Alexandre Ajas Maniac - Kritik

FR/US 2012 Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 27.12.2012

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Kritiken (14) — Film: Alexandre Ajas Maniac

_Garfield: Blogbusters

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6.0Ganz gut

Der prinzipiell recht spannende POV-Kniff und der fantastische Soundtrack täuschen letztlich nur bedingt darüber hinweg, dass das im Grunde der gleiche Blödsinn ist wie sonst auch. Ödipale Komplexe gab's auch schon in spannend, zumal das formelle Alleinstellungsmerkmal "Maniac" immer wieder ausbremst. Den Zuschauer in die Perspektive des Mörders - und somit in den Ausgangspunkt der Unberechenbarkeit, sowie der daraus resultierenden Spannung - zu zwingen, scheint ohnehin wenig Sinn zu machen. Zumindest der immer etwas Psycho dreinblickende Wood macht seine Sache ordentlich und auch die Gewalt bleibt immer angemessen wuchtig und verliert - was in Anbetracht heutiger Sehgewohnheiten schon beachtlich ist - nie ihren Schrecken. Und großartige Bilder in der richtigen Reihenfolge sind ja auch schon mal etwas, Blutwurst zum Finale inklusive.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Blasierter Filmhochschulfirlefanz; angeberisch, aber nicht eben sinnfällig inszeniert: Die Chance, mit dem POV-Trick den Zuschauer ins Hirn eines Irren zu zwingen, bleibt sträflich ungenutzt. Reiner Oberflächenreiz also, der auch vor den übelsten Klischees (zum Rotwein gibt's "Ave Maria", im Kino läuft Caligari und der arme Psychopath haut seinen Spiegel kaputt) nicht halt macht und sich mit seinen entweder als Splatstick oder als kinky Mitmach-Mord präsentierten Splatterszenen - nur echt mit total übertriebenen Soundeffekten - als Grützwurst entlarvt. Extrem kontraproduktiv dabei ein selbstverliebter Score, der unablässig dudelt und mit seinen schnulzigen Klavierläufen gefährlich nah ans Münchner-Freiheit-Fahrwasser gerät. Der Look des Films ist aber ganz ansehnlich, etwa so wie ein guter "Tatort" oder "Polizeiruf", aber nicht wirklich memorabel. Die Verneigungen vorm Original wie z.B. das Nachstellen des Filmplakats kommen maximal nerdig, die Intensität von Lustigs fiesem Psychogramm wird aber nie erreicht.
Nichtsdestoweniger ein ansehnlicher, stilistisch immerhin origineller Schocker, was heutzutage ja durchaus erwähnenswert ist.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Alexandre Ajas Maniac, der im Grunde ja eigentlich Franck Khalfouns Maniac heißen müsste (und auch ursprünglich sollte) ist ein weiterer Vertreter der immer zahlloser werdenden Remakes alter Horrorfilme, wobei mir William Lustigs indiziertes Original natürlich einmal mehr überhaupt nicht bekannt ist. Dennoch kann zumindest festgehalten werden, dass Elijah Wood rein äußerlich mit dem ursprünglichen Darsteller Joe Spinell nicht viel gemein hat und das Remake sich – orientiert man sich an einschlägigen Inhaltsangaben – durchaus einige Freiheiten zum Original herausnimmt, ohne indes zu versäumen, das Original wie auch andere Horrorfilme zu referenzieren, doch werde ich als unbedarfter Cineast kaum die Hälfte der Anspielungen bemerkt oder verstanden haben, weshalb sich gerne andere darüber auslassen mögen. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Was für ein unangenehmer Film. Wirklich es gibt wenige Streifen nach denen ich mich psychisch wie physisch unwohl gefühlt habe (Saló gehört zweifellos dazu) doch dieses gnadenlose Remake eines mittelguten 80er Slashers ist wirklich extrem unangenehm anzuschauen. Was durchaus auch als Kompliment zu verstehen ist, denn der Film möchte wohl genauso beklemmend wirken.

Die Egoperspektive, die bis auf wenige Sekunden komplett durchhält zwingt den Zuschauer sich wie im ekeligsten Ego-Shooter der Welt mit jemand zu identifizieren, der wirklich furchtbares Zeug macht und so eindeutig einen an der Marmel hat, dass es schwer fällt irgendeien Form von Empathie zu entwickeln. Kudos an Elijah Wood der hier jede unschuldige Frodo-Cuteness hinter sich lässt und über seine Stimmperformance und die wenigen Sekunden die er zu sehen ist einen erschreckenden, erbärmlichen und sehr ungesunden Charakter erschafft.

