Machete - Kritik

US 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Komödie, Exploitation Film, Kinostart 04.11.2010

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Kritiken (35) — Film: Machete

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Machete ist klassisches Exploitation-Kino mit allem was dazu gehört. Hier werden Gliedmaßen abgetrennt und Köpfe abgeschlagen, Blut spritzt meterweit, die Frauen sind leicht bis überhaupt nicht bekleidet und alles schreit nach Sex und Gewalt. Diese Mischung kommt nicht von ungefähr, ist Machete doch aus dem gleichnamigen Fake-Trailer entstanden, der im Rahmen des Grindhouse Double Features der Herren Tarantino und Rodriguez auf den Film Planet Terror einstimmen durfte. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Robert Rodríguez, der Zeit seines Lebens nichts anderes machte, als große und kleine Kinder mit oftmals ziemlich gleichen und noch öfter auch ziemlich schlechten Filmen zu beglücken, kehrt nun also wieder dahin zurück, wo alles begonnen hat: Once upon a time in Mexico. 

Das Konzept des kumpeligen sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfens, vermengt mit der Huldigung jener Helden, die die eigene filmische Sozialisation prägten, hat durchaus schon das eine oder andere veritable Ergebnis hervorgebracht; hier gerät es hingegen zur völligen Farce: Es wäre leicht und richtig, den Film schon aufgrund seiner Konzeption an einer wie auch immer gearteten Definition von "Trash" scheitern zu lassen, ihm eben jene unkalkulierte Komik abzusprechen, die er hofieren möchte. Spannender ist jedoch die Tatsache, dass er die Nähe zu seinen Vorbildern kurioserweise in jenen Punkten erreicht, in denen er sich nicht darum bemüht. Ähnlich der C-Produktionen vergangener Tage ist Rodríguez' Messermann-Mist in erster Linie eben kein kurzweiliges Vergnügen sondern ein langweiliger Stinker, der seine eineinhalb Ideen auf Spielfilmlänge auswalzt und sein Pulver bereits nach den ersten Minuten verschossen hat. 

Was sich schon beim Grindhouse-Projekt ankündigte, findet hier nun also seine Bestätigung: Anders als Buddy Tarantino fehlt es Robert Rodríguez an der Finesse, aus altbekannten Motiven und Versatzstücken etwas eigenständiges zu erschaffen. MACHETE ist jedwede ironische Distanz völlig fremd, er spielt nicht mit dem Genre, er bedient es, seine Halbstarken-Späßchen sind nichts weiter als blanker Zynismus. 

Im Hinblick auf das Schaffen des Regisseurs ist er damit letztlich auch nicht mehr als ein fades Eigenzitat, der Beweis für enervierendes auf-der-Stelle-treten.

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Joeyjoejoe17

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Meisterwerk..


lucas.carvalho.5454021

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du redest so schlau daher, aber du hast den film nichtmal ansatzweise verstanden. wie kann jemand wie du sich nur filmkritiker nennen?


Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

Machete zeigt mit all seiner chaotischen Gewalt, schmutzigem Sex, schrägem Humor und grotesker Ausstellung des US-amerikanischen Immigrationsproblems eine unkonventionelle und verruchte Seite des amerikanischen Films, die in den letzten Jahren erstaunlich gesellschaftsfähig geworden ist.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.5Schwach

Jemand muss Robert Rodriguez und seinen Freunden endlich mal stecken, dass "so bad it's good" einfach nicht funktioniert, wenn man es mit Absicht macht. MACHETE sieht auch nicht aus wie gute Exploitation, sondern wie ein Amateurfilm, der Action nicht kann und Stars nur verheizt. Man darf sich das Ganze als Parodie auf SCARY MOVIE 16-Niveau vorstellen, ohne Schauwerte, gute Gags oder den Ansatz von Dynamik - meistens steht Trejo da, fuchtelt mit der Machete, Umschnitt auf schlechten CGI-Bluteffekt, Schnitt zurück auf Trejo. Unglaublich öde. Einzig Jeff Fahey weiß, was er hier tut, und bietet eine saftige Performance. Ansonsten ist das alles einfach nur so bad it's bad.

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Hisayasu S

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Haha. Ja, diese Hin- und Herschneiderei war superlächerlich.

Dagegen wirken die Prügelszenen in den Spencer & Hill-Filmen wie ausgefeilte Martial Arts-Choreographien.


Julio Sacchi

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Schon traurig alles. Die dreieinhalb Punkte sind für Fahey.


Fricki76: Asianfilmweb.de

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5.5Geht so

Ich weiß nicht genau, was ich von "Machete" erwartet habe, vielleicht bin ich ja auch schon völlig abgestumpft. Irgendwie hatte ich wohl gedacht, das ginge in die bizarr-überdrehte Richtung von "From Dusk Til Dawn" - tat es nicht. Ich finde, das ganze wirkt zu aufgesetzt, zu gewollt, dabei bleibt der Film erstaunlich flach, gemessen an dem, was die simple Rächer-Story an Fließband-Gemetzel und die angedeutete Gesellschaftskritik an Satire in Aussicht gestellt hatte. Die Darsteller machen ihre Sache routiniert, sind aber für meinen Geschmack zu routiniert bei ihren Stereotypen Rollenvorgaben, Leidenschaft für ihre Rollen merkt man keinem an, so leid mir das tut. Trotz aller Gewalt und Potentiale fehlt mir das satirisch-überzeichnete, um es wirklich toll zu finden. Rodriguez hat definitiv schon bessere Filme gemacht - auch Planet Terror, dem "Machete" ja seine Herkunft verrdankt. Vielleicht gehts bei der anderen geplanten Real-Verfilmung der Grindhouse-Fake-Trailer, "Hobo With A Shotgun" ja dreckiger zu. Ich meine, wirklich dreckig, nicht Pseudo-Hochglanz-Dreckig....

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Blut, Brüste, Oneliner – so sieht sich diese knallhart überzogene einwanderungspolitische Hommage, in der Rodriguez unterstützt von Co-Anweiser Ethan Maniquis nicht nur auf die B-Movies und Exploitation-Filme der 70er, sondern auch auf seine eigene, mit „El Mariachi“ gestartete Filmografie anspielt. Der Abspann kündigt schon mal augenzwinkernd die Fortsetzungen „Machete Kills“ und „Machete Kills Again“ an. Auszuschließen ist es jedenfalls nicht, dass bald wieder die späte einhellige Erkenntnis reift: „They Just Fucked With The Wrong Mexican.“

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Zum Grindhouse-Double Feature von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino wurden verschiedene Trailer zu nicht existierenden Filmen inszeniert. Machete war einer davon, und nachdem Rodriguez viel Zuspruch erhielt, beschloss er den Film zu produzieren und stellte sich auch gleich als Regisseur zur Verfügung.

