Lügen macht erfinderisch
The Invention of Lying (2009), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 08.07.2010
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von Matthew Robinson und Ricky Gervais, mit Ricky Gervais und Jennifer Garner
Was wäre, wenn wir in einer Welt ohne Lügen leben würden? Wenn alles, wirklich alles, das wir sagen, die Wahrheit wäre? Und was wäre, wenn dann doch einziger Mensch auf einmal das Lügen entdeckt? In genau so einer “Traumwelt” ohne jede Unwahrheit spielt “Lügen macht erfinderisch” und Mark wird durch einen buchstäblichen Geistesblitz zum Entdecker des Flunkerns. Ruhm, Reichtum und schneller Sex zwischendurch sind auf einmal auch für hauptberufliche Loser wie ihn kein Problem mehr: Die Welt liegt ihm zu Füßen! Doch selbst wenn keiner mit Lügen rechnet, kann man sich trotzdem ganz hervorragend darin verstricken. Marks immer absurdere Schwindeleien entwickeln immer wieder ein verblüffendes Eigenleben und wenn es um die Liebe geht, bringt ihn auch die beste Lüge nicht ans Ziel, denn auch lügen will gelernt sein.
- DVD
Cast & Crew
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Matthew Robinson
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Ricky Gervais
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Ricky Gervais
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mark Bellison
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Jennifer Garner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jennifer
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Jonah Hill
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Louis C.K.
-
Patrick Stewart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Narrator
-
Rob Lowe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brad Kessler
Regie
Schauspieler
-
Jeffrey Tambor
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Tina Fey
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Donna Sorbello
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annas Mutter
-
Stephanie March
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blondine
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Ruben Santiago-Hudson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vermieter
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John Hodgman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Priester
-
Nathan Corddry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
-
Jimmi Simpson
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Martin Starr
-
Jason Bateman
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Alton Fitzgerald White
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Angelo Badsmith
-
Edward Norton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
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Roz Ryan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester
-
Michael Patrick Gough
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Obdachloser
-
Arnie Burton
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Ashlie Atkinson
-
Bobby Moynihan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Assistent
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Shaun Williamson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Bellison
-
Stephen Merchant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann an der Tür
-
Ricky Gervais
-
Matthew Robinson
- Genre
- Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Parallelwelt, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Angst vor Frauen, Aufstieg, Beliebtheit, Betrüger, Bluff, Demütigung, Dicker Mann, Erfindung, Gutgläubigkeit, Hochstapler , Luxus, Lüge, Lügner, Mann sucht Ehefrau, Mann sucht Frau, Männerphantasie, Naivität, Notlüge, Plötzlicher Reichtum, Ruhm, Spinner, Traumfrau, Wahrheit, Öffentliche Demütigung
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lügen macht erfinderisch
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Kritiken (10) — Film: Lügen macht erfinderisch
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenDie Idee des Films ist sehr interessant und zu Anfangs gut umgesetzt. Später jedoch hat der Film damit zu kämpfen, dass ausgerechnet der einzige Mensch auf Gottes (Parallel)Erde der die Fähigkeit zu lügen besitzt ein netter Mensch ist, der nicht besonders daran interessiert ist seine Gabe zu seinem Vorteil zu nutzen.
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Sascha Eggers
Kommentar löschenSo wird der Film seiner tollen Grundidee leider nicht gerecht. Dabei zeigt der Anfang, wie man diese auch in einer eher seichten Komödie verfolgen kann, ohne den melancholischen und pessimistischen Ton von Gervais' TV-Serien The Office und Extras zu erreichen. Immerhin kriegt man den ganzen Film über einige Lacher und eine tolle Besetzung geboten (in Nebenrollen und Gastauftritten sind unter anderem Edward Norton, Philip Seymour Hoffman, Tina Fey und Jason Bateman dabei).
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Ob „Lügen kurze Beine“ haben, wie der Volksmund meint, ist ebenso kritisch zu hinterfragen, wie die Gemeinplätze, die hier abgeliefert werden. [...]
