Machete - Kritik

US 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Komödie, Exploitation Film, Kinostart 04.11.2010

  • 8

    Ja klar der Film ist jetzt kein Meisterwerk. Aber der macht einfach total Bock. Wenn man mit Freunden und mit nem Kasten Bier vorm Fernsehr hockt, kann man des einfach nur so abfeiern. Dafür geb ich schon 8,0.

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    • 4 .5

      Als ich das erste mal von dem Film gehört habe, war ich eigentlich begeistert. Als ich das Endprodukt allerdings dann gesehen habe, war ich arg enttäuscht. Der Film bietet nicht wirklich was geiles. Als überzogene Actiongranate findet der Film im Trashbereich sicherlich seine Freunde.
      Mein Fall ist er jedenfalls nicht wirklich.

      • 8 .5

        Ultracoole Action-Schlachtplatte,mit einem Danny Trejo der endlich mal einen Film ganz alleine tragen darf und das in Perfektion macht,ein altes Pfirsichgesicht zum gern haben,egal ob er Hände,ganze Arme oder Köpfe abhakt er bleibt ein Sympatikus. Hier wird sehr viel Blut vergossen und Körperteil halten auch nicht mehr soviel wie Früher zum rest des Körpers. Atemberaubend auch die andere Cast gespickt mit phantastischen Schauspieler/innen im absoluter Spiel-Laune,außer Steven Seagal der sieht etwas aus wie Free Willy unter Joga Zwang!
        Kurzweiliger Comicartiger Blutreigen....Machete for President!!!

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        • 10

          danny trejos längst überfällige erste hauptrolle. und der film hätte nicht besser, grandioser, monumentaler.... trashiger sein können. bravo!!! machete improvises

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          • 7 .5

            Machete ist ein Actionfilm von Robert Rodriguez und wurde 2010 veröffentlicht. Die Story ist schnell erzählt: Es geht um einen Machete schwingenden Bad-Ass mit dem originellen Namen Machete (gespielt von Danny Trejo, seinerseits der Trash-Garant schlechthin), der sich mit einem korrupten Senator (Robert DeNiro) anlegt, weil dieser mit seiner Bürgerwehr den mexikanischen Einwanderern das Leben schwer macht.
            Am Anfang fährt Machete als Bundesagent mit seinem Partner durch die Wüste, um sich mit dem Drogenbaron Torres anzulegen. Schon jetzt wird klar, dass es sich hier um eine augenzwinkernde Hommage auf alle B-Actionfilme handelt, wenn sich Machete über die Anweisungen seines Chefs hinwegsetzt, seine Lieblingswaffe hochhält und mit grimmigem Blick seinem Partner erklärt, dass es sich dabei um den wahren Boss handele. Dann gibt er Gas und rast unter gegnerischem Beschuss ohne anzuklopfen ins Haus. Natürlich bekommt Machete als wahrer Actionheld keinen Kratzer ab (sein ohnehin schon mit Narben übersätes Gesicht wird es freuen), während sein Partner durchlöchert und mit Blut überströmt wohl keine Einwände mehr gegen den Einsatz hat.
            Und dann geht es erst richtig los: Machete zückt Machete und hackt, säbelt und schießt sich seinen Weg durch das Haus. Ja, richtig, auch eine Pistole kommt zum Einsatz. Nachdem Machete einen seiner Widersacher um eine Hand erleichtert hat, benutzt er das praktischerweise noch daran hängende Schießeisen, um sich der restlichen Männer zu entledigen, nur um die Schusswaffe samt Hand danach schnöde in die Ecke zu werfen. Hier wird herrlich auf fehlende Kreativität in anderen Actionfilmen verwiesen, wenn es darum geht Leute ins Gras beißen zu lassen. Hätten sich die meisten Helden für die Pistole entschieden, weil sie nun mal der einfachste Weg ist, entscheidet sich Machete, seinem Namen treu zu bleiben und wählt die ohnehin viel coolere Waffe. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Schon im nächsten Zimmer wird Männlein um Männlein enthauptet, bis schließlich nicht weniger als drei recht kopflos wirkende Kerle am Boden liegen, frei nach dem Motto: Drei auf einen Streich.
            Mit der Frau, die Machete schlussendlich im Bett vorfindet, wird auch das letzte Klischee des Trash-Kinos bedient, da sie im Prinzip nicht weiter zur Handlung beiträgt, aber überflüssigerweise nackt ist. Man möchte das Zielpublikum (also die Männer) ja nicht verprellen. Dieses Spiel mit Klischees aus Sex und Gewalt zieht sich durch den gesamten Film.
            Doch auch die ungewöhnliche Machart des Films trägt zu dem Gefühl bei, im Schmuddelkino der 70er-Jahre gelandet zu sein. Bildfehler und abgehackte Schnitte sind hier an der Tagesordnung. Ein Zuschauer, der sich in diesem Genre nicht auskennt, könnte meinen, die Macher von Machete hätten einfach schlampig gearbeitet, doch Rodriguez hat das alles absichtlich eingebaut hat, um dem Trash-Kino möglichst originalgetreu zu huldigen. So unterscheidet sich Machete ganz bewusst vom glattgebügelten CGI-Kino des heutiges Hollywoods.
            Klar, man darf Machete nicht ernstnehmen. Wer das tut, hat schon verloren.Doch das Großartige ist: Der Film nimmt sich selbst nicht ernst. Er bietet einfach eine politisch vollkommen unkorrekte und anarchische Hommage an die Trash-Filme der 70er. Dabei werden auch brisante aktuelle Themen wie illegale Einwanderer behandelt und augenzwinkernd aufgearbeitet.
            Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass man Machete nicht nur auf die Trash-Explosion aus Sex, Gewalt und Selbstironie (die der Film ohne Zweifel auch ist) beschränken sollte, sondern dieses Machwerk als die hintergründige und einzigartige Hommage anerkennen, die es im Grunde darstellt, auch wenn es nicht jeder sieht. Doch all diejenigen, die das nötige Hintergrundwissen haben, müssen zugeben: Robert Rodriguez ist ein Künstler. Sein Spiel mit Klischees ist Kunst. Machete ist Kunst. Und einfach saucool.

