Mann beißt Hund

C'est arrivé près de chez vous (1992), BE Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Komödie, Dokumentarfilm, Actionfilm, Drama, Kinostart 25.03.1993

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7.1
Kritiker
29 Bewertungen
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7.3
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1774 Bewertungen
56 Kommentare
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von Rémy Belvaux und Benoît Poelvoorde, mit Benoît Poelvoorde und Jacqueline Poelvoorde-Pappaert

In der schwarzhumorigen belgischen Mockumentary Mann beißt Hund begleitet ein Kamerateam den Profikiller Ben bei seiner ‘Arbeit’ und geht ihm dabei sogar helfend zur Hand.

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Kritiken (6) — Film: Mann beißt Hund

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Rémy Belvaux (eigentlich aus der Werbebranche, Suizid im Jahre 2006) sowie seine Mitstreiter André Bonzel und Benoît Poelvoorde legen mit „Mann beißt Hund“ eine hintersinnige Satire über Gewalt in den Medien vor, treiben die Provokation auf die Spitze, indem das Filmteam bei den Verbrechen aktive Mithilfe leistet und entlarven das Publikum schließlich als gnadenlos voyeuristisch. Durch den herrlich makabren Grundton steht die Unterhaltung immer im Vordergrund, und doch stellt der Film hintenherum viele interessante Ethikfragen. Die Wackelkamera ist authentisch und stört nicht; Hauptdarsteller Benoît Poelvoorde trägt das Projekt mit seinem wunderbar passionierten Spiel. [...]

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SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Mann beißt Hund“ entblößt den voyeuristischen Zuschauer in seiner ganzen Sensationsgeilheit, in seinem unerschöpflichen Verlangen nach dem ewigen Tabubruch. Immer weiter und weiter, Hauptsache wir können unsere benebelten Hirne vor der Glotze deponieren und haben unseren Spaß am Programm – egal welche Folgen andere Menschen dabei ereilen werden. „Mann beißt Hund“ ist konsequente, visionäre und ebenso subtile Medienkritik, die ertappt, entlarvt und schockiert. Die Schläge in den Magen, die wir zu Beginn noch nicht gespürt haben, werden immer härter, doch waren bereits ab der ersten Minute mehr als verdient. Und das Traurigste an allem ist, dass wir heutzutage zugeben müssen, das ein solches Format in einigen Jahren wahrscheinlich durchaus vorstellbar wäre. Doch dann müssen wir uns an die eigene Nase fassen, denn jegliche Schuldzuweisungen werden zu spät sein, wir haben es schließlich so gewollt.

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

SoulReaver

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Absolut und danke. Wie gesagt, visionärer Film, seiner Zeit ganz weit voraus und leider heute viel zu greifbar. :/


JimiHendrix

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ja, sehr guter film! leider hat sich der regisseur schon selbst von dieser welt verabschiedet, er hatte potenzial :-(


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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2.0Ärgerlich

Die Entlarvung seiner selbst. Vordergründig als kritische Auseinandersetzung mit einer sich langsam enthumanisierenden und stetig tabuloser werdenden TV-Landschaft erdacht, teilt die belgische Low-Budget-Produktion samt ihres Mockumentary-Stils eben jene fadenscheinige Selbstgerechtigkeit und problematisches Verhältnis zu sich selbst, die vorangegangene und spätere Medienschelten, von „Cannibal Holocaust“ bis hin zu Michael Haneke, so unerträglich machen sollte: Unter dem Deckmantel satirisch überhöhter Realität/Authentizität manövriert sich "Man Bites Dog" dabei durch eine Nummernrevue aus Abscheulichkeiten und tumben Zynismen; versucht sein Publikum zwar einerseits moralisch zu konditionieren, unterhält es letztlich aber auf banale Weise mit eben jenem voyeuristischen Gestus und Gefallen an Gewalt, die er auf Subtext-Ebene ebenso vor- wie auch vergeblich als inhuman geißeln möchte.