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschen[...] Erstaunlich auch, was sich ansonsten alles änderte, wenn es keine Lügen gäbe (und da hat der Filmemacher allerhand Kreativität bewiesen): Werbung würde die Tücken der Produkte gleich mit präsentieren und Verbraucherschutz überflüssig machen; Altenheime würden als das bezeichnet, was sie in den meisten Fällen tatsächlich auch sind, nämlich "traurige Orte, an den alte Menschen zum Sterben kommen"; und Spielfilme könnten sich nurmehr auf tatsächliche Geschehnisse beziehen, hier: langatmige historische Dramen, von einem Sprecher nüchtern erzählt – fiktive, zukünftige Ereignisse gäbe es ja nicht (die wären schließlich „erfunden“) ... Die Welt wäre also um einiges klarer und unmittelbarer, aber eben auch verletzender und langweiliger. Und noch etwas zeigt sich: Im Vorübergehen erlebt Mark, dass er auch Andere mittels Lügen beglücken kann. [...] Das allerdings bringt Verwicklungen mit sich: [...]
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Daniel Haas: Spiegel.de Daniel Haas: Spiegel.de
Kommentar löschenEs gehört zur humanistischen Signatur dieses kleinen großen Films, dass er die Geburt der Lüge an diesen Moment existentieller Bedrängnis (i.e. die Angst vor einem gestaltlosen Nichts) koppelt. Bellison erfindet am Krankenbett eine Geschichte: Im Himmel lebe ein Mann, der richte alles zum Besten. Alle bekämen schöne Häuser, man träfe seine Freunde wieder, wäre guter Dinge und hätte keine Schmerzen. Das Paradies als Kleinbürgeridyll, aber was für eine kulturelle Großtat damit einhergeht: die Geburt der Metaphysik (und der Dramaturgie) aus dem Geist des Trostes. [...] Und so gelingt dem Film ein stimmiger Kommentar zu einem Problem, an dem sich Denker und Dichter, aber auch wir Alltagsnaturen immer wieder abarbeiten: an der Vermittlung von Ästhetik und Ethik, von der Lüge, die immer Gestaltung verlangt. Und der Wahrheit, die Mut erfordert.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenGervais hätte sich ohnehin besser darauf konzentrieren sollen, das satirische Potenzial und die Seitenhiebe auf Glauben und Religionen weiter auszuschöpfen. Stattdessen lenkt er seine Geschichte zu weit in Richtung romantischer Komödie und kann dabei nicht ganz verhindern, dass sich das Lüge-Wahrheit-Komikkonzept mit der Zeit in seiner Gleichförmigkeit etwas verbraucht. So bleibt "Lügen macht erfinderisch" zwar überwiegend amüsant, hat aber nicht den nötigen Biss, den diese Fantasie bis zum Erlöser-Finale gebraucht hätte.
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Christian Ihle: taz Christian Ihle: taz
Kommentar löschenDie erste halbe Stunde nimmt sich „The Invention Of Lying“ genüsslich Zeit, um unser Idealbild einer lügenfreien Welt zu demaskieren, in dem es den katastrophalen Ablauf von Dates ohne beschönigendes Freundlichsein oder die Brutalität im Arbeitsleben, wenn jeder wirklich sagen würde, was er denkt, zeigt [...]. In der zweiten Hälfte von „The Invention Of Lying“ schafft Gervais eine unerwartete, beißende Schärfe in seiner Romantic Comedy unterzubringen, in dem er heftig in Richtung Religionskritik schwenkt, denn in der Welt der Wahrheit existiert natürlich auch kein Opium fürs Volk, keine Religion, die die Härten des Lebens dank Aussichten auf die Güte des Nachlebens mildert. So muss man letzten Endes doch den Hut ziehen, wie Ricky Gervais es geschafft hat, die komplette Hälfte eines Hollywood-Film mit der Pointe zu bestreiten, dass es Gott nicht gibt und Religion die größte Lüge von allen ist.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Das Konzept geht wunderbar auf, weil die Macher es auch wirklich durchdacht haben. Das zeigt sich durch Ideen, auf die nicht jeder Zuschauer gleich selber kommt: Wie sähe eigentlich TV-Werbung oder ein Spielfilm aus, wenn nicht einmal die Fiktion an sich existiert? Es ist köstlich, und lässt einen unsere Realität auch ein Stück weit mit anderen Augen sehen. Dennoch verliert sich die Handlung im weiteren Verlauf nicht in Moralbotschaften. [...]
