Mado

Mado (1976), DE/FR/IT Laufzeit 135 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 16.12.1976

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von Claude Sautet, mit Michel Piccoli und Ottavia Piccolo

Simon Leotard, Junggeselle, Immobilienhändler, lernt ein junges Mädchen, Mado, kennen und ist gleich von ihr fasziniert. Kurz darauf gerät Simons Teilhaber Julien in die Fänge des ausgekochten Finanzieres Lepidon und stürzt sich in tiefe Verschuldung. Simon kann seinen Freund aus der Klemme befreien, aber er schwört sich, Rache zu nehmen. Während er auf einen Anlass wartet, um die schmutzigen Geschäfte seines Kontrahenten aufzudecken, gerät er selbst in finanzielle Schwierigkeiten. Da erzählt ihm Mado von einem gewissen Manecca, auch ein Opfer von Lepidon, der auf der Flucht vor der Polizei untergetaucht ist. Simon setzt alles daran, diesen Mann zu finden…


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (3) — Film: Mado


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angelmoonsoul

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film!
Der Film hat eine gute Handlung, und ist auch noch sehr gut besetzt!
Ottavia Piccolo und Michel Piccoli spielen sehr gut!
Romy Schneider ist in einer Nebenrolle zu sehen!

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Schlegel

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwer muss mir erklären, warum sich ein Drittel der Geschichte damit beschäftigt, Autos aus dem Schlamm zu schieben.

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Marie Krolock

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hört sich spannend an! ;-)


Schlegel

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Der Film ist sehenswert, aber der Zeitschinder mit den Autos im Schlamm etwas seltsam.


Stefan Ishii

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Bewertung9.0Herausragend

"Mado" ist ein großartiger Film von Claude Sautet, einem der bedeutendsten Regisseure des französischen Kinos. Es ist eine intelligente Mischung aus Melodram, Kriminalfilm und Gesellschaftskritik.

Der Film ist geschickt und klug inszeniert: "Mado" schildert die Krise eines Mannes und erzählt zugleich eine spannende Geschichte vor dem Hintergrund einer Wirtschaftskrise.

Wie in vielen anderen Filmen von Sautet steht ein durchaus als reich zu bezeichnender und im gesellschaftlichen Leben etablierter Mann im Mittelpunkt, dessen Beziehungen zu anderen Menschen (Freundin, Ex-Frau, Kollegen) beleuchtet wird. Dabei geht es inbesondere um Abhängigkeiten, Schwächen und Neuorientierungen. Dieser Mann wird brillant durch Michel Piccoli gespielt. Der großartige Charakterdarsteller ist besonders gut in vielschichtigen Rollen, und in "Mado" verkörpert er gleichzeitig nach außen präsentierte männliche Dominanz und Stärke sowie nach innen gerichtete Zweifel und Schwäche.

Obwohl Romy Schneider nur wenige Minuten in diesem Film zu sehen ist, so bleibt ihr Auftritt als vom Leben gezeichnete und zerstörte Frau doch hängen. Sie in einem solchen Zustand zu sehen, schmerzt fast körperlich.

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