Machete - Kritik

US 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Komödie, Exploitation Film, Kinostart 04.11.2010

  • 6 .5

    Trash! Aber ja doch unterhaltsam! Kreatives Gemetzel ;-)

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    • 3

      Einfach nur schlecht. Ich werde keinen weiteren Film von Rodriguez gucken. Ist nicht so mein Typ von Regisseur. Tut mir leid.

      • 4

        Absoluter Trash Film den ich sicherlich kein zweites mal angucken werde !

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        • 6 .5

          Trash

          Schrottiges B-Movie mit herrlich überzogener, comichafter Gewalt, das sehr an Rodriguez und sein "Planet Terror" so wie an das 70-er-Jahre-Kino erinnert.
          Der Film ergibt nicht immer Sinn (man denke z. B. an die Poolszene), aber ist einfach Trash und macht Spaß.
          Ein Negativpunkt ist Jessica Alba, die total fehlbesetzt wurde. Story ist auch etwas wirr.
          Der Film wird bestimmt nicht jedermann gefallen, aufgrund der brachialen Brutalität.
          Daher immer noch überdurchschnittliche 6,5/10

          • 4

            Die meisten Filme mit Danny Trejo (Nebenrolle) bieten ja ganz unterhaltesame Action, aber der Film hier ist noch trashiger als Trash, mit Unterhaltung hat das nichts mehr zu tun.

            • 6

              Der Film ist schon übelster Trash und das muss man mögen. Wenn man es nicht mag, sollte man auf jeden Fall die Finger von diesem Streifen lassen.
              Danny Trejo als Machete kommt endlich einmal zu seiner wohlverdienten Hauptrolle, nachdem er in unzähligen Filmen als Nebenrolle aufspielen konnte. Meiner Meinung nach macht er seine Sache ganz gut, jedoch fehlt ihm das gewisse Etwas um wirklich einen Film auf seinen Schulter stemmen zu können.
              Wieso Robert De Niro sich für diesen Film hergegeben hat, wissen nur die Götter. Es hat richtig wehgetan ihn in dieser Rolle zu sehen. Michelle Rodriguez und Jessica Alba machen ihre Sache wirklich gut. Lindsey Lohan darf mehrmals nackt durchs Bild laufen, mehr sollte man von ihrem Auftritt jedoch nicht erwarten. Ein Don Johnson rundet den Cast noch gekonnt ab. Nur Steven Seagal ist wirklich zu 100 % Fehlbesetzt, aber ganz ehrlich....das ist er doch immer.
              Die Geschichte ist krank und die Effekte und Einfälle teilweise noch kranker. Wer auf sowas steht, sollte diesen Film sehen. Alle anderen sollten eher etwas anderes schauen.

              • 5 .5

                Armer Rodriguez! Oder besser gesagt, armer ich, er selbst wird seine neueren Filme ja gut finden. Seinen Niedergang kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn seine Mexicollection war noch ein sehr ansprechendes Actionspektakel, dass mit vielen stilvollen Szenen überzeugen konnte. Leider vergänglich, wie sich zeigte.
                Da versucht er sich also an den Trashfilmen der 70er zu orientieren und fügt noch absichtlich so ein krümmeliges Bild am Anfang ein, nur um damit im weiteren Verlauf zu brechen und auf die handelsüblichen CGI-Effekte umzusteigen. Wäre er mal lieber bei handgemachten Effekten geblieben, die Kritik könnte schon sichtlich positiver ausfallen.
                Leider gäbe es selbst dann keine stilvollen Szenen, man nehme nur die Darmschwingszene von einem Stockwerk ins nächstuntere: nä!
                Warum sollte überdies in einem Film, der den Fun in den Vordergrund stellt, plötzlich so harter Tobak wie die illegale-Einwanderer-Rassisten-Problematik thematisiert werden?
                Nur gegen Trejo als Machete ist nichts einzuwenden, er macht das wieder sehr gut, wie auch schon zuvor in "Desperado".

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                • 3

                  Leider gar nicht geil....

                  • 7 .5

                    Mein zweiter Film von Robert Rodriguez der durch "Sin City" einen sehr guten Einstieg bei mir hatte und als geistiger Bruder von Tarantino sowieso hoch in meiner Gunst steht;
                    "Machete"!

