Luther - Kritik

DE 2003 Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 30.10.2003

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Kritiken (2) — Film: Luther

Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Der Augustinermönch und spätere Theologie-Professor Martin Luther hat wie kein anderer die Kirche von heute geprägt und beendete die Denk- und Machtstrukturen des Mittelalters.
Der Film des britischen Regisseurs Eric Till, der zuletzt mit „Bonhoeffer – Die letzte Stufe“ einen ähnlichen Stoff verfilmte, erzählt als historischer Abenteuerfilm das Leben und Wirken Luthers und der frühen Reformationsgeschichte.

Der Film steht und fällt mit der darstellerischen Brillanz von Joseph Fiennes, der einen tiefgläubigen, aber von den suppressiven Dogmen der katholischen Kirche gequälten Mann spielt. Er entwickelt sich zu einem selbstbewussten Botschafter Gottes, der sich nur seinem Gewissen vor Gott, nicht aber den von Intrigen und Habgier bestimmten Machenschaften der päpstlichen Kurie verpflichtet fühlt.
Als Ketzer von der Kirchenobrigkeit verfolgt, von seinem Landesfürsten Friedrich von Sachsen (Peter Ustinov) protegiert und vom einfachen Volk bald wie ein heutiger Popstar verehrt, geht Luther kompromisslos seinen Weg und hat an den Kosten der von ihm ausgelösten Reformation (Bauernkrieg) schwer zu tragen, ohne diese im Grundsatz in Frage zu stellen.

Während der Film zu Beginn etwas schwer in die Gänge kommt, entwickelt er sich bald zu einer spannend-unterhaltsamen Geschichtslektion, die neben der durch klassisch dramaturgische Elemente erzeugten Spannung vor allem durch das hohe schauspielerische Niveau seiner Darsteller besticht. Neben Fiennes glänzen vor allem Ustinov als schelmisch-listenreicher Friedrich von Sachsen sowie Bruno Ganz als Luthers väterlicher Freund von Staupitz. Trotz der erwähnten Dramaturgie kommt „Luther“ als ein chronologisch und biographisch hochauthentischer Abenteuerfilm daher, der bei etwas vorhandenem Geschichtsinteresse absolut überzeugen kann.
Das hohe Budget von über 10 Millionen Euro sieht man dem Film bei Ausstattung, Kostümen und der Cinematographie deutlich an und machen ihn zu eine optischen hochgelungenen Historienabenteuer.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

"Luther", das ist schweres Historienkino. Mit arrangierten Bildern, die sich teils an Gemälden Alter Meister orientieren. Mit aufwändigen Kulissen, die teils an den Originalschauplätzen gedreht werden und den genius loci beschwören. [...] Und dennoch ist Eric Tills Film keine kanzelschwere Predigt geworden.

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Kommentare (27) — Film: Luther


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MemoriAria11

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne Verfilmung die glücklicherweise historisch mehr oder weniger korrekt ist. Joseph Fiennes ist sehr überzeugend als der Reformator Martin Luther.

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Heimacker

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Bewertung6.0Ganz gut

Die historische Figur "Luther" ist zweifellos eine Herausforderung für jeden Dramatiker. Der Film mit Fiennes und Co. ist keine Biographie sondern eine dramatisch überhöhte Sicht auf einzelne Lebensabschnitte. Die Darstellungen der Charaktere geht m.E. völlig in die Hose. In keiner historischen Überlieferung werden Luther, Melanchthon, Friedrich der Weise etc. so dämlich gezeichnet. Man hat die Schauspieler nach der Dramaturgie gecastet und nicht nach der Historie. Die Geschichte ist allseits bekannt. Zur Untermalung des Religions- oder Geschichtsunterrichtes passt der Film - auch für den Rentnernachmittag im Pfarrhaus, d.h., er ist unterhaltend und in wesentlichen Handlungssträngen auch historisch. Das Bild, das von Luther gezeichnet wird, ist unvollständig und meilenweit von der Geschichtsschreibung entfernt! Man darf auf den/die Lutherfilme zum Reformationsjubiläum 2017 gespannt sein.

