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Madame empfiehlt sich

Elle s'en va (2013), FR Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Road Movie, Drama, Komödie, Kinostart 13.02.2014


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6.1
Kritiker
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6.2
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von Emmanuelle Bercot, mit Catherine Deneuve und Nemo Schiffman

In Madame empfiehlt sich findet sich Catherine Deneuve plötzlich allein in einer Lebenskrise. Sie steigt ins Auto und fährt einfach los ins Unbekannte.

Handlung von Madame empfiehlt sich
Cathy (Catherine Deneuve) ist über 60 und wird plötzlich von ihrem Lebensgefährten verlassen, der sich eine Jüngere gesucht hat. Allein soll sie sich nun um den Familienbetrieb kümmern, ein Restaurant, das an der Schwelle zum Konkurs steht.

Eigentlich will Cathy nur kurz um den Block fahren, um einen klaren Gedanken zu bekommen, doch sie fährt immer weiter – will ihr altes Leben hinter sich lassen. Auf ihrer Reise lernt sie ungewöhnliche Menschen kennen, trifft auf ehemalige Schönheitsköniginnen und erneuert schließlich sogar die Beziehung zu ihrer Tochter und ihrem Enkelsohn Charly (Nemo Schiffman).

Hintergrund & Infos zu Madame empfiehlt sich
Madame empfiehlt sich (OT: Elle s’en va) lief 2013 im Wettbewerb der Berlinale unter dem Titel On My Way.

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Madame empfiehlt sich

DavidSteinitz: Süddeutsche Zeitung DavidSteinitz: Süddeutsche Zeitung

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7.0Sehenswert

Es macht jedenfalls großen Spaß zuzusehen, wie Emmanuelle Bercot gemeinsam mit Deneuve mit einer großen Leichtigkeit aufs Feelgood-Movie zusteuert, ohne seicht zu werden.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.0Sehenswert

Madame in Madame empfiehlt sich ist vor allem Catherine Deneuve, für die diese Rolle geschrieben wurde. Sie gibt sowohl die genervte, abgeschobene 60-Jährige wie auch die ehemalige Schönheitskönigin und die frisch Verliebte mit eindrucksvoller Verve. Spaß macht Madame aber auch wegen der jungen Kamera und den vielen starken Szenen.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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3.0Schwach

Das inszenatorisch und dramatisch gleichermaßen fade Roadmovie ist auf doppelter Ebene ein Familienfilm über Mütter und Kinder.

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Marli Feldvoß: epd Film Marli Feldvoß: epd Film

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7.5Sehenswert

Regisseurin Emanuelle Bercot – das ist das Außergewöhnliche des Films – hat neben Deneuve nur wenig professionelle Schauspieler eingesetzt, sondern verlässt sich auf ein Team von hervorragend besetzten Laien, einschließlich ihres eigenen Sohns. Diese Mischung aus Dokument und Fiktion befeuert den Film, macht ihn so einmalig und authentisch.

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CarenPfeil: programmkino.de CarenPfeil: programmkino.de

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6.5Ganz gut

Das symphatische Roadmovie hat Regisseurin Emmanuelle Bercot der Deneuve auf den Leib geschrieben, die einmal mehr mit sehr minimalistischen Mitteln in jeder Szene brilliert.

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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

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8.0Ausgezeichnet

Hübscher, unaufgeregter Film über eine Frau in den so genannten besten Jahren, die langsam lernt, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen. Mit oder ohne Zigarette in der Hand.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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4.0Uninteressant

Leider führt der Selbstfindungstrip letztlich in die Sackgasse einer filmischen Auflösung, die an klischeehaft französischem Kitsch nur schwer zu überbieten ist.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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4.5Uninteressant

Eine unentschlossene Mischung aus Komödie, Road Movie und Selbstfindungsdrama, die ganz auf die Ausstrahlung der Hauptdarstellerin baut, darüber aber die Charakterisierung der übrigen Figuren vernachlässigt.

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Jordan Mintzer: The Hollywood Reporter Jordan Mintzer: The Hollywood Reporter

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6.0Ganz gut

On my Way ist ein wenig unausgeglichen, aber eine typisch französische Tragikomödie.

Kritik im Original: http://www.hollywoodreporter.com/review/my-way-elle-sen-va-421849

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Boyd Van Hoeij: The Hollywood Reporter Boyd Van Hoeij: The Hollywood Reporter

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6.0Ganz gut

On my Way ist am besten, wenn er sich wirklich darauf konzentriert, wie Betty versucht, sich ihren Herausforderungen zu stellen. Trotzdem wird die Story zu oft unterbrochen.

