Manche mögen's heiß - Kritik

US 1959 Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 06.06.2002

  • 8 .5

    Klasse Streifen den man als Komödienfan einfach lieben muss.
    Nicht nur dank der Monroe ein echter Klassiker. Besonders die letzte Szene des Films könnte ich mir immer wieder anschauen. ;-D

    https://www.youtube.com/watch?v=qWS2NVX6VP0

    2
    • 4

      Der Humor mag vor fast 50 Jahren funktioniert haben, heute aber leider überhaupt nicht mehr.

      • 10

        Mein erster Monroe und sofort verzaubert. Auch ich würde wohl meinen Mantel hergeben um diesen auch nochmal im Kino sehen zu dürfen. Wie oft auf diesen Film geschaut worden ist und schlecht nachgemacht wurde, kann mal wohl nicht mehr aufzählen. Ein wahrer Klassiker

        3
        • 10

          „Es gibt drei wichtige Regeln beim Filmemachen: Du sollst nicht langweilen, du sollst nicht langweilen und du sollst nicht langweilen!“

          – Billy Wilder: Zitiert in: Der Tagesspiegel

          Nun diese Regel hat Wilder bisher in all seinen Filmen, die ich gesehen habe, befolgt. Und nicht nur das, ich halte ihn auch für den besten Erzähler der Filmgeschichte. Das liegt zum einen an seiner außergewöhnlichen Figurenzeichnung und den verrückten Story-Versatzstücken. Wilder hüllt seinen Plot immer in Gewänder voller skurriler Ideen und Einfälle. Man kann einen Film, in dem zwei Männer vor der Mafia flüchten, einfach als "Rollentausch-Komödie" inszenieren. Also, eigentlich nicht, aber Billy Wilder kann das. Das ist zum Einen natürlich dem großartigen Hauptdarsteller-Duo Curtis/Lemmon geschuldet, zum Anderen der tollen Erzählweise Wilders. Zur Story möchte ich hier gar keine Worte mehr verlieren, wer den Film kennt, weiß wovon ich rede und wer bisher noch nicht "Manche mögen's heiß" gesehen hat, sollte dies (wenn überhaupt möglich) ohne Vorwissen tun.
          Der Film hält nämlich noch einige Überraschungen bereit.
          Neben der tollen Story überzeugt der Streifen aber auch auf allen anderen Ebenen. Wie üblich für Wilder werden feurig-spritzige Dialoge am laufenden Band auf den Zuschauer losgelassen. Der Schluss-Satz gehört wohl zu den aller berühmtesten Zitaten der Filmgeschichte. Lemmon und Curtis im Wortgefecht sind wahnsinnig amüsant und dank der Chemie zwischen den Beiden, ist jede gemeinsame Szene ein Heidenspaß. Natürlich darf man im tollen Cast Joe E. Brown als "froschmäuligen" Millionär und George Raft mitsamt Anwaltsbande nicht vergessen. Vorallem Brown liefert eine wunderbare Performance ab.
          Und dann wäre da noch Marilyn Monroe. Zu dieser Frau ist eigentlich schon alles gesagt worden. Hier überzeugt sie wie eh und je. Äußerlich, wie schauspielerisch eine wahre Augenweide. Atemberaubende Frau.
          Erstaunlich ist auch die doch recht lange Laufzeit von 120 Minuten. Für eine Komödie doch recht lang (oder war das in den 50er/60er immer so lang angesetzt?!). Das fällt aber gar nicht auf. Nie wendet der Zuschauer seinen Blick von der Leinwand. Zu hoch die Wahrscheinlichkeit eine tolle Slapstick-Einlage zu verpassen. Wenn Lemmon und Curtis mit hohen Absätzen durch die Gegend flitzen oder das Einsteigen in den Zug verstolpern ist man als Zuschauer stets amüsiert.
          Handwerklich ist der Film ebenfalls in allen Langen perfekt. Die Kamera findet immer wieder tolle Einstellungen, Aufzüge werden hier nur von außen gezeigt, besitzen aber mehr Aussagekraft als (fast) jede Szene, die je in einem Aufzug gedreht wurde. Auch die Action-Szenen sind (vorallem für die damalige Zeit) top. Die Schusswechsel und Verfolgungs-Szenen sind rasant und spannend gefilmt. Frei von Over-the-Top Explosionen und schwachsinnigen Massenschießereien, wie sie heutzutage im Kino zumeist sind. Wieso besinnt man sich nicht auf die alten Stärken? "Manche mögen's heiß" ist in allen Belangen ein perfektes Stück Kino. Wahnsinnig witzig, toll gespielt, virtuos gefilmt und voller Dialoge, die man am Fließband zitieren könnte, ohne zu langweilen. Heutige Filmemacher sollten sich davon mal 'ne Scheibe abschneiden, denn besser als "Manche mögen's heiß" werden Filme nicht mehr.

