Alexandre Ajas Maniac - Kritik

FR/US 2012 Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 27.12.2012

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Kritiken (10) — Film: Alexandre Ajas Maniac

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Alexandre Ajas Maniac, der im Grunde ja eigentlich Franck Khalfouns Maniac heißen müsste (und auch ursprünglich sollte) ist ein weiterer Vertreter der immer zahlloser werdenden Remakes alter Horrorfilme, wobei mir William Lustigs indiziertes Original natürlich einmal mehr überhaupt nicht bekannt ist. Dennoch kann zumindest festgehalten werden, dass Elijah Wood rein äußerlich mit dem ursprünglichen Darsteller Joe Spinell nicht viel gemein hat und das Remake sich – orientiert man sich an einschlägigen Inhaltsangaben – durchaus einige Freiheiten zum Original herausnimmt, ohne indes zu versäumen, das Original wie auch andere Horrorfilme zu referenzieren, doch werde ich als unbedarfter Cineast kaum die Hälfte der Anspielungen bemerkt oder verstanden haben, weshalb sich gerne andere darüber auslassen mögen. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Was für ein unangenehmer Film. Wirklich es gibt wenige Streifen nach denen ich mich psychisch wie physisch unwohl gefühlt habe (Saló gehört zweifellos dazu) doch dieses gnadenlose Remake eines mittelguten 80er Slashers ist wirklich extrem unangenehm anzuschauen. Was durchaus auch als Kompliment zu verstehen ist, denn der Film möchte wohl genauso beklemmend wirken.

Die Egoperspektive, die bis auf wenige Sekunden komplett durchhält zwingt den Zuschauer sich wie im ekeligsten Ego-Shooter der Welt mit jemand zu identifizieren, der wirklich furchtbares Zeug macht und so eindeutig einen an der Marmel hat, dass es schwer fällt irgendeien Form von Empathie zu entwickeln. Kudos an Elijah Wood der hier jede unschuldige Frodo-Cuteness hinter sich lässt und über seine Stimmperformance und die wenigen Sekunden die er zu sehen ist einen erschreckenden, erbärmlichen und sehr ungesunden Charakter erschafft.

Regisseur Franck Khalfoun (Ajas produziert nur) erschafft ein Werk, das perfider und gnadenloser die Zuschauer zu ungewollten Komplizen macht als andere Werke wie "Mann beisst Hund" oder "Henry: Portrait of a Serial Killer" - und mit einem hilflosen Gefühl zurücklässt, das auch nach dem Abspann schwer abzuschütteln ist. Die Gewaltdarstellung ist dabei nichtmal extremer als in anderen Splatter-Filmen, wirkt aber wesentlich intensiver und verstörender.

Empfehlenswert ist dieser Arthaus-Horror durchaus, aber wer ihn sich ansieht sollte wissen worauf er sich einlässt. Für einen netten, spassigen Splatterabend ist Maniac absolut ungeeignet.

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SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] »Maniac« ist kein Psychogramm oder eine weitreichende Auseinandersetzung mit Ursachen und Motivationen, es wird aber deutlich, dass Frank Zito nicht aus Spaß tötet, sondern sich angeekelt von sich selbst zurückzieht, dass er ein desorientierter Niemand ist, der die Leere seines Daseins mit selbstgebauten Schaufensterpuppen füllt und diese mit den Skalps seiner auserwählten Damen vollendet. Er ist ein geschundener, zurückgezogener Mensch, der sich auf die Jagd begibt, weil er selber das größte Opfer in dieser Welt ist, ohne Chance gegen seine Vergangenheit anzukämpfen, ohne Möglichkeit dieses Verlangen überwinden zu können. Das Ende ist dann noch der ganz besondere Paukenschlag und von einer so intensiven Symbolik signiert, dass dem Zuschauer ein kalter Schauer über den Rücken läuft, denn es bleibt ein Trugschluss: Humanität wird zur statischen Fassade, alles Illusionäre greift ein und lässt die beiden Ebenen miteinander verschmelzen. Es gibt nur Einsamkeit, Tod und den stummen Schrei nach Liebe.

