Mama

Mama (2013), CA/ES Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama, Kinostart 18.04.2013


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6.1
Kritiker
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6.2
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von Andrés Muschietti, mit Jessica Chastain und Nikolaj Coster-Waldau

Guillermo Del Toro präsentiert die Spielfilmversion von Andrés Muschiettis Kurzfilm Mamá.

Die Punkrockerin Annabel Jones (Jessica Chastain) und der Comiczeichner Lucas Desanges (Nikolaj Coster-Waldau) sind ein Paar und eigentlich noch nicht bereit fürs spießige Familienleben mit Kindern und allem drum und dran. Doch dann nehmen sie gezwungenermaßen Lucas’ Nichten Victoria (Megan Charpentier) und Lilly (Isabelle Nélisse) bei sich zu Hause auf. Die beiden Mädchen lebten zuvor fünf Jahre allein in einer verlassenen Hütte im Wald, nachdem ihr Vater Jeffrey (ebenfalls Nikolaj Coster-Waldau) erst ihre Mutter tötete und dann selbst auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Anfangs sind Victoria und Lilly scheu und ängstlich, denn es stellt sich heraus, dass die Mädchen verfolgt werden – von einer gefährlichen Kreatur, die sie Mama nennen. Und Mama kann sehr eifersüchtig werden, wenn ihren Kindern jemand zu nahe kommt…

Hintergrund & Infos zu Mama
Mit Mama verfilmte der argentinische Regisseur und Drehbuchautor Andrés Muschietti seinen gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahre 2008 vier Jahre später in der Spielfilmfassung. Guillermo del Toro (Hellboy, Pans Labyrinth) beteiligte sich an der spanisch-kanadischen Gemeinschaftsproduktion als ausführender Produzent. Als Hauptdarsteller konnte der Kinodebütant Muschietti Jessica Chastain (The Tree of Life, Zero Dark Thirty) und Nikolaj Coster-Waldau (Black Hawk Down) gewinnen.

Javier Botet (bekannt aus [REC], [REC]² und [REC]³: Genesis) übernahm in dem Horror-Thriller von Andres Muschietti die Rolle der titelgebenden Figur, die er bereits in der Kurzfilmvorlage des Regisseurs verkörperte. Aufgrund einer seltenen, unheilbaren Bindegewebserkrankung (Marfan-Syndrom) ist der spanische Schauspieler bei einer Körpergröße von ca. zwei Metern extrem untergewichtig und hat deshalb überlange Gliedmaßen. Schon allein durch seine körperlichen Eigenschaften und durch seine Bewegungen hinterlässt Javier Botet mit der von ihm verkörperten Figur Mama einen bemerkenswerten Eindruck. (AP)

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Kommentare (282) — Film: Mama


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Bewertung0.5Schmerzhaft

Der Film beginnt ganz gut und genretypisch. Einführung der Figuren, Plot, Setting und Vorgeschichte. Normalerweise nimmt ein Film dann Fahrt auf und eine Geschichte entwickelt sich, Konflikte entstehen und man fiebert mit, mit "seinem" Held oder "seiner" Heldin.

Hier: Fehlanzeige. Nach spätestens einer Stunde ist das laue Lüftchen verflogen, und auch dem Drehbuchautor ist nichts mehr eingefallen. Aber kein Problem: füllen wir die letzten 40 quälenden Minuten einfach mit ein paar Jumpscares (die mich eher zum Lachen brachten).

Beim "Finale" auf dem Felsen war ich endgültig im falschen Film. Oder am falschen Ort. Unfassbar. Schlecht.

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crazylegend.lp

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Bewertung6.0Ganz gut

Es wäre so ein guter Horrorfilm geworden: top Atmosphäre, spannend, misteriös/ doch dann kam das Bild der Mutter und ich dachte nur: Ernsthaft jetzt??

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Duran666

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Bewertung5.5Geht so

Nicht zu gut und nicht zu schlecht. Irgendwie so ein mittelding. Richtig gut fand ich aber die Schockmomente. Denkt alles ist durch und man verschnauft, kommts dicke ^^. Für Schockerfreunde sehenswert.

