Alexandre Ajas Maniac - Kritik

FR/US 2012 Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 27.12.2012

  • 7

    Elijah Wood als psychopathischer Serienmörder...
    Trotz der drastischen Gewaltdarstellung und dem morbiden Setting ein sehenswerter Film !

    • 5

      Starker Soundtrack!

      • 5 .5

        Ich kenne das Original nicht, nur den Trailer. Elijah Wood passt in diese ungewöhnliche Rolle eines Serienkillers gut, diese Ego-Perspektive des Killers zu sehen, ist nichts neues. Krank, aber auch auf irgendeine Art eintönig schafft der Film streckenweise zu unterhalten. Ich hätte mir aber lieber Alexandre Aja als Regisseur gewünscht, der kommt immer auf gute Ideen.

        1
        • 6
          Filmkenner77 18.01.2015, 18:42 Geändert 18.01.2015, 18:44

          Alexandre Ajas Remake des vermeintlichen Slasher-Klassikers "Maniac" hat mir in Teilen besser gefallen als das Original. Der Regiekniff, die Perspektive des Serienkillers Frank einzunehmen und konsequent durchzusetzen, ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht ohne einen gewissen Reiz. Neu ist dieses Element im Genre des Horrorfilms aber nicht. So wurde etwa die Anfangssequenz des Klassikers "Dr. Jekyll and Mr. Hyde" (1931) mit der subjektiven Kamera gefilmt, wofür der Film seinerzeit mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
          Besonders hervorzuheben ist bei der Neuauflage, dass Elijah Wood in der Rolle des Serienmörders überraschend gut funktioniert. Bereits in "Sin City" hat er bewiesen, dass ihm düstere Charaktere durchaus liegen.
          Franck Khalfouns Remake folgt in weiten Teilen dem Original und weist fast die gleichen Stärken und Schwächen wie dieses auf. Die Story bleibt recht schlicht und der Film lebt von der starken Leistung des Hauptdarstellers, der kurioserweise aufgrund des Perspektivwechsels kaum zu sehen ist. Vor allem die Musikuntermalung passt sehr gut, alles wirkt etwas runder als in der Verfilmung von 1980. In der Gewaltdarstellung wird noch einmal eine Schippe draufgelegt, die Bezüge zum Original sind als Hommage vorhanden.
          Insgesamt ist "Alexandre Ajas Maniac" ein kleiner Horrorthriller, der im Vergleich zu vielen anderen heutigen Genrewerken erst gar nicht den Versuch unternimmt, Kompromisse einzugehen. Somit geht das Werk von Regisseur Franck Khalfoun mitten auf die Zwölf. Intensiv, verstörend, aber sicherlich nicht jedermanns Geschmack.

          6
          • 5 .5

            Ich habe das Gefühl das, dass Orginal einmal mit Javel Wasser gereinigt wurde um danach mit Oil of Hollywood eingeschmiert zu werden.
            Es fehlt das dreckige, düstere Gefühl das ich beim Orginal hatte. Die Spannung, das mit fiebern und Fingernagelkauen.
            Leider wird schon sehr früh seine Motivation klar erkennbar ohne dem Zuschauer auch nur etwas Zeit zum rätseln zu geben. darum komm ich mir anfangs recht überrumpelt vor und frag mich, was kommt denn da noch wenn das Vorbild schon in 10min Filmisch erzählt wurde. Viel leider nicht. Abgesehen davon, dass man mehr erfährt vom Maniac, was überhaupt nicht nötig war, hat der Rest den Bei/Nach-Geschmack von Füllmaterial.
            Auch die U-Bahn Szene, die mir im Orginal am besten gefallen hat, wurde mit zu hohem Tempo komplett zerstört. Wo im Orginal noch gefühlte 30min auf den Fingernägel rumgekaut wird, ist im Remake nach knapp 5min schon alles vorbei. Und dann noch mit einem für Horrorfilm typischen "Warum zur Hölle ist die dumme Kuh..." Moment.
            Das Ende war enttäuschend.
            Die viel gezeigte Maniac Ego-Perspektive finde ich eine gute Ergänzung und lässt das geschehene noch intensiever wirken, positiv dabei ist das man nicht die ganze Zeit Frodo sieht aber leider trotzdem hört.
            Ein bisschen weniger Oil of Hollywood hie und da und es wäre ein gelungenes Remake geworden.
            Echt schade drum.

            2
            • 7

              Das Remake von Maniac...