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Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

"Ist Dir schon mal aufgefallen, dass man jeden Mexikaner ins Haus lässt, nur weil er Gartenwerkzeug trägt? Niemand stellt fragen, man lässt ihn einfach rein. Der könnte 'ne Kettensäge dabei haben, oder eine Machete..."
Wenn man bedenkt das "Machete" nur aus einem Fake-Trailer entstanden ist, kann man Danny Trejo nur danken, denn er hat das Projekt angestachelt und wollte diesen Film unbedingt machen. Dann komm ich auch gleich mal zu den Darstellern, Danny Trejo und Co.
Den Trejo hab ich bis zu diesem Film nie gemocht, tja, das hat sich nun geändert. Meine Meinung zu Steven Seagal hat sich jedoch nicht geändert, ich hab einfach 0 Sympathie für ihn und schauspielern kann er sowieso nicht, jedoch ist er irgendwie komisch.
Ein wahrer Augenschmauß sind dagegen die Frauen, Michelle Rodriguez und Jessica Alba *mjam*, aber auch schauspielerisch gar nicht so übel.
Ja, Robert Rodriguez hat wirklich ansehnliche Darsteller in dem Film untergebracht, da wollen wir auch nicht Cheech Marin und Robert De Niro als Nebendarsteller vergessen.
Tiefgründigkeit darf man natürlich von keinem einzigen erwarten :)
Die Inszenierung ist so wie man sie von Rodriguez erwartet, gekonnt gut: Blut...abgetrennte Körperteile...Blut...Lustige Diaolge...abgetrennte Körperteile....noch viel mehr Blut. Die zwei Stilmittel die man in diesem Film ganz groß schreiben muss sind SEXISMUS und GEWALT. Die Atmosphäre ist ganz ordentlich, aber auch nichts überwältigendes.
Action kann man hier viel erwarten. Sehr sehr sehr viel übertriebene Action.
Der Score ist gelungen und viel von der Musik stammt von Rodriguez' Band "Chingon".
Fazit: "Machete" ist einfach ein super übertriebener Actionfilm von Robert Rodriguez wie man ihn kennt und liebt. Zu Genüge kriegt man hier Blut und nackte Haut zu sehen. Ein Trash-Film der einfach Spaß macht.
"Machete will Return in 'Machete Kills' and 'Machete Kills Again'"

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Mr.Film

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Machete sagt danke :)


Shaitan

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Meine Lieblingsstelle war als Machete den Darm seines Opfers als bungeeseil benutzt hat um in das daruntergelegene Stockwerk des Krankenhauses zu kommen. Einfach megageil^^.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.5Geht so

[...]Machete rächt sich, tan simple como eso. Dazu ein: Mindestmaß? Maximum? Zumindest ein gewisses Maß an politisch unkorrektem Über-, Unter- oder Anbau. Eben das, was der Trailer bot, prall gefüllt mit weiteren abgedrehten Actioneinlagen und ultrabrutalen Fun-Metzeleien, ein Baum, vollgehängt mit bis zum Bersten mit Blut gefüllten Piñatas, auf die der Film nahezu ohne Unterlas eindrischt. Das konnte man erwarten. Aber so ist „Machete“ nicht, denn der Film spart die Phasen nicht aus, in denen er minutenlang an den bunten Pappmaché-Figuren vorbeihaut, bis hin und wieder ein Treffer gelandet wird. Machetes Rachefeldzug ist ein ziemlich unentschlossenes Unternehmen, durch das er mehr stolpert, als zu agieren, während um ihn herum viel mehr Handlung stattfindet, als man gedacht hätte. Sin duda, Rodriguez‘ Inszenierung ist schlecht, ganz im Sinne der Vorbilder, und seine Figuren und deren Handlungsstränge lassen sich simplen und nach Formel abgearbeiteten Kernelementen des Films zuordnen: De Niros Senator McLaughlin, die politsatirische Überspitzung! Lindsay Lohans dauerzugedröhnte Internetnudistin April Booth, die Selbstironie! Michelle Rodriguez als tough chick Luz, das type-casting! Jessica Alba als Bundesagentin Sartana Rivera, das anti-type-casting! Steven Seagal als Oberfiesling und Don Johnson als schießwütiger Grenzvigilant, die Freakshow![...]

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KultHit.de: KultHit.de

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6.0Ganz gut

Erwarten sollte man nicht einen Hauch Anspruch, dafür neben coolen Sprüchen und einem größtenteils überzeugenden Cast aber jede Menge Action. Rodriguez erfindet das Rad zwar nicht neu, liefert seinen Fans aber solide Kost ab.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Robert Rodriguez liefert mit Machete genau das, was man sich vom Film erwarten konnte. Hauptdarsteller Danny Trejo darf die coole Sau spielen und seine prominenten Nebendarsteller unterstützen ihn dabei. Inhaltlich herrscht vor allem Gewalt und nackte Haut. Dank den markigen Sprüchen funktioniert das Konzept aber bestens - zumindest wenn man sich auf den Stil des Films einlassen kann.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

In letzter Zeit mehren sich Filme die versuchen die Tage, an denen es noch Bahnhofkinos gab, wieder aufleben zu lassen. Sei es nun das Grindhouse-Projekt, „Bitch Slap“, „Piranha 3D“ oder „The Expendables“. Alles Filme die entweder beabsichtigt trashifiziert wurden, auf Old School getrimmt waren oder gleich beides zusammen. Nun aber hat Regisseur Robert Rodriguez endlich den König dieser neuen Trashwelle auf die Leinwände losgelassen: „Machete“.

Zur Entstehung des Films wurde bereits genug erzählt, wer immer noch nicht mitbekommen hat, wie und warum „Machete“ entstanden ist, der wird hier und überall sonst im Netz die gesuchten Antworten mit großer Sicherheit finden. Viel wichtiger als die Vorgeschichte des Films ist eh sein Unterhaltungsfaktor und der ist ähnlich bullig wie Hauptdarsteller Danny Trejo, oder wie ich ihn gerne nenne, der coolste Schnauzbart Mexikos.

Rodriguez entfacht mit „Machete“ eine augenzwinkernde Hommage an die alte Zeit der VHS-Kassetten. Alles, aber wirklich alles ordnet sich dem Trash unter und genau dass macht Laune. Sein es nun die Darsteller die zweit- bis drittklassig agieren (ja, ja einige können es auch einfach nicht besser), der ungelenke Einsatz von Jumpcuts, der heroisierte Chauvinismus oder die übertriebenen, comicartigen Gewaltausbrüche.

