Lulu und Jimi
Lulu und Jimi (2009), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 22.01.2009
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132 Bewertungen
14 Kommentare
Keine
von Oskar Roehler, mit Jennifer Decker und Ray Fearon
Es ist die Zeit des Rock’n’Roll in Deutschland – Lebenslust und Rebellion liegen in der Luft. Lulu, die Tochter einer bankrotten Fabrikantenfamilie, verliebt sich in den gut aussehenden, aber mittellosen Schwarzen Jimi. Die konservative kleinstädtische Umgebung ist entsetzt, vor allem Lulus Mutter versucht die reaktionären Kräfte ihrer Freunde gegen die unerwünschte Liebe zu mobilisieren: Sie setzt den Chauffeur Schultz und den Arzt von Oppeln auf die beiden an, um das Glück mit allen Mitteln zu verhindern. Aber Lulu und Jimi lassen sich durch Nichts und Niemanden aufhalten! Sie leben ihre Liebe auf der Flucht, den Verfolgern immer einen Schritt voraus. Bis sie in eine Falle geraten.
Mehr Bilder (15) und Videos (2) zu Lulu und Jimi
Cast & Crew
-
Oskar Roehler
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Jennifer Decker
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Ray Fearon
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Katrin Saß
-
Udo Kier
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Rolf Zacher
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Ulrich Thomsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Hass
Regie
Schauspieler
-
Bastian Pastewka
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Hans-Michael Rehberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Von Oppeln
-
Aurel Manthei
-
Lavinia Wilson
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Catherine H. Flemming
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Josephine
-
Simon Böer
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Alexander Beyer
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Aaron Hildebrand
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rockabilly
-
Janin Reinhardt
-
Oskar Roehler
- Genre
- Romantische Komödie
- Handlung
- Afroamerikaner, Durchbrennen, Erste Liebe, Klassengesellschaft, Medikament, Psychiatrie, Rassismus, Rock ’n’ Roll, US-Amerikaner
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Lulu und Jimi
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- Lulu und Jimi: critic.de
- Lulu und Jimi: cineclic.de

Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe














Kritiken (6) — Film: Lulu und Jimi
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenLulu und Jimi will jedoch nicht nur eine bewusst zuckersüße Liebesgeschichte erzählen, der Film ist von Roehler zugleich als Hommage an David Lynch und dessen blutige Road-Movie-Romanze Wild at Heart (1990) konzipiert. Nicht zufällig heißt Roehlers Heldin Lulu. Das klingt fast wie Lula, Laura Derns Charakter bei Lynch. Bisweilen meint man, Roehler wandle gar auf den Spuren eines Quentin Tarantino, dessen Filme ohnehin als Zitatensammlung der Kinogeschichte verstanden werden können. Im direkten Vergleich mit solch prominenten Namen zieht Lulu und Jimi aber den Kürzeren, was nicht wirklich verwundert. Schließlich erreicht eine Kopie nur in den seltensten Fällen die Strahlkraft des Originals.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenGroß ist Roehler – auf alle Fälle in diesem Film: Seit Fassbinder niemand mehr derart präzis die Abgründigkeit des Bürgertums auf die deutsche Leinwand gebracht. Es ist eine massive, bösartig sarkastische und erschreckend treffende Kritik an den Mythen der deutschen Bürgerlichkeit. Hier ist die Familie wieder ganz ursprünglich blossgelegt als der Terrorzusammenhang, der sie immer war. Und der wahnsinnige Professor Mabuse sitzt im Wohnzimmer. Oder am Schminkspiegel. Oder in der Arztpraxis.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenIm Einerlei der geschichtsversessenen oder bedeutungsschweren Kinokost ist Lulu & Jimi immerhin ein bunter Farbtupfer, der für ein wenig Abwechslung sorgt. Was ja immerhin schon mal ein Anfang ist. Nach dem für viele Zuschauer zu weichgespülten Elemtarteilchen ist Roehler mit diesem Film auf alle Fälle wieder zu seinen Wurzeln und seinem exzentrischen Stil des Filmemachens zurückgekehrt, der ihn in Deutschland zu einer echten Ausnahmeerscheinung werden lässt.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenRoehler formt daraus mit großem Stilwillen ein knallbuntes Popmärchen mit bewusst überzeichneten Bildern. Er schreckt dabei auch vor Kitsch nicht zurück. Und steht zu seinen amerikanischen Vorbildern; auch wenn, wie zum Trotz, immer wieder ein deutscher Gartenzwerg fast aufdringlich ins Bild gerückt wird. Und doch ist "Lulu & Jimi" original Roehler, gerade in den Momenten, in denen er am meisten nach Lynch aussieht. Denn dieses Muttermonster, diese aufgetakelte Hexe mit rosa Pudel, an der nichts echt ist außer der Dauerfahne, ist Roehlers eigener Großmutter nachempfunden.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenEs ist erfrischend zu sehen, wie Oskar Roehler nach seiner total vergurkten "Elementarteilchen"-Verfilmung seine oft narzisstisch verquälten Männlichkeits-Selbstbefragungen hinter sich lässt und mit der subversiven Umschreibung ausgerechnet der deutschen fünfziger Jahre seinen bisher wohl intelligentesten und charmantesten Film macht. Ein verblüffender Befreiungsschlag, der Sirk, Fassbinder und Lynch ungefähr gleich viel verdankt und doch auch ein echter Roehler ist.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenDie knallbunte Welt grotesker Übertreibung, durch die Oskar Roehler seine blind Liebenden und deren bösartige Verfolger jagt, ist eine nur notdürftig getarnte Geisterbahn, eine hochgefährliche, irrwitzige Attraktion auf einem Jahrmarkt des Grauens. Sie verwandelt alles in Oberfläche. Alles außer den Gefühlen.