Ein abstoßendes und dummes Werk für diejenigen, die sich ihren visuellen Blutdurst nur verbrämt durch ein intellektualisiertes Arthouse-Gedankenspiel eingestehen, und Abgestumpftheit als besonders schwarzen Humor deklarieren können. Passend hierzu auch das Fazit, welches ein anderer Kritiker zog: „Der Film geriert sich als Kunstfilm, kaschiert unter diesem Deckmantel aber nur seine voyeuristische Natur und gibt seinen Zuschauern so einen Vorwand ihren eigenen Voyeurismus in einer intellektuellen Verbrämung auszuleben.“

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johnboy1979

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Übrigens: In einer Hausarbeit hättest du die Gedankengänge anderer als Zitat deklarieren müssen, aber bei den Juristen wird ja sowas nicht so Ernst genommen ;)


TexasTomBoe

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du warst nie ein profikiller, oder?

der film is genial genial geanial! egal was du sagst!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Aus der anfänglich verspielt, schwarzhumorigen Mockumentary wird nach und nach ein Abstieg in die Abgründe der Medienwelt. Going Native in seiner letzten Konsequenz bei der alle Schranken fallen. Das Ende ist folgerichtig und hinterlässt einen bitten Beigeschmack. Ein Film, wie ihn Michael Hanecke drehen würde, wenn er kein so selbstgefälliges arrogantes Stück wäre.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

In “Man Bites Dog” geht es um ein Kamerateam, welches den Serienkiller Ben bei seiner “Arbeit” begleitet. Nach und nach jedoch freunden sie sich mit ihm an, verlieren die Distanz und werden selber zu Mittätern. Was “Behind the Mask” also nur andeutete und sich dann letztendlich doch nicht traute, das hat “Mann beißt Hund” schon 1992 gezeigt: Wohin der ganze Wahnsinn der Reality-Shows führen kann, wenn man nur genug abgestumpft ist.

Bei so einem Film über die technische Ausführung zu diskutieren, ist müßig. Hier geht es nicht um den perfekten Sound (ganz im Gegenteil muss sogar der Tonmann als erstes dran glauben), perfekte Effekte oder eine ruhige Kameraführung. Fast Kommentarlos, ohne Bewertung der Taten Bens begleitet ihn die Kamera: Bei seinen Morden, den Besuchen zu Hause, seiner Geburtstagsparty. Dabei philosophiert er über Polik, Gott und die Welt, als sei sein Geschäft das normalste von der Welt. Doch das dieses nicht unbedingt normal ist, bemerkt der Zuschauer gleich in der ersten Szene, in der Ben mittels eines Mordes in Szene gesetzt wird. Was dann noch folgt, ist wahrlich nichts für schwache Nerven, denn “Man bites Dog” kennt weder bei der Wahl seiner Opfer, noch seiner Methoden irgendwelche Grenzen. Und wenn das Kamerateam diese zu Beginn des Filmes noch hatte, lockert es die Grenzen im Laufe des Films immer weiter auf, bis zum unvermeidbaren Ende.

Dabei geht es den Filmemachern scheinbar nicht nur darum, den Bodycount in die Höhe zu treiben. Vielmehr funktioniert “Mann beißt Hund” als Mediensatire, ist lustig, wo es das nicht sein dürfte und irgendwie realistischer, als einem lieb ist. Was ist es denn, was im Fernsehen den Massen vorgesetzt wird? Live gefilmte Verfolgungsjagden, Autopsieberichte mit möglichst vielen Nahaufnahmen oder gar “Dokumentationen”, in denen Kamerateams Kopfgeldjäger begleiten. Wie weit sind wir noch entfernt von den ersten Livebildern eines Mörders? Und - wollen wir das wirklich?

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alviesinger: bummelkino

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9.5Herausragend

Grenzgeniale und grenzwertige Mockumentary über einen gestörten Killer, die amüsant beginnt, gegen Ende einem allerdings das Lachen gefrieren lässt. Benoit Poelvoorde spielt den eloquenten Berufsverbrecher als eine Mischung aus dem jungen Robert De Niro und Sean Penn. Einmalig und unvergessen! Diese hintersinnige und äußerst brutale Milieustudie schockiert, spart aber nicht an sozialkritischen Untertönen. Ist Benoit nun eiskalter Killer, ein verfehlter Poet oder ein bemutternder Kommunalpolitiker? Die dunkle Seite der Menschen wird hier messerscharf ausgeleuchtet. Nur die armen Tonmänner, die im bester "Spinal Tap"-Drummer-Manier ableben, haben es in "Mann beißt Hund" richtig schwer . Starker Tobak aus Belgien!

