Mad Circus - Eine Ballade von Liebe und Tod

Balada triste de trompeta (2010), FR/ES
Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Komödie, Drama, Kinostart 08.12.2011

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6.2 Kritiker
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von Álex de la Iglesia, mit Carlos Areces und Santiago Segura

Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod – 1937: In Spanien tobt der Bürgerkrieg. Ein Clown, von Milizen zwangsrekrutiert, findet sich, bewaffnet mit einer Machete, in einem Blutbad gegen die Faschisten wieder. Jahre später tritt dessen Sohn Javier (Carlos Areces) in die Fußstapfen seines Vaters und findet als trauriger Clown in einem Zirkus Arbeit. Dessen Star ist Sergio (Antonio de la Torre), ein nach außen hin brillant lustiger Clown, der sich jedoch hinter den Kulissen als brutaler Sadist entpuppt. Darunter leidet vor allem seine Freundin, die Akrobatin Natalia (Carolina Bang). Als diese Gefallen an Javier findet ist das der Anfang eines erbitterten Kampfes zwischen den beiden Clowns, die selbst den Tod riskieren, um die Gunst Natalias zu gewinnen.

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Mad Circus - Eine Ballade von Liebe und Tod

goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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6.5Ganz gut

Durch seine anarchistische Clownerie inmitten des Franco-Regimes dürfte dem Film sein Kultstatus sicher sein. Aber trotz Vergleichen mit Inglourious Basterds oder Pans Labyrinth fehlt es Mad Circus an Sinn und Stringenz. Zu wirr stürzt er sich ins Elend seiner Historie und zu schablonenhaft wirken seine Charaktere. Man ergötzt sich an seiner visuellen Kraft, stößt sich aber an seiner völligen Humorlosigkeit, was am Ende nicht nur dem Film das Rückgrat bricht.

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filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...

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4.5Uninteressant

[...]So groß meine Erwartungen im Vorhinein an Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod (dt. Titel) waren, so groß war die Enttäuschung. Nach der durchweg gelungenen wie packenden Einleitung, die den Grauen des Krieges verdeutlicht, der selbst Clowns zu gebrochenen und hasserfüllten Menschen macht, bewegt man sich durchweg auf einem Balance-Akt zwischen verworrenem Inhalt und charakterlichem Tiefsinn.[...]

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Andreas Busche: fluter, Der Freitag Andreas Busche: fluter, Der Freitag

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7.0Sehenswert

Mad Circus - Eine Ballade von Liebe und Tod ist der Versuch einer politischen Parabel, doch de la Iglesias Programm erinnert eher an die Pulp-Fantasien eines Robert Rodriguez. Die Allegorien auf das faschistische Spanien hängen schief, werden aber immer wieder von den unglaublichsten Visualisierungen zurechtgerückt.

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Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze

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5.5Geht so

Die »traurige Trompetenballade«, die der spanische Originaltitel verspricht, weckt über weite Strecken nur Gleichgültigkeit, da keine der drei engagiert gespielten, aber schablonenhaften Hauptfiguren [...] für die notwendige Empathie oder Interesse sorgt.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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8.0Ausgezeichnet

Weinen und Lachen – manchmal beides gleichzeitig – sind die dramaturgischen Prinzipien dieses Films, und das in ganz plastischem Sinne: Der Krieg und seine Folgen werden anhand des spanischen Clowngeschäfts erzählt. Dass der Job des Possenreißers vererbt wird, dass es im klassischen Zirkus vor allem den traurigen, dummen August und den schönen, geliebten, lustigen Clown gibt, sorgt für den nötigen Drive.
Splatter, Horror und Geschwindigkeit sind die prägenden Stilzutaten von »Mad Circus«. Seit früher Kindheit arbeitet Iglesia an dem Stoff, den er in seinem Film ausbreitet. 1973 war der Regisseur acht Jahre alt. El Lute, der Ausbrecherkönig, hielt die Polizei auf Trab, der rechtsgerichtete Ministerpräsident starb durch eine Autobombe, im Fernsehen tobte täglich eine Clownsfamilie herum. »Das alles vermischt sich in meiner Erinnerung zu einer seltsamen Halluzination«, sagt der Regisseur.
Die Halluzination heißt Kunst, und sie ist beeindruckend. Sie beschreibt Politik. Und wie diese in den Menschen wirkt.

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Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal

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7.0Sehenswert

Mad Circus schreibt sich in eine Reihe neuerer spanischer Filme ein, die wie Pans Labyrinth symbolisch so übersteigert wie hoch politisch ein unschönes Kapitel der spanischen Geschichte aufgreifen.

