Nachdem Billy Wilder bereits zwei Jahre zuvor mit "Witness for the Prosecution" bewiesen hat, dass er Genregrenzen sprengen kann, und über ein großes komödiantisches Gespür verfügt, legt er nun mit "Some Like It Hot" ein weiteres visionäres Stück Filmgeschichte vor: In den Endfünfzigern ein Thema zum Hauptbestandteil eines Filmes zu machen, welches wohl so manchen alteingesessenen Texaner auch noch heute die Nase rümpfen lässt, zeugt nicht nur von Mut, sondern fast schon von eigenem Größenwahn. Einem Größenwahn, für den man dankbarer nicht sein könnte, den in vielerlei Hinsicht ist Wilders 16. Werk im komödiantischen Fach, nicht weniger als das, was Hitchcock ein paar Jahre später mit "Psycho" im Thrillerbereich gelang: Ein Film, der auch nach über fünfzig Jahren und trotz fundamental veränderter Sehgewohnheiten, immernoch für einen absoluten Großteil der Zuschauer funktionieren dürfte. Von Slapstick bis hin zu feinsinniger…
Nachdem Billy Wilder bereits zwei Jahre zuvor mit "Witness for the Prosecution" bewiesen hat, dass er Genregrenzen sprengen kann, und über ein großes komödiantisches Gespür verfügt, legt er nun mit "Some Like It Hot" ein weiteres visionäres Stück Filmgeschichte vor:
In den Endfünfzigern ein Thema zum Hauptbestandteil eines Filmes zu machen, welches wohl so manchen alteingesessenen Texaner auch noch heute die Nase rümpfen lässt, zeugt nicht nur von Mut, sondern fast schon von eigenem Größenwahn. Einem Größenwahn, für den man dankbarer nicht sein könnte, den in vielerlei Hinsicht ist Wilders 16. Werk im komödiantischen Fach, nicht weniger als das, was Hitchcock ein paar Jahre später mit "Psycho" im Thrillerbereich gelang: Ein Film, der auch nach über fünfzig Jahren und trotz fundamental veränderter Sehgewohnheiten, immernoch für einen absoluten Großteil der Zuschauer funktionieren dürfte.
Von Slapstick bis hin zu feinsinniger Zynik und Krimispannung - Wilder fährt das komplette Programm an Unterhaltungsmechnismen auf, die das damalige Kino zu bieten hatte, und schlägt mit dieser Mixtur auch noch viele heutige Vertreter mit einem Wimpernzucken in die Flucht. Besondere Beachtung verdient in diesem Zusammenhang auch die freche Verknüpfung von tabuisierten Themen, die oftmals die Grenze zur Frivolität streifen, aber trotzdem nie ins Geschmacklose und Plakative abrutschen.
Die Tatsache, dass jeder Dialog sitzt; die handwerkliche Brillanz; die Dynamik und Dramaturgie in den wenigen temporeichen Szenen - all dies geht auf das Konto des Regie-Großmeisters. Das ein Drehbuch und die darin entworfenen Charaktere aber meist nur so gut sind, wie die Darsteller, die sie verkörpern, ist jedoch eine Weisheit, die auch damals schon bekannt gewesen sein durfte; und so kann sich Wilder garnicht erkenntlich genug gegenüber seinen drei Hauptprotagonisten zeigen: Filmmittelpunkt Monroe, die bewusst mit dem eigenen Image kokettiert, zeigt genau jene gelungene Mischung aus Naivität, Stil und Ironie, die heutigen Starlets und Lippenwundern so schmerzhaft abgeht, und hat zudem mit Curtis und Lemmon zwei Paradekomödianten an ihrer Seite - besonders auf das Konto des drittgenannten gehen eine unzählige Menge an zitatwürdigen Aussprüchen. Fast macht einem dieses Trio Glauben, dass sie auch ohne Regiestuhl im Hintergrund etwas Herrausragendes auf die Beine gestellt hätten.
Der Worte sind nun genug gewechselt: "Some Like It Hot" ist DIE Travestie-Komödie, eine der lustigsten und untypischsten RomComs aller Zeiten, und vielleicht sogar auch ganz global betrachtet die beste Komödie, die bislang gedreht wurde - und an dieser Stellung wird sich im Hinblick auf die Generation Sandler-Friedberg-Seltzer wohl so schnell auch nichts ändern.
„Some like it hot“, so der Original-Titel dieses Films, gilt in der öffentlichen Meinung im allgemeinen auf der einen Seite als eine der besten Komödien aller Zeiten, und auf der anderen Seite als wohl der bekannteste Film von Marilyn Monroe, oder auch kurz „Die Monroe“ genannt, die wohl, das kann völlig wertfrei konstatiert werden, nicht nur John F. Kennedy, sondern Millionen von Männern auf dieser Erde den Kopf verdreht hat. Wie dem auch sei: Billy Wilders Komödie ist jedenfalls zu Vorderst eine herrlich skurrile Farce. Dabei ist die Ausgangssituation eigentlich alles andere als lustig: Die Staaten zur Zeiten der Prohibition, die den Alkohol bekanntlich zwar von den Straßen, nicht aber aus der Welt geschafft hat und diesen somit zu einer sehr beliebten Einkommensquelle für die Mafia gemacht hat. In einer solchen Situation sollte man dem Mob besser nicht in die Quere kommen, anders also als unsere beiden Protagonisten, die sich in der Folge auf der Flucht befinden. Und was liegt näher, wenn man eh schon Musiker ist? Richtig: Man verkleidet sich als Frauen und verdingt sich bei einer Frauen-Band. „Manche mögen's heiß“ bezieht seine Komik aus seiner offensichtlichen Verdrehung der Geschlechterrollen, also der damit verbundenen Überzeichnung und Pointierung geschlechtlicher Klischees. Der Plot als solche, eine einzige skurrile Konstruktion, ausgestattet mit einer überdurchschnittlichen Dialogdichte, sowie stimmiger Situationskomik, bleibt stets präsent, ohne sich aber in den Vordergrund zu drängen, der vor allem den Darstellern (Tony Curtis, Jack Lemmon, Marilyn Monroe) gehört. Wilders Komödie ist in der der Summe ein Paradebeispiel für ein Humorstück, dass während der gesamten Spielzeit auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau agiert und dann noch das Kunststück schafft, mit der Schluss-Pointe als absoluten und ultimativen Höhepunkt der Farce zielsicher ins Schwarze treffen.