Kritik im Original 31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

SoulReaver

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Ich hab dich lieb, Jacko!


JackoXL

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Hach, musst du auch, sonst wärst du doof. ;)


C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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8.0Ausgezeichnet

In formaler Hinsicht entwirft Alexandre Ajas Maniac dreckige Bilder in bester Horrorfilm-Manier und auch inhaltlich liefert der Film mehr als Durchschnittsware, [...]. So gelingt ein intensiver Horror-Slasher, der mit seinen groben Gewaltszenen nachhaltig irritiert und nur Freunden des Genres anzuraten ist.

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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de

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5.0Geht so

Alexandre Ajas Maniac hebt sich aus der Masse der aktuellen Horrorfilme heraus und erfüllt dabei in Sachen Härte alle Erwartungen. Doch weil Khalfoun [...] sich andauernd in klischeehaften Auflösungen verrennt, bleibt nur der ungewöhnliche Inszenierungsstil positiv in Erinnerung.

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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3.5Schwach

Alexandre Ajas Maniac bleibt in allen Belangen weit hinter dem verfemten Original zurück. Ein überbrutales, überflüssiges Remake.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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5.5Geht so

Die in Rückblenden - als Erinnerungen und Träume - aufgerollte Hintergrundgeschichte Franks, bei der man ihn dann, ebenso wie in wenigen Spiegelszenen, auch einmal wirklich zu Gesicht bekommt, ist mehr als hanebüchen.

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Benjamin Schieler: Moviemaze Benjamin Schieler: Moviemaze

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6.0Ganz gut

Weil sich zudem die subjektive Kameraführung rasch abnutzt, ist den Machern von Alexandre Ajas Maniac zwar ein außergewöhnlicher, längst aber kein herausragender Wurf gelungen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.5Ganz gut

[...] Skalpierte Frauen, gespaltene Gesichter, Kloschüsseln voll Kotze – "P2"-Regisseur Franck Khalfoun hat mit Unterstützung von Alexandre Aja ein geradezu bestialisches und so gesehen dem Original durchaus ebenbürtiges "Maniac"-Remake gedreht. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

der cineast

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Schön geschrieben. Wirklich.


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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8.0Ausgezeichnet

"[...]Khalfouns Arbeit ist ein raues und stilistisch ansprechendes Werk, erzählt in einer interessanten Form. Ähnlich wie zuletzt Gaspar Noés innovatives Opus magnum „Enter The Void“ (2009) verknüpft „Maniac“ geschickt Handlungen seines Charakters mit dessen Erinnerungen oder morbiden Visionen.[...]„Maniac“ ist in der heutigen Kinolandschaft sicherlich ein außergewöhnlich verstörender und kompromissloser Brocken mit Sogwirkung. Wer sich also beim Kinodate mit der Freundin eigentlich nur angenehm gruseln wollte, sollte unbedingt Karten für eine andere Vorstellung lösen – so viel als ausdrückliche Warnung vor diesem eiskalten wie faszinierenden Leinwandtrip!"

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Kommentare (105) — Film: Alexandre Ajas Maniac


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Oliver0403

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Bewertung4.0Uninteressant

Dass ich das Original gesehen habe, ist schon eine Weile her. Fakt ist aber, dass Joe Spinell den Maniac wesentlich besser verkörpert hat als Elijah Wood. Allerdings ist mein Geschmack in Sachen Horror nicht wirklich mit der breiten Masse vergleichbar, da ich es den vergangenen 10 Jahren oder mehr schlicht und einfach soviel gesehen habe, dass es schon einer ganzen Menge bedarf, um mich zu überzeugen.
Auf dem Cover der DVD stand drauf "Das Remake ist ein Meilenstein..."
Naja wer's glaubt...
Was mich auch gestört hat, war die permanente Sichtweise aus den Augen des Killers. Ich will nicht sagen, dass Wood es als Schauspieler nicht drauf hat, aber meiner Ansicht nach liegt im das Horrorgenre nicht.
Anyway, Aja's absolutes Meisterwerk ist nach wie vor "High Tension".