              Dank Tele 5 konnte ich mir beide, also Original und Remake hintereinander ansehen.

              Das Original hat mir dabei sehr gut gefallen.

              Eventuell sind hier ein paar Spoiler drin...
              .
              .
              .
              Nun zum Remake...
              es ist irgendwie weniger Stimmungsvoll...weniger unheimlich.
              Es wird viel zu schnell, viel zu viel verraten.
              Das Tempo des Films ist viel zu hoch, was für die Stimmung eher schädlich ist.
              Man hat so ein Gefühl von fehlender Geduld.
              Alles muss schneller geschehen...alles wird schneller aufgeklärt.

              Die Musik ist auch nicht so gut.
              Wo sie im Original für Spannung gesorgt hat, dudelt sie hier einfach irgendwie im Hintergrund rum.

              Mir fehlt einfach das beängstigende, das verrückte.
              Die ganze beklemmtheit aus dem Original geht hier verloren.

              Ich find's zwar gut das man den Mörder meistens nicht sieht, also das es aus der Ego Perspektive gedreht wird, dennoch sieht man, nun ja Elija Wood.
              Und leider ist er für mich einfach nur Frodo...ich hab echt Mühe ihn mir als psychopatischen Killer vorzustellen.
              Die deutsche Synchronstimme ist ja die gleiche, was das Ganze noch etwas schwieriger macht.

              Auch wenn er seine Sache natürlich schon sehr gut macht.

              Es gibt natürlich auch Gutes an der Neuverfilmung.
              Das ganze kommt etwas frischer rüber, es gibt mehr Einzelheiten und Details.
              Auch die Kill Szenen sind klar der heutigen Zeit angepasst.
              Die Protagonisten besitzen mehr Tiefgang und auch das ganze drum herum.

              Leider ist der Schluss im Remake etwas enttäuschend.

              Aber vielleicht kommt es auch einfach darauf an welche Version man sich zuerst ansieht.

              1
              • 8

                Remake des Slasherklassikers von 1980. Die durch subjektive Kamerablickwinkel aufgezwungene Identifikation mit dem Serienmörder erzeugt einen bedrückenden Realismus, der den Zuschauer mit Schuldgefühlen im Kinosessel zurücklässt. [Jörg Buttgereit]

                • 4

                  Als Genre-Fan bin ich leider absolut entäuscht. Mich konnte der Film zu keiner Zeit packen. Ich fands über die gesamte Laufzeit langweilig (ok, ein Serienkiller der eine Frau nach der anderen killt...).

                  ok, der Film bietet paar schöne Bilder, ein eindrucksvolles Ambiente und gute Schauspielleistung. Aber insgesamt bin ich entäuscht. Gähn

                  1
                  • 7

                    "Alexandre Ajas Maniac" bringt frischen Wind ins so angestaubte Slasher-Genre, indem er so konsequent die Perspektive des Killers einnimmt, wie kein anderer mir bekannter Film.
                    Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
                    Denn der Film ist fast komplett aus der POV-Perspektive gedreht. Man sieht den Film durch die Augen des Mörders, ist in dessen Kopf, hört seine Gedanken. Diese eigentlich simple Grundidee wird so konsequent verfolgt und so überzeugend umgesetzt, dass der Film bedrückend und unangenehm ist, wie kaum ein zweiter.

                    Ich war überrascht, wie verstörend und hart Morde im Film sind, wenn sie durch die Augen des Täters wahrgenommen werden. "Maniac" hat zwar einen recht hohen Gewaltgrad, es ist aber die Perspektive und nicht das viele Blut, die schockiert. Ein simpler Kniff mit großer Wirkung, der dank der tollen Kameraarbeit und vielen visuellen Ideen hervorragend funktioniert.

                    Unterstützt wird dies durch einen überzeugenden Elijah Wood, der die schwierige Aufgabe, einen Großteil des Films nur mit seiner Stimme spielen zu können, meistert. Wie schon in "Sin City" liefert der einstige Hobbit einen erschreckenden Killer ab.
                    Ebenfalls hervorragend ist der Soundtrack des Films, der mit seinen Retro-Klängen sofort an Genreklassiker wie "Halloween" erinnert.

