Ich bin ja MTV-Zögling und mag' eigentlich Tony Scotts Sachen, aber dieser Film war in seinem Bilder- und Schnittwust auf die Dauer sowas von konfus, dass es mir am Ende auf die Nerven ging - das hat Oliver Stone immer noch besser raus. Am Anfang sind seine Collagen noch nett anzuschauen, aber irgendwann trampelt er dermaßen penetrant auf der Stelle, dass man meinen könnte, Scott will mit seinem Bilder-Gewitter das Hirn hinter der Netzhaut abschiessen...diese unsägliche platte Bildsymbolik mit Whiskey-Flaschen, Heiligen-Kettchen, Blümchen vom Mädchen und der ganze Knös - albern! Ferner ist Denzel Washington fehlbesetzt³. Der wirkt permanent wie der schwarze Tom Hanks und damit zu keiner Zeit irgendwie gefährlich oder bedrohlich - egal wieviele Finger er abknipst. Selbst Rouke und Walken bleiben entsetzlich blass. Die Story ist lächerlich berechenbar und mit über zwei Stunden Spieldauer mindestens eine Stunde zu lang. Dann kann man sich natürlich noch über moralische Aspekte ereifern, zumal sich der Film mit seiner Selbst- bzw. Lynch-Justiz ekelhaft bierernst nimmt, aber das würde müsig werden. Neee, das war nix. Bei der "Tip"-Auszeichnung der Videothek hätte ich schon stutzig werden müssen. Scott bekommt nach "True Romance" einfach nichts mehr gerissen. Dann lieber nochmal den "Punisher"...
Mit im Hollywood-Mainstreamkino selten gewordener Direktheit wird hier Gewalt ins Bild gesetzt: Creasy kappt Finger ab, lässt Bomben im Körper anderer detonieren, kennt kein Erbarmen. [...] Ästhetisch orientiert sich Scott an Filmen wie City of God: Jump-Cuts, grobkörnige, farblich nachbearbeite Aufnahmen sollen dem Drama wohl ebenso einen hippen Anstrich geben wie Mickey Rourke und Christopher Walken, die in Nebenrollen posieren.
Um diesem auch erstaunlich langweiligen Murks Tiefe zu verpassen, drapierte Regisseur Tony Scott nicht nur ständig eine Bibel in den Kulissen, sondern nutzte auch alle Tricks, die überspannte Filmstudenten vor zehn Jahren für die Zukunft des Kinos hielten.
Man(n) kann das Motto "Älter, aber kein bisschen ruhiger" schwerlich demonstrativer umsetzen. Mit 60 Jahren lädt Tony Scott für zweieinhalb Stunden zu einem blutigen und schießfreudigen MTV-Konzert ein, das technisch auffährt, was das Medium erlaubt: Fiebrige Schnitte im Sekundentakt, grelle Farbgebung und Ausleuchtung, Wiederholung von vermeintlichen Schlüsselszenen aus diversen Winkeln, Zeitlupe hier, Zeitraffer da, chronische Musikuntermalung eines vor Hitze flirrenden Lateinamerikas. Mexiko ist ein raues Pflaster, Entführungen von Kindern aus reichem Elternhaus sind an der Tagesordnung. Ohren und Finger werden abgeschnitten oder gleich weggeschossen, eine Bombe in ein schwitziges Rektum deponiert, selbstverliebte Juristen finden den verfrühten Tod durch ein Samuraischwert und treiben im eigenen Pool bzw. Blut. Zimperlich geht anders. Denzel Washington lässt die abgebrühte Veteranen- und Badboy-Nummer raus und räumt auf, macht, was er nach eigener Aussage am besten kann. Mithilfe seines alten Kumpel Rayborn (Christopher Walken) wird der abgehalfterte Creasy (Washington) als Bodyguard für die kleine Pita (Dakota Fanning) rekrutiert, deren Entführung er jedoch nicht verhindern kann. Die Wandlung Creasys vom bärbeißigen (Ex)Killer zum väterlichen Beschützer des kleinen Mädchens ist so vorhersehbar wie sein wütender Einmann-Feldzug danach. Die sich durchziehende Religionsymbolik zwängt sich mit schon unverschämter Penetranz in den Vordergrund und Creasys Alkoholproblem ist eine recht billige Notlösung für Charaktertiefe, welche durch Darsteller und Optik kompensiert wird. Nicht zu leugnen ist, dass der Cast bestechend gut arbeitet und auch klischeehaftes Machogegurke dank cooler Zynismuseinlagen, mitleidloser Härte und adrenalingeschwängerter Tempo-180-Inszenierung zum Event wird. Immer wieder erstaunlich, Dakota Fanning in ihren Kinderrollen zu sehen, das Mädchen hat es drauf. Das Zusammenspiel zwischen