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hrxuuuu

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nach wie vor The Hills Have Eyes, find ich.


Nachtblume80

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Bewertung4.0Uninteressant

...nix für mich.Langweilig,eklig und storytechnisch nix Besonderes!Der Film an sich ist gut gemacht und die Idee der Ego -Perspektive ist auch mal ne nette Abwechslung,aber meiner Meinung nach plätschert alles so vor sich dahin und wirkt recht zäh.

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Neverman

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Das einzig traurige ist, dass die abstruse Irrigkeit Franks dem Zuschauer alleine durch seine Stimme nahe gebracht wird. Da gilt es die Synchronisation zu loben, die es schafft, diese Atmosphäre beizubehalten, dass es also auch funktioniert, Frank allein durch seine Stimme zu visualisieren.
Aber Elijah Wood hätte sicher auch einen großartigen Job gemacht, wenn er als Figur zu sehen gewesen wäre.

Klasse Film, der die Bezeichnung Horrorfilm wirklich verdient.

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Pablo.CH

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Bewertung7.5Sehenswert

Alexandre Aja setzt den Kinosessel inmitten der Gedanken eines Psychopathen. Mit der Ego Perspektive werden diese kranken Gedanken nochmals hervorgehoben. Ajas Maniac ist was innovatives gelungen, das mir sehr gut gefallen hat. Dieser Film ist nicht an den Haaren herbeigezogen, dieser Film setzt auch keine falsche Perücke auf dieser Film ist einfach dreckig, brutal und psychopatisch. Ein Film den man mit seiner Frau anschauen sollte,:Dann ist sie sicher immer vor Zehn Uhr zu hause..

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cyberpunky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hebt sich in vielerlei Hinsicht vom Einheitsbrei ab, muss man gesehen haben!

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Volker Kanopka

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erstmal ich hab das Original bisher noch nicht gesehen, kann also keine Vergleiche machen.
Wo Alexandre Aja draufsteht bedeutet bisher immer einen guten Film auch wenn er hier nicht selbst Regie geführt hat.
Hier stimmt einfach alles die mehr als geniale Kamera, die Schauspieler, der tolle Soundtrack, die wunderbaren Homagen (Filmposter des Originalen Maniac, sowie Schweigen der Lämmer usw.).

Ein muss für jeden Horrorfan.

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Kevin2803

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Den Film aus der Sicht des Serienkillers zu zeigen war eine grandiose Idee und hat super funktioniert. Bisher war ich auch kein allzu großer Fan von Elijah Wood, doch die Rolle des Serienkiller's kauft man ihm sofort ab und das obwohl er eigentlich kaum zusehen ist. Die Mordszenen sind nicht unbedingt brutaler als in anderen Film, aber dafür irgendwie viel intensiver. Und an Spannung fehlt es auch nicht. Nach "Evil Dead" ein zweites gelungenes Remake in diesem Jahr.