          15
          • 10
            TributeToDraper 07.04.2015, 15:46 Geändert 15.06.2015, 13:52

            Ich schaute mir diesen Film als Recherche zum Verkleiden an...
            und war mehr als beeindruckt. Schade eigentlich, dass man oft nur über Umwege auf solche guten Filme stößt. Klare habe ich davon gehört, genau wie ich von alten Edgar Wallace Filmen höre. Aber schaue ich sie mir deshalb an?
            Nein.

            Sie sind alt. Nicht mehr unserer Zeit gemäß, wieso sollten sie meinen Humor treffen, wenn sie doch schon über 40 Jahre alt sind.
            Die Antwort ist so einfach, dass sie fast schon bedrückend ist.

            Sie sind mit Liebe gemacht. Viele dieser alten Filme sind einfach hervorragend pointiert. Ob das Schauspiel, welches damals "benutzt" wurde den heutigen Gast überzeugt, vermag ich mal nicht allgemein zu beurteilen, aber ihr Timing und das Handwerk sind pointiert, präzise, kreativ und gut.
            So werde ich Zeuge von gescriptedter Improvisation, die auch improvisiert wirkt.
            Am Ende habe ich laut gelacht. So doof. Und sooo gut! :D

            Manche mögen's heiß hat mich überrascht und beeindruckt. Ich habe ein Gefühl für die Charaktere bekommen, habe mit ihnen gelitten und fühlte mich in eine andere Welt gezogen.

            Ich kann diesen Film jenen empfehlen, die der Einfallslosigkeit und der Effekthascherei aus Hollywood überdrüssig sind. Ich empfehle ihn jenen, die es satt haben von einem Hype in den nächsten gezogen zu werden. Dieser Film schafft es mit alltäglichen Gegenständen, Gefühlen und Sitten zu begeistern und anzureden.
            Vermeintliche Klischees bekommen ihren Hintergrund und ihre Beweggründe, sie werden durchleuchtet und nicht einfach nur plakativ dahingestellt.

            Ein Vorreiter zum guten Film.
            Ein Klassiker im Genre der Komödie, bei dem die Liebe zum Detail noch groß geschrieben wird.

            Er steht aufgrund von Schauspiel-Recherche in meinem Regal. Ist das schlimm? Ist vor allem egal. Er steht letztendlich bei mir und ist nicht mehr davon weg zu denken.

            1
            • 6
              hallidalli 29.03.2015, 23:58 Geändert 03.05.2015, 21:29

              Ich glaube man muss schon direkter Fan von dieser in die Jahre gekommenen Klamotte sein und vorallem von Monroe um diesen Film nicht nur als gut sondern als sehr gut zu befinden.

              • 8 .5

                Einer dieser Klassiker die man einfach gut finden muss. Ganz ehrlich, dieser Film ist jetzt schon über 50 Jahre alt und hat noch nichts an seinem Glanz verloren. So simpel auch die Story ist, sie passt perfekt zu diesen passenden Schauspielern.
                Marilyn Monroe spielt hier hervorragend. Sie ist eine Augenweide. Hot, hotter, Marilyn. Auch die beiden männlichen Darsteller brillieren. Jack Lemmon und Tony Curtis kauft man diese Rolle voll und ganz ab. Ganz großes Schauspiel-Kino bekommt der Zuschauer hier präsentiert. Ein Trio, das man ins Herz schließt. Denn dieser Film strotzt nur vor charmanten Szenen. Man verliert sich in diese liebevolle Geschichte.
                Billy Wilder hat hier ein Werk geschaffen, das die Jahre andauern wird. Ohne wenn und aber gehört dieser Streifen zu den besten Komödien aller Zeiten.
                Ein Film, den man lieben muss.

                12
                • 6 .5

                  Voll der bekannte Filmklassiker, 8,0-Punkte-Vorhersage, mit Marilyn Monroe eine Schauspielerin dabei, von der sogar ich Banause ein Bild im Kopf habe: daran gemessen eine gewisse Enttäuschung.
                  Aber sonst: nette Komödie, die ihre Momente hat.

