Dieser Film basiert auf einem Buch des aus Wales stammenden Autors John Ronson aus dem Jahre 2004. Es ging um Nachforschungen der Armee, darüber wie man Konzepte der New Age Bewegung in Verbindung mit paranormalen Fähigkeiten nutzen kann, um so eine neue Art von Soldat zu erschaffen.
2009 enstand daraus dieser feine Film, der als lakonisch witzige Militärsatire mit Starbesetzung daherkommt. Es sind hier sogar gewisse Ähnlichkeiten zu Klassikern des Genres wie etwa Robert Altman´s "MASH" oder Mike Nichols "Catch-22" (beide aus dem Jahr 1970), zu erkennen.
"Männer die auf Ziegen starren" ist ein Film, den man nur schwierig in ein passendes Genre einordnen kann. Es gibt satirische Anleihen, die aber nur selten in einer Kritik münden. Letztendlich bewegt sich der Film zwischen Parodie und Komödie, wobei der Humor teilweise sehr eigen ist. Die Handlung besteht lange Zeit eher aus einer Aneinanderreihung skurriler Szenen, weniger aus einer Geschichte, die auf eine Auflösung hinsteuert. So ist das Ende des Films auch nur bedingt befriedigend, da dem Film etwas die Luft ausgeht und es ziemlich harmlos wirkt. Ist der Schlussakt womöglich schnell wieder vergessen, bleiben die schauspielerischen Leistungen in Erinnerung: Clooney und Bridges spielen gekonnt auf wie in besten Coen-Zeiten ("O Brother where art thou", "The big Lebowski"), während McGregor eher nüchtern daherkommen muss. Allein Kevin Spaceys Rolle als Querulant kommt ein wenig zu kurz.
Fühlt sich wie eine militärische Variante von FANBOYS an. Ist auch nur unwesentlich lustiger als dieser. Viel zu nerdy, viel zu aufgesetzt schrill. Ich mochte den Flow, den der Film durch seine Musik und seinen Look bekommt. So richtig unterhaltsam fand ich THE MEN WHO STARE AT GOATS jedoch nie. Stellenweise eher nervig.
Jeder der Beteiligten macht einfach, was er gut kann, und im Ergebnis kommt dabei ein runder, tiefenentspannter Film heraus, in dem Jeff Bridges der Welt ein weiteres Mal sein unnachahmliches Althippielächeln schenkt, George Clooney nach seinem sehr korrekt beschlipsten, pointierten Auftritt in Up in the Air sich einen Rotzfänger ins Gesicht kleben, sich im Sand wälzen und das Hemd aus der Hose hängen lassen darf, Kevin Spacey inszeniert mit gut plazierter Gestik und Mimik sehr präsent seinen üblichen Unberechenbaren, und der einzige, der sich noch ein wenig anstrengen muss, ist Ewan McGregor. (Hendrik für SchönerDenken / Mehr im Podcast)
Der geniale Filmtitel hat mich neugierig gemacht, die Besetzung, das Filmplakat. Dann habe ich hier einige Kommentare gelesen und war einigermassen ernüchtert. Trotzdem habe ich mir den Film angesehen. Er hat seine tollen Seiten: Die Darsteller, vor allem Bridges und Clooney, der herrlich bizarre Einstieg. McGregor wurde vom Drehbuchautor Selbstironie in seinen Text geschrieben, nur Kevin "Keyser Soze" Spacey bleibt in der Darstellung seiner Nebenrolle sehr, sehr blass... Doch alles in allem bin ich recht enttäuscht: Die Handlung ist zu sehr weder Fleisch noch Fisch, um mich zu überzeugen! Für eine (bizarre) Militärsatire sind die Absurditäten nicht konsequent genug über die gesamte Dauer des Films durchgezogen, für eine "ernste" Satire oder Militärkritik wäre der Film zu schräg und gleichzeitig die Handlung nicht klar genug erkennbar. Schade, vor allem bei den vielversprechenden Ansätzen. Trotzdem: Wer skurille Komik und/oder Jeff Bridges mag, kann sich den Film zumindest am Kinotag oder auf DVD ansehen. Er hält auf jeden Fall etliche Schmunzler bereit...
[...]Aber, um mal nicht zu viel hineinzuinterpretieren, zurück zum Wesentlichen. Im Zehnminutentakt laufen in „The Men who stare at Goats“ die gerngesehenen Gesichter auf, Stephen Lang, Ewan McGregor, George Clooney, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Robert Patrick, kurzum: ein gar fürstliches Aufgebot. In Sachen Spiellaune steht keiner dem anderen nach. Trotzdem verdünnt sich die Gag-Dichte im Laufe des Films durch die ernsten Zwischentöne und wenn es mit den Flashbacks vorbei und sich die dadurch geschaffene Handlungsebene mit der Rahmenhandlung zum Schlussakt verbindet, tritt auch eine gewisse Highlightarmut ein. Das drogengeschwängert-pazifistische „go out and tell’em the truth“-Ende kann daran auch nicht mehr viel ändern. Aber: als Gesamteindruck bleibt doch haften, dass man sich bei „The Men who stare at Goats“ meistens gut, teils sogar prächtig amüsiert hat.[...]
[...]Worin „Männer, die auf Ziegen starren“ wie erwartet reüssiert, ist der gut aufgelegte Cast, allen voran natürlich George Clooney und Jeff Bridges. Gerade Clooney hat in seiner Karriere immer wieder gezeigt, dass er auch in der Komödie zu Hause ist, und wenn er sich – so wie auch in diesem Film – ein Stück weit selbst auf die Schippe nimmt, dann bleibt für gewöhnlich kein Auge trocken. Während Clooney, mit Schnauzer und langer Mähne wild durch die Gegend tanzend, gerne auch mal seinen Wagen zielsicher gegen den einzigen Stein fährt, der sich weit und breit in der Wüste befindet, gefällt, setzt Kevin Spacey seine Rolle erstaunlicherweise gegen die Wand. Der sonst für gewöhnlich so überzeugend aufspielende Darsteller bleibt in seiner Rolle erstaunlich blass, und kann sich nur selten in Szene setzten. Während McGregor ohnehin nur ein besserer Sidekick für Clooney ist, stellt Jeff Bridges aus darstellerischer Sicht das zweite Highlight des des Films. Heimlicher Star der ganzen Angelegenheit ist jedoch Stephen Lang als Brigade General Dean Hopgood, der in seiner Rolle als durchgeknallter General zu brillieren weiß.[...]
Wieder ein Film, der allein schon durch seinen ausgefallenen Titel auf sich aufmerksam macht, wenn auch subtiler als „Lesbian Vampire Killers“. Auf den zweiten Blick lässt sich auch eine äußerst attraktive Besetzung ausmachen. Wer sich durch diese beiden Faktoren für eine unvoreingenommene Sichtung entscheidet, wird nicht enttäuscht und bekommt, was das Filmposter verspricht: Eine aberwitzige Komödie mit einer Starbesetzung, die vor Ironie nur so sprüht. Trotzdem kein Hit, von dem man noch lange sprechen wird. [...]
[...]
So bleibt einem ein doch recht spaßiger Film im Gedächtnis, der leider nicht alles aus seinen Möglichkeiten macht. Wenn ich mich jetzt an den Film erinnere, denke ich zwar hauptsächlich an die richtig guten Szenen und richtig schlechte fallen mir dagegen weniger ein, aber im Endeffekt ist das dann doch nicht genug für einen sehr guten Film, eher für eine gute Komödie.
Was also locker zur schmissigen Komödie über die Absurdität des Kriegs im Allgemeinen und die ideologischen Renovierungsversuche innerhalb der US-Armee im Besonderen reichen würde, bleibt aufgrund Heslovs schlampiger Dramaturgie und solider, aber beiläufiger Inszenierung eine lose Abfolge von humorigen Miniaturen.
Entstanden ist so eine unterhaltsame, humorvolle Farce, und die Schauspielerstars scheinen sich in den teilweise improvisierten Szenen sehr amüsiert zu haben. Doch der kritische Impetus wird mehr und mehr dem Klamauk geopfert, wodurch die Satire sich letztlich selbst ihrer Schärfe beraubt.