Regisseur Franck Khalfoun (Ajas produziert nur) erschafft ein Werk, das perfider und gnadenloser die Zuschauer zu ungewollten Komplizen macht als andere Werke wie "Mann beisst Hund" oder "Henry: Portrait of a Serial Killer" - und mit einem hilflosen Gefühl zurücklässt, das auch nach dem Abspann schwer abzuschütteln ist. Die Gewaltdarstellung ist dabei nichtmal extremer als in anderen Splatter-Filmen, wirkt aber wesentlich intensiver und verstörender.

Empfehlenswert ist dieser Arthaus-Horror durchaus, aber wer ihn sich ansieht sollte wissen worauf er sich einlässt. Für einen netten, spassigen Splatterabend ist Maniac absolut ungeeignet.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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6.0Ganz gut

"Maniac" schlittert umher, zwischen dreckig-atmosphärischem Horror, der die Schmerzgrenze immer wieder zu durchbrechen versucht, und einer so läppischen Charakterzeichnung, dass sich öfters das Gefühl einstellt, Stalker und Frauenversteher Frank Zito ist ähnlich künstlich wie seine Schaufensterpuppen. Am Ende rettet die optische Konsequenz "Maniac" vor dem Rutsch in den Kessel des Genre-Einheitsbreis.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

JackoXL

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Nicht dem vom Kopf, den anderen pack ich dir ins nächste Paket. ;)


SoulReaver

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:D


SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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7.0Sehenswert

[...] »Maniac« ist kein Psychogramm oder eine weitreichende Auseinandersetzung mit Ursachen und Motivationen, es wird aber deutlich, dass Frank Zito nicht aus Spaß tötet, sondern sich angeekelt von sich selbst zurückzieht, dass er ein desorientierter Niemand ist, der die Leere seines Daseins mit selbstgebauten Schaufensterpuppen füllt und diese mit den Skalps seiner auserwählten Damen vollendet. Er ist ein geschundener, zurückgezogener Mensch, der sich auf die Jagd begibt, weil er selber das größte Opfer in dieser Welt ist, ohne Chance gegen seine Vergangenheit anzukämpfen, ohne Möglichkeit dieses Verlangen überwinden zu können. Das Ende ist dann noch der ganz besondere Paukenschlag und von einer so intensiven Symbolik signiert, dass dem Zuschauer ein kalter Schauer über den Rücken läuft, denn es bleibt ein Trugschluss: Humanität wird zur statischen Fassade, alles Illusionäre greift ein und lässt die beiden Ebenen miteinander verschmelzen. Es gibt nur Einsamkeit, Tod und den stummen Schrei nach Liebe.

Kritik im Original 34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

SoulReaver

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Ich hab dich lieb, Jacko!


JackoXL

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Hach, musst du auch, sonst wärst du doof. ;)


JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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7.0Sehenswert

[...] Es ist nicht neu, dass ein Film ausschließlich dem Killer folgt, alles über seine Schulter sieht. Es gibt keine Szene ohne ihn, nie liegt der Fokus auf anderen Personen. Es ist auch nicht neu, die Ego-Perspektive einzusetzen, auch nicht bei den blutrünstigen Morden, in einem Giallo war das Standard. Doch einen Film fast konsequent aus dieser Sicht zu erzählen, das ist schon besonders. Viel intensiver schlüpft der Zuschauer in die unangenehme Rolle, dem Szenario nicht entspannt aus der Distanz folgen zu dürfen, er wird involviert, schwingt praktisch selber das Messer, ohne eingreifen oder die Situation beeinflussen zu können.
Genau das ist die große Stärke von "Maniac": Unvermeidlich verschmelzen Zuschauer und Täter. Es lässt durch die Augen eines Psychopathen blicken...nur leider kaum dahinter. Das ist die Schwäche von "Maniac". [...]

[...] Das ist kein Fun-Splatter-Film, der will nicht den unbeschwerten Kick erzeugen, der ist befreit von Humor und Selbstironie. Er ist bitterböse, drastisch, knüppelhart (so hart und explizit, schon verwunderlich, dass die FSK da die 18er-Freigabe ungeschnitten auf die Lichtspielhäuser loslässt), aber genau dadurch eben so ernst, dass er auch so beurteilt werden muss. "Maniac" soll und will nicht belächelt werden, nur dann muss er sein Potenzial auch ausspielen. Würde er das tun, vielleicht ein Meisterwerk. Diese Inszenierung, diese Herangehensweise, gepaart mit einer gleichwertigen Geschichte und dem dazu benötigten Tiefgang...das wäre der pure Wahnsinn. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Hzi

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Jetzt haste mich aber neugierig gemacht ...