                  • 10
                    ElmStreet84 14.02.2015, 19:42 Geändert 14.02.2015, 19:53

                    ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

                    Zugegeben, viele Werke von Billy Wilder habe ich noch nicht gesehen (Das Apartment, Manche mögen's heiß), aber was ich gesehen habe, hat mich bis jetzt immer begeistert und ich habe mich schnell damit angefreundet, immer wenn ich einen Film von Billy Wilder sehe, auf gute Unterhaltung und ein tolles Gesamtpaket hoffen zu können. So ist es ohne Zweifel auch hier.

                    In...

                    "SOME LIKE IT HOT"

                    ... zeigt uns Billy Wilder mal wieder seine Chokoladenseite der Komik und des Humors, indem er zwei Jazzmusiker, genannt Jerry und Joe, einen Mord beobachten und zu weiblichen Gestalten umformen läßt. Auf der Zugreise begleiten sie eine Damenkapelle, nachdem sie auf der Flucht dort aufgesprungen sind und bei der Kapelle als Daphne und Josephine heuern, und sich schließlich mit auf die Reise nach Florida begeben um dort die Gruppe, bestehend ausschließlich aus Mädchen, bei einem Konzert zu begleiten.

                    Was sich Regisseur Billy Wilder hier aus dem "Ärmel geschüttelt hat" ist wirklich Unterhaltung vom feinsten während ihm mit Jack Lemmon (RIP) und Tony Curtis (RIP) wohl die passenste und harmonischste Besetzung gelungen ist, die überhaupt nur möglich gewesen wäre, neben der tollen Marilyn Monroe (RIP) natürlich, die hier ebenfalls die Rolle des ahnungslosen, unschuldigen Mädchens grandios meistert, in das sich die beiden bereits im Zug mächtig vergucken. Es folgt ein Kampf zwischen Jerry und Jack um das Herz der hübschen Musikerin während sie sich aber gleichzeitig noch darauf konzentrieren müssen, ihre Rollen nicht auffliegen zu lassen.
                    In "Some like it hot" verbindet Wilder sowohl das Element der Komödie, als auch des Dramas und sogar des Gangsterfilms, dessen Sequenz beim Bankett und dem Tod des Mafiabosses allein bei mir schon ein Herz verdient hat, und gleichzeitig aber auch zeigt, dass Wilder sich hier von nichts beeindrucken läßt und die drei Elemente gekonnt in ein Stück Film packt; dabei zeigt er uns als der Buddy mit dem Maschinengewehr aus der Torte gesprungen kommt auch noch einen der besten Tode, die man auf Film inszinieren konnte! Aus diesem Grund wundert es mich auch ein wenig, warum bis jetzt noch nicht viele bzw. garniemand versucht hat, diesen zu kopieren bzw. vielmehr sich ein Stück davon abzugucken.

                    Hier verbindet Billy Wilder wirklich tolle Komik, Romanze, Drama und Gangsterfilm in einem Stück und zaubert dabei ein Meisterwerk, dass zurecht aus heutiger Sicht als Kultfilm und als Meilenstein in der Komödie gilt. Und darum gibt es von mir heute nach der dritten Sichtung höchstens verdient die 10 mit dem

                    ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

                    8
                    • 9

                      Bin absolut kein Freund von Männern im Frauenklamotten Filme,aber Billy Wilder´s fantastischer Klassiker, ist da die goldene Ausnahme!
                      Allein Marilyn Monroe ist hier zum dahinschmelzen.
                      EIN KLASSIKER !

                      • 10
                        Martin Canine 21.01.2015, 23:59 Geändert 22.01.2015, 09:25

                        "Manche mögen's heiß" ist einer dieser großen Klassiker, die niemals alt werden.
                        Das ist gerade für einen Film der 50er, in dem es um Männer in Frauenkleidern, und in weiterer Folge auch mit scheinbarer oder wirklicher Homosexualität, geht, eigentlich ein Wunder.
                        Der Humor des Werkes ist generationsübergreifend, allgegenwärtig verständlich und überaus turbulent, neutral und sympathisch, sodass der Film für jeden etwas bietet, der gerne lacht und Spaß an der Freude hat.

