Mama

Mama (2013), CA/ES Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama, Kinostart 18.04.2013


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Kritiker
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von Andrés Muschietti, mit Jessica Chastain und Nikolaj Coster-Waldau

Guillermo Del Toro präsentiert die Spielfilmversion von Andrés Muschiettis Kurzfilm Mamá.

Die Punkrockerin Annabel Jones (Jessica Chastain) und der Comiczeichner Lucas Desanges (Nikolaj Coster-Waldau) sind ein Paar und eigentlich noch nicht bereit fürs spießige Familienleben mit Kindern und allem drum und dran. Doch dann nehmen sie gezwungenermaßen Lucas’ Nichten Victoria (Megan Charpentier) und Lilly (Isabelle Nélisse) bei sich zu Hause auf. Die beiden Mädchen lebten zuvor fünf Jahre allein in einer verlassenen Hütte im Wald, nachdem ihr Vater Jeffrey (ebenfalls Nikolaj Coster-Waldau) erst ihre Mutter tötete und dann selbst auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Anfangs sind Victoria und Lilly scheu und ängstlich, denn es stellt sich heraus, dass die Mädchen verfolgt werden – von einer gefährlichen Kreatur, die sie Mama nennen. Und Mama kann sehr eifersüchtig werden, wenn ihren Kindern jemand zu nahe kommt…

Hintergrund & Infos zu Mama
Mit Mama verfilmte der argentinische Regisseur und Drehbuchautor Andrés Muschietti seinen gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahre 2008 vier Jahre später in der Spielfilmfassung. Guillermo del Toro (Hellboy, Pans Labyrinth) beteiligte sich an der spanisch-kanadischen Gemeinschaftsproduktion als ausführender Produzent. Als Hauptdarsteller konnte der Kinodebütant Muschietti Jessica Chastain (The Tree of Life, Zero Dark Thirty) und Nikolaj Coster-Waldau (Black Hawk Down) gewinnen.

Javier Botet (bekannt aus [•REC], [•REC]² und [•REC]³: Genesis) übernahm in dem Horror-Thriller von Andres Muschietti die Rolle der titelgebenden Figur, die er bereits in der Kurzfilmvorlage des Regisseurs verkörperte. Aufgrund einer seltenen, unheilbaren Bindegewebserkrankung (Marfan-Syndrom) ist der spanische Schauspieler bei einer Körpergröße von ca. zwei Metern extrem untergewichtig und hat deshalb überlange Gliedmaßen. Schon allein durch seine körperlichen Eigenschaften und durch seine Bewegungen hinterlässt Javier Botet mit der von ihm verkörperten Figur Mama einen bemerkenswerten Eindruck. (AP)

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Kommentare (272) — Film: Mama


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mikkean

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dem ein oder anderen ist es beim jeweiligen Ansehen vielleicht auch aufgefallen. Guillermo Del Toro setzt auf eine etwas andere Art von Horror. Ob "Das Waisenhaus", "Don't Be Afraid Of The Dark" oder nun "Mama", der Schrecken kehrt heim in den Schoss der Familie. Korridore und Keller werden wieder Horte des Grauens und das Angstempfinden wird durch die Sichtweise von Kindern noch intensiviert.

Das ist bisweilen natürlich mehr Familien- als Horrorfilm. Doch es hat seinen Reiz, wenn es gut funktioniert wie bei "Mama". Im ersten Moment ist die Idee etwas abstrus, sogar sehr. Mann nimmt die Kinder seines Bruders zu sich und die haben Kontakt zu einer unheimlichen Entität namens Mama. Aber sobald ich nicht mehr denke, hier einen reinen Grusel-Streifen mit Hui-Buh-Schreck-Effekten zu verfolgen, gewinnt "Mama" erst wirklich an Kontur.

Es geht nicht mehr nur verängstigte Blicke, gruselige Geräusche oder schwebende Gegenstände und Personen. "Mama" entwickelt sich zu einem Drama, einem Kampf um das Vertrauen traumatisierter Kinder-Seelen. Dabei ist es einer der besten Schachzüge des Films, Nikolaj Coster-Waldau, unserem Lieblings-"Game Of Thrones"-Kotzbrocken und Jessica Chastain als etwas anderes "Elternpaar" zu besetzen. Waldau gibt den Typ seriöser Erwachsener, Chastain gefällt als Punk-Girl, samt Tattoo und Bassistin-Rolle in einer Combo.