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenIn einer Welt ohne Lügen wagt ein Mann die Wahrheit zu verbiegen. Und dieser feiste Held ist Ricky Gervais, der mit „Lügen macht erfinderisch“ sein viel beachtetes Regie-Debüt feierte. Gervais, der kreative Kopf hinter TV-Hits wie „The Office“ oder „Extras“, schrieb zusammen mit Matthew Robinson auch das fantastische Drehbuch für „Lügen macht erfinderisch“: Ein vor Kreativität geradezu strotzendes Skript – frech, komplex und anfangs wunderbar düster gegen Ende allerdings naiv-nett. Der gewitzte Kniff des Nichtvorhandenseins von Lügen in dieser utopischen Filmwelt ermöglichte den beiden Filmemachern völlig neue Möglichkeiten des Gag-Schreibens. Und somit sind gerade die ersten 20 Minuten von „Lügen macht erfinderisch“ einfach unwiderstehlich frisch und unterhaltsam. Und nebenbei zelebriert Gervais, der wie immer sich selbst spielt – also den kleinen wortgewandten Dicken, der gerne in Selbstmitleid badet – ein Moralstück par excellence. Daran wollten verständlicherweise viele namhafte Stars und Freunde teilnehmen: Tina Fey, Rob Lowe, Edward Norton, Philipp Seymour Hoffman, Jason Bateman und Stephan Merchant bilden nur die Speerspitze des formidablen Ensembles in diesem Moralstück, das gegen Ende selbst Frank Capra wohl geheißen hätte. Danke, Ricky. Well Done!
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[...]Am Ende möchte man Ricky Gervais auf der Leinwand geradezu anschreien, dass er doch endlich den Love-Story-Mist lassen und sich auf die wirklich gute Idee, die Religionskritik konzentrieren soll – es gäbe soviel Potential, sei es, indem man Mark seine Macht missbrauchen lässt, eine zweite Figur mit der Fähigkeit zu Lügen als Gegenspieler einführt, seine Jünger seine Lügen erkennen lässt oder was auch immer – so jedenfalls wirkt The Invention of Lying unentschlossen und halbherzig. Im Nachhinein wäre es mir fast lieber gewesen, hätte ich hier einen sehr schlechten Film ohne all die guten Ansätze gesehen; denn was The Invention of Lying fehlt, sind weder talentierte Autoren, noch eine bessere Besetzung, noch mehr Kreativität bei der Umsetzung der Ideen, sondern einfach nur ein Bisschen Mut.
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Kommentare (63) — Film: Lügen macht erfinderisch
Kommentar schreibenj1mbojones 2012/02/04 04:29:12
Kommentar löschenNette idee, aber Umsetzung hätte besser sein können
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Cowboy86 2012/02/02 08:49:14
Kommentar löschenIch kann mich meinen Vorredner nur anschliessen: super Idee und sehr guter Anfang! Mit der Zeit verliert das ganze leider an Reiz und wird etwas zu melancholisch. Für mich hätte man das Lügen noch etwas mehr à la „wenn wir jetzt nicht sofort miteinander Sex haben, geht die Welt unter!“ ausreizen können. Aber dies wäre wohl unter dem angestrebten Niveau gewesen… Dafür hat man die "ultimative Lüge" geschaffen. Alles in allem ein innovativer Film, aus dem mehr hätte werden können.
P.S. Für mich war das Highlight die Bardiskussion!