                        Seinerzeit war "Manche mögen's heiß", wie die meisten von Billy Wilders Werken, eine Ausgeburt an Sexualität und Kriminalität, die zwar manierlich und humoristisch daherkam, aber strikt einem erwachsenen Publikum vorbehalten war.
                        Man denke: Gleich zu Beginn wird Alkohol geschmuggelt, ein Lokal mit Tänzerinnen ist ausgiebig im Blick und es werden Leute vom organisierten Verbrechern hingerichtet.
                        Wenig später verkleiden sich die Zeugen als Frauen, um in einer Damenkapelle unterzutauchen. Ab da ist eine sexuelle Spannung ununterbrochen spürbar.
                        Sei es die Szene, in der sich Sugar (die entzückende Marilyn Monroe) ganz eng an Daphne (der verkleidete Jack Lemmon) kuschelt und er sich immer wieder vorsagen muss "Ich bin ein Mädchen.", oder später, als er selbst von Osgood Fielding angebaggert wird.
                        Asexualität, oder Impotenz, findet ebenfalls seinen Weg in den Film, wird aber freilich schön umschrieben.
                        Es ist aber auch ein Film, den man in Anbetracht der heutigen Sehgewohnheiten bedenkenlos einem Kind zeigen kann.
                        Durch diverse TV-Serien ist man auch in jungen Jahren bestens mit solchen Szenen vertraut, und aufgrund der uneindeutigen Erzählweise gehen die unanständigen Witze bestens über die Köpfe der Kleinen hinweg (obwohl ich es persönlich ohnehin für blödsinnig halte, Sex komplett vor Kindern zu verstecken, weshalb auch?).

                        Es hat sich die Wahrnehmung des Filmes vielleicht geändert, weil sich der Zeitgeist geändert hat.
                        Skandalös ist daran nichts mehr, und versaut sieht heutzutage auch ganz anders aus.
                        Der brillante Witz, die charmante Geschichte und die feinfühligen oder einfach nur wahnwitzigen darstellerischen Leistungen sind jedoch zeitlos.

                        Der Humor dieses Filmes ist nicht böse, nicht gemein und nicht aufgesetzt, er ist so leicht, mit einfachsten Sätzen, die wahre Lachanfälle hervorrufen.
                        "Jetzt hast du's geschafft. Du hast mir einen Busen abgerissen."
                        Es gibt Situationskomik, die derartig komisch ist, dass sie auch nach Sichtungen im zweistelligen Bereich immer noch für Lachkrämpfe sorgt.
                        Als Josephine (Tony Curtis in Verkleidung) in der Badewanne ihr Liedlein trällert, und dann wortlos nach Sugars Verlassen mit finsterem Blick aufsteht und im klitschnassen Anzug auf Daphne zugeht.
                        Oder die kleine Party, als sich immer mehr Mädchen der Kapelle im Zug in ein irrsinnig kleines Schlafabteil zwängen und es immer größere Ausmaße annimmt.
                        Oder als Daphne mit Osgood tanzt und mit jeder Einstellung leidenschaftlicher wird.
                        Es sind Szenen, die Gold wert sind. Die immer wieder lustig sind und die vom Mienenspiel der Schauspieler leben.

                        Außerdem hat "Manche mögen's heiß" ein erstklassig geschriebenes Buch, was er quasi allen anderen Travestiekomödien voraushat.
                        Die Gründe für die Verkleidung liegen in einem Film Noir reifen Gangstermassaker (St. Valentinstag anyone?), dass die beiden Protagonisten sehr notgedrungen macht.
                        Dann gibt es den Strang mit Osgood, einem zunächst widerlich erscheinenden notgeilen Millionär, der sich unsterblich in Daphne verliebt hat - aber vielleicht doch besser zu ihm/ihr passt, als zunächst angenommen. Wuhaha.
                        Mit Sugar hat man definitiv das große Los gezogen. Ihre Figur wirkt oftmals ziemlich gebrochen und melancholisch. Sie hatte nie Glück in der Liebe und spielt unter ihrem musikalischen Niveau, um den Männern zu entkommen. Deswegen trinkt sie viel und träumt sich ihren perfekten Mann zusammen, der zu ihr passt, und all das verkörpert, was seine Vorgänger nicht waren. Nichtsdestotrotz tritt sie mit einem Lächeln und massig Charisma auf die Leinwand, dass der Saal bebt - selbst, wenn sie immer nur den Zipfel von der Wurst bekommt.
                        Und dann kommt Curtis, nicht nur als Josephine, sondern als Shell Jr. verkleidet...
                        Dieses Spiel mit diversen ernsteren Genres, plausiblen Charakteren und dramatischen Handlungen sorgt dafür, dass wir dem leichtfüßigen Film seine Prämisse zu jeder Zeit abkaufen.
                        Dabei ist der Film überaus fein und exquisit, und sorgt dafür, dass wir mitten in dr filmischen Achterbahn Platz finden.
                        Wenn dann noch richtig viel bezaubernder Charme und eine Vielzahl hochwertiger Gags in jeder Minute spürbar werden, hat man auch schon die perfekte Unterhaltung.
                        Besetzt man dann auch noch Tony Curtis und Jack Lemmon als Transvestiten wider Willen, dann hat man ein echt erstklassiges Filmerlebnis.
                        Und zur Krönung die einmalige Marilyn Monroe, wohl in der Rolle ihres viel zu kurzen Lebens.
                        Sie tritt auf und IST Sugar.
                        Wie sie geht, wie sie spricht, wie sie schmachtet und schwärmt, wie sie lacht oder aber depressiv an der Flasche hängt. Wenn sie singt, spiegelt sich darin die jeweilige Gemütslage ihrer Figur wieder. Das ist die pure Verkörperung einer Rolle, pure Hingabe an eine Filmfigur. Oder steckt da etwas Wahres drin?