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Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Mama beginnt von der ersten Minute an, eine spannende und schaurige Atmosphäre aufzubauen, diese steigert der Film dann auch bis circa zum Ende der ersten Hälfte.
Bis dort hin zeigt uns der Film nicht viel von der geheimnisvollen Kreatur, die sich Mama nennt und das ist auch gut so, denn bis dahin findet der Horror in unseren Köpfen statt.
Generell hält sich der Streifen anfangs sehr verhüllt und dieses Mysterium rund um Mama macht ihn erst so richtig interessant.
Wir fragen uns, wann Mama auftaucht, woher sie stammt und vor allem auch was sie vorhat.
Doch dann macht der Film einen meiner Meinung nach fatalen Fehler, der ihm selbst ein wenig das Genick bricht.
Man beginnt das Mysterium aufzulösen, jedoch nicht allmählich, sondern abrupt.
Der Film hat dort einen enormen Umbruch, man beginnt Mama öfter und länger zu zeigen, leider beginnt da meiner Meinung nach auch der Umbruch in der Qualität.
Denn die zweite Hälfte vom Film hat mir nun gar nicht mehr gefallen, ich kann die Kreatur nicht mehr wirklich ernst nehmen, sie wirkte teilweise sogar etwas trashig auf mich und dann kam noch das für mich sehr enttäuschende Ende hinzu.
Das Ende von Mama soll wohl an Märchenfilme angelehnt sein, zumindest wirkt es so. Tatsächlich wirkt der Schluss auf mich wie das Ende einer neuartigen Märchenverfilmung und das sollte doch bei einem Horrorfilm nicht der Fall sein.

Unterm Strich habe ich mich glaube ich selten über einen Film so geärgert, nicht weil er so schlecht ist, in der ersten Hälfte ist er sogar top, sondern viel mehr, weil diese von mir angesprochenen Kritikpunkte nicht hätten sein müssen.
Warum dieser Umbruch? Warum zeigt man Mama so oft?
Wahrscheinlich wollte man die Spannung an einem Höhepunkt gipfeln lassen, leider funktioniert das in meinen Augen nicht.

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Troublemaker69

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@wertikaner: Du hast es erfasst! ;)

@Quastenflosser: Das hat mich auch aufgeregt, sehr enttäuschend...


Troublemaker69

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Stimmt leider...


Filmegucker19

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Bewertung5.5Geht so

Mama ist ein solides Filmstück, welches mich aber zum Schluss hin enttäuscht. *Spoiler* Der Geist, hätte weitaus besser gemacht werden können und zieht den Film leicht ins Lächerliche. *Spoiler Ende* Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn der Film sich auf die psychischen Erfahrungen der Kids bezieht und diese zelebriert. Somit wäre das Verhalten wenigstens glaubwürdig. Trotzdem spannend gemacht und gut erzählt.

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Gielchen

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Bewertung9.0Herausragend

Fand ihn richtig gut und hab mich nach langer, langer Zeit mal wieder etwas mehr geschaudert !! Klasse !

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Moriturus79

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Bewertung6.5Ganz gut

als fan des übersinnlichen fand ich den film und die story gut... ich war nur von mama an sich so ziemlich enttäuscht. als man sie nur erahnen oder nur einen teil von ihr zu sehen bekommen hat, war sie weitaus gruseliger... tja das ist das problem: die mischung aus animation, kostüm und oder make-up machen da schon viel aus... und was das ende angeht. möchte da nicht spoilern... da hätte man auch ein anderes nehmen können. aber wer weiß, vielleicht bekommen wir ja ``mama II´´ oder ``the revenge of mama´´ auf der leinwand zu sehen... ;-)

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Maniac

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Bis auf eine Fortsetzung, die wohl sinnlos wäre, stimme ich dir zu ;)


Maniac

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Bewertung5.5Geht so

Mit "Mama" verfilmte Andrés Muschietti seine gleichnamige Kurzgeschichte selbst und machte seinen Job ziemlich solide.
"Mama startet furios, baut vom Start weg eine sehr dichte Atmosphäre auf und erfüllt seinen Zweck als Gruselfilm anfangs recht vernünftig. Leider kann der Film den Spannungsbogen nicht durchgehend aufrecht erhalten.
Das Versteckspiel um die mysteriöse Mama hat Muschietti geschickt inszeniert. Täuscht er mit verwackelten Bildern , gehalten in einer dämmernden Optik immer wieder raffiniert das drohende Grauen an, lässt die Katze aber nicht zu früh aus dem Sack. Das erzeugt mächtig Spannung und ist gut gelungen. Wie bereits angesprochen schafft er es aber leider nicht, diese Grundstimmung bis zum Schluss durch zuziehen. Das liegt aber nicht an der souveränen Hauptdarstellerin (Jessica Chastain) sondern vielmehr an der sogenannten "Mama" selbst. Denn als ich die, von ziemlich schwachen CGI-unterstützte Kreatur dann zu sehen bekam war ich doch einiger massen enttäuscht. Fortwährend fällt auch die Atmosphäre in den Keller. Der Schluss hat mir dann gar nicht mehr zugesagt. Drückt Muschietti hier doch sehr kräftig und ziemlich gekünzelt auf die Tränendrüse, was so meiner Meinung nach überhaupt nicht zum vorangegangenen Verlauf passte.
Alles in allem konnte Mama jedoch einen meiner Abende ordentlich ausfüllen aber in Erinnerung gebrannt hat sich diese Spuk-Geschichte keineswegs.