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Vic Mackey

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Alexandre Ajas Maniac" ist, zusammen mit "Evil Dead", schon das zweite Remake eines Horrorklassikers innerhalb kurzer Zeit, das mich absolut überzeugt hat, das mir gezeigt hat, dass eine Neuverfilmung hin und wieder tatsächlich eine Daseinsberechtigung hat. Oh Gott, wenn das so weitergeht, freue ich mich irgendwann noch, wenn wieder einmal ein scheinbar unnötiges Remake in den Startlöchern steht. Bis dieser furchtbare Tag kommt, erfreue ich mich am neuen "Maniac", der mir nur in wenigen Augenblicken wie eine Neuverfilmung vorkam. Man hat Frank, einen brutalen Killer, der Schaufensterpuppen restauriert, der mit seinem perversem Verlangen nach Blut hadert, der in vielen Momenten zu Gefühlen fähig ist, bis sein Verlangen die Oberhand gewinnt und er wieder tötet. Ansonsten halten sich die Gemeinsamkeiten in Grenzen, der größte Unterschied zum Original ist wohl die Perspektive, aus der der Film erzählt wird. Die gesamte Story (mit wenigen Ausnahmen) erleben wir durch Frank's Augen. Sehen durch seine Augen, wenn er durch die Straßen fährt, auf der Suche nach seinem neuesten Opfer. Die konsequent durchgezogene Ego-Perspektive ist visuell einfach großartig umgesetzt worden, allein deshalb ist der Film schon absolut sehenswert. Diese Perspektive lässt keinerlei Distanz zum Geschehen zu, wenn Frank seine wehrlosen Opfer regelrecht abschlachtet, sind wir näher dabei, als uns lieb ist. In Verbindung mit den überaus brutalen (und unangenehm realistischen) Effekten kann das Gesehene schon verstörend auf den unvorbereiteten Zuschauer wirken.
Doch so toll das alles umgesetzt wurde, und so glaubhaft Wood den Psychopathen gibt, rein von der Story gibts hier nicht allzuviel zu holen. Auch die Motivation hinter Franks Taten ist reichlich dünn ausgefallen. Klar ist es nicht unbedingt förderlich für die Entwicklung junger Menschen, der eigenen Mutter beim Dreier zuzuschauen, ob das allerdings dazu führt, später einmal junge Frauen zu skalpieren, sei mal dahingestellt.
Aber das alles ist Meckern auf hohem Niveau. Auch wenn es nicht ganz zum Meisterwerk reicht, "Maniac" schockiert mit seiner unbarmherzigen Härte, begeistert mit seinem visuellen Stil und zählt für mich zu den besten Remakes der letzten Jahre.

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Martin Oberndorf

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Warte... Ich bin etwas verwirrt.
Wenn man alles durch seine Augen sieht, wie kann man dann sagen, ob er gut spielt oder nicht?

Schöner Kommi übrigens.


Vic Mackey

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Danke. Hin und wieder bricht der Film mit seiner Ego-Perspektive, auch sonst sieht man Wood einige Male, bzw. sein Spiegelbild. Seine Stimme trägt ebenfalls viel zur Glaubwürdigkeit bei (obwohl ich das, aufgrund der Synchro, wohl nur bedingt sagen kann).


MariaCobretti

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz ordentlicher Splatterfilm, aber die Ego-Perspektive nervt auf die Dauer etwas, und gerade, wenn man sich daran gewöhnt hat, wird sie unsinnigerweise verlassen.

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Hamztar

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Bewertung6.0Ganz gut

"Schau ihn dir unbedingt an" meinten Sie "Der hat es total in Sich" meinten Sie.Das habe ich dann gestern auch getan!

Schlecht war er nicht.

Guter Soundtrack (Erinnerte eeetwas an Drive),die Egoperspektive war mal etwas Anderes,ein gut spielender Elijah Wood (Seine Augen passen einfach zu diesem Psycho) und eine niedliche Nora Armezeder (Wer auch immer das ist)...Aber hey...Man muss doch schon ziemlich durch sein um so etwas zu feiern! Ich fand den ziemlich krank. Einmal sehen könnte man ihn schon,nur bleibt danach ein gewisser bitterer Nachgeschmack übrig.

Leider wurde der Film Richtung Ende etwas durchwachsen.

1Pkt für den Film...Der Rest für die gute Darstellerleistung...

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pinkmanHIGH

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Bewertung6.5Ganz gut

Das mit der "Ego Shooter" Kamera war ja ne ganz coole Idee, aber (fast) den ganzen Film lang? Das hat dann doch bisschen genervt. So sieth man Elijah vllt im Film ganze zwei Minuten und somit kommt das, was er empfindet und wie er sich dabei verhält gar nicht richtig zur Geltung. Auch hat mich das Verhalten vom Protagonisten an sich genervt. Späte Antworten auf Fragen, manchmal gar keine Antwort. Ich an Stelle der Opfer hätte nach 20 Sekunden gewusst das mit ihm etwas nicht stimmt.
Der Film punktet durch einen genialen Soundtrack, die dunkle Atmosphäre und durch keine Angst vor der FSK ;) Die Gewaltszenen kommen aber nicht wie ihn vielen DVD Produktionen billig sondern verstörend und gut überlegt. Somit kommt der Film bei mir auf eine Wertung von 6,5, also ganz gut.