ihr und Washington ist unterhaltsam, gefühlsecht und bildet das Herz der relativ actionarmen ersten Stunde. Denzel gefällt auch auf sich allein gestellt, wenn er im Amokmodus seine Lebens- und Arbeitsphilosophie in ruppige Zitate presst oder explosive Taten (mittels Fernzünder oder Raketenwerfer) sprechen lässt. Christopher Walken hätte man gerne öfter gesehen, ist aber sicher keine Fehlbesetzung, bekommt einige der besten Zeilen in den Mund gelegt und verwertet sie. Mickey Rourke als Familienanwalt ist ganz witzig, de facto aber nicht von großer Bedeutung. Creasy foltert sich also durch den hochrangigen Polizeistab, benutzt eine engagierte Reporterin als Informationsquelle, um an den Drahtzieher "Die Stimme" zu kommen. Moralisch freilich fragwürdig wie sämtliche Selbstjustizreißer und gerade die "große Wendung" führt das vorangegangene Blutbad ad absurdum. ACHTUNG SPOILER Nachdem die meisten Beteiligten ausgelöscht wurden, erfährt Creasy, dass Pita noch am Leben ist. In diesem Moment fällt die letzte Legitimationsstütze, denn mit diesem neuen Sachverhalt ließe sich das Morden nicht einmal durch die arg klapprige Notausrede "Auge um Auge, Zahn um Zahn" rechtfertigen. Dem Gerechtigkeitsdrang bröckelt sein löchriges Fundament weg, beim Austausch am Ende scheint Pita tatsächlich nicht einmal verletzt zu sein. Sicher, zumindest hat Creasy einer verzweifelten Mutter ihr Kind zurückgebracht. Sicher, Kidnapping ist ein schweres Vergehen und dass als Angehöriger hier sämtliche Hemmungen fallen, ist verständlich. Und sicher ist auch, dass dieser Fall eine glückliche Ausnahme ist, dass die von Creasy gelynchten Verbrecher unzählige Familien in die Katastrophe katapultiert haben. Von daher ist dieser Gerechtigkeitssinn schon nachvollziehbar. Bloß, ginge man nach dem auf friedvoll getrimmten Ende einen einzigen Schritt weiter und fragte sich: Wie wird das Leben für Pita weiterverlaufen, dann wirds schon wieder heikel. Die Mutter müsste ihrer traumatisierten Tochter erklären, dass sich ihr Vater selbst gerichtet hat. Warum? Weil er sich für den Tod seiner Tochter verantwortlich gemacht hat. Ähm, warte mal, ich lebe doch! Bingo. Zumal der (halb erzwungene) Suizid durch die "magische" Kugel bei ihm funktionierte, bei Creasy aber nicht. Tony Scott will uns also weismachen, dass sich der Vater erschießen konnte, weil er es verdiente? Okay? Das ist sowas wie ein Altes Testament-Update getarnt im Gewand eines überlangen Musikvideos. SPOILER ENDE Aber vermutlich muss man diesen Prozess des "Gesetz in die Hand Nehmens" und all seine Konsequenzen schlicht akzeptieren. Dann kann man durchaus von magischen Kinomomenten sprechen, wenn Washington und Walken Shoppen gehen (ergo sich mit großkalibrigen Handfeuerwaffen eindecken) und Trent Reznor dazu "The Mark Has Been Made" zupft. Formal perfektes, geradliniges und äußerst kompromissloses Rachedrama, veredelt mit einwandfreiem Schauspiel und aufgepumpt mit Style und zwiespältiger Message, die einen mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Kontrovers vielleicht, zumindest einmal gesehen haben sollte man ihn definitiv.
Ich hab mitgezählt, das wird dreimal angespielt oder? Einmal ganz zu Beginn, als diese typische Entführungsszene durchgegangen wird, ein zweites Mal, als Denzel SPOILER den ersten Spezi mit der schicken Sonnenbrille bearbeitet und ein drittes Mal beim besagten Großeinkauf. :)
So genau weiss ich das gar nimmer, kann mich nur noch an die Szene als Sie die Waffen kaufen erinnern. Ist schon ein bischen her als ich den Film gesehen habe. Aber bei NIN Songs in Filmen sind wir 2 ja immer aus dem Häuschen;)
hat mir gut gefallen. denzel washington passt gut in die rolle und macht wie so oft einen guten job, christopher walken und dakota fanning aber auch. die handlung ist spannend und es kommt kaum langeweile auf. mann unter feuer ist ein spannender, nett inszenierter, gelungener verschwörungs-/rachethriller. kann ich empfehlen...