Das unglaubliche Verwirrspiel in 'Manche mögen's heiß', das hervorragend mit den Unterschieden der Geschlechter spielt, ist eine knallharte Persiflage auf Gangsterfilme und Melodramen und ist so temporeich, dass man kaum zum Atmen kommt. Die drei 'HauptdarstellerInnen' brillieren dabei in ihren Rollen, dass es eine Freude ist, zuzusehen. Die gekonnte Mischung aus Slapstick, Situationskomik und zweideutigen Dialogen lassen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen, so wird demzufolge die wahrscheinlich berühmteste Schlussszene der Filmgeschichte, in der sich Joe und Jerry demaskieren, auch schlicht beantwortet: "Niemand ist vollkommen."
Billy Wilder hat ja sehr viele gute Filme abgeliefert aber "Manche mögen's heiss" dürfte sicherlich einer seiner besten sein. Die Story ist rasant, spannend und die Dialoge witzig und zuweilen sogar ironisch und geistreich. Auch die schauspielerische Besetzung hätte nicht treffender gewählt werden können. Alles in allem ein Klassiker, den man gesehen haben muss!
Jetzt hast du's geschafft! Jetzt hast du's geschafft!
- Was hab ich geschafft?
- Du hast mir einen Busen abgerissen!
Bei diesem einzigartigen Drehbuch, diesen großartigen Schauspielern und natürlich Billy Wilder kann man nur begeisert sein. Diesen Film habe ich schon so oft gesehen und es ist jedes Mal ein sehr großes Vergnügen.
Eine DER Komödien überhaupt !!!
Ich habe Tony Curtis in keinem Film besser gesehen und auch Jack Lemmon zeigt, warum er seinerzeit zu den absoluten Größen Hollywoods gehört und natürlich mit einer zauberhaften und hinreissenden Marilyn Monroe (wie immer).
Diese Komödie bringt auch nach dem X-ten Mal anschauen noch Spaß.
Was soll ich sagen.. Ich liebe den Film ♥
Männer? Wir würden uns mit Männern niemals abgeben. Diese schrecklichen haarigen Biester, die alles antatschen müssen. Und dabei wollen sie alle nur dasselbe von einem Mädchen.
Selbst in der rettenden »Haut« des anderen Geschlechts, lassen sich bleibende Erinnerungen an blutige Valentinsgrüße nur schwerlich verarbeiten. Der Schock sitzt tief und zukünftige Entscheidungen können zugunsten einer neuen Perspektive ausfallen, die sich neben Verständnis oder Respekt als Resultat der Feldforschung zu erkennen gibt und Möglichkeiten verspricht, die bislang wohl selbst in den kühnsten Vorstellungen als haltlose Hirngespinste abgetan wurden. Stimmungsvoll ausbalanciert, versaut zweideutig und in seinem Anliegen ebenso transparent wie Monroes Abendbekleidung: Billy Wilders »Some Like It Hot« ist gleichermaßen Komödienklassiker wie nachhaltige Vergewaltigung engstirniger Genregrenzen und bietet neben den zum Schreien komischen wie halsbrecherischen Wanderungen durch die Geschlechterrollen, ein überspitztes Spiel mit Klischees und Prototypen. Die dabei beeindruckend vorgeführte Aufgeschlossenheit oder besser: praktizierte Toleranz, weiß die überraschenden Enthüllungen ebenso trocken wie sicherheitsorientiert zu kommentieren.
Me too!
@Hitmanski: Habe das Problem gemeldet, ist ja nun schon seit Längerem der Fall. Du kannst aber über den Film selbst den Kommentar finden und dort auf den Button klicken!
Über Inhalt, Geschichte und allgemeine Bedeutung dieses Films muss nichts mehr geschrieben werden. Aber wenn ein Film nach der x-ten-Sichtung und über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten einerseits niemals langweilig wurde und andererseits den Betrachter immer mit diesem wohligen Schmunzeln in der Magengrube zurückließ - dann gehört er einfach in die persönliche Spitzenklasse!
Billy Wilders Klassiker unter den Komödien ist mit seinem Darsteller-Trio der Extraklasse bestehend aus Lemmon, Curtis und Monroe feinstes Kino zum genüsslich zurücklehnen und ablachen. Der Film strotzt mal wieder vor besten Wilder Dialogen. Er hat nur einen Makel, der Mittelteil, in dem in die Liebesgeschichte eingeführt wird ist deutlich zu lang geraten. Es ist selten, dass man Wilders Filmen das nachsagen kann, aber hier hätte der Plot deutlich gestrafft werden können. Trotzdem weiß der Film gut zu unterhalten und vorallem Lemmon bringt einen Witz nach dem anderen. Eine wahnwitzige Story mit flotten Dialogen: bestes Wilderkino!