Trotz all dieser, vorwiegend sehr witzig und von Clooney, McGregor, Bridges und Spacey fast schon optimal "vorgelebten" Szenenfolgen blieb mir am Schluss ein leicht bitterer Nachgeschmack. So richtig funken wollte diese satirische Kritik am US-Militär dann doch nicht. Irgendwie steht man am Ende des Films ein bisschen unbeholfen im Raum und denkt sich: Ok, war zum Schmunzeln, oft zum Lachen, aber der letzte Pfiff fehlte. Man kann es auch anders formulieren. Der letzte Pfiff fehlt vielleicht, weil solche Filme den letzten Schritt in Richtung Defaitismus nicht wagen und irgendwo doch noch auf Versöhnung, Verständnis oder dergleichen hinaus sind – oder einfach die anfangs geschilderten Schwierigkeiten einer solchen Kritik nicht bewältigen können. Wenn am Schluss mitten in der irakischen Wüste eine Herde Ziegen frei gelassen wird, wird man das Gefühl nicht los, es sei ja nicht so ernst gemeint mit der Kritik. Aber möglicherweise kann man dies den Filmemachern gar nicht vorwerfen.
Der Film bietet einige durchaus nette Gags, besonders die Ironie, dass "Obi Wan" Ewan McGregor nicht weiß, was ein Jedi ist, sorgt für einige Lacher. Generell ist die Besetzung hervorragend und tröstet über einiges hinweg, denn: Als Satire funktioniert der Film so gar nicht. Aus dem grandiosen Thema (und Titel!) hätte man eine schön böse Kriegssatire machen können - so ist Men who stare at goats eine nette Komödie, die man schon beim Abspann vergisst.
Regisseur Grant Heslov verwebt nun in Anbetracht der Umstände beziehungsweise Vorlage die jeweiligen Geschichten zu einer relativ stringenten Einheit. Wobei das Eis, auf dem sich hier bewegt wird, äußerst dünn ist, betrachtet man allein die Ausgangsbasis für dass Unterfangen. Dass "The Men Who Stare at Goats" vor allem - ausschließlich? - von seinen absurden Momenten lebt, ist selbstverständlich.
Regisseur Heslov hat sich hier eine feine, fast wahre Story rausgesucht, deren Prämisse direkt aus dem Lande WTF zu stammen scheint. Und es gelingt ihm auch, das Ganze mit leichtfüßigem Humor, Slapstick und sympathischen Darstellern zu erzählen, die alle froh zu sein scheinen noch einmal das alte Woodstock-Feeling durchleben zu dürfen. Natürlich ist Clooney als relaxter Jedi-Warrior von entwaffnendem Charme und auch Bridges und Spacey balancieren ihre Figuren gekannt am Rande der Karikatur.
Ins Schlingern gerät der Film immer dann, wenn er versucht aktuelle Themen aufzugreifen und “wichtige Botschaften” zu vermitteln, denn dann packt er ungeniert den moralischen Zeigefinger aus. Wenn Nebenfiguren vom schweren Kriegsschicksal erzählen und dabei die unbeschwerte Farce plötzlich zur bleischweren Moralfabel mutiert. Das fällt umso unangenehmer auf, da der Film an sich eher eine lose Skizzensammlung ist, als tatsächliche Geschichte. Die Rahmenhandlung holpert ebenso…
Regisseur Heslov hat sich hier eine feine, fast wahre Story rausgesucht, deren Prämisse direkt aus dem Lande WTF zu stammen scheint. Und es gelingt ihm auch, das Ganze mit leichtfüßigem Humor, Slapstick und sympathischen Darstellern zu erzählen, die alle froh zu sein scheinen noch einmal das alte Woodstock-Feeling durchleben zu dürfen. Natürlich ist Clooney als relaxter Jedi-Warrior von entwaffnendem Charme und auch Bridges und Spacey balancieren ihre Figuren gekannt am Rande der Karikatur.
Ins Schlingern gerät der Film immer dann, wenn er versucht aktuelle Themen aufzugreifen und “wichtige Botschaften” zu vermitteln, denn dann packt er ungeniert den moralischen Zeigefinger aus. Wenn Nebenfiguren vom schweren Kriegsschicksal erzählen und dabei die unbeschwerte Farce plötzlich zur bleischweren Moralfabel mutiert. Das fällt umso unangenehmer auf, da der Film an sich eher eine lose Skizzensammlung ist, als tatsächliche Geschichte. Die Rahmenhandlung holpert ebenso wie die Autos mit denen McGregor und Clooney durch die Wüste fahren und die zum Teil sehr komischen Flashback-Epsioden können sich nie so ganz entscheiden, ob sie die Eso-Auswüchse nun parodieren oder doch als exzentrische Ausläufer der Hippie-Bewegung verklären wollen. Wäre es nicht schön, wenn alle Soldaten nur debil grinsend und leicht bekifft herumsäßen und sich einredeten sie könnten mit Geisteskraft die Umwelt beeinflussen?
Der Film konzentriert sich sehr auf diese naiven Fragen und vergisst dabei ein wenig den satirischen Fokus. Natürlich ist das im Einzelfall extrem komisch und das drogenfreudige Ende macht durchaus Spaß, aber letztlich fehlt der echte Biss, die klare Linie und die Aussage über allgemeine Hippie-Verklärung und WTF-Späße hinaus. Gerettet wird das Ganze durch die Chemie zwischen Clooney und McGregor, den oft trockenen Witz und die schiere, rehäugige Liebenswürdigkeit mit der diese Eso-Soldaten karikiert werden.
Das am Ende dann doch nur Fluff im Kopf zurückbleibt und es dem ganzen an der Bösartigkeit mangelt die zum Beispiel der Richard Gere Film “The Hunting Party” besaß, der ebenfalls auf einem wahren Fall beruht, ist dann allerdings doch etwas schade. Denn ein brillanter Film mit einem so großartigen Titel wäre noch besser gewesen, als ein lediglich unterhaltsamer.
Die überflüssige Rückblendenstruktur ist einer der Schwachpunkte der gelegentlich etwas selbstgenügsamen Komödie. Sie verschwendet viel Zeit, die man lieber mit Hippie Django und seinem Widersacher, dem psychologisch völlig untauglichen Uniformspießer Lary Hooper (Kevin Spacey) verbringen würde. Wann immer aber diese Männer auf Ziegen starren oder mit voller Wucht gegen Wände knallen, bietet der Film grandiose Komik.
„Mehr hiervon ist wahr, als Sie glauben würden“, steht am Beginn von The Men Who Stare at Goats, Grant Heslovs wertvollem Beitrag zum sträflich vernachlässigten Genre der Militärsatire. Und in der Tat schüttelt man gleich bei der ersten Szene, in der Brigadegeneral Dean Hopgood sich beim Versuch, nach nebenan zu gehen, eine blutige Nase holt, den Kopf und möchte alles weitere ins Reich der wilden Fantasie eines Drehbuchautors verbannen. Doch wie so oft: So verrückt kann es gar nicht sein, dass es nicht auch wahr sein könnte.
Eine geschlossene Handlung sucht man in diesem „verrückten“ Film vergebens. Cassady (Clooney) und Wilton (McGregor) erleben vielmehr allerlei brenzlige Situationen, ja sie kommen vom Regen in die Traufe. Dank der bestens aufgelegten Schauspieler entgeht die beschwingte und humorvolle Inszenierung von Grant Heslov der Gefahr, zu einer Posse, zu reinem Militär-Ulk zu werden. Dennoch ist „Männer, die auf Ziegen starren“ eine Satire auf die törichte Kriegspolitik Buschs im Irak, auf einen Krieg, vor dem Johannes Paul II. Anfang 2003 mit den eindringlichen Worten warnte: „Der Krieg ist immer eine Niederlage für die Menschheit“.
Die meisterliche Kameraarbeit von Robert Elswit verzichtet auf jeden psychedelischen Firlefanz und fängt das aberwitzige Abenteuer in ruhigen, wohlkadrierten Bildern ein, die das perfekte Timing von Heslovs Inszenierung und die komödiantische Darstellungskunst seines großartigen Starensembles zum Strahlen bringen. Diese klare Bildsprache trägt dazu bei, dass das Ganze nicht zum schrillen LSD-Trip gerät [...] überzeugt jenseits konkreter Fakten als Parabel auf die Absurditäten postkolonialer „Krieg gegen den Terror“-Szenarien sowie als schreiend komischer, filmischer Schelmenroman, dessen Aktualität und Überzeugungskraft sich seiner mit Biss und Witz vermittelten politischen Haltung verdankt.