                    Der Streifen bietet für Filmfans wirklich Eins zu Eins das was man erwartet, übertriebenster Splatter, mit coolen Schauspielern, harter Action und eigentlich ziemlich dämlicher Story.
                    Man muss sich auf diesen "Bullshit" wohl schon ein bisschen einstellen, stellenweise schon sehr gewollt "cool", immer dabei die Grenze von dem was filmisch akzeptiert ist, zu toppen aber auch ganz einfach VERDAMMT witzig und unterhaltsam in seiner einzigartigen Art!

                    Danny Trejo in der Hauptrolle als Machete funktioniert ausgezeichnet, Nebendarsteller wie Alba oder Seagel passen perfekt in ihre Charaktere und machen über die gesamte Laufzeit einfach nur Spaß aber was für mich das Beste an dem ganzen Streifen war, war wohl eindeutig Robert De Niro.

                    Man nimmt den wohl besten lebenden Schauspieler auf der Welt und besetzt ihn für die Rolle eines überzeichneten, rassistischen, konservativen Klischeerepublikaners aus Texas mit Cowboyhut, der mit Schrotflinten Jagd auf illegale Einwanderer macht- WIE GEIL WAR DAS DENN???

                    Ein Rodriguez wie man ihn sich vorstellt, Verbeugung vor dem B-Movie, von allem ein wenig zu viel, eigentlich total blöd aber in seiner Konsequenz verdammt spaßig und cool gemacht!

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                    • 8

                      Machete schreibt keine SMS !!!

                      • 10

                        Geniale Trashfilmperle des Schwachsins. Hier stimmt einfach alles im gegensatz zur Fortsetzung. Höher als Machetes Kampfkraft gegen seine Gegner scheint hier echt nur seine Manneskraft zu sein der hier Michelle Rodriguez, Lindsay Lohan & Alicia Rachel Marek im Double und mein absoluter Favorite der Damen Jessica Alba zum Opfer fallen.

                        • 8 .5
                          JonnyvsSherlock 04.01.2015, 21:06 Geändert 04.01.2015, 21:16

                          "I thought Machete don't text."

                          "Machete improvises."

                          Robert Rodriguez erschafft mit "Machete" einen stumpfsinnig brutalen, blödsinnig zitierenden Exploitationfilm, der das gewaltfreudige Spielkind im Zuschauer einfach nur prächtig unterhält.

                          Und das ist eigentlich schon alles. Diese ultradreiste Bodenständigkeit, gepaart mit selbstzitierendem, ironischen Humor poliert einem die Fresse gründlich. Wenn man dann noch die umschmeißend geile Rockmusik, Danny Trejos gleichzeitig bescheuerten und coolen Blick und die altmodische Inszenierungsfreude mit hineinschmeißt, ist der Cocktail perfekt. Und man ist schon nach einem betrunken.

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                          • 8

                            Ja klar der Film ist jetzt kein Meisterwerk. Aber der macht einfach total Bock. Wenn man mit Freunden und mit nem Kasten Bier vorm Fernsehr hockt, kann man des einfach nur so abfeiern. Dafür geb ich schon 8,0.

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                            • 4 .5

                              Als ich das erste mal von dem Film gehört habe, war ich eigentlich begeistert. Als ich das Endprodukt allerdings dann gesehen habe, war ich arg enttäuscht. Der Film bietet nicht wirklich was geiles. Als überzogene Actiongranate findet der Film im Trashbereich sicherlich seine Freunde.
                              Mein Fall ist er jedenfalls nicht wirklich.

                              • 8 .5

                                Ultracoole Action-Schlachtplatte,mit einem Danny Trejo der endlich mal einen Film ganz alleine tragen darf und das in Perfektion macht,ein altes Pfirsichgesicht zum gern haben,egal ob er Hände,ganze Arme oder Köpfe abhakt er bleibt ein Sympatikus. Hier wird sehr viel Blut vergossen und Körperteil halten auch nicht mehr soviel wie Früher zum rest des Körpers. Atemberaubend auch die andere Cast gespickt mit phantastischen Schauspieler/innen im absoluter Spiel-Laune,außer Steven Seagal der sieht etwas aus wie Free Willy unter Joga Zwang!
                                Kurzweiliger Comicartiger Blutreigen....Machete for President!!!

