Alexandre Ajas Maniac - Kritik

FR/US 2012 Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 27.12.2012

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Kritiken (14) — Film: Alexandre Ajas Maniac

_Garfield: Blogbusters

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6.0Ganz gut

Der prinzipiell recht spannende POV-Kniff und der fantastische Soundtrack täuschen letztlich nur bedingt darüber hinweg, dass das im Grunde der gleiche Blödsinn ist wie sonst auch. Ödipale Komplexe gab's auch schon in spannend, zumal das formelle Alleinstellungsmerkmal "Maniac" immer wieder ausbremst. Den Zuschauer in die Perspektive des Mörders - und somit in den Ausgangspunkt der Unberechenbarkeit, sowie der daraus resultierenden Spannung - zu zwingen, scheint ohnehin wenig Sinn zu machen. Zumindest der immer etwas Psycho dreinblickende Wood macht seine Sache ordentlich und auch die Gewalt bleibt immer angemessen wuchtig und verliert - was in Anbetracht heutiger Sehgewohnheiten schon beachtlich ist - nie ihren Schrecken. Und großartige Bilder in der richtigen Reihenfolge sind ja auch schon mal etwas, Blutwurst zum Finale inklusive.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Blasierter Filmhochschulfirlefanz; angeberisch, aber nicht eben sinnfällig inszeniert: Die Chance, mit dem POV-Trick den Zuschauer ins Hirn eines Irren zu zwingen, bleibt sträflich ungenutzt. Reiner Oberflächenreiz also, der auch vor den übelsten Klischees (zum Rotwein gibt's "Ave Maria", im Kino läuft Caligari und der arme Psychopath haut seinen Spiegel kaputt) nicht halt macht und sich mit seinen entweder als Splatstick oder als kinky Mitmach-Mord präsentierten Splatterszenen - nur echt mit total übertriebenen Soundeffekten - als Grützwurst entlarvt. Extrem kontraproduktiv dabei ein selbstverliebter Score, der unablässig dudelt und mit seinen schnulzigen Klavierläufen gefährlich nah ans Münchner-Freiheit-Fahrwasser gerät. Der Look des Films ist aber ganz ansehnlich, etwa so wie ein guter "Tatort" oder "Polizeiruf", aber nicht wirklich memorabel. Die Verneigungen vorm Original wie z.B. das Nachstellen des Filmplakats kommen maximal nerdig, die Intensität von Lustigs fiesem Psychogramm wird aber nie erreicht.
Nichtsdestoweniger ein ansehnlicher, stilistisch immerhin origineller Schocker, was heutzutage ja durchaus erwähnenswert ist.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Alexandre Ajas Maniac, der im Grunde ja eigentlich Franck Khalfouns Maniac heißen müsste (und auch ursprünglich sollte) ist ein weiterer Vertreter der immer zahlloser werdenden Remakes alter Horrorfilme, wobei mir William Lustigs indiziertes Original natürlich einmal mehr überhaupt nicht bekannt ist. Dennoch kann zumindest festgehalten werden, dass Elijah Wood rein äußerlich mit dem ursprünglichen Darsteller Joe Spinell nicht viel gemein hat und das Remake sich – orientiert man sich an einschlägigen Inhaltsangaben – durchaus einige Freiheiten zum Original herausnimmt, ohne indes zu versäumen, das Original wie auch andere Horrorfilme zu referenzieren, doch werde ich als unbedarfter Cineast kaum die Hälfte der Anspielungen bemerkt oder verstanden haben, weshalb sich gerne andere darüber auslassen mögen. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Was für ein unangenehmer Film. Wirklich es gibt wenige Streifen nach denen ich mich psychisch wie physisch unwohl gefühlt habe (Saló gehört zweifellos dazu) doch dieses gnadenlose Remake eines mittelguten 80er Slashers ist wirklich extrem unangenehm anzuschauen. Was durchaus auch als Kompliment zu verstehen ist, denn der Film möchte wohl genauso beklemmend wirken.

Die Egoperspektive, die bis auf wenige Sekunden komplett durchhält zwingt den Zuschauer sich wie im ekeligsten Ego-Shooter der Welt mit jemand zu identifizieren, der wirklich furchtbares Zeug macht und so eindeutig einen an der Marmel hat, dass es schwer fällt irgendeien Form von Empathie zu entwickeln. Kudos an Elijah Wood der hier jede unschuldige Frodo-Cuteness hinter sich lässt und über seine Stimmperformance und die wenigen Sekunden die er zu sehen ist einen erschreckenden, erbärmlichen und sehr ungesunden Charakter erschafft.