Was durch Bobs kommentierenden Voice-over eine bissig-satirische Reise eines wenig hellen Kleinstadt-Journalisten zum „Herz der Finsternis“ hätte werden können, bleibt ein rückblendenlastiges Roadmovie nach Nirgendwo. Der Film bleibt quasi narrativ in der Begeisterung über seine Grundidee stecken und verschenkt somit viel von seinem Potenzial. [...] Als Militär- und Anti-Kriegs-Satire bleibt Männer, die auf Ziegen starren jedoch allzu sehr an der Oberfläche. In Zeiten politisch korrekten amerikanischen Mainstreamkinos ist aber auch oberflächliche Subversion schon ein erheblicher Gewinn.
Bis auf den neugierig machenden Titel und den geschickt geschnittenen Trailer ist der Film gemessen an der recht hohen Erwartungshaltung ein Flop. Dabei sollte/konnte mit der Traumbesetzung und der Grundstory eigentlich nicht viel schief gehen. Denkste! Dank einer seltsam unstimmigen Geschichte, die zielgerecht ins Leere irrt oder auch wahlweise gegen die Wand gefahren wird und dem infantilen Comic-Humor wurde hier glorreiches Material für eine Kriegssatire vergurkt. Und die dümmlichen Jedi-Verweise werden in ihrer redundanten Verwendung von mal zu mal auch nicht witziger. Was hier an schauspielerischen Talent und Star-Potenzial vergeudet wurde, ist grob fahrlässig. Und was manche sicherlich als abgefahrenen Trip und irre komischen Drogen-Seelenstriptease deuten werden, ist in Wahrheit nur ein unkreatives und strukturarmes Skript voller Ideenlosigkeit.
Bis eben wollte ich den Film sehen. Irgendwie dachte ich mir, dass der Trailer nicht halten kann was er verspricht.
Schau dir mal "Crazy Rulers of the World" an, dreiteilige BBC-Doku zu dem Thema, was im Flim behandelt wird.
Hm, schade, der Trailer sah wirklich sehr vielversprechend aus. Nun gut, ich werd es dennoch wagen. Vielleicht guckt sich's mit weniger hoch geschraubten Erwartungen besser.
Also ich muss sagen das ich mich schon seit 1 monat auf diesen Film freue weil der trailer der Hammer ist!!! Ich werde ihn mir ganz sicher ansehen. Natürlich ist die Kritik nicht gut aber naja es ist immer so das es Geschmackssache ist oder?
Es gibt amüsante Momente, aber der Zuschauer wird paranormale Kräfte brauchen, um die Story zu finden. Die Rückblenden, die Lyns Zeit bei der Militär-Einheit beschreiben, sind so gut gemacht wie lustig – nur nicht lustig genug, um davon abzulenken, dass es keine Geschichte, geschweige denn einen Sinn, gibt.
Da ist eine Menge Energie in „The men who Stare At Goats“. Sie ist zu sehen in den enthusiastischen performances und der gewundenen Story, die sich vor und zurück durch die Zeit schlängelt als ob die Macher des Films es nicht erwarten konnten uns all diese unglaublichen, tollen Dinge zu erzählen. Diese Energie ist sehr beeindruckend. Aber schon eine Stunde in den Film hinein passiert es, dass einem der unangenehme Gedanke kommt: Die Story gibt nicht viel her. Dies hat sich bis zum Ende des Films schon zu einer Gewissheit verfestigt. All die Energie, der Enthusiasmus und der eigene Antrieb dienen nur einem Zweck: Der Zuschauer soll nicht darauf kommen, dass die Story fehlt.
Unorthodoxe und geheime militärische Programme lassen sich leicht für eine schwarze Komödie verarbeiten. Und wenn Machthaber des Militärs versuchen, ihre Gegner durch paranormale und telepathische Kräfte zur Strecke zu bringen, ahnt man große Möglichkeiten für absurde Gags. Aber der alberne Humor – zu dem vor allem George Clooney durch seine herrlich verrückte Performance beiträgt – trägt nur sproradisch. Die ungewöhnliche Geschichte entgleist ungefähr ab der Mitte und wird zu einem mühsamen Road-Movie. Die Dinge werden erst wieder interessant als im finalen Drittel Jeff Bridges seine an Lebowski angelehnte Performance gibt.
Wir werden mit der Tatsache konfrontiert dass der Film auf dem 2004er Buch des Autors Jon Ronson basiert, der es zwar spaßbetont, aber (so sagt er) wahrheitsgemäß über ein Experiment der Army schrieb. Es war dieses Geheimprogramm, welches die Idee inspierierte, das Lied zu „Barny der Dinosaurier“ zu Folterzwecken zu spielen. Eigentlich ist es egal, ob das Buch wahr ist. Niemand hat behauptet, paranormale Kräfte wären real. Ronson sagt nur, dass einige Machthaber dachten, sie könnten echt sein. Der Film ist so oder so wirklich lustig.
Das komische Moment dieser dilettantischen Antikriegsstrategie geht leider in dem allzu dünnen Plot wie im Wüstensand verloren. Nie wird ganz klar, ob dies nicht alles die Ausgeburt eines Idioten ist - angesichts jüngerer US-Kriegsoperationen ja kein ganz unplausibler Gedanke.
Sehr viel schwarzhumoriger operiert Grant Heslov in seiner Militärfarce „The Men Who Stare at Goats“. Jeff Bridges rekrutiert darin als durchgeknallter Esoterik- und Hippie-Veteran Soldaten mit übernatürlichen Kräften, die als „New Earth Army“ die herkömmlichen Streitkräfte experimentell bereichern soll. Die Auserwählten werden buchstäblich zu Jedi-Rittern ernannt, die telekinetisch Strom unterbrechen oder etwa Feinde nur durch Blicke töten sollen. Aber all das für Love & Peace. Muss alles Humbug sein, möchte man meinen. Aber: Es ist mehr wahr, als Sie denken, heißt es gleich im Vorspann. Auch wenn „The Men who Stare at Goats“ nur lose von dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson inspiriert ist.
Der Film hat mich bis zum letzten Drittel fast begeistert: esoterische Kriegsführung! Traumhaft :-D Und George Clooney spielt seine Rolle echt hervorragend. Leider ging mir aber ca. das letzte Drittel komplett gegen den Strich, das war dann Langeweile pur. Deswegen gibt's von mir auch keine Top-Wertung. Schade.
Männer die auf Ziegen starren ist ein Film mit einer herrlich verrückten Geschichte, wie man sie nicht oft in Hollywood aufgetischt bekommt. Die Inszenierung des Films ist amüsant und passend zur Art der Geschichte. Der Film bietet nicht viele Zoten und ist auch sonst keine klassische Komödie, er funktioniert viel eher über seine Story und seine Grundstimmung. Der Cast ist hochkarätig und überzeugt auf ganzer Linie, man weiß gar nicht wen man mehr loben soll, Ewan McGregor als zynischer Reporter oder Jeff Bridges als durchgeknallter Ausbilder. Es ist aber auch ersichtlich, dass Männer die auf Ziegen starren nicht für jeden etwas ist, man muss schon eine Vorliebe für Verrücktheiten haben, dann ist der Film genau das Richtige für einen amüsanten Filmabend.
Der Film liefert viele grandiose Schauspieler, kann jedoch trotzdem nicht richtig überzeugen. Die Story ist zu dünn und lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Zudem wird nicht deutlich, zu welchem Genre der Film gezählt werden will: Komödie? Zu wenig Lacher. Kultfilm? Zu lahm. Kriegsfilm? Kein Geballer. Nur die Schauspieler retten die 6.0
Humortechnisch ist das nicht gerade die nackte Kanone, aber dank der großartigen Schauspieler klappt auch die feinsinnigere Herangehensweise ganz gut. Clooney ist wieder mal der Hammer; ein stahlharter Soldat, der das Tanzen liebt, einen Hang zu Hippie-Esoterik hat und fest an seine parapsychischen Fähigkeiten glaubt. So eine Kombination muss man erst mal rüberbringen.
Super Film. Super Parabel auf alles, was momentan in der Welt abgeht. Wer den Film nicht versteht oder verstehen kann, beschäftigt sich im Alltag auch nur mit sich selbst, Partnern, Kindern. Danke George Clooney, dass Du neben dem Mainstream/Action-Müll ziemlich viele solche Filme machst und gemacht hast. CHAPEAU George (und Kevin Spacey). Macht weiter so! Ich hab mich bei diesem Film ganz köstlich amüsiert.