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NIck Schager: Slant Magazine NIck Schager: Slant Magazine

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7.5Sehenswert

Während die Figuren in Mad Circus eher Symbole sind als Charaktere aus Fleisch und Blut, schafft es Iglesias mit seinem idealistischen Drehbuch, die ein oder andere filmische Macke wieder auszuwetzen und präsentiert Szenen und Ideen von beeindruckender Surrealität [...]

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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6.0Ganz gut

Trotz einiger Schwächen bleiben viele Momente von Mad Circus im Gedächtnis haften, besonders eine Beiß-die-Hand-die-dich-füttert-Szene, in der Franco selbst einen Gastauftritt absolviert.

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Rene Rodriguez: The Miami Herald Rene Rodriguez: The Miami Herald

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7.5Sehenswert

Der Humor von Mad Circus ist so schwarz, dass ihn viele Zuschauer nicht im Geringsten lustig finden werden und der Symbolismus ist alles andere als dezent (das Finale findet auf einem Kreuz-förmigen Gebäude statt). Doch das Erzähltempo ist rasant und der Film voll von atemberaubender Ausstattung und furchtlosen Ideen.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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7.0Sehenswert

Iglesia as usual: Der Mann ist seit Anfang seiner Karriere keinen Ameisenpenis weit von seinem Kurs abgewichen und so präsentiert sich auch MAD CIRCUS als wie von einem 16jährigen Dopehead zusammenhalluzinierte Fantasterei (Politparabel my ass), die sich in ihrem ausgestelltem Irrsinn vor allem selbst gefällt, beziehungsweise mit einem Auge ständig Richtung Kultfilm schielt.

ANDERSEITS muss man einfach zugeben, dass dieser Gaga-Pulp von A-Z unheimlich kurzweilig ist: Die reichhaltigen, detailverliebten Bilder machen Spaß, die beiden Hauptdarstellern spielen sich nen Wolf und love interest Carolina Bang ist, pardon my french, ein geiles Stück und dafür verantwortlich, dass Iglesias seiner Frau nach 13 Jahren Ehe winke winke und good bye gesagt hat. Kann man durchaus verstehen.

Wie auch immer: Sie wollten schon immer mal sehen, wie sich ein bis an die Zähne bewaffneter Clown im Priestergewand durch die Straßen Madrids ballert? - Hier liegen Sie richtig.


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Thomas Volkmann: Programmkino.de Thomas Volkmann: Programmkino.de

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7.5Sehenswert

Mit seiner insgesamt übersteigerten, ja fast opernhaften Dramaturgie und einer bis in die Tiefen der Sets überbordenden Ausstattung bleibt „Mad Circus“ insgesamt aber ein großartiges cineastisches Spektakel, das nicht ganz so einfach zu konsumieren ist wie Álex de la Iglesias vorangegangene schwarze Komödien wie „Allein unter Nachbarn“ (2000) oder „Ein ferpektes Verbrechen“ (2004), seine Wirkung aber dennoch nicht verfehlt.

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Kommentare (41) — Film: Mad Circus - Eine Ballade von Liebe und Tod

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Fu-Jay

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Bewertung9.0Herausragend

Stilvolle und romantische Psychotragödie mit surrealem Charme.

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MrZUPER

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Bewertung9.5Herausragend

Schrill.
Blutig.
Verrückt.
Krank.
Anders.

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BattlemasterIZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod ist ein herrlich groteskes Horror-Drama.
Das "Zitat" der Berliner Morgenpost gefällt mir, sie schrieben:
"Eine Überwältigungsfantasie, die in ihrem Bilderbombast nur vergleichbar ist mit Tarantinos Inglourious Basterds"
Der Film hat zwar auch verrückten Humor, aber das schockierende bizarre sticht hinaus...
Großes Kino :-)

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cacavas61

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Wobei bei "Inglourious Basterds" der Humor überwiegt, "Mad Circus" ist schon heftiger und schockierender, hat aber auch eine herzzerreissende Liebesgeschichte.