                    Was der Film allerdings nicht ist, ist ein ernst zu nehmender Blick in die Psyche eines Massenmörders. Die Charaktere bleiben blass und die plumpen Erklärungsversuche für die Motivation des Killers gehen nicht über Küchenpsychologie hinaus. Besonders einfallsreich sind diese auch nicht. Kranke Killer mit Mutterkomplex sind spätestens seit Psycho ein alter Hut. Da helfen auch die vielen Flashbacks nichts, wirklich tiefgehend ist "Maniac" zu keiner Sekunde.
                    Generell ist der Film inhaltlich ziemlich schwach auf der Brust. Die Geschichte ist eher rudimentär und bis auf das Ende auch ziemlich vorhersehbar. Dass sich viele Figuren genretypisch extrem dumm verhalten und der Film einiges an innerer Logik vermissen lässt, tut dem ganzen auch keinen Gefallen.

                    Insgesamt also kein Über-Film, da es an glaubhaften Figuren, Tiefgang und einer echten Story mangelt. Trotzdem ist "Maniac" aber ein sehr sehenswerter Film, der dank seiner tollen Technik, guten Schauspielern, atmosphärischer Musik und einem konsequent verfolgtem Konzept fesselt, verstört und den Zuschauer selbst miteinbezieht .

                    5
                    • 8

                      Dieser Soundtrack...

