Machete - Kritik

US 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Komödie, Exploitation Film, Kinostart 04.11.2010

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Kritiken (35) — Film: Machete

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Machete ist klassisches Exploitation-Kino mit allem was dazu gehört. Hier werden Gliedmaßen abgetrennt und Köpfe abgeschlagen, Blut spritzt meterweit, die Frauen sind leicht bis überhaupt nicht bekleidet und alles schreit nach Sex und Gewalt. Diese Mischung kommt nicht von ungefähr, ist Machete doch aus dem gleichnamigen Fake-Trailer entstanden, der im Rahmen des Grindhouse Double Features der Herren Tarantino und Rodriguez auf den Film Planet Terror einstimmen durfte. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Robert Rodríguez, der Zeit seines Lebens nichts anderes machte, als große und kleine Kinder mit oftmals ziemlich gleichen und noch öfter auch ziemlich schlechten Filmen zu beglücken, kehrt nun also wieder dahin zurück, wo alles begonnen hat: Once upon a time in Mexico. 

Das Konzept des kumpeligen sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfens, vermengt mit der Huldigung jener Helden, die die eigene filmische Sozialisation prägten, hat durchaus schon das eine oder andere veritable Ergebnis hervorgebracht; hier gerät es hingegen zur völligen Farce: Es wäre leicht und richtig, den Film schon aufgrund seiner Konzeption an einer wie auch immer gearteten Definition von "Trash" scheitern zu lassen, ihm eben jene unkalkulierte Komik abzusprechen, die er hofieren möchte. Spannender ist jedoch die Tatsache, dass er die Nähe zu seinen Vorbildern kurioserweise in jenen Punkten erreicht, in denen er sich nicht darum bemüht. Ähnlich der C-Produktionen vergangener Tage ist Rodríguez' Messermann-Mist in erster Linie eben kein kurzweiliges Vergnügen sondern ein langweiliger Stinker, der seine eineinhalb Ideen auf Spielfilmlänge auswalzt und sein Pulver bereits nach den ersten Minuten verschossen hat. 

Was sich schon beim Grindhouse-Projekt ankündigte, findet hier nun also seine Bestätigung: Anders als Buddy Tarantino fehlt es Robert Rodríguez an der Finesse, aus altbekannten Motiven und Versatzstücken etwas eigenständiges zu erschaffen. MACHETE ist jedwede ironische Distanz völlig fremd, er spielt nicht mit dem Genre, er bedient es, seine Halbstarken-Späßchen sind nichts weiter als blanker Zynismus. 

Im Hinblick auf das Schaffen des Regisseurs ist er damit letztlich auch nicht mehr als ein fades Eigenzitat, der Beweis für enervierendes auf-der-Stelle-treten.

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Joeyjoejoe17

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Meisterwerk..


lucas.carvalho.5454021

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du redest so schlau daher, aber du hast den film nichtmal ansatzweise verstanden. wie kann jemand wie du sich nur filmkritiker nennen?


Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

Machete zeigt mit all seiner chaotischen Gewalt, schmutzigem Sex, schrägem Humor und grotesker Ausstellung des US-amerikanischen Immigrationsproblems eine unkonventionelle und verruchte Seite des amerikanischen Films, die in den letzten Jahren erstaunlich gesellschaftsfähig geworden ist.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.5Schwach

Jemand muss Robert Rodriguez und seinen Freunden endlich mal stecken, dass "so bad it's good" einfach nicht funktioniert, wenn man es mit Absicht macht. MACHETE sieht auch nicht aus wie gute Exploitation, sondern wie ein Amateurfilm, der Action nicht kann und Stars nur verheizt. Man darf sich das Ganze als Parodie auf SCARY MOVIE 16-Niveau vorstellen, ohne Schauwerte, gute Gags oder den Ansatz von Dynamik - meistens steht Trejo da, fuchtelt mit der Machete, Umschnitt auf schlechten CGI-Bluteffekt, Schnitt zurück auf Trejo. Unglaublich öde. Einzig Jeff Fahey weiß, was er hier tut, und bietet eine saftige Performance. Ansonsten ist das alles einfach nur so bad it's bad.

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Hisayasu S

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Haha. Ja, diese Hin- und Herschneiderei war superlächerlich.

Dagegen wirken die Prügelszenen in den Spencer & Hill-Filmen wie ausgefeilte Martial Arts-Choreographien.


Julio Sacchi

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Schon traurig alles. Die dreieinhalb Punkte sind für Fahey.


Fricki76: Asianfilmweb.de

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5.5Geht so

Ich weiß nicht genau, was ich von "Machete" erwartet habe, vielleicht bin ich ja auch schon völlig abgestumpft. Irgendwie hatte ich wohl gedacht, das ginge in die bizarr-überdrehte Richtung von "From Dusk Til Dawn" - tat es nicht. Ich finde, das ganze wirkt zu aufgesetzt, zu gewollt, dabei bleibt der Film erstaunlich flach, gemessen an dem, was die simple Rächer-Story an Fließband-Gemetzel und die angedeutete Gesellschaftskritik an Satire in Aussicht gestellt hatte. Die Darsteller machen ihre Sache routiniert, sind aber für meinen Geschmack zu routiniert bei ihren Stereotypen Rollenvorgaben, Leidenschaft für ihre Rollen merkt man keinem an, so leid mir das tut. Trotz aller Gewalt und Potentiale fehlt mir das satirisch-überzeichnete, um es wirklich toll zu finden. Rodriguez hat definitiv schon bessere Filme gemacht - auch Planet Terror, dem "Machete" ja seine Herkunft verrdankt. Vielleicht gehts bei der anderen geplanten Real-Verfilmung der Grindhouse-Fake-Trailer, "Hobo With A Shotgun" ja dreckiger zu. Ich meine, wirklich dreckig, nicht Pseudo-Hochglanz-Dreckig....

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Blut, Brüste, Oneliner – so sieht sich diese knallhart überzogene einwanderungspolitische Hommage, in der Rodriguez unterstützt von Co-Anweiser Ethan Maniquis nicht nur auf die B-Movies und Exploitation-Filme der 70er, sondern auch auf seine eigene, mit „El Mariachi“ gestartete Filmografie anspielt. Der Abspann kündigt schon mal augenzwinkernd die Fortsetzungen „Machete Kills“ und „Machete Kills Again“ an. Auszuschließen ist es jedenfalls nicht, dass bald wieder die späte einhellige Erkenntnis reift: „They Just Fucked With The Wrong Mexican.“

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Zum Grindhouse-Double Feature von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino wurden verschiedene Trailer zu nicht existierenden Filmen inszeniert. Machete war einer davon, und nachdem Rodriguez viel Zuspruch erhielt, beschloss er den Film zu produzieren und stellte sich auch gleich als Regisseur zur Verfügung.