BattlemasterIZ

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Ja das kann man so sagen, das schockierende wie du schreibst ist bei Mad Circus wirklich geprägter. Bei Inglourious Basterds gibt es mehr grandiosen schwarzen Humor stimmt ich dir auch zu, die herzzerreissende Liebesgeschichte die es bei Mad Circus gibt, gibt es in IB auch ;-) nämlich die Shosanna Dreyfus mit der Liebe zum Kino...


dbeutner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Balada triste de trompeta" ist eine groteske Parabel auf den Kampf um die Ideale; ob man dem Film oder dem Publikum vorwerfen muss, dass die meisten RezensentInnen die hinter der Liebesgeschichte steckende Analogie nicht sehen, sei dahingestellt. Vielleicht trägt das unmittelbar Visuelle, das grotesk Überzogene und der körperlich spürbare Schmerz dazu bei, dass der Blick hinter diese grellen Kulissen nicht naheliegend scheint.

Die Grundaussage ist dabei am Ende sehr schlicht: Egal von welcher Seite man mit welchem scheinbaren Recht auch immer meint, für seine Ideale "über Leichen zu gehen" - am Ende sind diese Ideale absolut verloren. Die Umsetzung aber hat es in sich.

Dabei spart de la Iglesia nicht mit symbolhaften Bildern. Man könnte meinen, hier sei der spanische Halbbruder Terry Gilliams züggellos ans Werk gegangen.

Sehr stark inszeniert, und weder darstellerisch noch visuell ist wirklich etwas auszusetzen. Die weitgehende Abwesenheit von Humor auf der einen (es gibt ein paar "Gags", aber die Story an sich ist humorfrei), die dem zugrundliegenden Ernst nicht unbedingt immer dienliche groteske Überzeichnung auf der anderen Seite lassen diesen Film aber etwas klumpig im Magen zurück, nichts, was man die ganze Zeit mir großer Begeisterung Minute für Minute weiter verschlingt. Gerade einmal drei Kommentare mit über 8.5 Punkten bisher sind wohl ein Ergebnis dessen. Denn originell und massiv kommt der Film durchaus daher und sollte von daher Randgruppenkultpotential haben.

Meine acht Punkte sind "gerade so" vergeben, aber ich bin mir recht sicher, dass sich das bei einer Zweitsichtung eher bestätigt (statt in Frage gestellt zu werden). Ich vermute einfach mal, dass es noch einiges hinter der grellen Fassade zu entdecken gibt, was auch mir beim ersten Mal entging. In jedem Fall (außer für ganz zarte Gemüter): Anschauen!

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Stephano Hõnez

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie bin ich mit der falschen Erwartung an diesen Film herangegangen. Ich hatte mich auf eine ähnlich kreative Auseinandersetzung mit dem spanischen Bürgerkrieg wie in Pans Labyrinth gefreut und wurde enttäuscht. Denn von der Tiefe und Poesie, durch die del Toro's Streifen glänzt, ist Mad Circus weit entfernt. Zu einfach gestrickt ist das typische Dreiecksgeflecht zwischen zwei Männern und einer Frau. Zu durchschaubar deren Motive.

Und dennoch hat mich der Film noch einige Tage beschäftigt. Irgendwie blieb da was hängen. Und als ich die Enttäuschung über die unerfüllte Erwartungshaltung abgelegt hatte, musste ich zugeben, den Film irgendwie zu mögen. Irgendwie macht der Film aus dieser dünnen Geschichte eine grotesk riesig wirkende Zirkusshow. Irgendwie sind die Charaktere so absurd und instringent gezeichnet, dass es fast schon weh tut. Tut's aber nicht, weil sie genau so in das Gesamtbild des Films passen. Die aberwitzige und kranke Atmosphäre. Die allesamt konfusen Nebenfiguren. Irgendwie so so wirr, so irr, so absurd. Irgenwie gut.

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Anoirja

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Bewertung5.0Geht so

Der hier und da angeführte Vergleich mit Alejandro Jodorowskys faszinierend-bizarrem Zirkusdrama "Santa Sangre" hinkt doch gewaltig - ein ähnliches Zirkus-Setting macht eben noch lange keinen ähnlich guten Film. Die eher peinlich bemüht wirkende groteske Überhöhung hat mich mehr abgestoßen als angezogen. Álex de la Iglesia lässt hier schon deutlich den Tarantino-Fanboy heraushängen - und dessen Output kann ich nun mal in den seltensten Fällen wirklich leiden. Dabei hat es gar nicht mal so schlecht angefangen, nur sind die interessanten Ansätze leider ziemlich schnell dahingeschwunden. Die unerträgliche Carolina Bang hat dann noch ihr Übriges getan. Opulent ausgestattet und daher visuell schon recht ansprechend, ansonsten bietet die traurige Trompetenballade nicht viel Erwähnenswertes. Nicht nur "Santa Sangre", auch der "Strange Circus" hat mich bei Weitem mehr in Begeisterung versetzen können als der "Mad Circus".