Eine aberwitzige Enthüllungsstory, die einem in diesem Film präsentiert werden. Aber wie der Film schon eingangs erwähnt. Es ist mehr wahr, als wir es wir es für möglich halten. Nicht nur, das die Story auf dem gleichnamigen Sachbuch von Jon Ronson basiert. Das Millitär hat tatsächlich Forschungen zur Bewusstseinsveränderung durchgeführt. Auch wenn die fiktive Filmstory zum Ende sich zum esoterischen Unsinn entwickelt, steckt die sichtliiche Spielfreude der Schauspieler an. "Männer, die auf Ziegen starren" macht Laune und ist unterhaltsam.
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Der Film bekommt einen Punkt für Georges Anwesenheit, einen für Kevins, und einen dafür, dass er sich insgesamt ganz arg (wenn auch erfolglos) bemüht hat. Nein, das ist keine Satire. Das ist auch kein Trash. Das ist einfach nur ein ganz schlechtes Drehbuch.
Da hat sich jemand alle Coens-Filme gut angeschaut, den Cast aus den Coens-Filmen genommen und versucht, seinen Vorbildern nachzueifern. Das ist leider nicht ganz komplett gelungen, aber auf seine eigene Weise gut. Wer behauptet, der Film sei nicht lustig, findet auch Coens-Filme nicht lustig. Ich habe teilweise herzhaft gelacht. Reichlich Ironie und Anspielungen machen Sapß. Also weiter üben, dann klappts auch mit nem richtig guten Film.
Für mich hat der Film erst beim zweiten Mal gezündet. Dadurch, dass ich die Handlung bereits kannte, konnte ich die zahlreichen ironischen Spitzen viel mehr genießen, anstatt das Gesamtbild nicht aus den Augen zu verlieren und zu ergründen, wo das alles nun hinführen soll bzw. auf welchem bizarren Level das Gezeigte nun funktionieren soll. Am Ende ist es einfach ne herrlich groteske Komödie, die definitiv Appetit auf das Buch gemacht hat, das ich mir demnächst mal vorknöpfen werde. So geht gute Promo :)
Ein wirklich amüsanter Film über haarsträubende pseudowissenschaftliche Machenschaften des US-Militärs... er hätte meiner Meinung nach noch ein wenig subversiver sein können! Insgesamt begeistert die Top-Besetzung, allen voran Jeff Bridges mit einer tollen Leistung, man merkt den Jungs an, das es ihnen richtig Spaß machte!!!
Ließt man den Titel und wirft einen Blick auf das Cover, kann man sich eigentlich wenig unter diesem Filmchen vorstellen. So ging es mir zumindest und ich dachte so für mich: Einen Film mit so 'nem bescheuerten Titel (und das meine ich durchweg positiv), muss ich sehen. Und siehe da, es hat sich gelohnt. Überträgt man den Titel auf mein Gemüt, könnte ich hier "Konsumenten, die auf Flimmerkisten starren" schreiben, da mich der Film wirklich durchgehend gut unterhalten hat.
Wirklich amüsant, verrückt und durchgeknallt. -> Schön.
Auch die Darstellerriege überzeugt gekonnt. Angefangen bei den Rollen von Bridges und Spacey, begeisterte mich besonders Ewan McGregor, wessen Off-Stimme ich ebenfalls als gelungen empfand und ein herrlich gut gelaunter George Clooney.
Total schräg und seltsam, leider aber in keinem Fall zielführend. Das Geschehen tröpfelt so vor sich hin, ein paar Hüpfer in die Vergangenheit sollen als kreatives cineastisches Instrument beeindrucken. Alle Beteiligten spielen seltsam lustlos. Als Militärsatire komplett unbrauchbar, da kein Witz vorhanden. Als Kriegsfilm komplett unbrauchbar, da viel zu abstrakt und verschroben.
Schräger Film, bei dem die Mischung nicht ganz stimmt und dem leider gegen Ende deutlich die Puste ausgeht. Der Film pendelt zwischen Satire und Komödie, kann durch einige lustige Szenen und gut aufgelegte Darsteller punkten. Die aneinander gereihten Szenen können nur irgendwie nicht zu einer wirklich guten Geschichte vereint werden. Es macht Spaß sich das anzuschauen, ließ aber zumindest mich irgendwie unbefriedigt zurück. Besonders das letzte Drittel entäuscht, der Film verliert den Biss und die vielen guten Ansätze verlaufen irgendwie in Belanglosigkeit.
Kein schlechter, zum Teil wirklich unterhaltsamer Film, dem der letzte Feinschliff leider zu offensichtlich fehlt.
Der Film ist zu Ende und ich sitze vor dem Fernseher und denke mir einfach nur: "Das war's jetzt?!" Tut mir leid, aber bei diesem Film ist einiges in die Hose gegangen. Der Anfang war vielversprechend, doch von Minute zu Minute wurde es langweiliger und es driftete immer mehr ab. Die Handlung war praktisch nicht präsent und das Ende war auch ein Witz - also von vorne bis hinten ein unbefriedigender Film. Doch ich muss dem Film die starken Schauspieler gutheißen, auch wenn sie nicht zeigen konnten, was sie draufhaben. Wieder mal ein Beispiel, dass selbst bekannte Schauspieler aus einem langweiligen Schinken keinen guten Film machen können.
Absolut verrückte Story mit einem unglaublich guten Cast. "Männer, die auf Ziegen starren" ist permanent unterhaltend, hat keine Längen, macht einfach zu jedem Zeitpunkt gewissermaßen Spaß. Wirklich lustig fand ich das ganze allerdings sehr selten, sodass das Schauen über 90 Minuten zwar nie langweilig wurde, aber gleichzeitig auch keine Höhepunkte bot, die den Film hervorheben.
Aber was solls, Clooney, Spacey und Bridges bei der Arbeit zusehen macht immer Spaß, Inhalt ist da sowieso eher sekundär.
Nun... auch auf die Gefahr, hier jn auf den Schlips zu treten...
Ich hab ich der Videothek Geld dafür bezahlt :-(
Story: Wirsch, aber daher weder Kunst, noch originell. Pseudo-esoterischer-militär- Schwachsinn, der jedwede Logik gleich zu Anfang locker-flockig mit dem Vorschlaghammer erschlägt.
Witz: 1 kleiner Schmunzler.
Schauspieler: überbewertet.
Fazit: Schnarch bis ärgerlich
Hmm klar, GENAU SO lief es... Mal ehrlich, der Film ist schwer daneben. Man bekommt nicht den leisesten mystischen Hauch, der Film macht sich sowohl über Esoterik als auch übers Militär lustig, und das ohne jeglichen Humor. Peinliches Abgehampel, Figuren, die wie Vollidioten aussehen...
Wenn ich "wahre Begebenheit" sehen will, zieh ich mir lieber Emily Rose rein.
Emily Rose ist sehr gut. Es läßt einen im Unklaren, was man sieht: eine Wahrnehmung einer psychisch Kranken oder tatsächlich etwas Übersinnliches...
Gesehen habe ich Emily Rose weil mich das hier schokiert und interessiert hat: http://www.youtube.com/watch?v=ZLYSInDAk4M
Männer die auf Ziegen stehen, stellt die ganze Zeit (schon an sich aus fragwürdige) eigene Handlung so unrealistisch, absurd und bescheuert wie es nur geht dar und am Ende- schwuptiwups- soll man es doch abkaufen? Nur weil die sich dazu herablassen, den durch die Wand laufen zu lassen ? Neee
Und mal ehrlich- Jedi- Ritter ??!! WTF ?T
So skurril wie der Titel, so auch der Film... mit einem Hauch von Poesie.
Das Ganze geht dehr unterhaltsam los, und man ist amüsiert bei der Unterhaltung zwischen Clooney und McGregor, in der Ewan entgeistert schaut, und fragt, was denn "Jedi-Krieger" seien. :)
Ansonsten lässt sich nicht viel über den Film sagen, was hier nicht schon irgendwo steht... nur, dass man Bridges mit Hippie-Mähne ja gewöhnt ist, es bei Clooney allerdings wirklich mal neu ist.
Wirklich viel Handlung bietet der Film eigentlich nicht (man ist aber gut damit beschäftigt, auf den nächsten strangen Rückblick zu warten)... aber er wil sicher irgendwo eine Botschaft transportieren.. diese jedoch 100% verstanden zu haben, und wiederzugeben, masse ich mir aus Unkenntnis nicht an.
Vielleicht würde sich bei einer zweiten Sichtung mehr Klarheit einstellen... aber dazu wird es dann wohl nicht so schnell kommen. Denn trotz amüsanter letzter Minuten hat der Streifen einfach zu viele Längen und zu wenig Substanz.