            • 6 .5

              Herrlich trashiger Actionspaß in dem Danny Trejo mal über seine typischen Nebenrollen hinaussticht. Der Cast ist sensationell besetzt und ist quasi das Salz in der Suppe.

              • 7

                Gekonnter Trash aus der Feder von Robert Rodriguez. Die illegale Einwanderung von Mexiko nach Amerika scheint ja schon seit eh und je ein brisantes Thema zu sein. Mit "Machete" nimmt das aber besonders aggressive Züge an. Außerdem lernen wir, warum der Darm so lang sein muss.

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                • 8 .5

                  "Sie nannten ihn Machete..."

                  Damit begann alles in einem von Rodriguez inszeniertem Fake-Trailer im Grindhouse Double-Feature.
                  Planet Terror war Rodriguez Gegenstück zu Tarantino´s Death Proof, Machete sollte nur noch ein kleiner Ausschnitt davon sein, wie ein Grindhouse Film noch aussehen könnte, gedreht werden sollte er aber nie.
                  Nun hat Rodriguez glücklicherweise doch noch beschlossen uns die Geschichte des messerschwingenden Mexikaners nicht zu enthalten.
                  Und das kam dabei raus... Ein B-Movie Feuerwerk auf ganz hohem Niveau und mit namhaften Cast. Neben Danny Trejo geben sich auch Stars wie Jessica Alba, Michelle Rodriguez oder Robert De Niro die Ehre.
                  Mit sehr viel Humor und sehr viel Gewalt schuf Rodriguez ein B-Movie, das an Abstrusitäten kaum zu überbieten ist und Rodriguez schreckt vor nichts zurück, sondern zieht Machete´s blutigen Kampf konsequent weiter und macht dabei nicht einmal halt vor beispielsweise der Kirche.

                  "Gott hat Gnade....Ich nicht!"