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Kommentare (8) — Film: Lulu und Jimi
Kommentar schreibenMuxi92 2012/05/21 22:17:56
Kommentar löschenEgal wie kitschig, eigenartig und teilweise verwirrend der Film ist, eins muss man ihm lassen: Er zieht sein Ding konsequent durch und steht damit leider so ziemlich allein da in Deutschland. Wenn mehr deutsche Filmemacher die Eier hätten, solche Filme zu drehen und vorallem wenn sich Filmfirmen trauen würden, so etwas zu produzieren, sähe unsere Filmlandschaft um einiges besser aus.
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Sigrun 2011/09/09 09:27:49
Kommentar löschenOskar Roehlers (semi-)autobiografischer Roman "Herkunft" erscheint dieser Tage (Sept. 2011) im Buchhandel. Grund genug, dass ich mich an den einzigen Film erinnere, den ich jemals von ihm gesehen habe: "Lulu & Jimi" aus dem Jahr 2009. Im Kino natürlich, wo er hingehört! Denn nur dort entfaltet sich die quietschbunte, schrille, bewusst überladene, überaus exzentrische visuelle Kraft des Films. Schauspieler, Ausstattung und Kameraarbeit verdienen die Note fabelhaft. Das Drehbuch ist allerdings Mist. Ein Umstand, der zu einigen Abzügen in der B-Note führt!
Der Film zeigt im Abspann das Insert "Thank you David L" und gilt allgemein als Hommage an David Lynchs "Wild at heart" von 1990. Doch was ist das für eine Verbeugung? Wo Lynch grotesk ist, überzeichnet Roehler ins Über-Groteske, wo Lynch falsche Fährten legt, führt Roehler ins Bodenlose, wo Lynch bewusst kitschige Versatzstücke einsetzt, inszeniert Roehler ultimative High-End-Sentimentalitäten! Das ist keine Hommage mehr, das ist eine Vivisektion. Und nichts, was Lynchs Werk nicht locker vertragen (und wegstecken) könnte!
Ein paar Worte zum Trailer: Wer nach Sichtung des (schlechten) Trailers meint, es handele sich um eine mit Rock'n'Roll-Attitüde garnierte, bonbonfarbene Romcom im Look der späten fünfziger Jahre, der sei hiermit ausdrücklich gewarnt. Es beginnt größtenteils harmlos und endet im schieren Gegenteil! Außerdem spielt der (ansonsten) geniale dänische Schauspieler Ulrich Thomsen mit (in der Rolle des Harry Hass^^). Er kommt im Trailer gar nicht vor und er wäre auch im Film besser nicht aufgetreten, aber jeder macht mal einen Fehler, würde ich sagen. Trotzdem schade, denn Roehler kommt mit den anderen Schauspielern sehr gut zurecht, die - mit Ausnahme von Thomsen - allesamt sehr gekonnt agieren.
Fazit: Oberflächlich betrachtet: Knallfarben-Lynch-Ästhetik aus der unterfränkischen Provinz! Unter der Fassade lauern jedoch Hass, Niedertracht, Boshaftigkeit und Intoleranz. Wie im richtigen Leben also, das ja leider auch dann und wann leider irgendwie schlecht inszeniert wirkt. Im Grunde ist der Film also lynchiger als Lynchs eigene Filme. Das gefällt mir.