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Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

"Ist Dir schon mal aufgefallen, dass man jeden Mexikaner ins Haus lässt, nur weil er Gartenwerkzeug trägt? Niemand stellt fragen, man lässt ihn einfach rein. Der könnte 'ne Kettensäge dabei haben, oder eine Machete..."
Wenn man bedenkt das "Machete" nur aus einem Fake-Trailer entstanden ist, kann man Danny Trejo nur danken, denn er hat das Projekt angestachelt und wollte diesen Film unbedingt machen. Dann komm ich auch gleich mal zu den Darstellern, Danny Trejo und Co.
Den Trejo hab ich bis zu diesem Film nie gemocht, tja, das hat sich nun geändert. Meine Meinung zu Steven Seagal hat sich jedoch nicht geändert, ich hab einfach 0 Sympathie für ihn und schauspielern kann er sowieso nicht, jedoch ist er irgendwie komisch.
Ein wahrer Augenschmauß sind dagegen die Frauen, Michelle Rodriguez und Jessica Alba *mjam*, aber auch schauspielerisch gar nicht so übel.
Ja, Robert Rodriguez hat wirklich ansehnliche Darsteller in dem Film untergebracht, da wollen wir auch nicht Cheech Marin und Robert De Niro als Nebendarsteller vergessen.
Tiefgründigkeit darf man natürlich von keinem einzigen erwarten :)
Die Inszenierung ist so wie man sie von Rodriguez erwartet, gekonnt gut: Blut...abgetrennte Körperteile...Blut...Lustige Diaolge...abgetrennte Körperteile....noch viel mehr Blut. Die zwei Stilmittel die man in diesem Film ganz groß schreiben muss sind SEXISMUS und GEWALT. Die Atmosphäre ist ganz ordentlich, aber auch nichts überwältigendes.
Action kann man hier viel erwarten. Sehr sehr sehr viel übertriebene Action.
Der Score ist gelungen und viel von der Musik stammt von Rodriguez' Band "Chingon".
Fazit: "Machete" ist einfach ein super übertriebener Actionfilm von Robert Rodriguez wie man ihn kennt und liebt. Zu Genüge kriegt man hier Blut und nackte Haut zu sehen. Ein Trash-Film der einfach Spaß macht.
"Machete will Return in 'Machete Kills' and 'Machete Kills Again'"

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Mr.Film

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Machete sagt danke :)


Shaitan

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Meine Lieblingsstelle war als Machete den Darm seines Opfers als bungeeseil benutzt hat um in das daruntergelegene Stockwerk des Krankenhauses zu kommen. Einfach megageil^^.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.5Geht so

[...]Machete rächt sich, tan simple como eso. Dazu ein: Mindestmaß? Maximum? Zumindest ein gewisses Maß an politisch unkorrektem Über-, Unter- oder Anbau. Eben das, was der Trailer bot, prall gefüllt mit weiteren abgedrehten Actioneinlagen und ultrabrutalen Fun-Metzeleien, ein Baum, vollgehängt mit bis zum Bersten mit Blut gefüllten Piñatas, auf die der Film nahezu ohne Unterlas eindrischt. Das konnte man erwarten. Aber so ist „Machete“ nicht, denn der Film spart die Phasen nicht aus, in denen er minutenlang an den bunten Pappmaché-Figuren vorbeihaut, bis hin und wieder ein Treffer gelandet wird. Machetes Rachefeldzug ist ein ziemlich unentschlossenes Unternehmen, durch das er mehr stolpert, als zu agieren, während um ihn herum viel mehr Handlung stattfindet, als man gedacht hätte. Sin duda, Rodriguez‘ Inszenierung ist schlecht, ganz im Sinne der Vorbilder, und seine Figuren und deren Handlungsstränge lassen sich simplen und nach Formel abgearbeiteten Kernelementen des Films zuordnen: De Niros Senator McLaughlin, die politsatirische Überspitzung! Lindsay Lohans dauerzugedröhnte Internetnudistin April Booth, die Selbstironie! Michelle Rodriguez als tough chick Luz, das type-casting! Jessica Alba als Bundesagentin Sartana Rivera, das anti-type-casting! Steven Seagal als Oberfiesling und Don Johnson als schießwütiger Grenzvigilant, die Freakshow![...]

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KultHit.de: KultHit.de

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6.0Ganz gut

Erwarten sollte man nicht einen Hauch Anspruch, dafür neben coolen Sprüchen und einem größtenteils überzeugenden Cast aber jede Menge Action. Rodriguez erfindet das Rad zwar nicht neu, liefert seinen Fans aber solide Kost ab.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Robert Rodriguez liefert mit Machete genau das, was man sich vom Film erwarten konnte. Hauptdarsteller Danny Trejo darf die coole Sau spielen und seine prominenten Nebendarsteller unterstützen ihn dabei. Inhaltlich herrscht vor allem Gewalt und nackte Haut. Dank den markigen Sprüchen funktioniert das Konzept aber bestens - zumindest wenn man sich auf den Stil des Films einlassen kann.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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7.0Sehenswert

In letzter Zeit mehren sich Filme die versuchen die Tage, an denen es noch Bahnhofkinos gab, wieder aufleben zu lassen. Sei es nun das Grindhouse-Projekt, „Bitch Slap“, „Piranha 3D“ oder „The Expendables“. Alles Filme die entweder beabsichtigt trashifiziert wurden, auf Old School getrimmt waren oder gleich beides zusammen. Nun aber hat Regisseur Robert Rodriguez endlich den König dieser neuen Trashwelle auf die Leinwände losgelassen: „Machete“.

Zur Entstehung des Films wurde bereits genug erzählt, wer immer noch nicht mitbekommen hat, wie und warum „Machete“ entstanden ist, der wird hier und überall sonst im Netz die gesuchten Antworten mit großer Sicherheit finden. Viel wichtiger als die Vorgeschichte des Films ist eh sein Unterhaltungsfaktor und der ist ähnlich bullig wie Hauptdarsteller Danny Trejo, oder wie ich ihn gerne nenne, der coolste Schnauzbart Mexikos.

Rodriguez entfacht mit „Machete“ eine augenzwinkernde Hommage an die alte Zeit der VHS-Kassetten. Alles, aber wirklich alles ordnet sich dem Trash unter und genau dass macht Laune. Sein es nun die Darsteller die zweit- bis drittklassig agieren (ja, ja einige können es auch einfach nicht besser), der ungelenke Einsatz von Jumpcuts, der heroisierte Chauvinismus oder die übertriebenen, comicartigen Gewaltausbrüche.

Für mich das absolute Highlight ist der Cast. Hallo! Robert DeNiro UND Steven „Aikidowurst“ Seagal in einem Film. Wer hätte gedacht, dass so etwas möglich ist. Von Rodriguez und seinem Kumpel Tarantino ist man interessante wie prominente Besetzungen ja gewöhnt, aber „Machete“ schlägt sie alle. Wenn ich mir vorstelle dass ich das eines Tages meinen Kindern erzähle.