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G0DsTylA

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich ganz gut. Der Soudtrack war meine Meinung nach der Hammer, und auch das mit der ego perspektive fand ich gut kennt man ja schon aus enter the void und dort habe ich es auch für gut befunden. Ist natürlich Geschmackssache! Einzig die Story war ein bisschen eintönig, obwohl ich es äußerst interessant fand, einmal nur die Sicht eines psychisch kranken Serienkillers zu sehen. Trotzdem nettes Stück Terrorfilm für zwischen durch aber auch nicht weltbewegend!

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Deathpool

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Bewertung7.5Sehenswert

In mir brennt Liebe
Frauen sind Kunst
Der Hass formt sie zu blutigen Schönheiten
Kalt drückt das Messer in die Haut
Die Augen drehen sich ein letztes Mal
Tod im Gesicht
So wie meine Seele

Alexandre Ajas Maniac ist eine düstere Reise mit einem sensiblen Gespür für gute Musik.
Im Gegensatz zum Original dringt er hier noch tiefer in das Bewusstsein des Mörders ein.
Das zeigt sich in der Perspektive und es zeigt sich darin das hier die Vergangenheit deutlicher aufbereitet wird.
So bekommt der Killer etwas mehr Gesicht.

Das hier ist keine Tatortbegehung mit anschließender Erfolgskrönung.
Nein die Polizei spielt keine Rolle eben wie im Original.
Auch wenn sie hier erwähnt wird bleibt sie dennoch vollkommen im Hintergrund.
Schön auch das Aja eine Szene reinlegt die ans Cover vom Original erinnert.

Wood macht seine Sache sehr gut aber kein Vergleich zu Joe Spinell der damals wirklich Furcht auslöste.

Alexandre Aja hat dennoch alles richtig gemacht, diese beklemmente Jagd hat er eindrucksvoll erweitert.

Das Ende war damals einer der Höhepunkte im Film und Aja tut gut daran dieses nicht weiter zu verändern.
Nur wirkte es früher gespenstischer und so befreiend.

Würde mich jemand fragen Original oder Remake
Ganz klar das Original!
Dieses war einfach noch bedrohlicher.

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Murphante

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Naja im Kommi hast du geschrieben das du das Original vorziehen würdest ;-) Also meinst du es ist doch gut ... sich beide mal reinzuziehen ... wenn ich das Remake in einem schönen Mediabook bekomm ... wäre das schon interessant für mich ;-)


Deathpool

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Ja genau so meinte ich das, erst das Original und dann das Remake;)
Beide sind absolute Spitze nur eben das Motiv ist halt sehr ähm genügsam.


Theclub

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiß nicht warum aber der Film hat mich nicht sonderlich gepackt. Brutalität war da, doch das sollte auch nicht der ausschlaggebende Punkt sein wieso ein Film gut ist. Wenn ich den Namen Alexandre Aja höre horche ich jedoch mehr auf als sonst. Okay er hat den Streifen nicht selber gemacht, doch er hat auf jedenfall am Drehbuch mitgearbeitet, da bin ich helhörig geworden. Mich störte allerdings am meisten die Egoperspektive, auch wenn man sich schnell daran gewöhnt ist es doch irgendwie störend, wenn sie den Film nur zur Hälfte so gedreht hätten wärs vielleicht akzeptabel gewesen. Was mich allerdings am meisten störte ist eine nicht vorhandene Story. Wood verfolgt den ganzen Film lang seine Frauen, lauert ihnen auf und spielt sein versteck Spielchen mit ihnen. Was Anfangs noch spannend ist wird schnell relativ fad. Einzig die Szenen wo er alleine mit seinen Puppenist und sich Zeit für sein Charakter gelassen wird sind gut. Wäre das ganze aus mehreren Perspektiven gedreht worden könnte ich mir vorstellen wäre aus dem Film echt was geworden. An sich passiert auch gegen Ende nicht viel Neues und so plätschert Maniac dahin, einzig die kleinen philosophischen Ansätze, verbunden mit Kunst und Kreativität bringen neuen Wind in die Geschichte, ansonsten leider nichts besonderes, schade.