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Baum123 2011/11/28 17:31:41
Kommentar löschenDer Film lässt nach recht starkem Beginn doch merklich nach. Da er aber alleine schon von der Grundidee mal etwas ganz anderes als die üblichen Komödien ist und auch wegen der vielen schönen Cameos (wenn auch leider karl pilkington fehlt :( ) -> 7,5.
Aber was soll denn wieder der Filmtitel? Warum nicht einfach den Originaltitel übersetzt? "Die Erfindung der Lüge", fände ich um einiges besser...
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RoosterCogburn 2011/11/17 22:52:29
Kommentar löschenWitzig. Doch kein Brachialhumor. Melancholisch und leise. Aber nicht rührend. Es ist doch bezeichnend für ein guten Komiker, wenn er mehr als nur eine Facette an den Tag legen kann. Genau das tut Gervais mit diesem Werk. Der britische Comedian (Hauptdarsteller und Erfinder der 'Stromberg' Vorlage "The Office") zeigt das er auch mal anders kann. Vielleicht nicht gerade so wie man es gewöhnt ist. Aber mir gefällt es. Gerade der hintersinnige Witz des Plots ist so komisch und das was in den Nebenstrukturen der Story daraus gemacht wurde. Ich gebe zu, das die Storyline selbst teilweise sehr melancholisch und seicht ist. Doch in einer abstrakten Welt in der jeder jedem die ehrliche Meinung und die ganze Wahrheit sagt, merkt man wie gut die kleinen Flunkereien des Alltags sein können. Das zeigt der fiktive Kosmos der Geschichte. Allein über die alltäglichen Kleinigkeiten könnte ich mich kringeln. Wie die Werbebranche, die sich nur auf Fakten beruft (der Coca-Cola-Werbespot ist super) oder grundehrliche Politiker. Die Ausgangsituation, eine Welt ohne Lügen, und die Folgen der Lüge darin. Das macht den Film interessant und komisch.
Abgesehen davon ist der Film schon wegen seinem Cast einen Blick wert. Neben Jennifer Garner, Jonah Hill und Rob Lowe in Nebenrollen, sind in Cameos Philip Seymour Hoffman, Edward Norton und Jason Bateman zu sehen.
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Weltensegler 2011/08/08 00:50:24
Kommentar löschenACHTUNG SPOILER!
Manchmal wünsche ich mir auch sagen zu können: Ja, der Film war klasse. Leider war er das nicht und das ist ob des guten Beginns richtig ärgerlich, man kann den Film lässig in 3 Teile aufteilen, am Anfang wie es war, quasi der Plot, dann der Twist und schließlich der Schlussabschnitt wo das Drama beginnt und der Film dann endet. 1, 2 oder 3 – es wurde immer schwächer, so leid es mir tut. Ricky Gervais hat mir insgesamt durchaus gefallen, sicher hätte es eine bessere Besetzung gegeben, allerdings wäre diese auch kaum gegen das letztendlich leider doch dünne Drehbuch angekommen. Egal, zum Film.