Für mich das absolute Highlight ist der Cast. Hallo! Robert DeNiro UND Steven „Aikidowurst“ Seagal in einem Film. Wer hätte gedacht, dass so etwas möglich ist. Von Rodriguez und seinem Kumpel Tarantino ist man interessante wie prominente Besetzungen ja gewöhnt, aber „Machete“ schlägt sie alle. Wenn ich mir vorstelle dass ich das eines Tages meinen Kindern erzähle.

„Papa, was ist das?“

„Dass mein Sohn ist `Machete´. Das war damals ein toller, trashiger Spaß.“

„Oh, da spielt ja Präsident Seagal mit.“

„Ja, da spielt unser Präsident mit.“

„Ach und das ist doch...“

„Genau, das ist der große Robert DeNiro.“

„Nein, den kenn ich ja aus ´Saw XXXVII`. Ich meine die da“

„Ach so, dass ist Lindsay Lohan.“

„Die Nobelpreisträgerin, oder?“

„Ja, genau die.“

„Wow Papa, dieser ´Machete´ war ja voller hochkarätiger Darsteller.“

„Ach Sohn, ich wusste es war ein Fehler dich auf die Michal-Bay-High zu schicken.“

Na ja, ganz so wild wird’s schon nicht werden. Hoffentlich.

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derschokobaer

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bitte der nächste saw soll doch der letzte teil sein;)


Razzer93

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Haha^^
ja so denke ich auch über den Film!


Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Bleibt also festzuhalten: Machete macht dann am meisten Spaß, wenn der Namensgeber ordentlich die Sau rauslässt, kann dafür aber nicht viel bieten, wenn das mal eben nicht der Fall ist. Steven Seagal wird auch immer dicker und Don Johnson wurde introduced, was ja mal Zeit wurde. An Planet Terror kommt Machete nicht heran, das käme ja auch einem Wunder gleich, finde ich den doch schon ziemlich super, aber: Das hier ist auch gut. Und er wird sich dann demnächst auch ins Regal gestellt, denn: Für zu Hause soll es eine erweiterte Fassung geben. Ich freu mich…

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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8.5Ausgezeichnet

Der Film wird dem Faketrailer, der zu seiner spontanen Entstehung führte aber so was von gerecht. Trashiger gehts gar nicht mehr, aber: Das ist die beste, genialste Art von Trash die man sich vorstellen kann. Nichts an diesem Film wirkt nur ansatzweise ernsthaft, alles geht over the top und noch weiter. Die "Story" dient einzig und allein als Klebstoff für unfassbar brutale und brüllend komische Szenen. Der Rodriguez hat eine Fantasie, Wahnsinn. Allein die Besetzung ist so genial: Danny Trejo kann ja wirklich nichts anderes als böse aussehen, Schauspielerei kann man das nicht nennen, aber genau das passt in so einer Zirkusnummer perfekt. Steven Seagal, wär hätte gedacht das ich mal in einem Film mit ihm im Kino sitze. Don Johnson, Lindsey Lohan und um dem die Krone aufzusetzten der einzig "echte" (männliche) Darsteller, niemand anders als Robert De Niro. Meine Güte, muss der einen Spaß gehabt haben mal in so was mitspielen zu dürfen. Man merkt es ihm voll an.
Und ob man es glaubt oder nicht, durch "Machete" kann man auch viel lernen: Man erfährt, wo Frauen so ihre Handys aufbewahren (was für eine Szene!), wie man ein Auto vom Rücksitz aus lenken kann, wie belastbar der menschliche Darm ist, wie man Spiegelei ohne Pfanne macht, Unmengen von abfälligen Bezeichnungen für Mexikaner und last but not least, was Frauen wirklich wollen: Vernarbte, potthäßliche Mexikaner mit einer ordentlichen Machete.

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Oskar Gleit

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Na klasse, mein Lieber und was soll ich jetzt schreiben? ;-)


JackoXL

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Machete forever! Nur so'ne Idee...;)


LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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5.0Geht so

Nach furiosem, ultrabrutalem Auftakt entspinnt sich eine referenzarme Rumpelfahrt durch sämtliche Drehbuch-Untiefen, bei denen man nie weiß, ob sie Absicht sind oder von Schlampigkeit zeugen. "Machete" wirkt wie die Light-Version eines Klassentreffen abgetakelter Stars, wobei Danny Trejo seltsam hüftlahm wirkt, was von Steven Seagal als ultrasteifem Pappaufsteller-Bösewicht noch locker überboten wird. Und wohin der immer noch ziemlich coole Tom Savini von einem Augenblick (Kreuzigung) auf den nächsten verschwindet, weiß wahrscheinlich nur die uninspirierte Rodriguez-Sippe, die sich mutmaßlich fast alle guten und witzigen Drehbucheinfälle für potenzielle Fortsetzungen aufgehoben hat. Einzig die halsbrecherische Flucht aus dem Krankenhaus (Darm!) und die Kirchenschießerei lassen annähernd erkennen, dass Rodriguez vor nunmehr 14 Jahren mal einen richtig guten, ähnlich gelagerten Film mit absurd-brutalem Humor namens "Desperado" gedreht hat, der nicht nur cool tat, sondern auch war. Diese Lahmarschigkeit wirkte sich auch auf die seltenen Actioneinsprengsel aus, die wirken wie gewollt, aber nicht gekonnt - stets unter dem Deckmantel, dass man ja "Trash" drehen wollte.

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CineKie: CineKie.de

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4.0Uninteressant

[...]Vielen Actionfilmen wird vorgeworfen, die eigene (meist dürftige) Handlung nur als Bindeglied zwischen den Actionszenen zu missbrauchen. Bei “Machete” wäre dies von Vorteil gewesen, sind doch die Actionszenen die einzigen Momente, in denen der Film punkten kann. Denn obwohl es den Actionszenen etwas an Dynamik mangelt, zaubern sie aufgrund übertriebener Härte und zahlreicher absurder Ideen ein breites Grinsen auf die Gesichter der Zuschauer. Hier ist Regisseur Robert Rodriguez endlich voll in seinem Element – auch wenn ihm im Finale etwas die Luft auszugehen scheint.[...]