So, und nu geh ich wenig die kläffende Töle des Nachbarn anglotzen XD
Ein ziemlicher Sinnfreier Film nach meinem Geschmack. Die Story ist total verwirrent und auch die Star Besetzung macht dies nicht besser. Ist eigentlich Schade. Sorry Dude... :(
Männer, die auf Ziegen starren - Kritik
US/GB 2010 Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 04.03.2010
Kritiken (28) — Film: Männer, die auf Ziegen starren
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
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2009 enstand daraus dieser feine Film, der als lakonisch witzige Militärsatire mit Starbesetzung daherkommt. Es sind hier sogar gewisse Ähnlichkeiten zu Klassikern des Genres wie etwa Robert Altman´s "MASH" oder Mike Nichols "Catch-22" (beide aus dem Jahr 1970), zu erkennen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
evants.com: eventsandtrends.com
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theONEinsane 2010/09/20 17:30:39
Antwort löschenes ist eine satire und ein antikriegsfilm.thats it
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenFühlt sich wie eine militärische Variante von FANBOYS an. Ist auch nur unwesentlich lustiger als dieser. Viel zu nerdy, viel zu aufgesetzt schrill. Ich mochte den Flow, den der Film durch seine Musik und seinen Look bekommt. So richtig unterhaltsam fand ich THE MEN WHO STARE AT GOATS jedoch nie. Stellenweise eher nervig.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
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Corsovilla: SchönerDenken
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDer geniale Filmtitel hat mich neugierig gemacht, die Besetzung, das Filmplakat. Dann habe ich hier einige Kommentare gelesen und war einigermassen ernüchtert. Trotzdem habe ich mir den Film angesehen. Er hat seine tollen Seiten: Die Darsteller, vor allem Bridges und Clooney, der herrlich bizarre Einstieg. McGregor wurde vom Drehbuchautor Selbstironie in seinen Text geschrieben, nur Kevin "Keyser Soze" Spacey bleibt in der Darstellung seiner Nebenrolle sehr, sehr blass... Doch alles in allem bin ich recht enttäuscht: Die Handlung ist zu sehr weder Fleisch noch Fisch, um mich zu überzeugen! Für eine (bizarre) Militärsatire sind die Absurditäten nicht konsequent genug über die gesamte Dauer des Films durchgezogen, für eine "ernste" Satire oder Militärkritik wäre der Film zu schräg und gleichzeitig die Handlung nicht klar genug erkennbar. Schade, vor allem bei den vielversprechenden Ansätzen. Trotzdem: Wer skurille Komik und/oder Jeff Bridges mag, kann sich den Film zumindest am Kinotag oder auf DVD ansehen. Er hält auf jeden Fall etliche Schmunzler bereit...
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Aber, um mal nicht zu viel hineinzuinterpretieren, zurück zum Wesentlichen. Im Zehnminutentakt laufen in „The Men who stare at Goats“ die gerngesehenen Gesichter auf, Stephen Lang, Ewan McGregor, George Clooney, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Robert Patrick, kurzum: ein gar fürstliches Aufgebot. In Sachen Spiellaune steht keiner dem anderen nach. Trotzdem verdünnt sich die Gag-Dichte im Laufe des Films durch die ernsten Zwischentöne und wenn es mit den Flashbacks vorbei und sich die dadurch geschaffene Handlungsebene mit der Rahmenhandlung zum Schlussakt verbindet, tritt auch eine gewisse Highlightarmut ein. Das drogengeschwängert-pazifistische „go out and tell’em the truth“-Ende kann daran auch nicht mehr viel ändern. Aber: als Gesamteindruck bleibt doch haften, dass man sich bei „The Men who stare at Goats“ meistens gut, teils sogar prächtig amüsiert hat.[...]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Worin „Männer, die auf Ziegen starren“ wie erwartet reüssiert, ist der gut aufgelegte Cast, allen voran natürlich George Clooney und Jeff Bridges. Gerade Clooney hat in seiner Karriere immer wieder gezeigt, dass er auch in der Komödie zu Hause ist, und wenn er sich – so wie auch in diesem Film – ein Stück weit selbst auf die Schippe nimmt, dann bleibt für gewöhnlich kein Auge trocken. Während Clooney, mit Schnauzer und langer Mähne wild durch die Gegend tanzend, gerne auch mal seinen Wagen zielsicher gegen den einzigen Stein fährt, der sich weit und breit in der Wüste befindet, gefällt, setzt Kevin Spacey seine Rolle erstaunlicherweise gegen die Wand. Der sonst für gewöhnlich so überzeugend aufspielende Darsteller bleibt in seiner Rolle erstaunlich blass, und kann sich nur selten in Szene setzten. Während McGregor ohnehin nur ein besserer Sidekick für Clooney ist, stellt Jeff Bridges aus darstellerischer Sicht das zweite Highlight des des Films. Heimlicher Star der ganzen Angelegenheit ist jedoch Stephen Lang als Brigade General Dean Hopgood, der in seiner Rolle als durchgeknallter General zu brillieren weiß.[...]
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenWieder ein Film, der allein schon durch seinen ausgefallenen Titel auf sich aufmerksam macht, wenn auch subtiler als „Lesbian Vampire Killers“. Auf den zweiten Blick lässt sich auch eine äußerst attraktive Besetzung ausmachen. Wer sich durch diese beiden Faktoren für eine unvoreingenommene Sichtung entscheidet, wird nicht enttäuscht und bekommt, was das Filmposter verspricht: Eine aberwitzige Komödie mit einer Starbesetzung, die vor Ironie nur so sprüht. Trotzdem kein Hit, von dem man noch lange sprechen wird. [...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
So bleibt einem ein doch recht spaßiger Film im Gedächtnis, der leider nicht alles aus seinen Möglichkeiten macht. Wenn ich mich jetzt an den Film erinnere, denke ich zwar hauptsächlich an die richtig guten Szenen und richtig schlechte fallen mir dagegen weniger ein, aber im Endeffekt ist das dann doch nicht genug für einen sehr guten Film, eher für eine gute Komödie.
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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...
Kommentar löschenWas also locker zur schmissigen Komödie über die Absurdität des Kriegs im Allgemeinen und die ideologischen Renovierungsversuche innerhalb der US-Armee im Besonderen reichen würde, bleibt aufgrund Heslovs schlampiger Dramaturgie und solider, aber beiläufiger Inszenierung eine lose Abfolge von humorigen Miniaturen.
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B.Spoerri: Neue Zürcher Zeitung B.Spoerri: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenEntstanden ist so eine unterhaltsame, humorvolle Farce, und die Schauspielerstars scheinen sich in den teilweise improvisierten Szenen sehr amüsiert zu haben. Doch der kritische Impetus wird mehr und mehr dem Klamauk geopfert, wodurch die Satire sich letztlich selbst ihrer Schärfe beraubt.
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Ulrich Behrens
Kommentar löschenTrotz all dieser, vorwiegend sehr witzig und von Clooney, McGregor, Bridges und Spacey fast schon optimal "vorgelebten" Szenenfolgen blieb mir am Schluss ein leicht bitterer Nachgeschmack. So richtig funken wollte diese satirische Kritik am US-Militär dann doch nicht. Irgendwie steht man am Ende des Films ein bisschen unbeholfen im Raum und denkt sich: Ok, war zum Schmunzeln, oft zum Lachen, aber der letzte Pfiff fehlte. Man kann es auch anders formulieren. Der letzte Pfiff fehlt vielleicht, weil solche Filme den letzten Schritt in Richtung Defaitismus nicht wagen und irgendwo doch noch auf Versöhnung, Verständnis oder dergleichen hinaus sind – oder einfach die anfangs geschilderten Schwierigkeiten einer solchen Kritik nicht bewältigen können. Wenn am Schluss mitten in der irakischen Wüste eine Herde Ziegen frei gelassen wird, wird man das Gefühl nicht los, es sei ja nicht so ernst gemeint mit der Kritik. Aber möglicherweise kann man dies den Filmemachern gar nicht vorwerfen.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenDer Film bietet einige durchaus nette Gags, besonders die Ironie, dass "Obi Wan" Ewan McGregor nicht weiß, was ein Jedi ist, sorgt für einige Lacher. Generell ist die Besetzung hervorragend und tröstet über einiges hinweg, denn: Als Satire funktioniert der Film so gar nicht. Aus dem grandiosen Thema (und Titel!) hätte man eine schön böse Kriegssatire machen können - so ist Men who stare at goats eine nette Komödie, die man schon beim Abspann vergisst.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenRegisseur Grant Heslov verwebt nun in Anbetracht der Umstände beziehungsweise Vorlage die jeweiligen Geschichten zu einer relativ stringenten Einheit. Wobei das Eis, auf dem sich hier bewegt wird, äußerst dünn ist, betrachtet man allein die Ausgangsbasis für dass Unterfangen. Dass "The Men Who Stare at Goats" vor allem - ausschließlich? - von seinen absurden Momenten lebt, ist selbstverständlich.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenRegisseur Heslov hat sich hier eine feine, fast wahre Story rausgesucht, deren Prämisse direkt aus dem Lande WTF zu stammen scheint. Und es gelingt ihm auch, das Ganze mit leichtfüßigem Humor, Slapstick und sympathischen Darstellern zu erzählen, die alle froh zu sein scheinen noch einmal das alte Woodstock-Feeling durchleben zu dürfen. Natürlich ist Clooney als relaxter Jedi-Warrior von entwaffnendem Charme und auch Bridges und Spacey balancieren ihre Figuren gekannt am Rande der Karikatur.