Regisseur Franck Khalfoun (Ajas produziert nur) erschafft ein Werk, das perfider und gnadenloser die Zuschauer zu ungewollten Komplizen macht als andere Werke wie "Mann beisst Hund" oder "Henry: Portrait of a Serial Killer" - und mit einem hilflosen Gefühl zurücklässt, das auch nach dem Abspann schwer abzuschütteln ist. Die Gewaltdarstellung ist dabei nichtmal extremer als in anderen Splatter-Filmen, wirkt aber wesentlich intensiver und verstörender.

Empfehlenswert ist dieser Arthaus-Horror durchaus, aber wer ihn sich ansieht sollte wissen worauf er sich einlässt. Für einen netten, spassigen Splatterabend ist Maniac absolut ungeeignet.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

"Maniac" schlittert umher, zwischen dreckig-atmosphärischem Horror, der die Schmerzgrenze immer wieder zu durchbrechen versucht, und einer so läppischen Charakterzeichnung, dass sich öfters das Gefühl einstellt, Stalker und Frauenversteher Frank Zito ist ähnlich künstlich wie seine Schaufensterpuppen. Am Ende rettet die optische Konsequenz "Maniac" vor dem Rutsch in den Kessel des Genre-Einheitsbreis.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 20 Antworten

JackoXL

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Nicht dem vom Kopf, den anderen pack ich dir ins nächste Paket. ;)


SoulReaver

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:D


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] »Maniac« ist kein Psychogramm oder eine weitreichende Auseinandersetzung mit Ursachen und Motivationen, es wird aber deutlich, dass Frank Zito nicht aus Spaß tötet, sondern sich angeekelt von sich selbst zurückzieht, dass er ein desorientierter Niemand ist, der die Leere seines Daseins mit selbstgebauten Schaufensterpuppen füllt und diese mit den Skalps seiner auserwählten Damen vollendet. Er ist ein geschundener, zurückgezogener Mensch, der sich auf die Jagd begibt, weil er selber das größte Opfer in dieser Welt ist, ohne Chance gegen seine Vergangenheit anzukämpfen, ohne Möglichkeit dieses Verlangen überwinden zu können. Das Ende ist dann noch der ganz besondere Paukenschlag und von einer so intensiven Symbolik signiert, dass dem Zuschauer ein kalter Schauer über den Rücken läuft, denn es bleibt ein Trugschluss: Humanität wird zur statischen Fassade, alles Illusionäre greift ein und lässt die beiden Ebenen miteinander verschmelzen. Es gibt nur Einsamkeit, Tod und den stummen Schrei nach Liebe.

Kritik im Original 34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

SoulReaver

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Ich hab dich lieb, Jacko!


JackoXL

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Hach, musst du auch, sonst wärst du doof. ;)


JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

[...] Es ist nicht neu, dass ein Film ausschließlich dem Killer folgt, alles über seine Schulter sieht. Es gibt keine Szene ohne ihn, nie liegt der Fokus auf anderen Personen. Es ist auch nicht neu, die Ego-Perspektive einzusetzen, auch nicht bei den blutrünstigen Morden, in einem Giallo war das Standard. Doch einen Film fast konsequent aus dieser Sicht zu erzählen, das ist schon besonders. Viel intensiver schlüpft der Zuschauer in die unangenehme Rolle, dem Szenario nicht entspannt aus der Distanz folgen zu dürfen, er wird involviert, schwingt praktisch selber das Messer, ohne eingreifen oder die Situation beeinflussen zu können.
Genau das ist die große Stärke von "Maniac": Unvermeidlich verschmelzen Zuschauer und Täter. Es lässt durch die Augen eines Psychopathen blicken...nur leider kaum dahinter. Das ist die Schwäche von "Maniac". [...]

[...] Das ist kein Fun-Splatter-Film, der will nicht den unbeschwerten Kick erzeugen, der ist befreit von Humor und Selbstironie. Er ist bitterböse, drastisch, knüppelhart (so hart und explizit, schon verwunderlich, dass die FSK da die 18er-Freigabe ungeschnitten auf die Lichtspielhäuser loslässt), aber genau dadurch eben so ernst, dass er auch so beurteilt werden muss. "Maniac" soll und will nicht belächelt werden, nur dann muss er sein Potenzial auch ausspielen. Würde er das tun, vielleicht ein Meisterwerk. Diese Inszenierung, diese Herangehensweise, gepaart mit einer gleichwertigen Geschichte und dem dazu benötigten Tiefgang...das wäre der pure Wahnsinn. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Hzi

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Jetzt haste mich aber neugierig gemacht ...