„Papa, was ist das?“

„Dass mein Sohn ist `Machete´. Das war damals ein toller, trashiger Spaß.“

„Oh, da spielt ja Präsident Seagal mit.“

„Ja, da spielt unser Präsident mit.“

„Ach und das ist doch...“

„Genau, das ist der große Robert DeNiro.“

„Nein, den kenn ich ja aus ´Saw XXXVII`. Ich meine die da“

„Ach so, dass ist Lindsay Lohan.“

„Die Nobelpreisträgerin, oder?“

„Ja, genau die.“

„Wow Papa, dieser ´Machete´ war ja voller hochkarätiger Darsteller.“

„Ach Sohn, ich wusste es war ein Fehler dich auf die Michal-Bay-High zu schicken.“

Na ja, ganz so wild wird’s schon nicht werden. Hoffentlich.

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derschokobaer

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bitte der nächste saw soll doch der letzte teil sein;)


Razzer93

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Haha^^
ja so denke ich auch über den Film!


Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Bleibt also festzuhalten: Machete macht dann am meisten Spaß, wenn der Namensgeber ordentlich die Sau rauslässt, kann dafür aber nicht viel bieten, wenn das mal eben nicht der Fall ist. Steven Seagal wird auch immer dicker und Don Johnson wurde introduced, was ja mal Zeit wurde. An Planet Terror kommt Machete nicht heran, das käme ja auch einem Wunder gleich, finde ich den doch schon ziemlich super, aber: Das hier ist auch gut. Und er wird sich dann demnächst auch ins Regal gestellt, denn: Für zu Hause soll es eine erweiterte Fassung geben. Ich freu mich…

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JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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8.5Ausgezeichnet

Der Film wird dem Faketrailer, der zu seiner spontanen Entstehung führte aber so was von gerecht. Trashiger gehts gar nicht mehr, aber: Das ist die beste, genialste Art von Trash die man sich vorstellen kann. Nichts an diesem Film wirkt nur ansatzweise ernsthaft, alles geht over the top und noch weiter. Die "Story" dient einzig und allein als Klebstoff für unfassbar brutale und brüllend komische Szenen. Der Rodriguez hat eine Fantasie, Wahnsinn. Allein die Besetzung ist so genial: Danny Trejo kann ja wirklich nichts anderes als böse aussehen, Schauspielerei kann man das nicht nennen, aber genau das passt in so einer Zirkusnummer perfekt. Steven Seagal, wär hätte gedacht das ich mal in einem Film mit ihm im Kino sitze. Don Johnson, Lindsey Lohan und um dem die Krone aufzusetzten der einzig "echte" (männliche) Darsteller, niemand anders als Robert De Niro. Meine Güte, muss der einen Spaß gehabt haben mal in so was mitspielen zu dürfen. Man merkt es ihm voll an.
Und ob man es glaubt oder nicht, durch "Machete" kann man auch viel lernen: Man erfährt, wo Frauen so ihre Handys aufbewahren (was für eine Szene!), wie man ein Auto vom Rücksitz aus lenken kann, wie belastbar der menschliche Darm ist, wie man Spiegelei ohne Pfanne macht, Unmengen von abfälligen Bezeichnungen für Mexikaner und last but not least, was Frauen wirklich wollen: Vernarbte, potthäßliche Mexikaner mit einer ordentlichen Machete.

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Oskar Gleit

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Na klasse, mein Lieber und was soll ich jetzt schreiben? ;-)


JackoXL

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Machete forever! Nur so'ne Idee...;)


LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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5.0Geht so

Nach furiosem, ultrabrutalem Auftakt entspinnt sich eine referenzarme Rumpelfahrt durch sämtliche Drehbuch-Untiefen, bei denen man nie weiß, ob sie Absicht sind oder von Schlampigkeit zeugen. "Machete" wirkt wie die Light-Version eines Klassentreffen abgetakelter Stars, wobei Danny Trejo seltsam hüftlahm wirkt, was von Steven Seagal als ultrasteifem Pappaufsteller-Bösewicht noch locker überboten wird. Und wohin der immer noch ziemlich coole Tom Savini von einem Augenblick (Kreuzigung) auf den nächsten verschwindet, weiß wahrscheinlich nur die uninspirierte Rodriguez-Sippe, die sich mutmaßlich fast alle guten und witzigen Drehbucheinfälle für potenzielle Fortsetzungen aufgehoben hat. Einzig die halsbrecherische Flucht aus dem Krankenhaus (Darm!) und die Kirchenschießerei lassen annähernd erkennen, dass Rodriguez vor nunmehr 14 Jahren mal einen richtig guten, ähnlich gelagerten Film mit absurd-brutalem Humor namens "Desperado" gedreht hat, der nicht nur cool tat, sondern auch war. Diese Lahmarschigkeit wirkte sich auch auf die seltenen Actioneinsprengsel aus, die wirken wie gewollt, aber nicht gekonnt - stets unter dem Deckmantel, dass man ja "Trash" drehen wollte.

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CineKie: CineKie.de

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4.0Uninteressant

[...]Vielen Actionfilmen wird vorgeworfen, die eigene (meist dürftige) Handlung nur als Bindeglied zwischen den Actionszenen zu missbrauchen. Bei “Machete” wäre dies von Vorteil gewesen, sind doch die Actionszenen die einzigen Momente, in denen der Film punkten kann. Denn obwohl es den Actionszenen etwas an Dynamik mangelt, zaubern sie aufgrund übertriebener Härte und zahlreicher absurder Ideen ein breites Grinsen auf die Gesichter der Zuschauer. Hier ist Regisseur Robert Rodriguez endlich voll in seinem Element – auch wenn ihm im Finale etwas die Luft auszugehen scheint.[...]

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Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"Machete Kills" und "Machete Kills Again", darauf antworte ich nur: werde es wahr! :) "Machete" ist ein fantastischer Streifen, denn er macht genau das, was ein Film zu tun hat: Für Unterhaltung zu sorgen! Und nicht nur das, er sorgt für einzigartige Unterhaltung, so wie sie nur Rodriguez schaffen konnte. Das Casting hätte wohl kaum perfekter sein können, selbst Lohan war nicht schlecht, aber was ein Wunder, sie hat ja eigentlich sich selbst gespielt *lach*. Trejo kann zwar auch kein bisschen schauspielern, aber sind wir mal ehrlich, könnt ihr euch jemand anderes in seiner Rolle vorstellen?! Er ist der geborene Machete! Zum Humor: ich war begeistert wieviele geniale Sprüche Rodriguez wieder mal aus dem Hut gezaubert hat. Sowas wie "Machete doesn't text" kann einfach nur er bringen! Die Effekte sind allesamt over-the-top, ob es nun die hervorragend inszenierte Action oder die spassigen, brutalen Splattereinlagen sind, ich konnte mich köstlich amüsieren. Und letzendlich hatte der Film sogar noch eine kritische Seite, was es nicht alles gibt. :) Zusammengefasst ist "Machete" ein Meisterwerk des Action-Kinos, welches es wohl nur alle paar Jahre gibt. Es wird viel geboten, vor allem viel Neues. "Machete" ist genau das, was ich erwartet hatte, nicht mehr und nicht weniger! :)
Zum Abschluss noch ein "schönes" Zitat: Torrez: "You're Machete's girl. I know, cause you're his type." Sartana: "What type is that?" Torrez: "Dead."