Man on Fire gönnt sich eine gefährlich lange Einführung von ca. 50 Minuten. Viel Innovatives passiert in dieser Zeit nicht: Es wird eine klischeekonforme Geschichte aufgezogen, die mit deutlichem Foreshadowing ausgestattet ist und in der sich Denzel Washington in einer Rolle befindet, die sonst eher Bruce Willis ausfüllt: abgewrackter Ex-Profi.
Trotzdem gelingt gelingt eine unterhaltene Einführung der Charaktere, die technisch einwandfrei umgesetzt und durch teils schnelle Schnitte und unorthodoxe Einblendungen erfrischend anzusehen ist. Der Verdacht liegt zwar nahe, dass sich der Film entweder zu wichtig nimmt oder über die inhaltlichen Schwächen hinwegtäuschen sollen - aber es funktioniert :-)
Anschließend entwickelt sich der Film schnell im Stile von "24", "Bourne" oder "96 Hours": Ein Mann im Alleingang.
Auch hier wird das Rad nicht neu erfunden, aber Altbewährtes wird sehr ordentlich zusammen- und umgesetzt.
Der FIlm bietet somit über die gesamte Spieldauer gelungene Unterhaltung, schön gezeichnete, wenn auch nicht sonderlich vertiefte, Charaktere und ein gelungenes Maß Spannung - trotz der langen Spieldauer.
Eigentlich bin ich kein Fan von langen Filmen. Doch hier ist die Länge nötig. Die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Creasy und Pita wird glaubwürdig erzählt, und beim Rachefeldzug lässt es Creasy richtig krachen.
Verdammt guter Film!! Erstklassiker Actionthriller mit Spannung und Tiefgang. die Darstellung der Figuren ist zwar eher auf ein Charakter-Drama ausgelegt, diese Elemte weist der Film durchaus auch auf, aber ich setzte Ihn halt eher, (auch) wegen den Actionszenen (die knallhart, aber dennoch authentisch wirken) in die Sparte des Actionfilms bzw. Thrillers. Nicht nur weil es sich hier mehr oder weniger auch wieder um ein "Einzelkämpfer tut das was er am besten kann" Streifen handelt, ist Mann unter Feuer, trotzdem etwas anders. Das Schauspiel zwischen Dakota Fanning und Denzel Washington ist einfach "lonely on top"!! Ein völlig desillusinierter Ex-Cop und Bodyguard, der dem tode schon länger näher als dem Leben und dem Rausch mehr verfallen als der Klarheit, sieht seine letzte Chance darin seinem "Dasein" einen Sinn zu geben in dem er auf die Tochter reicher Leute aufpassen soll und freundet sich mit Ihr an. Nachdem Sie entführt wird, er es nicht verhindern kann sieht er Rot und steht ab diesem Moment unter Feuer. Ein klassiker. Beruhend auf einer(angeblich) wahren Begebenheit zeigt dieser Film von Topregiesseuer Tony Scott, was nicht ein jeder von uns für das Wohle der Kinder tun würde bzw sollte. Bei diesem Film steht nicht nur der Mann unter Feuer.
Also das ist für mich einer der Besten Rache/Selbstjustis Filme der letzten 20 Jahre.
Denzel Washington sowieso der beste schwarzen Schauspieler den wir mometan in dem Alter haben, zeigt mal wieder seine ganze Klasse. Als abgehalftereter Bodyguard der die Kleine die er beschützt ins Herz schließt und sie mit allen Mitteln befreien will(Ich mag halt konsequent handelnde Rächer einfach alle die im Weg stehen oder etwas mit der Entführung zutun haben werden umgenietet). Natürlich ist der Film sehr brutal aber ich schau Ihn mir trozdem immer wieder gern an.
Desweiteren das der Film 140 Minuten geht ist auch nötig denn es vergeht keine Minute ungenutzt, entweder werden die Character entwickelt und ausgebreitet oder Stimmung aufgebaut oder es herscht die Action vor auf dem Bildschirm. Mein Tipp wer mal wieder einen richtig guten Rache Film sehen will ist hier genau richtig, der Film hat alles was diese zur Zeit von Charls Bronson gebründe "Sub"genre" des Actionfilms braucht einen gebrochenen Helden ein süßes Mädchen das es zuretten gilt und jede Menge Action Blut Gewalt und Tod.