"Mama" hat auch deswegen seine Momente, weil Chastains Figur mit Kindern nichts anfangen kann und sich weder als Haufrau noch Mutter-Figur sieht. Nur der Liebe und einer tragisch erschütternden Background-Story wegen, versucht sie, irgendwie mit den Mädchen Victoria und Lily fertig zu werden. Die verbrachten die letzten Jahre in der Wildnis, auf sich allein gestellt und zunehmend verwahrlost. Aber es sind nicht nur tierische Verhaltensweisen, welche die Kinder aus dem Wald mitgebracht haben.

Sicherlich ist diese Idee allein nicht die beste, um jetzt einen ganzen abendfüllenden Film zu tragen. Darum geht es aber auch, es schleichen nicht hundert Minuten lang dunkle Schatten durchs Bild oder gibt es ein Grunzen, um deutlich zu machen, dass da etwas im Haus ist. Die Geschwister Andrés und Barbara Muschietti, Kreativ-Köpfe hinter "Mama", erweitern ihren eigenen Kurzfilm um einige Einfälle, eben auch die des Dramas. Wie und warum die Kinder Jahre im Wald verbrachten, wie schwer sich der Eingliederungs- und Annäherungsprozess gestaltet und letzten Endes der Kampf mit einer unheimlichen Kraft um die Kinder, das alles spielt bei "Mama" eine gute und interessante Rolle. Verweise auf heruntergekommene, düstere Häuschen im Wald oder Irrenanstalten bleiben Einflüsse. Statt das platteste aller Motive nochmals zu bemühen, geht der Film lieber einen anderen Weg.

Wird vielleicht nicht jedem schmecken. Ist verständlich, schlimmstenfalls wird "Mama" dich nicht beeindrucken. Wer sich, wie bei Del Toro und Schützlingen zuvor, aber auf die Richtung "Grusel trifft Herz" einlassen kann, der hat einen der besseren Genre-Vertreter vor sich.

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Donnos

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Bewertung5.0Geht so

Zieht sich, wenn man die entscheidenden fragen schon nach etwa 10 Minuten beantwortet. Dazu das verhalten zwischen den Personen schon arg seltsam Stichwort Tagesausflugsplanung ("ich fahre immer so los, dass ich mein Ziel nachts um 2 Uhr erreiche") oder Bescheid geben generell.

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JanettMen

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besseren Ghost-Stories seit langem. Sehr überzeugende Schauspielleistung der Mädchen und "Ersatzfamilue", überraschend gut inszenierter Mutter-Konflikt, der ja eigentlich ziemlich abgedroschen ist. Ich mochte das Ende nicht so, aber das ist Geschmackssache. Kam mir zu plötzlich und zu hart. Unbedingt ansehen!

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Sgt. Cortez

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Bewertung7.5Sehenswert

Hatte den im DVD Regal stehen sehen und dachte mir, naja, schaust du mal rein, sieht jetzt nicht besonders außergewöhnlich aus. Als ich dann sah, daß Guillermo del Toro Regie führt, war ich glatt optimistischer und schlußendlich kann ich sagen, daß ich nicht enttäuscht wurde. Gut, die Handlung ist eigentlich wenig besonders, zumindest entpuppt sie sich schnell als recht übliche Geistergeschichte, mit allem, was so dazugehört, sogar einer alten weisen Oma, die natürlich alles weiß, woher auch immer. Der Film sorgt für einige Gänsehaut- und Schockmomente und ich fand ihn im Grunde fast bis zum Schluss als sehr spannend. Beachtenswert ist auch die Kameraführung, die mitunter mehrere minutenlange Szenen ohne Schnitt aber mit allerhand Geisteraktion zeigt. Ein paar Elemente bleiben nur angedeutet - was hat es mit den Insekten auf sich? Wo kommt das Lied her?
Die Animation der Mama empfand ich als passend, wenn auch nicht perfekt, aber da beschrieben wird, daß sie für das Auge der Lebenden sehr ungewöhnlich erscheint, war das doch angemessen.
Rundum gelungener Gruselfilm, aber nichts für Splatterfreunde.