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Mr. Goodkat

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Schöner Kommentar, der mir auch gefällt. Leider ist dieser komische Kommentar-Knopf da unten wieder anderer Meinung ;)


Phloooooow

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Muster-Kommentar.


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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9.0Herausragend

Der Traum, das "MACHETE", die vor „PLANET TERROR“ angetrailerte dumpfe Ballerorgie, die dem ewigen Supporting-Actor Trejo endlich eine Hauptrolle zugesteht, tatsächlich existiert und Stars wie Robert De Niro, Jessica Alba und Steven Seagal zu Nebendarstellern degradiert, ist nun mit dem verspäteten Film zum Fake-Preview, wahr geworden. Und das Tollste ist: Trejo kann nicht schauspielern! Herrlich.

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C. Friedrich

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Aber die Sterberolle in Predators hat Trejo doch bravourös umgesetzt, oder?


J. Buttgereit

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Sitzt wie ein nasser Sack im Dschungel und ist tot. Gekonnt.


Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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3.0Schwach

[...] "Machete" ist der unter Tarantino- und Rodriguez-Jüngern lang erwartete Film zum Fake-Trailer ihres Schmuddel-Doubles. Ein Überbleibsel aus dem Konzept Pseudo-Grindhouse, das Billiges teuer zu imitieren versuchte. Das Schlechte im Guten, das Naive im Kalkulierten, das Unfreiwillige im Freiwilligen, das Ausstellen und Nachahmen der eigenen Exploitation-Vorbilder auf höherem Niveau. [...] Müßig wohl, dem Film seine belanglose Handlung, sein Drehbuch ohne Höhepunkte, seine stinklangweilige Regie zum Vorwurf zu machen, schließlich ist’s ja Trash und damit zur Schlechtigkeit legitimiert, nicht wahr. Aber dass Machete in keiner Weise eine tragfähige Titelfigur ist, das wird man sagen dürfen. Dass Danny Trejo nicht grundlos seine gesamte Karriere über nur Neben- und Minidarsteller war, das wohl auch. Jemandem, der kaum eine Treppe hochsteigen kann, nimmt man einen derartigen Actionpart nicht ab, auch wenn er dabei mit Steven Seagal, der es offenbar nicht einmal mehr hinbekommt, sich um sich selbst zu drehen, zweifellos gute Gesellschaft an der Seite hat. [...]

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audio

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Kann ich voll und ganz unterschreiben!


Co-Pilot

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Mr Vincent Vega, ich liebe seine Kritiken. Was immer er gut findet ist für meinen Geschmack für die Tonne. Und andersrum genau das selbe...
Vergibt hier ne 3,0 *kopfschüttel

Ps. Mich würde eins interessieren: Wie hast Du Rubber bewertet?


Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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7.0Sehenswert

Alles in „Machete“ ist reiner Comic: die politische Satire und die Auftritte von Don Johnson als Führer einer Miliz und von Cheech Marin als dubioser Priester, die extrem blutige Action und die sentimentale Liebesgeschichte zwischen Machete und einer von Jessica Alba gespielten Bundesagentin. Zugleich offenbaren sich in diesen Übertreibungen essenzielle Wahrheiten über den alltäglichen amerikanischen Rassismus wie über die wirtschaftlichen Strukturen des Landes und die Macht des oft gescholtenen Bahnhof- und Schmuddelkinos.

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Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

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7.0Sehenswert

Wie Tarantinos "Inglourious Basterds" ist auch "Machete" die Herbeisehnung eines wenigstens im Kino für einmal umgedrehten Spießes, eine Film gewordene Rachefantasie, die Ikonen gewordene Bilder - etwa Kennedymord - aufsaugt, in die Exploitationmangel nimmt und umgedeutet in den Kinosaal wirft. Das ist mal blöde, immer geschmacklos, sehr oft aber von galligem Witz.
Doch während Tarantino ein minutiös recherchiertes Panorama entwirft, das einen fast glauben lässt, Hitler sei tatsächlich in einem Pariser Kino ums Leben gekommen, katapultiert Rodriguez seinen "Machete" fröhlich lachend ins kinematografische Delirium: keine Geste zu dreist, kein Gag zu flach, kein Pyroeffekt zu laut.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Was man erwarten durfte und auch bekommt: Überdrehte und coole Figuren, völlig überzogene Gewaltorgien mit Splatter-Effekten und eine lakonische, hitzig aufgeladene Atmosphäre im Stil der Rodriguez-Werke "Desperado" oder "From Dusk till Dawn". Was man nicht unbedingt erwarten konnte, aber ebenfalls mitgeliefert wird: Eine trotz all der grotesken Elemente zwischenzeitlich gar nicht mal so unintelligente Geschichte mit einigen Seitenhieben und Kommentaren auf die aktuelle amerikanische Einwanderungspolitik.

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Maren Keller: Spiegel Online Maren Keller: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

Trejo hat die Heldenrolle bekommen, die ihm gebührt. Machete hat den Film bekommen, den er verdient. Rodriguez hat eine Welt um ihn herum geschaffen, die einem augenblicklich als natürlicher Lebensraum einleuchtet. Sie ist staubig und hart. Und wird fast ausschließlich von Schurken, Drogenbossen und Schießwütigen bevölkert.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

Autorenfilmer Robert Rodriguez ist ein echter Familienmensch und stolz auf seine lateinamerikanischen Wurzeln. So ergab es sich, dass er genau zwei Arten von Filmen dreht: a) Kinderfilme wie „Spy Kids“ und b) Gangsterfilme – meist mit gewaltbereiten Mexikanern –, die sich nicht selten mit dem Tarantino-Universum überschneiden. „Machete“ ist quasi die Summe aller bisherigen Rodriguez-Filme aus Kategorie b). Die Einfachheit von „El Mariachi“ (1992) trifft auf die überspitzte Grindhouse-Hommage in „Planet Terror“ (2007) und alles dazwischen wird einmal kräftig durchgemischt. [...]

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.5Ausgezeichnet

Robert Rodriguez macht hier erneut das, was er am besten kann, und liefert eine mehr als gelungene Genre-Arbeit ab. Ganz nebenbei übt er in seinem mit spektakulären Einfällen gespickten Actionkracher noch kämpferisch Kritik an der rigiden Einwanderungspolitik der USA. Und dass Rodriguez in Hollywood über hohes Ansehen und beste Kontakte verfügt, kann man auch an der Besetzungsliste dieses sich selbst nicht ganz ernst nehmenden, aber durchaus ernsthaften Kinospaßes ablesen: Wer sonst könnte wohl Robert de Niro, „Miami Vice“-Star Don Johnson und Action-Legende Steven Seagal mit so angesagten Ladies wie Jessica Alba und Michelle Rodriguez vor der Kamera vereinen und dazu noch Skandalnudel Lindsay Lohan zu einem selbstironischen und halbnackten Gastauftritt überreden?