JackoXL

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Schön. ;)


C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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8.0Ausgezeichnet

In formaler Hinsicht entwirft Alexandre Ajas Maniac dreckige Bilder in bester Horrorfilm-Manier und auch inhaltlich liefert der Film mehr als Durchschnittsware, [...]. So gelingt ein intensiver Horror-Slasher, der mit seinen groben Gewaltszenen nachhaltig irritiert und nur Freunden des Genres anzuraten ist.

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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de

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5.0Geht so

Alexandre Ajas Maniac hebt sich aus der Masse der aktuellen Horrorfilme heraus und erfüllt dabei in Sachen Härte alle Erwartungen. Doch weil Khalfoun [...] sich andauernd in klischeehaften Auflösungen verrennt, bleibt nur der ungewöhnliche Inszenierungsstil positiv in Erinnerung.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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3.5Schwach

Alexandre Ajas Maniac bleibt in allen Belangen weit hinter dem verfemten Original zurück. Ein überbrutales, überflüssiges Remake.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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5.5Geht so

Die in Rückblenden - als Erinnerungen und Träume - aufgerollte Hintergrundgeschichte Franks, bei der man ihn dann, ebenso wie in wenigen Spiegelszenen, auch einmal wirklich zu Gesicht bekommt, ist mehr als hanebüchen.

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Benjamin Schieler: Moviemaze Benjamin Schieler: Moviemaze

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6.0Ganz gut

Weil sich zudem die subjektive Kameraführung rasch abnutzt, ist den Machern von Alexandre Ajas Maniac zwar ein außergewöhnlicher, längst aber kein herausragender Wurf gelungen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.5Ganz gut

[...] Skalpierte Frauen, gespaltene Gesichter, Kloschüsseln voll Kotze – "P2"-Regisseur Franck Khalfoun hat mit Unterstützung von Alexandre Aja ein geradezu bestialisches und so gesehen dem Original durchaus ebenbürtiges "Maniac"-Remake gedreht. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

der cineast

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Schön geschrieben. Wirklich.


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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8.0Ausgezeichnet

"[...]Khalfouns Arbeit ist ein raues und stilistisch ansprechendes Werk, erzählt in einer interessanten Form. Ähnlich wie zuletzt Gaspar Noés innovatives Opus magnum „Enter The Void“ (2009) verknüpft „Maniac“ geschickt Handlungen seines Charakters mit dessen Erinnerungen oder morbiden Visionen.[...]„Maniac“ ist in der heutigen Kinolandschaft sicherlich ein außergewöhnlich verstörender und kompromissloser Brocken mit Sogwirkung. Wer sich also beim Kinodate mit der Freundin eigentlich nur angenehm gruseln wollte, sollte unbedingt Karten für eine andere Vorstellung lösen – so viel als ausdrückliche Warnung vor diesem eiskalten wie faszinierenden Leinwandtrip!"

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Kommentare (177) — Film: Alexandre Ajas Maniac


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Velly

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Bewertung9.0Herausragend

Hat mich VÖLLIG überrascht und sehr begeistert!
Elijah Wood ist ganz großartig (allein schon wegen seiner Stimme unbedingt im Original gucken), der Soundtrack ist sehr eingängig und die Optik gibt dem Film noch etwas ganz besonderes.

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DonChris

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Stimmt, doch am beeindruckendsten fand ich die Kameraarbeit und den passenden Soundtrack.


Velly

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Ja, auf alle Fälle. Der Soundtrack hat mich auch SOFORT gehabt ♥


Framesurfer

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Bewertung5.5Geht so

Der Film erinnert mich auf eine merkwürdige Art an Disney`s Dschungelbuch.
Den kann ich bis auf den heutigen Tag nur in Portionen von ca. einer Viertelstunde anschauen. Soviel Humor, soviele liebenswerte Details, nach 15, 20 Minuten muss ich einfach passen. Ähnlich geht es mir mit Maniac. Leider nicht aus Begeisterung, sondern aus purer, gnadenloser Langeweile. Mal im Ernst, wer es schafft, diesen in einem Stück anzuschauen, verdient meine höchste Achtung. Und ich sage das mit Arthouse gestähltem Sehnerv. Wie in jedem Film Lehrbuch steht, wird Spannung u.a. durch Wechsel zwischen objektiver und subjektiver Perspektive, sprich aus der Perspektive des Handelnden und aus der des Betrachters erzeugt. Alle Jahre wieder meint so ein Genie, das Rad neu erfinden zu müssen und beschränkt sich auf einen Blickwinkel. (Neusprech: POV) Leider funktioniert das nicht im Film und in diesem Fall ist es schade, Atmosphäre und Darstellerische Leistung überzeugen ja.
Ach ja, nette Kills.