Die Art von Film, mit der ich eigentlich am wenigsten anfangen kann, aber "Some like it hot" ist so unterhaltsam und so ausgewogen, dass man sich dem Film nur schwerlich entziehen kann. Verblüffend ist, dass er immernoch vollkommen seine Wirkung entfalten kann und ich bin mir ziemlich sicher, dass er dies auch noch in 50 Jahren tun wird.
Denn "Some like it hot" ist schon ein kleiner, fies grinsender Bastard. Er gibt sich locker flockig, höchst amüsant und total harmlos. So harmlos ist er aber gar nicht. Natürlich...in erster Linie ist "Some like it hot" die Komödie, die auch unseren Müttern gefällt und an der auch wir nichts Falsches finden können. Und blenden wir mal aus, dass er Schwarz/Weiss ist, müsste er auch jedem Jugendlichen noch heutzutage gefallen. Denn irgendwie ist er doch die Mutter von all diesen Liebeskomödien, diesen Verwechslungspielchen, von den Jungs die sich über Mädels unterhalten, von den Mädels die den Richtigen suchen und von all den Teenie-Komödien die mehr über Sex sprechen, als dass sie ihn zeigen. Was "Some like it hot" all seinen Nachfolgern voraus hat: Er funktioniert durch und durch. Er ist rasant, er ist höchst akkurat in Szene gesetzt. Hier wurde die Komödie noch als grosse Kunst und als ein Handwerk gesehen und war keine lose Folge von Gags, die mit Füllmaterial auf 90 Minuten aufgestockt ist. Nein, hier sitzt alles, hier ist alles geplant. Keine blöden Dialoge, keine Längen oder Verschnaufpausen, jeder Charakter bekommt sein ganz individuelles Profil und auch im darstellerischen Bereich war es nicht damit getan, das man einfach nur gut aussieht.
Aber "Some like it hot" konnte mir durchaus noch mehr bieten. Fürs Auge offensichtlich ist, das diese Feel-Good-Komödie eingerahmt von 2 Massakern ist, was ich doch schon für sehr ungewöhnlich und mutig halte. Zudem ist er, für die damalige Zeit sehr offenherzig und unterschwellig sogar ziemlich schlüppfrig. Hier wird zwar selten etwas offensiv ausgesprochen, aber so manche Schweinerei wird angedeutet. Und natürlich nicht zu vergessen, dass man die meiste Zeit des Films 2 Männer in Frauenkleidern sieht. Heute sicher kein Ding mehr, damals aber sicher ein kleines Risiko und für viele eine Affront, vorallem da diesen vertauschten Geschlechterrollen, ich will ja noch gar nicht von Homoerotischen Tendenzen sprechen, durch den Schlussgag nochmal wirklich die Krone aufgesetzt wird. Dieses Ende war mutig, dieses Ende war grossartig...nur um dann noch einen draufzusetzen: Nobody is perfect! Bravo!
So wirklich kann ich mir niemanden vorstellen, der denn Film nicht mag. Sicher wird ihn nicht jeder lieben...aber wer ihn schlecht findet, muss ein böser Mensch sein ;)
Er kann einfach herrlich amüsieren und Spass machen, verkauft aber den Zuschauer nicht für blöd, er erzählt einem einiges über die damalige Gesellschaft und deren Werte und taugt dazu noch jedem Filmwissenschaftler, Nachwuchsregisseur und Hobbyanalysten als Anschauungsmaterial. Als Lektion wie man es richtig macht. Wie man es perfekt macht.
Aber mittlerweile kann mich Billy Wilder nicht mehr überraschen...how could i sleep on him for so long????
haha ja, aber echt. Habe erst dieses Jahr angefangen mich richtig mit seinen Filmen auseinandezusetzen. Und bin total überwältigt, wie vielfältig diese sind.
auch nach mehrmaligem genuss des films entlocken lemmon & co dem zuschauer herzhaftes lachen. die dialoge sind legendär, die darsteller zeitlose kultstars, die handlung flüssig und mitreißend und wilders leistung als drehbuchautor und regisseur ist und bleibt einfach nur episch.
"good old hollywood is dead" - das ist das einzig schlechte, was mir zu diesem film einfallen könnte... denn ein "manche mögens heiß" des 21. jahrhunderts habe ich bisher leider noch nicht gesehen.
Wundervolle kleine Komödie, die auch heute noch funktionieren kann. Curtis und Lemmon spielen toll, dazu kommt die charmante Marilyn Monroe als Sahnehäubchen. Es ist für mich nicht die unumstößlich beste Komödie / bester Film aller Zeiten, geschweige denn Wilders bester Film, aber gesehen haben sollte man einige seiner Filme - und Filme der 50er sowieso.
Ich komme gleich zum Punkt! Die Loorbeeren, welche 'Some Like It Hot' bis heute einheimst und den Klassikerstatus kann ich vollkommen nachvollziehen. Ich fühlte mich gut unterhalten, nur ging mir, und damit stehe ich wohl alleine da, Marilyn Monroe total auf die Nerven. Die Umsetzung ist natürlich ganz großes Kino und ebenso sind die Witze zeitlos, besonders die Pointe am Schluss hat mir sehr gut gefallen. Selten eine so gute Pointe gesehen. Kurzum, der Film ist einzigartig, ist ein Klassiker wie wenige andere, nur hat er meinen Geschmack teils gar nicht getroffen, sodass sich bei mir immer wieder Langeweile eingeschlichen hat. Schade, schade, denn ich hatte mich doch so gefreut diese Screwball-Komödie unter meinen Lieblingskomödien einreihen zu dürfen.