“Everyone tells the absolute truth, there’s no such thing as deceit or flattery or fiction. People say exactly what they think.” Klingt doch gut, oder? Also ich hatte da durchaus Erwartungen eine gute und amüsante Komödie zu Gesicht zu kriegen, ist normal eher weniger mein Genre, allerdings kann mich eine gute Story dann doch überzeugen. Dazu noch nette Darsteller, das sollte was werden. Jedenfalls ist jedem klar was passiert wenn alle immer ehrlich und ohne Rücksichtnahme herausposaunen was sie gerade denken. Wobei man hier schon Abstriche machen muss, ich weiß nicht ob es dran liegt, dass es in der gesamten Weltgeschichte noch keine einzige Lüge gab, jedenfalls agierten die Charaktere keinesfalls so als ob man 2011 nehmen würde und schlichtweg Lügen rauslöscht, nein, es herrschte Oberflächlichkeit, Schönheit war das ein und alles, leider benahmen sich die hübschen und erfolgreichen Menschen genau wie die übrigen Menschen wie seelenlose Roboter, was die Freude dann doch trübte. Am Anfang war es noch witzig wie alle komplett ehrlich waren, wie Mike (Ricky Gervais) den Raum für sein Date mit Anna (symapthisch gespielt von Jennifer Garner) betrat und sie frisch von der Leber ehrlich erzählte. „That make me horny, I hope this date ends in sex.“ Das war cool, so ging es dahin. Eigentlich auch potenziell – nur konnte das nicht ewig so weitergehen. Richtig. Dann kam wie oben erwähnt die 2. Phase, der Twist, Mike log unbewusst oder eher unterbewusst und konnte ab diesem Zeitpunkt sagen und tun was er wollte – die restlichen Zombie-Menschen glaubten ihm jeglichen Blödsinn. Zwar wurde Mike gefeuert und von einem super unsympathischen Brad (Rob Lowe) mit einem anfangs noch lustigen „I hate you“ zum Teufel gejagt, danach wurde es aber schon gemein. Mike nutzte seine neue Gabe natürlich nach Strich und Faden aus, war auch ganz amüsant kann ich sagen, allerdings kam man nicht an die gute Anfangsphase ran. „I’m a black eskimo.“ War aber auch erscheckend zu merken, dass die alle nicht aus ihrer Haut konnten, also jeglichen unlogischen Scheiß glaubten den Mark ihnen auftischte. Er war quasi ein Gott unter den Menschen, der mit seinen Worten die Welt nach seinem Wunsch formen konnte, inklusive irrem Filmskript. Leider verlor man sich dann im Mittelmaß, die Luft entwich langsam aber spürbar, Mike war zum Alleinunterhalter geworden, der die freie Wahl hatte alles zu tun was er sich wünschte – das war dann etwas zu zufällig. Genau wie die „10 Gebote“ Szene, wo er einen „Man in the Sky“ mehr oder weniger erfand. Das war für mich zu gewollt und irgendwie kindisch, zwar einerseits noch lustig, aber dann recht flach und die Szene wollte kaum enden. So weit wäre aber mit einem guten Schlussteil eine 6,5 drin gewesen, leider ging es am Ende nur noch darum, dass Mike seine Traumfrau Anna haben wollte, dies aber nicht klappte, weil sie ihn nur als dicken, hässlichen Mann sah und dies nicht abstellen konnte. Hier waren dann die Lacher kaum noch vorhanden, es gab am Ende nicht mal eine Auflösung, Erklärung oder weltweite Auferweckung, nein, es gab ein Happy End und das war es. Deshalb auch nur knapp über Durchschnitt, so leid es mir tut.
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RicardaHEYYA 2011/07/27 13:05:11
Kommentar löschengeschmackloser schrot. ungelungene satire. völlig blödsinniges drehbuch. ein werk eines nazissten.
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stepsili 2011/07/27 20:12:55
Antwort löschenso schlimm wars nun auch nich :)
RoosterCogburn 2011/11/17 23:25:01
Antwort löschenOkay. Dir hat der Film nicht gefallen. Aber was soll diese Parallele zum Narzissmus? Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ricky Gervais muss man nicht mögen. Doch ist er es, der selbstverliebten Cholerikern und Narzissten mit "The Office" und "Extras" den Spiegel vorhält.
lopalopa 2011/07/27 04:56:42
Kommentar löschenAus dieser Idee hätte man so viel mehr machen können, auf so viele tolle verschiedene Arten...
Aber nein, es kommt irgend ein Idiot und verschiesst das ganze Pulver in einer lausigen Umsetzung, die weder Witz, noch Action, noch Emotion hat - einfach nur stinklangweilig ist. Und das, bei solch einem riesen Potential des Leitgedankens. Überlegt euch nur mal auf wie viele fantastische Wege man das Thema einer Welt, die die Lüge nicht kennt, hätte auslegen können. Und dann stellt euch vor, was ein David Lynch, Garth Jennings, Jason Reitman, Charlie Kaufman oder Wes Anderson daraus hätten entstehen lassen.