JackoXL

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Schön. ;)


C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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8.0Ausgezeichnet

In formaler Hinsicht entwirft Alexandre Ajas Maniac dreckige Bilder in bester Horrorfilm-Manier und auch inhaltlich liefert der Film mehr als Durchschnittsware, [...]. So gelingt ein intensiver Horror-Slasher, der mit seinen groben Gewaltszenen nachhaltig irritiert und nur Freunden des Genres anzuraten ist.

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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de

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5.0Geht so

Alexandre Ajas Maniac hebt sich aus der Masse der aktuellen Horrorfilme heraus und erfüllt dabei in Sachen Härte alle Erwartungen. Doch weil Khalfoun [...] sich andauernd in klischeehaften Auflösungen verrennt, bleibt nur der ungewöhnliche Inszenierungsstil positiv in Erinnerung.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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3.5Schwach

Alexandre Ajas Maniac bleibt in allen Belangen weit hinter dem verfemten Original zurück. Ein überbrutales, überflüssiges Remake.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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5.5Geht so

Die in Rückblenden - als Erinnerungen und Träume - aufgerollte Hintergrundgeschichte Franks, bei der man ihn dann, ebenso wie in wenigen Spiegelszenen, auch einmal wirklich zu Gesicht bekommt, ist mehr als hanebüchen.

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Benjamin Schieler: Moviemaze Benjamin Schieler: Moviemaze

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6.0Ganz gut

Weil sich zudem die subjektive Kameraführung rasch abnutzt, ist den Machern von Alexandre Ajas Maniac zwar ein außergewöhnlicher, längst aber kein herausragender Wurf gelungen.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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6.5Ganz gut

[...] Skalpierte Frauen, gespaltene Gesichter, Kloschüsseln voll Kotze – "P2"-Regisseur Franck Khalfoun hat mit Unterstützung von Alexandre Aja ein geradezu bestialisches und so gesehen dem Original durchaus ebenbürtiges "Maniac"-Remake gedreht. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

der cineast

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Schön geschrieben. Wirklich.


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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8.0Ausgezeichnet

"[...]Khalfouns Arbeit ist ein raues und stilistisch ansprechendes Werk, erzählt in einer interessanten Form. Ähnlich wie zuletzt Gaspar Noés innovatives Opus magnum „Enter The Void“ (2009) verknüpft „Maniac“ geschickt Handlungen seines Charakters mit dessen Erinnerungen oder morbiden Visionen.[...]„Maniac“ ist in der heutigen Kinolandschaft sicherlich ein außergewöhnlich verstörender und kompromissloser Brocken mit Sogwirkung. Wer sich also beim Kinodate mit der Freundin eigentlich nur angenehm gruseln wollte, sollte unbedingt Karten für eine andere Vorstellung lösen – so viel als ausdrückliche Warnung vor diesem eiskalten wie faszinierenden Leinwandtrip!"

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Kommentare (181) — Film: Alexandre Ajas Maniac


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StrykeOut

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Bewertung7.0Sehenswert

"Alexandre Ajas Maniac" bringt frischen Wind ins so angestaubte Slasher-Genre, indem er so konsequent die Perspektive des Killers einnimmt, wie kein anderer mir bekannter Film.
Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
Denn der Film ist fast komplett aus der POV-Perspektive gedreht. Man sieht den Film durch die Augen des Mörders, ist in dessen Kopf, hört seine Gedanken. Diese eigentlich simple Grundidee wird so konsequent verfolgt und so überzeugend umgesetzt, dass der Film bedrückend und unangenehm ist, wie kaum ein zweiter.

Ich war überrascht, wie verstörend und hart Morde im Film sind, wenn sie durch die Augen des Täters wahrgenommen werden. "Maniac" hat zwar einen recht hohen Gewaltgrad, es ist aber die Perspektive und nicht das viele Blut, die schockiert. Ein simpler Kniff mit großer Wirkung, der dank der tollen Kameraarbeit und vielen visuellen Ideen hervorragend funktioniert.

Unterstützt wird dies durch einen überzeugenden Elijah Wood, der die schwierige Aufgabe, einen Großteil des Films nur mit seiner Stimme spielen zu können, meistert. Wie schon in "Sin City" liefert der einstige Hobbit einen erschreckenden Killer ab.
Ebenfalls hervorragend ist der Soundtrack des Films, der mit seinen Retro-Klängen sofort an Genreklassiker wie "Halloween" erinnert.