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                                • 10

                                  danny trejos längst überfällige erste hauptrolle. und der film hätte nicht besser, grandioser, monumentaler.... trashiger sein können. bravo!!! machete improvises

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                                  • 7 .5

                                    Machete ist ein Actionfilm von Robert Rodriguez und wurde 2010 veröffentlicht. Die Story ist schnell erzählt: Es geht um einen Machete schwingenden Bad-Ass mit dem originellen Namen Machete (gespielt von Danny Trejo, seinerseits der Trash-Garant schlechthin), der sich mit einem korrupten Senator (Robert DeNiro) anlegt, weil dieser mit seiner Bürgerwehr den mexikanischen Einwanderern das Leben schwer macht.
                                    Am Anfang fährt Machete als Bundesagent mit seinem Partner durch die Wüste, um sich mit dem Drogenbaron Torres anzulegen. Schon jetzt wird klar, dass es sich hier um eine augenzwinkernde Hommage auf alle B-Actionfilme handelt, wenn sich Machete über die Anweisungen seines Chefs hinwegsetzt, seine Lieblingswaffe hochhält und mit grimmigem Blick seinem Partner erklärt, dass es sich dabei um den wahren Boss handele. Dann gibt er Gas und rast unter gegnerischem Beschuss ohne anzuklopfen ins Haus. Natürlich bekommt Machete als wahrer Actionheld keinen Kratzer ab (sein ohnehin schon mit Narben übersätes Gesicht wird es freuen), während sein Partner durchlöchert und mit Blut überströmt wohl keine Einwände mehr gegen den Einsatz hat.
                                    Und dann geht es erst richtig los: Machete zückt Machete und hackt, säbelt und schießt sich seinen Weg durch das Haus. Ja, richtig, auch eine Pistole kommt zum Einsatz. Nachdem Machete einen seiner Widersacher um eine Hand erleichtert hat, benutzt er das praktischerweise noch daran hängende Schießeisen, um sich der restlichen Männer zu entledigen, nur um die Schusswaffe samt Hand danach schnöde in die Ecke zu werfen. Hier wird herrlich auf fehlende Kreativität in anderen Actionfilmen verwiesen, wenn es darum geht Leute ins Gras beißen zu lassen. Hätten sich die meisten Helden für die Pistole entschieden, weil sie nun mal der einfachste Weg ist, entscheidet sich Machete, seinem Namen treu zu bleiben und wählt die ohnehin viel coolere Waffe. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Schon im nächsten Zimmer wird Männlein um Männlein enthauptet, bis schließlich nicht weniger als drei recht kopflos wirkende Kerle am Boden liegen, frei nach dem Motto: Drei auf einen Streich.
                                    Mit der Frau, die Machete schlussendlich im Bett vorfindet, wird auch das letzte Klischee des Trash-Kinos bedient, da sie im Prinzip nicht weiter zur Handlung beiträgt, aber überflüssigerweise nackt ist. Man möchte das Zielpublikum (also die Männer) ja nicht verprellen. Dieses Spiel mit Klischees aus Sex und Gewalt zieht sich durch den gesamten Film.
                                    Doch auch die ungewöhnliche Machart des Films trägt zu dem Gefühl bei, im Schmuddelkino der 70er-Jahre gelandet zu sein. Bildfehler und abgehackte Schnitte sind hier an der Tagesordnung. Ein Zuschauer, der sich in diesem Genre nicht auskennt, könnte meinen, die Macher von Machete hätten einfach schlampig gearbeitet, doch Rodriguez hat das alles absichtlich eingebaut hat, um dem Trash-Kino möglichst originalgetreu zu huldigen. So unterscheidet sich Machete ganz bewusst vom glattgebügelten CGI-Kino des heutiges Hollywoods.
                                    Klar, man darf Machete nicht ernstnehmen. Wer das tut, hat schon verloren.Doch das Großartige ist: Der Film nimmt sich selbst nicht ernst. Er bietet einfach eine politisch vollkommen unkorrekte und anarchische Hommage an die Trash-Filme der 70er. Dabei werden auch brisante aktuelle Themen wie illegale Einwanderer behandelt und augenzwinkernd aufgearbeitet.
                                    Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass man Machete nicht nur auf die Trash-Explosion aus Sex, Gewalt und Selbstironie (die der Film ohne Zweifel auch ist) beschränken sollte, sondern dieses Machwerk als die hintergründige und einzigartige Hommage anerkennen, die es im Grunde darstellt, auch wenn es nicht jeder sieht. Doch all diejenigen, die das nötige Hintergrundwissen haben, müssen zugeben: Robert Rodriguez ist ein Künstler. Sein Spiel mit Klischees ist Kunst. Machete ist Kunst. Und einfach saucool.