Schon nur die Logik, dass der Held von allen beleidigt wird, was aber in dieser Welt ganz normal scheint, weil ja niemand lügen kann...
*räusper*
Lieber Ricky Gervais - Verantwortlicher des ganze Übels - Nur weil die Leute in dieser Welt nicht lügen können, heisst das nicht, dass sie von sich aus jeden ihrer Gedanken aussprechen müssen... was für eine dämliche Überlegung war das denn bitte?!
Mann, hab ich mich wieder aufgregt. Sowas von schade um die Idee.
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Ferenc Radke 2011/10/11 20:54:16
Antwort löschenja seh ich ganz genau so
mortal_wombat 2011/10/28 18:30:35
Antwort löschendito
Murphante 2011/07/17 00:45:22
Kommentar löschenAm Anfang war ich doch erst recht verwirrt aber dennoch sehr amüsiert über diese wahrhaftig bitterböse Ehrlichkeit und Wahrheit die so locker flockig über die Lippen sprühten ... herrlich ... dies war mal wieder ein Film der nicht so ist wie alle anderen ...
er berührte, schockierte, brachte mich zum Lachen, jaaa auch zum Nachdenken und zum Schluss des Films war es ein ganz großes Auf und Ab ...
für all diejenigen die schon immer etwas über den Herrn im Himmel erfahren möchten oder wie leicht es doch sein kann wenn man etwas mehr brauch als man zur Verfügung hat ...
PS: kann ich ruhig weiter empfehlen :D
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Palantil 2011/07/07 01:34:03
Kommentar löschenEine Gesellschaft, die nur die Wahrheit sagen kann- Diese Idee klingt wirklich mal Neu und Interessant. Bei diesem Film merkt man jedoch schnell, wie absurd diese Welt doch ist und daher ist es sehr schwierig, sich in die Geschichte reinzuversetzen. In jeder Szene habe ich versucht, der "Logik" dieses Films zu folgen. Geplagt wird man dabei von sehr direkten und herablassenden Sprüchen, die Anfangs ganz lustig sind, sich aber oft wiederholen und daher schnell an Witz verlieren. Alles in Allem ein ganz nett gemachter Film, aber nicht mehr.
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Jack 2011/06/17 14:43:13
Kommentar löschenrichtig geile idee..aber leider nicht so gut umgesetzt wie gehofft...kann man trotzdem gut schauen und bringt spaß
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lix107 2011/06/11 23:41:56
Kommentar löschenIch habe mir den Film gerade eben angeschaut und kann soviel sagen, er ist sehr langatmig und das Gerne Komödie kann ich auch nicht nachvollziehen da ich kein einziges Mal lachen musste. Aber alles in allem ist die Moral der Geschichte sehr aufschlussreich: Eine kliene Lüge kann große Folgen haben
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Mervit 2011/06/02 22:53:42
Kommentar löschenDie Idee einer Welt, in der keiner das Lügen kennt ist wirklich cool und einfallsreich. Der Film: unglaublich langweilig.
Ich hatte mich auf eine Komödie mit lässigen Sprüchen, erlichen Kommentaren und bitteren Wahrheiten gefreut und ich bekam eine Schnulze mit einem Loser als Hauptcharakter. Nicht jeder hat ja immer nur böses über einen gedacht...nicht wahr?
Und die Leute, die diese unwissende Welt bewohnen sind nicht etwa rechtschaffen und offen, sonder grausam beleidigend, aber gleichzeitig unglaublich naiv.
Alles wirkt total Komisch...
Der ganze Film macht einfach keinen Spaß und das ist schlimm und unpassend als Komödie.
Zusammenfassend :
...für die Idee gibts 3.5, für die manchmal Lustigen Szenen 1.5 und für die allgemeine Unterhaltung (nach dem Film Rock it, der übrigens echt schlecht war!) 0.5.