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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5.0Geht so

Grindhouse-Kino ist en vogue. Der von Fanboys in aller Welten sehnlichst herbeigewünschte Machete ist ein typischer Mexploitation-Reißer, wie ihn nur ein Robert Rodriguez aus dem Boden stampfen kann.

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Hard Harry

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Hab ich doch gemacht?!


Oberlaender

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Etwas zu dezent und argumentationsfrei für einen Kritiker... ^^


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Hier haben wir mal einen Film der die vom Trailer geweckten Erwartungen mehr als erfüllt. Ein Rodriguez-Action-Trasch-Genrefilm vom Feinsten.

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Over.the.fucking.top: Anhand von „Machete“ kann der geneigte Fan und Filmemacher lernen wie Action-Sequenzen vorbildlich choreographiert, gefilmt und geschnitten werden. Der alte Zyniker Robert Rodriguez verwurstet in diesem a-typischen B-Movie alte Ideen aus seinen Genre-Schätzen „From Dusk Till Dawn“, „Planet Terror“ und „Desperado“ mit einigen neuen überaus blutigen Einfällen. Und dank einer herrlich politisch unkorrekten Geschichte und einem Cast, der zu Freudesprüngen verführt - Don Johnson, Robert De Niro, Steven Seagal, Cheech Marin, Michelle Rodriguez (hot, hot, hot) und natürlich Danny Trejo, der den grobschlächtigen Machete so charismatisch und geschwätzig spielt, das diese vielschichtige Figur an Schwarzeneggers T-800 erinnert -, ist Rodriguez Grindhouse-Kino ein manchmal geschmackloser aber durchaus intelligenter Irrsinn, der die richtigen Knöpfe zu drücken weiß und Stallones „The Expendables“ hinter sich lässt.

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The_Comedian

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Ich halte deinen Kommentar für sehr liebevoll, was das Fan-Sein anbelangt, und appetitanregend weil spoilerfrei! Vielen Dank!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film der genau das liefert was die Trailer so unnachahmlich versprachen: Mexploitation wie sie sein soll: Böse, blutig, ein bißchen sleazy und over the top, gewürzt mit einer feinen kleinen satirischen Breitseite gegen die US-Xenophobie. Rodriguez hat seinem Kumpel Danny Trejo endlich die verdiente Hauptrolle auf den Leib geschrieben. Machete ist eine Naturgewalt in einem Film voller guter Schauspieler, die sich allesamt mit Inbrunst in ihre Klischee-Rollen schmeißen. Und trotz aller Gewalt und ausufernder Brutalität ist Machete wie immer bei Rodriguez auch ein Film mit Herz!

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

dustyOn3

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Wie kann man nur Sin City mit Machete vergleichen? Hahaha! :D


fkfilmkritik

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Da hast du allerdings Recht.
Aber zu der Zeit wusste ich auch nicht das Machete eine Art B-Movie Anspielung der 80er Jahre wird.
Also denk jetzt nicht das ich soooooo dumm bin.


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Rodriguez kombiniert scharfe Satire und aktuellen politischen Kommentar mit einem entschiedenen B-Movie-Ethos. Das Ergebnis ist inkonsistent aber unterhaltsam. Er hat ein höchst eklektisches Schauspielensemble versammelt. Wo sonst könnte man De Niro im selben Film wie Steven Seagal, Don Johnson, Jessica Alba und Lindsay Lohan finden? [...]
Machete ist exzentrisch und verspielt, aber nicht zu empfehlen für die Zimperlichen und Humorlosen.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Machete, ein blutiger, trashiger und augenzwinkernder Action-Thriller, wurde aus einem Parodie-Trailer weitergesponnen, den Rodrizguez für die 70er Jahre Trash-Homage Grindhouse (2007) inszeniert hatte. Der Trailer war grandios. Als ein Spielfilm ist Machete immer noch ein großer Spaß, aber seine trockene Verhöhnung von Exploitation Klischees rutscht immer wieder in gefährliche Nähe zu echtem Schund.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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6.0Ganz gut

Ein Trailer ist noch kein Film und während sie die Spielfilm-Version von Machete produzierten, haben Rodriguez und Co-Regisseur Ethan Maniquis nicht die nötigen Veränderungen vorgenommen. Sie versuchen aus Machete einen ausgedehnten Trailer zu machen, der nur aus den besten Stücken besteht, die zusammengehalten werden von einer schlampigen und unnötig komplizierten Geschichte und einer Menge unverblümt eindeutiger Kommentare auf das Immigrationsproblem. Der Film ist oft stylish und aufregend, aber das Aufeinanderstapeln von coolen Kills, heißen Körpern und anderen unverarbeiteten Elementen von Jugendwerken, addiert sich nicht zu einer wirklich guten Unterhaltung.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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5.0Geht so

Machete ist haarsträubend blutig und unverblümt politisch, wobei letzteres interessanter ist als ersteres. Allerdings nutzt sich das Willkommene ab, lange bevor „la revolución“ und Fortsetzungen versprochen werden. [...]
Mit 105 Minuten ist Machete mindestens eine halbe Stunde zu lang. Er hätte besser funktioniert als eine Hälfte von Grindhouse, und dort sicherlich besser als Rodriguez eigener Planet Terror.

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dbassart

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die versprochenen fortsetzungen sind imo ganz eindeutig nur gags. und sie haben funktioniert. in dem kino, in dem ich war zumindest. i lol'd ;)


Obolos

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@dbassart
Nur Gags? ;)


Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.5Ganz gut

Dieses unheilige Chaos ersetzt die künstlerischen Ambitionen von The American mit Folter, Blutspritzern, dreckigem Sex, verdorbenen Witzen und einer bizarren Kritik an den US-Grundsätzen zur illegalen Immigration.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Dies ist die Sorte Film, die es schon als den Zenit von Meta-Witz erachtet, wenn sich Robert de Niro (als Machetes rassistischer politischer Erzfeind) unters Volk mischt, und dabei ein Taxi fährt.

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Kommentare (467) — Film: Machete


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cycloo77

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ultracoole Action-Schlachtplatte,mit einem Danny Trejo der endlich mal einen Film ganz alleine tragen darf und das in Perfektion macht,ein altes Pfirsichgesicht zum gern haben,egal ob er Hände,ganze Arme oder Köpfe abhakt er bleibt ein Sympatikus. Hier wird sehr viel Blut vergossen und Körperteil halten auch nicht mehr soviel wie Früher zum rest des Körpers. Atemberaubend auch die andere Cast gespickt mit phantastischen Schauspieler/innen im absoluter Spiel-Laune,außer Steven Seagal der sieht etwas aus wie Free Willy unter Joga Zwang!
Kurzweiliger Comicartiger Blutreigen....Machete for President!!!