Ein wirklich beeindruckender Film, der mich auch zweimal in die Irre geführt hat. Abzug gibt es für den Rache Schwerpunkt, da ich das unterentwickelt und sinnlos finde. Auch die schlechte schauspielerische Leistung der trauernden Mutter war ein kurzer Abtörner. Ansonsten Spannung (langsamer Aufbau war notwendig) in einem involvierendem Drama, Denzel Washington überzeugend.
der film hat mich nicht umgehauen. vorhersehbar. rourke und walken sind hier absolut fehl am platz. der film gaukelt eine komplexe story vor, dabei ist es nur in die länge gezogene folter, die unter denzel's fittichen knallhart wirken soll - aber mehr wannabe-hart ist. denzel, lass das kopftuch das nächste mal doch einfach weg. ;)
Sehr schöner Film, in der man die "Freundschaft" zwischen Washington und Fannings sehr gut transportiert und noch eine spannende Story dazwischen strickt. Absolut " sehenswert", und auch überzeugend.
Sehr spannender Film und ein wirklich knallharter Rachefeldzug von Herrn Washington. Umso enster ist dann wiederum das Ende das einen wieder auf den Boden der Tatsachen holt.
Toller Film 9 Punkte
Tony Scott serviert einen Rache-Thriller der besonderen Art. Und das eigentlich ohne ein großartiges Rezept in der Hand zu haben.
Was in diesem Film punktet ist sicherlich nicht die Story sondern die Hauptfigur 'Creasy'. Denn diese macht in den 146 Minuten eine größere Veränderung durch als so manch ein Chamäleon in seinem ganzen Leben. Und diese Veränderung baut Spannung auf. Man fühlt mit der Hauptfigur, wird wütend, empfindet Mitleid oder ist den Tränen nahe.
"Mann unter Feuer" ist ein Spannender Thriller mit Herz und einer ordentlichen Portion Rache!
Denzel Washington spielt die Rolle als rächender Bodyguard einfach klasse. Viel Action, eine abrubte Wendung gegen Ende des Films und eigentlich durchgängig spannend: ein super Abendprogramm.
Einen gewisser Gänsehaut-Effekt tritt am Schluss durchaus ein; das lässt sich nicht leugnen. Aber das verdankt der Film einer erstklassigen schauspielerischen Leistung und weniger einer perfekt strukturierten Story. Schade eigentlich, denn aus dem durchaus realitätsnahen Stoff hätte man das Hollywood-Niveau vielleicht übertreffen können.
Trotzdem sehr solider Film mit vielen Stärken. So finde ich, dass der Film zwei Ebenen hat, die beide zu einem stabilen Grundgerüst beitragen. Eine emotionale Ebene, die etwas ausbaufähig bleibt und eine Ebene, die auf Tatkraft basiert. Dazu gehören gut inszenierte Actionszenen, die in Maßen verwendet werden, was dem Film gut tut, da er so nichts an Ernsthaftigkeit einbüßt.
Unterm Strich: Hollywood-Kino, das größtenteils überzeugt.
Im Grunde war der Film nicht schlecht. Tolles Cast, gute schauspielerische Leistung, zum Teil schön realistisches Setting - der Film mach so vieles richtig nur auch ein paar entscheidende Sachen falsch. Über den Hauptcharackter erfährt man so gut wie nichts und der Film führt manche Dinge (den Schwimmwetbewerb) zu lange und manche Dinge (Seinen Wechsel zum Nichtalkohliker) zu kurz oder nur angerissen aus.
Guter Film - aber kein sehr guter Film - aber gut - - - also ihr wisst was ich meine.
Mein Lieblingsfilm! Numero Uno!!!
Klasse Story, Klasse Schauspieler! Klasse Umsetzung! Klasse Rache! :)
Nicht jeder mag den Film, aber ich hab ihn schon min. 25 mal gesehen!!!!!!!!!! Für mich ein echter Hit!!!!!!
Mann unter Feuer - Kritik
US 2004 Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 30.09.2004
Kritiken (3) — Film: Mann unter Feuer
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenIch bin ja MTV-Zögling und mag' eigentlich Tony Scotts Sachen, aber dieser Film war in seinem Bilder- und Schnittwust auf die Dauer sowas von konfus, dass es mir am Ende auf die Nerven ging - das hat Oliver Stone immer noch besser raus. Am Anfang sind seine Collagen noch nett anzuschauen, aber irgendwann trampelt er dermaßen penetrant auf der Stelle, dass man meinen könnte, Scott will mit seinem Bilder-Gewitter das Hirn hinter der Netzhaut abschiessen...diese unsägliche platte Bildsymbolik mit Whiskey-Flaschen, Heiligen-Kettchen, Blümchen vom Mädchen und der ganze Knös - albern! Ferner ist Denzel Washington fehlbesetzt³. Der wirkt permanent wie der schwarze Tom Hanks und damit zu keiner Zeit irgendwie gefährlich oder bedrohlich - egal wieviele Finger er abknipst. Selbst Rouke und Walken bleiben entsetzlich blass. Die Story ist lächerlich berechenbar und mit über zwei Stunden Spieldauer mindestens eine Stunde zu lang. Dann kann man sich natürlich noch über moralische Aspekte ereifern, zumal sich der Film mit seiner Selbst- bzw. Lynch-Justiz ekelhaft bierernst nimmt, aber das würde müsig werden. Neee, das war nix. Bei der "Tip"-Auszeichnung der Videothek hätte ich schon stutzig werden müssen. Scott bekommt nach "True Romance" einfach nichts mehr gerissen. Dann lieber nochmal den "Punisher"...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenMit im Hollywood-Mainstreamkino selten gewordener Direktheit wird hier Gewalt ins Bild gesetzt: Creasy kappt Finger ab, lässt Bomben im Körper anderer detonieren, kennt kein Erbarmen. [...] Ästhetisch orientiert sich Scott an Filmen wie City of God: Jump-Cuts, grobkörnige, farblich nachbearbeite Aufnahmen sollen dem Drama wohl ebenso einen hippen Anstrich geben wie Mickey Rourke und Christopher Walken, die in Nebenrollen posieren.