Ins Schlingern gerät der Film immer dann, wenn er versucht aktuelle Themen aufzugreifen und “wichtige Botschaften” zu vermitteln, denn dann packt er ungeniert den moralischen Zeigefinger aus. Wenn Nebenfiguren vom schweren Kriegsschicksal erzählen und dabei die unbeschwerte Farce plötzlich zur bleischweren Moralfabel mutiert. Das fällt umso unangenehmer auf, da der Film an sich eher eine lose Skizzensammlung ist, als tatsächliche Geschichte. Die Rahmenhandlung holpert ebenso…
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDie überflüssige Rückblendenstruktur ist einer der Schwachpunkte der gelegentlich etwas selbstgenügsamen Komödie. Sie verschwendet viel Zeit, die man lieber mit Hippie Django und seinem Widersacher, dem psychologisch völlig untauglichen Uniformspießer Lary Hooper (Kevin Spacey) verbringen würde. Wann immer aber diese Männer auf Ziegen starren oder mit voller Wucht gegen Wände knallen, bietet der Film grandiose Komik.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschen„Mehr hiervon ist wahr, als Sie glauben würden“, steht am Beginn von The Men Who Stare at Goats, Grant Heslovs wertvollem Beitrag zum sträflich vernachlässigten Genre der Militärsatire. Und in der Tat schüttelt man gleich bei der ersten Szene, in der Brigadegeneral Dean Hopgood sich beim Versuch, nach nebenan zu gehen, eine blutige Nase holt, den Kopf und möchte alles weitere ins Reich der wilden Fantasie eines Drehbuchautors verbannen. Doch wie so oft: So verrückt kann es gar nicht sein, dass es nicht auch wahr sein könnte.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenEine geschlossene Handlung sucht man in diesem „verrückten“ Film vergebens. Cassady (Clooney) und Wilton (McGregor) erleben vielmehr allerlei brenzlige Situationen, ja sie kommen vom Regen in die Traufe. Dank der bestens aufgelegten Schauspieler entgeht die beschwingte und humorvolle Inszenierung von Grant Heslov der Gefahr, zu einer Posse, zu reinem Militär-Ulk zu werden. Dennoch ist „Männer, die auf Ziegen starren“ eine Satire auf die törichte Kriegspolitik Buschs im Irak, auf einen Krieg, vor dem Johannes Paul II. Anfang 2003 mit den eindringlichen Worten warnte: „Der Krieg ist immer eine Niederlage für die Menschheit“.
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDie meisterliche Kameraarbeit von Robert Elswit verzichtet auf jeden psychedelischen Firlefanz und fängt das aberwitzige Abenteuer in ruhigen, wohlkadrierten Bildern ein, die das perfekte Timing von Heslovs Inszenierung und die komödiantische Darstellungskunst seines großartigen Starensembles zum Strahlen bringen. Diese klare Bildsprache trägt dazu bei, dass das Ganze nicht zum schrillen LSD-Trip gerät [...] überzeugt jenseits konkreter Fakten als Parabel auf die Absurditäten postkolonialer „Krieg gegen den Terror“-Szenarien sowie als schreiend komischer, filmischer Schelmenroman, dessen Aktualität und Überzeugungskraft sich seiner mit Biss und Witz vermittelten politischen Haltung verdankt.
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R. Zimmermann: critic.de
Kommentar löschenWas durch Bobs kommentierenden Voice-over eine bissig-satirische Reise eines wenig hellen Kleinstadt-Journalisten zum „Herz der Finsternis“ hätte werden können, bleibt ein rückblendenlastiges Roadmovie nach Nirgendwo. Der Film bleibt quasi narrativ in der Begeisterung über seine Grundidee stecken und verschenkt somit viel von seinem Potenzial. [...] Als Militär- und Anti-Kriegs-Satire bleibt Männer, die auf Ziegen starren jedoch allzu sehr an der Oberfläche. In Zeiten politisch korrekten amerikanischen Mainstreamkinos ist aber auch oberflächliche Subversion schon ein erheblicher Gewinn.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenBis auf den neugierig machenden Titel und den geschickt geschnittenen Trailer ist der Film gemessen an der recht hohen Erwartungshaltung ein Flop. Dabei sollte/konnte mit der Traumbesetzung und der Grundstory eigentlich nicht viel schief gehen. Denkste! Dank einer seltsam unstimmigen Geschichte, die zielgerecht ins Leere irrt oder auch wahlweise gegen die Wand gefahren wird und dem infantilen Comic-Humor wurde hier glorreiches Material für eine Kriegssatire vergurkt. Und die dümmlichen Jedi-Verweise werden in ihrer redundanten Verwendung von mal zu mal auch nicht witziger. Was hier an schauspielerischen Talent und Star-Potenzial vergeudet wurde, ist grob fahrlässig. Und was manche sicherlich als abgefahrenen Trip und irre komischen Drogen-Seelenstriptease deuten werden, ist in Wahrheit nur ein unkreatives und strukturarmes Skript voller Ideenlosigkeit.
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JeanLucBizarre 2010/01/26 22:51:27
Antwort löschenBis eben wollte ich den Film sehen. Irgendwie dachte ich mir, dass der Trailer nicht halten kann was er verspricht.
Schau dir mal "Crazy Rulers of the World" an, dreiteilige BBC-Doku zu dem Thema, was im Flim behandelt wird.
BlueEyedDevil80 2010/02/01 21:53:01
Antwort löschenBei der Besetzung hätte ich mit einem super Film gerechnet.
alviesinger 2010/02/01 22:00:35
Antwort löschenIch auch!
tomke15 2010/02/06 13:15:29
Antwort löschenja ich auch
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Shiku 2010/02/14 21:32:32
Antwort löschenHm, schade, der Trailer sah wirklich sehr vielversprechend aus. Nun gut, ich werd es dennoch wagen. Vielleicht guckt sich's mit weniger hoch geschraubten Erwartungen besser.
Mighty Wing 2010/03/03 11:52:25
Antwort löschenAlso ich muss sagen das ich mich schon seit 1 monat auf diesen Film freue weil der trailer der Hammer ist!!! Ich werde ihn mir ganz sicher ansehen. Natürlich ist die Kritik nicht gut aber naja es ist immer so das es Geschmackssache ist oder?