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cyberpunky

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Del Toro hat das Ding aber nur produziert, also finanziert.
Fand ihn auch ganz okay.


Sgt. Cortez

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Oh, da hast du Recht, und dennoch hat mich besonders der ganze Insektenkram sehr an ihn erinnert ;).


vuvuzela

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Bewertung3.0Schwach

Von der Atmosphäre ist der Film gar nicht mal schlecht. Trotzdem ist die Handlung wie in den meisten Horrorfilmen wirr und unlogisch. Man muss schon alle Naturgesetze die es gibt ignorieren um die Story real werden zu lassen.

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MetalFan92

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Bewertung6.0Ganz gut

So sehr der Film auch gehypt wurde, so gut gefallen hat er mir nicht. An sich ist der Film nicht schlecht, es gab spannende und auch gruselige Szenen, aber das wars auch schon. Zum Ende hin wurde es schwach und der Film hat rapide nachgelassen.
Schade.

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markus.rittner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mama, ich empfinde den Streifen als Gruselfim mit dramtischen Zügen und das hat bei mir richtig eingeschlagen. Da stören mich die etwas hölzeren Animation von Mama auch nicht, nein im Gegenteil ich finde das passt gut zu dem düsteren und schmutzigen Look. Einige Logiklöcher und merkwürde Handlungen der Protagonisten könnte man hier in Frage stellen, bei dem Genre aber nicht sinnvoll! Die Darsteller top, besonders die kleine Isabelle Nélisse spielt so genial das mir im nach hinein noch die Haare zu Berge stehen. Annabel gespielt von der mir völlig unbekannten Jessica Chastain ist zu Beginn und bis Mitte des Streifen sehr kalt und unsympatsich, das änderst sich aber nach den Ereignissen schnell. Der "Königsmörder" Nikolaj Coster-Waldau aus GOT gefäält mit gut als sympazischen und fürsorglichen Onkel der beiden Mädchen und hat bei mir ein paar Punkte gut gemacht. ACHTUG SPOILER Das Ende was einigen sauer aufstößt, finde ich absolut passend nicht alles geht immer gut aus! Das Guillermo del Toro hier die Hände mit im Spiel gehabt hat ist wieder zu sehen und das ist auch gut so!

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expendable87

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ein spontaner kinobesuch mit wenig erwartungen und überraschenden ergebnis!
die charaktere victoria und lilly sorgen für eine noch dichtere grusel-atmosphäre, die rollen sind mit megan charpentier und isabelle nélisse top besetzt!
ich empfehle 'mama' bedenkenlos weiter...für ein anderes ende wäre wohl noch ein punkt mehr raus gesprungen!

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Mirabilis

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Bewertung3.5Schwach

Ach du Schande. Da sieht man mal, wie sich die Erwartung doch vom Endprodukt unterscheiden kann. Fand ich den Kurfilm von 2008 noch gruselig und spannend, ist der lange Streifen dann nur noch... unerfüllend. Die Story und die Schocker wiederholen sich ständig, die Figuren sind in sich nicht schlüssig und wenig sympathisch. Es kommt irgendwie auch keine Spannung darüber auf, wer diese Mama ist. Eigentlich kommt generell keine Spannung auf. Und die strunzdumme Lilly ging mir auf den Zwirn. Aber hey: Onkel Lucas ist Jaime Lannister!

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der cineast

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Bewertung3.0Schwach

Nicht nur, dass MAMA mangelhafte, ja, schludrige Special Effects zu bieten hat, auch lässt der Film das bis auf wenige Ausnahmen (computer-)generierte Grauen schon in den ersten Minuten in die Kamera luschern. So wird der Schrecken maximal uninteressant. Den Vogel schießt die grauenvoll geführte, jedoch auch an ihre Grenzen stoßende Jessica Chestain ab, die nur von einem schmusigen, in der Tradition großer spielbergscher Vorbilder stattfindenden, Finale getoppt wird, das MAMA als grandios uneffektives Family-Event entlarvt. Miserabel.