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Kommentare (50) — Film: Mann beißt Hund


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MrDepad

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Bewertung4.0Uninteressant

"Mann beisst Hund" ist eine Satire, die einer der frühen Vertreter des Mockumentary-Films ist.
Der Film ist mit sehr geringem Budget gedreht worden und handelt von einer Filmcrew, die einen psychopatischen Serienkiller auf Schritt und Tritt verfolgt, während sie selbst immer mehr in den Gewaltstrudel eingesaugt werden.
Man merkt schon früh, dass der Film eine Satire sein soll, welche die Medien anprangert, die immer gewaltgeiler und voyeuristischer werden. Leider bedient der Film in einigen Momenten eben genau diese Klischees offenherzig, indem er die Gewalttaten der Hauptfigur explizit darstellt. Es wirkte alles viel zu gewollt provokativ, während der Stil des Films total unfesselnd daher kommt. Dazu kommen etliche Szenen, in denen Benoit, der Killer, sein Umfeld kommentiert oder mit dem Filmteam privat weggeht. Diese Szenen waren sowas von belanglos und unspektakulär, so dass ich mich zeitweise schon extrem gelangweilt hab.
Mir ist auch durchaus bewusst, dass die Hauptfigur einen natürlich abstoßen soll und gewollt verabscheuenswürdig gespielt ist. Hat mir die Figur deshalb aber auch kein Stück sehenswerter gemacht. Die Gewalttaten und rassistischen Äußerungen sollen womöglich den Voyeurismus des Zuschauers anprangern, sind an mir allerdings komplett vorüber gegangen, weshalb das ganze Konzept des Films für mich völlig scheiterte.
"Mann beisst Hund" ist für mich somit leider ein gescheitertes Experiment. Zwar mit durchaus gelungenen Ansätzen behaftet, war der Film für mich die meiste Zeit einfach nur belanglos und langweilig. Ich wollte den Film eigentlich mögen, aber hab ich leider nicht geschafft.

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Poor Boy

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Bewertung5.5Geht so

"Ich bin doch kein Verrückter".Ein Satz wie eine Ohrfeige nach dem Mord an einem kleinen Jungen,der wiederum Zeuge am Mord seiner Eltern wurde.Hätte ich den Film im Erscheinungsjahr 1992 gesehen hätte ich gesagt,unmöglich,so eine Doku würde nie im TV gezeigt werden.Jetzt habe ich den Film aufgrund von mp Bewertungen zum ersten mal gesehen,obwohl ich ehrlicherweise kein großes Interesse hatte.Na ja,die Neugier siegte dann doch ;).Wie wir heute wissen hat sich diese Art des Doku TV durchgesetzt.Heute heißt so ein Dreck Reality TV.Mord wird zwar (noch) nicht gezeigt aber Menschenverachtendes Fernsehen gehört heute leider zum TV Alltag.Der Killer ist eine ekelhafte Type der mir mit seinen abgedrehten Lebensweisheiten irgendwann auf die Nerven ging.Die Kamera hält kalt drauf bei seinem "Handwerk" für eine Reportage einiger Studenten.Ein sehr zynischer Film bei dem einem das Lachen im Hals stecken bleibt.Medienkritik oder bissige Satire?Ich weis es nicht,jedenfalls bleiben der Killer und auch die sehr blassen Studenten total unsympatisch.Leider war der Film komplett in s/w und dann war ich auch erleichtert als der Film mit seinen endlosen Dialogen zu ende war.Einmal gesehen reicht dann auch.Der Film hätte mich 1992 sicher mehr geschockt als heute.

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Dahmer

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okay,bin dann gespannt auf deine Meinung....ich bin im tiefen herzen eigentlich kein purer kinobesucher,das hat abwr seine gründe...wobei ich mich schon leicht schäme das ich sly+arnie nicht unterstützt habe (mit einem direkten kinobesuch...)...naja,dafür kaufe ich die original DVD's hehe....ahja,aber schön das es noch viele andere gibt die sly#arnie#JCVD etc. nicht vergessen haben und ihnen immer noch die "filmndaumen" drücken :-))) wir lesen uns,und freue mich auf deine meinung bzgl. "The last stand" (lass dich net vomn anfang täuschen,erst zum ende hin kommt arnie richtig in fahrt,und das mit dem alter,jawoll!!!!!!!!!!) -g-g


Poor Boy

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So oft gehe ich auch nicht ins Kino,es sei denn meine Lieblinge bringen was neues auf die Leinwand.Das Heimkino hat alles verändert.Die letzten Jahre habe ich gerade mal die beiden Expendables Filme,3 Resident Evil Filme und John Rambo gesehen.Zwischen 2000 und 2006 war ich kein einziges mal im Kino.