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marcowski 2011/05/10 16:43:59
Kommentar löschenKurzweilig amüsant aber oberflächlich und so naiv wie seine Charaktere.
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pahe 2011/04/18 20:42:37
Kommentar löschenWas wäre wenn man ihn einer Welt leben würde in der
keiner Lügen kann?! Und du der einzige wärst der lügen
könnte. Eine nette Idee. Eine Klasse Parodie auf unsere
Gesellschaft! Wer den Film nicht zu ernst nimmt, dem
wird er gefallen! Zwar hätte die umsetzung, hier und
dort besser sein können. Doch ist der Film allein wegen
der Witzigen Idee Sehenswert.
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george.taylor 2011/03/22 00:21:49
Kommentar löschenErfrischend neu, wundervoller Humor - schöne Grundprämisse.
Einfallsreich, tolles Drehbuch, charmante Darsteller. Zutiefst sympathisches Gesamtbild, das sich da ergibt.
Ne Mischung aus "Vergiss mein nicht" und "Bruce Allmighty" aber ohne Jim Carrey. Dafür mit einem sehr guten Ricky Gervais.
(Der Auftakt ist wunderbar, danach lässt es allerdings etwas nach. Und die Musikauswahl hätte besser sein können.)
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moench_gmbh_co 2011/02/11 03:58:39
Kommentar löschenist schonmal jmd. aufgefallen das moviepilot den film zweimal aufzeigtg einmal unter the invention of lying und einmal auf dem deutschen titel und man kann es seperat bewerten --> wie schwachsinnig
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annaberlin 2011/02/07 17:29:38
Kommentar löschenTolle Grundidee, witzige Dialoge und eine immer fader werdende Storyline. Kein großer Wurf von Ricky Gervais, die mit jeder Filmminute an Fahrt gewinnt, zunächst aber sehr vielversprechend scheint.
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Sublineman 2011/01/20 23:58:42
Kommentar löschenGanz netter Film mit vereinzelten Lachern, guter Idee, jedoch viel zu viel Kitsch - schade, mit dem Konzept hätte man etwas viel besseres schaffen können.
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Kris 2011/01/03 13:45:19
Kommentar löschenAus einer genialen Ausgangslage entwickelte sich leider nur eine mittelmäßige Geschichte. Ricky Gervais ist zwar sehr lustig, aber vielleicht sollte er es mal mit etwas anderem als RomComs versuchen. Es gibt zwar einige schöne Lacher und die wirklich sehr originelle Idee einer Welt, in der niemand lügen kann, aber die Botschaft, dass nicht das Aussehen sondern die inneren Werte zählen, ist an Banalität wohl nicht zu überbieten.
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nanoo 2010/12/27 01:22:36
Kommentar löschenNö, das war mal nix!
"Nicht lügen können" heißt doch nicht zwangsläufig alle Gedanken laut auszusprechen - darin liegt meiner Meinung nach bereits der erste und entscheidende Logikfehler. Der Rest ist nur eine Aneinanderreihung seichter Momente. Noch nicht mal dialogisch wird das interessant. Ich fühlte mich unmittelbar an schlechtes Impro-Theater erinnert. Schade.
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marcowski 2011/05/10 17:18:02
Antwort löschenMir ging es genauso. Ein weiterer Logikfehler ist wie ich finde die fürchterliche Naivität, die sich durch alle Charaktere zieht, um so wohl das "Nicht lügen können" zu manifestieren.
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lopalopa 2011/07/27 05:02:31
Antwort löschenGenau was ich dachte.
Absolut stupide Überlegung und als wäre das nicht schon schlimm genug einfach noch ein rundum langweiliger und unlustiger Film, dessen Grundidee aber so vielversprechend war. Richtig schade
mortal_wombat 2011/10/28 18:35:16
Antwort löschenalles genau meine sicht der dinge.
und dann war's nicht mal konsequent...als sie am ende heiraten will, sagt sie ja, obwohl sie gar nicht will.