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Eixenxxl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gruseliger und gegen Ende sogar trauriger Geisterfilm der sich zwar an manchen klischees bedient aber nicht langweilt und mit viel Spannung punkten kann.
Wer auf dieses Genre steht wird hier mit sehr gut bedient ;-)

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Eixenxxl

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Nee unecht!


eMendez

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:-( Ich fand den so langweilig..


mezzzo

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Bewertung3.0Schwach

Beginnt "Mama" in den ersten Minuten noch recht spannend und macht Lust auf mehr, so ist es gleich der erste Auftritt des Geistes, welcher uns diesen entmystifiziert. Fataler Fehler. Das nachträgliche Spiel mit Schatten und Geräuschen kann danach einfach keine Spannung mehr aufbauen, schließlich weiß der Zuschauer ja wie die böse Geistermutti aussieht. Und so verstreichen die knapp 100 Minuten mit Genretypischen Jumpscares und gipfeln in einem bescheuerten Ende. Enttäuschender Beitrag von dem ich mir wesentlich mehr erhofft hatte.

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JupiterKallisto

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Geschichte ist, ehrlich gesagt, sehr interessant. Sie ist neu und anders, als viele der neuartigen Horror-Filme. Die zwei Schauspielerinnen, die die Mädchen verkörpern, lassen keinen Zweifel offen, dass sie wirklich 5 Jahre ausgewildert gelebt haben. Sie spielen diese Charaktere mit einer grossartigen Überzeugung. Der Spezialeffekt für die Mama ist meiner Meinung nach etwas zu billig geraten, reicht aber für den Film dennoch aus. Die Atmosphäre ist beeindruckend. Ich habe noch fast nie einen Film gesehen, welcher mich von Anfang bis Ende so gefesselt und unter Spannung gehalten hat wie dieser Film. Die Schauspieler der übrigen Charaktere verkörpern ihre Rolle auch sehr Glaubwürdig, vor allem aber Jessica Chastain als Annabel Jones ist mehr als Überzeugend. Alles in allem muss ich sagen, dass ich sehr positiv von dem Film überrascht war. Ich hatte viel weniger von Mama erwartet.

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Pimbolina

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Bewertung7.5Sehenswert

Mensch, da hört man mal auf Freunde, die eigentlich auch schon viele Filme gesehen haben und guckt sich den Film voller Hoffnung an, richtig geschockt zu werden und dann ist er doch tatsächlich gut.
Was mich an diesem Film gegruselt hat, war das die Mama sehr eklig aussah und ja das hat mich verstört.
Das Ende war doof, ich habe nicht verstanden , wieso und was ist nun aus denen geworden und naja doofes Ende.
Der Cast war wirklich gut Jessica Chastain und Nikolaj.

Für einen gruseligen Abend super zu empfehlen :)

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Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Mama beginnt von der ersten Minute an, eine spannende und schaurige Atmosphäre aufzubauen, diese steigert der Film dann auch bis circa zum Ende der erste Hälfte.
Bis dort hin zeigt uns der Film nicht viel von der geheimnisvollen Kreatur, die sich Mama nennt und das ist auch gut so, denn bis dahin findet der Horror in unseren Köpfen statt. Wir denken immer: "Jetzt kommt sie und sie wird schrecklich sein." und dann....passiert nichts.
Nach der ersten Hälfte macht Mama aber einen dramatischen Fehler, mit dem er sich selber das Genick bricht.
Die sich sonst bedeckt haltende Kreatur wird gezeigt und nicht langsam und geheimnisvoll, sondern mit dem Kopf durch die Wand. Mama wird so lange gezeigt bis sie von einer mystischen Kreatur schon fast zu einer Witzfigur wird.
Das Ende setzt dem ganzen dann noch eine Deckel auf und wirkt irgendwie mehr so wie das Ende eines Märchens aus einem Disney-Film.
Trotzdem muss ich ganz ehrlich sagen, dass Mama kein schlechter Film ist. Mama macht nur einen einzigen Fehler, aber der ist dann halt leider so drastisch, dass die zweite Hälfte wirklich nicht mehr gut ist.