                      1
                      • 6

                        Es folgt ein Doppelkommentar zu den beiden MANIAC-Filmen, einmal der von William Lustig aus dem Jahre 1980 und dann der von Franck Khalfoun unter dem Namen ALEXANDRE AJAS MANIAC aus dem Jahr 2012. Ich hab die Filme jetzt kurz hintereinander gesehen und der Übersichtlichkeit sowie dem geringeren Aufwand zu liebe packe ich das mal in einen Kommentar. Außerdem ist meine Bewertung der beiden Filme eng miteinander verzahnt und ich kann den einen nur so-und-so sehen, weil ich dann anderen eben nicht so-und so sehe. Aber genug der gemütlichen Einführung, jetzt an die Eingeweide bitte:
                        AJAS MANIAC hat es im Gegensatz zum Original geschafft, mich sofort zu packen. Die Kamerafahrten zu Beginn, das bedrohliche Beobachten, fand ich grandios, während sich Lustigs Version doch eher noch in Hitchcock-Anleihen verliert. Kein schlechter Start, aber doch eher einer, wo man noch eben das Bier öffnet, guckt ob man sich noch bequemer hinsetzen kann und ob das Fenster nicht doch vielleicht lieber zu sein sollte, anstatt gleich mit aufgerissenem Mund da zu sitzen. Beide beginnen mit subjektiver Kamera, die uns gleich nicht nur zum Beobachter sondern zum Subjekt des Mordens macht. Leider geht das Remake mit einer Ganz oder Gar nicht Haltung an diese subjektive Kameraführung ran und setzt sie ein obs grad Sinn macht oder nicht, auch auf Gefahr hin, dass es schwachsinnig wird, oder dem Zuschauer bei dem ganzen Geschaukel schlecht werden könnte. Wenn sich bei einem Horrorfilm mir der Magen umdreht, rechne ich ihm das in der Regel hoch an, aber auf eine Seekrankheit kann ich dann doch verzichten. Darüber hinaus ist das Bild dann bei etwa einem Drittel des Filmes auch noch hauptsächlich weiß, weil unser Protagonist, der uns seine Augen leiht, unter Migräne leidet. Na, danke auch. Diese Art der Kameraführung kam ja schon öfters im Original vor und machte zum Beispiel in der Schaukelszene da auch schon nicht wirklich Sinn. Carpenters Eröffnung von HALLOWEEN ist ja unter anderem deshalb so grandios, weil ers danach mit dem Unfug bleiben lässt und seine Kameraführung in den Dienst der Geschichte stellt anstatt sich an seiner zweifellos reizvollen Idee bis zum Erbrechen aufzugeilen. Das wird übrigens nicht besser dadurch, dass sie in völlig widersinnigen Momenten dann doch mal kurz fallengelassen wird. Trotzdem hat das natürlich auch Vorteile: Zum Beispiel wurde mir so nur immer sporadisch bewusst, dass Frodo hier der Killer ist und sein „Sam, oh guter Sam“-Lächeln mich nicht dauernd aus dem Film herausreißt. Und dass die Kamera so länger auf der sehr angenehmen Nora Arnezeder verweilt als sie es unter anderen Umständen getan hätte, find ich auch nett.
                        Das Original braucht also lange, um sich zu entwickeln. Und verfängt sich auch ein bisschen in dem Dualismus, dass es sich nicht genau entscheiden kann, ob es jetzt düstere Charakterstudie oder spannender Slasher-Film sein will. Spinells Monologe reißen den Spannungsfluss immer ein bisschen raus aber sind für sich genommen fesselnd genug. Das Remake schafft diese Zerrissenheit besser zu einen, was zugegebenermaßen vielleicht tatsächlich auch an der Kameraführung liegen mag, die uns ja zwangsläufig keine Distanz zum Killer einnehmen lässt. Und es versucht (teilweise erfolgreich) die Charaktermomente, in denen unser Protagonist seine Puppen drapiert oder uns einen Schwank aus seinem Leben erzählt, immer die Spannung zu erhalten, sei es durch die Musik oder die fetzenhafte Erinnerung. Das Original lässt sich zwar Zeit und biedert sich uns nicht an, legt dafür dann richtig auf, wenn es zur U-Bahn-Szene kommt. Die für sich genommen hätte die 8 Punkte bei mir sicher. Ganz groß inszenierte Spannung! Über so Ungereimtheiten dabei sehe ich mal hinweg: Wieso zum Beispiel bekommt sie bei einer U-Bahn, die da gerade gehalten hat, um Fahrgäste aufzunehmen die Tür nicht auf? Wieso ist aus der einen Perspektive der ganze Bahnsteig leer und aus dem Blickwinkel aus der U-Bahn heraus voller Menschen? Wir werden es wohl nie erfahren. Spannungstechnsich ist der Film hier auf seinem Höhepunkt, was er vorher und nachher nicht mehr erreicht und hat es auch geschafft, dass ich mit einer völlig fremden Krankenschwester, die vor ihrem blutigen Ende nur artig schnell einmal vorgestellt wurde, mitzufiebern. Das Remake verschenkt die Szene so sehr, dass es fast schon wehtut. Wenn bei Lustig minutenlang eine mit der Todesangst ringende Frau auf der Toilette versucht nicht zu schreien, rennt bei Khalfoun nur schnell mal jemand durch ein Drehkreuz. Dafür legt das Remake bei der im Original etwas verschenkten Szene in Ritas Apartment (witzige Nebenbeobachtung: alle Frauen scheinen im Original dasselbe Apartment zu bewohnen, hier und da ändert sich nur oberflächlich die Innenausstattung) noch eine Schippe drauf, auch wenn der Film es nicht gebraucht hätte, dass Frank bei dem Mutter-Monolog noch irgendwelche Hyroglyphen in ihre Haut ritzt. Aber nun gut, irgendwas muss er ja mit diesem Messer machen.
                        Was Ungereimtheiten und Hershell Gordon Lewis-Mäßigkeiten angeht, versucht das Remake seine Vorlage noch zu übertreffen: Wieso zum Beispiel hält Anna Frank (irgendwie komisch die beiden Namen hintereinander zu sehen…) gleichzeitig für schwul und glaubt, dass er eine Freundin hat? Das macht keinen Sinn. Und dann heißen auch noch so ungefähr alle Frauen, die Frank zum Opfer fallen Lucy. Apropos witziger Namensgleichheit: Der Killer hier heißt Frank, so wie der Regisseur, der während des Filmes seinen Blickwinkel eingenommen hat. Monsieur Khalfoun, darüber würde ich mal mit meinem Therapeuten sprechen… Trotzdem nehmen sich beide Filme (und das Remake in bester französischer Tradition noch viel, viel mehr) viel zu ernst. Da geht auf jeden Fall eine Menge verloren, einfach, weil beiden Filme glauben, es habe PSYCHO, HALLOWEEN und AUGEN DER ANGST noch nicht gegeben und was sie erzählen würde, würde gerade das Kino revolutionieren. Kurzes Update: Tut es nicht, ihr macht hier was ganz Nettes aber deep isses nicht.
                        Wegen diesem tiefsinnigen Duktus fällt erst gegen Ende auf, was eigentlich schon die durchgeknallte Kamera und die verzweifelten Versuche, dauernd Brüste zu zeigen, angedeutet haben: AJAS MANIAC ist purer Schwachsinn und als soclher zu sehen. Die psychologische Ebene ist so alt und verrotet, wie die Skalps, die Frank bei sich zu Hause rumhängen hat. Ich dachte diese "Mutter Hure deshalb Sohn Psychopat"-Nummer ist im Jahre 2012 wirklich eine Spur zu albern, nachdem sich von Michel Houllebecq bis Kraftklub so quasi jeder schon mal über seine ach so freizügigen 68er-Eltern ausgweweint hat. Und man sollte dem kleinen Frank auch einfach mal sagen: Ja, deine Mutter hat Sex, dreh dich weg, wenns dir nicht gefällt, du dummes Blag. Das Original ist, was das angeht, besser angelegt, bei dem beschränkt sich das Trauma Franks so wie ich das verstanden habe, vollkommen darauf, dass seine Mutter ihn mal ins Klo gesperrt hatte. Ergibt zwar keinen Sinn, ist aber nicht so offensichtlich Küchenpsychologie und mir da schon lieber. Am Ende wird erstmal gut zerstört, was zerstört werden kann und jede Logik scheint zusammen mit dem Kamerastativ vom Set verbannt worden zu sein. Da fahren dann auch mal Random-Passanten mutwillig jemanden um, weils grad ins Drehbuch passt und Franks Unterbewusstsein ist wohl irgendwie auf Autopilot gestellt. Was ich damit wohl eigentlich sagen will, ist: Macht gut Spaß.
                        Alles in allem lässt sich da nur noch eines Sagen: Lustigs Original ist der EINDEUTIG bessere Film und wenn ich meinen Kommentar hier noch mal so lese, dann sollte ich wohl diesem Film locker 7 und dem Remake 5 Punkte geben. Leider haut das nicht hin, denn –auch wenn es keinen Sinn ergibt- gefiel das Remake mir besser. Es war stimmiger, gruseliger und origineller. Irgendwie. Irgendwie auch grützdumm aber… ich weiß auch nicht. Manchmal verkrall ich mich in die Sofakante und manchmal nicht. Sorry, wenn ich das nicht immer intellektuell begründen kann. Aber ich weiß nicht, wie lange ich diesem modernen Franzosen-Horror noch verzeihe, dass er absolut durchgeknallten Trash mit der Leidensmine einer Contergan-Doku verkaufen will.