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Solveig

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Bewertung6.0Ganz gut

Als er in den Kinos lief, war ich gerade frische 17 Jahre alt und begeistert.
Wer sich viel mit der Geschichte dieser Zeit beschäftigt und sich durch den Film eine Interpretation jener erhofft, mag von "Luther" aber schnell enttäuscht werden. Nicht nur, dass er - wie viele schon schrieben - sehr positiv auf die Person Luthers zugeschnitten ist (und ja, Joseph Fiennes stellt Luther menschlich in nahezu jederlei Hinsicht besser dar als es der historische Luther war); der Film reduziert und vereinfacht die geschichtlichen Ereignisse stark, stellt die Kritik an der katholischen Kirche pauschal dar und ist als Einführung in die Theologie Luthers nur oberflächlich brauchbar. Obwohl es vielleicht auch unfair ist, dem Film all das vorzuwerfen, denn schon allein das Entstehen der Reformation in Deutschland ist ein sehr komplexes Phänomen, Verlauf und Wirkung nicht weniger.
Mich konnte der Film damals packen und animieren, mich freiwillig mit dem Stoff zu beschäftigen. Damals konnte ich die ganze Kritik an diesem Film noch nicht nachvollziehen, heute sehe ich sie auch. Aber trotzdem hole ich "Luther" manchmal noch ganz gern ans Tageslicht, um mir kurz die Zeit zu vertreiben; der Film ist mir über die Jahre hinweg einfach vertraut geworden.

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brucelee76

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"... war ich gerade frische 17 Jahre alt ..." Solche Sätze liebe ich ... :)


HimmelHoch

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eine schlechte Bewertung und der arme Film kann nicht einmal was dafür.
Ich hatte das große Vergnügen (oder eben auch nicht!) diesen Film zu Schulzeiten mit meinem Geschichtskurs zu sehen und danach bis aufs Kleinste zu zerstückeln und zu analysieren. Damit bekommt man jeden Film ruiniert. Leider kann ich mich nach der Prozedur nicht mehr erinnern ob der Film ursprünglich mal gut war oder nicht. Ich weiß jetzt aber, dass der Film ziemlich weit von historisch korrekt weg ist.

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Simon Moon

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Luther ala Sat1 Filmfilm. Geht garnicht. Spricht nicht für unser Schulsystem das jungen Menschen sowas aufgezwungen wird. Sozusagen Luther-Light.


Shurtugal

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist nicht schlecht, kann man sich auch als Katholik ansehen. Der Film ist für mich abe deshalb was ganz besonderes, weil hier mein „Groß“-Lieblings-Schauspieler, Sir Peter Ustinov, seine letzte große Roll hatte, bevor er kurze Zeit später leider, leider viel zu früh gestorben ist R.I.P. (Ich vermisse Sir Peter sehr!!!!!). Ich will hier nicht den Konfessionellen raushängen lassen, aber Luther wird mir im Film noch zu wenig kritisch beleuchtet! Für Protestanten sicherlich ein Highlight. Allerdings strotzt der Film nur so von HISTORISCHEN Goofs: Ich will das nur mal an zwei „kleinen“ Beispielen, der Goofliste festmachen. 1. Martin Luther mit einem Bo wie Joseph Fiennes zu besetzen mag für die Frauen ganz nett sein, ist aber trotzdem ein Fehlgriff – der historische und reale Luther war nicht gerade das, was man einen „Womannizer“ nennen könnte! 2. Papst Leo X. hoch zu Ross, auf der Jagd, einfach nur lächerlich. Etwas mehr historisches Backgroundwissen, stände so manchem Filmemacher gut zu Gesicht!!! Wie sah die historische Realität aus: Die Zeremonienmeister der Päpste waren und sind gnadenlos. Papst Julius II. (im Film in schimmernder Rüstung ebenfalls hoch zu Ross, lach) pflegte zu seinen Zeremonienmeistern zu sagen, „Ihr seid wie die Blutegel“, sie zwiebelten die Päpste und den Klerus auf Schritt und Tritt. Das hieß in der Realität zwar, das die Päpste reiten durften, aber nur im päpstlichen Ornat fein gesittet! Papst Leos Jagden sind bekannt, ja ABER, wie sah das damals aus? Der päpstliche Hofstatt fing ein Tier und legte es, in einem Nezt gefangen, im Garten hin. Dann kam Papst Leo, im päpstlichen Gewand, langsam in den Garten – in der linken Hand hielt er ein sehr starkes Augenglas vor die Augen (Beachte: Leo war nämlich extrem kurzsichtig und hätte niemals jagen können) und in der anderen Hand hielt er einen Speer – er näherte sich dem gefangenen Tier bis auf 1 bis 2 Meter und stach zu. Das waren die berühmten Jagden des Heiligen Vaters.
Der Film verkörpert aber trotztdem das, für das Luther für mich steht: 1. Kampf gegen den verfluchten Ablasshandel. 2. Er ist der Fels unserer heutigen deutschen Sprache (denn wisse er legte wichtige Grundlagen, u.a. durch Vereinheitlichungen). 3. Bis zu einem „gewissen Grad“ Zivilcourage. 4. Übersetzung der Bibel ins Deutsche (Aber Achtung: Luther war nicht der Erste(!), nur war seine Version, dank des frisch eingeführten Buchdrucks, nur populärer)! 5. Ich mag auch den Musiker Luther. 6. Die Sache mit seiner Käthe (katharina von Bora), das Luther gut gemacht :)

