Mann im Bad - Tagebuch einer schwulen Liebe - Kritik

FR 2010 Laufzeit 72 Minuten, FSK 18, Dokumentarfilm, Drama

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Kritiken (4) — Film: Mann im Bad - Tagebuch einer schwulen Liebe

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

Eröffnungsfilm des sechsten Pornfilmfestivals Berlin von Autor und Regisseur Christophe Honoré, der einem größeren Publikum spätestens seit seiner umwerfenden Jacques-Demy-Hommage "Les chansons d'amour" (Love Songs) bekannt sein dürfte. Honoré inszeniert in "Homme au bain" (Man at Bath) das Ende einer schwulen Liebesbeziehung als parallele Bewältigungsphase, in der zwei Männer den Verlust des jeweils anderen zu verarbeiten suchen. Ohne konkrete Anhaltspunkte zu geben, konzentriert sich der Film fragmentarisch auf bestimmte Situationen aus Gegenwart und Vergangenheit, die Raum für Spekulationen sowohl über seine Figuren, als auch die Spuren einer vergangenen Liebe schaffen. Diese ganz spezifische Beschreibung eines Zustands der Trennung ist teils entzückend wirklich, und manchmal auch arg profan. Am Interessantesten wird Honorés Film dann, wenn Hauptdarsteller und Porno-Superstar François Sagat augenzwinkernd, aber auch bitterernst sein nahezu unnatürlich maskulines Image reflektiert. In einer der eindrucksvollsten Szenen heißt es, sein Körper sei wie Kunst, "schlechte Kunst" jedoch. So nackt wie in diesem Moment hat man François Sagat noch nie gesehen.

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Susanna Fazio: outnow.ch Susanna Fazio: outnow.ch

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5.0Geht so

[...] François Sagat zeigt in Homme au bain zwar, dass er nicht nur einen prachtvoll durchtrainierten und glattrasierten Körper hat, sondern auch, dass er traurig dreingucken kann. Dies verleiht ihm eine gewisse Verletzlichkeit, aber ausser einen Grossteil des Filmes nackt vor der Linse rumzulaufen tut er nicht viel. Dennoch ist es eine interessante Entwicklung und schauspielerische Herausforderung vom L.A. Zombie zum verlassenen Liebhaber. Chiara Mastroianni spielt nur eine Randfigur, weshalb sie wohl eher mit ihrem Namen für den Film bürgen soll als mit ihrer schauspielerischen Leistung.
Kurz gesagt: Der Film ist ganz klar Geschmackssache. Eine künstlerisch dargestellte Trennungsgeschichte mit viel nackter Haut und homoerotischen Momenten.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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6.0Ganz gut

Honorés minimalistisches Porträt eines homosexuellen Liebspaars, das einige Zeit getrennt verbringt, wird wohl nur eine Fußnote zu seinen ehrgeizigeren Arbeiten bleiben, funktioniert aber recht gut als eine fokussierte Charakterstudie. [...]
Der größte Reiz von Homme au bain liegt in seiner Fähigkeit, die Zuschauer in die Perspektive der Protagonisten zu versetzen, buchstäblich im Fall von Omar. Honorés eigene Handkameraarbeit bereichert die Idee, dass die New York-Hälfte des Films konzipiert ist als ein Tagebuch-Film.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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4.0Uninteressant

Ein kleines Rätsel, dessen Auflösung ausbleibt: Für wen ist dieser Film? [...] Alles in allem ist das eine pubertär wirkende Studie in Liebesschmerz, der es nicht gelingt, über sich selber hinaus zu weisen.

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Kommentare (2) — Film: Mann im Bad - Tagebuch einer schwulen Liebe


Sortierung

chris.schranz.3

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Bewertung1.0Ärgerlich

Vermutlich der am meisten sinnfreie Film, den ich je gesehen habe. Spätestens nach 20 Minuten kommt ein unstillbares Verlangen auf die Wiedergabe zu beenden. Aber man sieht weiter und sucht nach dem Sinn des Films, der vom Regisseur bezweckten Aussage. Nach 70 Minuten, die mir nahezu unendlich vorgekommen sind, muss man feststellen, dass es nichts davon gibt. Eine ärgerliche Zeitverschwendung!!!

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Ghost Dog

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Bewertung4.0Uninteressant

Recht langweiliger Kunstfilm mit viel nackter Haut ohne zu überzeugen.

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