Was der Film allerdings nicht ist, ist ein ernst zu nehmender Blick in die Psyche eines Massenmörders. Die Charaktere bleiben blass und die plumpen Erklärungsversuche für die Motivation des Killers gehen nicht über Küchenpsychologie hinaus. Besonders einfallsreich sind diese auch nicht. Kranke Killer mit Mutterkomplex sind spätestens seit Psycho ein alter Hut. Da helfen auch die vielen Flashbacks nichts, wirklich tiefgehend ist "Maniac" zu keiner Sekunde.
Generell ist der Film inhaltlich ziemlich schwach auf der Brust. Die Geschichte ist eher rudimentär und bis auf das Ende auch ziemlich vorhersehbar. Dass sich viele Figuren genretypisch extrem dumm verhalten und der Film einiges an innerer Logik vermissen lässt, tut dem ganzen auch keinen Gefallen.

Insgesamt also kein Über-Film, da es an glaubhaften Figuren, Tiefgang und einer echten Story mangelt. Trotzdem ist "Maniac" aber ein sehr sehenswerter Film, der dank seiner tollen Technik, guten Schauspielern, atmosphärischer Musik und einem konsequent verfolgtem Konzept fesselt, verstört und den Zuschauer selbst miteinbezieht .

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StrykeOut

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Dann schau ich mir den vielleicht mal an. Ist der in Deutschland ungeschnitten erhältlich? Vermutlich nicht, oder?


Vincent_Vega

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Sehr gut. In Deutschland ist das immer schwer. Aber in solchen Fällen kann man sich die Filme aus Österreich bestellen. Ich bestelle da immer gerne bei cyber-pirates (hatte da bis jetzt auch noch keinerlei Probleme).
http://www.cyber-pirates.org/index.php?sid=a2a62e777386b1c26bc6f3bc45d0b00d&cl=details&cnid=&anid=85117517161ddb56088.43950077
Ansonsten gibt es auch immer eine Auflistung der verschiedenen Versionen (ob geschnitten oder nicht geschnitten) auf ofdb.de.


X464XM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Soundtrack...

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NussNougat

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe diesen Film bis jetzt 2 mal gesehen, und ich muss sagen, ich hatte ihn besser in Erinnerung.
Wirklich mitreißen konnte dieser Film mich nicht und ich bereue es sogar, dass ich ihn ein zweites mal angesehen habe, wobei ich sagen muss dass ich dieses mal bereits zur hälfte des Films wieder aus gemacht habe.
Spannend?
Definitiv nicht!
Für Leute die auf diese Art von Film stehen vielleicht ganz nett, für alle anderen: reine Zeitverschwendung.