                        Ein Film, der zurecht Geschichte schrieb und sich niemals abnutzt.
                        Immer wieder ein aufheiternder, spaßiger Genuss!
                        "BEEEEAAAANSTAAAAAAALK!"

                        23
                        • 9

                          Nach wie vor eine der besten Komoedien aller Zeiten. Kann und sollte definitiv von jedem geguckt werden, immer und immer wieder!

                          3
                          • 10

                            ..alles ist schon gesagt, ein Klassiker des Filmes, einfach immer ansehen.

                            1
                            • 9

                              Noch immer habe ich meine Skepsis gegenüber Klassikern nicht ganz abgelegt, aber es wird. "Manche mögen's heiß" ist ein weiterer Schritt in Richtung Klassikerliebe. Denn der Film hat mich herzlich zum Lachen gebracht, viel mehr als es moderne Komödien meistens schaffen.
                              Die Geschichte um die zwei Musiker Jerry und Joe ist eigentlich ganz einfach und doch alles andere als plump. Auf der Flucht vor Mafiagangstern müssen sie aus Chicago fliehen, doch wie soll das gehen ohne Geld, ohne eigenen Wagen, ohne Plan? Sie schleusen sich, verkleidet als Frauen, in eine Damenkapelle ein und machen sich auf den Weg nach Florida.

                              Dies war übrigens mein erster Film mit Marilyn Monroe und ich muss sagen: ich habe sie in mein Herz geschlossen. Wo ich sie vorher nur als Stilikone, als Schönheitsideal kannte, so fand ich ihre Darstellung hier einfach liebenswert, bezaubernd und sehr erfrischend natürlich. Doch auch die 'männlichen' Hauptdarsteller, Tony Curtis und Jack Lemmon, wirken außerordentlich sympathisch und schafften es, mich durchweg zu unterhalten.

                              Ich fand es besonders angenehm, dass die Geschichte "von sich selbst" lebt, das heißt die Witze entstehen aus der Situation heraus, wirken nicht aufgesetzt oder deplatziert. Und vor allem kommt der Film ohne den heutzutage weitverbreiteten Fäkalhumor aus, was ich sehr angenehm fand. Im Prinzip haben wir es hier mit einem klassischen Verwechslungsspiel zu tun, aber einem, das richtig toll umgesetzt wurde und ganz zu Recht heute als Klassiker bekannt ist. Und ja, doch, so langsam erwärmt sich mein Klassikerherz...! :)

                              6
                              • 10

                                Nachdem ich den Film heute zum wiederholten male gesichtet habe, wird es einfach ein mal Zeit für eine Aufwertung. Und so geht es von 9.0 auf die 10 mit Herz.
                                Im Normal tu ich mich ja schwer, Filme alten Jahrgangs so gut zu bewerten wie es teilweise die Community hier macht - nebenbei bemerkt scheint es da von Eurer Seite einen Jahrgangsbonus zu geben, aber lassen wir das ;) - denn in diesem Fall haben wir einfach einen Film, der Ende der 50`er gedreht wurde, aber gut und gerne auch von heute stammen könnte.

                                Zu verdanken hat der Film dies in erster Linie Regisseur Billy Wilder, der ein sehr gelungenes Drehbuch, aus witzigen Dialogen, skurrilen Situationen und einer geschickten Geschichte aus mafiösen Strukturen der Prohibition-Zeit, einer Damenkapelle, die wirkt wie ein Haufen 16 jähriger Schulmädchen auf Klassenfahrt, ein prunkvoller Badeort voller Millionäre und natürlich zwei Musikern, die sich einfach finanziell über Wasser halten wollten, dabei aber in eine Situation geraten sind, die sie auf eine Flucht in Damenklamotten treibt - auf einer Flucht vor der Mafia und vor sich selbst ;).