Nagut, wenns deinen Geschmack nicht getroffen hat ist das schade. Die Monroe finde ich persönlich auch nicht so prickelnd, aber das Duo Lemmon / Curtis ist unschlagbar...ist einer meiner Lieblingsfilme :P
Dafür dass ich kein Komödienfreund bin, ist diese hier großartig! Für die späten Fünfziger geht dieser Film erstaunlich reflektiert und offen mit den Geschlechterrollen um. Damit meine ich jedoch nicht, dass "Some like it hot" in irgendeiner Weise versucht diese Rollen aufzuweichen. Das Frauenbild bleibt eindeutig. Bei dieser Monroe und ihren wahnsinnigen Kleidern werd ich selbst heute noch (und als Frau) rot. Alter Schwede! Und dann natürlich die Musik! Absoluter Klassiker-Status.
Obwohl 1959 und in schwarz-weiß gedreht, ist Billy Wilders "Manche mögen's heiß" noch immer ein Evergreen im Komödienfach. Tony Curtis und Jack Lemmon liefern in ungewohnten Frauenrollen eine herrlich komische Darbietung ab, die in gewitzter Weise mit den Verhaltensmythen der Frau spielen und sie entsprechend karikieren. Hinzu gesellt sich mit Marilyn Monroe ausgerechnet der damalige weibliche Topstar, den man sich überhaupt vorstellen konnte. Sie zusammen geben ein sympathisches Dreiergespann ab. Curtis ist dabei der etwas zurückhaltende, aber umso zielstrebigere Typ, der nicht nur als Josephine für komische Momente sorgt, sondern sogar mit einer weiteren Verkleidung für Furore sorgen kann. Lemmon hat sichtlich Spaß an seine unfreiwilligen Rolle als Daphne und kann besonders als beste Freundin der Sugar (Monroe) das Gelingen des Versteckspiels untermauern. Jene Monroe hat mit ihrer naiv-adretten Art schnell die Herzen aller gewonnen und zudem ihren Song "I wanna be loved by you" passend im Film untergebracht. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die Nebendarsteller, bei denen besonders Joe E. Brown als alternder, aber gut betuchter Lustmolch in Erinnerung bleibt.
Wilders Kniff, den Film im Jahr 1929 und zudem hauptsächlich in einem Hotelanwesen in Florida spielen zu lassen, verhilft sicherlich dem Eindruck des zeitlosen Klassikers. Gewagt ist die Exposition und Aufhänger mit dem Prohibitionsthematik inklusive der anschließenden Verfolgungsjagd, welche jedoch nur als eine Art McGuffin dient. Es hätte auch jeder andere Grund sein können, um die eigentliche Verwechslungsgeschichte zu motivieren. Zugute halten muss man, dass "Manche mögen's heiß" nie in billigen Klamauk ausartet, da dieser mit sehr durchdachten Dialogen und einer wendungsreichen und trickreichen Entwicklung aufwarten kann, welche in den Schlussszenen schließlich wunderbar zugespitzt wird. Ob der Film nun die beste Komödie aller Zeiten ist, wie das American Film Institute in ihrer 100-Laughs-Liste vorgibt, muss wahrscheinlich jeder für sich selbst beantworten. Die zwei Stunden, eine ja relativ lange Laufzeit für eine Komödie, sind allerdings wärmstens zu empfehlen!
Ich schmeiße echt nicht mit 10.0 Bewertungen herum aber jeder Punktabzüge muss irgendeine Begründung haben und hier gibt es für mich einfach keine :)
Der Film hat keinen Tiefgang, aber muss es jeder Film haben? Was ist, wenn man einen sehr sehr guten Film ohne Tiefgang haben will? Es ist eine Komödie mit episch hervorragendem Schauspiel und wundervollem Humor an jeder Ecke. Beste Unterhaltung - beste Bewertung.
Ein weiteres mal nach "Sunset Boulevard" hat es Billy Wilder geschafft meine Filmwelt mit grandiosen zwei Stunden zu bereichern.
"Some like it hot" ist der Olymp des göttlichen Humors und beinahe jede Dialogzeile ist zum niederknien.
Einfach wundervoll wie Wilder mit den Klischees über Mann und Frau jongliert und seine Schauspielkapelle nahezu im perfekten Takt dirigiert.
So viel liebenswerten Charme, der in beinahe jeder Szene dieses komödiantischen Meisterwerks zu finden ist, konnte ich bis jetzt nur ganz selten erleben.
Vielleicht die beste Komödie aller Zeiten, aber mit Sicherheit mein größtes Filmerlebnis in diesem Genre.
Die Rahmenhandlung mit den Gangstern ist klasse. Dazwischen ist gab es viele Längen und eine Menge teils alberner Witze. Mit der Dumm-Blondine M. Monroe konnt ich noch nie viel anfangen. Wohl eher die unfreiwillige Karikatur einer Frau!
Manche mögen's heiß - Kritik
US 1959 Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 06.06.2002
Kritiken (6) — Film: Manche mögen's heiß
ThomasGroh: taz, perlentaucher, splatti...
Kommentar löschenBilly Wilders ewiger Genderbender-Klassiker - ganz groß!