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pischti

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"Haialarm auf Mallorca" und "Daniel der Zauberer" fehlt im Gegensatz zu "Helikoptermann 2" einfach ordentlich Bums.


BenAffenleck

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Hach pitschmaster, danke für den Lacher kurz vorm Schlafengehen!


NoTaReAsOn

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Bewertung5.0Geht so

Wer in Mama von Guillermo Del Toro die Hoffnung des Horror Genres sieht wird leider bitter Enttäuscht werden. Zwar gibt der Film im Vorfeld mit Guillermo Del Toro und Nikolaj Coster-Waldau ein ehrliches Versprechen ab, kann dieses aber lediglich in den wenigen Szenen von Nikolaj etwas einhalten.

Kurz: Plot zu durchschaubar, Horror quasi nicht vorhanden.

Einzig die Darsteller der Mädchen waren ein kleiner Lichtblick des Films.

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jurijboyka

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Bewertung0.0Hassfilm

Selten sowas Schlechtes gesehen...
Total absurde Story und dumme Dialoge bis hin zu schwachsinnigen Momenten (man beachte bei Nachtszenen im Haus, dass die Vorhänge nur zugezogen worden sind und es tatsächlich hell draußen ist). So einen schlecht gemachten Bösewicht wie diese MAMA auch selten gesehen... Absoluter Hass-Horrorfilm, der leider überbewertet wird!!! Wer das anschaut ist selber schuld!

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BartfaceBottlemessi

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Bewertung4.0Uninteressant

Nachdem mich "Conjuring - Die Heimsuchung" regelrecht umgehauen hatte, hoffte ich auf einen ähnlichen Effekt durch den viel gelobten "Mama". Netter Trailer, scheinbar ähnliche Stimmung, Guillermo del Torro - kann ja nicht viel schief gehen, dachte ich. Als dann auch noch Nikolaj Coster-Waldau ins Bild stiefelte und ich schnallte, dass er eine Doppelrolle spielt, war ich wirklich guter Dinge.
Leider erfüllt die Umsetzung von Andrés Muschiettis gleichnamigem Kurzfilm (Regie führt der selbe Herr) die hohen Erwartungen in keinster Weise. Auch wenn die Kids (Megan Charpentier und vor allem Isabelle Nélisse) durchaus überzeugen und angemessen creepy agieren, kommt einfach keine richtige Stimmung auf. Nicht ein einziges Mal fühlte ich mich bedroht oder verspürte wirklichen Nervenkitzel. Als gruselig konzipierte Szenen wirken belanglos hingeschmissen und eher beliebig, denn mysteriös und düster. Und als die Katze respektive die Mama aus dem Sack ist, also man sie endlich (?) komplett sieht, ist die Luft sowieso raus, da die Animation wirklich billig wirkt, überhaupt nicht plastisch. Da waren ja noch die Dementoren aus dem fünften Potter besser gemacht. Der Soundtrack verkommt zur bloßen Unterstützung der inflationär eingesetzten und vorhersehbaren Jumpscares. Apropos vorhersehbar: die Story kann man sich nach etwa einer viertel Stunde selbst zusammenreimen, das Ende ist einfach nur kitschig und moralisch fragwürdig (SPOILER Das kleine Mädchen stürzt die Klippe runter und das ist...OK? Ja, warum eigentlich nicht? SPOILER ENDE). Die letzten 20 Minuten wirken außerdem extrem gestreckt und nerven irgendwann nur noch.
Einsames Highlight war für mich der Coster-Waldau, dem ich beide Rolle abgenommen habe, während Jessica Chastain die klischeehafteste Bassistin/nicht an Kindern interessierte Freundin aller Zeiten gibt. Neben den schon erwähnten wenigen positiven Eindrücken gibt's die Punkte für die ansich handwerklich gute Arbeit, etwa die schönen Sets.