Sly,Arnie und Bruce hätte ich dieses Jahr auch gern gesehen,dann kommen aber unerwartete Umstände dazwischen die das verhindern.Aber ganz so schlimm ist es nicht,das Heimkino finde ich sowieso viel besser.Freu mich also wenn die geballte Ladung Action demnächst auf blu-ray rauskommt.Parker mit Jason Statham kommt auch noch dazu.Dann ist die erste Staffel von The Walking Dead uncut angekündigt,die kommt auch dazu.

Also,im Sommer wird die Anlage glühen :D und natürlich halte ich zu meinen alten Helden.Daumen hoch ist Pflicht :)


Riese96

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Bewertung7.5Sehenswert

''Mann beisst Hund'' ist eine Mischung aus 'Dokumentar-' & 'Skandalfilm'. Der Film
zeigt wie weit die Medien/ Reporter vielleicht gehen würden, um eine *gute Story* zu bringen.
Die Szenen sind teilweise sehr brutal, was vielleicht auch erklären würde warum der Film in 'Schwarz-Weiß' gedreht wurde. Der Film verbindet Humor mit Action und brutalen Szenen!
Ein Kultfilm aus Belgien, der schockiert.

Mich hat der Film überzeugt, deshalb 7,5 von 10 Punkten.

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

werde nie vergessen wo ich ihn zum ersten mal sah...da war ich grade 9 und wusste nicht wie ich ihn einordnen soll...hab gelacht aber doch verstörend empfunden...für mich einer der besten streifen aus frankreich!

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uncut123

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http://www.youtube.com/watch?v=dlb-WFdpEhI


Riese96

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ja, der hat schockiert!


MaxN91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meine ersten Erfahrungen mit dem belgischen Extremkino habe ich mit Koen Mortiers Werken Ex Drummer und 22. Mai gemacht, welche mich beide beeindruckt haben. Der Film, der als Vorreiter für diese Werke gelten darf ist die 1992 erschienene Mockumentary "Mann Beißt Hund".
Der psychopathische Serien- und Profikiller Ben wird von einem Kamerateam bei seiner Arbeit begleitet und kommentiert für die Zuschauer seine Taten. Jederzeit bleibt der Film dabei realistisch sowie dokumentarisch und fällt niemals aus dem Rahmen. Mit Beginn des Films, beginnt auch Ben ohne Zeit zu verlieren mit seinem ersten Mord. Anfangs konnte ich über Bens skurillen Vorgehensweisen und seine zynischen Kommentare aus ganzem Herzen lachen, im Laufe des Filmes fiel es mir immer schwerer, wurde zum Ende hin sogar gänzlich unmöglich. Aber warum konnte ich überhaupt über die eiskalten Morde Bens lachen oder zumindest schmunzeln? Tja, Ben strahlt trotz allem ein gewisse Symphatie, Gelassenheit und Souveränität aus. Ben ist ein echter Showman, der es genießt im Rampenlicht zu stehen und dabei seine Macht und seine "Weisheiten" an den Zuschauer zu vermitteln. Fast jeder kennt eine solche Person, deren Ansichten man abnickt, obwohl man sie selbst für Blödsinn hält. Ähnlich geht es dem Kamerateam, das immer mehr in die Morde integriert wird, einfangs noch aus Angst, später aus reiner Abstumpfung durch das "Berufsrisiko", zuletzt sogar aus eigenem Antrieb. Ein geniale Art von Medienkritik, die sich als präzise Vorhersage entpuppen sollte. Gerade in unseren Zeit, in der z.B. bei RTLs Super-Nanny niemand vom Kamerateam eingreift als eine Mutter ihr Kind aufs übelste schlägt- nein lieber wird die Kamera draufgehalten, denn das Bildmaterial erhält den Vorzug gegenüber der Menschlichkeit.
Dass "Mann Beißt Hund" so gut funktioniert, verdankt er der unglaublich genialen One-Man-Show von Benoît Poelvoorde. Seine oben bereits beschriebene Art, zwingt den Zuschauer ständig sich selbst zu hinterfragen, z.B. in den Szenen, in denen er rassistische Witze reißt. Getreu dem Motto: Macht mich das selbst zum Rassist, wenn ich mich beim Schmunzeln erwische? Mann beißt Hund bleibt stets realistisch, sowie unglaublich brutal und explizit in seiner Darstellung, teilweise hatte ich schwer zu schlucken.
Leider leidet meiner Meinung nach aber das Storytelling und die Handlung unter dem Mockumentary-Stil. Die harten Schnitte und die Kameraarbeit helfen einem nicht gerade dabei bei der Stange zu bleiben und so enstehen einige zähe Passagen. Es sind eher schwarzhumorige kleine Szenen, die diesem Film die richtige Note verleihen (z.B. Kamerateam trifft Kamerateam). Der Film wird konsequent zu Ende erzählt und arbeitet geschickt mit dem Stilmittel, dass alle Hauptpersonen im Film ihre echten Namen tragen. Zum Schluss haben sie also doch ihr Ziel erreicht und den Film über den Serienmörder dem Zuschauer präsentiert. Eine komische Situation, mit der man als Zuschauer selbst erst einmal fertig werden muss.
Fazit: "Mann beißt Hund" ist eine dreckige, zynische und schwarzhumorige Satire, die es dem Zuschauer alles andere als einfach macht. Die zähen Passagen trüben den Gesamteindruck etwas, arbeitet man allerdings die genialen Einzelszenen heraus, erkennt man seine Genialität. Wie alle belgischen Extremfilme, bietet dieser Film eine enorme Herausforderung an sich selbst und lässt den Zuschauer mit einem mulmigen Gefühl zurück.