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenNachdem Billy Wilder bereits zwei Jahre zuvor mit "Witness for the Prosecution" bewiesen hat, dass er Genregrenzen sprengen kann, und über ein großes komödiantisches Gespür verfügt, legt er nun mit "Some Like It Hot" ein weiteres visionäres Stück Filmgeschichte vor:
In den Endfünfzigern ein Thema zum Hauptbestandteil eines Filmes zu machen, welches wohl so manchen alteingesessenen Texaner auch noch heute die Nase rümpfen lässt, zeugt nicht nur von Mut, sondern fast schon von eigenem Größenwahn. Einem Größenwahn, für den man dankbarer nicht sein könnte, den in vielerlei Hinsicht ist Wilders 16. Werk im komödiantischen Fach, nicht weniger als das, was Hitchcock ein paar Jahre später mit "Psycho" im Thrillerbereich gelang: Ein Film, der auch nach über fünfzig Jahren und trotz fundamental veränderter Sehgewohnheiten, immernoch für einen absoluten Großteil der Zuschauer funktionieren dürfte.
Von Slapstick bis hin zu feinsinniger…
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
patcharisma 2010/09/30 04:07:16
Antwort löschen"Kritik im Original?"
Gehörst jetzt du auch zu diesen? Oje! xD
Mr Vincent Vega 2010/09/30 04:47:24
Antwort löschenFilm ist 'ne 10. Punkt. :)
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Some like it hot“, so der Original-Titel dieses Films, gilt in der öffentlichen Meinung im allgemeinen auf der einen Seite als eine der besten Komödien aller Zeiten, und auf der anderen Seite als wohl der bekannteste Film von Marilyn Monroe, oder auch kurz „Die Monroe“ genannt, die wohl, das kann völlig wertfrei konstatiert werden, nicht nur John F. Kennedy, sondern Millionen von Männern auf dieser Erde den Kopf verdreht hat. Wie dem auch sei: Billy Wilders Komödie ist jedenfalls zu Vorderst eine herrlich skurrile Farce. Dabei ist die Ausgangssituation eigentlich alles andere als lustig: Die Staaten zur Zeiten der Prohibition, die den Alkohol bekanntlich zwar von den Straßen, nicht aber aus der Welt geschafft hat und diesen somit zu einer sehr beliebten Einkommensquelle für die Mafia gemacht hat. In einer solchen Situation sollte man dem Mob besser nicht in die Quere kommen, anders also als unsere beiden Protagonisten, die sich in der Folge auf der Flucht befinden. Und was liegt näher, wenn man eh schon Musiker ist? Richtig: Man verkleidet sich als Frauen und verdingt sich bei einer Frauen-Band. „Manche mögen's heiß“ bezieht seine Komik aus seiner offensichtlichen Verdrehung der Geschlechterrollen, also der damit verbundenen Überzeichnung und Pointierung geschlechtlicher Klischees. Der Plot als solche, eine einzige skurrile Konstruktion, ausgestattet mit einer überdurchschnittlichen Dialogdichte, sowie stimmiger Situationskomik, bleibt stets präsent, ohne sich aber in den Vordergrund zu drängen, der vor allem den Darstellern (Tony Curtis, Jack Lemmon, Marilyn Monroe) gehört. Wilders Komödie ist in der der Summe ein Paradebeispiel für ein Humorstück, dass während der gesamten Spielzeit auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau agiert und dann noch das Kunststück schafft, mit der Schluss-Pointe als absoluten und ultimativen Höhepunkt der Farce zielsicher ins Schwarze treffen.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEine großartige Komödie mit spitzen Schauspielern. Dieser Billy Wilder-Film ist immer wieder einen DVD-/Fernsehabend wert.
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenDas unglaubliche Verwirrspiel in 'Manche mögen's heiß', das hervorragend mit den Unterschieden der Geschlechter spielt, ist eine knallharte Persiflage auf Gangsterfilme und Melodramen und ist so temporeich, dass man kaum zum Atmen kommt. Die drei 'HauptdarstellerInnen' brillieren dabei in ihren Rollen, dass es eine Freude ist, zuzusehen. Die gekonnte Mischung aus Slapstick, Situationskomik und zweideutigen Dialogen lassen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen, so wird demzufolge die wahrscheinlich berühmteste Schlussszene der Filmgeschichte, in der sich Joe und Jerry demaskieren, auch schlicht beantwortet: "Niemand ist vollkommen."
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin Plädoyer für das wohl am meisten unterschätzte Instrument: die Ukulele.
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Kommentare (65) — Film: Manche mögen's heiß
Kommentar schreibenAmadis 2012/01/08 20:45:35
Kommentar löschenBilly Wilder hat ja sehr viele gute Filme abgeliefert aber "Manche mögen's heiss" dürfte sicherlich einer seiner besten sein. Die Story ist rasant, spannend und die Dialoge witzig und zuweilen sogar ironisch und geistreich. Auch die schauspielerische Besetzung hätte nicht treffender gewählt werden können. Alles in allem ein Klassiker, den man gesehen haben muss!
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Birdcage 2011/12/13 19:38:24
Kommentar löschenJetzt hast du's geschafft! Jetzt hast du's geschafft!
- Was hab ich geschafft?
- Du hast mir einen Busen abgerissen!
Bei diesem einzigartigen Drehbuch, diesen großartigen Schauspielern und natürlich Billy Wilder kann man nur begeisert sein. Diesen Film habe ich schon so oft gesehen und es ist jedes Mal ein sehr großes Vergnügen.