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Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"Machete Kills" und "Machete Kills Again", darauf antworte ich nur: werde es wahr! :) "Machete" ist ein fantastischer Streifen, denn er macht genau das, was ein Film zu tun hat: Für Unterhaltung zu sorgen! Und nicht nur das, er sorgt für einzigartige Unterhaltung, so wie sie nur Rodriguez schaffen konnte. Das Casting hätte wohl kaum perfekter sein können, selbst Lohan war nicht schlecht, aber was ein Wunder, sie hat ja eigentlich sich selbst gespielt *lach*. Trejo kann zwar auch kein bisschen schauspielern, aber sind wir mal ehrlich, könnt ihr euch jemand anderes in seiner Rolle vorstellen?! Er ist der geborene Machete! Zum Humor: ich war begeistert wieviele geniale Sprüche Rodriguez wieder mal aus dem Hut gezaubert hat. Sowas wie "Machete doesn't text" kann einfach nur er bringen! Die Effekte sind allesamt over-the-top, ob es nun die hervorragend inszenierte Action oder die spassigen, brutalen Splattereinlagen sind, ich konnte mich köstlich amüsieren. Und letzendlich hatte der Film sogar noch eine kritische Seite, was es nicht alles gibt. :) Zusammengefasst ist "Machete" ein Meisterwerk des Action-Kinos, welches es wohl nur alle paar Jahre gibt. Es wird viel geboten, vor allem viel Neues. "Machete" ist genau das, was ich erwartet hatte, nicht mehr und nicht weniger! :)
Zum Abschluss noch ein "schönes" Zitat: Torrez: "You're Machete's girl. I know, cause you're his type." Sartana: "What type is that?" Torrez: "Dead."

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Mr. Goodkat

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Schöner Kommentar, der mir auch gefällt. Leider ist dieser komische Kommentar-Knopf da unten wieder anderer Meinung ;)


Phloooooow

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Muster-Kommentar.


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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9.0Herausragend

Der Traum, das "MACHETE", die vor „PLANET TERROR“ angetrailerte dumpfe Ballerorgie, die dem ewigen Supporting-Actor Trejo endlich eine Hauptrolle zugesteht, tatsächlich existiert und Stars wie Robert De Niro, Jessica Alba und Steven Seagal zu Nebendarstellern degradiert, ist nun mit dem verspäteten Film zum Fake-Preview, wahr geworden. Und das Tollste ist: Trejo kann nicht schauspielern! Herrlich.

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C. Friedrich

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Aber die Sterberolle in Predators hat Trejo doch bravourös umgesetzt, oder?


J. Buttgereit

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Sitzt wie ein nasser Sack im Dschungel und ist tot. Gekonnt.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

[...] "Machete" ist der unter Tarantino- und Rodriguez-Jüngern lang erwartete Film zum Fake-Trailer ihres Schmuddel-Doubles. Ein Überbleibsel aus dem Konzept Pseudo-Grindhouse, das Billiges teuer zu imitieren versuchte. Das Schlechte im Guten, das Naive im Kalkulierten, das Unfreiwillige im Freiwilligen, das Ausstellen und Nachahmen der eigenen Exploitation-Vorbilder auf höherem Niveau. [...] Müßig wohl, dem Film seine belanglose Handlung, sein Drehbuch ohne Höhepunkte, seine stinklangweilige Regie zum Vorwurf zu machen, schließlich ist’s ja Trash und damit zur Schlechtigkeit legitimiert, nicht wahr. Aber dass Machete in keiner Weise eine tragfähige Titelfigur ist, das wird man sagen dürfen. Dass Danny Trejo nicht grundlos seine gesamte Karriere über nur Neben- und Minidarsteller war, das wohl auch. Jemandem, der kaum eine Treppe hochsteigen kann, nimmt man einen derartigen Actionpart nicht ab, auch wenn er dabei mit Steven Seagal, der es offenbar nicht einmal mehr hinbekommt, sich um sich selbst zu drehen, zweifellos gute Gesellschaft an der Seite hat. [...]

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audio

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Kann ich voll und ganz unterschreiben!


Co-Pilot

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Mr Vincent Vega, ich liebe seine Kritiken. Was immer er gut findet ist für meinen Geschmack für die Tonne. Und andersrum genau das selbe...
Vergibt hier ne 3,0 *kopfschüttel

Ps. Mich würde eins interessieren: Wie hast Du Rubber bewertet?


Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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7.0Sehenswert

Alles in „Machete“ ist reiner Comic: die politische Satire und die Auftritte von Don Johnson als Führer einer Miliz und von Cheech Marin als dubioser Priester, die extrem blutige Action und die sentimentale Liebesgeschichte zwischen Machete und einer von Jessica Alba gespielten Bundesagentin. Zugleich offenbaren sich in diesen Übertreibungen essenzielle Wahrheiten über den alltäglichen amerikanischen Rassismus wie über die wirtschaftlichen Strukturen des Landes und die Macht des oft gescholtenen Bahnhof- und Schmuddelkinos.

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Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

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7.0Sehenswert

Wie Tarantinos "Inglourious Basterds" ist auch "Machete" die Herbeisehnung eines wenigstens im Kino für einmal umgedrehten Spießes, eine Film gewordene Rachefantasie, die Ikonen gewordene Bilder - etwa Kennedymord - aufsaugt, in die Exploitationmangel nimmt und umgedeutet in den Kinosaal wirft. Das ist mal blöde, immer geschmacklos, sehr oft aber von galligem Witz.
Doch während Tarantino ein minutiös recherchiertes Panorama entwirft, das einen fast glauben lässt, Hitler sei tatsächlich in einem Pariser Kino ums Leben gekommen, katapultiert Rodriguez seinen "Machete" fröhlich lachend ins kinematografische Delirium: keine Geste zu dreist, kein Gag zu flach, kein Pyroeffekt zu laut.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Was man erwarten durfte und auch bekommt: Überdrehte und coole Figuren, völlig überzogene Gewaltorgien mit Splatter-Effekten und eine lakonische, hitzig aufgeladene Atmosphäre im Stil der Rodriguez-Werke "Desperado" oder "From Dusk till Dawn". Was man nicht unbedingt erwarten konnte, aber ebenfalls mitgeliefert wird: Eine trotz all der grotesken Elemente zwischenzeitlich gar nicht mal so unintelligente Geschichte mit einigen Seitenhieben und Kommentaren auf die aktuelle amerikanische Einwanderungspolitik.

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Maren Keller: Spiegel Online Maren Keller: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

Trejo hat die Heldenrolle bekommen, die ihm gebührt. Machete hat den Film bekommen, den er verdient. Rodriguez hat eine Welt um ihn herum geschaffen, die einem augenblicklich als natürlicher Lebensraum einleuchtet. Sie ist staubig und hart. Und wird fast ausschließlich von Schurken, Drogenbossen und Schießwütigen bevölkert.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

Autorenfilmer Robert Rodriguez ist ein echter Familienmensch und stolz auf seine lateinamerikanischen Wurzeln. So ergab es sich, dass er genau zwei Arten von Filmen dreht: a) Kinderfilme wie „Spy Kids“ und b) Gangsterfilme – meist mit gewaltbereiten Mexikanern –, die sich nicht selten mit dem Tarantino-Universum überschneiden. „Machete“ ist quasi die Summe aller bisherigen Rodriguez-Filme aus Kategorie b). Die Einfachheit von „El Mariachi“ (1992) trifft auf die überspitzte Grindhouse-Hommage in „Planet Terror“ (2007) und alles dazwischen wird einmal kräftig durchgemischt. [...]