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenUm diesem auch erstaunlich langweiligen Murks Tiefe zu verpassen, drapierte Regisseur Tony Scott nicht nur ständig eine Bibel in den Kulissen, sondern nutzte auch alle Tricks, die überspannte Filmstudenten vor zehn Jahren für die Zukunft des Kinos hielten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (85) — Film: Mann unter Feuer
Kommentar schreibenseven 2011/11/07 16:29:14
Kommentar löschenMan(n) kann das Motto "Älter, aber kein bisschen ruhiger" schwerlich demonstrativer umsetzen. Mit 60 Jahren lädt Tony Scott für zweieinhalb Stunden zu einem blutigen und schießfreudigen MTV-Konzert ein, das technisch auffährt, was das Medium erlaubt: Fiebrige Schnitte im Sekundentakt, grelle Farbgebung und Ausleuchtung, Wiederholung von vermeintlichen Schlüsselszenen aus diversen Winkeln, Zeitlupe hier, Zeitraffer da, chronische Musikuntermalung eines vor Hitze flirrenden Lateinamerikas. Mexiko ist ein raues Pflaster, Entführungen von Kindern aus reichem Elternhaus sind an der Tagesordnung. Ohren und Finger werden abgeschnitten oder gleich weggeschossen, eine Bombe in ein schwitziges Rektum deponiert, selbstverliebte Juristen finden den verfrühten Tod durch ein Samuraischwert und treiben im eigenen Pool bzw. Blut. Zimperlich geht anders. Denzel Washington lässt die abgebrühte Veteranen- und Badboy-Nummer raus und räumt auf, macht, was er nach eigener Aussage am besten kann. Mithilfe seines alten Kumpel Rayborn (Christopher Walken) wird der abgehalfterte Creasy (Washington) als Bodyguard für die kleine Pita (Dakota Fanning) rekrutiert, deren Entführung er jedoch nicht verhindern kann. Die Wandlung Creasys vom bärbeißigen (Ex)Killer zum väterlichen Beschützer des kleinen Mädchens ist so vorhersehbar wie sein wütender Einmann-Feldzug danach. Die sich durchziehende Religionsymbolik zwängt sich mit schon unverschämter Penetranz in den Vordergrund und Creasys Alkoholproblem ist eine recht billige Notlösung für Charaktertiefe, welche durch Darsteller und Optik kompensiert wird. Nicht zu leugnen ist, dass der Cast bestechend gut arbeitet und auch klischeehaftes Machogegurke dank cooler Zynismuseinlagen, mitleidloser Härte und adrenalingeschwängerter Tempo-180-Inszenierung zum Event wird. Immer wieder erstaunlich, Dakota Fanning in ihren Kinderrollen zu sehen, das Mädchen hat es drauf. Das Zusammenspiel zwischen ihr und Washington ist unterhaltsam, gefühlsecht und bildet das Herz der relativ actionarmen ersten Stunde. Denzel gefällt auch auf sich allein gestellt, wenn er im Amokmodus seine Lebens- und Arbeitsphilosophie in ruppige Zitate presst oder explosive Taten (mittels Fernzünder oder Raketenwerfer) sprechen lässt. Christopher Walken hätte man gerne öfter gesehen, ist aber sicher keine Fehlbesetzung, bekommt einige der besten Zeilen in den Mund gelegt und verwertet sie. Mickey Rourke als Familienanwalt ist ganz witzig, de facto aber nicht von großer Bedeutung. Creasy foltert sich also durch den hochrangigen Polizeistab, benutzt eine engagierte Reporterin als Informationsquelle, um an den Drahtzieher "Die Stimme" zu kommen. Moralisch freilich fragwürdig wie sämtliche Selbstjustizreißer und gerade die "große Wendung" führt das vorangegangene Blutbad ad absurdum. ACHTUNG SPOILER Nachdem die meisten Beteiligten ausgelöscht wurden, erfährt Creasy, dass Pita noch am Leben ist. In diesem Moment fällt die letzte Legitimationsstütze, denn mit diesem neuen Sachverhalt ließe sich das Morden nicht einmal durch die arg klapprige Notausrede "Auge um