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Teezy123 2011/12/11 10:16:01
Kommentar löschenEine DER Komödien überhaupt !!!
Ich habe Tony Curtis in keinem Film besser gesehen und auch Jack Lemmon zeigt, warum er seinerzeit zu den absoluten Größen Hollywoods gehört und natürlich mit einer zauberhaften und hinreissenden Marilyn Monroe (wie immer).
Diese Komödie bringt auch nach dem X-ten Mal anschauen noch Spaß.
Was soll ich sagen.. Ich liebe den Film ♥
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
f0rc3 2011/11/12 20:05:43
Kommentar löschenMänner? Wir würden uns mit Männern niemals abgeben. Diese schrecklichen haarigen Biester, die alles antatschen müssen. Und dabei wollen sie alle nur dasselbe von einem Mädchen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Pygar 2011/11/07 12:58:26
Kommentar löschenSelbst in der rettenden »Haut« des anderen Geschlechts, lassen sich bleibende Erinnerungen an blutige Valentinsgrüße nur schwerlich verarbeiten. Der Schock sitzt tief und zukünftige Entscheidungen können zugunsten einer neuen Perspektive ausfallen, die sich neben Verständnis oder Respekt als Resultat der Feldforschung zu erkennen gibt und Möglichkeiten verspricht, die bislang wohl selbst in den kühnsten Vorstellungen als haltlose Hirngespinste abgetan wurden. Stimmungsvoll ausbalanciert, versaut zweideutig und in seinem Anliegen ebenso transparent wie Monroes Abendbekleidung: Billy Wilders »Some Like It Hot« ist gleichermaßen Komödienklassiker wie nachhaltige Vergewaltigung engstirniger Genregrenzen und bietet neben den zum Schreien komischen wie halsbrecherischen Wanderungen durch die Geschlechterrollen, ein überspitztes Spiel mit Klischees und Prototypen. Die dabei beeindruckend vorgeführte Aufgeschlossenheit oder besser: praktizierte Toleranz, weiß die überraschenden Enthüllungen ebenso trocken wie sicherheitsorientiert zu kommentieren.
23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Hitmanski 2011/11/07 14:14:07
Antwort löschenButton funktioniert nicht, aber: I like!
Alle 3 Antworten zeigen
Vincent_Vega 2011/11/07 14:22:27
Antwort löschenMe too!
@Hitmanski: Habe das Problem gemeldet, ist ja nun schon seit Längerem der Fall. Du kannst aber über den Film selbst den Kommentar finden und dort auf den Button klicken!
Pygar 2011/11/07 15:36:01
Antwort löschenVielen Dank euch beiden! :)
999ghost 2011/10/12 18:48:45
Kommentar löschenDie beste Komödie aller Zeiten!! Ich glaube mehr braucht man über diesen Film nicht zu sagen, denn hier stimmt einfach alles.
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Wu-Tang-Sven 2011/10/04 13:56:35
Kommentar löschenNiemand ist vollkommen.
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gantenbein 2011/09/09 13:28:14
Kommentar löschenÜber Inhalt, Geschichte und allgemeine Bedeutung dieses Films muss nichts mehr geschrieben werden. Aber wenn ein Film nach der x-ten-Sichtung und über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten einerseits niemals langweilig wurde und andererseits den Betrachter immer mit diesem wohligen Schmunzeln in der Magengrube zurückließ - dann gehört er einfach in die persönliche Spitzenklasse!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Punk 2011/07/30 21:08:40
Kommentar löschenGanz starker Film. Hier ist schon soviel über den Film geschrieben wurden, es bedarf dadurch keiner weiteren Worte meinerseits.
Kommentar gefällt mir Antworten
ash-williams 2011/07/29 15:44:07
Kommentar löschenBilly Wilders Klassiker unter den Komödien ist mit seinem Darsteller-Trio der Extraklasse bestehend aus Lemmon, Curtis und Monroe feinstes Kino zum genüsslich zurücklehnen und ablachen. Der Film strotzt mal wieder vor besten Wilder Dialogen. Er hat nur einen Makel, der Mittelteil, in dem in die Liebesgeschichte eingeführt wird ist deutlich zu lang geraten. Es ist selten, dass man Wilders Filmen das nachsagen kann, aber hier hätte der Plot deutlich gestrafft werden können. Trotzdem weiß der Film gut zu unterhalten und vorallem Lemmon bringt einen Witz nach dem anderen. Eine wahnwitzige Story mit flotten Dialogen: bestes Wilderkino!
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
ElMagico 2011/07/17 23:29:24
Kommentar löschenDie Art von Film, mit der ich eigentlich am wenigsten anfangen kann, aber "Some like it hot" ist so unterhaltsam und so ausgewogen, dass man sich dem Film nur schwerlich entziehen kann. Verblüffend ist, dass er immernoch vollkommen seine Wirkung entfalten kann und ich bin mir ziemlich sicher, dass er dies auch noch in 50 Jahren tun wird.