                                Vor allem Jack Lemmon sticht für mich hier hervor, seine Rolle und vor allem wie er sie interpretiert ist einfach göttlich - wobei es generell ein schauspielerisch stark geführter Film ist, angeführt von einem prominenten und dominanten Dreigestirn aus Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon.

                                Und Wilder weiß eben auch wie er seine Bilder zu komponieren hat, was das angeht schien er seiner Zeit fast ein wenig voraus. Da waren schon ein paar experimentelle Perspektiven dabei, das kenne ich sonst nicht aus Filmen dieses Jahrgangs. Sowohl witzig und klug umgesetzt, als auch einfach handwerklich geschickt gemacht fand ich zum Beispiel (SPOILER) die Bildübergänge der Szene, in der sich einerseits Curtis mit Monroe auf dem Boot vergnügt, während gleichzeitig "Daphne" mit ihrem "echten" Millionär durch die Nacht tanzt ;). Er riss dabei die Kamera so zur Seite, das jeweils am Szenenende und Szenenanfang ein solch schneller Schwenk entstand, dass man den Schnitt kaum wahrnimmt ... nichts neues heutzutage, klar, doch damals auf jeden Fall. Allein von der Idee.

                                Der Film bietet eine gute Mischung aus gutem Handwerk & Schauspiel, Mafia, einem verschmitzten Humor und einem angenehmen Touch Gesellschaftskritik - und natürlich, er macht riesig Spaß ;)

                                36
                                • 10

                                  "Gute Nacht Charlie...." Peng peng peng

                                  Da kommen Erinnerungen hoch :)

                                  • 10

                                    " We wouldn't be coud dead with men! Rough, hairy beasts with eight hands. And all they want is just one thing from a girl."
                                    Herrlich!
                                    Im Normalfall bin ich nicht der größte Fan von Komödien, doch wenn mich jemand fragen würde welcher Film mich am meisten zum Lachen gebracht hat und es nach jeder erneuten Sichtung immer noch tut, gäbe es nur einen Streifen den ich nennen könnte: "Some Like it Hot". Billy Wilders unsterblicher Klassiker, ein Meistwerk der Filmgeschichte und meiner Meinung nach ganz klar DIE Komödie schlechthin, oft kopiert und NIE erreicht! Es ist unglaublich wie der Film trotz seines enormen Alters von mittlerweile über 50 Jahren absolut nicht's von seinem unverwechselbaren Charme, seiner Liebe zum Detail, der brillanten Situationskomik, seiner warmen und wohlfühlenden erzählweise und den so wunderbar charismatisch, so unverblümt verspielt und leidenschaftlich auftretenden Schauspielern eingebüßt hat und heute immer noch die Massen begeistert, egal ob jung oder alt. Immer wenn ich den Film sehe verspüre ich ein so ungebrochenes Gefühl der Lust, der Freude, schlichtweg der Euphorie und auch, und das obwohl ich mit "Some Like it Hot" nicht aufgewachsen bin oder ihn vor 10 Jahren oder so das erste mal gesehen habe, der Nostalgie. Es ist dieser einmalige Charme der 50er, die damit verbundene lockere und und so intensive Atmosphäre und die wunderschöne schwarzweiß Optik die bei mir jedesmal ein verschmitztes Schmunzeln auf die Lippen zaubert und mich immer wieder auf's neue in den Film eintauchen lässt, für zwei Stunden alles um mich herum vergessen und einfach nur diesen wunderschönen Film genießen lässt. Ich könnte mich jedesmal wegschmeißen, wenn sich Tony Curtis und Jack Lemmon, getarnt als reizende Damen namens Josephine und Daphne, aus der Affäre ziehen wollen und langsam aber sicher von einem aberwitzigen Abenteuer in's nächste stürzen und nebenbei noch um die Gunst der wohl blondesten Versuchung aller Zeiten buhlen, um sich letztendlich in einem Sumpf aus allerlei Missverständnisen wiederfinden. Dabei ist esdie wie schon hgesagt fantastische Situationskomik, die "Some Like it Hot" unter anderem so besonders und augenzwinkernd Ironisch macht, seien es Szenen in denen Daphne mit Sugar im Zug eine gemütliche Party feiern will und alles in Chaos verfällt, oder die legendäre Schlussszene, die wohl fast jeder kennen dürfte, und wenn nicht: "Well, nobodys perfect" . "Some Like it Hot" wird dabei nie langweilig oder öde, Nein, man wird über den ganzen Film hin prächtig unterhalten und nebenher mit so wundervollen Schauspielern belohnt, dass man sich geehrt fühlen sollte dieses Werk kennen und gucken zu dürfen! Tony Curtis und Jack Lemmon spielen hier so absolut grandios, wirken als Josephine und Daphne so liebenswert und komisch zugleich, das man sagen kann das diese Leistung auch heutzutage absolut herausragend und erreicht bleibt! Marilyn Monroe ist als Sugar, so klischeehaft, aber einfach so schön, so witzig, so herzerwärmend charmant und verspielt zugleich, das es immer wieder eine Freude ist ihr zuzusehen! Die Chemie zwischen den drei Protagonisten stimmt zu 100% , Curtis, Lemmon und Monroe harmonieren so toll, so echt und so einmalig miteinander, das man sich vor ihnen nur verneigen kann. Und wenn sie dann alle glücklich und zufrieden auf einem Boot übers.Meer segeln, alle Missverständnisse und Strapazen geklärt und scheinbar überstanden sind und die legendären Schlussworten erklingen, Lemmons verdutztes Gesicht zu sehen ist und langsam der Abspann beginnt, dann fühle ich mich in meiner Sichtweise immer wieder bestätigt: "Some Like it Hot" ist und bleibt ein absolutes MEISTERWERK, DIE Komödie schlechthin und ein ganz großer Klassiker der niemals in Vergessenheit geraten und in meinem Herzen immer einen Platz haben wird!