                        6
                        • 7

                          psychothriller in origineller ego-perspektive und passendem soundtrack!
                          meiner ansicht nach ist die rolle des wahnsinnigen frauenkillers und skalpfetischisten mit elijah wood nicht perfekt besetzt aber dennoch passabel...auch mangelt es im handlungsablauf an glaubhaftigkeit und fesselndem flair...einen kleinen bonus gibt es für die duften splattereinlagen in der spio/jk sowie für das horrorartige finale welches den schlitzer-streifen solide abrundet!

                          5
                          • 9

                            Hat mich VÖLLIG überrascht und sehr begeistert!
                            Elijah Wood ist ganz großartig (allein schon wegen seiner Stimme unbedingt im Original gucken), der Soundtrack ist sehr eingängig und die Optik gibt dem Film noch etwas ganz besonderes.

                            13
                            • 5 .5

                              Der Film erinnert mich auf eine merkwürdige Art an Disney`s Dschungelbuch.
                              Den kann ich bis auf den heutigen Tag nur in Portionen von ca. einer Viertelstunde anschauen. Soviel Humor, soviele liebenswerte Details, nach 15, 20 Minuten muss ich einfach passen. Ähnlich geht es mir mit Maniac. Leider nicht aus Begeisterung, sondern aus purer, gnadenloser Langeweile. Mal im Ernst, wer es schafft, diesen in einem Stück anzuschauen, verdient meine höchste Achtung. Und ich sage das mit Arthouse gestähltem Sehnerv. Wie in jedem Film Lehrbuch steht, wird Spannung u.a. durch Wechsel zwischen objektiver und subjektiver Perspektive, sprich aus der Perspektive des Handelnden und aus der des Betrachters erzeugt. Alle Jahre wieder meint so ein Genie, das Rad neu erfinden zu müssen und beschränkt sich auf einen Blickwinkel. (Neusprech: POV) Leider funktioniert das nicht im Film und in diesem Fall ist es schade, Atmosphäre und Darstellerische Leistung überzeugen ja.
                              Ach ja, nette Kills.

                              1
                              • 5

                                Ich kann den Hype um diesen Film nicht ganz nachvollziehen... Das Original ist mir zwar fremd, aber ich erlaube mir trotzdem meine Kritik zu äußern:

                                Die Kameraperspektiven und die Musik waren schonmal sehr gut und haben Lust auf mehr gemacht. Aber irgendwie kam der Streifen nicht so wirklich in die Pötten... Allein die Musik und die Kameraeinstellungen (die immer so hoch angeprießen werden) machen noch lange keinen guten Film.