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.5Ausgezeichnet

Robert Rodriguez macht hier erneut das, was er am besten kann, und liefert eine mehr als gelungene Genre-Arbeit ab. Ganz nebenbei übt er in seinem mit spektakulären Einfällen gespickten Actionkracher noch kämpferisch Kritik an der rigiden Einwanderungspolitik der USA. Und dass Rodriguez in Hollywood über hohes Ansehen und beste Kontakte verfügt, kann man auch an der Besetzungsliste dieses sich selbst nicht ganz ernst nehmenden, aber durchaus ernsthaften Kinospaßes ablesen: Wer sonst könnte wohl Robert de Niro, „Miami Vice“-Star Don Johnson und Action-Legende Steven Seagal mit so angesagten Ladies wie Jessica Alba und Michelle Rodriguez vor der Kamera vereinen und dazu noch Skandalnudel Lindsay Lohan zu einem selbstironischen und halbnackten Gastauftritt überreden?

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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5.0Geht so

Grindhouse-Kino ist en vogue. Der von Fanboys in aller Welten sehnlichst herbeigewünschte Machete ist ein typischer Mexploitation-Reißer, wie ihn nur ein Robert Rodriguez aus dem Boden stampfen kann.

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Hard Harry

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Hab ich doch gemacht?!


Oberlaender

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Etwas zu dezent und argumentationsfrei für einen Kritiker... ^^


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Hier haben wir mal einen Film der die vom Trailer geweckten Erwartungen mehr als erfüllt. Ein Rodriguez-Action-Trasch-Genrefilm vom Feinsten.

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Over.the.fucking.top: Anhand von „Machete“ kann der geneigte Fan und Filmemacher lernen wie Action-Sequenzen vorbildlich choreographiert, gefilmt und geschnitten werden. Der alte Zyniker Robert Rodriguez verwurstet in diesem a-typischen B-Movie alte Ideen aus seinen Genre-Schätzen „From Dusk Till Dawn“, „Planet Terror“ und „Desperado“ mit einigen neuen überaus blutigen Einfällen. Und dank einer herrlich politisch unkorrekten Geschichte und einem Cast, der zu Freudesprüngen verführt - Don Johnson, Robert De Niro, Steven Seagal, Cheech Marin, Michelle Rodriguez (hot, hot, hot) und natürlich Danny Trejo, der den grobschlächtigen Machete so charismatisch und geschwätzig spielt, das diese vielschichtige Figur an Schwarzeneggers T-800 erinnert -, ist Rodriguez Grindhouse-Kino ein manchmal geschmackloser aber durchaus intelligenter Irrsinn, der die richtigen Knöpfe zu drücken weiß und Stallones „The Expendables“ hinter sich lässt.

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The_Comedian

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Ich halte deinen Kommentar für sehr liebevoll, was das Fan-Sein anbelangt, und appetitanregend weil spoilerfrei! Vielen Dank!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film der genau das liefert was die Trailer so unnachahmlich versprachen: Mexploitation wie sie sein soll: Böse, blutig, ein bißchen sleazy und over the top, gewürzt mit einer feinen kleinen satirischen Breitseite gegen die US-Xenophobie. Rodriguez hat seinem Kumpel Danny Trejo endlich die verdiente Hauptrolle auf den Leib geschrieben. Machete ist eine Naturgewalt in einem Film voller guter Schauspieler, die sich allesamt mit Inbrunst in ihre Klischee-Rollen schmeißen. Und trotz aller Gewalt und ausufernder Brutalität ist Machete wie immer bei Rodriguez auch ein Film mit Herz!

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

dustyOn3

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Wie kann man nur Sin City mit Machete vergleichen? Hahaha! :D


fkfilmkritik

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Da hast du allerdings Recht.
Aber zu der Zeit wusste ich auch nicht das Machete eine Art B-Movie Anspielung der 80er Jahre wird.
Also denk jetzt nicht das ich soooooo dumm bin.


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Rodriguez kombiniert scharfe Satire und aktuellen politischen Kommentar mit einem entschiedenen B-Movie-Ethos. Das Ergebnis ist inkonsistent aber unterhaltsam. Er hat ein höchst eklektisches Schauspielensemble versammelt. Wo sonst könnte man De Niro im selben Film wie Steven Seagal, Don Johnson, Jessica Alba und Lindsay Lohan finden? [...]
Machete ist exzentrisch und verspielt, aber nicht zu empfehlen für die Zimperlichen und Humorlosen.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Machete, ein blutiger, trashiger und augenzwinkernder Action-Thriller, wurde aus einem Parodie-Trailer weitergesponnen, den Rodrizguez für die 70er Jahre Trash-Homage Grindhouse (2007) inszeniert hatte. Der Trailer war grandios. Als ein Spielfilm ist Machete immer noch ein großer Spaß, aber seine trockene Verhöhnung von Exploitation Klischees rutscht immer wieder in gefährliche Nähe zu echtem Schund.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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6.0Ganz gut

Ein Trailer ist noch kein Film und während sie die Spielfilm-Version von Machete produzierten, haben Rodriguez und Co-Regisseur Ethan Maniquis nicht die nötigen Veränderungen vorgenommen. Sie versuchen aus Machete einen ausgedehnten Trailer zu machen, der nur aus den besten Stücken besteht, die zusammengehalten werden von einer schlampigen und unnötig komplizierten Geschichte und einer Menge unverblümt eindeutiger Kommentare auf das Immigrationsproblem. Der Film ist oft stylish und aufregend, aber das Aufeinanderstapeln von coolen Kills, heißen Körpern und anderen unverarbeiteten Elementen von Jugendwerken, addiert sich nicht zu einer wirklich guten Unterhaltung.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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5.0Geht so

Machete ist haarsträubend blutig und unverblümt politisch, wobei letzteres interessanter ist als ersteres. Allerdings nutzt sich das Willkommene ab, lange bevor „la revolución“ und Fortsetzungen versprochen werden. [...]
Mit 105 Minuten ist Machete mindestens eine halbe Stunde zu lang. Er hätte besser funktioniert als eine Hälfte von Grindhouse, und dort sicherlich besser als Rodriguez eigener Planet Terror.

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dbassart

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die versprochenen fortsetzungen sind imo ganz eindeutig nur gags. und sie haben funktioniert. in dem kino, in dem ich war zumindest. i lol'd ;)


Obolos

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@dbassart
Nur Gags? ;)


Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.5Ganz gut

Dieses unheilige Chaos ersetzt die künstlerischen Ambitionen von The American mit Folter, Blutspritzern, dreckigem Sex, verdorbenen Witzen und einer bizarren Kritik an den US-Grundsätzen zur illegalen Immigration.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Dies ist die Sorte Film, die es schon als den Zenit von Meta-Witz erachtet, wenn sich Robert de Niro (als Machetes rassistischer politischer Erzfeind) unters Volk mischt, und dabei ein Taxi fährt.