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JackoXL

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Meisterwerk. Schön beschrieben.


MaxN91

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Thx Jacko.


HulktopF

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Bewertung7.0Sehenswert

kein film den man öfter sehen will, aber dennoch einer den man sich einmal angesehen haben sollte.
thematik,darstellung und schauspiel sind erschreckend real, und die soziopathischen züge des "profikillers", der eigentlich eher ein serienkiller ist, sind ziemlich gut in szene gesetzt. MÖGLICHER SPOILER__das ende verwunderte oder verstörte mich nicht wirklich,denn es war klar was passieren würde.__SPOILER ENDE
für filmfreunde die auf psychologisch härtere filme stehen ist das hier vllt was, wer jedoch ein blutbad ohne gleichen erwartet greift lieber zu einem horrorfilm denn dieser film ist kein unterhaltungsfilm, er will dich treffen, hart und das schaft er grausam bravorös. eigentlich schwankte ich zwischen 6.5 und 6.0... aber je länger ich darüber nachgedacht habe was ich da gesehen habe,desto hlöher wurde die bewertung.
ich ging ohne erwartungen an den film ran und wurde ein wenig erschreckt von der alltäglichkeit seines tuens, von der kälte seines handelns, und seinen zynischem erklären während er ... schaut ihn euch lieber selbst an.

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urologiker

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Bewertung7.0Sehenswert

Pseudo-Doku ueber eine fiktionale mentale Welt, in der Serienmörder zur sozial wenig kritisierten Charaktereigenschaft degeneriert ist. Auf den Zuschauer wird diese Haltung projiziert unterstuetzt dadurch, dass ein Protagonist dieser Haltung (Benoir) sogar von mehreren Menschen dialogisch gefilmt wird, ohne dass interveniert werden wuerde. Auch wird die Hauptfigur nicht als sozial eingeschränkt, sondern als familiär integriert und zudem durchaus gebildet dargestellt, was die Verurteilung der Taten durch den Zuschauer weiter erschwert.

Zusammenfassend ist der Film echte Kunst, es wird eine (kranke) Ideenwelt mit eigener Logik und eigenen Grundbedingungen geschaffen und isoliert präsentiert. Das ueberzeugt und wird auch von einer soliden schauspielerischen Leistung getragen. Leider ist der Film teilweise sehr wenig fokussiert und hat seine Längen, was vermutlich dem Doku-Stil dienen soll, insgesamt aber dem Film etwas die Handlungsintensität (nich jedoch die Härte) nimmt.