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Nebelung

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1. Faszinierende Jagdmethode.
2. "Zivilcourage" ist ein jämmerlich-blutleerer Ersatz für den - aus der Mode geratenen- "Mut".


Scipio

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Bewertung5.5Geht so

Das Luther ein Rebell war, und Machenschaften der röm.-kath. Kirche anprangert gefällt mir - das sein Antisemitismus verschwiegen wird - geht gar nicht.

Die schlechte Synchro vom Bruno Ganz (deutscher Film in Englisch gedreht) ist ärgerlich.
Deshalb zwei Punkte Abzug von mir!

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Tachitalili

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Luther war Antisemit, Sozialrassist, Frauenhasser, und auch ansonsten eine ziemliche widerwärtige Persönlichkeit...
(http://www.projektwerkstatt.de/religion/luther/luther_zitate.html)
die eine große geschichtliche Leistung vollbracht hat.


pufaxx

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Der Kerl hatte Eier. Das muss man ihm lassen. Sich in DER Zeit gegen die katholische Kirche aufzulehnen, ist eine grandiose Leistung. Hut ab!

Aber das ändert nichts daran, dass er ein ebenso wahnhafter Spinner war, wie seine Gegner.


xlkmx

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Bewertung6.5Ganz gut

Fand ich nicht schlecht. Hatte zwar mal die ein oder andere Szene, bei der man sich ein bisschen gelangweilt hat, die allerdings auch notwendig war, um die Story voranzubringen - von daher ist das auch okay. Klar, da ist viel zu erzählen und das in rund 2 Stunden Film zu packen ist nicht so einfach. Daher wirkten andere Sachen nur leicht angeschnitten, was vollkommen in Ordnung war. Dass der Film ein deutscher ist, fiel mir kaum auf. Also, da bin ich ja wesentlich Schlechteres gewohnt (bzw. schau ich mir daher erst gar nicht an) - bei manchen Figuren hatte ich auch das Gefühl, dass sie synchronisiert wurden.
Fazit: Wenn man Interesse an dem Thema hat, macht man mit dem Film nichts falsch. Als Experte jedoch sucht man möglicherweise indirekt penibel nach Fehlern, welches den Filmgenuss sicher nicht unterstützt.

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pufaxx

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kein Interesse

... nee. Ich werd eh bloß wieder sauer. Frauenhasser, Antisemit par excellence, Wirrkopf mit Halluzinationen ...

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pufaxx

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@Tina: Glaube mir, ich HABE mich vorher informiert.

Ob Bibel/Tora/Koran eine Verbreitung wert sind, darüber kann man durchaus geteilter Ansicht sein. Meiner Meinung nach taugt der ganze Kram allenfalls als schlechtes Beispiel.

Aber historisches Faktum ist, dass der gute Herr Luther ziemlich "lustige" Pamphlete geschrieben hat, die jedem, der sich "evangelisch-lutherisch" nennt, eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben sollten. Ein Highlight ist z.B. "Von den Juden und ihren Lügen" ... einfach mal googlen. Du wirst sehen - Sein Mist steht dem von Hitler, Goebbels & Co. in nichts nach.

Seine Ansichten über Zweck und Funktion von Frauen sind ebenfalls grenzwertig: "Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.", und da gibt's noch schrägere Ergüsse.

Meine Hochachtung vor seinem Mut, sich gegen die übermächtige katholische Kirche aufzulehnen, ist ihm zwar sicher - das ändert aber nichts daran, dass der Herr ein gewaltig großes Rad ab hatte.


Nebelung

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Was ihr immer mit dieser "Kirchen"-Sache habt, bei der Reformation ging es um die Lossagung vom katholischen Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation, um die Souveränitätswünsche von kleineren Territorialstaaten in einer Zeit religiöser Unsicherheit und viel Abspalterei.

Zu Luther:
Als das islamische Imperium der Osmanen 1529 (nicht zum letzten Mal in den Türkenkriegen) Wien belagerten und dem Wüten der Eroberer ein breites christliches Bündnis entgegengeschickt werden musste, bevor doch noch das ganze Abendland überrannt werden würde, dichtete Luther das Kampflied "Eine feste Burg ist unser Gott":
"Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen."