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ElmStreet84

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Bewertung5.5Geht so

Hatte mir schon vor langem vorgenommen, diesen anscheinend doch recht gut ankommenden Horrorfilm zu gucken, und hatte ihn zuletzt im Saturn-Regal gesehen, ihn aber nicht mitgenommen, weil das Geld nicht mehr ausreichte! :) Naja, auf der einen Seite kann man sagen, "blöd", weil "MAMA" zumindest ein akzeptabler Vertreter seines Genres ist, auf der anderen Seite kann man sagen "gut", weil es nun wirklich kein bahnbrechendes Ding ist, was man hier hingezaubert hat. Ich hab zum Glück noch früh genug eingeschalten um den Anfang nicht zu verpassen, als der Film noch vor dem Vorspann und kurz vor dem Autounfall des Vaters und seiner Töchter war. Und gleich zu Beginn hatte ich schon die Ahnung, das das, was jetzt folgt, wohl ein guter Horrorfilm werden würde und ich hab mich auf die kommende Zeit echt gefreut.
Aber es brauch eigentlich nur ein paar Minuten bis man zum größten Teil raus hat, worum es in "MAMA" geht und so erzählt der Film seine Geschichte auch die kommende Stunde lang solide und ohne große "Hüpfer". Zwar wurde mir, nachdem der Vater zusammen mit den zwei Kindern aus dem Autowrack gekrochen war und auf die Hütte zuging etwas mulmig und ich musste schon etwas meine Augen verdrehen, als ich sah, dass alle drei unbeschadet davon gekommen war. Nicht weil ich in irgendeiner Form schadenfroh bin, nein, ganz einfach weil nirgendwo Dreck, Blessuren oder größere Wunden zu sehen waren, alle waren wie aus dem Ei gepellt! Aber das war auch schon der einzige "Logikfehler" wenn man von dem 1 Km lang auf dem Schnee rutschenden Mercedes kurz davor absieht. Was soll ich sagen, das meiste, was mich an heutigen Horrorfilmen meist ärgert, ist nicht die fehlende Story, sondern die schlicht und ergreifend zu gering auftretende oder auch ganz fehlende Atmosphäre. Nichts ist neben der Geschichte wichtiger als Athmosphäre, sagte auch mal der Großmeister John Carpenter in einem Interview.
Naja, MAMA hat durchaus Atmosphäre, doch ist diese meist nur durch den Soundtrack zwischendurch zu erreichen und man hat relativ wenige wirkliche Gruselmomente.
Außerdem hat es mich hier gewundert, wo denn die ganzen restlichen "Randfiguren" auf einmal geblieben sind, wie bspw. der Doktor, der sich anfangs sooo sehr für diese Sache eingesetzt und interessiert hatte; von dem hat man auf einmal nichts mehr gehört und gesehen! Und auch ist diese solide Story zwar gut, aber mehr auch nicht! Denn sie bietet eigentlich kaum Abwechslung, Wendungen oder kleinere oder größere Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hätte.

Und ich wär ja nicht ich, wenn ich nicht noch was zu bemängeln hätte! :DD

Womit wir zu der Hauptsache kommen... MAMA! Erstens sei mal gesagt, dass sie hier wirklich naja, sehr gut gelungen ist, aber durch ihr computer-CGI-animiertes Aussehen nicht wirklich viele Schauer über den Rücken laufen läßt und nicht wirklich erschrecken und beängstigen kann. Desweiteren sei hier mal gesagt, dass ich mich immerwieder frage, wieso Geister in solchen Horrorfilmen immer so häßlich sein müssen! :) Ich mein, die Menschen, die sie mal waren, waren ja auch nicht wirklich der stockdüsteren Nacht entsprungen. Auch hab ich am Ende von "MAMA" mich doch sehr gefragt ob Geister genau wie ihre Vormenschen, Gehirne besitzen, denn wenn das so wäre, dann wär sie ja kaum am selben Punkt abgesprungen, an dem schon immer, auch schon im 18. Jahrhundert dieser Ast aus dem Felsen ragt, und wäre vielleicht während des Absprungs nicht in tausend fliegende Schmetterlinge zerschellt. Aber das sind nur wieder irgendwelche Gedankenkritiken von mir. :))