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Freak89

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Bewertung4.0Uninteressant

Eine nichtssagende Story, langweilige Charaktere und vorhersehbare Schockmomente sind noch nicht mal das Schlimmste.
Das größte Problem des Films: <Mama>, also das Monster, sieht echt beschissen aus und man schmunzelt eher als das man sich fürchtet.
Einige Szenen zeigen auf was der Film hätte spannender und gruseliger lösen können.
Pluspunkt für die doch stetig dichte Atmosphäre, Punktabzug für das unbedeutende Finale.

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Tq1991

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Gruselfim, tolle Stimmung.

Nur das Ende ist eher entäuschend. Das Böse ist, viel zu offen sichtbar. (Zitat jedi37)
Das nimmt dann eigentlich den kompletten Grusel vom Film weg.

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jedi37

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Bewertung6.5Ganz gut

Mama ist ein sehr gruseliger Horrorfilm, der nach meiner Meinung sehr viel Potential gegen Ende verschenkt, da das Böse viel zu offen gezeigt wird. Bis dahin hat er mir aber einige echt schaurige Momente beschert.

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Deekin

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Bewertung2.5Ärgerlich

[Vorsicht: Spoiler]
Okay, der Film fängt damit an, so vermute ich, dass ein Vater seine Frau umbringt und anschließend mit den Kindern flüchtet. Was hier genau passiert ist, wird leider nur angedeutet. Angesichts der Tatsache, hier einen Horrorfilm vor sich zu haben, fragt man sich als Zuschauer bereits, ob hier nicht ein übernatürliches Ding vor sich geht. Da der ganze Vorfall nicht mehr aufgegriffen wird, scheint dies nicht der Fall zu sein.
Nach einem Unfall auf der Strasse flüchten Vater und Kinder in eine abgelegene Waldhütte. Der Vater, der seine Tat nicht mehr ertragen kann, will die Kinder nun auch hinrichten und ich habe keine Ahnung, warum. Jedoch werden sie von einem mysteriösen Geisterwesen gerettet, welches besagten Vater tötet. Ooooo-Kay, angesichts der sehr hektischen und wenig einfühlenden Inszenierung ist dies noch geradeso akzeptabel.
Danach jedoch beginnt der Film, richtig scheiße zu werden:
Das fängt bereits damit an, dass ein Zeitsprung von 5 Jahren passiert und sich zwei Waldschräte noch immer auf der Suche nach den Kindern befinden. WTF? Wer rechnet denn damit, nach fünf Jahren noch immer irgendwelche Spuren zu finden? An dieser Stelle spulte ich den Film zurück, um zu überprüfen, ob ich mich nicht verlesen habe und anstelle der 5 Jahre nur 5 Monate vergangen sind. Aber nein, es sind tatsächlich 5 Jahre vergangen, das Autowrack hat noch keinen Rost angesetzt und die Spürhunde finden immer noch eine Fährte, die sie zur abgelegenen Waldhütte führt.
Besagte Waldschräte finden die Bruchbude und werden von zwei abgemagerten CGI-Gören angegriffen, die sich wie Horrorgestalten im Zeitraffer durch das Haus bewegen. Ich habe wirklich Schwierigkeiten, ohne jede Erklärung zu glauben, dass diese beiden Kinder 5 Jahre (!!!) im Wald überleben konnten, selbst wenn sie unter der Fuchtel einer Psychogeistertante standen.
Die Kinder werden anschließend in ein Krankenhaus gebracht und unter Aufsicht gestellt und ab hier beginnt der Film, im Durchschnitt einen Jump-scare alle 3 Minuten einzubauen. Jump-scares in Filmen sind nicht unbedingt etwas Schlechtes; sie müssen nur wohldosiert oder gut vorbereitet sein. "Mama" hingegen wirft diese Schreckmomente völlig willkürlich und unnötig oft in den Film, dass es letztendlich nur noch billig ist.