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crab1973

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Na ja, fünf geht ja noch. Ich dachte, jetzt kommt irgendwas um die drei Punkte. ;)
Mein Iglesia Fav ist übrigens immer noch "Allein unter Nachbarn". Auch weil er sich dort, was das gewollt abgedrehte angeht, sehr zurücknimmt.


Anoirja

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Ich bin mir fast sicher, dass ich "La Comunidad" schon mal gesehen habe, kann mich nur überhaupt nicht mehr an den erinnern. "Crimen ferpecto" habe ich definitiv auch gesehen, kurz vor Beginn meines Filmtagebuchs - kann mich ebenfalls gar nicht mehr an den erinnern. Bei "El Día de la bestia" bin ich mir sehr unsicher und ich weiß auch nicht, ob ich es noch wagen sollte. Geht der mehr in Richtung "Acción Mutante" oder mehr in Richtung der traurigen Trompetenballade? Vielleicht sollte ich mir aber seinen Debütfilm auch erst noch einmal ansehen - wer weiß, ob mir der heute immer noch gefallen würde.

Ja, wegen der wenigen erwähnten positiven Faktoren hat er sich so gerade noch auf fünf Punkte retten können. Das war allerdings sehr knapp und gefühlsmäßig bin ich eher bei der Drei als bei der Sechs. ;)


VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Wow, das war ein starkes Stück. Sehr bizarr, extrem wild, rasant und sehr, sehr unterhaltsam. Hin und wieder ist mir die Kinnlade schon ein wenig nach unten geklappt. Nicht schlecht Herr Specht, wahrlich nicht schlecht.

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G0DsTylA

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Bewertung4.0Uninteressant

Das war einfach nicht mein Film also ich wende mich beinahe gegen alle Kommentare hier und sage der Film war meines Erachtens nicht herausragend oder der gleichen. In den ersten Minuten hatte ich das Gefühl das dieser Film richtig gut wird und ich mich auf den Rest freuen kann. Achtung Spoiler! Die absurde Story war mir oft zu dünn und diese Blonde Schönheit ging mir nach einiger Zeit ziemlich auf den Nerv, einmal will sie das er stirbt einmal wieder nicht was soll das bitte?! Ich hatte das Gefühl das der Film einfach versucht hat die 100 Minuten zu füllen, der Typ läuft in den Wald und wer findet ihn? Na was für ein Zufall! (Wer den Film gesehen hat weis an der stelle, was ich meine). Der Typ läuft Amok keiner hält ihn auf! Ein Clown der herumballert ist ja so schwer zu erkennen daher findet man ihn nicht (Sarkasmus =). Viele Logiglücken und ein Finish, das sich meiner Meinung nach sehr gezogen hat! Und auch ziemlich absurd war. Spoiler ENDE!
Wie gesagt einfach nicht meines aber jedem das seine. Daher von mir 4.0 Punkte und das liegt daran, dass der Verückte Clown doch etwas Beängstigendes hat.

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adamma

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Bewertung9.0Herausragend

Geil! Könnte auch die Vorgeschichte zu einem von Batmans Schurken sein. Einfach Geil!

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niceeddy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zweifellos ein beeindruckender Film, allein der Vorspann rechtfertigt schon das Ansehen, man bekommt einen Mix aus diversen Genres (alle ab 18), präsentiert mit einer enormen visuellen Sprengkraft und vielen Überraschungen. Definitiv ein Film, an den man sich noch lange erinnert. Optisch erinnerte er mich besonders gegen Ende an Sin City. Für meinen Geschmack wurde es zum Schluss etwas zu wild, ging aber noch in Ordnung.

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bvbenny

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Bewertung7.5Sehenswert

Also wer Clowns mag, wird diesen Film lieben.

Ein so surrealer Film, der zu keinerzeit langweilig wird, tolle Bilder und sehr schöne Musik bietet.
2 tolle Hauptdarsteller und die Hauptdarstellerin ist ein wirklicher Hingucker, besser als die ganzen ausgelutschten Damen aus New York.
Dadurch das dieser Film sehr unbekannt ist, aus Europa kommt und weder ein wirkliches Genre bedient noch sich selbst zu ernst nimmt, bin ich mir sehr sicher das dies ein Kultfilm werden wird.
Wer Moneypenny aus ES schon gruselig fand wird den verrückten/traurigen Clown aus Mad Circus sehr sehr gern haben ;) .

Klare Filmempfehlung...