Denn "Some like it hot" ist schon ein kleiner, fies grinsender Bastard. Er gibt sich locker flockig, höchst amüsant und total harmlos. So harmlos ist er aber gar nicht. Natürlich...in erster Linie ist "Some like it hot" die Komödie, die auch unseren Müttern gefällt und an der auch wir nichts Falsches finden können. Und blenden wir mal aus, dass er Schwarz/Weiss ist, müsste er auch jedem Jugendlichen noch heutzutage gefallen. Denn irgendwie ist er doch die Mutter von all diesen Liebeskomödien, diesen Verwechslungspielchen, von den Jungs die sich über Mädels unterhalten, von den Mädels die den Richtigen suchen und von all den Teenie-Komödien die mehr über Sex sprechen, als dass sie ihn zeigen. Was "Some like it hot" all seinen Nachfolgern voraus hat: Er funktioniert durch und durch. Er ist rasant, er ist höchst akkurat in Szene gesetzt. Hier wurde die Komödie noch als grosse Kunst und als ein Handwerk gesehen und war keine lose Folge von Gags, die mit Füllmaterial auf 90 Minuten aufgestockt ist. Nein, hier sitzt alles, hier ist alles geplant. Keine blöden Dialoge, keine Längen oder Verschnaufpausen, jeder Charakter bekommt sein ganz individuelles Profil und auch im darstellerischen Bereich war es nicht damit getan, das man einfach nur gut aussieht.
Aber "Some like it hot" konnte mir durchaus noch mehr bieten. Fürs Auge offensichtlich ist, das diese Feel-Good-Komödie eingerahmt von 2 Massakern ist, was ich doch schon für sehr ungewöhnlich und mutig halte. Zudem ist er, für die damalige Zeit sehr offenherzig und unterschwellig sogar ziemlich schlüppfrig. Hier wird zwar selten etwas offensiv ausgesprochen, aber so manche Schweinerei wird angedeutet. Und natürlich nicht zu vergessen, dass man die meiste Zeit des Films 2 Männer in Frauenkleidern sieht. Heute sicher kein Ding mehr, damals aber sicher ein kleines Risiko und für viele eine Affront, vorallem da diesen vertauschten Geschlechterrollen, ich will ja noch gar nicht von Homoerotischen Tendenzen sprechen, durch den Schlussgag nochmal wirklich die Krone aufgesetzt wird. Dieses Ende war mutig, dieses Ende war grossartig...nur um dann noch einen draufzusetzen: Nobody is perfect! Bravo!
So wirklich kann ich mir niemanden vorstellen, der denn Film nicht mag. Sicher wird ihn nicht jeder lieben...aber wer ihn schlecht findet, muss ein böser Mensch sein ;)
Er kann einfach herrlich amüsieren und Spass machen, verkauft aber den Zuschauer nicht für blöd, er erzählt einem einiges über die damalige Gesellschaft und deren Werte und taugt dazu noch jedem Filmwissenschaftler, Nachwuchsregisseur und Hobbyanalysten als Anschauungsmaterial. Als Lektion wie man es richtig macht. Wie man es perfekt macht.
Aber mittlerweile kann mich Billy Wilder nicht mehr überraschen...how could i sleep on him for so long????
24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
thedirector 2011/07/18 00:19:00
Antwort löschenGenialer Kommentar zu einem genialen Film!
Alle 3 Antworten zeigen
ElMagico 2011/07/18 00:25:35
Antwort löschendiesem Wilder scheinen wir beide ja ein bisschen zu verfallen ;)
thedirector 2011/07/18 00:45:11
Antwort löschenhaha ja, aber echt. Habe erst dieses Jahr angefangen mich richtig mit seinen Filmen auseinandezusetzen. Und bin total überwältigt, wie vielfältig diese sind.
tollkirsche09 2011/07/06 17:42:11
Kommentar löschenauch nach mehrmaligem genuss des films entlocken lemmon & co dem zuschauer herzhaftes lachen. die dialoge sind legendär, die darsteller zeitlose kultstars, die handlung flüssig und mitreißend und wilders leistung als drehbuchautor und regisseur ist und bleibt einfach nur episch.
"good old hollywood is dead" - das ist das einzig schlechte, was mir zu diesem film einfallen könnte... denn ein "manche mögens heiß" des 21. jahrhunderts habe ich bisher leider noch nicht gesehen.
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Puni 2011/05/14 17:02:45
Kommentar löschenWundervolle kleine Komödie, die auch heute noch funktionieren kann. Curtis und Lemmon spielen toll, dazu kommt die charmante Marilyn Monroe als Sahnehäubchen. Es ist für mich nicht die unumstößlich beste Komödie / bester Film aller Zeiten, geschweige denn Wilders bester Film, aber gesehen haben sollte man einige seiner Filme - und Filme der 50er sowieso.
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schwarzeserie 2011/05/11 18:54:30
Kommentar löschenZeitlose klasse Komödie...allein der Schlussatz " Im a man.....nobody is perfekt "
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Oceanic6 2011/04/01 22:48:16
Kommentar löschenIch komme gleich zum Punkt! Die Loorbeeren, welche 'Some Like It Hot' bis heute einheimst und den Klassikerstatus kann ich vollkommen nachvollziehen. Ich fühlte mich gut unterhalten, nur ging mir, und damit stehe ich wohl alleine da, Marilyn Monroe total auf die Nerven. Die Umsetzung ist natürlich ganz großes Kino und ebenso sind die Witze zeitlos, besonders die Pointe am Schluss hat mir sehr gut gefallen. Selten eine so gute Pointe gesehen. Kurzum, der Film ist einzigartig, ist ein Klassiker wie wenige andere, nur hat er meinen Geschmack teils gar nicht getroffen, sodass sich bei mir immer wieder Langeweile eingeschlichen hat. Schade, schade, denn ich hatte mich doch so gefreut diese Screwball-Komödie unter meinen Lieblingskomödien einreihen zu dürfen.