Unterm Strich ist "MAMA" zwar ein sehenswerter, relativ gut gelungener Horrorfilm (gerade auch dank der sehr gut schauspielenden Kinder), ist aber letztenendes auch nur ein ottonormal Vertreter der "Schocker" des 21. Jahrhunderts, der nach dem Ansehen doch mehr Fragen offen läßt als er in seiner Laufzeit beantworten will. Und man fragt sich doch einiges nachdem der Abspann angefangen hat. So auch bei mir, und deshalb, wegen unter anderem der fehlenden Atmosphäre und der fehlenden Tiefe in die Geschichte, und der mir unterm Strich doch ZU geradlinigen Erzählweise bleibt "MAMA" führ mich leider nur normaler, akzeptabler Durchschnitt und zeigt keine wirklichen Neuheiten, die man vorher vielleicht noch nicht gesehen hat. Allein durch die zwei kleinen Darstellerinnen, die hier ihre Arbeit wirklich sehr gut machen, kann sich der Film von einer unteren Bewertung im "uninteressant"- oder gar "schlecht"-Bereich fernhalten.

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uncut123

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Bewertung4.0Uninteressant

diese mama erinnert mich an meine mama...kaum anwesend und wenn doch ein gruseligen/verstörenden auftritt
story ist zwar ok aber der film war einfach lahm

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mikkean

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dem ein oder anderen ist es beim jeweiligen Ansehen vielleicht auch aufgefallen. Guillermo Del Toro setzt auf eine etwas andere Art von Horror. Ob "Das Waisenhaus", "Don't Be Afraid Of The Dark" oder nun "Mama", der Schrecken kehrt heim in den Schoss der Familie. Korridore und Keller werden wieder Horte des Grauens und das Angstempfinden wird durch die Sichtweise von Kindern noch intensiviert.

Das ist bisweilen natürlich mehr Familien- als Horrorfilm. Doch es hat seinen Reiz, wenn es gut funktioniert wie bei "Mama". Im ersten Moment ist die Idee etwas abstrus, sogar sehr. Mann nimmt die Kinder seines Bruders zu sich und die haben Kontakt zu einer unheimlichen Entität namens Mama. Aber sobald ich nicht mehr denke, hier einen reinen Grusel-Streifen mit Hui-Buh-Schreck-Effekten zu verfolgen, gewinnt "Mama" erst wirklich an Kontur.

Es geht nicht mehr nur verängstigte Blicke, gruselige Geräusche oder schwebende Gegenstände und Personen. "Mama" entwickelt sich zu einem Drama, einem Kampf um das Vertrauen traumatisierter Kinder-Seelen. Dabei ist es einer der besten Schachzüge des Films, Nikolaj Coster-Waldau, unserem Lieblings-"Game Of Thrones"-Kotzbrocken und Jessica Chastain als etwas anderes "Elternpaar" zu besetzen. Waldau gibt den Typ seriöser Erwachsener, Chastain gefällt als Punk-Girl, samt Tattoo und Bassistin-Rolle in einer Combo.

"Mama" hat auch deswegen seine Momente, weil Chastains Figur mit Kindern nichts anfangen kann und sich weder als Haufrau noch Mutter-Figur sieht. Nur der Liebe und einer tragisch erschütternden Background-Story wegen, versucht sie, irgendwie mit den Mädchen Victoria und Lily fertig zu werden. Die verbrachten die letzten Jahre in der Wildnis, auf sich allein gestellt und zunehmend verwahrlost. Aber es sind nicht nur tierische Verhaltensweisen, welche die Kinder aus dem Wald mitgebracht haben.

Sicherlich ist diese Idee allein nicht die beste, um jetzt einen ganzen abendfüllenden Film zu tragen. Darum geht es aber auch, es schleichen nicht hundert Minuten lang dunkle Schatten durchs Bild oder gibt es ein Grunzen, um deutlich zu machen, dass da etwas im Haus ist. Die Geschwister Andrés und Barbara Muschietti, Kreativ-Köpfe hinter "Mama", erweitern ihren eigenen Kurzfilm um einige Einfälle, eben auch die des Dramas. Wie und warum die Kinder Jahre im Wald verbrachten, wie schwer sich der Eingliederungs- und Annäherungsprozess gestaltet und letzten Endes der Kampf mit einer unheimlichen Kraft um die Kinder, das alles spielt bei "Mama" eine gute und interessante Rolle. Verweise auf heruntergekommene, düstere Häuschen im Wald oder Irrenanstalten bleiben Einflüsse. Statt das platteste aller Motive nochmals zu bemühen, geht der Film lieber einen anderen Weg.

Wird vielleicht nicht jedem schmecken. Ist verständlich, schlimmstenfalls wird "Mama" dich nicht beeindrucken. Wer sich, wie bei Del Toro und Schützlingen zuvor, aber auf die Richtung "Grusel trifft Herz" einlassen kann, der hat einen der besseren Genre-Vertreter vor sich.