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GanonG

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Bewertung9.0Herausragend

Achtung kann Spoiler enthalten
Was kann ich sage... als ich mir den Film angeschaut habe, hab ich auch zunächst ncihts erwartet. Wusste nur dass es im Film selber um ein Kamerateam geht dass einen Serienkiller auf seine "Streifzüge" hin verfolgt und das alles Dokumentiert. Schon schnell verfällt das Kamerateam dem Charme von Ben der zudem einen guten Kontakt zu seiner Familie pflegt. Doch schon schnell zeigen sich die Schattenseiten des ganzen, nicht nur die schockierenden Morde bleiben beim Team sitzen. Nein sie selber befinden sich in großer Gefahr, doch was tut man nicht alles für die Sensationzgeilheit der Medien und der Gesellschafft. So packt das Team doch später selber Hand an... Genialer Film, schockierend gut und eine böse Botschaft an die Medienwelt. Benoît Poelvoorde spielt die Rolle des Ben so glaubwürdig charmant und zugleich krank gut, dass mir nur noch der Mund vor Staunen offen stand, von dem will ich mir noch mehr anschauen.

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Boogers666

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Bewertung7.0Sehenswert

"Mann beißt Hund" ist ein Film der weh tut, der Film trifft einen ganz tief in sich, denn alle Grundzüge von Moral und der Wertschätzung des Lebens werden hier auf einen Haufen geworfen und verbrannt. Man darf während des Films beobachten, wie ein psychopatischer Killer von einem voyeristischen Kamerateam begleitet wird und dieses bekommt dann zu sehen, wie der Killer sich z.B. darüber aufregt das er "unschuldige" getötet hat weil er kein Geld von ihnen klauen konnte. Anfangs kann man vielleicht sogar noch über den abgrundtief bösen Humor lachen aber nach einer Zeit wird eine Grenze überschritten, bei sich ein Kloß im Hals bildet und man gar nicht mehr lachen will der Film zieht einen runter serviert einen hier so abartig böse Szenerien, das man anfängt auf einen dünnen Pfad zu wandeln, die einen kommen auf der anderen Seite an und überstehen den Film bis zu seinen genau so geschmacklosen aber gerechten Ende und die anderen die fallen vom Pfad ab und schalten entweder den Film aus, oder kollabieren aufgrund des gezeigten Inhalts. Ich habe noch nie so einen geschmacklosen Film gesehen, mir erschließt sich der Sinn auch nicht ganz. Der Regissuer will uns etwas sagen: Medienkritik, Kritik an Gewalt oder will er uns vielleicht auch nur in die dunkle Welt der menschlichen Psyche entführen und deren Perversionen bloßstellen, aber ganz ehrlich es ist mir egal, denn "Man beißt Hund" tut einfach nur weh und das reicht als Begründung für meine 7 Punkte, da ich einen anderen Grund gar nicht finden würde.

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Dahmer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieses Filmchen hat mich damals ultra-schockiert,und das tut es immer noch !

Unmenschlicher,Ekelerregender,abartiger Psycho-Hardcore gepresst in 95 Filmminuten... "Mann beißt Hund" ist nicht für die 08/15 "Film-masse" bestimmt und kein Film für den "Otto-Normal-Verbaucher" :-)))
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Tarantino und co. wirkt dagegen wie ne Kindergeburtstagsparty mit dollen rosa Geschenkchen....
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"Mann beißt Hund" ist ein unangenehmer,tiefblickender Alptraum in die morbide Seele des Menschen und seinen "ganz eigenen" Perversionen....

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Dahmer

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hmmm ich denk da persönlich schon anderst drüber....den film kann man nicht nur auf den hauptdarsteller reduzieren,...aber jedem seine meinung ;)


Gretchen_Ross

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Der Film ist so hart, weil er genau unsere heutige Medienwelt (etwas überspitzt) darstellt...


Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr makaber, aber sehenswert!

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Jek-Hyde

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Bewertung6.0Ganz gut

So traurig es ist, so wahr ist es doch. Er ist teilweise lustig, aber irgendwann gibt es nichts mehr zu lachen, man erstickt quasi daran. Es geht immer weiter und immer weiter. Ein Schlag in die Fresse für Leute, die Filme nur der Gewalt wegen schauen. Er ist schrecklich, und doch irgendwo genial. Aber irgendwann möchte ich einfach nicht mehr weiter mitgehen. Ein weiteresmal würde ich ihn mir glaube ich nicht ansehen, trotzdem kann ich dem Film einen gewissen Mut nicht absprechen.