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Kargonis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schön verstörend. sollte man gesehen haben!

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tucos2004

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Bewertung6.0Ganz gut

Überdurchschnittlicher "Serienmörderfilm" aus der Sicht des "Mörders". Zeitweise sehr beklemmend mit guter Kameraführung, dann wieder eher unpassende, unüberlegte Szenen. Jedoch im großen und ganzen ein guter Film.

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herrmann.jemine

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Bewertung5.5Geht so

kategorie psychoschocker...
das skalpieren wurde wirklich gut dargestellt, und das küchenbeil in der fresse war auch nett, genauso wie die stahlwolle. gefreut hab ich mich sehr über die reminiszenz an schweigen der lämmer via 'goodbye horses'. die romanze mit der fotografin hatte einen schönen beginn. die ego-perspektive war zu ruhig für einen sich bewegenden mann, und es gab wimre 2 situationen, bei denen unerklärlicherweise von der perspektive abgewichen wurde. ansonsten aus meiner sicht null spannung. auf keinen fall ein film, den man gesehen haben muss. kratzt aufgrund des hobbits ausdrucksstarker fresse knapp an der grenze zu 'kann man mal gucken/tut nicht weh'.

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janew94

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie man es von Alexandre Aja erwartet, ist "Maniac" harter Tobak. Richtiger SPIO/JK Tobak, wenn ihr mich versteht (insofern man zur richtigen Version greift). Wie Piranha, nur garnicht lustig und ziemlich dunkel. Quasi eine zu lange Version der fiesesten Momente in "Strange Days" plus Skalpierszenen wie man sie aus einem gewissen Tarantino Film kennt. Nur aus nächster Entfernung und um einiges länger. Durststrecken, wie sie viele hier beschreiben, sind mir nicht aufgefallen, dafür ist der Streifen in seiner Gesamtheit mit seinen 90 Minuten einfach zu kurz. Ähnlich wie in Paranormal Activity (1!) bin ich froh, wenn man zur Abwechslung mal durchschnaufen kann und nicht ununterbrochen bombardiert wird. Da habe ich während der legendären Pate-Trilogie schon öfter auf die Uhr geguckt. Ruhigere, handlungsarme Szenen (mit überraschend wenigen Jump-Scares) helfen der ohnehin schon schweren Indentifikation und tragen der ungewöhnlichen Atmosphäre bei, dessen Wirkung hauptsächlich dem hypnotisierenden Soundtrack und der intimen, gut durchdachten Egoperspektive zu verdanken sind. Elijah Wood: Angst einflössender denn je, spielt fantastisch gruselig, sollte aber nach Hooligans, Sin City und diesem kranken Stück zur Abwechslung mal wieder eine "nette" Rolle spielen - mit "lachen" und so.

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pischti

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Ich hatte sone Ahnung dass er Dir gefällt ^^ Aber siehste, auch Du beschreibst den Soundtrack als "hypnotisierend", wenigstens eine Gemeinsamkeit :D


