Mansfield Park - Kritik

GB 1999 Laufzeit 110 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 20.07.2000

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Kommentare (7) — Film: Mansfield Park


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Michela

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht sehr nah an der Romanvorlage, dafür funktioniert der Film trotzdem richtig gut. Herausragende schauspielerische Leistungen und mit Harold Pinter als Sir Thomas ein echtes Highlight.

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Meerengel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine etwas "düstere" Jane Austen Verfilmung. Obwohl auch in dem Buch "ernstere Töne" angeschlagen werden. Aufjedenfall gelungen und sehenswert, wenn mir dennoch die anderen Verfilmungen wie z. B. Stolz und Vorurteil (BBC Verfilmung von 1995) mehr liegen.

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Sesemi

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Bewertung9.0Herausragend

Eine der interessantesten und gelungensten Jane-Austen-Verfilmungen, die kühn und virtuos den Roman mit dem Leben der Schriftstellerin verknüpft.
Besondere Freiheit nimmt sich der Film dabei, den Blick Jane Austens, der sich in ihren Romanen konsequent auf den eingeschränkten Aktionsradius einer Frau um 1800 konzentriert, zu erweitern und in moralische Abgründe schauen zu lassen.

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tin

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Bewertung3.5Schwach

wieder mal so eine no-go-umsetzung eines jane-austen-romans. fanny price als eloquenter wirbelwind, maria wird im bett mit henry crawford erwischt??? für mich funktioniert die geschichte so nicht wirklich, das nimmt ihr den ganzen jane austen charme. nehmt euch ein beispiel an emma.

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nammi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

der film entfernt sich zwar sehr von der literarischen vorlage, verliert dabei jedoch nicht an qualität. die geschichte um fanny price und ihr schicksal gewinnt dadurch sehr an humor und spritzigkeit. ein gelungener film!!!

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Miss Sophie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kenne zwar die literarische Vorlage nicht, denke aber, daß die Modernisierung dem Stoff gut getan hat, um Fanny Price auch für heutige Frauen zu einer Identifikationsfigur zu machen. So wirkt die Iszenierung an vielen Stellen sehr frisch, was einen gelungenen Kontrast zu der historischen Umgebung abgibt. Schade ist nur, daß die Gut-Böse-Zeichnung der Figuren vielleicht ein wenig zu platt geraten ist.

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verfilmungen von Jane Austen-Romanen sind nicht einfach und meistens keine leichte Kost. Die Sprache kommt uns zum Teil schwer verständlich vor (dialoglastig) – wenn man nicht gerade ein Vertreter des Nebensatzes ist – und auch die Thematik liegt uns fern. Es wird eine Gesellschaft beschrieben, in der es das höchste und einzige Ziel der Frau ist, geheiratet zu werden. Regisseurin Patricia Rozema ist es gelungen, uns Jane Austen nahe zubringen. Sie nutzt die gute Kamera, bringt pyrotechnische Überraschungen und kann ein gleichförmig gutes Ensemble einsetzen. Gegen Ende gelingen noch einige bemerkenswerte Regieeinfälle: Schauspieler erstarren kurz, Textstelle wird wiederholt. So kommt auch noch Humor auf. Eine Doppelrolle für Lindsay Duncan: als einfache Proletenmutter (Mrs. Price) und als vornehme Lady Bertram, ihre Schwester, lässt einen zweimal hinschauen. So ein Film wird leider nachts um drei gesendet.

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