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Soulja

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass der Film aus dem Jahre aus dem Jahr 1992 stammt, schockiert mich etwas. War diese Entwicklung der TV-Szene so absehbar oder damals schon so drastisch? Aufgrund meines Alters (Baujahr 1987) kann ich dies leider nicht beurteilen, hätte aber erwartet, dass sich die letzten fünf bis zehn Jahre erst besonders negativ auf die TV-Landschaft ausgewirkt haben, daher wirkt "Mann beißt Hund" auch wenig alt oder gar überholt. Man trifft hier auf eine sehr derbe und z.T. übertriebene Mockumentary, die schonungslos zeigt, was alles im Sinne der Quote/Verkaufszahlen erduldet/befürwortet wird. Der Film lebt von seinem Hauptdarsteller, der gerade abseits der Mordszenen eine paradoxe Figur zum besten gibt. Arrogant, süffisant und mit einem Augenzwinkern stolziert er nahezu durch die Szenen zwischen den Morden. Der Film ist unterhaltsam und schockierend zugleich. Diese Absurdität macht ihn zu dem, was er ist meiner Meinung nach: eine zeitlose Mockumentary, die man nicht so ernst, aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Empfehlenswert.

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MrKatsumi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absoluter Genre-Film für die Leute, die sich an der expliziten Darstellung von Gewalt ergötzen können.
Als Mockumentary zeigt der Film einen Serienmörder, der von einem Kamerateam begleitet wird. Einen Serienmörder mit einer, nunja, sehr kurzen Zündschnur.

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Fu-Jay

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Bewertung7.5Sehenswert

Erschreckender Weise sehr unterhaltsam. Erschreckend vor allem auf Grund der Morbidität mit der der Film einen in seinen Bann zieht und erst nach 95 Minuten wieder los lässt. 95 Minuten in denen der Zuschauer hin und her gerissen ist, ob man Ben, den man zweifellos als geisteskrank bezeichnen dürfte, nun sympathisch finden soll oder nicht. Ja, der Film will mit seinen radikalen Darstellungen von Gewaltverbrechen provozieren, das ist sicher, doch die Tatsache, dass der Film Spaß macht ist dann doch etwas gruselig. Negativer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach das leichte Overacting, das einen doch manchmal wieder daran erinnert, dass alles nur ein "gewöhnlicher" Film ist.

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Flunsi

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Ben ist nicht viel gestörter als die Welt/Gesellschaft in der er lebt. Oder warum stört sich sonst keiner an den Morden? Ich erinnere da an das Kamerateam, die Freundin oder an die Geburtstags-Szene.


franticfury

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für meine teuflische 666. Filmbewertung habe ich mir ein besonders zynisches, kontroveres Stück Filmgeschichte vorgenommen, die belgische Mockumentary "Mann beißt Hund". Bis heute mitunter kontrovers diskutiert, wusste ich selbst nicht so recht was mich denn nun erwartete. Eins steht jedoch fest, leicht hat es sich Remy Belvoux mit seinem Regiedebüt mit Sicherheit nicht gemacht, müssen sich doch viele Filme, die derart offen mit dem Thema Gewalt umgehen desöfteren den Vorwurf von Selbstgefälligkeit gefallen lassen. Viele Filmemacher sind beim Versuch dem Zuschauer und der Gesellschaft den sprichwörtlichen Spiegel vorzuhalten schon desöfteren eben daran gescheitert. Es ist schließlich eine Gratwanderung zwischen bitterböser Gesellschaftskritik und der immer wieder besprochenen Gewaltverherrlichung.
"Mann beißt Hund" gehört glücklicherweise nicht in diese Kategorie. Die schlichte Machart gereicht hier zum Vorteil des Films, da er Gewalt und Obsession mit Gewalt auf eine primitive Ebene herunterbricht und so bisweilen wie ein kräftiger Schlag in die Magengrube wirkt, ohne sich dabei den Vorwurf von Selbstzweckhaftigkeit gefallen lassen zu müssen.
In der Tat ist es bemerkenswert, was Remy Belvoux in seinem ersten Langfilm geschaffen hat. Mit denkbar einfachen Mitteln gelingt ihm ein innovatives, visionäres Werk, das seinem eigenen Anspruch stets gerecht wird. Mit einer solchen Konsequenz wurden schon lange keine Filme mehr gemacht, so schonungslos mit dem Zuschauer umgegangen auch nicht. Über die gesamte Laufzeit über schafft er irgendwie den Balanceakt zwischen radikaler Gewaltdarstellung und der Kritik an eben dieser, was so in dieser Weise alles Andere als eine Selbstverständlichkeit ist.