                                    • 6 .5

                                      Herrlich trashiger Actionspaß in dem Danny Trejo mal über seine typischen Nebenrollen hinaussticht. Der Cast ist sensationell besetzt und ist quasi das Salz in der Suppe.

                                      • 7

                                        Gekonnter Trash aus der Feder von Robert Rodriguez. Die illegale Einwanderung von Mexiko nach Amerika scheint ja schon seit eh und je ein brisantes Thema zu sein. Mit "Machete" nimmt das aber besonders aggressive Züge an. Außerdem lernen wir, warum der Darm so lang sein muss.

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                                        • 8

                                          "Sie nannten ihn Machete..."

                                          Damit begann alles in einem von Rodriguez inszeniertem Fake-Trailer im Grindhouse Double-Feature.
                                          Planet Terror war Rodriguez Gegenstück zu Tarantino´s Death Proof, Machete sollte nur noch ein kleiner Ausschnitt davon sein, wie ein Grindhouse Film noch aussehen könnte, gedreht werden sollte er aber nie.
                                          Nun hat Rodriguez glücklicherweise doch noch beschlossen uns die Geschichte des messerschwingenden Mexikaners nicht zu enthalten.
                                          Und das kam dabei raus... Ein B-Movie Feuerwerk auf ganz hohem Niveau und mit namhaften Cast. Neben Danny Trejo geben sich auch Stars wie Jessica Alba, Michelle Rodriguez oder Robert De Niro die Ehre.
                                          Mit sehr viel Humor und sehr viel Gewalt schuf Rodriguez ein B-Movie, das an Abstrusitäten kaum zu überbieten ist und Rodriguez schreckt vor nichts zurück, sondern zieht Machete´s blutigen Kampf konsequent weiter und macht dabei nicht einmal halt vor beispielsweise der Kirche.

                                          "Gott hat Gnade....Ich nicht!"

                                          Ein kleines Zitat von einem...Geistlichen...ja, richtig, von einem Geistlichen. Das sollte schon einmal belegen, wie ernst es Rodriguez mit seinen Abstrusitäten nimmt.

                                          Unterm Strich ist Machete ein B-Movie, dass wie schon Planet Terror an da Exploitationskino des vergangenen Jahrhunderts erinnern soll. Dabei scheut Rodriguez nicht davor zurück seine sowieso schon verrückten Ideen von Minute zu Minute noch einmal zu übertreffen.

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                                          • 7 .5
                                            Moviegod 23.06.2014, 07:31 Geändert 18.01.2015, 10:26

                                            Der Anfang von "Machete" ist schon der Wahnsinn. Was für Splatter hier geboten wird. Hut ab. Was dann folgt ist typisch Rodgriguez: Nackte Haut, ne Menge Blut und mit Trejo, Seagal und De Niro drei echte saucoole Kerle in den Hauptrollen. Super!

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                                            • 8

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                                              Coole Typen, heiße leichtbekleidete Mädels mit dicken Wummen, Action, geballer und dazu noch einige Liter Blut!

                                              Was will Man(n) mehr???

                                              Für mich DAS Alphamovie der Betamovies!

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                                                Hammer Grind house FIlm.