                  Ein kleines Zitat von einem...Geistlichen...ja, richtig, von einem Geistlichen. Das sollte schon einmal belegen, wie ernst es Rodriguez mit seinen Abstrusitäten nimmt.

                  Unterm Strich ist Machete ein B-Movie, dass wie schon Planet Terror an da Exploitationskino des vergangenen Jahrhunderts erinnern soll. Dabei scheut Rodriguez nicht davor zurück seine sowieso schon verrückten Ideen von Minute zu Minute noch einmal zu übertreffen.

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                  • 7 .5

                    Der Anfang ist schon der Wahnsinn gewesen. Was dann folgt ist typische Rodgriguez: Nackte Haut, ne Menge Blut und mit Trejo, Seagal und De Niro drei echte saucoole Kerle in den Hauptrollen. Super!

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                    • 8

                      Ganz kurz gesagt:

                      Coole Typen, heiße leichtbekleidete Mädels mit dicken Wummen, Action, geballer und dazu noch einige Liter Blut!

                      Was will Man(n) mehr???

                      Für mich DAS Alphamovie der Betamovies!

                      • 9

                        Hammer Grind house FIlm.

                        • 9

                          Wie ihr vielleicht wisst, ist Robert Rodriguez mein absoluter Lieblings-Action-Regisseur.
                          Er steht für ein absolut krankes, euphorisches Spektakel mit der vollen Breitseite Spaß und Wumms, genau das, was ich in dem Genre am Meisten liebe.
                          Da vor Kurzem sein neuestes Werk Machete Kills in die Läden kam, nutzte ich die Gelegenheit, und warf nochmal den ersten Teil in den Player, nämlich "Machete".
                          ...
                          Machete Cortez.
                          Ein Mann, eine Legende.
                          Der mexikanische 007.
                          Seine Waffe: die Machete
                          Seine Stärke: Töten. Und Sex.
                          Seine Schwäche: Machete hat keine Schwächen.

                          Nach dem enormen Lob des gleichnamigen Fake Trailers, den Robert Rodriguez für das Grindhouse-Double Feature anfertigte - auch auf Planet Terror enthalten - beschloss er kurzerhand, einen kompletten Spielfilm daraus zu drehen.
                          Na, ob das was werden kann, ein Streifen, bei dem der Trailer vor dem eigentlichen Film entstanden ist, und zwar nur aus Spaß?
                          Na, und ob!

                          "Machete" ist von vorn bis hinten eibfach nur abgedreht und strotzt nur so vor kreativen Einfällen, seien es die Charaktere, der Plot oder die endcoolen Action- und Gewaltszenen - jeder Fan von anarchischem Chingbumm wird absolut hin und weg sein.
                          Dabei ist "Machete" aber qualitativ besser bzw. gewissenhafter gefilmt als der geniale hypermegasuper crazy fucked up shit Grindhouse-Film Planet Terror.
                          Denn war dieser noch bewusst darauf aus, extremen Trash eine passende Hommage zu geben - was Verzicht auf Story und den Eindruck einer geschändeten Filmrolle nahelegen - und nichts weiter, so hat "Machete" durchaus etwas zu sagen.
                          Gewissermaßen ist dieser 'Mexploitation'-Film genau das, was Blaxploitation in den 1970ern war, als sich Shaft und Foxy Brown als schwarze Übermenschen auf den Bildschirmen gegen Weiße bewährten, nur, dass sich dieser Film hier für mexikanische Einwanderer einsetzt.
                          Und ehrlich gesagt, glaube ich sogar, dass es der Masse mehr im Gedächtnis bleibt, einem mexikanischen Äktschnhelden dabei zuzusehen, wie er abwechselnd metzelt und poppt als es ein ernsthaftes realistisches Arthaus-Drama kann.
                          Da empfinde ich so Ideen wie das Netzwerk, die politischen Wahlwerbespots in bester Starship Troopers-Manier oder die Figur von Shé, einer starken, mexikanischen Freiheitskämpferin als wahnsinnig gelungene Ideen, die dem Film ein gewisses Maß an Aussage unabstreitbar machen.