                                Und dann kann ich mich mit diesem "Hobbit" in so einer Rolle auch nicht wirklich anfreuden. Hatte ständig beim schauen den "Frodo" vor Augen und das war irgendwie unfreiwillig komisch.

                                Mit nem anderen Schauspieler hätte es mir eventuell besser gefallen, aber wer weiß das schon?

                                2
                                • 10

                                  Kammera, soundtrack, Story und cast.
                                  bis ins kleinste detail einfach überragend.
                                  ein Film den ich so nicht auf meiner Rechnung hatte,
                                  und der sich nach einmaligen schauen, gleich in meine top10 eingereiht hat.

                                  • 5

                                    Krank. Ich fand den Film einfach nicht gut, muss aber die schönen Bilder loben und Nora Arnezeder, die wunderbar schauspielert und dabei sehr graziös wirkt und anzuschauen ist.

                                    • 9 .5

                                      Die Kamera,der Cast,der Soundtrack,absoluter Hammer!
                                      Wird jedesmal besser. Verdammtes Meisterwerk!

                                      • 0

                                        einfach kraaaaaaaank!!!

                                        • 1

                                          Ööööööööööde! Das einzige Gimmick dieses überflüssigen Remakes ist diese bescheuerte Egoperspektive. Hat schon bei Doom nicht funktioniert, aber egal.
                                          Wir haben hier einen klassischen aber nicht sonderlich guten Psychohorrorthriller, wie er vor dreißig Jahren üblich war, und mehr nicht. Die Effekte mögen stimmen, aber mich wundert, wie man in der heutigen aufgeklärten Zeit immer noch einen Messerstich hinter den Unterkiefer als sofort-tödlich verkaufen kann. Auch sonst erschreckt das Blutbad niemanden, der sich schonmal beim Broteschmieren in den Finger geschnitten hat. Das war's dann auch schon.
                                          Und nochmal zurück zur Perspektive: Sollen wir uns jetzt mitschuldig fühlen? Wie denn, wenn nicht die geringste Bindung zur Hauptfigur ensteht??
                                          Einen Punkt für den Versuch.

                                          • 5 .5

                                            Echt cool gemacht. Die Art des Filmes fast alles aus der Sicht des Mörders zu zeigen ist schon was besonderes. Der Gewaltgrad geht auch klar und Elijah Wood als geistesgestörter Mörder war auch recht überzeugen.
                                            Allerdings geht wegen eben dieser Art, alles aus seiner Sicht zu zeigen, viel an Spannung verloren. Trotz guter Atmosphäre.
                                            Nene. Auch wenn Maniac an und für sich nicht schlecht war, hat es mich doch nicht umgehauen.

                                            • 8

                                              Maniac ist ein kleines, fieses und blutrünstiges Horrorfilmchen, dass besonders tiefe Einblicke in das Hirn eines kranken Menschen gibt! Audiovisuell wunderbare Mischung aus POV-Perspektive und Indie-Retro-Score, dazu fiese und kranke Gewaltakte und eine humane Darstellung des Bösen! Keineswegs ein frauenverachtendes Schundwerk, sondern ein kühler, hypnotisierender Einblick in die Psyche eines Geisteskranken! So müssen Remakes aussehen!

                                              11
                                              • 2 .5

                                                Ich habe ganze 3! Anläufe gebraucht diesen Film bis zum Ende zu schauen.Nicht weil er MEGA KRASS war.Nein, weil er mega langweilig war. Nun kann man sich fragen "Wieso nicht einfach aufhören zu schauen, wenn man schon zig Anläufe braucht?"... tja,die Hoffnung stirbt zuletzt. Klar, die Sache mit der Ego Perspektive und dem in den Killer hineinversetzen ist ja eine ganz nette Idee, aber das war es für mich persönlich dann auch.

                                                1
                                                • 4 .5

                                                  Die Kameraführung ist verdammt gut.
                                                  An der Stelle versagen bei mir jedoch die positiven Bemerkungen zum Maniac-Remake, denn bis auf die interessant umgesetzte Ego-Perspektive und der ein oder anderen brauchbaren Gore-Szene (Eröffnungsmord) ist das hier eine ziemlich langwierige Chose, die nie in Schwung kommt und dessen Liebesgeschichte ich ihm zu keiner Sekunde abnehme.

                                                  • 6

                                                    Nun ich muß ganz ehrlich sagen,das mir das Orginal definitiv besser gefallen hat. Allerdings finde ich die Kameraführung aus der Perspektive des Killers mal sehr geil. Elijah Wood hat mich angenehm überrascht in dieser Rolle.