Kritik im Original: http://www.variety.com/review/VE1117949266/

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Christian Wolf: outnow.ch Christian Wolf: outnow.ch

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7.5Sehenswert

Emanuelle Bercot zeigt in On my Way eine Catherine Deneuve in den besten Jahren, ein wenig eindimensional gezeichnet, aber immer noch genug interessant, um vor der Kamera zu glänzen. Das französische Roadmovie enthält viel Humor, eine wunderbare Kulisse, aber einen ziemlich vorhersehbaren Plot.

Kritik im Original: http://outnow.ch/Movies/2013/ElleSEnVa/Reviews/kino/

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Kommentare (6) — Film: Madame empfiehlt sich


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VisitorQ

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Bewertung4.5Uninteressant

Pure Langeweile - Der Film

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VisitorQ

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Ich war so auf Turkey, alter.


Der Witte

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X-treme Heimweh, könnte man in deinem Fall auch sagen :D


mariega

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Bewertung7.0Sehenswert

Oh Girl
oder der Tag, an dem Betty Zigaretten kaufen wollte.
Wie Oh Boy - oder der Tag, an dem Nico einen Kaffee trinken wollte - für mich ein Berliner Film par excellence ist, ist "Elle s'en va" - Den deutschen Titel würde ich glatt ignorieren - ein Film "bien de chez nous" - das fängt schon an: also, übersetzt " sehr vertraut heimisch". Erstens bei dem französischen Titel "Sie geht weg" erinnert sich jeder Franzose an das Lied von Alain Barrière "Tu t'en vas" ("On connaît la chanson" ;).
Tu t'en vas / You are leaving
Soudain pour moi tout s'assombrit/Suddenly for me all is darkening
Le monde n'est qu'incohérence/ The world is only incoherence
J'ai peur de toi j'ai peur de moi/ I am afraid of you I am afraid of myself
J'ai peur que vienne le silence/ I am afraid that the silence is coming
Als mich meine schon erwähnte französische Freundin Mo mich heute morgen anrief um meinen Kommentar über den film zu hören - Sie war diesmal nicht mit mir im Kino - sagte ich: Nach meiner Überforderung mit "To the Wonder" von Malick - ich werde berichten - tut dieser Film einer im Exil lebenden Französin gut :)! Er ist authentisch französisch: perfekt in seiner Imperfektion. Il commence tout et ne finit rien - Er fängt alles an und bringt nichts zu Ende - Viele Themen hätten verdient etwas tiefer behandelt zu werden, wie die Beziehung Großmutter / Enkelkind. Alles bleibt zu oberflächlich: Catherine Deneuve, mutig, bekommt nicht ganz die Rolle, die ihre Größe hätte würdigen können. Aber, sie wirkt "adorablement femme" - auf einer liebenswürdiger Art sehr Frau - was bei ihr nicht immer der Fall war, früher passten zu ihr eher Adjektive wie kühl, distanziert, arrogant. Und das Schönste an dem Film sind die Details, die den Film für mich sehenswert machen. Sie betonen: Wir sind in Frankreich und brachten oft ein melancholisches Lächeln auf meine Lippen. Ich kam aus dem Kino und wusste, dass ich kein Meisterwerk gesehen hatte (Mit Catherine Deneuve hätte es werden können) aber ich hatte im Herzen ein Gefühl des Wohlseins... Alles wird gut :)!

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8martin

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Bewertung5.0Geht so

Der deutsche Titel schießt ein Loch in die Luft der Ahnungslosigkeiten, der des Originals besagt nur, dass sie ‘mal weg ist‘, angeblich Zigaretten holen. Bisher wohl eher eine männliche Verhaltensdomäne. Fakt ist, dass sich die Regisseurin und Drehbuchautorin Bercot nicht so recht entschließen konnte, was das für ein Film werden sollte. Zunächst einmal ist es ein Roadmovie. Ein Kapitel ist dann eine Oma-Enkel Story mit einem Treffen der ehemaligen Schönheitsköniginnen (hier u.a. Mylène Demongeot) und schließlich eine familiäre Zusammenkunft zwecks eines politischen Ereignisses. Hier klärt sich auf wundersame Weise auch das gestörte Verhältnis zu ihrer Tochter. Alle drei Teile haben eigentlich fast nichts miteinander zu tun. Sie werden nur durch die Deneuve zusammengehalten. 90% der Zeit sieht man ihr Gesicht in Großaufnahme. Ist ja auch nicht schlecht. Der Soundtrack dazu ist allerdings so angenehm wie Zahnschmerzen. Und die Message? Eine Vertreterin der ‘Best-Ager‘ will’s nochmal wissen. Dabei ist allerdings fast nichts vom französischen Witz und Charme zu sehen. Das Kapitel mit Enkel Charly (Nemo Schiffmann) hätte mehr Esprit verdient und wäre ein ganzer Film für sich. Doch die Regie setzt allein auf die Deneuve. Das ist aber für einen ganzen Film etwas wenig. Und das drangehängte Happy End? Ein Schmarrn. Na dann empfehle ich mich auch mal lieber…