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Gabster

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Bewertung6.0Ganz gut

Es folgt ein Doppelkommentar zu den beiden MANIAC-Filmen, einmal der von William Lustig aus dem Jahre 1980 und dann der von Franck Khalfoun unter dem Namen ALEXANDRE AJAS MANIAC aus dem Jahr 2012. Ich hab die Filme jetzt kurz hintereinander gesehen und der Übersichtlichkeit sowie dem geringeren Aufwand zu liebe packe ich das mal in einen Kommentar. Außerdem ist meine Bewertung der beiden Filme eng miteinander verzahnt und ich kann den einen nur so-und-so sehen, weil ich dann anderen eben nicht so-und so sehe. Aber genug der gemütlichen Einführung, jetzt an die Eingeweide bitte:
AJAS MANIAC hat es im Gegensatz zum Original geschafft, mich sofort zu packen. Die Kamerafahrten zu Beginn, das bedrohliche Beobachten, fand ich grandios, während sich Lustigs Version doch eher noch in Hitchcock-Anleihen verliert. Kein schlechter Start, aber doch eher einer, wo man noch eben das Bier öffnet, guckt ob man sich noch bequemer hinsetzen kann und ob das Fenster nicht doch vielleicht lieber zu sein sollte, anstatt gleich mit aufgerissenem Mund da zu sitzen. Beide beginnen mit subjektiver Kamera, die uns gleich nicht nur zum Beobachter sondern zum Subjekt des Mordens macht. Leider geht das Remake mit einer Ganz oder Gar nicht Haltung an diese subjektive Kameraführung ran und setzt sie ein obs grad Sinn macht oder nicht, auch auf Gefahr hin, dass es schwachsinnig wird, oder dem Zuschauer bei dem ganzen Geschaukel schlecht werden könnte. Wenn sich bei einem Horrorfilm mir der Magen umdreht, rechne ich ihm das in der Regel hoch an, aber auf eine Seekrankheit kann ich dann doch verzichten. Darüber hinaus ist das Bild dann bei etwa einem Drittel des Filmes auch noch hauptsächlich weiß, weil unser Protagonist, der uns seine Augen leiht, unter Migräne leidet. Na, danke auch. Diese Art der Kameraführung kam ja schon öfters im Original vor und machte zum Beispiel in der Schaukelszene da auch schon nicht wirklich Sinn. Carpenters Eröffnung von HALLOWEEN ist ja unter anderem deshalb so grandios, weil ers danach mit dem Unfug bleiben lässt und seine Kameraführung in den Dienst der Geschichte stellt anstatt sich an seiner zweifellos reizvollen Idee bis zum Erbrechen aufzugeilen. Das wird übrigens nicht besser dadurch, dass sie in völlig widersinnigen Momenten dann doch mal kurz fallengelassen wird. Trotzdem hat das natürlich auch Vorteile: Zum Beispiel wurde mir so nur immer sporadisch bewusst, dass Frodo hier der Killer ist und sein „Sam, oh guter Sam“-Lächeln mich nicht dauernd aus dem Film herausreißt. Und dass die Kamera so länger auf der sehr angenehmen Nora Arnezeder verweilt als sie es unter anderen Umständen getan hätte, find ich auch nett.
Das Original braucht also lange, um sich zu entwickeln. Und verfängt sich auch ein bisschen in dem Dualismus, dass es sich nicht genau entscheiden kann, ob es jetzt düstere Charakterstudie oder spannender Slasher-Film sein will. Spinells Monologe reißen den Spannungsfluss immer ein bisschen raus aber sind für sich genommen fesselnd genug. Das Remake schafft diese Zerrissenheit besser zu einen, was zugegebenermaßen vielleicht tatsächlich auch an der Kameraführung liegen mag, die uns ja zwangsläufig keine Distanz zum Killer einnehmen lässt. Und es versucht (teilweise erfolgreich) die Charaktermomente, in denen unser Protagonist seine Puppen drapiert oder uns einen Schwank aus seinem Leben erzählt, immer die Spannung zu erhalten, sei es durch die Musik oder die fetzenhafte Erinnerung. Das Original lässt sich zwar Zeit und biedert sich uns nicht an, legt dafür dann richtig auf, wenn es zur U-Bahn-Szene kommt. Die für sich genommen hätte die 8 Punkte bei mir sicher. Ganz groß inszenierte Spannung! Über so Ungereimtheiten dabei sehe ich mal hinweg: Wieso zum Beispiel bekommt sie bei einer U-Bahn, die da gerade gehalten hat, um Fahrgäste aufzunehmen die Tür nicht auf? Wieso ist aus der einen Perspektive der ganze Bahnsteig leer und aus dem Blickwinkel aus der U-Bahn heraus voller Menschen? Wir werden es wohl nie