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung5.0Geht so

Ich kann den Hype um diesen Film nicht ganz nachvollziehen... Das Original ist mir zwar fremd, aber ich erlaube mir trotzdem meine Kritik zu äußern:

Die Kameraperspektiven und die Musik waren schonmal sehr gut und haben Lust auf mehr gemacht. Aber irgendwie kam der Streifen nicht so wirklich in die Pötten... Allein die Musik und die Kameraeinstellungen (die immer so hoch angeprießen werden) machen noch lange keinen guten Film.

Und dann kann ich mich mit diesem "Hobbit" in so einer Rolle auch nicht wirklich anfreuden. Hatte ständig beim schauen den "Frodo" vor Augen und das war irgendwie unfreiwillig komisch.

Mit nem anderen Schauspieler hätte es mir eventuell besser gefallen, aber wer weiß das schon?

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clarkkent

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Bewertung10.0Herausragend

Kammera, soundtrack, Story und cast.
bis ins kleinste detail einfach überragend.
ein Film den ich so nicht auf meiner Rechnung hatte,
und der sich nach einmaligen schauen, gleich in meine top10 eingereiht hat.

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poesie91

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Bewertung5.0Geht so

Krank. Ich fand den Film einfach nicht gut, muss aber die schönen Bilder loben und Nora Arnezeder, die wunderbar schauspielert und dabei sehr graziös wirkt und anzuschauen ist.

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cyberpunky

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Bewertung9.5Herausragend

Die Kamera,der Cast,der Soundtrack,absoluter Hammer!
Wird jedesmal besser. Verdammtes Meisterwerk!

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clarkkent

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Kann ich nur zustimmen!


shazad.khokhar

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Bewertung0.0Hassfilm

einfach kraaaaaaaank!!!

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Popelspecht

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ööööööööööde! Das einzige Gimmick dieses überflüssigen Remakes ist diese bescheuerte Egoperspektive. Hat schon bei Doom nicht funktioniert, aber egal.
Wir haben hier einen klassischen aber nicht sonderlich guten Psychohorrorthriller, wie er vor dreißig Jahren üblich war, und mehr nicht. Die Effekte mögen stimmen, aber mich wundert, wie man in der heutigen aufgeklärten Zeit immer noch einen Messerstich hinter den Unterkiefer als sofort-tödlich verkaufen kann. Auch sonst erschreckt das Blutbad niemanden, der sich schonmal beim Broteschmieren in den Finger geschnitten hat. Das war's dann auch schon.
Und nochmal zurück zur Perspektive: Sollen wir uns jetzt mitschuldig fühlen? Wie denn, wenn nicht die geringste Bindung zur Hauptfigur ensteht??
Einen Punkt für den Versuch.

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Pesthexer

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Bewertung5.5Geht so

Echt cool gemacht. Die Art des Filmes fast alles aus der Sicht des Mörders zu zeigen ist schon was besonderes. Der Gewaltgrad geht auch klar und Elijah Wood als geistesgestörter Mörder war auch recht überzeugen.
Allerdings geht wegen eben dieser Art, alles aus seiner Sicht zu zeigen, viel an Spannung verloren. Trotz guter Atmosphäre.
Nene. Auch wenn Maniac an und für sich nicht schlecht war, hat es mich doch nicht umgehauen.

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Hueftgold

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Bewertung9.0Herausragend

Maniac ist ein kleines, fieses und blutrünstiges Horrorfilmchen, dass besonders tiefe Einblicke in das Hirn eines kranken Menschen gibt! Audiovisuell wunderbare Mischung aus POV-Perspektive und Indie-Retro-Score, dazu fiese und kranke Gewaltakte und eine humane Darstellung des Bösen! Keineswegs ein frauenverachtendes Schundwerk, sondern ein kühler, hypnotisierender Einblick in die Psyche eines Geisteskranken! So müssen Remakes aussehen!