                                    16
                                    • 10

                                      Bei allen Filmen die vor 1970-1960 erschienen sind, habe ich vorab immer die Befürchtung, dass sie heutzutage deutlich angeschlagen wirken und nicht mehr zeitgemäß sind. Diese Befürchtung hatte ich auch bei dem Film "Manche mögen´s heiß". Doch das sich diese Befürchtung in diesem Fall als gänzlich falsch erwies, musste ich ziemlich schnell feststellen. Denn "Manche mögen´s heiß" ist auch knapp 55 Jahre nach seinem Kinostart unglaublich amüsant, herzerwärmend und grandios! Die Geschichte rund um 2 Männer, die sich in Frauenklamotten zwängen, nachdem sie Zeuge eines Mordes werden und ihrem eignenden Tod nur knapp entkommen, sorgte seinerzeit aufgrund der "Freizügigkeit" für viel Aufruhr. Über die Jahre hinweg mauserte sich "Manche mögen´s heiß" allerdings zu einem echten Klassiker und das wahrlich zu recht! Die Geschichte weiß auch heute noch zu überzeugen, das Hauptdarsteller-Trio spielt hervorragend und die Dialoge sind schlichtweg genial! Ausnahmslos jede Szene wirkt stets originell und grandios geschrieben, was den Film unglaublich charmant macht. Für mich ist "Manche mögen´s heiß" insgeheim ein kleines Meisterwerk, den ich sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen habe. Schade, dass heutige Komödien (meistens) nicht halb so genial und betörend wirken....

                                      4
                                      • 8
                                        jacker 14.07.2014, 12:02 Geändert 21.06.2015, 14:06

                                        [...] SOME LIKE IT HOT ist von vorne bis hinten, links bis rechts, oben bis unten, in jedem Frame und jeder Einstellung vollkommen und durchweg charmant, leicht, witzig, liebenswert, herzerwärmend, grandios, wunderschön und großartig! Wenn mehr Filme auf eine derart un-triviale Art leicht daher kämen, wäre die Filmauswahl mit der "etwas lustiges" schauen wollenden besseren Hälfte auch heute noch um einiges einfacher. Dann wäre "leicht" kein Schimpfwort, sondern eine nicht abzustreitende Qualität.

                                        Wie schön ist dieser Film denn bitte? Wie herzhaft kann man lachen? Wie simpel, aber effektiv ist die Story? Wie provokant muss es in den Fünfzigern gewesen sein, zwei gestandene Männer in Frauenkleider und Perücken zu stopfen und sie andere gestandene Männer an der Nase herum führen zu lassen? [...]

                                        Den Rest lesen: http://jackers2cents.de/?p=542

                                        21
                                        • 8 .5

                                          Jack Lemmon und Tony Curtis getarnt (notgedrungen) als Frauen, um auf der Flucht mit einem musikalischen Frauenensemble umher zu touren, sorgen mit ihrer lockeren, flappsigen und schlagfertigen Art für ungemeinen Spaß und großartig lustige Dialoge. Aber weil diese beiden noch nicht reichen, gesellt sich auch noch Schnuckelchen Marylin Monroe dazu.