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Donnos

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Bewertung5.0Geht so

Zieht sich, wenn man die entscheidenden fragen schon nach etwa 10 Minuten beantwortet. Dazu das verhalten zwischen den Personen schon arg seltsam Stichwort Tagesausflugsplanung ("ich fahre immer so los, dass ich mein Ziel nachts um 2 Uhr erreiche") oder Bescheid geben generell.

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JanettMen

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besseren Ghost-Stories seit langem. Sehr überzeugende Schauspielleistung der Mädchen und "Ersatzfamilue", überraschend gut inszenierter Mutter-Konflikt, der ja eigentlich ziemlich abgedroschen ist. Ich mochte das Ende nicht so, aber das ist Geschmackssache. Kam mir zu plötzlich und zu hart. Unbedingt ansehen!

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Sgt. Cortez

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Bewertung7.5Sehenswert

Hatte den im DVD Regal stehen sehen und dachte mir, naja, schaust du mal rein, sieht jetzt nicht besonders außergewöhnlich aus. Als ich dann sah, daß Guillermo del Toro Regie führt, war ich glatt optimistischer und schlußendlich kann ich sagen, daß ich nicht enttäuscht wurde. Gut, die Handlung ist eigentlich wenig besonders, zumindest entpuppt sie sich schnell als recht übliche Geistergeschichte, mit allem, was so dazugehört, sogar einer alten weisen Oma, die natürlich alles weiß, woher auch immer. Der Film sorgt für einige Gänsehaut- und Schockmomente und ich fand ihn im Grunde fast bis zum Schluss als sehr spannend. Beachtenswert ist auch die Kameraführung, die mitunter mehrere minutenlange Szenen ohne Schnitt aber mit allerhand Geisteraktion zeigt. Ein paar Elemente bleiben nur angedeutet - was hat es mit den Insekten auf sich? Wo kommt das Lied her?
Die Animation der Mama empfand ich als passend, wenn auch nicht perfekt, aber da beschrieben wird, daß sie für das Auge der Lebenden sehr ungewöhnlich erscheint, war das doch angemessen.
Rundum gelungener Gruselfilm, aber nichts für Splatterfreunde.

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cyberpunky

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Del Toro hat das Ding aber nur produziert, also finanziert.
Fand ihn auch ganz okay.


Sgt. Cortez

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Oh, da hast du Recht, und dennoch hat mich besonders der ganze Insektenkram sehr an ihn erinnert ;).


vuvuzela

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Bewertung3.0Schwach

Von der Atmosphäre ist der Film gar nicht mal schlecht. Trotzdem ist die Handlung wie in den meisten Horrorfilmen wirr und unlogisch. Man muss schon alle Naturgesetze die es gibt ignorieren um die Story real werden zu lassen.

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MetalFan92

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Bewertung6.0Ganz gut

So sehr der Film auch gehypt wurde, so gut gefallen hat er mir nicht. An sich ist der Film nicht schlecht, es gab spannende und auch gruselige Szenen, aber das wars auch schon. Zum Ende hin wurde es schwach und der Film hat rapide nachgelassen.
Schade.

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markus.rittner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mama, ich empfinde den Streifen als Gruselfim mit dramtischen Zügen und das hat bei mir richtig eingeschlagen. Da stören mich die etwas hölzeren Animation von Mama auch nicht, nein im Gegenteil ich finde das passt gut zu dem düsteren und schmutzigen Look. Einige Logiklöcher und merkwürde Handlungen der Protagonisten könnte man hier in Frage stellen, bei dem Genre aber nicht sinnvoll! Die Darsteller top, besonders die kleine Isabelle Nélisse spielt so genial das mir im nach hinein noch die Haare zu Berge stehen. Annabel gespielt von der mir völlig unbekannten Jessica Chastain ist zu Beginn und bis Mitte des Streifen sehr kalt und unsympatsich, das änderst sich aber nach den Ereignissen schnell. Der "Königsmörder" Nikolaj Coster-Waldau aus GOT gefäält mit gut als sympazischen und fürsorglichen Onkel der beiden Mädchen und hat bei mir ein paar Punkte gut gemacht. ACHTUG SPOILER Das Ende was einigen sauer aufstößt, finde ich absolut passend nicht alles geht immer gut aus! Das Guillermo del Toro hier die Hände mit im Spiel gehabt hat ist wieder zu sehen und das ist auch gut so!

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