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Murray

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Was muss ein Slasher-Streifen schon mehr an Story an bieten?
"Freitag der 13.", "Halloween", "Texas Chainsaw Massacre" und andere Vertreter bieten da auch nicht mehr Tiefgang.


pischti

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Ich fand ihn stellenweise extrem zäh, das ist das Problem was ich mit dem Film habe und wenn ich mich langweile, dann ist das schonmal schlecht. Hauptsächlich das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Deine genannten Filme haben sicherlich auch keine großartige Story, aber gerade Texas Chainsaw Massacre hat mich gut unterhalten und war hin und wieder auch recht spannend.


Jokerella

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich habe ganze 3! Anläufe gebraucht diesen Film bis zum Ende zu schauen.Nicht weil er MEGA KRASS war.Nein, weil er mega langweilig war. Nun kann man sich fragen "Wieso nicht einfach aufhören zu schauen, wenn man schon zig Anläufe braucht?"... tja,die Hoffnung stirbt zuletzt. Klar, die Sache mit der Ego Perspektive und dem in den Killer hineinversetzen ist ja eine ganz nette Idee, aber das war es für mich persönlich dann auch.

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DKennyK

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Kameraführung ist verdammt gut.
An der Stelle versagen bei mir jedoch die positiven Bemerkungen zum Maniac-Remake, denn bis auf die interessant umgesetzte Ego-Perspektive und der ein oder anderen brauchbaren Gore-Szene (Eröffnungsmord) ist das hier eine ziemlich langwierige Chose, die nie in Schwung kommt und dessen Liebesgeschichte ich ihm zu keiner Sekunde abnehme.

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Terrorwoelfin

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Bewertung6.0Ganz gut

Nun ich muß ganz ehrlich sagen,das mir das Orginal definitiv besser gefallen hat. Allerdings finde ich die Kameraführung aus der Perspektive des Killers mal sehr geil. Elijah Wood hat mich angenehm überrascht in dieser Rolle.

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KaiserNero

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Noch nie gelang es einem Film so leicht, den Zuschauer in den Verstand eines kranken Mörders eindringen zu lassen. Eine stimmige Musik und die sehr häufig verwendete Egoperspektive, versetzen uns direkt in jede Situation in der sich Frank nun befindet. Ob er sich nun mit einer Frau unterhält oder sie im nächsten Moment unter verstörenden Umständen ermordet, man erlebt es nicht nur visuell, man fühlt sich in seine Lage.
Die Geschichte von Frank ist Reich an emotionalen Höhepunkten und endet mit einer Szene, die sich doch sehr einfach mit Kunst beschreiben lässt. Kunst ist ein sehr gutes Stichwort, denn dieser Film überzeugt mit einer sehr Stimmungsvollen Musik und visuell sehr ästhetischen Bildern.
Alle Schauspieler überzeugen hier ohne Ausnahme und negative Punkte kann ich an dieser Stelle gar nicht nennen.

____________ Fazit: _____________
Eine Perfekte Verknüpfung aus Kunst und Horror. Wer einen tiefgründigen, optisch ansprechenden Horror-Thriller-Kunstfilm sucht, der findet hier genau das richtige.
Für mich eine eindeutige Empfehlung wert und ein unvergessliches emotionales Erlebnis.

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Cayopei

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Bewertung9.0Herausragend

Während die Egoperspektive an Gaspar Noés "Enter the Void" erinnert, muss man bedingt durch Look und Soundtrack zudem an Nicolas Winding Refns "Drive" denken, und so entpuppt sich dieses (vor allem stilistisch ausgesprochen interessante) Remake eines 80er Jahre Slashers letztlich auch als der psychopathische kleine Bruder eben dieser beiden Filme. I warned you not to go out tonight.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Eigentlich hatte ich mal wieder etwas hübsch Blutiges sehen wollen, also nicht so einen widerwärtigen Kram, aber es sollte ruhig mal anständig rote Soße fließen!
Abgesehen vom Auftaktmord, fühlte ich mich allerdings insgesamt ziemlich gelangweilt, zumal "Maniac" sich in punkto Spannung ziemlich schwer tut und mit der Blutrunst hielt es sich doch auch arg in Grenzen. Zudem fand ich die Ego-Perspektive mit der Zeit ein wenig nervig – kann man als Stilmittel ja durchaus mal einsetzen, aber man sollte auch wissen wann es gut ist! Somit ist die Kamera im Grunde der eigentliche Hauptakteur, denn Elijah Wood huscht lediglich häufiger mal durchs Bild.