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machete_dont_text

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

danny trejos längst überfällige erste hauptrolle. und der film hätte nicht besser, grandioser, monumentaler.... trashiger sein können. bravo!!! machete improvises

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HulktopF

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machete kackt nicht, machete ist stubenrein <3


machete_dont_text

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machete rasiert chuck norris, junge!


Dan92

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Bewertung7.5Sehenswert

Machete ist ein Actionfilm von Robert Rodriguez und wurde 2010 veröffentlicht. Die Story ist schnell erzählt: Es geht um einen Machete schwingenden Bad-Ass mit dem originellen Namen Machete (gespielt von Danny Trejo, seinerseits der Trash-Garant schlechthin), der sich mit einem korrupten Senator (Robert DeNiro) anlegt, weil dieser mit seiner Bürgerwehr den mexikanischen Einwanderern das Leben schwer macht.
Am Anfang fährt Machete als Bundesagent mit seinem Partner durch die Wüste, um sich mit dem Drogenbaron Torres anzulegen. Schon jetzt wird klar, dass es sich hier um eine augenzwinkernde Hommage auf alle B-Actionfilme handelt, wenn sich Machete über die Anweisungen seines Chefs hinwegsetzt, seine Lieblingswaffe hochhält und mit grimmigem Blick seinem Partner erklärt, dass es sich dabei um den wahren Boss handele. Dann gibt er Gas und rast unter gegnerischem Beschuss ohne anzuklopfen ins Haus. Natürlich bekommt Machete als wahrer Actionheld keinen Kratzer ab (sein ohnehin schon mit Narben übersätes Gesicht wird es freuen), während sein Partner durchlöchert und mit Blut überströmt wohl keine Einwände mehr gegen den Einsatz hat.
Und dann geht es erst richtig los: Machete zückt Machete und hackt, säbelt und schießt sich seinen Weg durch das Haus. Ja, richtig, auch eine Pistole kommt zum Einsatz. Nachdem Machete einen seiner Widersacher um eine Hand erleichtert hat, benutzt er das praktischerweise noch daran hängende Schießeisen, um sich der restlichen Männer zu entledigen, nur um die Schusswaffe samt Hand danach schnöde in die Ecke zu werfen. Hier wird herrlich auf fehlende Kreativität in anderen Actionfilmen verwiesen, wenn es darum geht Leute ins Gras beißen zu lassen. Hätten sich die meisten Helden für die Pistole entschieden, weil sie nun mal der einfachste Weg ist, entscheidet sich Machete, seinem Namen treu zu bleiben und wählt die ohnehin viel coolere Waffe. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Schon im nächsten Zimmer wird Männlein um Männlein enthauptet, bis schließlich nicht weniger als drei recht kopflos wirkende Kerle am Boden liegen, frei nach dem Motto: Drei auf einen Streich.
Mit der Frau, die Machete schlussendlich im Bett vorfindet, wird auch das letzte Klischee des Trash-Kinos bedient, da sie im Prinzip nicht weiter zur Handlung beiträgt, aber überflüssigerweise nackt ist. Man möchte das Zielpublikum (also die Männer) ja nicht verprellen. Dieses Spiel mit Klischees aus Sex und Gewalt zieht sich durch den gesamten Film.
Doch auch die ungewöhnliche Machart des Films trägt zu dem Gefühl bei, im Schmuddelkino der 70er-Jahre gelandet zu sein. Bildfehler und abgehackte Schnitte sind hier an der Tagesordnung. Ein Zuschauer, der sich in diesem Genre nicht auskennt, könnte meinen, die Macher von Machete hätten einfach schlampig gearbeitet, doch Rodriguez hat das alles absichtlich eingebaut hat, um dem Trash-Kino möglichst originalgetreu zu huldigen. So unterscheidet sich Machete ganz bewusst vom glattgebügelten CGI-Kino des heutiges Hollywoods.
Klar, man darf Machete nicht ernstnehmen. Wer das tut, hat schon verloren.Doch das Großartige ist: Der Film nimmt sich selbst nicht ernst. Er bietet einfach eine politisch vollkommen unkorrekte und anarchische Hommage an die Trash-Filme der 70er. Dabei werden auch brisante aktuelle Themen wie illegale Einwanderer behandelt und augenzwinkernd aufgearbeitet.
Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass man Machete nicht nur auf die Trash-Explosion aus Sex, Gewalt und Selbstironie (die der Film ohne Zweifel auch ist) beschränken sollte, sondern dieses Machwerk als die hintergründige und einzigartige Hommage anerkennen, die es im Grunde darstellt, auch wenn es nicht jeder sieht. Doch all diejenigen, die das nötige Hintergrundwissen haben, müssen zugeben: Robert Rodriguez ist ein Künstler. Sein Spiel mit Klischees ist Kunst. Machete ist Kunst. Und einfach saucool.

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Matty

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Bewertung6.5Ganz gut

Herrlich trashiger Actionspaß in dem Danny Trejo mal über seine typischen Nebenrollen hinaussticht. Der Cast ist sensationell besetzt und ist quasi das Salz in der Suppe.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.0Sehenswert

Gekonnter Trash aus der Feder von Robert Rodriguez. Die illegale Einwanderung von Mexiko nach Amerika scheint ja schon seit eh und je ein brisantes Thema zu sein. Mit "Machete" nimmt das aber besonders aggressive Züge an. Außerdem lernen wir, warum der Darm so lang sein muss.

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Troublemaker69

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Sie nannten ihn Machete..."

Damit begann alles in einem von Rodriguez inszeniertem Fake-Trailer im Grindhouse Double-Feature.
Planet Terror war Rodriguez Gegenstück zu Tarantino´s Death Proof, Machete sollte nur noch ein kleiner Ausschnitt davon sein, wie ein Grindhouse Film noch aussehen könnte, gedreht werden sollte er aber nie.
Nun hat Rodriguez glücklicherweise doch noch beschlossen uns die Geschichte des messerschwingenden Mexikaners nicht zu enthalten.
Und das kam dabei raus... Ein B-Movie Feuerwerk auf ganz hohem Niveau und mit namhaften Cast. Neben Danny Trejo geben sich auch Stars wie Jessica Alba, Michelle Rodriguez oder Robert De Niro die Ehre.
Mit sehr viel Humor und sehr viel Gewalt schuf Rodriguez ein B-Movie, das an Abstrusitäten kaum zu überbieten ist und Rodriguez schreckt vor nichts zurück, sondern zieht Machete´s blutigen Kampf konsequent weiter und macht dabei nicht einmal halt vor beispielsweise der Kirche.

"Gott hat Gnade....Ich nicht!"

Ein kleines Zitat von einem...Geistlichen...ja, richtig, von einem Geistlichen. Das sollte schon einmal belegen, wie ernst es Rodriguez mit seinen Abstrusitäten nimmt.

Unterm Strich ist Machete ein B-Movie, dass wie schon Planet Terror an da Exploitationskino des vergangenen Jahrhunderts erinnern soll. Dabei scheut Rodriguez nicht davor zurück seine sowieso schon verrückten Ideen von Minute zu Minute noch einmal zu übertreffen.