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facepalm 2011/04/01 23:00:50
Antwort löschenSchau ich mir demnächst auch mal an, habe von Monroe tatsächlich noch nie was gesehen.
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ash-williams 2011/04/02 00:53:20
Antwort löschenNagut, wenns deinen Geschmack nicht getroffen hat ist das schade. Die Monroe finde ich persönlich auch nicht so prickelnd, aber das Duo Lemmon / Curtis ist unschlagbar...ist einer meiner Lieblingsfilme :P
der cineast 2011/04/03 13:02:36
Antwort löschenAuch kein Fan der Ollen ;)
jetteleli 2011/03/13 20:52:54
Kommentar löschenDafür dass ich kein Komödienfreund bin, ist diese hier großartig! Für die späten Fünfziger geht dieser Film erstaunlich reflektiert und offen mit den Geschlechterrollen um. Damit meine ich jedoch nicht, dass "Some like it hot" in irgendeiner Weise versucht diese Rollen aufzuweichen. Das Frauenbild bleibt eindeutig. Bei dieser Monroe und ihren wahnsinnigen Kleidern werd ich selbst heute noch (und als Frau) rot. Alter Schwede! Und dann natürlich die Musik! Absoluter Klassiker-Status.
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filmschauer 2011/03/02 19:34:23
Kommentar löschenObwohl 1959 und in schwarz-weiß gedreht, ist Billy Wilders "Manche mögen's heiß" noch immer ein Evergreen im Komödienfach. Tony Curtis und Jack Lemmon liefern in ungewohnten Frauenrollen eine herrlich komische Darbietung ab, die in gewitzter Weise mit den Verhaltensmythen der Frau spielen und sie entsprechend karikieren. Hinzu gesellt sich mit Marilyn Monroe ausgerechnet der damalige weibliche Topstar, den man sich überhaupt vorstellen konnte. Sie zusammen geben ein sympathisches Dreiergespann ab. Curtis ist dabei der etwas zurückhaltende, aber umso zielstrebigere Typ, der nicht nur als Josephine für komische Momente sorgt, sondern sogar mit einer weiteren Verkleidung für Furore sorgen kann. Lemmon hat sichtlich Spaß an seine unfreiwilligen Rolle als Daphne und kann besonders als beste Freundin der Sugar (Monroe) das Gelingen des Versteckspiels untermauern. Jene Monroe hat mit ihrer naiv-adretten Art schnell die Herzen aller gewonnen und zudem ihren Song "I wanna be loved by you" passend im Film untergebracht. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die Nebendarsteller, bei denen besonders Joe E. Brown als alternder, aber gut betuchter Lustmolch in Erinnerung bleibt.
Wilders Kniff, den Film im Jahr 1929 und zudem hauptsächlich in einem Hotelanwesen in Florida spielen zu lassen, verhilft sicherlich dem Eindruck des zeitlosen Klassikers. Gewagt ist die Exposition und Aufhänger mit dem Prohibitionsthematik inklusive der anschließenden Verfolgungsjagd, welche jedoch nur als eine Art McGuffin dient. Es hätte auch jeder andere Grund sein können, um die eigentliche Verwechslungsgeschichte zu motivieren. Zugute halten muss man, dass "Manche mögen's heiß" nie in billigen Klamauk ausartet, da dieser mit sehr durchdachten Dialogen und einer wendungsreichen und trickreichen Entwicklung aufwarten kann, welche in den Schlussszenen schließlich wunderbar zugespitzt wird. Ob der Film nun die beste Komödie aller Zeiten ist, wie das American Film Institute in ihrer 100-Laughs-Liste vorgibt, muss wahrscheinlich jeder für sich selbst beantworten. Die zwei Stunden, eine ja relativ lange Laufzeit für eine Komödie, sind allerdings wärmstens zu empfehlen!
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DrGosha 2011/02/16 00:15:08
Kommentar löschenIch schmeiße echt nicht mit 10.0 Bewertungen herum aber jeder Punktabzüge muss irgendeine Begründung haben und hier gibt es für mich einfach keine :)
Der Film hat keinen Tiefgang, aber muss es jeder Film haben? Was ist, wenn man einen sehr sehr guten Film ohne Tiefgang haben will? Es ist eine Komödie mit episch hervorragendem Schauspiel und wundervollem Humor an jeder Ecke. Beste Unterhaltung - beste Bewertung.
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Ich_mache_Seife 2011/02/02 13:48:44
Kommentar löschenEin weiteres mal nach "Sunset Boulevard" hat es Billy Wilder geschafft meine Filmwelt mit grandiosen zwei Stunden zu bereichern.
"Some like it hot" ist der Olymp des göttlichen Humors und beinahe jede Dialogzeile ist zum niederknien.
Einfach wundervoll wie Wilder mit den Klischees über Mann und Frau jongliert und seine Schauspielkapelle nahezu im perfekten Takt dirigiert.
So viel liebenswerten Charme, der in beinahe jeder Szene dieses komödiantischen Meisterwerks zu finden ist, konnte ich bis jetzt nur ganz selten erleben.
Vielleicht die beste Komödie aller Zeiten, aber mit Sicherheit mein größtes Filmerlebnis in diesem Genre.
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Conan Doyle 2011/01/12 09:59:48
Kommentar löschenDie Rahmenhandlung mit den Gangstern ist klasse. Dazwischen ist gab es viele Längen und eine Menge teils alberner Witze. Mit der Dumm-Blondine M. Monroe konnt ich noch nie viel anfangen. Wohl eher die unfreiwillige Karikatur einer Frau!
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