Auge, Zahn um Zahn" rechtfertigen. Dem Gerechtigkeitsdrang bröckelt sein löchriges Fundament weg, beim Austausch am Ende scheint Pita tatsächlich nicht einmal verletzt zu sein. Sicher, zumindest hat Creasy einer verzweifelten Mutter ihr Kind zurückgebracht. Sicher, Kidnapping ist ein schweres Vergehen und dass als Angehöriger hier sämtliche Hemmungen fallen, ist verständlich. Und sicher ist auch, dass dieser Fall eine glückliche Ausnahme ist, dass die von Creasy gelynchten Verbrecher unzählige Familien in die Katastrophe katapultiert haben. Von daher ist dieser Gerechtigkeitssinn schon nachvollziehbar. Bloß, ginge man nach dem auf friedvoll getrimmten Ende einen einzigen Schritt weiter und fragte sich: Wie wird das Leben für Pita weiterverlaufen, dann wirds schon wieder heikel. Die Mutter müsste ihrer traumatisierten Tochter erklären, dass sich ihr Vater selbst gerichtet hat. Warum? Weil er sich für den Tod seiner Tochter verantwortlich gemacht hat. Ähm, warte mal, ich lebe doch! Bingo. Zumal der (halb erzwungene) Suizid durch die "magische" Kugel bei ihm funktionierte, bei Creasy aber nicht. Tony Scott will uns also weismachen, dass sich der Vater erschießen konnte, weil er es verdiente? Okay? Das ist sowas wie ein Altes Testament-Update getarnt im Gewand eines überlangen Musikvideos. SPOILER ENDE Aber vermutlich muss man diesen Prozess des "Gesetz in die Hand Nehmens" und all seine Konsequenzen schlicht akzeptieren. Dann kann man durchaus von magischen Kinomomenten sprechen, wenn Washington und Walken Shoppen gehen (ergo sich mit großkalibrigen Handfeuerwaffen eindecken) und Trent Reznor dazu "The Mark Has Been Made" zupft. Formal perfektes, geradliniges und äußerst kompromissloses Rachedrama, veredelt mit einwandfreiem Schauspiel und aufgepumpt mit Style und zwiespältiger Message, die einen mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Kontrovers vielleicht, zumindest einmal gesehen haben sollte man ihn definitiv.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
seniorem 2011/11/07 16:46:55
Antwort löschenDie Szene mit den NIN Song ist wirklich der Burner
Alle 3 Antworten zeigen
seven 2011/11/07 16:49:27
Antwort löschenIch hab mitgezählt, das wird dreimal angespielt oder? Einmal ganz zu Beginn, als diese typische Entführungsszene durchgegangen wird, ein zweites Mal, als Denzel SPOILER den ersten Spezi mit der schicken Sonnenbrille bearbeitet und ein drittes Mal beim besagten Großeinkauf. :)
seniorem 2011/11/08 18:00:33
Antwort löschenSo genau weiss ich das gar nimmer, kann mich nur noch an die Szene als Sie die Waffen kaufen erinnern. Ist schon ein bischen her als ich den Film gesehen habe. Aber bei NIN Songs in Filmen sind wir 2 ja immer aus dem Häuschen;)
TheNumber 2011/10/31 15:47:01
Kommentar löschenhat mir gut gefallen. denzel washington passt gut in die rolle und macht wie so oft einen guten job, christopher walken und dakota fanning aber auch. die handlung ist spannend und es kommt kaum langeweile auf. mann unter feuer ist ein spannender, nett inszenierter, gelungener verschwörungs-/rachethriller. kann ich empfehlen...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Le_ruse 2011/09/15 18:58:38
Kommentar löschenMan on Fire gönnt sich eine gefährlich lange Einführung von ca. 50 Minuten. Viel Innovatives passiert in dieser Zeit nicht: Es wird eine klischeekonforme Geschichte aufgezogen, die mit deutlichem Foreshadowing ausgestattet ist und in der sich Denzel Washington in einer Rolle befindet, die sonst eher Bruce Willis ausfüllt: abgewrackter Ex-Profi.