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Moviefan85

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Bewertung7.5Sehenswert

Zum 70. Geburtstag der französischen Filmikone Catherine Deneuve kommt jetzt ein neuer Film mit ihr in der Hauptrolle ins Kino, unter der Regie von Emanuelle Bercot. Es geht um eine Frau Anfang 60, die nachdem ihr Freund sie verlassen hat und ihr Restaurant pleite zu gehen droht, mit ihrem Auto losfährt und auf ihrem Weg durch das Land neue und alte Kontakte begegnet. Catherine Deneuve ist immer noch toll anzusehen und nicht nur optisch, sondern auch schauspielerisch. Die Handlung ist eine Mischung aus Drama, Roadmovie und Liebesfilm, das verhilft dem Film interessant zu bleiben und lässt keine Langeweile aufkommen. Schön inszeniert sind auch die Kulissen von Frankreich, die ein schönes Bild von dem Land zeigen und vielleicht Lust auf eine Reise dorthin machen. In meinem Fall waren nur ältere Zuschauer anwesend, mir als jüngere Zuschauerin hat dieser Film insgesamt gut gefallen. Vor allem für Fans von Catherine Deneuve empfehlenswert!

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filmfuzzy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sie ist die französische Filmikone überhaupt und ein Aushängeschild des französischen Films. Passend zu ihrem 70igsten Geburtstag hat Regisseurin Emanuelle Bercot ihr ein Geschenk mit ihrem neuen Film gemacht. Es ist das Porträt einer Frau im sogenannten besten Alter.
Bettie (Catherine Deneuve) ist Anfang 60 und lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen bretonischem Dorf. Sie führen gemeinsam ein Restaurant. Ihr Geliebter hat sie wegen einer Jüngeren verlassen, das Lokal steht vor der Pleite, und als ihr dann noch ihre Zigaretten ausgehen, ist das Fass übergelaufen.
Sie setzt sich in ihr Auto und fährt einfach drauflos. Aber am Sonntag Zigaretten zu kaufen ist in dieser einsamen Gegend sehr nervenaufreibend. Sie landet in einer Kneipe wo gerade die Landbevölkerung sich bei einer Dartmeisterschaft vergnügt. Der Zigarettenlieferant wird dann zum Onenightstand und löst auch nicht gerade ihre Probleme.
Doch es gibt noch eine Steigerung der Komplikationen. Ihre Tochter, mit der sie schon lange keinen Kontakt mehr hat, ruft sie überraschenderweise an. Ihr Enkel soll seine Ferien bei seinem Opa väterlicherseits verbringen. Sie aber ist wegen eines Jobs in Brüssel verabredet.
Bettie erklärt sich bereit Charly zu seinem Opa zu bringen. Doch die Fahrt ist mit weiteren Schwierigkeiten verbunden. Ihre Bankcard ist aufgrund ihres leeren Bankkontos gesperrt und Charly (Nemo Schiffman) verträgt das Autofahren nicht. So stranden sie beide in einem Seehotel, in dem Bettie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.
Dort treffen sich alle französischen Schönheitsköniginnen des Jahrgangs 1969. Sie hatte zwar als bretonische Schönheitskönigin diesen Treffen abgesagt, aber jetzt ist sie mittendrin. Bei dem ganzen Trubel erleidet sie einen Schwächeanfall. Was zur Folge hat, dass Grandpa Alain (Gerard Garouste)gefragt ist, sie beide abzuholen.
Der ist nicht gerade sehr angetan davon und reagiert sehr uncharmant auf die Begegnung mit Charlys Oma. Im Haus von Alain kommt es dann zu einem Wiedersehen mit ihrer Tochter. Zwischen Alain und Betty entstehen zarte Bande. Was Charly mit einem lakonischen Satz kommentiert:“Das Leben geht weiter“.
Ein bezaubernder Roadtripp, mit französischem Esprit und feinem Humor.
116 Minuten – von Madame empfohlen.
Ab 13. Februar 2014 im KINO.

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wolf260366

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Bewertung7.0Sehenswert

Erst Roadmovie, dann ein bißchen Famliengeschichte und dann späte Liebe. Alles sehr humorvoll und liebevoll. Ein Film zum Lächeln, eine Hommage an das Leben (in Frankreich), allerdings auch voller Klischees.

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robertpires27

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ich fand ihn eher klischeefrei...da war wohl Gold eher die Klischeekeule...



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