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                                                  Wie ihr vielleicht wisst, ist Robert Rodriguez mein absoluter Lieblings-Action-Regisseur.
                                                  Er steht für ein absolut krankes, euphorisches Spektakel mit der vollen Breitseite Spaß und Wumms, genau das, was ich in dem Genre am Meisten liebe.
                                                  Da vor Kurzem sein neuestes Werk Machete Kills in die Läden kam, nutzte ich die Gelegenheit, und warf nochmal den ersten Teil in den Player, nämlich "Machete".
                                                  ...
                                                  Machete Cortez.
                                                  Ein Mann, eine Legende.
                                                  Der mexikanische 007.
                                                  Seine Waffe: die Machete
                                                  Seine Stärke: Töten. Und Sex.
                                                  Seine Schwäche: Machete hat keine Schwächen.

                                                  Nach dem enormen Lob des gleichnamigen Fake Trailers, den Robert Rodriguez für das Grindhouse-Double Feature anfertigte - auch auf Planet Terror enthalten - beschloss er kurzerhand, einen kompletten Spielfilm daraus zu drehen.
                                                  Na, ob das was werden kann, ein Streifen, bei dem der Trailer vor dem eigentlichen Film entstanden ist, und zwar nur aus Spaß?
                                                  Na, und ob!

                                                  "Machete" ist von vorn bis hinten eibfach nur abgedreht und strotzt nur so vor kreativen Einfällen, seien es die Charaktere, der Plot oder die endcoolen Action- und Gewaltszenen - jeder Fan von anarchischem Chingbumm wird absolut hin und weg sein.
                                                  Dabei ist "Machete" aber qualitativ besser bzw. gewissenhafter gefilmt als der geniale hypermegasuper crazy fucked up shit Grindhouse-Film Planet Terror.
                                                  Denn war dieser noch bewusst darauf aus, extremen Trash eine passende Hommage zu geben - was Verzicht auf Story und den Eindruck einer geschändeten Filmrolle nahelegen - und nichts weiter, so hat "Machete" durchaus etwas zu sagen.
                                                  Gewissermaßen ist dieser 'Mexploitation'-Film genau das, was Blaxploitation in den 1970ern war, als sich Shaft und Foxy Brown als schwarze Übermenschen auf den Bildschirmen gegen Weiße bewährten, nur, dass sich dieser Film hier für mexikanische Einwanderer einsetzt.
                                                  Und ehrlich gesagt, glaube ich sogar, dass es der Masse mehr im Gedächtnis bleibt, einem mexikanischen Äktschnhelden dabei zuzusehen, wie er abwechselnd metzelt und poppt als es ein ernsthaftes realistisches Arthaus-Drama kann.
                                                  Da empfinde ich so Ideen wie das Netzwerk, die politischen Wahlwerbespots in bester Starship Troopers-Manier oder die Figur von Shé, einer starken, mexikanischen Freiheitskämpferin als wahnsinnig gelungene Ideen, die dem Film ein gewisses Maß an Aussage unabstreitbar machen.

                                                  Aber auch mit dem großen M davor bleibt es immer noch ein Exploitationfilm.
                                                  Und da zieht der gute Robert wieder alle Register, die man als Edeltrashregisseur in Hollywood halt so ziehen kann.
                                                  Dann wird "Machete" zum wilden Wirrwarr wahnwitziger Szenarien.
                                                  Ein feuchter Traum für alle, die sich nach Verwüstung und Zügel- wie Geschmacklosigkeiten die Krallen blitzblank lecken.
                                                  Priester und Nonnen mutieren zu Rache-Arnies, Sexualität kennt keine Grenzen und wir erfahren, wo das Wissen, wie lang so ein menschlicher Darm ist, so überall anwendbar ist.
                                                  Es fliegen Köpfe umher, die Waffeneinsätze und Posen sind cool und catchy wie von Rodriguez gewohnt, und auch das Arsenal an durchgeknallten Nebenfiguren lässt sich sehen.
                                                  In jeder Einstellung wird klar, wie sehr der gute Robert sich austoben durfte, und dies auch tat. Und da ist alles Andere auch schon egal, denn dann macht es einfach umheimlich Spaß, dem splattrigen Actionkracher dabei zuzusehen, wie er frei jedweder Regeln seine eigenen Gesetze aufstellt.

                                                  "Machete" ist von vorn bis hinten einfach nur ein Wahnsinnsspaß für alle, die auf knallharte Action, ironische Helden und abgefuckt coole Wundertüten von Filmen stehen. Ein echter Robert Rodriguez eben.

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