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Mädchen in Uniform - Kritik
DE/FR 1958 Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.08.1958
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Kommentare (8) — Film: Mädchen in Uniform
Hexenblut66 Sat, 15 Jun 2013 10:17:03 -0000
Kommentar löschenDer Film ist Klasse!!Das war vor langer Zeit aber ein Top aktuelles Thema!!
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Hagen Hagen Sat, 27 Oct 2012 07:19:37 -0000
Kommentar löschenNicht zu fassen, wie gut die deutschen Schauspielerinnen mal waren. Und ich meine hier nicht nur die Damen Schneider und Palmer, von denen das zu erwarten war.
So einen lesbischen Film hätte ich aus der Zeit nicht erwartet. Sehr unterhaltsam.
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kronenhummer Fri, 01 Jun 2012 13:45:59 -0000
Kommentar löschen30 Jahre ist Romy Schneider nun schon von uns gegangen. Und mit ihr eine ganz besondere Größe der Filmwelt, die schon zu Lebzeiten ein Mythos gewesen ist und auch heutzutage nichts an diesem Mythos eingebüßt hat. Das merke auch ich, der erst Jahre nach Romy Schneiders Tod das Licht der Welt erblicke und bedauere, bislang noch nicht mehr von dieser Frau und ihrer einzigartigen Erscheinung, ihrer besonderen filmischen Präsenz erlebt zu haben.
Den Tod einer Künstlerin zu würdigen, ist immer ein beliebter Grund alte Filme wieder zu zeigen, die lange nicht zu sehen waren, die vergessen schienen, die aus einer anderen Ära stammen. Und zumindest eine gute Möglichkeit, den eigenen filmischen Horizont hinsichtlich der Grande Dame zu erweitern.
„Mädchen in Uniform“ ist ein solcher Film aus einer anderen Ära, obgleich selbst sogar ein Remake. Ein Film, in dem die Grande Dame noch das unschuldige, junge Schulmädchen darstellt und dabei doch gar nicht so unschuldig ist. Romy Schneider als junge Manuela kann auch hier schauspielerisch überzeugen und wird dabei eingerahmt von einer Anzahl weiterer gut aufgelegter Schauspielerinnen in dieser Geschichte, die in den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts spielt.
Nicht verwundern kann es daher, dass dieser Film mitunter schwer zu erfassen sein kann. Über 50 Jahre alt, stellt er eine Geschichte dar, die nun knapp 100 Jahre her ist. Vieles was damals gewöhnlich erschien, vieles was selbstverständlich war, erzeugt heutzutage schon Kopfschütteln. Insofern ist die Geschichte rund um die Sehnsucht nach Nähe, um die Diskussion um richtige Methoden, um menschliche Wärme, aber vor allem die für die Zeit gewagte Darstellung von lesbischen Gefühlen gewagt, aber wirklich mitfühlend und kann in dieser Hinsicht auch heute noch wirken.
Die Darstellerinnen sind dabei stets überzeugend und doch nie im Vordergrund von der Geschichte, die hier den Film prägt und einzig mit dem übertriebenen Ende etwas an Überzeugung verliert. Aber vielleicht wäre ein anderes Ende dann doch zu gewagt für einen Film mit der lieben kleinen Sissi gewesen.
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Markbln Fri, 30 Mar 2012 20:03:28 -0000
Kommentar löschenFilmreihe schwul/lesbischer Subtext 03a:
Palmer-Schneider-Giehse.
Das nenne ich mal nen astreinen Lesbenklassiker.
Wie Romy als Manuela von Meinhardis ihre Lehrerin anschmachtet und für sie sterben will, ist eigentlich schon kein Subtext mehr. Erstaunlich für die in Deutschland doch sehr biedere Entstehungszeit. Durch die glamouröse Besetzungsliste, auch mit der unvergessenen Blandine Ebinger, sehenswert. Die erste Verfilmung von 1931 ist tatsächlich aber anspruchsvoller.