erfahren. Spannungstechnsich ist der Film hier auf seinem Höhepunkt, was er vorher und nachher nicht mehr erreicht und hat es auch geschafft, dass ich mit einer völlig fremden Krankenschwester, die vor ihrem blutigen Ende nur artig schnell einmal vorgestellt wurde, mitzufiebern. Das Remake verschenkt die Szene so sehr, dass es fast schon wehtut. Wenn bei Lustig minutenlang eine mit der Todesangst ringende Frau auf der Toilette versucht nicht zu schreien, rennt bei Khalfoun nur schnell mal jemand durch ein Drehkreuz. Dafür legt das Remake bei der im Original etwas verschenkten Szene in Ritas Apartment (witzige Nebenbeobachtung: alle Frauen scheinen im Original dasselbe Apartment zu bewohnen, hier und da ändert sich nur oberflächlich die Innenausstattung) noch eine Schippe drauf, auch wenn der Film es nicht gebraucht hätte, dass Frank bei dem Mutter-Monolog noch irgendwelche Hyroglyphen in ihre Haut ritzt. Aber nun gut, irgendwas muss er ja mit diesem Messer machen.
Was Ungereimtheiten und Hershell Gordon Lewis-Mäßigkeiten angeht, versucht das Remake seine Vorlage noch zu übertreffen: Wieso zum Beispiel hält Anna Frank (irgendwie komisch die beiden Namen hintereinander zu sehen…) gleichzeitig für schwul und glaubt, dass er eine Freundin hat? Das macht keinen Sinn. Und dann heißen auch noch so ungefähr alle Frauen, die Frank zum Opfer fallen Lucy. Apropos witziger Namensgleichheit: Der Killer hier heißt Frank, so wie der Regisseur, der während des Filmes seinen Blickwinkel eingenommen hat. Monsieur Khalfoun, darüber würde ich mal mit meinem Therapeuten sprechen… Trotzdem nehmen sich beide Filme (und das Remake in bester französischer Tradition noch viel, viel mehr) viel zu ernst. Da geht auf jeden Fall eine Menge verloren, einfach, weil beiden Filme glauben, es habe PSYCHO, HALLOWEEN und AUGEN DER ANGST noch nicht gegeben und was sie erzählen würde, würde gerade das Kino revolutionieren. Kurzes Update: Tut es nicht, ihr macht hier was ganz Nettes aber deep isses nicht.
Wegen diesem tiefsinnigen Duktus fällt erst gegen Ende auf, was eigentlich schon die durchgeknallte Kamera und die verzweifelten Versuche, dauernd Brüste zu zeigen, angedeutet haben: AJAS MANIAC ist purer Schwachsinn und als soclher zu sehen. Die psychologische Ebene ist so alt und verrotet, wie die Skalps, die Frank bei sich zu Hause rumhängen hat. Ich dachte diese "Mutter Hure deshalb Sohn Psychopat"-Nummer ist im Jahre 2012 wirklich eine Spur zu albern, nachdem sich von Michel Houllebecq bis Kraftklub so quasi jeder schon mal über seine ach so freizügigen 68er-Eltern ausgweweint hat. Und man sollte dem kleinen Frank auch einfach mal sagen: Ja, deine Mutter hat Sex, dreh dich weg, wenns dir nicht gefällt, du dummes Blag. Das Original ist, was das angeht, besser angelegt, bei dem beschränkt sich das Trauma Franks so wie ich das verstanden habe, vollkommen darauf, dass seine Mutter ihn mal ins Klo gesperrt hatte. Ergibt zwar keinen Sinn, ist aber nicht so offensichtlich Küchenpsychologie und mir da schon lieber. Am Ende wird erstmal gut zerstört, was zerstört werden kann und jede Logik scheint zusammen mit dem Kamerastativ vom Set verbannt worden zu sein. Da fahren dann auch mal Random-Passanten mutwillig jemanden um, weils grad ins Drehbuch passt und Franks Unterbewusstsein ist wohl irgendwie auf Autopilot gestellt. Was ich damit wohl eigentlich sagen will, ist: Macht gut Spaß.
Alles in allem lässt sich da nur noch eines Sagen: Lustigs Original ist der EINDEUTIG bessere Film und wenn ich meinen Kommentar hier noch mal so lese, dann sollte ich wohl diesem Film locker 7 und dem Remake 5 Punkte geben. Leider haut das nicht hin, denn –auch wenn es keinen Sinn ergibt- gefiel das Remake mir besser. Es war stimmiger, gruseliger und origineller. Irgendwie. Irgendwie auch grützdumm aber… ich weiß auch nicht. Manchmal verkrall ich mich in die Sofakante und manchmal nicht. Sorry, wenn ich das nicht immer intellektuell begründen kann. Aber ich weiß nicht, wie lange ich diesem modernen Franzosen-Horror noch verzeihe, dass er absolut durchgeknallten Trash mit der Leidensmine einer Contergan-Doku verkaufen will.