pischti

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Bewertung5.0Geht so

Frodo hat ganz schön Geheimratsecken bekommen. ^^ In einer für ihn untypischen Rolle, als seelisch völlig kranker Psychopath, überzeugt er und auch die Ursache seines Seins wird im Verlaufe des Filmes gezeigt. Die Ego-Perspektive aus der „Maniac“ gedreht wurde ist innovativ, zumindest vorübergehend und lässt den Zuschauer das ein oder andere mal die perverse Brutalität der Morde geradezu hautnah miterleben. Auch die musikalische Untermalung einiger Szenen hat eine gewisse, wie es schon ein MP-Mitglied sehr passend formulierte, hypnotische Wirkung auf den Zuschauer, wenn Klänge aus dem Lautsprecher kommen, die sich nach einigen sehr alten, mit viel Synthesizer angehauchten U96-Liedern aus dem 1992 erschienenen Album „Das Boot“ anhören. Eigentlich macht „Maniac“ nicht viel falsch. Auch die Tatsache, dass mir völlig unbekannte Darsteller diverse Nebenrollen ausfüllen hat keinerlei negativen Einfluss auf das Geschehen, alle Darsteller machen ordentliche Arbeit. Ich weiß nicht einmal genau, warum mir „Maniac“ am Ende dann doch nicht so gefiel, wahrscheinlich weil er trotz des gelungenen Finales für meinen Geschmack zwischendurch ein paar Durststrecken und eine gewisse Monotonie besaß. Möglicherweise auch einfach nicht meine sogenannte „cup of tea“ oder ich bin zu kritisch an den Film herangegangen. Dennoch sei eine Empfehlung ausgesprochen, denn so einigen wird die Inszenierung gefallen.

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janew94

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Is bei mir heut morgen angekommen, gleich angeschaut und ein Kommentar hochgeladen.


Drehmumdiebolzen

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Entertainingly written as usual, ist vorgemerkt ;)


FilmFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem meines Erachtens schwachen "P2" bringt Khalfoun nun sein nächstes Werk mit Hilfe von Freund und Helfer Alexandre Aja in die Kinos und Heimkinos. Ich habe das Original leider nicht gesehen, kann daher keinen Vergleich mit dem berüchtigten Maniac von 1980 vornehmen.
Nun Alexandre Ajas Maniac ist ein wirklich starkes Horror-Werk und zeigt, dass das Genre wieder den Weg in höhere Qualität erstrebt (bleibt abzuwarten, wie "Evil Dead" sich demnächst macht) nach schwachen Werken alà TCM, Hostel oder Saw 2-7 (Die aus Frankreich stammenden Werke ausgeschlossen).
Der Kniff den Film fast ausschließlich aus der "Ego"-Perspektive ablaufen zu lassen funktioniert wunderbar. Egal wie abartig und grausam einem die Filmfigur vorkommt. Man kann sich der "Mittäterschaft" nicht entziehen. Man ist dabei, man identifiziert sich mit der Filmfigur (auch wenn die Charakterisierung wenig ausgefeilt wurde.), ob man will oder nicht.
Die Schauspieler machen dabei alle einen grundsoliden Job. Elijah Wood, der der Kamera geschuldet eher selten zu sehen ist, wirkt sehr überzeugend in den eher wenigen Szenen, in denen man ihn wirklich sieht. Die blutigen Szenen, in welchen die Kamera dann (meist) ihre Perspektive wechselt, sind anfangs eher spärlich gesät und im Gegensatz zu zahlreichen Torture-Porns der letzten Jahre eher "harmlos", bis es dann im grandios spannenden Finale doch noch sehr blutig wird.
Untermalt wird dies alles mit einer hypnotisch grandiosen Musik, die mich von ihrer Wirkung der "Hypnose" an Drive erinnerte. Großartig. Die Musik, gemeinsam mit der Kamera hat eine unglaubliche Sogwirkung auf den Zuschauer und schafft eine großartige Atmosphäre, wie ich sie lange nicht in einem Horror-Film erleben durfte.
Am Ende kann ich sagen, dass "Maniac" harter Tobak ist, mich mit einem flauen Gefühl im Magen zurück lässt, mich aber auch gleichzeitig hoffen lässt, dass der amerikanische Horror-Film wieder an Qualität gewinnt (auch wenn hier Franzosen das Ruder in der Hand hielten) und wieder auf Spannung und Atmosphäre setzt, anstatt auf viel Blut und Ekel abzuzielen.

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FilmFan92

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Nach Paranormal Activity ist mir irgendwie die Lust an "Geisterfilmen" vergangen. Echt verdammt langweilige Filme. Aber "Insidious" werd ich dann wohl doch ne Chance geben :)


pischti

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Guck ihn Dir an, Du wirst vor allem einen RIESEN Ohrwurm von einem Lied haben, versprochen! :)



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