Manufacturing Dissent

Manufacturing Dissent (2007), US
Laufzeit 75 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm

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6.7 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
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von Rick Caine und Debbie Melnyk, mit Harvey Weinstein und Michael Moore

Rick Caine und Debbie Melnyk werfen in ihrer Dokumentation Manifacturing Dissent einen kritischen Blick auf Michael Moore und wollen ergründen, was in seinen Dokumentationen die Fakten, und was Fiktion oder Legende ist. Michael Moores Filme sind revolutionär: Bowling for Columbine brachte ihm einen Oscar ein und mit Fahrenheit 9/11 versuchte er den amerikanischen Präsidenten zu stürzen. Doch die Person hinter den Kulissen ist bisher ein Rätsel geblieben. Manufacturing Dissent bietet nun erstmals Einblick in Leben und Arbeit eines der genialsten und gefürchtetsten Filmemachers unserer Zeit – mit brisanten Fakten und spannenden Hintergründen zu einer kontroversen Person. Hier wird der Enthüller enthüllt.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Manufacturing Dissent

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Manufacturing Dissent" erlaubt einen Blick von der anderen Seite auf den Dokumentarfilmer Michael Moore. Leider verwenden die beiden Macher Debbie Melynk und Rick Caine dieselben Methoden die sie kritisieren, so dass man die dargestellten Fakten genauso mit Vorsicht genießen sollte, wie die von Michael Moore.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Ein wichtiger Kontrapunkt zu Michael Moors eigenen Filmen, der stellenweise gut belegt und zusammenfasst wo es Michael mit Wahrheit nicht so genau nimmt und an welchen Stellen er bewusst Fakten manipulier, damit sie besser zu seiner Weltsicht passen.
Das Problem dieses Film ist das er um auf volle Länge zu kommen sich zu oft in Kleinkram verliert, denn im Gegensatz zu Moore ist die Macherin keine begnadete Entertainerin und so wirkt der Streifen ein ums andere Mal beckmesserisch und kleinkariert. Als kondensierter 30-45min Film würde das ganze sehr viel mehr Eindruck machen.

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Kommentare (3) — Film: Manufacturing Dissent

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doctorgonzo

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Bewertung6.5Ganz gut

"Europeans think Americans are fat, vulgar, greedy, stupid, ambitious and ignorant and so on. And they've taken as their own, as their representative American, someone who actually embodies all of those qualities."
Christopher Hitchens über Michael Moore

Vielleicht war ein Film wie dieser überfällig. Nicht um den vielerorts verehrten Michael Moore zu diskreditieren oder von seinem Sockel zu stoßen. Jeder, der sich mit wachem Verstand Moores Filme gönnt, wird sehen, dass dieser garnicht auf einen Sockel gehört.
Nein, vielmehr ist dieser Film wichtig, damit man einfach sieht, dass der Begriff Dokumentation zunehmend zum Anachronismus wird und wie verantwortungslos oft mit der Macht eines solchen Werkes umgegangen wird.

Die Macher nehmen sich dieselbe dichterische Freiheit heraus, die Moore zumeist für sich beansprucht und richten sie eben gegen ihn.
Bis auf Moores ureigene Polemik geht das Ganze so tendenziös und wenig überzeugend ab wie eben in "Fahrenheit 9/11" oder entsprechenden Produktionen.

Natürlich war dieser Film ein Fest für die wertkonservativen der USA, doch Rick Caine und Debbie Melnyk verweigerten sich einer offenen Kritik an Moore, sondern betonten, dass es ihnen nur um die Offenlegung seiner Methoden ginge und kritisierten stattdessen in einem FOX-Interview die Arbeit der US Medien, woraufhin sie live on air abgewürgt wurden.
Netter Zug.
Oder, um es ganz kurz zu halten, kann man statt dem Film auch dieses Zitat nehmen:

"Post-war filmmakers gave us the documentary, Rob Reiner gave us the mockumentary and Moore initiated a third genre, the crockumentary."
Jean Luc Godard

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daScorp

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Dokumentation macht einen recht glaubwürdigen Eindruck, ist dabei etwas nüchtern und dröge, was teilweise auf Kosten der Unterhaltung geht. Trotzdem sehr interessant für alle, die schon mal einen Film von Michael Moore gesehen haben. Sie zeigt recht gut seinen zwiespältigen Charakter und wie er Fakten und Menschen manipuliert.

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Bäda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz schön erschreckend was der von mir bis dato hochgelobte Moore in seinen Filmen teilweise nicht erwähnt oder in falschen Zusammenhang bringt. Hätt ich nie für möglich gehalten. Ein wirklich wichtiger Film wenn man die Filme von Moore mag, da hier die andere Seite gezeigt wird. Klar ist dass man aber auch hier nicht sicher sein kann was jetzt stimmt und was nicht. Jede Seite schneidet immer so, dass ihre gewünschte Meinung vermittelt wird. Trotzdem sollte man nicht jedes Wort von Moore als die unangefochtene Wahrheit hinnehmen...

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