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Gabster

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Es sei denn er improvisiert :D


Troublemaker69

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Haha :D


Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Anfang ist schon der Wahnsinn gewesen. Was dann folgt ist typische Rodgriguez: Nackte Haut, ne Menge Blut und mit Trejo, Seagal und De Niro drei echte saucoole Kerle in den Hauptrollen. Super!

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz kurz gesagt:

Coole Typen, heiße leichtbekleidete Mädels mit dicken Wummen, Action, geballer und dazu noch einige Liter Blut!

Was will Man(n) mehr???

Für mich DAS Alphamovie der Betamovies!

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lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

Hammer Grind house FIlm.

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Martin Oberndorf

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Bewertung9.0Herausragend

Wie ihr vielleicht wisst, ist Robert Rodriguez mein absoluter Lieblings-Action-Regisseur.
Er steht für ein absolut krankes, euphorisches Spektakel mit der vollen Breitseite Spaß und Wumms, genau das, was ich in dem Genre am Meisten liebe.
Da vor Kurzem sein neuestes Werk Machete Kills in die Läden kam, nutzte ich die Gelegenheit, und warf nochmal den ersten Teil in den Player, nämlich "Machete".
...
Machete Cortez.
Ein Mann, eine Legende.
Der mexikanische 007.
Seine Waffe: die Machete
Seine Stärke: Töten. Und Sex.
Seine Schwäche: Machete hat keine Schwächen.

Nach dem enormen Lob des gleichnamigen Fake Trailers, den Robert Rodriguez für das Grindhouse-Double Feature anfertigte - auch auf Planet Terror enthalten - beschloss er kurzerhand, einen kompletten Spielfilm daraus zu drehen.
Na, ob das was werden kann, ein Streifen, bei dem der Trailer vor dem eigentlichen Film entstanden ist, und zwar nur aus Spaß?
Na, und ob!

"Machete" ist von vorn bis hinten eibfach nur abgedreht und strotzt nur so vor kreativen Einfällen, seien es die Charaktere, der Plot oder die endcoolen Action- und Gewaltszenen - jeder Fan von anarchischem Chingbumm wird absolut hin und weg sein.
Dabei ist "Machete" aber qualitativ besser bzw. gewissenhafter gefilmt als der geniale hypermegasuper crazy fucked up shit Grindhouse-Film Planet Terror.
Denn war dieser noch bewusst darauf aus, extremen Trash eine passende Hommage zu geben - was Verzicht auf Story und den Eindruck einer geschändeten Filmrolle nahelegen - und nichts weiter, so hat "Machete" durchaus etwas zu sagen.
Gewissermaßen ist dieser 'Mexploitation'-Film genau das, was Blaxploitation in den 1970ern war, als sich Shaft und Foxy Brown als schwarze Übermenschen auf den Bildschirmen gegen Weiße bewährten, nur, dass sich dieser Film hier für mexikanische Einwanderer einsetzt.
Und ehrlich gesagt, glaube ich sogar, dass es der Masse mehr im Gedächtnis bleibt, einem mexikanischen Äktschnhelden dabei zuzusehen, wie er abwechselnd metzelt und poppt als es ein ernsthaftes realistisches Arthaus-Drama kann.
Da empfinde ich so Ideen wie das Netzwerk, die politischen Wahlwerbespots in bester Starship Troopers-Manier oder die Figur von Shé, einer starken, mexikanischen Freiheitskämpferin als wahnsinnig gelungene Ideen, die dem Film ein gewisses Maß an Aussage unabstreitbar machen.

Aber auch mit dem großen M davor bleibt es immer noch ein Exploitationfilm.
Und da zieht der gute Robert wieder alle Register, die man als Edeltrashregisseur in Hollywood halt so ziehen kann.
Dann wird "Machete" zum wilden Wirrwarr wahnwitziger Szenarien.
Ein feuchter Traum für alle, die sich nach Verwüstung und Zügel- wie Geschmacklosigkeiten die Krallen blitzblank lecken.
Priester und Nonnen mutieren zu Rache-Arnies, Sexualität kennt keine Grenzen und wir erfahren, wo das Wissen, wie lang so ein menschlicher Darm ist, so überall anwendbar ist.
Es fliegen Köpfe umher, die Waffeneinsätze und Posen sind cool und catchy wie von Rodriguez gewohnt, und auch das Arsenal an durchgeknallten Nebenfiguren lässt sich sehen.
In jeder Einstellung wird klar, wie sehr der gute Robert sich austoben durfte, und dies auch tat. Und da ist alles Andere auch schon egal, denn dann macht es einfach umheimlich Spaß, dem splattrigen Actionkracher dabei zuzusehen, wie er frei jedweder Regeln seine eigenen Gesetze aufstellt.

"Machete" ist von vorn bis hinten einfach nur ein Wahnsinnsspaß für alle, die auf knallharte Action, ironische Helden und abgefuckt coole Wundertüten von Filmen stehen. Ein echter Robert Rodriguez eben.

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Val Vega

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Absolut grandioser Text!


Martin Oberndorf

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Vielen Dank! :3


Samweis_Gamdschie

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Bewertung7.5Sehenswert

Hirn aus, dann macht er verdammt viel Spaß. Cooler Streifen.

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SilverDagger1992

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Bewertung6.5Ganz gut

"Machete" ist unterhaltsame Kick-Ass-Mexploitation von Genre-Meister Robert Rodriguez.
Er fröhnt unbefangen dem Grindhouse-Kino der 70er und schickt Danny Trejo auf Rachefeldzug. Das macht Spaß und ist cool in Szene gesetzt, wirkt aber nicht ganz so wuchtig wie Rodriguez' "Planet Terror". Auch der Einsatz des Schmuddel-Looks, der in "Grindhouse" ein wunderbares Feeling erzeugte, fehlt fast komplett. Auch in Action-Szenen, wirkt der Streifen etwas uninspiriert, man hat das Gefühl man hat es schon mal gesehen. Beispiel ist die Kirchen-Szene, die sehr an "Irgendwann In Mexico" erinnert. Abseits dessen bietet der Film viele witzige Dialoge und skurrile Momente. Auch die One-Liner bieten Spaß.

"Machete" ist eine sehenswerte Grindhouse-Hommage, die mit kernigen One-Linern, witzigen Dialogen und skuril knalligen Szenen aufwartet. Dennoch wirkt der Film an vielen Stellen etwas behäbig und unambitioniert, weshalb er nicht an den großartigen "Planet Terror" herankommt.