                                          Kaum zu glauben, aber das war mein erster Film mit Monroe, ihren Ruhm hat sie aber garantiert nicht zu Unrecht. Es werden wohl heute noch einige Herzen höher schlagen, wenn sie im Zug zu ihrem großen Auftritt ansetzt. Irgendwie fällt mir dabei sofort ein cartoonatiger Wolf ein, der jault, dessen Augen einen Meter nach vorne heraustreten, der sein Herz erst einmal in die Brust zurückdrücken muss und die Zunge über eine Länge von 5 Metern über dem Boden ausrollen lässt.

                                          13
                                          • 10

                                            Klassiker. Mehr muss ich nicht sagen.

                                            • 9 .5

                                              Bestimmt schon mindestens(?) hundert mal gesehen, aber sobald der Film beginnt,
                                              hat man sofort mindestens einen der Running Gags dieser unangefochten brillanten Jahrtausendkomödie(!) im Ohr,...äh, sicherlich ist der Film unbestritten als einer der besten Filme aller Zeiten einzuordnen!
                                              GENIAL!!!!!

                                              • 10

                                                Mein unangefochtener Lieblingsfilm (bis jetzt). Herrlich, spritzig, warmherzig, mit Drive und Hirn. Vielleicht nicht perfekt...doch, perfekt! Und wer jetzt genervt "aber" ausruft, tja...dann, ihr wisst schon: nobody's perfect.

                                                9
                                                • 8

                                                  Männer, die sich als Frauen verkleiden. Eigentlich ja die primitivste und dümmste Form der komödiantischen Unterhaltung. Nicht aber so bei Billy Wilder, der aus der Thematik ein richtiges Kaliber gemacht hat, das zurecht ein Klassiker der Filmgeschichte ist. Angesiedelt im Jahre 1929 während der Prohibition (mitsamt geheimen Jazz-Clubs, Hüten und der Thompson Machine Gun) haut Wilder einem ein Feuerwerk von unglaublich spritzigen Dialogen mit mehr oder weniger subtilen frivolen Anzüglichkeiten und enorm viel Wortwitz um die Ohren, dass es nur so rauscht. Extrem positiv ansteckender Film mit sehr unterhaltsam und temporeich inszenierten amourösen Verwicklungen und Missverständnissen, der seit der ersten Minute an für eine Menge Spaß sorgt, auch wenn es natürlich auch mal etwas peinlicher zuging. Jack Lemmon und Tony Curtis spielten absolut köstlich und Marilyn Monroe als verführerisches Naivchen mit dem passenden Namen "Sugar" war der Hammer. Lange wollte ich den Film nicht sehen, jetzt bin ich froh, dass ich ihn endlich mal gesehen habe. Hat richtig Spaß gemacht.

                                                  8
                                                  • 10

                                                    "Wieso Daphne???"

                                                    Bei diesem Spruch muss ich viel mehr lachen als bei dem typischen "Some like it hot" Zitat.

                                                    Dieser Film ist alt und ich bin nicht wirklch ein Monroe Fan, aber Jack Lemmon ist in diesem Film eine Offenbarung.
                                                    Die Story ist einfach, wie bei vielen Komödien aus dieser Zeit, aber sie funktioniert und mit Abweichungen würde sie sogar heute noch funktionieren. (Clooney, falls du ein Remake wünschst...)

                                                    "Du bist ein Mädchen!"

                                                    Billy Wilder zeigte hier einmal mehr sein Gespür für eine Komödie. Nachdem er schon mit "Zeugin der Anklage" und "Ein zwei drei" Klassiker geschaffen hat, hat er mit "Some like it hot" einen Meilenstein geschaffen und das nicht wegen MM. Ode wegen "I wanna be love by you" oder dergleichen. Nicht einmal weil zwei Ponyies beim Wasserpolo uner Tony Curtis gestorben sind.
                                                    Dieser Film lebt in erster Linie von Jack Lemmon. Seine "Daphne" ist einfach grandios. Der Witz, der in dieser Figur und ihrem Verehrer verborgen ist, macht viel mehr aus als den dümmlichen vorhersehbaren Handlungsstrang um Jo und Sugar.

                                                    Hier sitzt jede Pointe.
                                                    Jeder Moment funktioniert.
                                                    Eine perfekte, wenn auch vorhersehbare Komödie, die ihres Gleichen sucht.

                                                    Respekt für einen unglaublich starken Jack Lemmon. Nein, eigentlich sollten wir kurz niederknien. Der Mann hat es verdient.

                                                    11