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Kommentare (452) — Film: Machete


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JupiterKallisto

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Bewertung7.5Sehenswert

Machete ist definitiv nicht für ein sehr breites Publikum gedacht, macht aber trotzdem Spass! Erstmal muss ich zugeben, dass ich die Story nicht ganz begriffen habe.. Trotzdem passiert immer was, die Effekte sind gut (und eben trashig übertrieben gemacht) und die Dialoge sind interessant. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, man kauft ihnen die Charaktere gut ab. Am Ende des Films wird bereits ein zweiter und dritter Teil angekündigt. Wie ich das finden sollte, weiss ich noch nicht.. Freuen tu ich mich aber irgendwie trotzdem drauf.

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Lincoln67

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Bewertung7.5Sehenswert

"Machete" ein typischer Rodriguez
" verrückte Story ... interessante Figuren ... Action ... Blut ... Sex"
Ein Robert Rodriguez Movie...!

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Heimacker

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Bewertung9.0Herausragend

Man muss ihn einfach mögen, den Danny Trejo. Mit so einer Fresse gezeichnet zu sein, ist schon hart. Da bleibt nur das Schauspiel. Das Geld für die Schminke können sich die Macher sparen. Was ihn wiederum prädistiniert für Exploitationfilm, die irgendwie mit Mexico zu tun haben. Schon im Intro rollen die Köpfe, es wird geballert und gevögelt, verraten und benutzt. Trotz der Tatsache, dass der ganze Film nur Schrott ist, konnten gute Akteure gewonnen werden. Wahrscheinlich gezwungen mit Geld. Und alle unkaputtbar wie PET-Flaschen! Was bleibt hängen? Das bratende Ei unter Machetes Krankenlager, der Samuraiabgang Segals, die Poolszene Machetes mit Mutter und Tochter Booth oder die Slapstick-Auftritte des Senators? Lustige Szenen - wie bei Monty Python!

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TheAvenger68

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Gleich zu Anfang als die Nackte das Handy "rausholt" !!!
Hammer ;-)


Heimacker

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So ein Handy macht auch nicht lange mit, wenn man es ständig der Nässe aussetzt! Keine Ahnung von Technik, diese jungen Dinger! Die Szene, als sich Trejo mit Hilfe des Darms eines Gegners abseilt, hatte ich in meiner Aufzählung vergessen.


FlintPaper

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Bewertung4.5Uninteressant

Eine von vielen Grindhouse-Nachgeburten. Rodriguez macht absichtlich auf billig - mit viel Geld. Und es sieht trotzdem noch beschissener aus, als in den Filmen, die das unabsichtlich gemacht haben. Wenn man seinen großen Vorbildern nacheifert, sollte man vorallem eines beachten: Die 70er/80er B-Actionfilme haben mit Sicherheit keine Computereffekte benutzt. Wenn der Splatter nicht mehr handgemacht ist, brauche ich auch kein im Nachhinein digital hinzugefügtes Filmrauschen. Wen soll diese inkonsequente Mischung begeistern? Die Macho-Sprüche bringen es leider auch nicht, die Pointen des Films zünden nur allzu selten und die Action bietet nix Sehenswertes - zwei halbwegs nette Sequenzen und zwei gute Gags unter Dutzenden trösten nicht über das schlaffe Gesamtergebnis hinweg. Die (semi-)populären Darsteller (DeNiro als faschistoider Politiker, Don Johnson als Nazi-Grenzbulle, Cheech Marin als 'Padre' und Jessica Alba als nacktes CG-Model) in teils absurden Rollen sind noch das Beste. Und Seagals Seppuku-Finale ist schön bekloppt!

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manuel.luger.3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Find den Cast richtig toll, DeNiro, Seagel, Alba, Rodriguez, und natürlich Trejo...usw. Handlung ist eigentlich ziemlich überschaubar aber das spielt keine Rollle denn die Actionszenen und Morde stehen irgndwie für mich im Mittelpunkt. Was mich ein wenig verwundert ist dass Machete der jetzt nicht gerade der hübscheste Kerl ist so ziemlich jede Frau rumkriegt...aber naja.. ;D. Aber am besten find ich die Szene in der sich Machete wie Tarzan mit nem DARM ins Stockwerk nach unten schwingt, also das muss man wirklich mal gesehn haben...geile Idee

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Detherion

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Bewertung7.0Sehenswert

Brüste, Gemetzel, De Niro, Seagal. Mehr muss man dazu nicht sagen.

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MovieFreak1985

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Bewertung7.0Sehenswert

Habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Danny Trejo ist ne coole Sau, Jessica Alba und Michelle Rodriguez sind nicht nur Augenweiden sondern haben ebenfalls coole Rollen. Natürlich darf man den Streifen nicht so Ernst nehmen, er nimmt sich ja selbst nicht ernst und genau deswegen ist er so gut!