                          Aber auch mit dem großen M davor bleibt es immer noch ein Exploitationfilm.
                          Und da zieht der gute Robert wieder alle Register, die man als Edeltrashregisseur in Hollywood halt so ziehen kann.
                          Dann wird "Machete" zum wilden Wirrwarr wahnwitziger Szenarien.
                          Ein feuchter Traum für alle, die sich nach Verwüstung und Zügel- wie Geschmacklosigkeiten die Krallen blitzblank lecken.
                          Priester und Nonnen mutieren zu Rache-Arnies, Sexualität kennt keine Grenzen und wir erfahren, wo das Wissen, wie lang so ein menschlicher Darm ist, so überall anwendbar ist.
                          Es fliegen Köpfe umher, die Waffeneinsätze und Posen sind cool und catchy wie von Rodriguez gewohnt, und auch das Arsenal an durchgeknallten Nebenfiguren lässt sich sehen.
                          In jeder Einstellung wird klar, wie sehr der gute Robert sich austoben durfte, und dies auch tat. Und da ist alles Andere auch schon egal, denn dann macht es einfach umheimlich Spaß, dem splattrigen Actionkracher dabei zuzusehen, wie er frei jedweder Regeln seine eigenen Gesetze aufstellt.

                          "Machete" ist von vorn bis hinten einfach nur ein Wahnsinnsspaß für alle, die auf knallharte Action, ironische Helden und abgefuckt coole Wundertüten von Filmen stehen. Ein echter Robert Rodriguez eben.

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                          • 7 .5

                            Hirn aus, dann macht er verdammt viel Spaß. Cooler Streifen.

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                            • 6 .5

                              "Machete" ist unterhaltsame Kick-Ass-Mexploitation von Genre-Meister Robert Rodriguez.
                              Er fröhnt unbefangen dem Grindhouse-Kino der 70er und schickt Danny Trejo auf Rachefeldzug. Das macht Spaß und ist cool in Szene gesetzt, wirkt aber nicht ganz so wuchtig wie Rodriguez' "Planet Terror". Auch der Einsatz des Schmuddel-Looks, der in "Grindhouse" ein wunderbares Feeling erzeugte, fehlt fast komplett. Auch in Action-Szenen, wirkt der Streifen etwas uninspiriert, man hat das Gefühl man hat es schon mal gesehen. Beispiel ist die Kirchen-Szene, die sehr an "Irgendwann In Mexico" erinnert. Abseits dessen bietet der Film viele witzige Dialoge und skurrile Momente. Auch die One-Liner bieten Spaß.

                              "Machete" ist eine sehenswerte Grindhouse-Hommage, die mit kernigen One-Linern, witzigen Dialogen und skuril knalligen Szenen aufwartet. Dennoch wirkt der Film an vielen Stellen etwas behäbig und unambitioniert, weshalb er nicht an den großartigen "Planet Terror" herankommt.

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                              • 8

                                "Machete schickt keine SMS" - merk dir das! Aber für etwas Improvisation ist er sich auch nicht zu schade. Robert Rodriguez - alter Weggefährte von Quentin Tarantino - führt seinen abgedrehten Regiestil wieder par excellence durch und zeigt, dass man auch mit ganz eigenwilligen Produktionen à la "From Dusk till Dawn" Erfolg haben kann. Danny Trejo macht schon was her als Machete. Diese Coolness, dieses Aussehen, diese Kaltblütigkeit. Natürlich profitiert er dabei hauptsächlich von seinem vernarbten Gesicht und seinem patentierten Schnauzer, aber auch schauspielerisch ist das schon mehr als sein eigentliches Terrain der B-Movies. Auch in den anderen Rollen glänzen Steven Seagal (ja der kanns auch :D), Jeff Fahey, Robert de Niro und Michelle Rodriguez. Jessica Alba hingegen wie immer unterirdisch. Mit ihren Goldenen Himbeeren könnte die inzwischen ne Plantage aufmachen und für richtig viel Asche verkaufen..