"Mann beißt Hund" ist in seiner Gesamtheit ein wahrlich visionäres Werk und der beste Beweis, dass man mit wenig Geld und Mittel Großartiges schaffen kann, muss sich aber auch in den gerade mal 95 Minuten Laufzeit desöfteren den Vorwurf von gewisser Langatmigkeit gefallen lassen.

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Iamthesword

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Verflucht, bei mir ist es Nummer 665...


Curryman1312

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Bewertung7.0Sehenswert

Kamerateam begleitet räuberischen Mörder.
Teilweiße sehr lustig, bitterböse und interessant, aber über viele Strecken auch langatmig und nervig. Aber die Idee und was sie aus einem schwarz-weiß Mockumentary mit wenig Geld gemacht haben hatte was.

Fazit: Schwer zu bewerten, sollte sich jeder ein eigenes Bild von machen.
"Ein schwarzer Nachtwächter? Nur damit man ihn nicht sehen kann..." :-)

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demien.bartok

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man soll einen Film nicht daran messen, was er wollte - sondern wie er auf einen selbst wirkt. - Wenn man die Filmemacher nicht persönlich kennt, kann man nicht herumkritisieren, dass der Film nicht das ist, was er sein will, ohne lächerlich zu sein. - Für mich ist das ein netter Film über die Lust am Töten und die Lust am dabei-zusehen. - Mörder können sympathisch sein, lustig sogar, klug sogar! Alles deuteln um den Film ist doch Quatsch! Einfach anschauen und wirken lassen. Denn es ist ein guter Film. :)

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NiboraC

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film mit krassem Ende, leider sind ein paar einzelne Fehler in dem Film.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung5.0Geht so

Kontroverse Geschichte vs. dröges Storytelling.
Sehr interessante technische Umsetzung vs. Spannungslosigkeit.
Satirischer Unterton vs. breitflächige Humorlosigkeit.
Medien- und Gesellschaftskritik vs.Langatmigkeit.
Irrwitz und Groteske vs. Langeweile.

Na ja, durchaus eine gute Idee, einen sympathischen Mörder und Räuber über Wochen und Monate bei seiner Arbeit zu begleiten, doch ist mir das alles zu trocken präsentiert worden, zu experimentell in der Umsetzung, sodass ich bei einer Laufzeit von knappen 90 Minuten zu kämpfen hatte, meine Aufmerksamkeit nicht zu verlieren. "Mann beißt Hund" ist ein schwieriger und durchaus interessanter Film, der es aber leider nicht schafft, mich in irgendeiner Weise zu fesseln und bei mir hauptsächlich Trägheit verursachte.

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Filmsuechtiger

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Jawoll, schön illegale Bootlegs kaufen...


Rainhard

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@Joeyjoejoe17...nicht mit der Freundin schauen!! Ich denke man kann da mäglicherweise sehr fremdbeeinflusst werden...die Wahrnehmung kann auch durchaus etwas verzerrt sein, wenn man gerade frisch verliebt ist. Es ist ja logisch das es kein Frauenfilm im typischen Sinne ist- aber grundsätzlich lässt sich da auch durchaus mal ableiten in wie weit beide Partner filmgeschmacklich zusammen passen, welche Art von Unterhaltung beide bevorzugen...Der Film hat mich auch nicht immer belustigt...auch oftmals schockiert an einigen Stellen. Doch er hat mich in jedem Fall! unterhalten...Nun ist es so, das Kunst jeder anders versteht...und manche verstehen sie gar nicht. Kunst will auch nicht von jedem verstanden werden...Kunst macht einfach, ist einfach so entstanden, ohne in die Zukunft zu schauen...manchmal. Das hier ist ein Kunstfilm. Ich finde das Gesamtkunstwerk in sich stimmig und unterhaltsam.



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