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expendable87

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Bewertung7.0Sehenswert

psychothriller in origineller ego-perspektive und passendem soundtrack!
meiner ansicht nach ist die rolle des wahnsinnigen frauenkillers und skalpfetischisten mit elijah wood nicht perfekt besetzt aber dennoch passabel...auch mangelt es im handlungsablauf an glaubhaftigkeit und fesselndem flair...einen kleinen bonus gibt es für die duften splattereinlagen in der spio/jk sowie für das horrorartige finale welches den schlitzer-streifen solide abrundet!

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Maniac

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Hab ich auch gerade gesehen, Danke trotzdem für den Hinweiss :) bei so vielen gesichteten Filmen verliert mann schon mal kurz den Überblick, hab ihn gleich raus gekramt und werde ihn morgen erneut sichten , is wohl ne ganze Weile her aber die Bewertungen liegen dicht bei einander :)


expendable87

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:D :D :D


Velly

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Bewertung9.0Herausragend

Hat mich VÖLLIG überrascht und sehr begeistert!
Elijah Wood ist ganz großartig (allein schon wegen seiner Stimme unbedingt im Original gucken), der Soundtrack ist sehr eingängig und die Optik gibt dem Film noch etwas ganz besonderes.

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DonChris

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Stimmt, doch am beeindruckendsten fand ich die Kameraarbeit und den passenden Soundtrack.


Velly

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Ja, auf alle Fälle. Der Soundtrack hat mich auch SOFORT gehabt ♥


Framesurfer

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Bewertung5.5Geht so

Der Film erinnert mich auf eine merkwürdige Art an Disney`s Dschungelbuch.
Den kann ich bis auf den heutigen Tag nur in Portionen von ca. einer Viertelstunde anschauen. Soviel Humor, soviele liebenswerte Details, nach 15, 20 Minuten muss ich einfach passen. Ähnlich geht es mir mit Maniac. Leider nicht aus Begeisterung, sondern aus purer, gnadenloser Langeweile. Mal im Ernst, wer es schafft, diesen in einem Stück anzuschauen, verdient meine höchste Achtung. Und ich sage das mit Arthouse gestähltem Sehnerv. Wie in jedem Film Lehrbuch steht, wird Spannung u.a. durch Wechsel zwischen objektiver und subjektiver Perspektive, sprich aus der Perspektive des Handelnden und aus der des Betrachters erzeugt. Alle Jahre wieder meint so ein Genie, das Rad neu erfinden zu müssen und beschränkt sich auf einen Blickwinkel. (Neusprech: POV) Leider funktioniert das nicht im Film und in diesem Fall ist es schade, Atmosphäre und Darstellerische Leistung überzeugen ja.
Ach ja, nette Kills.

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung5.0Geht so

Ich kann den Hype um diesen Film nicht ganz nachvollziehen... Das Original ist mir zwar fremd, aber ich erlaube mir trotzdem meine Kritik zu äußern:

Die Kameraperspektiven und die Musik waren schonmal sehr gut und haben Lust auf mehr gemacht. Aber irgendwie kam der Streifen nicht so wirklich in die Pötten... Allein die Musik und die Kameraeinstellungen (die immer so hoch angeprießen werden) machen noch lange keinen guten Film.

Und dann kann ich mich mit diesem "Hobbit" in so einer Rolle auch nicht wirklich anfreuden. Hatte ständig beim schauen den "Frodo" vor Augen und das war irgendwie unfreiwillig komisch.

Mit nem anderen Schauspieler hätte es mir eventuell besser gefallen, aber wer weiß das schon?

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clarkkent

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Bewertung10.0Herausragend

Kammera, soundtrack, Story und cast.
bis ins kleinste detail einfach überragend.
ein Film den ich so nicht auf meiner Rechnung hatte,
und der sich nach einmaligen schauen, gleich in meine top10 eingereiht hat.

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poesie91

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Bewertung5.0Geht so

Krank. Ich fand den Film einfach nicht gut, muss aber die schönen Bilder loben und Nora Arnezeder, die wunderbar schauspielert und dabei sehr graziös wirkt und anzuschauen ist.

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cyberpunky

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Bewertung9.5Herausragend

Die Kamera,der Cast,der Soundtrack,absoluter Hammer!
Wird jedesmal besser. Verdammtes Meisterwerk!

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clarkkent

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Kann ich nur zustimmen!


shazad.khokhar

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Bewertung0.0Hassfilm

einfach kraaaaaaaank!!!

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Popelspecht

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ööööööööööde! Das einzige Gimmick dieses überflüssigen Remakes ist diese bescheuerte Egoperspektive. Hat schon bei Doom nicht funktioniert, aber egal.
Wir haben hier einen klassischen aber nicht sonderlich guten Psychohorrorthriller, wie er vor dreißig Jahren üblich war, und mehr nicht. Die Effekte mögen stimmen, aber mich wundert, wie man in der heutigen aufgeklärten Zeit immer noch einen Messerstich hinter den Unterkiefer als sofort-tödlich verkaufen kann. Auch sonst erschreckt das Blutbad niemanden, der sich schonmal beim Broteschmieren in den Finger geschnitten hat. Das war's dann auch schon.
Und nochmal zurück zur Perspektive: Sollen wir uns jetzt mitschuldig fühlen? Wie denn, wenn nicht die geringste Bindung zur Hauptfigur ensteht??
Einen Punkt für den Versuch.

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Pesthexer

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Bewertung5.5Geht so

Echt cool gemacht. Die Art des Filmes fast alles aus der Sicht des Mörders zu zeigen ist schon was besonderes. Der Gewaltgrad geht auch klar und Elijah Wood als geistesgestörter Mörder war auch recht überzeugen.
Allerdings geht wegen eben dieser Art, alles aus seiner Sicht zu zeigen, viel an Spannung verloren. Trotz guter Atmosphäre.
Nene. Auch wenn Maniac an und für sich nicht schlecht war, hat es mich doch nicht umgehauen.