Trotzdem gelingt gelingt eine unterhaltene Einführung der Charaktere, die technisch einwandfrei umgesetzt und durch teils schnelle Schnitte und unorthodoxe Einblendungen erfrischend anzusehen ist. Der Verdacht liegt zwar nahe, dass sich der Film entweder zu wichtig nimmt oder über die inhaltlichen Schwächen hinwegtäuschen sollen - aber es funktioniert :-)
Anschließend entwickelt sich der Film schnell im Stile von "24", "Bourne" oder "96 Hours": Ein Mann im Alleingang.
Auch hier wird das Rad nicht neu erfunden, aber Altbewährtes wird sehr ordentlich zusammen- und umgesetzt.
Der FIlm bietet somit über die gesamte Spieldauer gelungene Unterhaltung, schön gezeichnete, wenn auch nicht sonderlich vertiefte, Charaktere und ein gelungenes Maß Spannung - trotz der langen Spieldauer.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Glücksritter 2011/08/03 22:12:58
Kommentar löschenExzessiver Action-Trip mit einem äußerst kompromisslosen Denzel Washington. Großartiger Rachefeldzug! Sehr empfehlenswert!
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agynessa 2011/07/20 21:21:06
Kommentar löschenEin sehr toller Film.
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7Stinson7 2011/06/26 00:47:44
Kommentar löschenEigentlich bin ich kein Fan von langen Filmen. Doch hier ist die Länge nötig. Die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Creasy und Pita wird glaubwürdig erzählt, und beim Rachefeldzug lässt es Creasy richtig krachen.
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Marco31 2011/06/15 13:21:25
Kommentar löschenVerdammt guter Film!! Erstklassiker Actionthriller mit Spannung und Tiefgang. die Darstellung der Figuren ist zwar eher auf ein Charakter-Drama ausgelegt, diese Elemte weist der Film durchaus auch auf, aber ich setzte Ihn halt eher, (auch) wegen den Actionszenen (die knallhart, aber dennoch authentisch wirken) in die Sparte des Actionfilms bzw. Thrillers. Nicht nur weil es sich hier mehr oder weniger auch wieder um ein "Einzelkämpfer tut das was er am besten kann" Streifen handelt, ist Mann unter Feuer, trotzdem etwas anders. Das Schauspiel zwischen Dakota Fanning und Denzel Washington ist einfach "lonely on top"!! Ein völlig desillusinierter Ex-Cop und Bodyguard, der dem tode schon länger näher als dem Leben und dem Rausch mehr verfallen als der Klarheit, sieht seine letzte Chance darin seinem "Dasein" einen Sinn zu geben in dem er auf die Tochter reicher Leute aufpassen soll und freundet sich mit Ihr an. Nachdem Sie entführt wird, er es nicht verhindern kann sieht er Rot und steht ab diesem Moment unter Feuer. Ein klassiker. Beruhend auf einer(angeblich) wahren Begebenheit zeigt dieser Film von Topregiesseuer Tony Scott, was nicht ein jeder von uns für das Wohle der Kinder tun würde bzw sollte. Bei diesem Film steht nicht nur der Mann unter Feuer.
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Anonymous1987 2011/01/27 23:15:25
Kommentar löschenAlso das ist für mich einer der Besten Rache/Selbstjustis Filme der letzten 20 Jahre.
Denzel Washington sowieso der beste schwarzen Schauspieler den wir mometan in dem Alter haben, zeigt mal wieder seine ganze Klasse. Als abgehalftereter Bodyguard der die Kleine die er beschützt ins Herz schließt und sie mit allen Mitteln befreien will(Ich mag halt konsequent handelnde Rächer einfach alle die im Weg stehen oder etwas mit der Entführung zutun haben werden umgenietet). Natürlich ist der Film sehr brutal aber ich schau Ihn mir trozdem immer wieder gern an.
Desweiteren das der Film 140 Minuten geht ist auch nötig denn es vergeht keine Minute ungenutzt, entweder werden die Character entwickelt und ausgebreitet oder Stimmung aufgebaut oder es herscht die Action vor auf dem Bildschirm. Mein Tipp wer mal wieder einen richtig guten Rache Film sehen will ist hier genau richtig, der Film hat alles was diese zur Zeit von Charls Bronson gebründe "Sub"genre" des Actionfilms braucht einen gebrochenen Helden ein süßes Mädchen das es zuretten gilt und jede Menge Action Blut Gewalt und Tod.
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shiva2012 2010/12/29 03:38:46
Kommentar löschenEin wirklich beeindruckender Film, der mich auch zweimal in die Irre geführt hat. Abzug gibt es für den Rache Schwerpunkt, da ich das unterentwickelt und sinnlos finde. Auch die schlechte schauspielerische Leistung der trauernden Mutter war ein kurzer Abtörner. Ansonsten Spannung (langsamer Aufbau war notwendig) in einem involvierendem Drama, Denzel Washington überzeugend.