Dann thematisiert der Film die Entscheidung, wer das Sorgerecht für Vierauge und Gollum bekommt: Zur Auswahl stehen der finanziell marode Onkel mit seiner Gothpunk-Freundin oder die Tante, welche in der Lage ist, beide Kinder zu versorgen. Natürlich will der Onkel selbst die Kinder haben und er macht einen Deal mit einem manischen Psychiater, welcher die Kinder diversen Tests, etwa Hypnose, unterziehen will; obwohl zuvor gesagt wurde, dass diese Kinder im Moment ein gesundes Umfeld samt Zuneigung brauchen!!! WTF! Ja, ich kann völlig sehen, wie verantwortungsbewusst dieser Onkel gegenüber seinen Nichten ist. Und um den Zuschauer die Sache noch leichter zu machen, wird die Tante in jedem Moment Screentime, den sie hat, als fieses kaltes Miststück dargestellt. Natürlich bekommt sie das Sorgerecht nicht einmal dann, wenn der Onkel ins Koma fällt und seine Freundin sichtlich mit Situation überfordert ist, nicht nur für zwei Kinder zu sorgen, sondern sich auch noch mit einem Creepy-Hausgast herumschlagen muss.
Der Onkel erwacht durch eine kryptische Botschaft aus dem Reich der Toten; er telefoniert mit seiner Freundin, die ganz verzweifelt ist (sich das äußerlich aber kaum anmerken lässt) und beruhigt sie mit einem Satz wie: "Ach, das sind doch nur Kinder. Die einfachste Sache auf der Welt." Oh ja, Kinder zu versorgen, zu erziehen und sich um sie zu kümmern ist das reinste Kinderspiel!!! Aus diesem Grund bleibt der Herr Onkel trotz seiner Fähigkeit, wieder zu laufen, im Krankenhaus und hält es erst dann für nötig, dieses zu verlassen, wenn er der Irrenanstalt, in der das Mama-Wesen als Mensch einmal gewesen ist, einen Besuch abstatten möchte... bei Nacht, ganz allein, ohne zuvor jemandem Bescheid zu sagen... genau, wie es der Psychiater zuvor getan hat und in der Irrenanstalt den sinnlosesten Tod gestorben ist, den ich seit einiger Zeit in einem Film gesehen habe.
*Seufz* ich höre an dieser Stelle lieber auf zu beschreiben, wie unfassbar dämlich dieser Film ist. Der Plot ist sinnlos und beliebig, der Horror greift in die billigste Trickkiste und so viele Szenen im Film ergeben herzlich wenig Sinn.
Das einzig Gute, was ich über den Film sagen kann, sind die Muttermomente der Gothpunk-Freundin: Diese sind regelmäßig in den Film eingestreut und zeigen die Verwandlung einer anfangs verantwortungslosen, aber wohlmeinenden Frau zu einer fürsorglichen und aufopferungsbereiten Persönlichkeit... zumindest mehr oder weniger. So werden auch Gollum und Vierauge im Ansatz sympathisch; als Zuschauer erkennt man ihre schwierige Lage, hin- und hergerissen zu sein zwischen der 'neuen Mutter' einerseits und der psychotischen, eifersüchtigen Geisterlady andereseits. Einen weiteren Pluspunkt bilden zudem ein paar sehr schöne Kameraspielchen und inszenatorische Griffe, gleichwohl dies den Film nicht annähernd zu retten vermag.
Es ist wirklich schade, dass der Film plotmäßig nahezu vollständig ein Totalausfall ist, da die Prämisse, ganz ehrlich, brillianten Stoff für einen tragischen und emotional ergreifenden Horrorfilm darstellen würde. So saß ich leider nur vor dem Fernseher und habe mir ständig an den Kopf gefasst angesichts des Blödsinns, der mir da vor Augen geführt wurde.

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Kai_Asmus

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Damit hast Du absolut Recht. Der Wagen schaut schon so aus, als ob er gerade eben am Baum geparkt wurde. Stimmt.
Mir hat Mama sehr gefallen. Ist doch schöner, wenn man sich nicht immer einig ist. Das wäre langweilig.


Deekin

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Damit habe ich kein Problem; schön dass er dir gefallen :)


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein absoluter Lieblingsgruselfilm. Auch wenn hier eine Geschichte über eine zutiefst gequälte Seele erzählt wird. Top!

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pischti

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Ich fand vor allem die Rasenmäherszene sensationell :D


Kai_Asmus

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Das ist wohl wahr. Besonders dann, wenn man weiss wer den Mäher bedient....! Spooky!!!



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