und träumen davon, eines Tages berühmte Maler zu werden. Als Jaime und Maria José entdecken, dass sie beide etwas Besonderes verbindet, gerät das Dreiecksverhältnis aus dem Gleichgewicht. Marcos muss feststellen, dass er immer mehr ein Zuschauer wird, der auf eine glückliche und vollkommene Zweierbeziehung blickt. Eifersucht, Unsicherheit und Scham zerstören gegen Ende der Studienzeit die Harmonie. Als Jaime verschwindet, um den Problemen zu entfliehen, erhofft sich Marcos ein Glück zu zweit mit Maria José.
Mehr Bilder (7) und Videos (2) zu Liebesspiele
Cast & Crew
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Salvador García Ruiz
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Adriana Ugarte
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Nilo Mur
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Biel Durán
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Cristian Magaloni
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Pepa Pedroche
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joses Mutter
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Alfonso Torregrosa
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joses Vater
Regie
Schauspieler
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Álvaro Aguilar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joses Bruder
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Patricia Plaza
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Adán Rodríguez
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Isabel Requena
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcos' Mutter
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Fernando Ripoll
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benjamín
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Patricia Teruel
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Sergio Valiente
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Diego Braguinsky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Profesor Pintura
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Javier Aguayo
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Enrique Urbizu
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1975
- Ort
- Madrid
- Handlung
- Dreiecksbeziehung, Eifersucht, Franco-Regime, Frau zwischen zwei Männern, Freiheit, Identität, Kulturrevolution, Malerei, Ménage à Trois, Scham, Student, Studentenleben, Studentin, Unabhängigkeit, Unsicherheit, Verführung
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Romantisch
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Liebesspiele
Trailer zum Film Liebesspiele
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Kommentare (3) — Film: Liebesspiele
Kommentar schreibenWhiteTiger 2011/11/24 21:50:07
Kommentar löschenNaja ich werdet euch sicher wundern, warum ich auf einmal mit einer Kritik zu einem Drama ankomme.
Also ich sag´s mal so: Zuerst war ich auch unsicher, ob ich überhaupt Kritik zu diesem Film schreiben soll, aber dann dachte ch mir, dass es nicht verkert ist mal eine Kritik über ein Drama zu schreiben.
Und für die jenigen die sch für die Herkunft des Films interessieren, er kommt aus Spanien, aus Madrid um genau zu sein :).
Also ich hab den Film eben grad gesehen und finde ihn wirklich gut.
Das Ende ist zwar etwas seltsam, aber sowas kommt halt ab und an in Filmen vor :).
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hgbrd 2012/02/23 00:34:41
Antwort löschenund wann kommt die kritik?
8martin 2011/01/26 18:38:30
Kommentar löschenNatürlich denkt man bei dem Thema dieses Films an die klassische Vorlage von ’Jules und Jim’. Doch dessen lockeren Charme erreicht dieser flotte Dreier unter Kunststudenten keinesfalls. Bei Truffaut reichten Andeutungen, Gesten, Blicke; hier isst man seine Sexschnitte mit Schweiß und unter Stöhnen. Kaschiert als amour fou oder als sexuelle Freizügigkeit zur Selbstfindung geht es hier zu dritt zur Sache. Manchmal auch ganz normal zu zweit und der Dritte schaut zu. Da dieses Treiben keine neunzig Minuten dauern kann, gibt es noch Gespräche über Fantasie und Kreativität zwecks Anhebung des Niveaus. Sex etwa als Blockierer oder als Startbahn für künstlerische Aktivitäten. Bisweilen scheint es so, als ob die Leinwand (z. B. ganz in rot) nur gestaltet werden kann, wenn es auch sonst problemlos auf der Matratze läuft. Das ist schon mehr als heikel, denn sie ist frigide und er hat Ladehemmung. Die Welt der Eltern findet nur nichtssagend am Rande statt, quasi als Lückenbüßer. Es bleibt offen, ob und wie lange es noch so weiter gehen kann. Ist anscheinend auch nicht so wichtig. Am Ende steht das Symbol von drei parallel verlaufenden Schlangenlinien. Na toll! Ist auch eine Lösung für (Luft)schlösser ’aus Karton’.
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Stefan Ishii 2011/01/26 18:02:09
Kommentar löschen"Luftschlösser" ist eine Verfilmung des Romanes gleichen Namens der spanischen Schriftstellerin Almudena Grandes. Die Betrachtungsweise und Annäherung an eine Dreiecksbeziehung - in diesem Fall am Beispiel junger Kunststudenten - findet in diesem Film auf eine (zumindest von mir) so noch nicht gesehenen Weise statt.
Ich empfand die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der das Geschehen wahrgenommen wird, als besonders angenehm. Eigentlich hinterfragt "Luftschlösser" so gut wie nie die Richtigkeit der Situation. Die Personen bewegen sich schlicht aber beeindruckend und nachhaltig durch die Handlung.
Die drei Hauptfiguren sind allesamt hervorragend charakterisiert, insbesondere aus psychologischer Sicht. Das sollte man eigentlich bei einer Buchverfilmung auch erwarten, wird jedoch oftmals nicht befriediegend umgesetzt. Aber Regisseur Salvador Garcia Ruiz konzentriert sich in seinem Film fast ausschließlich auf die Personen. Nebenhandlungen und eine Auseinandersetzung mit der Malerei finden zwar statt, lenken allerdings niemals von der komplexen Beziehungsgeschichte ab. Alle drei Hauptdarsteller (Adriana Ugarte, Biel Durán und Nilo Mur) liefern dabei eine gute Leistung ab.
"Luftschlösser" ist ein einfühlsamer und sensibler Film, der in ruhigen und wunderschönen Bilder erzählt wird.
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8martin 2011/01/26 18:39:45
Antwort löschenWelch eine kognitive Dissonanz zwischen uns!
Stefan Ishii 2011/01/27 13:21:08
Antwort löschenOffensichtlich! Ist aber auch nicht wirklich schlimm. Die Wahrnehmung ist halt etwas sehr Dispersives und stark Persönlichkeitsdependentes...