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BigDi 2011/09/09 11:30:04
Antwort löschenDas macht Lust, sich die TV-Aufnahme doch reinzuziehen, danke. ;)
Grohacke 2011/08/12 00:45:32
Kommentar löschenAuf jeden Fall keine Romantische Komödie. Wie sollte auch ein Film, der über lange Strecken David Lynchs "Wild at Heart" nachvollzieht eine Romantische Komödie sein? Hier versagen die Kategorien. "Hardcore Kitsch Roadmovie Märchen" wäre vielleicht passend. Für sich allein genommen hätte ich wohl auch eher eine 6.0 vergeben. Aber gerade wiel ich es vorher nicht wusste, hatte ich einen mords Cineasten-Spaß, als mir klar wurde, dass hier eine Hommage und streckenweise geradezu 1:1-Kopie von Lynchs Werk am Start ist. Toll, dass es sowas aus Deutschland gibt.
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Kloina1893 2010/11/19 19:21:51
Kommentar löschenHab ich damals in Sneak gesehen.
Kitschig. Naiv. Dämlich. Furchtbar.
War es der schlechteste Sneakfilm, den ich bisher ertragen musst? Wenn ich so drüber nachdenke... JA!
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Tytus 2010/12/30 09:47:16
Antwort löschenpassender wäre doch Lulu & Pipi :D
Telebaum 2010/03/06 21:59:05
Kommentar löschenunterirdisch, oberflach und beschämend, epigonentum der übelsten sorte und alles andere als ein gelungene homage an lynch, vielmehr der endgültige tiefpunkt im schaffen des o.roehler, das mit "alter affe angst", "agnes und brüder" und "elementarteilchen" steil und stetig nach unten führte - zukünftig muss die moviepilot-bewertungsskala für roehler in den minusbereich ausgedehnt werden, schade eigentlich für einen regisseur, von dem "die unberührbare" stammt und der visuell zu den interessantesten deutschen filmemachern zählt
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Janus Winter 2011/08/12 20:14:01
Antwort löschenim gegenteil.
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Telebaum 2011/08/17 12:33:11
Antwort löschenwas im gegenteil?
Janus Winter 2011/08/17 16:36:37
Antwort löschenalles, was du geschrieben hast, empfinde ich im gegenteil. außer was nach "schade eigentlich..." kommt.
mar (-ion-) 2009/08/10 00:29:28
Kommentar löschentot-sterbens-langweilig,
trash-kino der übelsten sorte!
es war eine tortur für mich diesen film zu überstehen.
ich musste sogar googeln um zu sehen ob ray fearon in echt dunkelhäutig ist, der sah aus wie mit schuhcreme angemalt.
so kitschig war das ganze...
2worte: geld zurück!
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Strikerth 2009/08/10 01:45:05
Antwort löschenhahaha xD mit schuhcreme xDD ...ich bekomem mich nicht mehr ein aber danke für die warnung
mar (-ion-) 2009/08/18 11:22:42
Antwort löschendu hast ne bringschuld^^
spanky 2009/08/02 19:43:01
Kommentar löschenWie kommt man denn bitte auf die Idee, einen Lynch-Film neu zu verfilmen? Und dann auch noch meinen Liebling "Wild At Heart"? Den Plot ins Halbstarken-Milieu der deutschen Nachkriegszeit zu versetzen, kann ich ja sogar noch als orignell bezeichnen. Auch passt hier die Lichtstimmung und die kitschige Ausstattung. Allerdings krankt das Unternehmen an offensichtlichen Schwächen beim Szenenbild und Kostüm. Da darf auf keinen Fall eine Mercedes-Pagode auftauchen, wenn wir uns 1959 befinden.
Und Lulu rennt in Klamotten rum, wie sich damals nicht einmal die Damen in der Herbertstraße sich getraut hätten, gekleidet zu sein. Solche Detailschwächen könnten auch die Schauspieler ausbügeln, aber Fräulein Decker ist einfach zu farblos. Sie auch nur in einem Atemzug mit Laura Dern zu nennen, wäre blasphemisch. Eigentlich hat nur Rolf Zacher Berechtigung hier zu spielen, da er bei der deutschen Lynch-Version die Synchronstimme von Sailor gab.
Letztlich fehlt es aber an der Leidenschaft: Die "Bobby Peru"-Figur ist hier eine Knallcharge ohne Format, der man Stalingrad niemals abnimmt. Und auch Lulus Mutter sieht nur bizarr aus, spielt aber wie Bauerntheater.
Ein Sympathiepunkt für die Idee. Sonst: Forget it!
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BananenJoe 2009/01/23 13:28:04
Kommentar löschenSkurril, bunt und mit genügend Witz. Ein guter deutscher film mit guten Darstellern.
Der erste Überraschungsfilm dieses Jahres.
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