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angelmoonsoul Sun, 21 Aug 2011 16:14:02 -0000
Kommentar löschenToller Film, mit einer tollen Romy Schneider und einer tollen Lilli Palmer!!
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Filmkenner77 Sat, 07 Aug 2010 17:53:05 -0000
Kommentar löschenDer beste deutsche Film mit Romy Schneider als Darstellerin. Anspruch und Unterhaltung müssen auch in deutschen Filmen der 50er Jahre keine Widersprüche sein.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
dAJaro Sat, 07 Aug 2010 18:39:29 -0000
Antwort löschenwie schlägt sich denn diese version im vergleich zum original?
hast du das auch gesehen?
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Filmkenner77 Sun, 08 Aug 2010 07:52:56 -0000
Antwort löschenDas Original von 1931 kenne ich leider nicht. Im deutschen Fernsehen wird der Film nur sehr selten gezeigt. Auf der Homepage von Amazon gibt es einige Bewertungen zum Original, das mittlerweile auch auf DVD erschienen ist. Die Meinungen beim Vergleich Original und Remake gehen da ein wenig auseinander.
damian.thorne.3 Sat, 27 Apr 2013 20:43:48 -0000
Antwort löschenDie Oberin war lustig mit ihrer Erzkonservativen Art und ihrer Stimme.
schnacksel Sun, 12 Jul 2009 16:27:48 -0000
Kommentar löschenDie 50er waren prüder und langweiliger als die 30er! Überdeutlich wird dies im Vergleich einer Schlüsselszene des Films aus den 1930er Jahren mit dem Remake von 1958. Das von den Stiftsmädchen verehrte Fräulein von Bernburg dreht am Abend seine Runde durch den Schlafsaal der Elevinnen, um jeder einen Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn zu drücken. Wo sich Manuela im Original aus den 30ern noch liebeshungrig um ihren Hals wirft und mit einem eindeutig erotischen Kuss auf den Mund belohnt wird, bleibt sie in den 50ern auf Distanz und erhält neben einer verbalen Aufmunterung den gleichen Stirnkuss wie alle anderen.
Überhaupt erscheint die Brisanz und prickelnde Ambivalenz der Fassung aus den 30er Jahren in der Neufassung abgemildert zugunsten leichter Unterhaltung. Die exzentrischen jungen Damen aus dem Original werden in der Neuverfilmung eher als pubertierende pausbäckige Kinder denn als junge Frauen gezeigt. Aus „Sex-Appeal“ wird „das gewisse Etwas“.
Und auch der Schluss wurde geglättet. Im Original steigt eine zutiefst erschütterte, gebrochene, aber scheinbar uneinsichtige Oberin die Treppen hinab, um schließlich im Dunkel zu verschwinden. Ob sie am nächsten Tag ihr strenges Regiment wieder übernimmt oder die reformerischen Ideen des Fräulein von Bernburg sich durchsetzen werden, bleibt offen und regt den Zuschauer zum Nachdenken an. Im Remake wird nun ganz explizit gemacht, was im Original noch offen blieb: Die Oberin und Fräulein von Bernburg treffen im Krankenzimmer Manuelas nochmals aufeinander. Die geläuterte Oberin reicht der einst verhassten Manuela die Hand und bittet Fräulein von Bernburg ausdrücklich um ihr Bleiben. Diese verneint und verlässt das Stift, da sie dort ja nicht mehr gebraucht werde – der autokratische Führungsstil der Oberin scheint gebrochen.
Trotz Romy Schneider – das Original ist seinem Remake vorzuziehen!
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nurleben Thu, 16 Jul 2009 23:11:47 -0000
Antwort löschengut zu wissen :)
dAShEIKO Tue, 23 Oct 2007 15:23:15 -0000
Kommentar löschenEin sehr eindringlicher Film über das Leben im Mädcheninternat. Romy Schneider aber auch Lilly Palmer spielen herzerschütternd. Eine Packung Papiertaschentücher sollte bereit liegen.
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