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Mike Myers

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Bewertung7.5Sehenswert

Iglesia ist hier der bitterbitterbitterböse Zwilling von Jeunet und sein Zirkus die Hölle der gefallenen Micmacs. Groß :)

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Schofferhofer

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...

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Hartigan85

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was war das denn? Àlex de la Iglesia liefert mit "Mad Circus" mal wieder einen einzigartigen Film ab. Total durchgeknallt, bizarr, grotesk, brutal, blutig und extrem bildgewaltiges Kino...Dieser Film lässt sich keinem Genre zuordnen. Es geht um zwei Clowns, die sich um die Gunst einer Frau streiten und dabei immer mehr dem Wahnsinn verfallen. Die beiden Hauptdarsteller agieren sehr gut. Die wunderschöne Carolina Bang, von der wir in Zukunft hoffentlich noch mehr sehen, ist nicht nur ganz klar das optische Highlight dieses Films, auch darstellerisch stiehlt sie in so mancher Szene den beiden Hauptprotagonisten die Schau. "Mad Circus" wird die Zuschauer spalten, er ist meilenweit vom Mainstream entfernt und definitiv kein Film für jedermann. Ich für meinen Teil fand ihn ausgezeichnet, vor allem das Ende ist richtig fies und genial geraten. Nach "Aktion Mutante" und "Perdita Durango" liefert de la Iglesia mit "Mad Circus" erneut einen absolut schrägen, sehenswerten Film ab. Muss mich wohl noch durch seine restliche Filmographie wühlen :)

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audio

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat etwas... Aber dem Film fehlt auch etwas... Ich bin irgendwie noch nicht hintergekommen, was es ist. Aber sehenswert allemal!

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Donnos

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Bewertung7.0Sehenswert

Ab der Krankenhausszene verliert der Film irgendwie an Klasse, auch viele Verhaltensweisen von Charakteren bleiben doch sehr im Argen, aber die Ideen und Bilder und auch das Ende sind ziemlich geil, für diese experimentelle Prunk-Trash-Gefühlsachterbahn gibts deswegen trotz aller Schwächen eine gute Bewertung. Sehenswert!

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uncut123

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Bewertung9.0Herausragend

sehr schöner film.traurig aber auch ein paar gewaltspitzen.schöne kombination

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lieber_tee

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Bewertung7.0Sehenswert

Rabenschwarze Farce, wuchtig, emotional, surreal, stilisiert, bizarr, grell, überspitzt, kompromisslos, irrsinnig, Genre-Mash-Up, voller Film-Zitate, leidenschaftlich, opulent, überbordernd, comic-haft, Orgie aus Blut und Gewalt, konventionelle 3-Ecks-Geschichte, Franco, Diktatur, Greenaway, Gilliam, Kusturica, geil...Brainstorming zu einen Álex de la Iglesia - typischen Film. Ein sinnvoller Text ist mir NICHT möglich, einfach anschauen...

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jeffcostello

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beste kritik die man für den film schreiben kann :) toller film, hat mit tarantino aber wirklich nichts zu tun, hat man wahrscheinlich zur profitsteigerung gesagt. ich warte schon seit jahren das sich ein deutscher so mutig mit unserer vergangenheuit befasst, aber wie du sagtest, der aufschrei wäre leider enorm...fazit: toller film!!


lieber_tee

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vielen dank, jeff


KnightTemplar

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Bewertung6.5Ganz gut

Die ersten 15 Minuten haben mir was besseres versprochen, als ich bekommen habe.
Über einige Strecken trotzdem sicherlich gut und vor allem gut durchgeknallt.

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okami6

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Bewertung7.0Sehenswert

Alex de la Iglesia's Werke tragen eine ähnliche Handschrift wie die von Takashi Miike. Er schert sich einen Dreck um cinematische Richtlinien und präsentiert das, wonach ihm der Sinn steht. Das kann man lieben, hassen, vielleicht auch beides zugleich. Selbst wenn man bei den inhaltlichen Sprüngen und flottem Tempo die Übersicht verlieren mag oder nicht in jeder Szene einen Zusammenhang erkennen kann, muß man Iglesia lassen, das er verstörende Bilder mit gleicher Intensität zeigen kann wie Aufnahmen purer Schönheit und Poesie.
"Balada triste de trompeta" ist so ein Beitrag und in der Tat wie ein Zirkusbesuch. Bunt, durchgeknallt und ein visueller Augenschmaus, den ich mir persönlich etwas strigenter gewünscht hätte. Aber ich respektiere natürlich, das der Film das nie sein möchte.

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