David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenEs gibt amüsante Momente, aber der Zuschauer wird paranormale Kräfte brauchen, um die Story zu finden. Die Rückblenden, die Lyns Zeit bei der Militär-Einheit beschreiben, sind so gut gemacht wie lustig – nur nicht lustig genug, um davon abzulenken, dass es keine Geschichte, geschweige denn einen Sinn, gibt.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenDa ist eine Menge Energie in „The men who Stare At Goats“. Sie ist zu sehen in den enthusiastischen performances und der gewundenen Story, die sich vor und zurück durch die Zeit schlängelt als ob die Macher des Films es nicht erwarten konnten uns all diese unglaublichen, tollen Dinge zu erzählen. Diese Energie ist sehr beeindruckend. Aber schon eine Stunde in den Film hinein passiert es, dass einem der unangenehme Gedanke kommt: Die Story gibt nicht viel her. Dies hat sich bis zum Ende des Films schon zu einer Gewissheit verfestigt. All die Energie, der Enthusiasmus und der eigene Antrieb dienen nur einem Zweck: Der Zuschauer soll nicht darauf kommen, dass die Story fehlt.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenUnorthodoxe und geheime militärische Programme lassen sich leicht für eine schwarze Komödie verarbeiten. Und wenn Machthaber des Militärs versuchen, ihre Gegner durch paranormale und telepathische Kräfte zur Strecke zu bringen, ahnt man große Möglichkeiten für absurde Gags. Aber der alberne Humor – zu dem vor allem George Clooney durch seine herrlich verrückte Performance beiträgt – trägt nur sproradisch. Die ungewöhnliche Geschichte entgleist ungefähr ab der Mitte und wird zu einem mühsamen Road-Movie. Die Dinge werden erst wieder interessant als im finalen Drittel Jeff Bridges seine an Lebowski angelehnte Performance gibt.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenWir werden mit der Tatsache konfrontiert dass der Film auf dem 2004er Buch des Autors Jon Ronson basiert, der es zwar spaßbetont, aber (so sagt er) wahrheitsgemäß über ein Experiment der Army schrieb. Es war dieses Geheimprogramm, welches die Idee inspierierte, das Lied zu „Barny der Dinosaurier“ zu Folterzwecken zu spielen. Eigentlich ist es egal, ob das Buch wahr ist. Niemand hat behauptet, paranormale Kräfte wären real. Ronson sagt nur, dass einige Machthaber dachten, sie könnten echt sein. Der Film ist so oder so wirklich lustig.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenDas komische Moment dieser dilettantischen Antikriegsstrategie geht leider in dem allzu dünnen Plot wie im Wüstensand verloren. Nie wird ganz klar, ob dies nicht alles die Ausgeburt eines Idioten ist - angesichts jüngerer US-Kriegsoperationen ja kein ganz unplausibler Gedanke.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenSehr viel schwarzhumoriger operiert Grant Heslov in seiner Militärfarce „The Men Who Stare at Goats“. Jeff Bridges rekrutiert darin als durchgeknallter Esoterik- und Hippie-Veteran Soldaten mit übernatürlichen Kräften, die als „New Earth Army“ die herkömmlichen Streitkräfte experimentell bereichern soll. Die Auserwählten werden buchstäblich zu Jedi-Rittern ernannt, die telekinetisch Strom unterbrechen oder etwa Feinde nur durch Blicke töten sollen. Aber all das für Love & Peace. Muss alles Humbug sein, möchte man meinen. Aber: Es ist mehr wahr, als Sie denken, heißt es gleich im Vorspann. Auch wenn „The Men who Stare at Goats“ nur lose von dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson inspiriert ist.
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Kommentare (203) — Film: Männer, die auf Ziegen starren
Kommentar schreibenloveissuicide 2012/01/27 20:45:07
Kommentar löschenDer Film hat mich bis zum letzten Drittel fast begeistert: esoterische Kriegsführung! Traumhaft :-D Und George Clooney spielt seine Rolle echt hervorragend. Leider ging mir aber ca. das letzte Drittel komplett gegen den Strich, das war dann Langeweile pur. Deswegen gibt's von mir auch keine Top-Wertung. Schade.
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ash-williams 2012/01/09 00:32:33
Kommentar löschenMänner die auf Ziegen starren ist ein Film mit einer herrlich verrückten Geschichte, wie man sie nicht oft in Hollywood aufgetischt bekommt. Die Inszenierung des Films ist amüsant und passend zur Art der Geschichte. Der Film bietet nicht viele Zoten und ist auch sonst keine klassische Komödie, er funktioniert viel eher über seine Story und seine Grundstimmung. Der Cast ist hochkarätig und überzeugt auf ganzer Linie, man weiß gar nicht wen man mehr loben soll, Ewan McGregor als zynischer Reporter oder Jeff Bridges als durchgeknallter Ausbilder. Es ist aber auch ersichtlich, dass Männer die auf Ziegen starren nicht für jeden etwas ist, man muss schon eine Vorliebe für Verrücktheiten haben, dann ist der Film genau das Richtige für einen amüsanten Filmabend.
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DonKohleOhne 2012/01/03 21:23:33
Kommentar löschenDer Film liefert viele grandiose Schauspieler, kann jedoch trotzdem nicht richtig überzeugen. Die Story ist zu dünn und lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Zudem wird nicht deutlich, zu welchem Genre der Film gezählt werden will: Komödie? Zu wenig Lacher. Kultfilm? Zu lahm. Kriegsfilm? Kein Geballer. Nur die Schauspieler retten die 6.0
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strangelet 2012/01/01 15:46:45
Kommentar löschenHumortechnisch ist das nicht gerade die nackte Kanone, aber dank der großartigen Schauspieler klappt auch die feinsinnigere Herangehensweise ganz gut. Clooney ist wieder mal der Hammer; ein stahlharter Soldat, der das Tanzen liebt, einen Hang zu Hippie-Esoterik hat und fest an seine parapsychischen Fähigkeiten glaubt. So eine Kombination muss man erst mal rüberbringen.
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kahaujiko 2011/12/24 00:33:44
Kommentar löschenschöner abgedrehter film jenseits des mainstream. ein hippie-verein in der army und george clooney als ihr anführer. köstlich
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Keky 2011/12/13 03:32:46
Kommentar löschenSuper Film. Super Parabel auf alles, was momentan in der Welt abgeht. Wer den Film nicht versteht oder verstehen kann, beschäftigt sich im Alltag auch nur mit sich selbst, Partnern, Kindern. Danke George Clooney, dass Du neben dem Mainstream/Action-Müll ziemlich viele solche Filme machst und gemacht hast. CHAPEAU George (und Kevin Spacey). Macht weiter so! Ich hab mich bei diesem Film ganz köstlich amüsiert.
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FilmFreeza 2011/12/13 06:44:46
Antwort löschenMichael Clayton schon gesehen ? , meiner Meinung nach der beste Film von George "Nespresso" Clooney :)
RoosterCogburn 2011/11/17 22:29:43
Kommentar löschenEine aberwitzige Enthüllungsstory, die einem in diesem Film präsentiert werden. Aber wie der Film schon eingangs erwähnt. Es ist mehr wahr, als wir es wir es für möglich halten. Nicht nur, das die Story auf dem gleichnamigen Sachbuch von Jon Ronson basiert. Das Millitär hat tatsächlich Forschungen zur Bewusstseinsveränderung durchgeführt. Auch wenn die fiktive Filmstory zum Ende sich zum esoterischen Unsinn entwickelt, steckt die sichtliiche Spielfreude der Schauspieler an. "Männer, die auf Ziegen starren" macht Laune und ist unterhaltsam.
.
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Tilda Moriarty 2011/11/10 01:21:21
Kommentar löschenDer Film bekommt einen Punkt für Georges Anwesenheit, einen für Kevins, und einen dafür, dass er sich insgesamt ganz arg (wenn auch erfolglos) bemüht hat. Nein, das ist keine Satire. Das ist auch kein Trash. Das ist einfach nur ein ganz schlechtes Drehbuch.
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Redfoxx 2011/10/26 20:16:32
Kommentar löschenDa hat sich jemand alle Coens-Filme gut angeschaut, den Cast aus den Coens-Filmen genommen und versucht, seinen Vorbildern nachzueifern. Das ist leider nicht ganz komplett gelungen, aber auf seine eigene Weise gut. Wer behauptet, der Film sei nicht lustig, findet auch Coens-Filme nicht lustig. Ich habe teilweise herzhaft gelacht. Reichlich Ironie und Anspielungen machen Sapß. Also weiter üben, dann klappts auch mit nem richtig guten Film.
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ewigkeit 2011/10/19 21:12:42
Kommentar löschenFür mich hat der Film erst beim zweiten Mal gezündet. Dadurch, dass ich die Handlung bereits kannte, konnte ich die zahlreichen ironischen Spitzen viel mehr genießen, anstatt das Gesamtbild nicht aus den Augen zu verlieren und zu ergründen, wo das alles nun hinführen soll bzw. auf welchem bizarren Level das Gezeigte nun funktionieren soll. Am Ende ist es einfach ne herrlich groteske Komödie, die definitiv Appetit auf das Buch gemacht hat, das ich mir demnächst mal vorknöpfen werde. So geht gute Promo :)
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jedi37 2011/10/18 11:58:26
Kommentar löschenEin wirklich amüsanter Film über haarsträubende pseudowissenschaftliche Machenschaften des US-Militärs... er hätte meiner Meinung nach noch ein wenig subversiver sein können! Insgesamt begeistert die Top-Besetzung, allen voran Jeff Bridges mit einer tollen Leistung, man merkt den Jungs an, das es ihnen richtig Spaß machte!!!