Nun ja, der Bengel mag bei diesem Remake als psychopathischer Serienkiller seinen Spaß gehabt haben, bei mir wollte jedoch keiner so recht aufkommen!

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cpt. chaos

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Stimmt natürlich auch wieder... Da fällt mir auf die Schnelle nur noch ein Klassiker mit Bogart ein: "Die schwarze Natter"; das ist allerdings ein Streifen von 1947, sodass man das im speziellen Fall seinerzeit als höchst innovativ bezeichnet haben dürfte! Aber wie auch immer; "Maniac" ist und bleibt für meinen Geschmack unterm Durchschnitt!


EvertonHirsch

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Das ist ein gutes Schlusswort, das meine volle Unterstützung erhält


Pyro 91

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Bewertung7.0Sehenswert

Unkonventionelle Liebesgeschichte, in der unser schüchterner und weltfremder Protagonist eine Weile braucht, um die Richtige für seine Sammlung zu finden. Wie in vielen Beziehungen fliegen kurz vor der unvergesslichen Hochzeit dann natürlich nochmal ordentlich die Fetzen und man hat das Gefühl einem werden die Eingeweide rausgerissen. Ja, in der Liebe hat man´s schwer!

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ReneX79

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Bewertung9.0Herausragend

Elijah Wood spielt einen psychothischen Killer, der Frauen umbringt und ihnen die Haare "klaut".
Durch die Ego Perpektive die im Großteil des Films zum Einsatz kommt, sieht man sehr viel aus der Sicht des Killers. Das man es so gemacht hat finde ich sehr ansprechend, da man es so noch nicht gesehen hat. Elijah Wood zeigt hier definitiv das er für so Rollen wie geschaffen ist!
Aber nicht nur optisch, auch visuell weiß der Film zu gefallen! Der Soundtrack ist stimmig und passend gewählt, was in Verbindung mit der Perspektive eine sehr gute Atmosphäre produziert!
Der Härtegrad ist nicht der kleinste, aber nie so hoch das es unpassend wäre. Meiner Meinung nach wohl dosiert umgesetzt.
Von Anfang bis Ende sehr spannend und man hat nie ein Gefühl von Langeweile.

Dieser Psycho Slasher gehört definitv zu meinen Highlights 2013!

9,2/10

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Alexandre Ajas Maniac" ist ein verstörender und brutaler Serienkiller-Horrorthriller der auf eine ungewöhnliche und erschreckende Weise gleichermaßen gefällt und abstößt und mit einer schönen 80er Jahre B-Movie Note überzeugen kann.
Dadurch dass der Film garnicht erst wie ein typischer hochglanz Hollywood Horrorthriller wirken möchte und sehr roh und ungeschliffen inzeniert wurde wirkt er nochmal eine Portion erschreckender.
Vergleiche zum Original kann ich leider nicht ziehen da ich das nicht kenne.
Aber auch ohne das nötige Vorwissen hatte ich hier auf eine sehr bizarre Weise Spaß.
Der Kniff den Film fast ausschließlich aus der Sicht des Killers zu zeigen ist natürlich sehr gewagt, da man so den Hauptdarsteller nur selten zu sehen bekommt.
Aber überraschenderweise funktioniert dies sehr gut und erzeugt dadurch dass der Zuschauer zum Mittäter wird eine noch stärkere Intensität.
Der Film geizt nicht mit blutigen oder extremen Szenen und "Elijah Wood" in der Rolle des Killers ist erschreckend überzeugend.
Ein wirklich sehr guter und mutiger Horrorfilm der in der heutigen glattgebügelten Genrelandschaft angenehm heraussticht und von deren Schlag ich mir mehr wünschen würde!

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udowegener

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Bewertung7.0Sehenswert

buah! Ziemlich eklig und LEIDER ECHT GUT!
Elijah Wood ist der Hammer! Die Kamera ist Sehr geil!
Alles wird aus der subjektiven Sicht des Serienslashers gezeigt. Dies und die Rückblenden erklären die Psyche des Mörders. Es gibt wohl nur eine handvoll solcher expliziten Filme, die ich empfehlen würde. Dieser gehört eindeutig dazu.

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cyberpunky

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Hoffentlich Uncut !?


HardcoreMichi

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Die Spio aus Deutschland ist uncut.



Deine Meinung zum Film Alexandre Ajas Maniac