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Maks1337 2010/12/27 23:24:16
Kommentar löschender film hat mich nicht umgehauen. vorhersehbar. rourke und walken sind hier absolut fehl am platz. der film gaukelt eine komplexe story vor, dabei ist es nur in die länge gezogene folter, die unter denzel's fittichen knallhart wirken soll - aber mehr wannabe-hart ist. denzel, lass das kopftuch das nächste mal doch einfach weg. ;)
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iiicchh 2010/12/23 13:29:45
Kommentar löschenMein Absoluter Lieblingsfilm!! Action, Drama, Comedy..alles einem mit einem Super- Denzel. Story und Spannung sind grandios. <3
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Oskar Gleit 2010/11/20 14:53:56
Kommentar löschenSehr schöner Film, in der man die "Freundschaft" zwischen Washington und Fannings sehr gut transportiert und noch eine spannende Story dazwischen strickt. Absolut " sehenswert", und auch überzeugend.
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tomtom1987 2010/11/08 21:11:23
Kommentar löschenEinen versoffenen Held, Action, Gefühl und Rache was braucht man denn mehr?
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dAJaro 2010/11/08 21:16:19
Antwort löschenEinen originellen Film.
Aber man kann ja nicht alles haben. ;)
Rolle der Bulle 2010/11/03 14:50:14
Kommentar löschenSehr spannender Film und ein wirklich knallharter Rachefeldzug von Herrn Washington. Umso enster ist dann wiederum das Ende das einen wieder auf den Boden der Tatsachen holt.
Toller Film 9 Punkte
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mezzzo 2010/11/02 20:23:00
Kommentar löschenTony Scott serviert einen Rache-Thriller der besonderen Art. Und das eigentlich ohne ein großartiges Rezept in der Hand zu haben.
Was in diesem Film punktet ist sicherlich nicht die Story sondern die Hauptfigur 'Creasy'. Denn diese macht in den 146 Minuten eine größere Veränderung durch als so manch ein Chamäleon in seinem ganzen Leben. Und diese Veränderung baut Spannung auf. Man fühlt mit der Hauptfigur, wird wütend, empfindet Mitleid oder ist den Tränen nahe.
"Mann unter Feuer" ist ein Spannender Thriller mit Herz und einer ordentlichen Portion Rache!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Geggi 2010/10/30 17:49:30
Kommentar löschenDenzel Washington spielt die Rolle als rächender Bodyguard einfach klasse. Viel Action, eine abrubte Wendung gegen Ende des Films und eigentlich durchgängig spannend: ein super Abendprogramm.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Biersepp 2010/10/03 15:06:32
Kommentar löschenEinen gewisser Gänsehaut-Effekt tritt am Schluss durchaus ein; das lässt sich nicht leugnen. Aber das verdankt der Film einer erstklassigen schauspielerischen Leistung und weniger einer perfekt strukturierten Story. Schade eigentlich, denn aus dem durchaus realitätsnahen Stoff hätte man das Hollywood-Niveau vielleicht übertreffen können.
Trotzdem sehr solider Film mit vielen Stärken. So finde ich, dass der Film zwei Ebenen hat, die beide zu einem stabilen Grundgerüst beitragen. Eine emotionale Ebene, die etwas ausbaufähig bleibt und eine Ebene, die auf Tatkraft basiert. Dazu gehören gut inszenierte Actionszenen, die in Maßen verwendet werden, was dem Film gut tut, da er so nichts an Ernsthaftigkeit einbüßt.
Unterm Strich: Hollywood-Kino, das größtenteils überzeugt.
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rav_bralor 2010/10/03 09:53:18
Kommentar löschenIm Grunde war der Film nicht schlecht. Tolles Cast, gute schauspielerische Leistung, zum Teil schön realistisches Setting - der Film mach so vieles richtig nur auch ein paar entscheidende Sachen falsch. Über den Hauptcharackter erfährt man so gut wie nichts und der Film führt manche Dinge (den Schwimmwetbewerb) zu lange und manche Dinge (Seinen Wechsel zum Nichtalkohliker) zu kurz oder nur angerissen aus.
Guter Film - aber kein sehr guter Film - aber gut - - - also ihr wisst was ich meine.
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chris-tian 2010/09/23 00:35:05
Kommentar löschenMein Lieblingsfilm! Numero Uno!!!
Klasse Story, Klasse Schauspieler! Klasse Umsetzung! Klasse Rache! :)
Nicht jeder mag den Film, aber ich hab ihn schon min. 25 mal gesehen!!!!!!!!!! Für mich ein echter Hit!!!!!!
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Mickey82 2010/09/19 21:35:38
Kommentar löschenRache-Film mit einem überzeugenden harten Denzel Washington und dank Tony Scott beeindruckenden Bildern
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