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Prechtl 2011/10/18 12:10:41
Antwort löschenDie Besetzung fand ich auch super, aber die Handlung war ja mal sowas von sinnlos ;)
Joeyjoejoe17 2011/10/18 12:32:59
Antwort löschenGerade diese sinnlose Handlung fand ich richtig lustig :D
Jim Panse 2011/10/17 13:29:32
Kommentar löschenLießt man den Titel und wirft einen Blick auf das Cover, kann man sich eigentlich wenig unter diesem Filmchen vorstellen. So ging es mir zumindest und ich dachte so für mich: Einen Film mit so 'nem bescheuerten Titel (und das meine ich durchweg positiv), muss ich sehen. Und siehe da, es hat sich gelohnt. Überträgt man den Titel auf mein Gemüt, könnte ich hier "Konsumenten, die auf Flimmerkisten starren" schreiben, da mich der Film wirklich durchgehend gut unterhalten hat.
Wirklich amüsant, verrückt und durchgeknallt. -> Schön.
Auch die Darstellerriege überzeugt gekonnt. Angefangen bei den Rollen von Bridges und Spacey, begeisterte mich besonders Ewan McGregor, wessen Off-Stimme ich ebenfalls als gelungen empfand und ein herrlich gut gelaunter George Clooney.
Feines Ding.
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cruzha 2011/10/16 19:05:42
Kommentar löschenTotal schräg und seltsam, leider aber in keinem Fall zielführend. Das Geschehen tröpfelt so vor sich hin, ein paar Hüpfer in die Vergangenheit sollen als kreatives cineastisches Instrument beeindrucken. Alle Beteiligten spielen seltsam lustlos. Als Militärsatire komplett unbrauchbar, da kein Witz vorhanden. Als Kriegsfilm komplett unbrauchbar, da viel zu abstrakt und verschroben.
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JackoXL 2011/09/20 12:32:41
Kommentar löschenSchräger Film, bei dem die Mischung nicht ganz stimmt und dem leider gegen Ende deutlich die Puste ausgeht. Der Film pendelt zwischen Satire und Komödie, kann durch einige lustige Szenen und gut aufgelegte Darsteller punkten. Die aneinander gereihten Szenen können nur irgendwie nicht zu einer wirklich guten Geschichte vereint werden. Es macht Spaß sich das anzuschauen, ließ aber zumindest mich irgendwie unbefriedigt zurück. Besonders das letzte Drittel entäuscht, der Film verliert den Biss und die vielen guten Ansätze verlaufen irgendwie in Belanglosigkeit.
Kein schlechter, zum Teil wirklich unterhaltsamer Film, dem der letzte Feinschliff leider zu offensichtlich fehlt.
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Lüni 2011/09/09 13:21:24
Kommentar löschen....Klingt komisch.....ist aber so :D
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Prechtl 2011/09/07 13:50:26
Kommentar löschenDer Film ist zu Ende und ich sitze vor dem Fernseher und denke mir einfach nur: "Das war's jetzt?!" Tut mir leid, aber bei diesem Film ist einiges in die Hose gegangen. Der Anfang war vielversprechend, doch von Minute zu Minute wurde es langweiliger und es driftete immer mehr ab. Die Handlung war praktisch nicht präsent und das Ende war auch ein Witz - also von vorne bis hinten ein unbefriedigender Film. Doch ich muss dem Film die starken Schauspieler gutheißen, auch wenn sie nicht zeigen konnten, was sie draufhaben. Wieder mal ein Beispiel, dass selbst bekannte Schauspieler aus einem langweiligen Schinken keinen guten Film machen können.
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Pfizze 2011/09/06 20:52:17
Kommentar löschenAbsolut verrückte Story mit einem unglaublich guten Cast. "Männer, die auf Ziegen starren" ist permanent unterhaltend, hat keine Längen, macht einfach zu jedem Zeitpunkt gewissermaßen Spaß. Wirklich lustig fand ich das ganze allerdings sehr selten, sodass das Schauen über 90 Minuten zwar nie langweilig wurde, aber gleichzeitig auch keine Höhepunkte bot, die den Film hervorheben.
Aber was solls, Clooney, Spacey und Bridges bei der Arbeit zusehen macht immer Spaß, Inhalt ist da sowieso eher sekundär.
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Tachitalili 2011/09/06 14:11:06
Kommentar löschenNun... auch auf die Gefahr, hier jn auf den Schlips zu treten...
Ich hab ich der Videothek Geld dafür bezahlt :-(
Story: Wirsch, aber daher weder Kunst, noch originell. Pseudo-esoterischer-militär- Schwachsinn, der jedwede Logik gleich zu Anfang locker-flockig mit dem Vorschlaghammer erschlägt.
Witz: 1 kleiner Schmunzler.
Schauspieler: überbewertet.
Fazit: Schnarch bis ärgerlich
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sweetForgiveness 2011/09/06 15:27:52
Antwort löschendie Schauspieler sind nicht überbewertet sondern können hier einfach nicht zeigen was sie drauf haben.
sweetForgiveness 2011/09/06 15:27:55
Antwort löschendie Schauspieler sind nicht überbewertet sondern können hier einfach nicht zeigen was sie drauf haben.
Tachitalili 2011/09/06 15:29:13
Antwort löschenHmm klar, GENAU SO lief es... Mal ehrlich, der Film ist schwer daneben. Man bekommt nicht den leisesten mystischen Hauch, der Film macht sich sowohl über Esoterik als auch übers Militär lustig, und das ohne jeglichen Humor. Peinliches Abgehampel, Figuren, die wie Vollidioten aussehen...
Wenn ich "wahre Begebenheit" sehen will, zieh ich mir lieber Emily Rose rein.
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Broda 2011/09/06 15:41:35
Antwort löschender war aber im Gegensatz zu diesem hier nen Kack Film ;)
Tachitalili 2011/09/06 16:44:05
Antwort löschenEmily Rose ist sehr gut. Es läßt einen im Unklaren, was man sieht: eine Wahrnehmung einer psychisch Kranken oder tatsächlich etwas Übersinnliches...
Gesehen habe ich Emily Rose weil mich das hier schokiert und interessiert hat: http://www.youtube.com/watch?v=ZLYSInDAk4M
Männer die auf Ziegen stehen, stellt die ganze Zeit (schon an sich aus fragwürdige) eigene Handlung so unrealistisch, absurd und bescheuert wie es nur geht dar und am Ende- schwuptiwups- soll man es doch abkaufen? Nur weil die sich dazu herablassen, den durch die Wand laufen zu lassen ? Neee
Und mal ehrlich- Jedi- Ritter ??!! WTF ?T
cyranorick 2011/07/18 22:50:52
Kommentar löschenSo skurril wie der Titel, so auch der Film... mit einem Hauch von Poesie.
Das Ganze geht dehr unterhaltsam los, und man ist amüsiert bei der Unterhaltung zwischen Clooney und McGregor, in der Ewan entgeistert schaut, und fragt, was denn "Jedi-Krieger" seien. :)
Ansonsten lässt sich nicht viel über den Film sagen, was hier nicht schon irgendwo steht... nur, dass man Bridges mit Hippie-Mähne ja gewöhnt ist, es bei Clooney allerdings wirklich mal neu ist.
Wirklich viel Handlung bietet der Film eigentlich nicht (man ist aber gut damit beschäftigt, auf den nächsten strangen Rückblick zu warten)... aber er wil sicher irgendwo eine Botschaft transportieren.. diese jedoch 100% verstanden zu haben, und wiederzugeben, masse ich mir aus Unkenntnis nicht an.
Vielleicht würde sich bei einer zweiten Sichtung mehr Klarheit einstellen... aber dazu wird es dann wohl nicht so schnell kommen. Denn trotz amüsanter letzter Minuten hat der Streifen einfach zu viele Längen und zu wenig Substanz.
So, und nu geh ich wenig die kläffende Töle des Nachbarn anglotzen XD
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Maxer 2011/07/03 19:30:20
Kommentar löschenEin ziemlicher Sinnfreier Film nach meinem Geschmack. Die Story ist total verwirrent und auch die Star Besetzung macht dies nicht besser. Ist eigentlich Schade. Sorry Dude... :(
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