                                Die Story weist offensichtlich viel Sozialkritik auf und stellt die amerikanische Immigrationspolitik vor allem im Bezug zu Mexiko an den Pranger. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch voll auf dem Machetengemetzel, das ich leider nur sehr gekürzt und geschnitten in der TV-Fassung genießen konnte.

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                                • 7 .5

                                  Ein muss für Trashfans.

                                  • 7 .5

                                    Typisch Rodriguez aber mir fehlt hier irgendwie das gewisse Etwas. An Planet Terror oder From Dusk Till Dawn kommt Machete leider nicht ran. Für meinen Geschmack gab es etwas zu viel CGI, was teilweise auch noch wirklich schlecht umgesetzt war. Natürlich fällt das hier nicht in erster Linie ins Gewicht, aber es ist einfach ein Faktor der mich sau mäßig gestört hat. Genial fand ich hingegen die Dialoge. Einmalige Teile dabei " Machete doesn´t text" oder " Machete improvises"... einfach genial ! Alles in allem aber auf jeden Fall einen ganzen Punkt schlechter als From Dusk Till Dawn

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                                    • 7 .5

                                      ein appetitlicher action-kracher in typischer rodriguez manier!
                                      seine vorherigen werke waren allerdings um einiges beeindruckender...die story ist eher reizlos und danny trejo als frauenschwarm zeitweise nervig...nichstdestotrotz, der zweite teil klopft schon an der tür, ich schraub meine erwartung etwas herunter und lass mich ganz einfach überraschen!

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                                      • 7

                                        Diese aus allen Poren quellende Ironie und der gewollte Trash sind genau das richtige , wenn man krank und mit Matsch-Hirn auf dem Sofa hängt. ^^

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                                        • 10

                                          Eine glatte 10! Man muss immerhin aufpassen was man zu diesem Film schreibt. Nicht das Danny Trejo vor der Tür hockt und die Tastatur-Geräusche entziffert und mich noch nachher kaltmacht. Fun, Action, Sexy Ladys - all in one! Machete ist kult, Machete ist einfach ein eiskalter Film, der kein Pardon vor nichts und niemandem macht.

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                                          • 7 .5

                                            Fünf Jahre nach seinem großen Erfolg "Sin City" wagt sich Regisseur und enger Wegbegleiter Quentin Tarantinos Robert Rodriguez wieder an ein größeres Projekt. Diesmal wieder zusammen mit Danny Trejo und sogar Jessica Alba, mit deren Schauspiel er sich schon am Sin City-Set vertraut machen konnte. Herausgekommen ist dabei ein cooles und gelungenes Fangenspielen zwischen zwei Nationen. Amerika und Mexiko. Der Senator McLaughlin (hier gespielt von Robert DeNiro) kann es nicht leiden wenn sich "das Ungeziefer", wie er es nennt, in das Land seiner Väter wagt, also tut er alles dafür um sie aufzuhalten.... meist auf brutale und blutige Weise....

                                            So wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus... und so lassen sich auch die Mexikaner das Mordspiel vom Senator keines wegs gefallen. Es folgt ein Krieg der Kugeln beider Fronten, die versuchen jeweils als Sieger vom Platz zu gehen.

                                            Herausgekommen ist dabei ein sehenswerter Actioner der besonderen Art in der Robert Rodriguez nocheinmal die Ungereimtheiten und den Abstand zwischen US- und Mexikobürger auszeichnet. Und das in einer Zukunftsvision, wie wir uns sie keinesfalls wünschen würden.

                                            Machete glänzt vorallem durch Danny Trejo als wortgeker Agent, der sich zusammen mit seinen Landsleuten gegen die Gesetzte gegen Einwanderer einsetzt. Und das nicht zu kurz, so dauert es nicht lang bis Blut fließt und Köpfe rollen. Eine ganz besondere Szene für die Machete bei mir immer im Kopf bleiben wird, ist natürlich die Krankenhausszene, in der der Mexikaner mal eben einem seiner Gegner den Darm rauszieht und damit aus dem Fenster springt und auf einer unteren Etage landet. Ich hab auch damals schon bei dieser Szene einfach nur lachen müssen, weil es sowas von abgedreht aussieht, wie er die Innerein wie Tarzans Liane benutzt. :)

                                            Das Frühwerk besticht nicht besonders durch eine gut ausgeklügelte Story, die den Zuschauer hier mitnehmen soll, auch nicht durch ins Mark gehende Zitate oder Dialoge, viel mehr ist hier das Augenmerk besonders auf die Action, die Stunts, die fliegenden Kugeln gerichtet, was ja aber in diesem Falle auch die Hauptsache ist.