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Gabe666

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Bewertung9.0Herausragend

Herrlich bekloppter Edel-Actiontrash!
Nachdem der für das "Grindhouse"-Double-Feature gedrehte Fake-Trailer so gut ankam, spendierte Robert Rodriguez seinem Helden einen eigenen Film. Viele Szenen aus dem Fake-Trailer sind auch im fertigen Film zu sehen, ebenso nehmen Danny Trejo, Cheech Marin, Jeff Fahey und Tito Larriva ihre Rollen wieder auf. In der restlichen, hinzugefügten Besetzung tummeln sich zahlreiche Stars wie Robert de Niro, Jessica Alba, Lindsay Lohan, Michelle Rodriguez, Steven Segal und Don Johnson, in zum Teil sehr gegen den Strich besetzten Rollen. Man könnte fast von (natürlich beabsichtigten) Fehlbesetzungen sprechen: der Alba nimmt man die Agentin nicht wirklich ab, Segal ist als Bösewicht auch unglaubwürdig und de Niro wirkt sichtlich unterfordert. Außerdem ist Danny Trejo in Nebenrollen eigentlich besser aufgehoben. Aber das spielt keine Rolle, denn hier ging es darum, einfach mal die Sau rauszulassen und so richtig Spaß zu haben. Und selbigen merkt man den Akteuren auch an.
Natürlich gibt es auch hier wieder eine Menge bekannte Gesichter zu sehen. Tom Savini ist als Bösewicht dabei, der erwachsen gewordene Daryl Sabara, welcher in den "Spy Kids"-Filmen eine Hauptrolle innehatte, unterstützt Machete, die schon erwähnten Cheech Marin und Tito Larriva hatten auch schon Auftritte in früheren Filmen von Rodriguez, u.a. "From Dusk Till Dawn". Man sieht auch die "Carzy Babysitting Twins" aus "Planet Terror", Electra und Elise Avellan, diesmal als Krankenschwestern und in einer kleinen Nebenrolle als einen von Jeff Faheys Leibwächtern den "Predators"-Regisseur Nimród Antal (dessen "Predators" auch von Rodriguez produziert wurde). Außerdem hatte auch Rose McGowan eine Nebenrolle als Auftragskillerin, ihre Szenen wurden letztlich jedoch nicht verwendet (sind dafür aber im Bonusmaterial auf Blu-Ray und DVD enthalten; außerdem ein zusätzlicher Handlungsstrang mit Jessica Alba als versoffene Zwillingsschwester ihres Charakters im Film und eine Todesszene für Tom Savini, welche sich an die des Attentäters aus dem Fake-Trailer anlehnt).
"Machete" macht jedenfalls von Anfang bis Ende Spaß. Es gibt coole Oneliner ("Machete verschickt keine SMS!" bzw. "Machete improvisiert"), absichtlich überzeichnete Charaktere und sinnlose Dialoge, zahlreiche persiflierte Klischees (z.B. ruft Segal Trejo während des Showdowns nochmal in Erinnerung, dass sie beide früher gemeinsam in der Polizei dienten; als ob der das nicht selber wüsste!) und völlig überzogene Actionszenen und Todesarten. Der Film nimmt sich, wie schon das "Grindhouse"-Feature, selbst nicht so ernst und das ist gut so. Wer sich an der Unlogik und dem Unrealismus stört, ist selbst Schuld. Das hier ist ein reiner Partyfilm und will zu keiner Zeit mehr als das sein.
Kritikpunkte habe ich natürlich dennoch. So hätte es mir besser gefallen, wenn auch der Rest des Films, wie die Anfangsszene, in diesem Retro-Stil wie auch schon "Grindhouse" gezeigt worden wäre. Sprich: Bildstörungen, Schnittfehler und absichtlich miese Bildqualität. Die Hochglanzoptik im weiteren Verlauf passte irgendwie nicht so ganz dazu.
Ebenso ist die doch sehr ernst rübergebrachte Sozialkritik hier eher falsch aufgehoben. Es ist ein reiner Actionfilm und ein Thema wie illegale Zuwanderung sollte eher differenziert als so stark vereinfacht betrachtet werden.
Außerdem geriet mir der Showdown mit dem Kampf zwischen Segal und Trejo nicht ganz so spektakulär, wie ich mir das erhofft hatte.
Aber insgesamt macht der Film ordentlich Laune, hat viel Action, Gesplatter und Humor zu bieten und ist nebenbei noch mit einem hammergeilen Rock-Soundtrack der Band Chingon, in der Rodriguez selbst mitspielt (warum kann man den eigentlich nicht kaufen).
Und zum Schluss gibt's noch eine coole Ankündigung der beiden Sequels. Das erste habe ich mir kürzlich angesehen und wurde nicht enttäuscht, auch wenn es mit dem Vorgänger nicht ganz mithalten konnte. Aber dazu mehr in der entsprechenden Kritik.

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Cupio

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Bewertung0.0Hassfilm

Die beabsichtigte satirische Überzeichnung mag vorhanden sein - es darf jedoch getrost angenommen werden, daß das Zielpublikum dem pathologischen Gemetzel nicht auf der Suche nach intellektuellen Pointen zu seinem überwältigenden Erfolg verhalf!

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icebo3rg

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Ahhhhhhhhhhh! Hilfe!!!!!! Tierschutz!!!!!!!!!!!! ;-) Du hast es verschlimmbessert. Jetzt geht das getrolle los!


Cupio

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Nochmal an alle! Danke für die rege Beteiligung und die Anstösse, welche mich letztendlich zur obigen, sachlichen Endfassung drängten! ^^


Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Machete, das war unser knautschgesicht Danny Trejo doch irgendwie schon immer.
Schon in der El Machiachi Trillogie, tauchte unser Macheten schwingender Messerwerfer auf. Und irgendwie kam Rodriquez wohl nicht davon los. So begann Machete sein Leben als Fake-Trailer des Grindhous-Projektes...wozu ich noch bemerken muss, dass es der beste Fake-Trailer war.
Durch all die Zusagen angespornt entschied sich Rodriquez nicht nur für einen, sondern gleich für 3 Trashige Kinoabenteuer.
Der Erste Machete hat jedenfalls genug Trashige Szenen um zu beweisen, dass er eines Edeltrash würdig wäre, wenn wir da und die wunderbar wiederliche Darm-szene denken ;3
Gleichzeitig verschlägt es Rodriquez in sein Nacho fressendes, Sombrero tragendes Lieblingsland = Mexico, wo Machete diesmal keinem Kartell dient, sonder sich durch faschistoide Rednecks schnetzelt.
Machete ist prinzipiell ein fach dass, was der Trailer uns zeigt: idealistischer Edeltrash, der mir klar machte, dass Rodriquez der einzige Regisseur auf der Welt ist, der Ennis Comic Preacher Fan gerecht umsetzen kann.

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Deathpool

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Bewertung9.0Herausragend

Deathpool schreibt keine Weihnachtsgrüße! ;)

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Alex.de.Large

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Ich habe ein schönes "Festivus" gehabt ;)


Jek-Hyde

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Ja, das tut er :)


JimiHendrix

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Bewertung5.5Geht so

MACHETE will nicht so recht als klassischer Mexploitation-Film funktionieren. Obschon Rodriguez alle verfügbaren Stilmittel scharf wetzt, bleibt viel stumpfer Pseudokram zurück.

Ich bin allerspätestens seit EL MARIACHI ein glühender Stiefellecker des mexikanischen, nicht ganz so kinngewaltigen, Vertreters der Trash-Zwillinge. Doch dieser Streifen wirkt nicht echt, nicht ehrlich. Anders als in PLANET TERROR lässt Robert Rodriguez hier die originelle Dichte und das rassige Tempo vermissen.

Die Besetzung ist im Grunde großartig, aber alle Rollen wirken so, als ob sie mal eben in Drehpausen ihrer anderer Filme in ein Kostüm geschlüpft sind, um sich kurzerhand mit einem Gastauftritt beim Mexican Maestro zu verewigen, als freundschaftliche Geste, der sympathisierenden Art.

An Danny Trejo - dem mexikanischen Mickey Rourke - liegt es nicht hauptsächlich, aber er wirkt in manchen Momenten einfach schon zu ausgelutscht, wie eine Chili ohne Kerne. Die Rolle ist ihm sicherlich auf den vernarbten Leib geschneidert, doch das grundlegende Milieu des Films bleibt zu pseudohaft und selbst dafür auch zu splatterarm. Somit dümpelt der Streifen in halbunterhaltsamen und witzigen Szenen herum, ohne klare Kante zu zeigen oder kultig-originell zu wirken.