Macht ihn sehr sympathisch.


GrischaRomen

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Bewertung6.5Ganz gut

Gutes, flüssig zu sehendes Historien-Epos. Das Bild, welches von Luther gezeichnet wird, ist NATÜRLICH zu positiv - etwas anderes war beim derzeitigen Stand der allgemeinen Meinung auch nicht zu erwarten.

Der Hauptdarsteller brilliert mit dem Ausdruck innerer Zerrissenheit und schwankt zwischen Überheblichkeit und Verzweiflung. Großartig gespielt. Traurig ist dagegen der Auftritt von Papst Uwe, dem man die Rolle niemals abnimmt...

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Tina Scheidt

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Ein von Zweifeln zerrissener Mann, der diese Ängste mit in seine Ehe bringt, sich die Schuld an den Bauernkriegen und den vielen Opfern gibt, was ist an so einem Mann zu positiv gezeigt?
Durch ihn ist eine neue Kirche entstanden, so ein Mann wird sicher oft zu postiv gezeigt, doch gerade in dieser Verfilmung kann ich mich dem nicht anschließen.


Solveig

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@Tina Scheidt
Naja, der Luther hier im Film ist als ein sensibler und zarter Mann gezeichnet; noch dazu ist Joseph Fiennes ein recht hübscher und feingliedriger Mann und halt der typisch schöne Held, mit dem man Mitleid haben oder sich am besten gleich kritiklos identifizieren soll. Der junge Luther war sicher auch sehr demütig und lange von Zweifeln geplagt; es ist aber auch so, dass er ein ziemlich vulgäres und derbes Raubein sein konnte und das zeigte er nicht gerade selten; vom Aussehen her war der junge Luther eher unscheinbar, im fortgeschrittenen Alter sehr korpulent. Und mit dem echten Luther war auch jede sachliche Diskussion ziemlich anstrengend, je älter er wurde.
Dieser Luther hier im Film ist dann im Vergleich zu seinem wirklichen Vorbild sehr weich und kantenlos gezeichnet.


altessockenfach

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Bewertung5.5Geht so

na ja, man hätte mehr draus machen können. Das Thema an sich ist ja eigentlich spannend. Der Film aber verschenkt viel von seinem Potenzial aufgrund der schleppenden Erzählweise. Sicherlich wurden die Kulissen gut gewählt und der Film wirkt authentisch. Allerdings wirkt Luthers Verhalten teilweise viel zu dick aufgetragen.
Die restlichen Schauspieler machen ihre Sache ebenfalls gut, ich habe dort nur einen Kritikpunkt anzubringen. Wieso wurde die Rolle des Papstes mit Uwe Ochsenknecht besetzt? Waren alle anderen Kandidaten im Urlaub?
Fazit: Ein Film, den man sich aufgrund seiner Gestaltung mal angucken kann, der aber durch seine langsame Erzählweise schnell Langeweile verursacht.

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kinky23

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ist eine recht gute Verfilmung und man kann lehrreiches zur Zeit der Reformation erfahren. Dennoch ist es besser in einem Buch nachzulesen, wenn man etwas über die Reformation oder über Luther heraus finden möchte.

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Nemsis

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Bewertung4.5Uninteressant

Öde, aber die Schauspieler können überzeugen.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut erzählte Geschichtstunde mit Stars. Recht unterhaltsam.

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nitroom

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Bewertung5.5Geht so

Teilweise packende Verfilmung, historisch wertvoll und korrekt!

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nurleben

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Bewertung7.5Sehenswert

Warum wird der Luther im Film nur nicht fett :P?

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Tyler

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LOL :)


nurleben

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Echt ma :D!


Alejandro Sosa

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Bewertung6.0Ganz gut

ganz ok dafür das wir den ma in Religion gesehen haben

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Mawazh

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Bewertung5.0Geht so

Sehr zähe Kost, da der Film einfach zu langatmig daher kommt.

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G.a.G Spencer

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Bewertung4.0Uninteressant

Hätte man mehr draus machen können !

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DoM

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der ueberzeugt. Natuerlich sehr schwere Kost! Trotzdem in wunderschoenen Bildern verpackt. Die Inszenierung ist einfach top! Und die darstellerische Leistung nicht zu verachten! Geschichte kann auf der Leinwand auch interessant sein!

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LMSMDK

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Bewertung1.5Ärgerlich

Geschichte, naja!!

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