                                            Sehenswerter "kleiner" Actioner, der mit seinen Hauptcharekteren zu überzeugen weiß und vor Action nur so sprudelt... bis Machete weider gesteht!

                                            "Machete schickt keine SMSen!" :D

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                                            Danny Trejo: "Wie schreibt man hiermit nochmal ne SMS?"
                                            Jessica Alba: "Ich dachte, Machete schreibt keine SMSen!"
                                            Danny Trejo: " ... Machete improvisiert!" :D

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                                            • 7 .5

                                              Machete ist definitiv nicht für ein sehr breites Publikum gedacht, macht aber trotzdem Spass! Erstmal muss ich zugeben, dass ich die Story nicht ganz begriffen habe.. Trotzdem passiert immer was, die Effekte sind gut (und eben trashig übertrieben gemacht) und die Dialoge sind interessant. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, man kauft ihnen die Charaktere gut ab. Am Ende des Films wird bereits ein zweiter und dritter Teil angekündigt. Wie ich das finden sollte, weiss ich noch nicht.. Freuen tu ich mich aber irgendwie trotzdem drauf.

                                              • 7 .5

                                                "Machete" ein typischer Rodriguez
                                                " verrückte Story ... interessante Figuren ... Action ... Blut ... Sex"
                                                Ein Robert Rodriguez Movie...!

                                                • 9

                                                  Man muss ihn einfach mögen, den Danny Trejo. Mit so einer Fresse gezeichnet zu sein, ist schon hart. Da bleibt nur das Schauspiel. Das Geld für die Schminke können sich die Macher sparen. Was ihn wiederum prädistiniert für Exploitationfilm, die irgendwie mit Mexico zu tun haben. Schon im Intro rollen die Köpfe, es wird geballert und gevögelt, verraten und benutzt. Trotz der Tatsache, dass der ganze Film nur Schrott ist, konnten gute Akteure gewonnen werden. Wahrscheinlich gezwungen mit Geld. Und alle unkaputtbar wie PET-Flaschen! Was bleibt hängen? Das bratende Ei unter Machetes Krankenlager, der Samuraiabgang Segals, die Poolszene Machetes mit Mutter und Tochter Booth oder die Slapstick-Auftritte des Senators? Lustige Szenen - wie bei Monty Python!

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                                                    Eine von vielen Grindhouse-Nachgeburten. Rodriguez macht absichtlich auf billig - mit viel Geld. Und es sieht trotzdem noch beschissener aus, als in den Filmen, die das unabsichtlich gemacht haben. Wenn man seinen großen Vorbildern nacheifert, sollte man vorallem eines beachten: Die 70er/80er B-Actionfilme haben mit Sicherheit keine Computereffekte benutzt. Wenn der Splatter nicht mehr handgemacht ist, brauche ich auch kein im Nachhinein digital hinzugefügtes Filmrauschen. Wen soll diese inkonsequente Mischung begeistern? Die Macho-Sprüche bringen es leider auch nicht, die Pointen des Films zünden nur allzu selten und die Action bietet nix Sehenswertes - zwei halbwegs nette Sequenzen und zwei gute Gags unter Dutzenden trösten nicht über das schlaffe Gesamtergebnis hinweg. Die (semi-)populären Darsteller (DeNiro als faschistoider Politiker, Don Johnson als Nazi-Grenzbulle, Cheech Marin als 'Padre' und Jessica Alba als nacktes CG-Model) in teils absurden Rollen sind noch das Beste. Und Seagals Seppuku-Finale ist schön bekloppt!

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