Ich könnte mir MACHETE wunderbar als 30-minütigen Kurzfilm vorstellen, mit schnellen Schnitten und vagen Charakterentwicklungen, da der Film - bis auf seine seichte Kritik an der US-Grenzpolitik - eh nicht viel mehr zu sagen hat (was ja auch nicht schlimm ist) doch langatmig sollte es nicht werden.

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lieber_tee

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Von Machete gekillt? Ne, wieso ist doch unter dem Film zu finden...


JimiHendrix

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sorry, ich war blind :)


DKennyK

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Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem mich MACHETE KILLS in der Sneak Preview total begeistern konnte musste ich natürlich auch den ersten Teil umgehend nachholen.
Allerdings empfinde ich diesen als minimal schwächer als den Nachfolger, was an den deutlich wenigeren Gewaltdarstellungen liegt, die mein Exploitationherz höher schlagen lassen. Auf der anderen Seite kann MACHETE jedoch eine funktionierende Story vorzeigen und dadurch einen besseren Spannungsbogen erzeugen. Beide Filme sind auf ihre eigene Art fantastische Unterhaltung, ein Glück das ich die Reihe nun auch für mich entdecken konnte.

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jauchzenderjoachim

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"I don't shoot any more! - You don't shoot any less, either."

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon als „Machete“ 2007 als Fake-Trailer in dem Tarantino/Rodriguez „Grindhouse-Double Feature“ seinen ersten Auftritt fand, hatte ich das Verlangen nach einem eigenständigen Film. 2010 wurden dann schließlich meine Gebete erhört und „Machete“ bahnte sich seinen blutigen Weg über die Kinoleinwände.

Robert Rodriguez hat mit „Machete“ einen lupenreinen Exploiter inszeniert, der von Anfang bis Ende einfach nur irrsinnig und wahnsinnig ist. Eine weitere, mit einem Haufen Schauwert angereicherte Hommage an das 70er Jahre Exploitation-Kino. Es gibt coole Action, nackte Tatsachen, viel Blut und Sprüche, die so dämliche sind, dass sie schon wieder cool sind. Neben der absolut passenden Performance von Hauptdarsteller Danny Trejo, darf man sich an einem herrlich spielenden Robert De Niro erfreuen und jeder Menge anderer bekannter Namen wie Michelle Rodriguez, Jessica Alba, Don Johnson, Steven Seagal, Lindsay Lohan und Tom Savini.

Logisch dass bei „Machete“ die Story keine Rolle spielt, obwohl es Rodriguez trotzdem gelang, einige politische Seitenhiebe mit einzubauen, die den Streifen dann fast schon wieder als nicht nur spaßiges Grindhouse-Kino dastehen lassen.

Im Großen und Ganze ist „Machete“ aber genau das, was er auch sein soll. Ein unterhaltsamer, voller verrückter Ideen gespickter Exploitation-Film, der in keiner Minute langweilig wird und seine Genre-Pflichten wunderbar erfüllt.

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kirill.ermisch

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Bewertung5.0Geht so

:D :D :D Das gute ist ja, man weiß wirklich nicht ob der Film mit absicht so schlecht ist oder ob die wirklich af voller länge versagt haben :D Aber wenn man nur den Film bewerten soll dann sind es nun mal 4,5 und das haben wir den beiden Schönheiten zu verdanken ;) wenn man den Film mit dem gedanken im Hinterkopf anguckt das der Streifen mit voller absicht so schlecht ist, dann hätte der Film 10 Punkte verident hahahaha... Und heute gebe ich mir Teil 2 WOOOHOOOP^^

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reinkege

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Natürlich ist das beabsichtigt,das trägt das Exploitationsgenre ja mit sich.


Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klassischer Fall von: Feo, fuerte y formal :)
Teilweise grauenhaft geschauspielert, aber M. Rodriguez und Alba zeigen, was sie können und überhaupt: überzeugender Trash.

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fuerchtegott

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Bewertung7.0Sehenswert

Knuffiger kleiner, aber leicht reizbarer mexikanischer Kuschelbär, dessen Haare länger sind als seine Beine, kämpft gegen einen Barbapapa, der aussieht wie Steven Seagal auf Erdnussallergie. Kurzweiliger Edeltrash mit Starbesetzung und Dialogen, die nicht von einem hintersinnigen Lyriker stammen. Und mein erstes Filmerlebnis mit Lindsay^^

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fuerchtegott

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@andy: dem mp-Sprachmeister sei gedankt!
@darei: danke, das wiegelt hoffentlich deine Enttäuschung über meine Bewertung von "Unforgiven" (7.5) ab.
@Deathdude: *teufelchenindiehöhestreck*


Dahmer

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geiler kommi! 5x laut bell und ein volles fressnäpfchen bereit halt :P


AshleyWilliams

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiß nicht ob ich erwachsen geworden bin, oder ob Rodriguez einfach an Biss verliert. Früher waren seine Filme wie ein Trip in die Psyche eines pubertierenden Jungen. Heute wirken die vielen Brüste, Waffen und Gewalt wie ein abgestandenes Bier. Machete wirkt nicht wie ein Kindheitstraum eines Mannes, der nie erwachsen werden wollte, sondern wie reine Marketingmasche. Gebt den Leuten was sie sehen wollen. Blut, Brüte, Gewalt und misch noch ein bisschen Grindhousefeeling mit einer doppelten Portion Ironie dazu. Alle Zutaten wurden gemischt aber die Wichtigste fehlt. Die Liebe an der Sache. Das merkt man besonders an den Effekten. Anstatt das Kunstblut fließen zu lassen, verwendet man lieber den roten Glibber aus dem Computer. Ich kann den Film keine negative Note geben, da er mich eigentlich relativ gut unterhalten hat, aber irgendwas fehlte doch...

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Maniac131

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Da stimme ich dir voll und ganz zu. Er will halt ein Grindehousefilm sein, ist aber keiner. Ich empfehle an dieser Stelle mal "Hobo with a shotgun". Der ist echtes Grindehousekino mit jeder menge Kunstblut und geschmacklosen Witzen.


AshleyWilliams

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Hab ich schon gesehen. Vielleicht schreib ich mal ein Kommentar dazu. :)


Mr.Queeqeq

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herrlich überzeichnete Action, jede menge heiße Frauen, und einen Mr. Trejo in der Rolle seines Lebens.

Machte glänzt nicht nur durch seine Action, sie glänzt vor allem mit dem ständigen Augenzwinkern und der gnadenlosen Überzeichnung, die politische Botschaft ist zwar nur Beiwerk, aber fügt sich nahtlos ein.

Cooler Streifen.

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