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Hueftgold

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Bewertung9.0Herausragend

Maniac ist ein kleines, fieses und blutrünstiges Horrorfilmchen, dass besonders tiefe Einblicke in das Hirn eines kranken Menschen gibt! Audiovisuell wunderbare Mischung aus POV-Perspektive und Indie-Retro-Score, dazu fiese und kranke Gewaltakte und eine humane Darstellung des Bösen! Keineswegs ein frauenverachtendes Schundwerk, sondern ein kühler, hypnotisierender Einblick in die Psyche eines Geisteskranken! So müssen Remakes aussehen!

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Murray

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Was muss ein Slasher-Streifen schon mehr an Story an bieten?
"Freitag der 13.", "Halloween", "Texas Chainsaw Massacre" und andere Vertreter bieten da auch nicht mehr Tiefgang.


pischti

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Ich fand ihn stellenweise extrem zäh, das ist das Problem was ich mit dem Film habe und wenn ich mich langweile, dann ist das schonmal schlecht. Hauptsächlich das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Deine genannten Filme haben sicherlich auch keine großartige Story, aber gerade Texas Chainsaw Massacre hat mich gut unterhalten und war hin und wieder auch recht spannend.


Jokerella

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich habe ganze 3! Anläufe gebraucht diesen Film bis zum Ende zu schauen.Nicht weil er MEGA KRASS war.Nein, weil er mega langweilig war. Nun kann man sich fragen "Wieso nicht einfach aufhören zu schauen, wenn man schon zig Anläufe braucht?"... tja,die Hoffnung stirbt zuletzt. Klar, die Sache mit der Ego Perspektive und dem in den Killer hineinversetzen ist ja eine ganz nette Idee, aber das war es für mich persönlich dann auch.

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DKennyK

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Kameraführung ist verdammt gut.
An der Stelle versagen bei mir jedoch die positiven Bemerkungen zum Maniac-Remake, denn bis auf die interessant umgesetzte Ego-Perspektive und der ein oder anderen brauchbaren Gore-Szene (Eröffnungsmord) ist das hier eine ziemlich langwierige Chose, die nie in Schwung kommt und dessen Liebesgeschichte ich ihm zu keiner Sekunde abnehme.

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Terrorwoelfin

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Bewertung6.0Ganz gut

Nun ich muß ganz ehrlich sagen,das mir das Orginal definitiv besser gefallen hat. Allerdings finde ich die Kameraführung aus der Perspektive des Killers mal sehr geil. Elijah Wood hat mich angenehm überrascht in dieser Rolle.

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KaiserNero

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Noch nie gelang es einem Film so leicht, den Zuschauer in den Verstand eines kranken Mörders eindringen zu lassen. Eine stimmige Musik und die sehr häufig verwendete Egoperspektive, versetzen uns direkt in jede Situation in der sich Frank nun befindet. Ob er sich nun mit einer Frau unterhält oder sie im nächsten Moment unter verstörenden Umständen ermordet, man erlebt es nicht nur visuell, man fühlt sich in seine Lage.
Die Geschichte von Frank ist Reich an emotionalen Höhepunkten und endet mit einer Szene, die sich doch sehr einfach mit Kunst beschreiben lässt. Kunst ist ein sehr gutes Stichwort, denn dieser Film überzeugt mit einer sehr Stimmungsvollen Musik und visuell sehr ästhetischen Bildern.
Alle Schauspieler überzeugen hier ohne Ausnahme und negative Punkte kann ich an dieser Stelle gar nicht nennen.

____________ Fazit: _____________
Eine Perfekte Verknüpfung aus Kunst und Horror. Wer einen tiefgründigen, optisch ansprechenden Horror-Thriller-Kunstfilm sucht, der findet hier genau das richtige.
Für mich eine eindeutige Empfehlung wert und ein unvergessliches emotionales Erlebnis.

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Cayopei

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Bewertung9.0Herausragend

Während die Egoperspektive an Gaspar Noés "Enter the Void" erinnert, muss man bedingt durch Look und Soundtrack zudem an Nicolas Winding Refns "Drive" denken, und so entpuppt sich dieses (vor allem stilistisch ausgesprochen interessante) Remake eines 80er Jahre Slashers letztlich auch als der psychopathische kleine Bruder eben dieser beiden Filme. I warned you not to go out tonight.

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