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pischti

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Los, lass uns mit dem Darm da hinten abseilen :D


SilverDagger1992

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:D


huababuar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Machete schickt keine SMS" - merk dir das! Aber für etwas Improvisation ist er sich auch nicht zu schade. Robert Rodriguez - alter Weggefährte von Quentin Tarantino - führt seinen abgedrehten Regiestil wieder par excellence durch und zeigt, dass man auch mit ganz eigenwilligen Produktionen à la "From Dusk till Dawn" Erfolg haben kann. Danny Trejo macht schon was her als Machete. Diese Coolness, dieses Aussehen, diese Kaltblütigkeit. Natürlich profitiert er dabei hauptsächlich von seinem vernarbten Gesicht und seinem patentierten Schnauzer, aber auch schauspielerisch ist das schon mehr als sein eigentliches Terrain der B-Movies. Auch in den anderen Rollen glänzen Steven Seagal (ja der kanns auch :D), Jeff Fahey, Robert de Niro und Michelle Rodriguez. Jessica Alba hingegen wie immer unterirdisch. Mit ihren Goldenen Himbeeren könnte die inzwischen ne Plantage aufmachen und für richtig viel Asche verkaufen..

Die Story weist offensichtlich viel Sozialkritik auf und stellt die amerikanische Immigrationspolitik vor allem im Bezug zu Mexiko an den Pranger. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch voll auf dem Machetengemetzel, das ich leider nur sehr gekürzt und geschnitten in der TV-Fassung genießen konnte.

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MetalFan92

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein muss für Trashfans.

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PuertoRican

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Bewertung7.5Sehenswert

Typisch Rodriguez aber mir fehlt hier irgendwie das gewisse Etwas. An Planet Terror oder From Dusk Till Dawn kommt Machete leider nicht ran. Für meinen Geschmack gab es etwas zu viel CGI, was teilweise auch noch wirklich schlecht umgesetzt war. Natürlich fällt das hier nicht in erster Linie ins Gewicht, aber es ist einfach ein Faktor der mich sau mäßig gestört hat. Genial fand ich hingegen die Dialoge. Einmalige Teile dabei " Machete doesn´t text" oder " Machete improvises"... einfach genial ! Alles in allem aber auf jeden Fall einen ganzen Punkt schlechter als From Dusk Till Dawn

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expendable87

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Bewertung7.5Sehenswert

ein appetitlicher action-kracher in typischer rodriguez manier!
seine vorherigen werke waren allerdings um einiges beeindruckender...die story ist eher reizlos und danny trejo als frauenschwarm zeitweise nervig...nichstdestotrotz, der zweite teil klopft schon an der tür, ich schraub meine erwartung etwas herunter und lass mich ganz einfach überraschen!

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expendable87

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hey manuel :)
nimm dir den tipp von maniac zu herzen, reicht zu das ich den fehler gemacht hab -.-


manuel.luger.3

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Bin heute daran vorbeigelaufen und hab mich dazu entschieden ihn nicht zu kaufen und das nur weil ich das Dashbord durchstöbert habe und deinen Kommentar gelesen habe.. !!


LionelLuthor

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Bewertung7.0Sehenswert

Diese aus allen Poren quellende Ironie und der gewollte Trash sind genau das richtige , wenn man krank und mit Matsch-Hirn auf dem Sofa hängt. ^^

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Göksel Algan

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Bewertung10.0Herausragend

Eine glatte 10! Man muss immerhin aufpassen was man zu diesem Film schreibt. Nicht das Danny Trejo vor der Tür hockt und die Tastatur-Geräusche entziffert und mich noch nachher kaltmacht. Fun, Action, Sexy Ladys - all in one! Machete ist kult, Machete ist einfach ein eiskalter Film, der kein Pardon vor nichts und niemandem macht.

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ElmStreet84

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Bewertung7.5Sehenswert

Fünf Jahre nach seinem großen Erfolg "Sin City" wagt sich Regisseur und enger Wegbegleiter Quentin Tarantinos Robert Rodriguez wieder an ein größeres Projekt. Diesmal wieder zusammen mit Danny Trejo und sogar Jessica Alba, mit deren Schauspiel er sich schon am Sin City-Set vertraut machen konnte. Herausgekommen ist dabei ein cooles und gelungenes Fangenspielen zwischen zwei Nationen. Amerika und Mexiko. Der Senator McLaughlin (hier gespielt von Robert DeNiro) kann es nicht leiden wenn sich "das Ungeziefer", wie er es nennt, in das Land seiner Väter wagt, also tut er alles dafür um sie aufzuhalten.... meist auf brutale und blutige Weise....

So wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus... und so lassen sich auch die Mexikaner das Mordspiel vom Senator keines wegs gefallen. Es folgt ein Krieg der Kugeln beider Fronten, die versuchen jeweils als Sieger vom Platz zu gehen.

Herausgekommen ist dabei ein sehenswerter Actioner der besonderen Art in der Robert Rodriguez nocheinmal die Ungereimtheiten und den Abstand zwischen US- und Mexikobürger auszeichnet. Und das in einer Zukunftsvision, wie wir uns sie keinesfalls wünschen würden.

Machete glänzt vorallem durch Danny Trejo als wortgeker Agent, der sich zusammen mit seinen Landsleuten gegen die Gesetzte gegen Einwanderer einsetzt. Und das nicht zu kurz, so dauert es nicht lang bis Blut fließt und Köpfe rollen. Eine ganz besondere Szene für die Machete bei mir immer im Kopf bleiben wird, ist natürlich die Krankenhausszene, in der der Mexikaner mal eben einem seiner Gegner den Darm rauszieht und damit aus dem Fenster springt und auf einer unteren Etage landet. Ich hab auch damals schon bei dieser Szene einfach nur lachen müssen, weil es sowas von abgedreht aussieht, wie er die Innerein wie Tarzans Liane benutzt. :)

Das Frühwerk besticht nicht besonders durch eine gut ausgeklügelte Story, die den Zuschauer hier mitnehmen soll, auch nicht durch ins Mark gehende Zitate oder Dialoge, viel mehr ist hier das Augenmerk besonders auf die Action, die Stunts, die fliegenden Kugeln gerichtet, was ja aber in diesem Falle auch die Hauptsache ist.

Sehenswerter "kleiner" Actioner, der mit seinen Hauptcharekteren zu überzeugen weiß und vor Action nur so sprudelt... bis Machete weider gesteht!

"Machete schickt keine SMSen!" :D

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Danny Trejo: "Wie schreibt man hiermit nochmal ne SMS?"
Jessica Alba: "Ich dachte, Machete schreibt keine SMSen!"
Danny Trejo: " ... Machete improvisiert!" :D

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The Freewheelin Fonda

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Wird mir gefallen ;)


ElmStreet84

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Na dann, bin ich gespannt auf deine Meinung! ;)


JupiterKallisto

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Bewertung7.5Sehenswert

Machete ist definitiv nicht für ein sehr breites Publikum gedacht, macht aber trotzdem Spass! Erstmal muss ich zugeben, dass ich die Story nicht ganz begriffen habe.. Trotzdem passiert immer was, die Effekte sind gut (und eben trashig übertrieben gemacht) und die Dialoge sind interessant. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, man kauft ihnen die Charaktere gut ab. Am Ende des Films wird bereits ein zweiter und dritter Teil angekündigt. Wie ich das finden sollte, weiss ich noch nicht.. Freuen tu ich mich aber irgendwie trotzdem drauf.

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Deine Meinung zum Film Machete